Anne Gesthuysen

 3,9 Sterne bei 551 Bewertungen
Autorin von Wir sind doch Schwestern, Wir sind schließlich wer und weiteren Büchern.
Autorenbild von Anne Gesthuysen (© Monika Sandel www.monika-sandel.de)

Lebenslauf

Autorin, Moderatorin, starke Ehefrau: Anne Gesthuysen ist 1969 am unteren Niederrhein in dem kleinen Dorf Veen geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur ging sie in die Großstadt. Doch vieles ist dem Landei bis heute fremd geblieben. Sie kann Ochse und Stier selbstverständlich unterscheiden, aber der Unterschied zwischen S-Bahn und Straßenbahn ist ihr nach wie vor ein Rätsel. Anne Gesthuysen hat Journalistik und Romanistik studiert. Seit 1987 arbeitet sie als Reporterin und Autorin von Dokumentationen für diverse Fernsehsender. Zwischendurch machte sie einen Abstecher zum französischen Radio. Seit über 15 Jahren steht sie auch vor der Kamera, die bisher längste Zeit für das ARD-Morgenmagazin, das sie von 2002-2014 moderierte. Seit 2016 tritt sie werktags in der Quizsendung "Paarduell" mit ihrem Mann gegen je ein anderes (prominentes) Paar an. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Köln.

Neue Bücher

Cover des Buches Wir sind schließlich wer (ISBN: 9783462005752)

Wir sind schließlich wer

 (119)
Neu erschienen am 07.03.2024 als Gebundenes Buch bei Kiepenheuer & Witsch.

Alle Bücher von Anne Gesthuysen

Cover des Buches Wir sind doch Schwestern (ISBN: 9783462003727)

Wir sind doch Schwestern

 (228)
Erschienen am 06.10.2022
Cover des Buches Wir sind schließlich wer (ISBN: 9783462005752)

Wir sind schließlich wer

 (119)
Erschienen am 07.03.2024
Cover des Buches Mädelsabend (ISBN: 9783462002201)

Mädelsabend

 (87)
Erschienen am 09.09.2021
Cover des Buches Sei mir ein Vater (ISBN: 9783462004540)

Sei mir ein Vater

 (49)
Erschienen am 09.03.2023
Cover des Buches Vielleicht hat das Leben Besseres vor (ISBN: 9783462054095)

Vielleicht hat das Leben Besseres vor

 (0)
Erscheint am 06.11.2024
Cover des Buches Wir sind doch Schwestern (ISBN: 9783839893074)

Wir sind doch Schwestern

 (27)
Erschienen am 08.12.2016
Cover des Buches Sei mir ein Vater (DAISY Edition) (ISBN: 9783839852590)

Sei mir ein Vater (DAISY Edition)

 (22)
Erschienen am 10.12.2015
Cover des Buches Mädelsabend (ISBN: 9783839894477)

Mädelsabend

 (17)
Erschienen am 26.02.2020

Videos

Neue Rezensionen zu Anne Gesthuysen

Cover des Buches Wir sind doch Schwestern (ISBN: 9783839893074)
junias avatar

Rezension zu "Wir sind doch Schwestern" von Anne Gesthuysen

Die bewegten Leben der drei Schwestern vom Gutshof
juniavor 6 Monaten

Wie kam ich zu diesem Buch?

Durch Zufall wurde ich auf das Buch bzw. die Autorin aufmerksam. Es ist das erste Buch von Anne Gesthuysen, das ich gelesen habe. Nachdem dieses hier dann einige Zeit im Bücherregal vor sich hin schlummerte, habe ich es mir nun endlich mal gegriffen.


Wie finde ich Cover und Titel?

Klassisch, stilvoll, passt. Der Titel wird im Buch erwähnt.


Um was geht’s?

Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension, vor allem bei einer doch recht komplexen Story. In dieser Familie ist wahrlich einiges passiert, vieles wurde ignoriert und verdrängt, und natürlich hat keiner darüber gesprochen, waren ja auch andere, weniger offene Zeiten damals. Anlässlich des 100. Geburtstages der ältesten Schwester kommen die drei Mädels zusammen und reden endlich mal, dabei werden für den Leser die Lebensgeschichten nach und nach ausgepackt. Sehr, sehr spannend.


