Anne Gesthuysen

 4 Sterne bei 299 Bewertungen
Autorin von Wir sind doch Schwestern, Sei mir ein Vater und weiteren Büchern.
Anne Gesthuysen

Lebenslauf von Anne Gesthuysen

Autorin, Moderatorin, starke Ehefrau: Anne Gesthuysen ist 1969 am unteren Niederrhein in dem kleinen Dorf Veen geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur ging sie in die Großstadt. Doch vieles ist dem Landei bis heute fremd geblieben. Sie kann Ochse und Stier selbstverständlich unterscheiden, aber der Unterschied zwischen S-Bahn und Straßenbahn ist ihr nach wie vor ein Rätsel. Anne Gesthuysen hat Journalistik und Romanistik studiert. Seit 1987 arbeitet sie als Reporterin und Autorin von Dokumentationen für diverse Fernsehsender. Zwischendurch machte sie einen Abstecher zum französischen Radio. Seit über 15 Jahren steht sie auch vor der Kamera, die bisher längste Zeit für das ARD-Morgenmagazin, das sie von 2002-2014 moderierte. Seit 2016 tritt sie werktags in der Quizsendung "Paarduell" mit ihrem Mann gegen je ein anderes (prominentes) Paar an. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Köln.

Neue Bücher

Mädelsabend

 (27)
Neu erschienen am 08.11.2018 als Hardcover bei Kiepenheuer & Witsch.

Mädelsabend

Neu erschienen am 08.11.2018 als Hörbuch bei Argon.

Alle Bücher von Anne Gesthuysen

Wir sind doch Schwestern

Wir sind doch Schwestern

 (193)
Erschienen am 10.03.2014
Sei mir ein Vater

Sei mir ein Vater

 (44)
Erschienen am 01.08.2017
Mädelsabend

Mädelsabend

 (27)
Erschienen am 08.11.2018
Wir sind doch Schwestern

Wir sind doch Schwestern

 (19)
Erschienen am 21.11.2012
Mädelsabend

Mädelsabend

 (0)
Erschienen am 08.11.2018

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Anne Gesthuysen

Neu

Rezension zu "Mädelsabend" von Anne Gesthuysen

Ganz ok, leider nicht mehr
Simi159vor 16 Tagen

Anne Gesthuysen wird vielen aus dem Fernsehen bekannt sein. als Moderatorin des Morgenmagazins oder aus vielen kleinen Formaten bei WDR, ZFD und VOX. Seit ihrem ersten Buch „Wir sind doch Schwestern“ 2014 und dem großen Erfolg hat sie sich aufs Schreiben von Büchern konzentriert. 

Ihr neuestes Buch ist „Mädelsabend“, wieder geht es um Frauen und deren Leben, mit all den  Aufgaben, Zwängen und Widrigkeiten.

Hier sind es die Seniorin Ruth und ihre Enkelin Sara, beide scheinen an einem Scheideweg in ihrem Leben zu stehen. Ruth lebt seit kurzem mit ihrem Mann in einem Altenstift. Und das erstmal in ihrem Eheleben hat sie das Gefühl auch etwas so tun zu können, wie sie das möchte. Ohne die Regeln und Vorgaben ihres Mannes oder Schwiegervaters. Ihr Mann lebt mit ihr im Heim, doch seine Macht über Ruth scheint zu schwinden, auch wenn er noch so sehr versucht all ihre kleinen Freiheiten zu unterbinden. 

Sara lebt mit dem Vater ihres jungen Sohnes zusammen und arbeite als Wissenschaftlerin in einem Forschungslabor. Ihre Chefin hat sie für ein Stipendium in Cambridge vorgeschlagen, doch ihr Freund möchte nicht, dass sie diese Chance nutzt. Sara soll bei ihm und dem Kind bleiben, denn auch er ist gerade beruflich sehr erfolgreich und möchte deshalb ihr nicht für die begrenzte Zeit nach England folgen.



