Sei mir ein Vater

von Anne Gesthuysen 
3,7 Sterne bei43 Bewertungen
Sei mir ein Vater
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Familie ist eine Herzenssache!

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Enttäuschend! Figuren bleiben blass und die Handlung plätschert dahin

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Inhaltsangabe zu "Sei mir ein Vater"

In ihrer Pariser Wohnung erwischt Lilie einen Einbrecher, der sich gerade an einem Gemälde zu schaffen macht. Sie schlägt ihn in die Flucht und entdeckt einen alten Brief im Bilderrahmen, der von einer gewissen Georgette Agutte stammt, Lilies Ururgroßtante, die eine französische Malerin der Belle Époque und enge Vertraute von Matisse war. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Hanna und deren Vater macht sich Lilie auf eine Reise durch Europa in der Hoffnung, mehr über diese geheimnisvolle Frau herauszufinden – und am Ende vielleicht sogar über sich selbst.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492308748
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.08.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.11.2015 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    bigpandas avatar
    bigpandavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte eines Bildes und einer Familie, erzählt im Wechsel zwischen dem Beginn des 20. Jh. und des 21. Jh.
    Vorhersehbar

    Wie stark ist man mit seiner eigenen, gegebenen Familie verbunden und in wie weit kann man sich seine Familie aussuchen? Dieses Thema verstrickt mit der geschichte einer Malerin und deren Mann ist die Grundlage der Geschichte. Aber, auch wenn die Geschehnisse um die Malerin Georgette Agutte und deren Ehemann, den Politiker Marcel Sembat spannend sind sowie die Frage nach Familienstrukturen mich anspircht, ist für meinen Geschmack die Geschichte  etwas zu konstruiert und die Personen zu einseitig angelegt und wirken daher für mich zu flach. Dies führt zu einer teilweise vorhersehbaren Handlung. Das ist schade, denn das Buch wirft Licht auf ein zu unrecht eher vergessenes Paar zu Beginn des 20. Jahrhunderts, das in Künstler- und Politkierkreisen der Zeit gut vernetzt war. Trotz der Vorhersehbarkeit habe ich es gerne gelesen, wenn man sich damit abfindet ist es eine nette Unterhaltung.

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    robbylesegernvor 3 Jahren
    nicht ganz so überzeugend wie ihr erstes Buch

    " Sei mir ein Vater " ist das zweite Buch der vormals als Moderatorin und Reporterin arbeitenden Schriftstellerin Anna Gesthuysen. Ihr Buch " Wir sind doch Schwestern " hat mich begeistert, doch ihr neues Buch konnte mich nicht ganz so überzeugen.

    Auf zwei Zeitebenen wird die Geschichte erzählt, die Anfang des 20. Jahrhunderts und in der Gegenwart spielt.
    Lilie, eine alleinerziehende Mutter, die in Paris lebt, wird Opfer eines Einbruchs, bei dem ein Gemälde , das für sie ideellen Wert hat, gestohlen werden sollte. Als sie ihrer " Schwester " , Lilie lebte ein Jahr in Xanten, Deutschland und empfand die Familie dort als ihre Ersatzfamilie, davon erzählt, wird ihr Ersatzvater Hermann, der krebskrank ist, hellhörig und will herausfinden, warum dieses Gemälde so interessant für die Einbrecher war.
    Parallel dazu wird immer wieder kapitelweise die Geschichte von Lilies Vorfahren erzählt, die in den Anfängen des 20. Jahrhunderts in Frankreich lebte. Georgette Agutte, eine Ururgroßtante von Lilie war eine mehr oder weniger erfolgreiche Malerin, die lebhaften Kontakt mit den damaligen Künstlern , wie z.B. Matisse und Picasso hatte. Demzufolge enthält dieser Erzählstrang viel Informationen über verschiedene Kunststile und das Leben der damaligen Künstler. Aber auch über Marcel Sembat, die große Liebe und späteren Ehemann von Georgette wird erzählt, der sozialistischer Minister in einer spannenden Epoche Europas war.

    Ich kann nicht sagen , dass mir dieses Buch nicht gefallen hat, aber ich habe mich schon ein paar Mal dabei ertappt, dass meine Gedanken abschweiften und ich beim Lesen nicht bei der Sache war. Für mich ein Hinweis, dass mich das Buch nicht ganz überzeugen konnte. Ich bin mit den Figuren dieses Romans nicht ganz warm geworden, was für mich über eine ganz wichtige Sache ist, um ein Buch genießen zu können. Außerdem hat mich die Geschichte von Georgette auch nicht unbedingt vom Hocker gehauen. Sicherlich ist es interessant über Künstler wie Matisse zu lesen, wie sie vor ihrem großen Erfolg gelebt haben und auch die politischen Geschehnisse im ersten Halbjahr des 20. Jahrhunderts sind interessant, aber ich habe schon bessere Bücher über diese Zeit gelesen.
    So bleibt dieses Buch ein bisschen blass in meiner Erinnerung zurück. Ich habe es gern gelesen, aber ich weiß nicht, ob ich mich in 5 Jahren noch daran erinnern werde, was bei Büchern , die mich begeistern konnten definitiv der Fall ist.