Wie ist es geschrieben?

Es handelt sich um einen Einzelroman, der also problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann. Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen bzw. zu hören (hatte das Hörbuch in einem Tag durch), der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Es gibt natürlich viele (markierte) Zeitsprünge in die Vergangenheit, um diese und die Gegenwart zu verstehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ein mal subtiler, mal herzerfrischender Humor rundet das Ganze ein wenig ab und trifft genau meinen Geschmack.


Wer spielt mit?

Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet. Ich habe sie kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten.


Mein Fazit?

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, somit erhält es von mir 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese.

Cover des Buches Wir sind schließlich wer (ISBN: 9783462004465)
S

Rezension zu "Wir sind schließlich wer" von Anne Gesthuysen

Klischeebehaftet und unglaubwürdig
SilkeMahrtvor 9 Monaten

Ich habe bereits mehrere Bücher von Anne Gesthuysen gelesen, die mich gut unterhalten haben. Bei "Wir sind schließlich wer" war das leider nicht der Fall.


Klappentext:
Von einer jungen Pastorin am Niederrhein, die ihre Gemeinde aufmischt, vom Aufwachsen zweier ungleicher Schwestern in Adelskreisen und vom Mut, den es braucht, ein Leben selbst zu gestalten, wenn alles vorherbestimmt scheint. Die Bürger der Gemeinde Alpen sind skeptisch, als Anna von Betteray die Vertretung des erkrankten Pastors übernimmt. Schließlich ist sie geschieden, blaublütig, mit Mitte dreißig viel zu jung für den Posten und eine Frau. Der einzige Mann an ihrer Seite: ihr Hund Freddy. Während Anna versucht, ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit zu bewältigen und die Gemeinde behutsam zu modernisieren, gerät das Leben ihrer Schwester Maria komplett aus den Fugen. Ihr Mann wird verhaftet, kurz darauf verschwindet auch noch ihr Sohn. Ausgerechnet sie, die in den Augen der standesbewussten Mutter die Vorzeigetochter war, die auf Schützenfesten zur Königin gekrönt wurde und einen Grafen heiratete, während Anna mit schmutzigen Hosen im Stall spielte und sich in die falschen Männer verliebte. Erst in der Not überwinden die Schwestern ihre Gegensätze – und erhalten Unterstützung von überraschender Seite. Denn wenn es darum geht, einen kleinen Jungen zu finden, halten die Alpener fest zusammen. Und allen voran: Ottilie Oymann aus dem Seniorenstift Burg Winnenthal!


Es fällt mir schwer, etwas Positives über dieses Buch zu schreiben, denn selbst der ansonsten leichte Stil der Autorin bleibt dieses Mal etwas auf der Strecke. Da werden Beschreibungen und Klischees aneinandergereiht und selbst die Dialoge klingen hölzern.

Ich wusste tatsächlich nicht, dass es noch so dünkelhaften Adel in Deutschland gibt - und wenn es so sein sollte, interessiert es mich nicht.
Ich kenne Dörfer in Deutschland, aber auch da ist die Kirche nicht voll, bloß weil alle die neue Pastorin sehen wollen und bei allem Klatsch und Tratsch bleiben die vielen Dorfbewohner Schablonen.
Anna ist die Überfrau, die völlig unberührt durch alle Katastrophen schreitet und selbst während der Entführung ihres Neffen ein offenes Ohr für jeden hat.
Ihre Schwester Maria bedient zwar auch alle Klischees, aber auch sie reagiert seltsam unaufgeregt auf die Schicksalsschläge, die ihr Leben verändern.
Ich hatte mich auf eine tolles Buch über Schwesternbeziehungen gefreut. So etwas lese ich immer mal wieder gerne, aber das war es leider nicht.


Fazit: Klischeehaft. Mir hat das Buch nicht gefallen.