Anne Gesthuysen läßt den Leser das gesamte Leben der beiden Frauen erleben. Von den frühen Nachkriegsjahren bei Ruth, über die 50er und 60er Jahre bis in die Gegenwart. Dass Eheleben für Ruth etwas anderes bedeutet, als für Sara heute, selbst wenn sie ohne Trauschein mit ihrem Partner zusammen lebt, wird dem Leser schon nach wenigen Seiten klar. Doch welche Härte, Entbehrungen und Konsequenzen es für eine freidenkende Frau damals hieß, zeigt sich erst Stück für Stück. Auch der Unterschied zu heute, und dass viele von einer gelungenen Emanzipation reden, diese aber immer noch immer nicht leicht gelebt werden kann, sieht man sehr schön am Leben von Sara.


Leider übertreibt die Autorin an vielen Stellen für mich, sie läßt die Frauen in ihrer Geschichte zu in Klischees leben und handeln. Auch hatte ich mehr als einmal das Gefühl, daß zwar die Idee für den Plot stand, doch an vielen Stellen Details schlecht recherchiert oder im laufe der Geschichte zurecht gebogen werden, da Behauptungen/Aussagen aus Teilen zuvor, nicht so richtig zusammen passen oder falsch waren in ihrem Inhalt. Und wieder und wieder dreht man beim Lesen die Schleife der armen unterdrückten Frau, die nicht nach ihrem Willen frei leben können und von Ohren Männern klein gehalten werden.

Das nervte mich ab der Mitte des Buches, da wäre mehr möglich gewesen, denn die Charakter sind nett, wirken in groben Zügen authentisch und für fast jedes Lesealter gibt es eine Frau mit der man sich identifizieren kann.


3 STERNE.

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Rezension zu "Mädelsabend" von Anne Gesthuysen

Frauenschicksale
leseleavor 17 Tagen

Mädelsabend heißt der von mir lang ersehnte neue Roman von Anne Gesthuysen, mit dem die Autorin auf zweierlei Weise zu ihren Wurzeln zurückkehrt. Zum einen spielt ihr drittes Buch erneut am Niederrhein, wo Gesthuysen selber aufgewachsen ist und daher mit viel Liebe und Kenntnis vom dortigen Land und seinen Bewohnern erzählt, zum anderen erinnert es thematisch sehr an den erfolgreichen Erstling Wir sind doch Schwestern. Denn ähnlich wie im Debüt um die drei rüstigen und lebenslustigen Schwestern stehen auch hier verschiedene Frauenschicksale – historische wie gegenwärtige – im Vordergrund, anhand derer Gesthuysen den deutschen Zeitgeist seit der Nachkriegszeit skizziert.

Dreh- und Angelpunkt vom Mädelsabend ist dabei Ruth van Rennings: Seit einem Sturz lebt sie mit ihrem Ehemann Walter im Seniorenheim Burg Winnenthal und erlebt hier ihren zweiten Frühling. Sie findet in den anderen Bewohnerinnen neue Freundinnen und ist aktives Mitglied des Seniorenchors. Leider findet ihr Ehemann kein Gefallen an der neuen Lebenssituation und drängt darauf, nach Hause zurückzukehren. Ruth graust es davor, hat jedoch nie gelernt, sich gegenüber ihrem Mann, dem sie in den 1950ern nicht nur Treue, sondern auch Gehorsam versprochen hat, durchzusetzen. Verständnis findet sie bei ihrer Enkelin Sara, die wiederum ihre ganz eigenen Kämpfe zu schlagen hat: Sie hat die Möglichkeit, über ein Forschungsstipendium nach Cambridge zu gehen, muss dafür aber Mann und Sohn zurücklassen – was vor allem ersterer überhaupt nicht positiv aufnimmt.