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    leseleas avatar
    leseleavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Prinzipiell eine interessante Geschichte, die aber zu blass bleibt und der es an Atmosphäre fehlt.
    Auf den Spuren von Georgette

    Lilie Agutte lebt alleinerziehend mit Sohn Pierre und Hund Intox in Paris. Das Verhältnis zu ihren Eltern ist angespannt: Der Mutter mangelt es an Fürsorge, dem Vater gänzlich an Interesse für die Tochter. Doch in Hanna Terhöven, ihrer ehemaligen Austauschpartnerin aus Deutschland, und ihrem Vater Hermann hat sie schon in früher Jugend eine Ersatzfamilie gefunden. Als Lilie erfährt, dass der Vater ihrer Wahl unheilbar an Krebs erkrankt ist, macht sie sich ohne Umschweif auf den Weg an den Niederrhein. Mit im Gepäck hat sie ein letztes Rätsel für Hermann: Denn kurz vor ihrer Abreise wurde in Lilies Wohnung eingebrochen, die Täter hatten es auf ein wertloses Bild abgesehen, in dem Lilie nach der Flucht der Diebe einen Brief ihrer Vorfahrin, der Malerin Georgette Agutte, findet. Auf einer letzten gemeinsamen Reise von Veen über Paris bis in die Karibik tauchen Lilie, Hanna und Hermann tief in das Leben von Georgette Agutte ein, das neben der Liebe zu Malerei vor allem durch die Liebe zum Sozialisten Marcel Sembat und die Freundschaft mit Henri Matisse geprägt war.

    Ich habe damals Anne Gesthuysens Debütroman Wir sind doch Schwestern mit großem Vergnügen und Freude gelesen: Die drei Schwestern Gertrud, Katty und Paula sind mir während der Lektüre schnell ans Herz gewachsen, die Rückblenden in die Wirren des 20. Jahrhunderts empfand ich als authentisch und eindringlich. Die Freude auf Gesthuysens neuen Roman Sei mir ein Vater war daher groß. Wie viele andere Leser komme ich nach Beendigung des Buches aber leider auch zu dem Fazit, dass Sei mir ein Vater nicht mit dem Vorgängerroman mithalten kann und im direkten Vergleich enttäuscht.

    Das fängt bei der Figurenzeichnung an: Zwar präsentiert Gesthuysen mit Lilie, Hanna und Hermann erneut ein sympathisches, weil vor allem ungleiches Trio, doch eine wirkliche Beziehung zu den Charakteren konnte ich als Leser nicht aufbauen. Die Protagonisten erschienen mir zu blass und schablonenhaft, gefangen in den plakativen Attributen, die sie schon auf den ersten Seiten zugeschrieben bekamen. Gefühle für die Figuren konnte ich, trotz angestrebter rührender Thematik, kaum entwickeln, selten wurden sie für mich menschlich, sondern blieben den Großteil der Zeit fiktive (zum Teil überzogene) Konstruktionen.

    Ähnlich enttäuscht war ich von der Handlung des Romans: Auch in Sei mir ein Vater arbeitet Gesthuysen mit Rückblenden, diesmal ins Paris des 19. Jahrhunderts, in denen sie uns die nahezu unbekannte Malerin Georgette Agutte näherbringt. Dieser Wechsel zwischen den Zeiten erzeugt zwar eine gewisse Dynamik, darüber hinaus plätschert die Geschichte – in beiden Strängen – weitgehend vor sich hin. Lilies, Hannas und Hermanns Spurensuche erscheint unmotiviert und ohne Ziel, der Leser ahnt schon früh das Ende voraus, ausschweifende und meiner Meinung nach unnötige Erinnerungen an die Jugendzeit der Freundinnen ziehen die Geschichte weiter in die Länge. Die Einblicke in das Leben von Georgette sind hingegen interessant und vor allem lehrreich, was ich an Büchern immer schätze. Leider sind sie aber auch stark fragmentarisch, sodass ein Eintauchen in den historischen Erzählstrang für mich nicht möglich war.

    Sprachlich ist das Buch einfach gehalten, sodass es sich leicht und locker lesen lässt. Stilistisch empfand ich es abermals schwächer als Wir sind doch Schwestern: Beschreibungen und Charakterisierung erschienen mir bisweilen alltäglich und klischeehaft, wie schon tausend Mal gelesen. Da ich aber an den Roman keine poetischen Ansprüche gestellt habe, fällt dieser Kritikpunkt für mich weniger ins Gewicht.

    Insgesamt ist Sei mir ein Vater für mich ein Buch mit einer prinzipiell interessanten Geschichte, deren Umsetzung jedoch nicht vollkommen geglückt ist. Für mich fällt es unter die Kategorie „Kann man lesen, muss man aber nicht“.

