Anne Freytag Renate Hoffmann

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Inhaltsangabe zu „Renate Hoffmann“ von Anne Freytag

Frau Hoffmann hat sich entschieden. Sie wird sich von ihrem Balkon in den Tod stürzen. Gründe dafür gibt es genug. Aber leider kommt ihr immer wieder etwas dazwischen. Sei es ihre neue Vorgesetzte, Herberts Briefe oder die Erkenntnis, dass sie noch nie masturbiert hat. Renate Hoffmann hatte nicht immer sterben wollen. Es hatte einmal eine Zeit gegeben, in der sie nicht nur am Leben, sondern tatsächlich lebendig gewesen war. Sieben Jahre zuvor schien das Leben noch voller Möglichkeiten. Bis zu jenem verhangenen Tag im November…

Absolut empfehlenswert!

— Kathleen1974

Herrlich und berührend!

— Metalhepchen

Renate ist merkwürdig - aber auf ihre Art gleichzeitig unheimlich liebenswert!

— Literaturliebe

Genial!

— RuthAdelmann

Ein JA zum Leben mit all seinen Widrigkeiten! Ich bin froh Renate kennengelernt zu haben!

— Binemaus

Ein wunderbares Buch! Tief und bewegend. Lesegenuss pur!

— Regenblumen

Unglaublich berührend, tiefgründig und schön. Ein Roman, der unbedingt gelesen werden muss.

— LiebezuBuechern

Naja...... meiner Meinung nach nicht so die Hammer-Story.........

— Satanslilly

Diese talentierte Schritstellerin in Wort&Schrifttalent, ein absolutes Must Read! Genial! Ein Gedanke kann das Leben verändern, definitiv!

— BuecherFeenkiste

Dieses Buch ist einer meiner Favoriten. Ich liebe Frau Hoffmann. Kann es nur jedem ans Herz legen!

— Ela_Mirabelle

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Der Klappentext hat dann doch nicht so viel mit dem tatsächlichen Buchinhalt zu tun. Lasst Euch da nicht verwirren!

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  • Rezension zu "Renate Hoffmann" von Anne Freytag

    Renate Hoffmann

    Kathleen1974

    10. October 2016 um 18:54

    Titel: „Renate Hoffmann“Autorin: Anne FreytagVerlag: Copyright Anne Freytag 2013Seitenzahl: 288Klappentext:„Frau Hoffmann beschließt zu sterben. Doch auch das will gut organisiert werden. Das Leben trostlos. Die Lösung naheliegend. Der Sprung vom Balkon. Aber, was so einfach klingt, ist es nicht, denn das Leben schert sich nicht um Renates Selbstmordpläne.Die neue Vorgesetzte, Herberts Briefe oder die Erkenntnis, dass sie noch nie masturbiert hat, halten sie immer wieder davon ab, ihren Plan endlich in die Tat umzusetzen. Renate Hoffmann hatte nicht immer sterben wollen.Es hatte einmal eine Zeit gegeben, in der sie nicht nur am Leben, sondern tatsächlich lebendig gewesen war. Sieben Jahre zuvor schien das Leben noch voller Möglichkeiten. Bis zu jenem verhangenen Tag im November…“Zum Cover:Das Cover zeigt die Protagonistin bei einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen. Mir gefällt die fotografische Darstellung sehr und ich finde sie sehr passend zum Roman.Zum Inhalt:Renate Hoffmann, die als Buchhalterin arbeitet und ein tristes Leben führt, legt alles andere als Spontanität und Lebensfreude an den Tag. Sie ist gefangen in sich selbst und plant in einer sehr durchdachten Weise, sich vom Balkon in den Tod zu stürzen. Jedoch passieren immer wieder Dinge, die sie von ihrem Vorhaben abhalten… Nach und nach lernt man als Leser Renate und ihre Vergangenheit kennen, und bekommt ein Gefühl für ihre Denk- und Handlungsweise. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten!Schreibstil:Der Schreibstil ist gut verständlich und flüssig. Der eingebrachte Humor gibt diesem Roman, der zum Nachdenken anregt, etwas Wundervolles. Anne Freytag gelingt es dabei, sowohl das ernste Thema gut darzustellen, als auch diesem dennoch eine gewisse Prise Humor beizugeben. Die Mischung dabei ist ihr sehr gut gelungen!Lieblingszitate: „Sie würde leben, jedoch ohne lebendig zu sein.“„Frau Hoffmann hatte nämlich nicht nur ein verzerrtes Selbstbild, im Grunde hatte sie überhaupt keines. Sie hatte aufgehört, sich und ihre Vorzüge zu sehen. Sie hatte aufgehört, sich selbst wahrzunehmen.„Frau Hoffmanns sensomotorische Grenze hatte für gewöhnlich die Ausmaße Russlands.“Meine Meinung zum Buch:Das ist mein 3. Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe, und ich bin wieder begeistert! Der Titel „Renate Hoffmann“ ist auf den ersten Blick nur ein (wie ich finde, altmodischer) Name, aber, wenn man das Buch gelesen hat, dann sieht man diesen mit anderen Augen!Zu Beginn des Buches lernt man Frau Hoffmann nach und nach kennen. Ich fühlte mich schnell mit ihr verbunden und fragte mich, was in ihrem Leben vor 7 Jahren im November passiert sein muss, das sie so in ihre starre Lebensweise getrieben hat! Ihr Leben wirkt strukturiert, so lapidar durchgeplant und vor allem sehr einsam.Das Buch wurde stark fokussiert auf die Protagonistin geschrieben. Durchweg begleitet man Renate Hoffmann durch ihr Leben und man merkt sehr früh, dass sie eigentlich nicht lebt, sondern nur existiert/funktioniert. Sofort fühlte ich mit ihr, und das auf jeder Seite!Obwohl der Roman in der Erzähl-Form geschrieben ist, konnte ich zur Protagonistin eine Verbindung aufbauen. Ihre Gefühle und Gedankengänge kamen dabei sehr gut zum Ausdruck! Ihr Leben wurde dabei authentisch dargestellt. Das Wechselspiel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir dabei sehr gut gefallen, dadurch bekam der Roman immer wieder eine gewisse Spannung.Und obwohl, dass es sich hier um ein trauriges Thema handelt, nämlich der geplante Suizid, baut die Autorin Witz und Humor ein, was das Ganze sehr menschlich und nicht zu düster wirken lässt. Man wünscht sich als Leser die ganze Zeit, Frau Hoffmann möge doch bitte wieder glücklich werden.Tatsächlich ergibt es sich, dass sie in ihrer Persönlichkeit und ihrem Denken und Handeln eine Wendung durchlebt, die mich sehr fasziniert und gefesselt hat.Die Autorin gibt dieser Geschichte zahlreiche herzzerreißende Geschehnisse und interessante Begegnungen der Protagonistin mit anderen Menschen, deren Charaktere gut zum Ausdruck kamen.Dieser Roman vermittelte mir vor allem die Wichtigkeit von Freundschaft, Liebe, Familie und die eigene Akzeptanz! Manchmal sieht man sich selbst im falschen Licht, macht sich klein und unscheinbar. Im Leben können einem aber immer wieder Menschen über den Weg laufen, die einen anders sehen, die einem Mut machen oder einen Grund geben, um zu kämpfen, die Vergangenheit zu verstehen, zu akzeptieren, sich aus dieser Wichtiges an Erfahrungen mit in die Zukunft zu nehmen, aber dennoch gewisse Dinge einfach loszulassen!Ein absolut empfehlenswerter Roman, der mich sehr gut unterhalten und berührt hat.Bewertung: Ich gebe dem Buch daher von Herzen 5 von 5 Sterne.