In Rückblenden von den 1950ern bis  1970ern sowie in den Erzählsträngen um Ruth und Sara in der Gegenwart verwebt Anne Gesthuysen gekonnt und atmosphärisch eine individuelle Familiengeschichte mit den großen gesellschaftspolitischen Themen der damaligen und heutigen Zeit: Es geht um wandelnde Familienmodelle, patriarchale Strukturen, die Verantwortung einer Mutter, gesellschaftliche Erwartungen und Emanzipationsprozesse. Dabei will der Roman jedoch nicht mehr als er ausstrahlt: Anne Gesthuysen erhebt nie den Zeigefinger oder setzt zu einer Moralpredigt an. Sie erzählt leicht und heiter, mit der richtigen Portion Wehmut und erschafft – gerade was die Figur der alten und zurückblickenden Ruth angeht – eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt und dabei das Herz berührt.

Gesthuysens erzählerische Stärken liegen eindeutig in der Darstellung der historischen Frauenleben in Kombination mit der Beschreibung des dörflichen Alltags am Niederrhein. Das hat sie schon in Wir sind doch Schwestern bewiesen und dieses besondere Verbindung fehlte meiner Meinung nach in ihrem schwächelnden zweiten Buch Sei mir ein Vater. Für Mädelsabend bedeutet das, dass der Roman immer dann zu überzeugen weiß, wenn die Autorin einen genaueren Blick auf die Ehe von Ruth und Walter wirft oder Anmerkungen über die Vergangenheit der anderen Seniorinnen in den Text einbindet. Er schwächelt jedoch, wenn der Erzählfokus auf Sara gelenkt wird, deren Figur zu blass bleibt und deren Leben zu klischeehaft und berechenbar wirkt. Nichtsdestotrotz bietet Mädelsabend insgesamt beste Unterhaltung, liebevoll gezeichnete Figuren und Momente zum Nachdenken und Innehalten. Dafür insgesamt 4 Sterne!

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Rezension zu "Mädelsabend" von Anne Gesthuysen

Mädelsabend ohne Sekt
Marapayavor 18 Tagen

Während des Studiums gab es praktisch jeden Abend einen Mädelsabend. Wir haben zusammen gesessen, geklönt, getrunken, gequatscht, getanzt und uns über Gott und die Männer ausgetauscht. Jetzt mit Job, Familie und Verpflichtungen sind die Mädelsrunden seltener geworden, aber fast noch wichtiger als früher. Mal raus kommen aus dem stressigen Alltag mit seinen vielen zermürbenden Kleinigkeiten, andere Gedanken und Themen wälzen. Und auch innerhalb der Familie ist mein Ohr plötzlich aufmerksamer, wie haben meine Mutter und meine Großmutter früher alles unter einen Hut gebracht? Mit welchen Schwierigkeiten, in welchen Umständen sind sie aufgewachsen? Anne Gesthuysen setzt sich in ihrem Roman „Mädelsabend“ ebenfalls mit den verschiedenen Generationen auseinander. Ihr Blickwinkel richtet sich vor allem auf zwei Frauenfiguren, Ruth und ihre Enkelin Sara. Ruth ist über achtzig Jahre alt und blüht auf, nachdem sie zusammen mit ihrem Mann Walter in eine Seniorenresidenz gezogen ist. Sie ist gern unter anderen Menschen und genießt die Gesellschaft der anderen Damen sehr. Zum Leidwesen von Walter, der gewohnt ist, dass sich seine Frau ihm unterordnet und ihr gemeinsames Leben organisiert. Sara ist vor einigen Monaten Mutter geworden und will gleichzeitig ihre Karriere als Ärztin nicht aufgeben. Ein zweijähriges Forschungsprojekt in England lockt und stellt die junge Familie vor eine schwierige Entscheidung.