    Kommentare: 1
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    WinfriedStanzickvor 3 Jahren
    Ein berührender und gleichwohl sehr lehrreicher Roman



    Nach ihrem ersten sehr erfolgreichen und von der Kritik sehr gut aufgenommenen Roman "Wir sind doch Schwestern" hat die mittlerweile als freie Schriftstellerin arbeitende  Anne Gesthuysen nun ihren zweiten Roman vorgelegt.  Wie sie im Nachwort  verrät, hat auch die bezaubernde  Geschichte dieses  Buches ihre  Anfänge und  Grundlage in ihrer eigenen  Biographie.

    Auf zwei bzw. drei Zeitebenen  erzählt  sie eine Geschichte, in der es geht um Freundschaft, Vaterschaft und vor allen Dingen um das Leben von Künstlern.

    Die eine Hauptperson ist die 40-jährige alleinerziehende Lilie Agutte, die
    in Paris lebt und eine Vorfahrin hat, die als Künstlerin  mittlerweile  vergessen ist.
    Doch als ein Einbrecher in ihrer Wohnung es         
    auf ein altes Bild aus dieser Zeit  abgesehen hat, fängt sie nachzuforschen. Erst  recht, als Lilie von ihrer langjährigen Freundin Hanna nach Xanten  in Deutschland gerufen wird, weil deren Vater schwer erkrankt ist.  1986 war Lilie  von Hermann und  dessen  Familie  wie eine eigene Tochter aufgenommen worden. Immer wieder  werden in kurzen  Rückblenden die Ereignisse  damals in Erinnerung  gerufen.  

    Wichtiger aber sind die beiden Haupterzählstränge. Der eine, der im Jahr 2007, der Gegenwartsebene des Romans eine spannende und abenteuerliche  Suche des krebskranken Hermann  zusammen  mit Hanna und Lilie  beschreibt, die sie auf der Spur eines verschollenen Bildes nicht nur durch die halbe Welt führt,  sondern sie alle drei auch zum Wesentlichen ihres Lebens bringt und die andere, die den gespannten  Leser immer wieder zwischen 1887 und 1922 das Leben und auch Leiden von Lilie Vorfahren Georgette Agutte  und ihrem Mann,dem sozialistischen Politiker Marcel Sembat.

    Insbesondere diese Abschnitte des Buches führen den Leser ein in das Leben und Wirken von vielen Künstlern und Intellektuellen der Pariser  Belle Époque. Anne  Gesthuysen gelingt  es dabei ganz hervorragend,  die bewegte  und tragische  Geschichte einer in Vergessenheit geratenen Künstlerin zu verbinden mit einer langen Reise des Abschieds von Menschen, die mehr füreinander waren als nur Freunde.

    Ein berührender und gleichwohl sehr lehrreicher Roman über Kunst, Politik,  Freundschaft und das Glück einen väterlichen Freund zu haben.


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    orfe1975s avatar
    orfe1975vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Leben der Malerin Georgette Agutte und ihres Zeitalters eingewoben in eine Familiengeschichte.
    Auf den Spuren einer Malerin

    Cover und Aufmachung:
    Das Cover ist sehr altmodisch gehalten. Der Titel in Tönen von Alt-Rosa und Grau umrahmt eine Schwarz-Weiß-Fotografie von 2 Frauen im Paris zu Zeiten der Belle Époque. Es stimmt optimal auf die historische Geschichte ein. Das Buch selbst ist als Hardcover mit Lesebändchen gestaltet und wirkt sehr edel.

    Inhalt:
    Lilie wohnt in Paris. Als sie erfährt, dass der Vater ihrer Freundin Hannah am Niederrhein schwer krank ist, beschließt sie, ihn zu besuchen. Kurz zuvor wird sie in ihrer Wohnung von Einbrechern überrascht, die ein Bild stehlen wollten, dem sie zuvor keine Beachtung schenkte. Im Rahmen findet sie einen geheimnisvollen Brief einer Frau namens Georgette Agutte. Kurz entschlossen, nimmt sie Bild und Brief mit auf die Reise. Im weiteren Verlauf starten Lilie, Hannah und ihr Vater Hermann einen Roadtrip bis nach Frankreich und schließlich bis auf die Antillen, um dem Geheimnis des Bildes und der Frau, die sich als Urahnin Lilies herausstellt, auf die Spur zu kommen.

    Mein Eindruck:
    Nachdem ich den Vorgängerroman der Autorin "Wir sind doch Schwestern" (die Covergestaltung ist in den gleichen Farben gehalten) mit Begeisterung verschlungen habe, konnte ich das Erscheinen dieses Buches kaum abwarten.
    Der Seitenumfang ist etwa der gleiche wie im ersten Buch, im Vergleich dazu bin ich jedoch diesmal kaum voran gekommen bzw. es gab lange Strecken, auf denen man das Gefühl hatte, dass Nichts bis kaum etwas passiert.
     