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  • Von vorne bis hinten perfekt

    Renate Hoffmann

    Franzis2110

    05. March 2016 um 16:20

    Renate Hoffmann hat einen Entschluss gefasst. Sie will sich von ihrem Balkon aus in den Tod stürzen. Sie hat genug Gründe dafür. Doch irgendwie kommt immer wieder etwas dazwischen. Eine neue Vorgesetzte zum Beispiel. Oder Herberts Briefe. Oder auch die Erkenntnis, dass sie noch nie masturbiert hat oder am Meer war. „Denn auch wenn man es nicht sehen konnte, weil sie atmete und sich bewegte, so war Renate an diesem eisigen Novembertag gestorben. Sie würde leben, jedoch ohne lebendig zu sein.“ (S. 266) Aber sie hatte nicht immer sterben wollen. Vor einigen Jahren, da war sie ganz anders. Sie war nicht nur am Leben, sie hatte tatsächlich gelebt. Sieben Jahre früher war das Leben noch voller Möglichkeiten. Bis zu diesem einem Tag im November… Meinung Anne Freytag erzählt uns Renate Hoffmanns Geschichte mit einem sehr distanzierten, schnörkellosen Schreibstil. Und trotzdem ging mir die Geschichte unter die Haut. Dieser Stil hat perfekt zu Frau Hoffmann, die sie am Anfang der Geschichte ist, gepasst. „Normalerweise zögerte Renate Hoffmann nie. Frau Hoffmann gehörte zu jenen Menschen, die immer alles bis ins kleinste Detail durchdachten und anschließend dem zuvor festgelegten Plan akribisch folgten“ (S. 3) Frau Hoffmann ist eine unscheinbare, steife Person. Sie hat eine schmucklose Wohnung in einem tristen Plattenbau. Sie hat keine Freunde, redet mit niemanden und geht ihrer Arbeit als Buchhalterin pflichtbewusst nach. Sie hat zahlreiche Zwangsneurosen, sieht immer nur ihre gleiche Serie auf Video, putzt sich immer zur gleichen Zeit und exakt getimed die Zähne. Und sie ist einsam und wird ständig von einem Albtraum heimgesucht. Bis sie schließlich den Entschluss fasst, sich von ihrem Balkon im 11ten Stock zu stürzen. Doch dann fällt ihr ein, dass sie noch nie geraucht hat, noch nie am Meer war. Und ständig kommt irgendetwas dazwischen. Bis sie schließlich merkt, dass sie ja doch ein bisschen am Leben hängt. Bis sie anfängt, die Geschehnisse, die sie dazu gebracht haben, sich überhaupt das Leben nehmen zu wollen, zu verarbeiten. „Es tat weh, ihn gehen zu sehen, es tat weh, dass er am Horizont immer kleiner wurde und schließlich verschwand. Und doch wusste Renate, dass es an der Zeit gewesen war, ihn endlich gehen zu lassen.“ (S. 220) Und während sie diese Dinge verarbeitet, erfahren wir in Rückblicken viel über ihr damaliges Leben, als sie noch bunt, statt grau war, Renate statt Frau Hoffmann. Über die Steine  die ihr in den Weg gelegt wurden. Darüber, was damals, an diesem grauen Novembertag passierte. Und wir erfahren, warum Frau Hoffmann zu der wurde, die sie zu beginn der Geschichte war. Dabei erahnen wir recht bald, was passieren wird und wissen irgendwann ganz genau, worauf die Geschichte zu steuert. Und je näher der Zeitpunkt kam, desto mehr hoffte ich, es möge nie passieren. Was ja schwachsinnig ist, weil ich ja schon wusste, das es passiert und es kein zurück gibt. Während sie ihre Geschichte verarbeitet, wird sie mit jeder Seite wieder mehr zu der Frau, die sie einmal gewesen ist. Sie merkt, wie kostbar das Leben ist und dass es trotz allen Widrigkeiten und Schicksalsschlägen doch noch lebenswert sein kann. Und sie merkt ganz besonders, dass sie liebenswert ist und ganz und gar nicht so schrecklich, wie sie sich selbst immer wahrnimmt. „Frau Hoffmann betrachtete sich im Spiegel. […] Diese fremde, harte Frau war Frau Hoffmann unheimlich und gleichzeitig war sie ihr vertraut. Und in diesem Moment dämmerte ihr, dass diese fremde, harte Frau die letzten Jahre ihr Überleben gesichert hatte. Sie hatte dafür gesorgt, dass Frau Hoffmann nicht auseinandergefallen war.“ (S. 151/152) Anne schafft es einfach hervorragend, Geschichten und Protagonisten zu erschaffen, die direkt aus dem Leben gegriffen sind. Ich habe mich jeder Zeit als Teil der Geschichte gefühlt, war gemeinsam mit Renate auf ihrem Balkon gesessen, habe mit ihre die schlimmen, aber auch guten Zeiten erlebt. Ich habe gelacht und geweint. Ein Buch das einfach von vorne bis hinten stimmt und sich fast schon wie ein Film in meinem Kopf abspielte. Fazit Eine Geschichte einer doch noch recht jungen Frau, die jeglichen Lebensmut verloren hat. Und die es dennoch schafft, sich wieder ans Licht zu kämpfen. Ein Buch darüber, wie wichtig es ist, sich aus einem Loch, mag es noch sie tief sein, wieder heraus zu kämpfen. Und das Leben jeden Tag voll auszukosten.