Anne Gesthuysen erzählt exemplarisch mit Hilfe von zeitlichen Rückblenden am Beispiel von Ruth, welche Autorität der Ehemann in den 50er Jahren innehatte. Ohne die Erlaubnis des Mannes durfte die Ehefrau weder arbeiten, noch Auto fahren, noch außer Haus gehen. Entscheidungen über Geld und Anschaffungen traf allein der Mann und das mit dem Recht in seinem Rücken. Walter stand dazu ganz unter der strengen Fuchtel seines eigenen Vaters, dem er nichts entgegenzusetzen hatte und der als Familienoberhaupt auch über die Schwiegertochter bestimmte. Die Stimmung im Elternhaus wirkte sich nachhaltig auf Ruths Sohn aus, der seinem Vater Walter die Kaltherzigkeit gegen die Mutter nie verziehen hatte. Sara hingegen erlebte ihre Großeltern aus einer anderen Perspektive, sie hat ein inniges Verhältnis zu beiden und findet in den Großeltern Ansprechpartner, die sie über den Verlust der Mutter als Jugendliche etwas hinwegtrösten konnten. Zugegeben, über die Beziehung der Großeltern hatte sie sich bisher eigentlich auch nie Gedanken gemacht, erst jetzt mit der veränderten Lebenssituation in der Residenz gerät Sara über die ein oder andere Verhaltensweise bei beiden ins Grübeln. Doch wie schon als junges Mädchen hat sie vor allem mit sich selbst zu tun und muss um ihre eigene Beziehung bangen. Denn Lars, der Vater ihres Sohnes, ist alles andere als erfreut, dass Sara die eigene Karriere vor die Familie stellt.

Gesthuysens Ansinnen versteh ich wohl. Sie zeigt uns die Rolle der Frau in verschiedenen Zeiten auf, von der Unterdrückung in den 50er Jahren, dem Kampf für eigene Rechte in den 70ern und der vermeintlichen vollen Freiheit in heutiger Zeit, in der einer Frau theoretisch alle Türen offenstehen und es nur an ihr liegt alle Möglichkeiten geschickt auszuschöpfen. Da steht viel Wahres und Kluges in ihrem Roman, besonders im Reflektieren Ruths über sich und ihre Ehe am Lebensende, doch konnte mich die Geschichte nicht im Herzen erreichen. Ich sah vor meinem inneren Auge immer den erhobenen Zeigefinger der Autorin, die mir auf den knapp 400 Seiten unbedingt ihre Sicht der Dinge über uns Frauen darlegen wollte und dabei unweigerlich ins Verallgemeinern kam. Besonders der Geschichte um Sara herum fehlte die nötige Tiefe, Handlung und damit die Glaubwürdigkeit. Insgesamt konnte ich mich wohl einfach nicht mit dem Erzählstil der Autorin anfreunden. Das Erzählen aus mehreren Perspektiven hat seine Vor- und Nachteile, beim „Mädelsabend“ führte die Multiperspektivität bei mir leider zu ganz viel Distanz zu den Figuren. Und nichts ist tödlicher für einen Mädelsabend, wenn einem die anderen Mädels in der Runde egal sind.

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Gespräche aus der Community

Neu

"Für ein Fisternölleken nimmst du ein Pinneken Klaren, tust ein Stück Zucker rein und ein paar Rosinen, und dann hopp hopp, rin inne Kopp."

Alles wäre so einfach, wenn man wüsste, dass die Entscheidungen, die man im Leben trifft, immer die richtigen sind! Familie oder Karriere... Ehemann oder Spaß im Rentenalter... Egal, wie man sich entscheidet, am Ende läuft alles perfekt. Leider ist es nicht immer so. Darüber hat Ruth viel zu erzählen.
Ruth ist die lebensfrohe Heldin von Anne Gesthuysens neuem Roman "Mädelsabend".
Möchtet ihr wissen, welchen Rat Ruth ihrer Enkelin Sara in Sachen wichtige Entscheidungen gibt? Dann dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen!