    Die Geschichte wird in 2 Handlungssträngen erzählt:
    Da ist einmal die Geschichte um Lilie, deren Vater schon früh die Familie verlassen und sich seitdem kaum gemeldet hat. Sie sehnt sich nach einem Vater und hat daher Hermann, den Vater von Hannah, den sie bei ihrem Austauschjahr in Deutschland ins Herz geschlossen hat, zu ihrem Wahlvater ernannt. Der Roadtrip der drei auf der Suche nach dem Geheimnis des Bildes auf den Spuren ihrer Urahnin wirkte auf mich sehr konstruiert, oberflächlich und wenig
    glaubwürdig. Ich hatte erwartet, dass mich das Buch/die Geschichte ergreift, aber da ich mich mit diesen Personen so gar nicht identifizieren konnte, hat mich die Geschichte nicht mitgerissen. Die Handlung ist einfach zu flach.

    Dafür hat mich der zweite Erzählstrang, in dem das Leben der Malerin Georgette Agutte und ihres späteren Ehemannes Marcel Sembat erzählt wird, sehr begeistert. Hier hat man viel über die Künstlerszene der damaligen Zeit erfahren, da Frau Agutte nicht nur selbst gemalt, sondern sie und ihr Mann auch gute Kontakte zu damals angehenden, heute großen Künstlern wie bspw. Henri Matisse hatten. Und nicht zuletzt wird die Liebe der beiden zueinander so eindringlich beschrieben, dass ich sie nachempfinden und mitfühlen konnte.

    Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass der geschichtliche Handlungsstrang für mich auch alleine funktioniert hätte, der konstruierte Rahmen in der Gegenwart hätte gerne weg gelassen werden können. Zudem fand ich den Titel nicht ganz passend, denn um die Vater-Tochter-Geschichte geht es hier nur sehr hintergründig.

    Ich halte es der Autorin zugute, dass sie hier wieder einen spannenden Teil ihrer eigenen Familiengeschichte aufgearbeitet hat wie bereits in ihrem ersten Roman. Leider diesmal nicht so gut gelungen, sehr schade.

    Fazit:
    Das Leben der Malerin Georgette Agutte und ihres Zeitalters eingewoben in eine Familiengeschichte in zwei Handlungssträngen, von denen leider nur einer überzeugen konnte.

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    Lesezeichen16vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Konnte mich nicht überzeugen
    Blieb hinter meinen Erwartungen

    Inhaltsangabe

    In ihrem neuen Roman verwebt Anne Gesthuysen eine ungewöhnliche Familiengeschichte mit dem spektakulären Leben einer französischen Malerin. Eine Expedition auf den Spuren eines geheimnisvollen Gemäldes wird zur letzten Reise eines ungewöhnlichen Trios. Als Lilie erfährt, dass der Vater ihrer Freundin Hanna schwer erkrankt ist, will sie sich umgehend auf den Weg an den Niederrhein machen, zu den beiden Menschen, die sie bereits vor vielen Jahren zur Ersatzfamilie erkoren hat. Doch in ihrer Pariser Wohnung erwischt sie einen Einbrecher, der ausgerechnet ein altes Bild klauen will, das bislang höchstens sentimentalen Wert für sie besaß. Der Eindringling entkommt, und Lilie findet einen mysteriösen Brief einer Frau namens Georgette Agutte im Bilderrahmen. Da sie weiß, wie sehr Hannas Vater Geheimnisse liebt, nimmt sie das ramponierte Bild und den Brief kurzerhand mit nach Xanten. Als ein Restaurator weitere rätselhafte Entdeckungen macht, drängt Hannas Vater auf eine letzte gemeinsame Reise. Die drei begeben sich auf Spurensuche bis nach Frankreich und auf die Antillen und finden mehr über das faszinierende Leben der Malerin heraus, die Lilies Ururgroßtante war. Über ihre ungewöhnliche Kunstkarriere, ihre bedingungslose Liebe zum sozialistischen Minister Marcel Sembat, über ihre innige Freundschaft zu Matisse, den sie schon förderte, noch bevor er in der Kunstwelt anerkannt wurde, über ihre Abenteuer unter den Künstlern und Politikern im Paris der Belle Époque. Die Geschichte einer in Vergessenheit geratenen Malerin verbindet sich mit einer so anrührenden wie tröstlichen Reise des Abschieds. So witzig, traurig und verrückt wie das Leben selbst.