Cover des Buches Wir sind schließlich wer (ISBN: 9783462004465)
-Nordwind-s avatar

Rezension zu "Wir sind schließlich wer" von Anne Gesthuysen

Und nichts ist so, wie es scheint!
-Nordwind-vor einem Jahr

Eigentlich sind die Adelsfamilien von Betteray und von Moitzfeld „schließlich wer“ und über jeden Zweifel erhaben. Doch plötzlich beginnt die Fassade zu bröckeln und von einem Tag auf den anderen kommt der tiefe Absturz.

Was relativ harmlos beginnt, nimmt rasch große Geschwindigkeit auf. Die unliebsamen Ereignisse um Graf von Moisfeld und das Verschwinden seines Sohnes Sascha lassen den Leser durchs Schlüsselloch hinter die Familiengeheimnisse des angeblich so unantastbaren Etagenadels blicken. Und plötzlich ist nichts mehr so wie es scheint. Nicht nur Anna von Betteray, das schwarze Schaf - da geschiedene evangelische Pastorin – in der ach so katholischen Familie, sondern auch ihre Schwester Maria von Moitzfeld, die „Vorzeigegräfin“, haben alle ihre eigenen Probleme. Und dann gibt es noch die „Tratschweiber“ in der Gemeinde Alpen, die der jungen Pastorin Anna das Ankommen in der Gemeinde sehr schwer machen.  Gelingt es den beiden ungleichen Schwestern sich wieder zu finden, und können sie das Rätsel lösen, das mit dem Verschwinden von Sascha zusammenhängt?

In dem Stil des Erfolgsromans „Wir sind doch Schwestern“ schreibt Anne Gesthysen auch in „Wir sind schließlich wer“ über den Zusammenhalt von Familien, die aber erst einmal bemerken müssen, dass sie wirklich zusammengehören und dass auch die anderen Familienmitglieder ihre eigenen Probleme und dunklen Seiten haben.

Anne Gesthysen schreibt dabei sowohl witzig, als auch so lebensnah, dass der Leser sich fühlt als säße er bei der Familie mit auf dem Sofa zum Kaffeeklatsch. Trotzdem es sich hier um eine Familiengeschichte handelt, schweift sie beinahe ins Kriminalistische ab und hält den Leser jeden Moment in Atem. Vielleicht ist sie teilweise etwas zu dick aufgetragen, allerdings durch die Verstärkung werden die Probleme deutlicher hervorgehoben.

Anna und ihre Schwester Maria sind beide, jede auf seine Art sehr sympathisch. Wobei Anna in ihrer hemdsärmeligen Art dem Leser sofort an Herz wächst. Die Charaktere wurden von Anne Gesthysen ein wenig überzeichnet, vielleicht sogar willentlich, um die Geschichte etwas besser herauszuarbeiten?

Der Spannungsbogen wurde die ganze Zeit hochgehalten und ich mochte das Buch kaum aus den Händen legen.

Fazit: Wer eine spannende Familiengeschichte mit viel Humor und Herz lesen möchte ist bei Anne Gesthysen und „Wir sind schließlich wer“ goldrichtig!

Gespräche aus der Community

Liebe und Glamour im Paris der Belle Époque

Nach dem großen Erfolg mit ihrem Buch "Wir sind doch Schwestern" ist Anne Gesthuysen zurück mit ihrem neuen Roman über ein Familiengeheimnis: Diesmal entführt sie die Leser in die turbulente und aufregende Pariser Kunstszene am Anfang des 20. Jahrhunderts. "Sei mir ein Vater" ist die perfekte Lektüre für alle Kunstliebhaber, Fans geheimnisvoller Familiengeschichten und alle, die vom Pariser Flair träumen. Seid ihr dabei bei der Reise in das mondäne Paris der Belle Époque? Zusammen mit KiWi und Argon suchen wir 15 Testleser und 15 Testhörer für diese ebenso spannende wie bewegende Geschichte.