Zum Inhalt
Eine Ehe steht nach sechzig Jahren vor dem Aus – und eine junge Mutter ringt um eine Entscheidung, die nicht nur ihr Leben bestimmen wird. Ruth und Walter leben seit Ruths Sturz im Seniorenheim Burg Winnenthal. Walter möchte am liebsten sofort zurück nach Hause, die vielen lebenslustigen Witwen hier sind ihm unheimlich. Ruth hingegen genießt die Gesellschaft von Gleichgesinnten. Sie lauscht den Lebensgeschichten der anderen Frauen und singt endlich wieder im Chor. Keine zehn Pferde werden sie hier wegbringen. Als ihre Enkelin Sara, Mutter eines kleinen Sohnes, die Zusage für ein Forschungsstipendium in Cambridge erhält und von ihrem Mann vor eine Entscheidung gestellt wird, sucht sie Rat bei Ruth. Geschickt verwebt Anne Gesthuysen Gegenwart und Vergangenheit und erzählt von einem bewegten Frauenleben am Niederrhein, das den Bogen vom Zweiten Weltkrieg über die piefigen Fünfziger- und die wilden Siebzigerjahre bis in die Jetztzeit spannt. Von der Liebe und kuriosen Hochzeitsbräuchen, von Karnevalstraditionen und Anti-AKW-Treckerfahrten. Von den Herausforderungen einer Jahrzehnte währenden Ehe, von patriarchalen Machtstrukturen und gesellschaftlichen Umbrüchen. Humorvoll, warmherzig und feinfühlig spürt sie der Frage nach, was zwei Menschen zusammenhält und welche Bedeutung Freiheit und Selbstverwirklichung haben. Eindrücklich zeigt sie, dass es keine einfachen Antworten gibt, nur individuelle Wege zum Glück.

Lust auf eine Leseprobe?

Zur Autorin
Anne Gesthuysen wurde 1969 am unteren Niederrhein geboren. Nach dem Abitur in Xanten studierte sie Journalistik und Romanistik. In den 90er-Jahren arbeitete sie bei Radio France, ansonsten fühlt sie sich seit Ende der 80er-Jahre in den deutschen Medien wohl. Als Reporterin hat sie für WDR, ZDF und VOX gearbeitet, schließlich auch als Moderatorin. Ab 2002 moderierte sie das "ARD-Morgenmagazin". Diese Nachtschichten gab sie nach dem großen Erfolg ihres ersten Romans "Wir sind doch Schwestern" aber Ende 2014 auf, um sich tagsüber an den Schreibtisch zu setzen und weitere Bücher zu schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann, Frank Plasberg, und ihrem Sohn in Köln. In der Quizshow "Paarduell" stellt das Ehepaar Wissen, Schlagfertigkeit und Teamgeist unter Beweis.

Rechtzeitig zum Erscheinungstermin verlosen wir zusammen mit KiWi 25 Exemplare von "Mädelsabend"!
Habt ihr Lust, euch über das bewegte Leben von Ruth im Rahmen einer Leserunde auszutauschen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben? Wenn ihr neugierig geworden seid, bewerbt euch* einfach über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 07.11. und antwortet auf folgende Frage:

In einer schwierigen Situation bittet Sara ihre Großmutter Ruth um einen wichtigen Rat.
Welchen Rat fürs Leben würdet ihr euren Enkelkindern geben?

Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

* Bitte beachtet auch unsere Richtlinien für Leserunden und Buchverlosungen.
Zur Leserunde

Liebe und Glamour im Paris der Belle Époque

Nach dem großen Erfolg mit ihrem Buch "Wir sind doch Schwestern" ist Anne Gesthuysen zurück mit ihrem neuen Roman über ein Familiengeheimnis: Diesmal entführt sie die Leser in die turbulente und aufregende Pariser Kunstszene am Anfang des 20. Jahrhunderts. "Sei mir ein Vater" ist die perfekte Lektüre für alle Kunstliebhaber, Fans geheimnisvoller Familiengeschichten und alle, die vom Pariser Flair träumen. Seid ihr dabei bei der Reise in das mondäne Paris der Belle Époque? Zusammen mit KiWi und Argon suchen wir 15 Testleser und 15 Testhörer für diese ebenso spannende wie bewegende Geschichte.