     

    Nach Wir sind doch Schwestern liefert Anne Gesthuysen mit Sei mir ein Vater ihren zweiten Roman ab. Da ich den ersten Roman gelesen hatte, war ich auf ihr neustes Werk sehr gespannt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig geschrieben und man findet sehr gut in die Handlung rein. Die Autorin hat hier eine Geschichte geschrieben, die aus zwei Handlungssträngen besteht. Der eine spielt in der Gegenwart, wo es um Lilie, Hanna und Hermann geht. Zum anderen gibt es denn historischen Part, der sich um Georgette Aguette, Marcel Sembat und die Kunstszene von 1875- 1922 dreht. Klingt eigentlich recht spannend, aber leider wurde aus der erwarteten Spannung eine langatmige Langeweile. Mir erschienen die Charaktere sehr blass und die Handlung war mehr als vorhersehbar. Teilweise erschien es mir auch so, dass man die Spannung erzwingen wollte, aber das misslang. Vielleicht hätte man sich nur auf den historischen Teil konzentrieren sollen, denn den hat die Autorin (auch wenn es mich jetzt nicht sonderlich interessiert) sehr gut eingefangen und erzählt. Hier erfährt man sehr viel interessante und geschichtliche Aspekte, die auf wahre Begebenheiten beruhen.

    Auch nach Beendigung dieses Buches frage ich mich immer noch, warum dieses Buch Sei mir ein Vater heißt. Denn dieser Teil wurde, für mich, nur angekratzt und nicht tiefgründig erklärt. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Emotionen zwischen Hermann und Lilie gewünscht.

    Schade, aus diesem Thema hätte man sehr viel mehr machen können.

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    katze267s avatar
    katze267vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: blieb unter den Erwartungen, der historische Erzählstrang war aber recht interessant
    Die letzte Reise des "Vater des Herzens"

    Der Anfang des Buches ist recht spannend. Lilie Agutte lebt mit   Sohn  und Hund  in einer kleinen Wohnung in Paris. Die Bindung an ihre Eltern ist recht locker, ihren  in der Karibik lebenden Vater hat sie seit Jahren nicht gesehen. Dageschehen  zwei bedeutsame Ereignisse : Lilie wird in ihrer Wohnung überfallen, Fremde versuchen ein Bild zu rauben, das früher ihrer  Namensvetterin Georgette Agutte gehörte und von deren Vater gemalt wurde.. Ausserdem ruft Hanna an und bittet Lilie, nach Veen am Niederrheinzu kommen, hr Vater hat nur noch kurze Zeit zu leben. Hanna und ihr Vater Hermann sind seit einem Schüleraustausch Lilies Familie des Herzens. Ihre Bindung ist sehr eng und so macht sich Lilie ohne zu zögern auf den Weg, im Gepäck das Bild und einen im Rahmen verborgenen Brief, um ihrer Rätsel liebenden Familie Ablenkung zu bescheren.
    Als zweiter Erzählstrang wird die Geschichte der Malerin Georgette Agutte und ihrer grossen Liebe des  französischen Politikers Politikers, Marcel Sembat, erzählt.
    Die Geschichte von Hermanns Reise, die dieser mit Lilie und Hanna auf den Spuren des Bildes unternimmt und die ihn vom Sterben ablenken soll, ( er will nicht in einem Krankenbett auf den Tod warten), trotz des zu Herzen gehenden Themas relativ  emotionslos, ohne viel Tiefgang erzählt wird und auch das Rätsel um das Bild schon nach kurzer Zeit viel Vorhersehbares bietet, ist der zweite Erzählstrang um Georgette und Marcel sehr interessant. Beide sind real existierende, historische Persönlichkeiten , die eine sehr intensive Beziehung verbindet,. Faszinierend sind neben dieser emotionsreichen Beziehung auch die Einblicke in die Kunstszene der damaligen Zeit, Begegnungen , sogar Freundschaften,mit Pisarro, Matisse und Modigliani vermitteln tiefe Eindrücke, auch die politischen Ereignsse werden sehr packend geschildert.
    Insgesamt ein gutes Buch, dass nicht ganz meine nach dem Vorgängerroman  sehr hohen Erwartungen erfüllen konnte.

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    Gela_HKs avatar
    Gela_HKvor 3 Jahren
    Umrahmte Künstlerbiografie

    In der Wohnung der Pariserin Lilie wurde versucht ein Gemälde ihrer Uurgroßtante und Malerin Georgette Agutte zu stehlen. Als sie das Bild vom Rahmen löst, fällt ihr ein Brief eines Mädchens an deren Vater in die Hände. Bevor sie das Rätsel um den Einbruch lösen kann, reist sie auf Bitten ihrer Freundin Hanna nach Xanten am Niederrhein, um noch einmal ihren ehemaligen Gastvater Hermann zu treffen, der unheilbar erkrankt ist. Da sie die detektivische Ader ihrer Ersatzfamilie kennt, steckt sie Bild und Brief kurzerhand mit ins Gepäck. Neugier und Abenteuerlust wecken Hermanns Lebenswillen und gemeinsam macht sich das Trio auf, das Geheimnis des Bildes zu lösen. Dabei tauchen sie in die künstlerische und politische Welt der Familie Sembat-Agutte zur Zeit der Belle Époque ein.