Zum Inhalt
In ihrem neuen Roman verwebt Anne Gesthuysen eine ungewöhnliche Familiengeschichte mit dem spektakulären Leben einer französischen Malerin. Eine Expedition auf den Spuren eines geheimnisvollen Gemäldes wird zur letzten Reise eines ungewöhnlichen Trios. Als Lilie erfährt, dass der Vater ihrer Freundin Hanna schwer erkrankt ist, will sie sich umgehend auf den Weg an den Niederrhein machen, zu den beiden Menschen, die sie bereits vor vielen Jahren zur Ersatzfamilie erkoren hat. Doch in ihrer Pariser Wohnung erwischt sie einen Einbrecher, der ausgerechnet ein altes Bild klauen will, das bislang höchstens sentimentalen Wert für sie besaß. Der Eindringling entkommt, und Lilie findet einen mysteriösen Brief einer Frau namens Georgette Agutte im Bilderrahmen. Da sie weiß, wie sehr Hannas Vater Geheimnisse liebt, nimmt sie das ramponierte Bild und den Brief kurzerhand mit nach Xanten. Als ein Restaurator weitere rätselhafte Entdeckungen macht, drängt Hannas Vater auf eine letzte gemeinsame Reise. Die drei begeben sich auf Spurensuche bis nach Frankreich und auf die Antillen und finden mehr über das faszinierende Leben der Malerin heraus, die Lilies Ururgroßtante war. Über ihre ungewöhnliche Kunstkarriere, ihre bedingungslose Liebe zum sozialistischen Minister Marcel Sembat, über ihre innige Freundschaft zu Matisse, den sie schon förderte, noch bevor er in der Kunstwelt anerkannt wurde, über ihre Abenteuer unter den Künstlern und Politikern im Paris der Belle Époque. Die Geschichte einer in Vergessenheit geratenen Malerin verbindet sich mit einer so anrührenden wie tröstlichen Reise des Abschieds. So witzig, traurig und verrückt wie das Leben selbst.

Zur Autorin
Anne Gesthuysen wurde 1969 am unteren Niederrhein geboren. Nach dem Abitur in Xanten studierte sie Journalistik und Romanistik. In den 90er-Jahren arbeitete sie mehrfach bei Radio France, ansonsten fühlt sie sich seit Ende der 80er-Jahre in den deutschen Medien wohl. Als Reporterin hat
sie für WDR, ZDF und VOX gearbeitet, schließlich auch als Moderatorin. Seit 2002 moderierte sie das "ARD-Morgenmagazin". Ende 2014 gab sie diese Nachtschichten aber auf, um sich tagsüber an den Schreibtisch zu setzen und ihren zweiten Roman zu Ende zu schreiben.

Zur Hörbuch-Sprecherin
Doris Wolters ist Theaterschauspielerin und arbeitet u.a. für ARD, ORF und ARTE. Sie hat in zahlreichen Hörbuchproduktionen mitgewirkt und erhielt 2012 den Deutschen Hörbuchpreis. Mit ihrer warmen und wandelbaren Stimme verleiht sie jedem Hörbuch einen ganz besonderen Ton und hat bereits den Großtanten von Anne Gesthuysen in „Wir sind doch Schwestern“ ihre Stimme geliehen.


>>> Hier könnt ihr euch direkt die Hörprobe anhören

Habt ihr Lust, diesen Familienroman im Rahmen einer Lese- und Hörrunde zu lesen - oder hören -, euch darüber auszutauschen und am Ende eine Rezension darüber zu schreiben? Dann bewerbt euch über den blauen "Jetzt-bewerben"-Button* bis zum 11.11., indem ihr auf folgende Frage antwortet und angebt, ob ihr lieber hören oder lesen möchtet:

Flair, Romantik, Savoir Vivre... Was verbindet ihr mit der Belle Époque?

Ich freue mich auf eure Antworten.

Viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken können.

1.278 BeiträgeVerlosung beendet
Gela_HKs avatar
Letzter Beitrag von  Gela_HKvor 8 Jahren
Leider war es mir aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, meine Rezension vorher zu fertigen. Vielen Dank für das Verständnis liebe Aba. http://gelas-home-of-books.blogspot.de/2016/01/sei-mir-ein-vater-von-anne-gesthuysen.html http://www.lovelybooks.de/autor/Anne-Gesthuysen/Sei-mir-ein-Vater-1157517074-w/rezension/1216001999/
Drei Schwestern, drei Leben, drei Lieben – und das Porträt eines ganzen Jahrhunderts. Anne Gesthuysen hat ein mitreißendes Buch über ihre faszinierenden Großtanten geschrieben, die zusammen 298 Jahre alt geworden sind:

Katty, Paula und Gertrud treffen sich zu Gertruds 100. Geburtstag. Sie wollen ihre Zukunft planen, doch vorher müssen sie ihre Vergangenheit klären. Gertrud hat noch gute Augen, aber hören kann und will sie nicht. Paula kann kaum noch sehen, hat aber immer ein offenes Ohr für ihre Schwestern. Und Katty, das Nesthäkchen, will auch mit 84 Jahren Feste feiern, wie sie fallen, so wie damals, als sie schon meisterhaft beherrschte, was man viel später erst PR nannte. Allen gemeinsam sind Eigensinn, Humor und eine angeborene Kreislaufschwäche, die mit exorbitant starkem Kaffee und gutem Schnaps bekämpft wird – so auch in diesen Tagen auf dem Tellemannshof, wo in jedem Winkel die Erinnerung lauert … (Leseprobe)


Eindringlich verwebt Anne Gesthuysen in ihrem Roman Gegenwart und Vergangenheit und entfacht dabei ein Feuerwerk von Geschichten, die sich quer durch das 20. Jahrhundert ziehen. Sie erzählt von Katty, der charmanten Strippenzieherin mit ihrer Verehrung für Adenauer und ihrer Liebe zu einem charismatischen Großbauern, von Gertruds schicksalhafter Verlobung und dem Spion, den sie versteckte. Von Paula, die ihren Mann an Männer verlor und stets die Lebenslust bewahrte. Vom Tausch eines Huhns gegen einen Rembrandt, von einem Leumundsprozess, der den ganzen Niederrhein in Atem hielt, und von drei starken Frauen mit dem Mut zur Eigenständigkeit. Große Lebensgeschichten mischen sich mit wunderbaren Anekdoten, das Weltgeschehen mit dem Leben am Niederrhein. Ein unwiderstehliches Buch: so komisch wie berührend, so liebevoll wie wahrhaftig.

25 Testleser suchen wir zusammen mit dem Verlag Kiepenheuer und Witsch für den ersten autobiografischen Roman der Journalistin Anne Gesthuysen "Wir sind doch Schwestern". Hast Du Lust mitzulesen, zu diskutieren und eine Rezension über das Buch zu schreiben? Dann bewirb Dich einfach bis einschl. 14.11.2012 mit einem Kommentar darüber, was Dir Deine Familie bedeutet!

Anne Gesthuysen ist 1969 am unteren Niederrhein in dem kleinen Dorf Veen geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur ging sie in die Großstadt. Doch vieles ist dem Landei bis heute fremd geblieben. Sie kann Ochse und Stier selbstverständlich unterscheiden, aber der Unterschied zwischen S-Bahn und Straßenbahn ist ihr nach wie vor ein Rätsel.
Anne Gesthuysen hat Journalistik und Romanistik studiert. Seit 1987 arbeitet sie als Reporterin und Autorin von Dokumentationen für diverse Fernsehsender. Zwischendurch machte sie einen Abstecher zum französischen Radio. Seit 15 Jahren steht sie auch vor der Kamera, die bisher längste Zeit für das ARD-Morgenmagazin, das sie seit 2004 moderiert. Sie lebt mit Mann und Kind in Köln.
362 Beiträge
AennAs avatar
Letzter Beitrag von  AennAvor 11 Jahren
Hier findet Ihr nun endlich auch meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Anne-Gesthuysen/Wir-sind-doch-Schwestern-972377550-w/rezension-1024681537/ Leider konnte ich, aus nicht vorhersehbaren Gründen, nicht mehr zeitnah mitlesen und mich deshalb auch nicht so rege an der Runde beteiligen... Das ist mir sehr unangenehm und ich bitte um Entschuldigung... Dennoch geht mein herzlicher Dank an Lovelybooks und den Kiwi-Verlag.

Zusätzliche Informationen

Anne Gesthuysen wurde am 02. Oktober 1969 in Geldern (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 705 Bibliotheken

auf 72 Merkzettel

von 6 Leser*innen aktuell gelesen

von 3 Leser*innen gefolgt

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