Zum Inhalt
In ihrem neuen Roman verwebt Anne Gesthuysen eine ungewöhnliche Familiengeschichte mit dem spektakulären Leben einer französischen Malerin. Eine Expedition auf den Spuren eines geheimnisvollen Gemäldes wird zur letzten Reise eines ungewöhnlichen Trios. Als Lilie erfährt, dass der Vater ihrer Freundin Hanna schwer erkrankt ist, will sie sich umgehend auf den Weg an den Niederrhein machen, zu den beiden Menschen, die sie bereits vor vielen Jahren zur Ersatzfamilie erkoren hat. Doch in ihrer Pariser Wohnung erwischt sie einen Einbrecher, der ausgerechnet ein altes Bild klauen will, das bislang höchstens sentimentalen Wert für sie besaß. Der Eindringling entkommt, und Lilie findet einen mysteriösen Brief einer Frau namens Georgette Agutte im Bilderrahmen. Da sie weiß, wie sehr Hannas Vater Geheimnisse liebt, nimmt sie das ramponierte Bild und den Brief kurzerhand mit nach Xanten. Als ein Restaurator weitere rätselhafte Entdeckungen macht, drängt Hannas Vater auf eine letzte gemeinsame Reise. Die drei begeben sich auf Spurensuche bis nach Frankreich und auf die Antillen und finden mehr über das faszinierende Leben der Malerin heraus, die Lilies Ururgroßtante war. Über ihre ungewöhnliche Kunstkarriere, ihre bedingungslose Liebe zum sozialistischen Minister Marcel Sembat, über ihre innige Freundschaft zu Matisse, den sie schon förderte, noch bevor er in der Kunstwelt anerkannt wurde, über ihre Abenteuer unter den Künstlern und Politikern im Paris der Belle Époque. Die Geschichte einer in Vergessenheit geratenen Malerin verbindet sich mit einer so anrührenden wie tröstlichen Reise des Abschieds. So witzig, traurig und verrückt wie das Leben selbst.

Zur Autorin
Anne Gesthuysen wurde 1969 am unteren Niederrhein geboren. Nach dem Abitur in Xanten studierte sie Journalistik und Romanistik. In den 90er-Jahren arbeitete sie mehrfach bei Radio France, ansonsten fühlt sie sich seit Ende der 80er-Jahre in den deutschen Medien wohl. Als Reporterin hat
sie für WDR, ZDF und VOX gearbeitet, schließlich auch als Moderatorin. Seit 2002 moderierte sie das "ARD-Morgenmagazin". Ende 2014 gab sie diese Nachtschichten aber auf, um sich tagsüber an den Schreibtisch zu setzen und ihren zweiten Roman zu Ende zu schreiben.

Zur Hörbuch-Sprecherin
Doris Wolters ist Theaterschauspielerin und arbeitet u.a. für ARD, ORF und ARTE. Sie hat in zahlreichen Hörbuchproduktionen mitgewirkt und erhielt 2012 den Deutschen Hörbuchpreis. Mit ihrer warmen und wandelbaren Stimme verleiht sie jedem Hörbuch einen ganz besonderen Ton und hat bereits den Großtanten von Anne Gesthuysen in „Wir sind doch Schwestern“ ihre Stimme geliehen.


>>> Hier könnt ihr euch direkt die Hörprobe anhören

Habt ihr Lust, diesen Familienroman im Rahmen einer Lese- und Hörrunde zu lesen - oder hören -, euch darüber auszutauschen und am Ende eine Rezension darüber zu schreiben? Dann bewerbt euch über den blauen "Jetzt-bewerben"-Button* bis zum 11.11., indem ihr auf folgende Frage antwortet und angebt, ob ihr lieber hören oder lesen möchtet:

Flair, Romantik, Savoir Vivre... Was verbindet ihr mit der Belle Époque?

Ich freue mich auf eure Antworten.

Viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken können.

Zur Leserunde


Weihnachtszeit ist Buchschenkzeit!