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  • Renate HOFFMANN einfach unverbesserlich 😍

    Renate Hoffmann

    Kiwii

    11. October 2015 um 12:51

    Zum Buch: Renate Hoffmann lebt zurückgezogen in ihrem Plattenbau ohne Freunde, Familie und von den Nachbarn kennt sie auch keinen. Sie arbeitet in der Finanzabteilung jedoch findet sie auch da keinen Anschluss. Sie ist es leid den anderen beim Leben zuzusehen und beschließt sich umzubringen. Ob sie es wirklich durchzieht?? Meinen Meinung: Ja die liebe Frau Renate Hoffmann, macht es einem nicht leicht. Sie lebt zurückgezogen und einsam. Man fragt sich direkt am Anfang wie Alt mag Frau Hoffmann wohl sein, die Frau die so ein eintöniges langweiliges Leben führt. Sie taut von Kapitel zu Kapitel immer mehr auf und lässt uns auf ihr altes Leben zurückschauen. Man fängt an Sie zu verstehen und möchte Sie ab und an gerne in den Arm nehmen ihr beistehen und ihr die Hand reichen. Liebe Anne Freytag du hast es wieder einmal geschafft und mich mit deinem Buch begeistert :-) Der Schreibstil ist gut man kann das Buch gar nicht aus der Hand legen, den ich wollte immer wissen was den jetzt mit Renate ist -> Ja wir sind jetzt per Du ;-) Die Autorin zeigt mit dem Buch das egal wie einsam man sich fühlt man nicht aufgeben darf den irgendwo da draußen gibt es jemanden der dir die Hand reichen will -> Du musst es nur zulassen. Tolles Buch ich hatte sehr viel Freude mit Renate hab gelacht und geweint und gehofft, Viel spaß beim lesen -> es lohnt sich :-)

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  • Tiefgründige Geschichte mit einer merkwürdigen, aber liebenswerten Frau