    Anne Gesthuysen hat in ihrem Roman einen autobiografischen Bezug eingebracht und den Tod ihres Vaters sowie die innige Freundschaft zu einer französischen Austauschschülerin verarbeitet. Die Verbindung von Lilie zu ihrer Urahnin und deren Spurensuche wird auf zwei verschiedenen Handlungs- und Zeitebenen dargestellt.
    Das Leben des Ehepaares Georgette Agutte und Marcel Sembat entführt den Leser nach Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts. Die Malerin und der Politiker unterhielten regen Kontakt zu Künstlern wie Pissarro, Signac und besonders zu Henri Matisse, den sie maßgeblich förderten.

    Die Nähe der Autorin zur Gegenwartshandlung ist gleichzeitig ihr Schwachpunkt. Man merkt ihr zu sehr an, dass eine konstruierte Geschichte gefunden werden sollte. Das vermeintliche Geheimnis um ein Bild und deren Suche lassen keine Spannung aufkommen. Vielmehr geht es um eine letzte gemeinsame Reise des Vaters mit
    seinen Lieben. Dazu bleiben die Charaktere aber zu sehr an der Oberfläche. Lediglich Hermann mit seinem direkten, ehrlichen Charme wird gut herausgearbeitet.

    Die Biografie des Ehepaares Sembat-Agutte liest sich deutlich interessanter. Im Mittelpunkt steht hier Georgette Agutte, die früh mit ihrer Kunstkarriere startet, aber schnell erkennt, dass sie nie die Qualität und Aussagekraft ihrer berühmten Künstlerfreunde erreichen wird. So ist es auch kaum verwunderlich, das Agutte kaum über die französischen Grenzen hinaus bekannt ist. Ihre bedingungslose Liebe gilt ihrem Mann Marcel, doch ihre geheimsten Gedanken teilt sie ihrem verstorbenen Vater in Briefen mit, der so für sie immer verbunden bleibt.

    Zitat: "Sie hatte das Gefühl, wie ein Ornament aus der Fassade gefallen zu sein, und sie wusste, kein Stuckateur der Welt könnte sie wieder dort einfügen".

    Die Leidenschaft und ihr Einsatz für die Kunst zeichnen diese ungewöhnliche Frau aus. Besonders die Begegnung mit Henri Matisse und die Fazination der Entstehung seiner Bilder weckt Interesse am Thema und mach Lust auf mehr Details.

    Man liest zwei Romane, die außer dem verbindenden Bild und der Vaterfigur keine Berührungspunkte haben. Die Künstlerbiografie steht für mich klar im Vordergrund und hätte eine detailliertere Ausarbeitung verdient.

    NDRtalkshow mit der Autorin:

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    Tammy1982vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Enttäuschend! Figuren bleiben blass und die Handlung plätschert dahin
    Nicht mit dem Vorgängerroman vergleichbar

    Lilie überrascht in ihrer Wohnung in Paris einen Einbrecher, der anscheinend nur an einem wertlosen Bild interessiert war, dass sie schon seit Jahren nur in einer Rumpelkammer lagert. Als sie ihrem ehemaligen deutschen Gastvater Hermann und ihrer Gastschwester Hanna in Deutschland davon erzählt, erwacht bei denen die Neugier und gemeinsam beginnen sie zu recherchieren, was es mit diesem Bild auf sich hat. Dabei landen sie bei dem ehemaligen Glamourpaar Georgette Agutte und Marcel Sembat, bei denen es sich um entfernte Vorfahren von Lilie handelt. Gemeinsam begeben sich Lilie, Hermann und Hanna auf eine Reise in die Vergangenheit, die gleichzeitig die letzte Reise von Hermann darstellt, der unheilbar an Krebs erkrankt ist. Nachdem ich vom Vorgängerroman "Wir sind doch Schwestern" der Autorin so begeistert war, habe ich voller Vorfreude mit dem lesen von diesem Buch gestartet, leider konnte es jedoch meinen Erwartungen so gar nicht gerecht werden. Die handelnden Charaktere blieben für mich sehr blass und kaum greifbar und die einzelnen Schicksale haben mich überhaupt gar nicht berührt. Lilie und Hanna waren für mich zum Teil gefühlt irgendwie Teenager, dabei sollten sie 40jährige Frauen darstellen. Oftmals war für mich auch gar nicht nachvollziehbar, welche große Freundschaft sie angeblich verbindet, da bei mir davon eigentlich nichts ankam. Die Sprünge in die Vergangenheit zu dem Ehepaar Sembat-Agutte waren den größten Teil des Buches leider auch für mich überhaupt nicht spannend und gerade auch der eigentliche Skandal, dass Georgette sich zu der Zeit hat scheiden lassen, wurde irgendwie emotionslos abgehandelt. Das zum Teil dann schon fast panische Klammern von Georgette an Marcel wurde als große ewige Liebe beschrieben, kam aber leider bei mir überhaupt nicht romantisch an. Was mir gut gefallen hat, waren die Vorstellungen der berühmten Künstler wie Matisse, Pissaro oder auch Picasso und ihrer unterschiedlichen Stilrichtungen. Interessant fand ich auch die politischen Inhalte, mit denen sich Marcel Sembat beschäftigte und seine Gedanken und Überlegungen dazu. Die Geschichte in der Gegenwart um Lilie, Hermann und Hanna und gerade die Tatsache, dass Lilie Hermann zu ihrem Wahlvater erklärt hat, hat mich überhaupt nicht berührt. Das Drama um Lilie's leiblichen Vater wurde zwar ein bisschen angesprochen, blieb aber für mich trotz allem nicht komplett nachvollziehbar. Alles in allem hat mich dieses Buch leider sehr enttäuscht und reicht für mich bei weitem nicht an den Vorgänger heran. Das Nachwort hat mich dann irgendwie am meisten berührt, da die Autorin wohl wieder auf eigene Erfahrungen zurück gegriffen hat und das Buch mehr oder weniger im Gedenken an ihren verstorbenen Vater geschrieben hat. Trotz allem reicht das bei mir nur noch für gerade zwei Sterne!