Kennt ihr das auch? Auf einmal sind die Regale der Supermärkte voll mit Lebkuchen, Stollen und Zimtsternen. Plötzlich sind die Straßen in der Stadt hell erleuchtet und wie durch ein Wunder steht der Weihnachtsmarkt da. Mal wieder ist die Zeit ganz schnell vergangen, Weihnachten steht plötzlich vor der Tür und man hat noch nicht alle Geschenke besorgt!

Wir von LovelyBooks möchten dazu beitragen, dass die Vorbereitungen auf das schönste Fest des Jahres noch schöner und entspannter werden. Deshalb verlosen wir während der ganzen Vorweihnachtszeit Buchgeschenke für deine Freunde oder Familienmitglieder!

Und so kannst du mitmachen:
Sag uns bis zum 13.12.2015, wem du das zu verlosende Buch schenken möchtest und warum dieser Mensch genau dieses Buch bekommen muss. Du bist dabei, Indem du dich einfach über den blauen "Jetzt-bewerben"-Button bewirbst und uns deine Geschichte erzählst.
Gib im Adressfeld bitte unbedingt die Adresse der Person an, die beschenkt werden soll und nicht deine eigene.

Sollten wir deinen Beitrag auslosen, schicken wir ein schön verpacktes Weihnachtsgeschenk mit dem Buch, süßen Leckereien, kleinen Überraschungen und einer Grußbotschaft in deinem Namen auf den Weg zu deinem Wunsch-Beschenkten.

Zusammen mit KiWi verlosen wir 5 Exemplare des geheimnisvollen und berührenden neuen Romans von Anne Gesthuysen "Sei mir ein Vater".

Zum Inhalt
In ihrem neuen Roman verwebt Anne Gesthuysen eine ungewöhnliche Familiengeschichte mit dem spektakulären Leben einer französischen Malerin. Eine Expedition auf den Spuren eines geheimnisvollen Gemäldes wird zur letzten Reise eines ungewöhnlichen Trios. Als Lilie erfährt, dass der Vater ihrer Freundin Hanna schwer erkrankt ist, will sie sich umgehend auf den Weg an den Niederrhein machen, zu den beiden Menschen, die sie bereits vor vielen Jahren zur Ersatzfamilie erkoren hat. Doch in ihrer Pariser Wohnung erwischt sie einen Einbrecher, der ausgerechnet ein altes Bild klauen will, das bislang höchstens sentimentalen Wert für sie besaß. Der Eindringling entkommt, und Lilie findet einen mysteriösen Brief einer Frau namens Georgette Agutte im Bilderrahmen. Da sie weiß, wie sehr Hannas Vater Geheimnisse liebt, nimmt sie das ramponierte Bild und den Brief kurzerhand mit nach Xanten. Als ein Restaurator weitere rätselhafte Entdeckungen macht, drängt Hannas Vater auf eine letzte gemeinsame Reise. Die drei begeben sich auf Spurensuche bis nach Frankreich und auf die Antillen und finden mehr über das faszinierende Leben der Malerin heraus, die Lilies Ururgroßtante war. Über ihre ungewöhnliche Kunstkarriere, ihre bedingungslose Liebe zum sozialistischen Minister Marcel Sembat, über ihre innige Freundschaft zu Matisse, den sie schon förderte, noch bevor er in der Kunstwelt anerkannt wurde, über ihre Abenteuer unter den Künstlern und Politikern im Paris der Belle Époque. Die Geschichte einer in Vergessenheit geratenen Malerin verbindet sich mit einer so anrührenden wie tröstlichen Reise des Abschieds. So witzig, traurig und verrückt wie das Leben selbst.
Letzter Beitrag von  FräuleinBriestvor 3 Jahren
vielen Dank für diese tolle Idee!
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Anne Gesthuysen wurde am 02. Oktober 1969 in Geldern (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 442 Bibliotheken

auf 64 Wunschlisten

von 6 Lesern aktuell gelesen

von 4 Lesern gefolgt

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