    Renate Hoffmann

    Literaturliebe

    15. October 2014 um 14:06

    Die Geschichte Der Klappentext verrät zunächst Erschreckendes: Renate Hoffmann will sterben. Doch so "simpel" wie das klingt, ist es letzten Endes dann doch nicht. Warum Frau Hoffmann nicht wie von ihr geplant von ihrem Balkon springt, erfährt man schnell. Warum sie aber überhaupt diesen Gedanken hatte, dauert dagegen ein bisschen. Im Laufe der Geschichte lernt man Renate Hoffmann kennen, erfährt nach und nach was vor 7 Jahren passiert ist, erfährt in Rückblenden von ihrer Vergangenheit und bekommt die kleinen und großen Dramen ihres Lebens mit. Und damit erfährt man auch, warum sie so dringend sterben wollte. Zugegeben, der Titel "Renate Hoffmann" klingt schon recht langweilig und man möchte sich eigentlich schon fragen, wie man ein Buch so nennen kann. Doch es ist bei weitem nicht so uninteressant wie es klingt. Renates offensichtlich langweiliges und eintöniges Leben entwickelt sich spannend und ich wollte einfach immer mehr über sie wissen, von ihrer Vergangenheit erfahren und vor allem, was ihr Leben vor 7 Jahren so zum negativen verändert hat. Die Geschichte von Renate Hoffmann zeigt vieles. Es zeigt, dass es immer anders kommt, als man denkt; dass das Leben weitergeht, auch wenn einem das Schicksal nicht immer gut mitspielt, und das es trotzdem lebenswert bleiben kann. Es ist eine realistische und tiefgründige Geschichte mit einer versteckten und vielleicht auch eigenwilligen Liebeserklärung an das Leben. Die Charaktere Das erste was ich über Renate Hoffmann dachte: Mein Gott, ist diese Frau strange. Sie führt ein routiniertes Leben, ist unheimlich einsam (was sie natürlich niemals zugeben würde) und hat ein komplett verzerrtes Selbstbild. Und dann erst ihre neurotischen Macken und ihr selbst auferlegter Zwangsalltag - ehrlich: ohne Worte. Aber je weiter man liest, desto mehr merkt man, wie cool Renate eigentlich ist. Sie ist eine starke Persönlichkeit mit einer bewegenden Vergangenheit. Sie macht eine Entwicklung durch, fängt z.B. an gegen ihre neue Chefin zu rebellieren und sich ihrer Vergangenheit zu stellen, die sie 7 Jahre lang nicht sehen wollte. Erstaunlich fand ich übrigens, dass Renate gerade mal Mitte 30 ist. Auch treten einige Nebencharaktere auf, einige sind vielleicht überzeichnet aber niemals unrealistisch. Sie sind alle ganz normale Menschen, die einem auf der Straße begegnen könnten und die - wie wir alle - ihr Päckchen zu tragen haben. Der Schreibstil Das Buch wird aus der dritten Sicht erzählt, was anfangs für mich etwas gewöhnungsbedürftig war. Rückblickend betrachtet hätte die Ich-Perspektive aber nicht zur Geschichte gepasst. Anne Freytag erzählt die Geschichte von Renate Hoffmann schnörkellos, ohne große Aufregung und ohne großes Drumherum. Trotzdem ist ihr Schreibstil so erfrischend, dass einen das Buch fesselt und man trotz der Erzählsicht Teil der Geschichte und von Renates Leben wird. Abschlusswort Die Geschichte von Renate Hoffmann bewegt. Sie ist tiefgründig und sehr realistisch gehalten, mit einem erfrischenden Schreibstil. Renate Hoffmann ist eine Person, die man mit der Zeit ins Herz schließt und deren Bekanntschaft jeder machen sollte. Und auch wenn sie sehr eigenartig und teils merkwürdig ist, ist sie trotzdem ein kleiner Liebling.

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  • In jedem von uns steckt ein bischen Frau Hoffmann!

    Renate Hoffmann

    mairisa

    20. July 2014 um 23:57

    Nach einer Freytagschen Woche frage ich mich, was bitteschön kann ich lesen was "Renate Hoffmann" toppen kann? Ich bin angefixt von ihrem Schreibstil und die Geschichte hat mich so oft überrascht und auch gezeigt, du kannst alles schaffen und das Ruder nochmal rumreissen, egal wie elend das Schicksal es mit dir meint! Bravo - Fünf Sterne sind noch zu wenig!

  • Sind wir nicht alle ein bisschen Renate

    Renate Hoffmann

    Binemaus

    06. June 2014 um 12:05

    Tja, was soll man zu Renate sagen? Renate ist toll! Renate ist witzig und gleichzeitig unheimlich traurig und so voller Mut und mit einem ganz großen JA zum Leben! Ich hätte Renate unheimlich gern als Nachbarin und Freundin.

  • Man muss dieses Buch lesen

    Renate Hoffmann

    LiebezuBuechern

    Frau Hoffmann beschließt zu sterben, doch das geht nicht einfach spontan, sondern sollte gut geplant sein. Das Leben ist trostlos und die Lösung so naheliegend. Der Sprung vom Balkon. Doch auch wenn es so einfach klingt, ist es das keineswegs. Als sie kurz vor dem Sprung steht, fällt ihr ein, dass sie noch nie in ihrem Leben eine Zigarette geraucht hat und auch noch nie masturbiert hat. Also beschließt sie, diese Dinge erst noch zu probieren, bevor sie sich endgültig das Leben nimmt. Dem Leben aber sind Renates Selbstmordpläne ganz egal. Es geschehen immer wieder Dinge, die sie noch davon abhalten. Renate Hoffmann wollte auch nicht immer sterben. Es gab Zeiten, in denen war sie nicht nur einfach am Leben, sondern tatsächlich lebendig. Das war vor sieben Jahren, als das Leben noch voller Möglichkeiten schien. Bis zu jenem verhangenen Tag im November... Wieder einmal hat mich Anne Freytag dazu gebracht, dass ich hier sitze und nicht so recht weiß, welche Worte ich für dieses Werk wählen soll. Großartig? Klingt fast schon zu banal. Mit großartig wäre zwar alles umschrieben, aber dennoch noch lange nicht ausgedrückt, wie mich dieses Buch bewegt hat.  Renate Hoffmann ist eine sehr liebenswerte Persönlichkeit. Und so wie ich da saß und Seite um Seite mehr von ihr erfahren habe, habe ich sie immer mehr in mein Herz geschlossen. Vielleicht ist sie deshalb so bezaubernd, weil wahrscheinlich jeder von uns ein Stück Renate in sich trägt. Ich stand zwar noch nie auf dem Balkon im 11. Stock und wollte mich ernsthaft hinunterstürzen, aber in irgendeiner Form hat wahrscheinlich schon jeder einmal über Selbstmord nachgedacht.  Das Leben von Renate oder vielmehr Frau Hoffmann ist einsam und grau, ihr Leben ist geordnet und hat keinen Platz für unvorhergesehene Dinge. Sie ist wohl so etwas, das man graues Mäuschen nennt. Bloß nicht auffallen. Doch der Leser spürt von Anfang an, dass da mehr in Renate steckt. Und Schritt für Schritt wird dieses Geheimnis gelüftet. Wie aus Renate Frau Hoffmann wurde. Wie ihr Leben von Bunt zu Grau wechselte. Und hinter all dem versteckt sich eine tragische Geschichte, die berührend ist, schmerzhaft und doch unglaublich schön.  Anne Freytag begeistert wieder einmal mit einem unverwechselbaren Erzählstil, der sprachlich auf einem hohen Niveau liegt. Ich liebe ihre Geschichten, denn es sind welche, die mitten aus dem Leben gegriffen wurden. Schnörkellos, einfach und wunderbar. Etwas, dass man in der aktuellen Literaturszene momentan viel zu selten liest und genau deswegen mag ich ihre Bücher umso mehr. Sie schafft es aber auch immer wieder Figuren und Situationen zu erschaffen, die unglaublich echt sind. Das Kopfkino springt sofort an und lässt einen Film vor dem inneren Auge entstehen, der unglaublich toll ist. Ich saß mit Renate wirklich auf dem Balkon und beobachtete durch das Fernglas den Nachbarn. Und wenn einem Autor dies gelingt, dann ist das wirklich große Kunst. Am Ende bleibt es dem Leser selbst überlassen, ob er sich in die Welt der Renate Hoffmann begibt und herausfinden mag, wie die Geschichte endet. Das kann ich hier natürlich nicht verraten. Ich für meinen Teil konnte dieses Buch nicht zur Seite legen und war tief berührt und gefangen von der unglaublichen Atmosphäre. Und ich würde mir tatsächlich wünschen, dass man dieses Buch auch für den Film entdecken mag. Denn es wäre ein (vorausgesetzt der Regisseur ist gut) wunderbarer Film, der mich zu Tränen rühren würde und gleichzeitig zum Lachen bringt. Fazit: Mit Renate Hoffmann ist Anne Freytag wieder ein unglaublich berührender, tiefgründiger und schöner Roman gelungen, der unbedingt gelesen werden muss. Mit ihrem unverwechselbarem Erzählstil und einer unglaublich starken und liebenswerten Protagonistin hat sie mich verzaubert und nicht mehr losgelassen. 