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    Isadors avatar
    Isadorvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Interessantes Thema, leider von der Umsetzung, besonders des aktuellen Handlungsstranges, eher schwach. Schade.
    Hat mich nicht komplett überzeugen können

    Lilie lebt als alleinerziehende Mutter in Paris. Als junges Mädchen war sie als Austauschschülerin am Niederrhein bei Hanna und ihrer Familie, Der Kontakt ist nie abgerissen, und nun erhält Lilie plötzlich einen Hilferuf aus Deutschland, da es Hannas Vater sehr schlecht geht. Während Lilies Reisevorbereitungen wird plötzlich in ihre Wohnung eingebrochen - die Einbrecher hatten es auf ein Bild einer Urahnin von Lilie abgesehen... 

    Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen - heute und um das Jahr 1900 herum. Den Erzählstrang der Vergangenheit, in dem es um das Leben der Künstlerin Georgette Agutte und ihres Mannes, dem Politiker Marcel Sembat, geht,hat mir sehr gut gefallen. Der aktuelle Erzählstrang konnte mich jedoch nicht voll überzeugen, da alle Figuren eher "aufgesetzt" und charakterlos wirkten und auch die Handlung nicht abgerundet erschien.

    Das Buch, von dem ich mir vorher sehr viel versprochen habe, hat mich nicht komplett überzeugen können. Es war eine nette Lektüre, aber nicht der "große Knaller", daher 3 Sterne von mir für "Sei mir ein Vater".

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar

    Liebe und Glamour im Paris der Belle Époque

    Nach dem großen Erfolg mit ihrem Buch "Wir sind doch Schwestern" ist Anne Gesthuysen zurück mit ihrem neuen Roman über ein Familiengeheimnis: Diesmal entführt sie die Leser in die turbulente und aufregende Pariser Kunstszene am Anfang des 20. Jahrhunderts. "Sei mir ein Vater" ist die perfekte Lektüre für alle Kunstliebhaber, Fans geheimnisvoller Familiengeschichten und alle, die vom Pariser Flair träumen. Seid ihr dabei bei der Reise in das mondäne Paris der Belle Époque? Zusammen mit KiWi und Argon suchen wir 15 Testleser und 15 Testhörer für diese ebenso spannende wie bewegende Geschichte.

    Zum Inhalt
    In ihrem neuen Roman verwebt Anne Gesthuysen eine ungewöhnliche Familiengeschichte mit dem spektakulären Leben einer französischen Malerin. Eine Expedition auf den Spuren eines geheimnisvollen Gemäldes wird zur letzten Reise eines ungewöhnlichen Trios. Als Lilie erfährt, dass der Vater ihrer Freundin Hanna schwer erkrankt ist, will sie sich umgehend auf den Weg an den Niederrhein machen, zu den beiden Menschen, die sie bereits vor vielen Jahren zur Ersatzfamilie erkoren hat. Doch in ihrer Pariser Wohnung erwischt sie einen Einbrecher, der ausgerechnet ein altes Bild klauen will, das bislang höchstens sentimentalen Wert für sie besaß. Der Eindringling entkommt, und Lilie findet einen mysteriösen Brief einer Frau namens Georgette Agutte im Bilderrahmen. Da sie weiß, wie sehr Hannas Vater Geheimnisse liebt, nimmt sie das ramponierte Bild und den Brief kurzerhand mit nach Xanten. Als ein Restaurator weitere rätselhafte Entdeckungen macht, drängt Hannas Vater auf eine letzte gemeinsame Reise. Die drei begeben sich auf Spurensuche bis nach Frankreich und auf die Antillen und finden mehr über das faszinierende Leben der Malerin heraus, die Lilies Ururgroßtante war. Über ihre ungewöhnliche Kunstkarriere, ihre bedingungslose Liebe zum sozialistischen Minister Marcel Sembat, über ihre innige Freundschaft zu Matisse, den sie schon förderte, noch bevor er in der Kunstwelt anerkannt wurde, über ihre Abenteuer unter den Künstlern und Politikern im Paris der Belle Époque. Die Geschichte einer in Vergessenheit geratenen Malerin verbindet sich mit einer so anrührenden wie tröstlichen Reise des Abschieds. So witzig, traurig und verrückt wie das Leben selbst.