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    • 2
  • Das Leben der Renate H.

    Renate Hoffmann

    safido

    29. April 2014 um 18:47

    “Frau Hoffmann beschließt zu sterben. Doch auch das will gut organisiert sein.” (Buchrücken) Zum Inhalt: Frau Hoffmann hat sich entschieden. Sie wird sich von ihrem Balkon in den Tod stürzen. Gründe dafür gibt es genug. Aber leider kommt ihr immer wieder etwas dazwischen. Sei es ihre neue Vorgesetzte, Herberts Briefe oder die Erkenntnis, dass sie noch nie masturbiert hat. Renate Hoffmann hatte nicht immer sterben wollen. Es hatte einmal eine Zeit gegeben, in der sie nicht nur am Leben, sondern tatsächlich lebendig gewesen war. Sieben Jahre zuvor schien das Leben noch voller Möglichkeiten. Bis zu jenem verhangenen Tag im November … (© Anne Freytag) Meine Meinung: Schon nach wenigen Seiten wird klar: Frau Hoffmann ist anders. Anders im Sinne von speziell. Speziell im Sinne von lethargisch, introvertiert, verunsichert, einzelgängerisch, penibel, kummervoll und des Lebens müde … Daneben zeichnet sie sich jedoch auch noch durch eine auf den Leib geschriebene Liebenswürdigkeit aus, die direkt auf mich übergesprungen ist. Kurzum: Ich mochte Frau Hoffmann von Anfang an. Mit jeder einzelnen Facetten ihres Wesens. “Als sie gerade versuchte, auf das vom Regen feuchte Geländer zu klettern, um ihrem Leben ein Ende zu machen, fragte sie sich, ob sie es womöglich bereuen könnte, nicht mehr am Leben zu sein. Und in diesem Moment wurde ihr klar, dass sie das gar nicht beurteilen konnte, weil sie die meisten Dinge, die die meisten Menschen als normal empfanden, nicht getan hatte.” (Seite 10) Da Frau Hoffmann ziemlich schnell bewusst wird, dass sie nicht mal einfach so vom Balkon springen kann, gibt es viel Platz und Zeit für die Entwicklung der Frau Hoffmann. Und diese Entwicklung hat Anne Freytag gut nachvollziehbar zu Papier gebracht. Und mit Frau Hoffmann entwickelt sich peu à peu auch der Ton der Geschichte. Von traurig hin zu vorsichtig hoffnungsvoll. Ich für meinen Teil wünschte mir zumindest mir die ganze Zeit über, dass aus Frau Hoffmann eines Tages wieder Renate wird. Dass die harte Frau Hoffmann sich ein wenig zurückzieht, damit die sanfte Renate wieder ihr Leben genießen kann. Trotz, oder gerade wegen der teils merkwürdigen Verhaltensweisen, die Frau Hoffmann an den Tag legt, merkte ich mit der Zeit, dass ich Frau Hoffmann verstehen kann. Ich wusste zwar noch nicht wirklich, was an jenem Novembertag vor sieben Jahren wirklich geschehen ist, doch ich hatte so eine leise Ahnung. Es gibt nicht vieles, was eine einst lebensfrohe Frau wie Renate dazu veranlassen könnte, sich in Frau Hoffmann und damit in das genaue Gegenteil zu verwandeln. Ich konnte, nachdem mir das ganze und vor allem tragische Ausmaß bekannt war, nicht anders, als mich immer wieder zu fragen, wie es mir ergehen würde, hieße ich Renate Hoffmann und hätte erlebt, was sie erleben musste. Eine klare Antwort konnte ich darauf nicht finden. Frau Hoffmanns Variante scheint aber nicht die abwegigste zu sein. Es gibt schreckliche Erlebnisse, die einem durchaus den Boden unter den Füßen wegreißen können. Wenn man dann nicht die Kraft hat, sich seinem Kummer zu stellen, wenn man daran zu zerbrechen droht, legt man den Schalter der Selbsterhaltung um und aktiviert seinen Selbstschutz. Eine so extreme Entwicklung wie bei Frau Hoffmann ist sicherlich nicht alltäglich, aber durchaus möglich, wie ich finde. Menschen, die sich vom Balkon stürzen gibt es ja nun mal nicht nur im Buch… “Denn auch wenn man es nicht sehen konnte, weil sie atmete und sich bewegte, so war Renate an diesem eisigen Novembertag gestorben und Frau Hoffmann wurde geboren. Sie würde leben, jedoch ohne lebendig zu sein.” (Seite 244) Stilistisch ist Anne Freytag für mich ganz weit vorne. Mit ihrer Kombination aus ernstem Thema und einer immer passenden Portion Humor hat sie sich ganz ohne Schnörkel direkt in mein Leserherz geschrieben. Ich habe die Zeit mit Frau Hoffmann in vollen Zügen genossen. Auch, wenn es in Frau Hoffmanns Leben nicht viel zu genießen gibt. Ich war einfach gerne an ihrer Seite, habe mit ihr vom Balkon runtergeschaut und durch das Fernglas die Nachbarn beobachtet. Ein Buch so zart und gleichzeitig so hart. Für mich war “Renate Hoffmann” das erste Buch von Anne Freytag. Das letzte war es aber in keinem Fall. Meine ganz persönliche Botschaft des Buches lautet: Das Leben ist schön. Du musst es bloß erkennen. BOOKWIVES

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  • Wieder ein Volltreffer

    Renate Hoffmann

    len_i

    31. March 2014 um 21:34

    Frau Hoffmann erträgt ihr graues eintöniges Leben nicht länger, sie wird sich vom Balkon stürzen. Aber auch das will gut organisiert ein...

    Die Geschichte von Frau Hoffmann auf der Suche nach der Renate in ihr geht unter die Haut. Ich habe viel gelacht und auch etwas geweint. Meistens aber gelacht, ich liebe Freytags Schreibstil!

    Ich kann euch diesen Roman nur wärmstens ans Herz legen. Lesen!!!

  • Der Augenblick, der zur Schnittkante zwischen dem Vorher und dem Danach wird …

    Renate Hoffmann

    Kiwi-Lena

    14. March 2014 um 10:52

    Renate Hoffmann war eine junge Frau voller Lebenslust und Zukunftspläne. Sie hatte das Gefühl, endlich angekommen zu sein. Sie glaubte, die Welt gehöre ihr. Endlich. Nach einem steinigen Weg. Doch dann änderte sich an einem Novembertag vor sieben Jahren alles. Seither führt eine zurückgezogene, lethargische Frau Hoffmann ein Leben voller Trostlosigkeit. Bis eben diese Frau Hoffmann beschließt, vom Balkon in den Tod zu springen. Doch plötzlich überkommen Frau Hoffmann leise Zweifel und sie fasst erneut einen Entschluss, der ihr Leben auf den Kopf stellen soll. Doch ist es das, was Frau Hoffmann wirklich möchte? Oder hat sie zu hoch gepokert und verliert sich dabei endgültig? Anne Freytags "Renate Hoffmann" ist ein Roman, der das Leben einfängt – an einem Punkt, an dem es wehtut. Doch genau dieser Schmerz ist es, der spüren lässt, am Leben zu sein; besser noch: lebendig zu sein. Frau Hoffmann ist eine Protagonistin, deren Konturen markante Ecken und Kanten in Form von zermürbendem Kummer und tieftraurigen Erinnerungen prägen. Nach außen hin wird jene scharfkantige Unnahbarkeit durch neurotische Akkuratesse und ausufernde Pedanterie abgepolstert. Doch im Inneren schwelt unter den Trümmern zerbrochener Lebendigkeit noch immer die Sehnsucht nach mehr. Frau Hoffmann ist ein Charakter, der mir persönlich binnen weniger Seiten ans Herz gewachsen ist – trotz oder gerade wegen ihrer Sicht der Dinge. Was beim Lesen dieses Romans neben der filigranen Erörterung menschlicher Stärken, Schwächen und Abgründe ins Gewicht fällt, ist der Stil der Autorin, die Geschichte zu erzählen. Ich möchte ihn tatsächlich als einzigartig bezeichnen – ohne mich dabei allzu weit über die besagte Balkonbrüstung zu lehnen. Anne Freytag balanciert eine hohe Emotionalität und eine angenehme Schlichtheit bestens aus. Sie legt jenes gewisse Etwas in ihre Erzählungen, das unter die Haut geht. Damit gelingt es ihr, das abstrakt Scheinende greifbar zu machen. Sie materialisiert Gefühle. Eine Fähigkeit, die das Lesen des Buches trotz seiner brisanten Geschichte zu einem Vergnügen macht. Allen Unwegsamkeiten zum Trotz umgibt das Schicksal der Frau Hoffmann stets ein Schein des Hoffnungsvollen. Eine Stimme, die anfangs wie eine Souffleuse flüstert, später mit vehementer Hartnäckigkeit den Ton angibt. Soll heißen: Die Botschaft Gib (dich) niemals auf! gewinnt die ungeteilte Aufmerksamkeit. Summa summarum ein Roman, der mit seinen Zeilen und zwischen selbigen zu fesseln weiß. Anne Freytag versteht ihr Handwerk. Sie ist verantwortlich für höher schlagende Herzen und solche, die zerbersten. Sie gibt Hoffnung und schenkt bittere Erkenntnis ein. Doch sie schubst niemanden leichtfertig vom Balkon. Schon gar nicht, wenn dieser Jemand eine Geschichte zu erzählen hat. Eine Geschichte, die vieles bewegt.