    Zur Autorin
    Anne Gesthuysen wurde 1969 am unteren Niederrhein geboren. Nach dem Abitur in Xanten studierte sie Journalistik und Romanistik. In den 90er-Jahren arbeitete sie mehrfach bei Radio France, ansonsten fühlt sie sich seit Ende der 80er-Jahre in den deutschen Medien wohl. Als Reporterin hat
    sie für WDR, ZDF und VOX gearbeitet, schließlich auch als Moderatorin. Seit 2002 moderierte sie das "ARD-Morgenmagazin". Ende 2014 gab sie diese Nachtschichten aber auf, um sich tagsüber an den Schreibtisch zu setzen und ihren zweiten Roman zu Ende zu schreiben.

    Zur Hörbuch-Sprecherin
    Doris Wolters ist Theaterschauspielerin und arbeitet u.a. für ARD, ORF und ARTE. Sie hat in zahlreichen Hörbuchproduktionen mitgewirkt und erhielt 2012 den Deutschen Hörbuchpreis. Mit ihrer warmen und wandelbaren Stimme verleiht sie jedem Hörbuch einen ganz besonderen Ton und hat bereits den Großtanten von Anne Gesthuysen in „Wir sind doch Schwestern“ ihre Stimme geliehen.


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    Wir von LovelyBooks möchten dazu beitragen, dass die Vorbereitungen auf das schönste Fest des Jahres noch schöner und entspannter werden. Deshalb verlosen wir während der ganzen Vorweihnachtszeit Buchgeschenke für deine Freunde oder Familienmitglieder!

    Und so kannst du mitmachen:
    Sag uns bis zum 13.12.2015, wem du das zu verlosende Buch schenken möchtest und warum dieser Mensch genau dieses Buch bekommen muss. Du bist dabei, Indem du dich einfach über den blauen "Jetzt-bewerben"-Button bewirbst und uns deine Geschichte erzählst.
    Gib im Adressfeld bitte unbedingt die Adresse der Person an, die beschenkt werden soll und nicht deine eigene.

    Sollten wir deinen Beitrag auslosen, schicken wir ein schön verpacktes Weihnachtsgeschenk mit dem Buch, süßen Leckereien, kleinen Überraschungen und einer Grußbotschaft in deinem Namen auf den Weg zu deinem Wunsch-Beschenkten.

    Zusammen mit KiWi verlosen wir 5 Exemplare des geheimnisvollen und berührenden neuen Romans von Anne Gesthuysen "Sei mir ein Vater".

    Zum Inhalt
    In ihrem neuen Roman verwebt Anne Gesthuysen eine ungewöhnliche Familiengeschichte mit dem spektakulären Leben einer französischen Malerin. Eine Expedition auf den Spuren eines geheimnisvollen Gemäldes wird zur letzten Reise eines ungewöhnlichen Trios. Als Lilie erfährt, dass der Vater ihrer Freundin Hanna schwer erkrankt ist, will sie sich umgehend auf den Weg an den Niederrhein machen, zu den beiden Menschen, die sie bereits vor vielen Jahren zur Ersatzfamilie erkoren hat. Doch in ihrer Pariser Wohnung erwischt sie einen Einbrecher, der ausgerechnet ein altes Bild klauen will, das bislang höchstens sentimentalen Wert für sie besaß. Der Eindringling entkommt, und Lilie findet einen mysteriösen Brief einer Frau namens Georgette Agutte im Bilderrahmen. Da sie weiß, wie sehr Hannas Vater Geheimnisse liebt, nimmt sie das ramponierte Bild und den Brief kurzerhand mit nach Xanten. Als ein Restaurator weitere rätselhafte Entdeckungen macht, drängt Hannas Vater auf eine letzte gemeinsame Reise. Die drei begeben sich auf Spurensuche bis nach Frankreich und auf die Antillen und finden mehr über das faszinierende Leben der Malerin heraus, die Lilies Ururgroßtante war. Über ihre ungewöhnliche Kunstkarriere, ihre bedingungslose Liebe zum sozialistischen Minister Marcel Sembat, über ihre innige Freundschaft zu Matisse, den sie schon förderte, noch bevor er in der Kunstwelt anerkannt wurde, über ihre Abenteuer unter den Künstlern und Politikern im Paris der Belle Époque. Die Geschichte einer in Vergessenheit geratenen Malerin verbindet sich mit einer so anrührenden wie tröstlichen Reise des Abschieds. So witzig, traurig und verrückt wie das Leben selbst.
    FräuleinBriests avatar
    Letzter Beitrag von  FräuleinBriestvor 3 Jahren
    vielen Dank für diese tolle Idee!
    Zur Buchverlosung

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Ein geheimnisvolles Gemälde, eine französische Malerin, eine letzte Reise nach Paris – der neue Roman von Anne Gesthuysen!

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