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  • sind wir nicht alle ein bisschen Renate Hoffmann?

    Renate Hoffmann

    Niesie

    19. January 2014 um 17:56

    Renate Hoffman ist mein zweiter Roman aus der Feder von Anne Freytag nach „434 Tage“. Auch mit diesem Buch hat Fr. Freytag es wieder geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Renate Hoffmann Man lernt Renate Hoffmann kennen, die wie man schnell feststellt keine „normale“ Frau ist. Sie ist eine graue Maus, gefangen in ihrem selbstauferlegten Alltag zusammen mit ihren Zwangsneurosen. Sie sieht in ihrem Leben keinen Sinn weiter zu Leben, daher beschließt sie von ihrem Balkon zu springen. Doch das ist nicht so leicht getan, denn Fr. Hoffmann stellt fest dass sie so vieles in ihrem Leben noch nicht getan hat: z.B. Eine Zigarette rauchen oder zu masturbieren. Mehr möchte ich nicht von dieser besonderen Lebensgeschichte verraten. Anne Freytags eingängiger Schreibstil sorgt für ein ungetrübtes Leseerlebnis und versteht es den Leser auf eine geschickte Art und Weise zu fesseln. Das Buch ist sehr glaubwürdig und ich frage mich andauernd: Was würde ich tun, wenn ich Fr. Hoffmann wäre. Dieses Buch vermittelt, dass es nach einem schweren Verlust irgendwie trotzdem weitergehen kann, dass es Dinge gibt, die das ganze Leben verändern und natürlich dass man das Leben so gut nutzen sollte wie es nur geht. Ich denke aus diesem Buch kann jeder Leser etwas ganz eigenes, eine eigene Botschaft für sich mitnehmen. Ein wunderbares Buch, ich werde Anne Freytag im Auge behalten – denn ihre Bücher muss man gelesen haben!!!!

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  • Ohne Worte....

    Renate Hoffmann

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. November 2013 um 19:41

    „Renate Hoffmann“ ist nun das dritte Buch in folge, das ich von Anne Freytag gelesen habe. Jetzt sitze ich, schon wieder hier und versuche für dieses Wundervolle Buch, die richtigen Worte zu finden. "Was auch diesmal, gar nicht so einfach ist!!" Ich habe das Gefühl, das egal was ich schreibe, es dem Buch nicht gerecht wird. Eigentlich, würde schon ein Satz reichen...Unbeschreiblich! Anne Freytag hat mit der neurotischen, klugen und witzigen Renate eine beeindruckende Figur erschaffen, die man einfach nur lieben kann! Die Liebe Frau Hoffmann, beschließt vom Balkon zu Springen bzw. war das ihr Plan - Gründe dafür hat sie genug, doch ständig kommt ihr irgendwas dazwischen, was sie daran hindert, ihren Plan in die Tat umzusetzen, warum...das erfährt man im laufe des Buches. Doch die Frage ist doch das - WARUM? Warum ist Frau Hoffman zu der Frau geworden die sie jetzt ist? Was musste sie schreckliches durchleben, das sie beschließt ihrem Leben ein Ende zu setzten und wird es noch eine Zukunft für sie geben? Dazu kann ich nur eins sagen, Nehmt dieses Buch zur Hand und lasst euch überraschen! Mein Fazit: Die Liebe Anne Fraytag hat auch mit Frau Hoffmann, wieder ein Meisterwerk erschaffen, das mir unter die Haut ging. Die Geschichte ist sehr Emotional und ergreifend, aber das ist nicht alles. Sie hat auch eine gute Portion Witz, Charme und Romantik reingepackt. Selbst wenn ich gewollt hätte, hätte ich dieses Buch nicht aus der Hand legen können! Ich Habe mit ihr mitgelitten, geweint, gekämpft und auch oft Gelacht. Danke Anne für diese unvergesslichen Lesesunden und dein umwerfendes Talent so wundervoll zu schreiben! ♥

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  • Echt witzig mit Tiefgang

    Renate Hoffmann

    YvetteH

    13. November 2013 um 16:12

    Renate Hoffmann hat mich fasziniert. Anfangs dachte ich wie doof ist die denn, aber nach und nach tröseln sich ihre Probleme auf und man versteht viele Dinge besser. Der Schreibstil von Anne Freytag ist einfach genial, witzig, spritzig und man hat das Gefühl, man ist mittendrin. Danke und liebe Grüße Yvette

  • Renate Hoffmann ..... oder wie ein einziger Gedanke dein ganzes Leben verändern kann

    Renate Hoffmann

    sabine_creutz

    11. November 2013 um 09:46

    Hallo ihr süssen Büchermäuse ..... Kennt ihr schon Renate Hoffmann ? Nein ? Dann aber schnell , denn Frau Hoffmann hat beschlossen zu sterben … Renate Hoffmann von Anne Freytag ** Frau Hoffmann beschließt zu sterben. Doch auch das will gut organisiert sein. Das Leben trostlos. Die Lösung naheliegend. Der Sprung vom Balkon. Aber, was so einfach klingt, ist es nicht, denn das Leben schert sich nicht um Renates Selbstmordpläne. Die neue Vorgesetzte, Herberts Briefe oder die Erkenntnis, dass sie noch nie masturbiert hat, halten sie immer wieder davon ab, ihren Plan endlich in die Tat umzusetzen. Renate Hoffmann hatte nicht immer sterben wollen. Es hatte einmal eine Zeit gegeben, in der sie nicht nur am Leben, sondern tatsächlich lebendig gewesen war.  Sieben Jahre zuvor schien das Leben noch voller Möglichkeiten. Bis zu jenem verhangenen Tag im November… **                                               Renate Hoffmann ist eine einfache Frau Ihr Leben ist einfach – einfach Grau Grau wie jedes ihrer Kostüme Grau wie ihr Alltag Grau wie ihre Wohnung und Grausam wie ihre Einsamkeit…. Anne Freytag erzählt in ihrerm Buch von einer Frau die einen Gedanken hat , ein Gedanke der sie nicht mehr losläßt und durch den sich ihr ganzes Leben verändert . Frau Hoffmann beschließt zu sterben – einfach vom Balkon zu springen wäre wohl die einfachst Lösung . Aber nicht gleich , nicht heute . Denn auch der Tod will organisiert sein und Frau Hoffmann ist wirklich gut im Organisieren . Aber Frau Hoffmann war nicht immer so , denn früher war sie Renate -die Frau mit Zukunftsträumen, mit Hoffnungen und Liebe . Renate die gerne lebte und lachte . Dann verändert ein Tag alles – ihr Leben und ihre Zukunft . Und 7 Jahre später hat sie diesen Gedanken ….. Einen Gedanken, der ihr ganzes Leben verändern wird – aber das ahnt Frau Hoffmann nicht ….. Mehr will und kann ich euch über den Inhalt nicht verraten , denn ihr sollt das Buch ja lesen und genauso erstaunt sein wie ich . Und genau das ist dieses Buch : ERSTAUNLICH Mit Renate Hoffmann erschuf Autorin Anne Freytag eine Figur wie sie uns jeden Tag begegnen kann . Erfrischend und ohne Schnörkel erzählt sie uns von einer Frau die jede Lebensfreude verloren hat . Frau Hoffmann`s Alltag beschreibt uns die Autorin zu Beginn so herrlich real , das du sie dir wirklich vorstellen kannst . Der Minuten genaue Ablauf ihres Lebens – das nicht wirklich ein Leben ist . Ich empfand Frau Hoffmann als einsamster Mensch der Welt und wollte wissen was ist blos passiert ist , das Frau Hoffmann so lebt . In immer mehr Rückblenden lernen wir dann Renate kennen – eine junge Frau in einer Zwickmühle . Vom Verlobten und der Familie in eine Ecke gedrängt , muss sie sich entscheiden wie ihre Zukunft aussehen soll. Und je näher uns Renate kommt , werden auch die Frage in deinem Kopf  drängender . Was ist wohl passiert das aus der lebensfrohen Renate, die sterben wollende Frau Hoffmann wird ? Diese unglaubliche Spannung hält die Autorin bis zum Ende des Buches so hoch , das du einfach nicht aufhören kannst zu lesen. Du willst mehr und mehr …. mehr über Renate erfahren , über ihr Leben und ihre Liebe . Mehr über Frau Hoffmann – die plötzlich nichts mehr zu verlieren hat . Ausser eben ihr Leben , aber das will sie sich ja selbst nehmen . Obwohl es doch ein sehr ernstes Thema ist , schafft es Anne Freytag wie schon mit ihrem grandiosem Buch *434 Tage *, mich zu fesseln und mir meinen Schalf zu rauben . Ich musste einfach mehr über diese seltsame , so organisierte Frau wissen . Über die Frau , die ihre Nachbarn gern mit dem Fernglas beobachtet . Wollte Antworten auf all die Fragen in meinem Kopf brauchte. Ich hab mit Frau Hoffmann geschmunzelt aber auch gelacht , mit Renate gelebt , gebangt und viele Tränen vergoßen . Das die Autorin mit Herzblut schreibt , merkt man in jeder Zeile . Mit viel Liebe – aber ohne störendes Bla Bla Bla – beschreibt sie uns Orte und Geschehnisse sehr real und auch den kleinsten Nebencharakteren haucht sie Leben ein  . Für mich gehörte Anne Freytag schon nach  * 434 Tage * zu den Lesetipps nun ist sie ein wahres * Must -Read * und ich freu mich schon darauf mehr von ihr zu lesen . 5 von 5 Teddytatzen für ein Buch über eine Frau die einen Gedanken hat ,der dann ihr ganzes Leben verändert …. Ein grosses Lesevergnügen das ich jedem nur Empfehlen kann                                                                 Sabine

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  • Ode an das Leben

    Renate Hoffmann

    VonnyBonn

    10. November 2013 um 17:59

    Renate Hoffmann ist mein zweiter Roman von Anne Freytag gewesen und auch bei diesem Roman war ich begeistert von Anne Freytags Schreibstil! Es ist fantastisch wie bildlich Anne Freytag ihr Figuren und Handlungen beschreibt! Es ist so Detailgetreu alles beschrieben und man leidet und hofft mit Frau Hoffmann mit! Als sie einen Selbstmord ihrer Nachbarin verhindert, ist irgendwas in ihr passiert und sie tastet sich Stück für Stück in ihr eigenes Leben zurück! Und es ist wundervoll mit zu verfolgen wie aus Frau Hoffmann wieder die lebenslustige Renate wird!Ich nenne es auch gern "Ode an das Leben!" Daumen hoch und 5 Sterne von mir für dieses wahnsinnig beeindruckende Werk!

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