Anne Girard Madame Picasso

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Inhaltsangabe zu „Madame Picasso“ von Anne Girard

Als die junge Eva Gouel im Jahr 1911 aus der Provinz nach Paris kommt, ist sie voller Ehrgeiz und Träume von einem selbstbestimmten Leben. Es gelingt ihr, im legendären Moulin Rouge ihren Weg als Kostümschneiderin zu machen. Am Montmartre, inmitten der europäischen Avantgarde, begegnet sie Pablo Picasso, dem aufstrebenden Stern der Kunstszene, dessen Anziehungskraft sie sich kaum erwehren kann. Was als leidenschaftliche Affäre beginnt, wird schon bald zu einer großen Liebesgeschichte, die ein tragisches Ende nimmt.

eine tragische Liebesgeschichte aus der Belle Epoque

— snowbell
snowbell

Fesselnde Geschichte über die erste grosse Liebe von Pablo Picasso!

— talisha
talisha

Ein wundervoller Roman und wirklich informativ über die Zeit und den großen Künstler Pablo Picasso.

— steffi_68
steffi_68

Tragisch, schhön. Informativ über diese Zeit und den privaten Picasso.

— Madamebiscuit
Madamebiscuit

Eine ganz wundervolle Geschichte, von der man sich nur zu gerne in Picassos Paris entführen lässt.

— Kathycaughtfire
Kathycaughtfire

Eine wundervolle Geschichte über eine große Liebe

— Ramona91
Ramona91

Eine Zeit voller Liebe und Träume, wundervoll wiedergegeben und geschrieben

— Toolkat
Toolkat

Eine runde Geschichte, die auch eine andere Seite von Picasso zeigt. I

— Suhani
Suhani

Ein Buch voller Dramatik, Liebe und Kreativität.

— Traubenbaer
Traubenbaer

Anne Girard hat mit Madame Picasso einen unterhaltsamen Roman geschrieben, den man nicht gut aus der Hand legen kann...

— tausend_leben
tausend_leben

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    Madame Picasso
    Sunnywonderbookland

    Sunnywonderbookland

    09. September 2017 um 10:35

    Autorin: Anne GiradVerlag: Aufbau DigitalSeitenanzahl: 478Preis: 12,99 Euro/9,99 Euroerschienen am 9. März 2015InhaltEr war der größte Künstler des Jahrhunderts – sie war die Liebe seines Lebens. Paris, 1911: Auf der Suche nach einem neuen Leben kommt die junge Eva in die schillernde Metropole. Hier, im Herzen der Bohème, verliebt sie sich in den Ausnahmekünstler Pablo Picasso. Gegen alle Widerstände erwidert er ihre Gefühle, und eine der großen Liebesgeschichten des Jahrhunderts nimmt ihren Lauf. Eva wird Picassos Muse – und ihr Aufeinandertreffen wird sein Leben für immer verändern. Meine MeinungIn diesem Buch wird Evas Leben von 1911 bis 1915 beschrieben. Man geht mit ihr auf eine Reise, wie sie Viennes verlässt und nach Paris geht, im berühmten Moulin Rouge als Näherin arbeitet und wie sie Picasso trifft und sich in ihn verliebt.Picasso ist der größte Künstler in Paris seiner Zeit und obwohl er schon seit Jahren seine Lebensgefährtin Fernande hat, verliebt er sich auf der Stelle in Eva und sie in ihn. Man begleitet Eva, wie sie sich in Paris zurechtfindet und mit den größten Künstlern ihrer Zeit Bekanntschaft macht, aber auch, wie es war seine Frau zu sein und ihren frühen Tod.Die erste Hälfte des Buch war sehr spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Am Anfang kämpft die noch gegen ihre Gefühle für Picasso an und verscheucht ihr eigenes Leben zu leben. Mit den lebendigen und detaillierten Beschreibungen der Orte, der Kleidung und der Personen kann man sich genau in Eva hineinversetzten und kann sich das Paris in dieser Zeit sogar vorstellen.Die zweite Hälfte des Buches, als Picasso und Eva endlich zusammenkommen und erstmal aus Paris weggehen fand ich sehr langweilig und ich habe sogar überlegt, ob ich das Buch zur Seite lege. Es passiert auf 100-150 Seiten einfach nichts. Während Picasso und Eva sich befinden sich in irgendwelchen Dörfern und er malt und unternimmt viel mit ihr. Erst gegen Ende hin wird es wieder richtig spannend.Eva ist auch ein einzigartiger Charakter. Obwohl sie ein Frau ist, hat sie sehr viel Mut und getraut sich auch den Mund aufzumachen. Mit ihrer ruhigen und selbstbewussten Art schafft sie es, die Personen in ihrem Umkreis zu beruhigen und hilft ihnen regelmäßig aus irgendwelchen verzwickten Situationen.Picasso wird auch so beschrieben, wie man sich einen Künstler vorstellt: sehr sprunghaft, voller Leidenschaft, ein wenig verrückt und mit ein paar Macken.Auch der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und nach anfänglichen Schwierigkeiten lässt sich das Buch ohne Probleme lesen.FazitEine wundervolle Geschichte über Eva Gouel, die große Liebe von Picasso. Das Buch wird ihren letzten Jahren gewidmet angefangen mit ihrem Fortgang aus Viennes und ihrem ersten Treffen mit Picasso.Die Gesichte nimmt einen mit in ein Paris der Belle Époque. Mit sehr detaillierten Beschreibungen kann man sich gut in diese Zeit hineinversetzten und auch de Handlung an sich vermag es einen größtenteils zu verzaubern.Da die zweite Hälfte sehr langweilig war und ich überlegt habe es abzubrechen, gibt es nur 3 von 5 Sternen für dieses Buch

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  • Das Denkmal einer großen Liebe

    Madame Picasso
    snowbell

    snowbell

    17. August 2017 um 10:37

    Der Roman "Madame Picasso" von Anne Girard führt in die Welt der Belle Epoque. Als die junge Eva Gouel im Jahr 1911 aus der Provinz nach Paris kommt, ist sie voller Ehrgeiz und Träume von einem selbstbestimmten Leben. Es gelingt ihr, im legendären Moulin Rouge ihren Weg als Kostümschneiderin zu machen. Am Montmartre, inmitten der europäischen Avantgarde, begegnet sie Pablo Picasso, dem aufstrebenden Stern der Kunstszene, dessen Anziehungskraft sie sich kaum erwehren kann. Was als leidenschaftliche Affäre beginnt, wird schon bald zu einer großen Liebesgeschichte, die ein tragisches Ende nimmt.Das Cover ist ansprechend gestaltet. Im Mittelpunkt steht der mächtige Eiffelturm, das Wahrzeichen von Paris, wo die Handlung dieses Buches spielt. Der Betrachter erkennt eine in ein blaues Kostüm gekleidete Frau, die einen zielstrebigen Eindruck macht. Sie hält einen Regenschirm in ihrer rechten Hand und geht unbeirrbar ihren Weg, direkt auf das berühmte Bauwerk zu. Der Titel ist vage. Madame Picasso ist ein Name, mit dem sich viele Lebensgefährtinnen von Pablo Picasso gern geschmückt haben. Doch wer ist die große Liebe des weltberühmten Künstlers gewesen? Eine Antwort auf diese Frage gibt dieser Roman, der von der Dreiecksbeziehung zwischen Pablo Picasso, Fernande Olivier und Eva Gouel erzählt. Im Mittelpunkt steht die hübsche, junge Eva Gouel, die aus kleinen Verhältnissen stammt und sich ihren Traum vom Glück in der französischen Metropole erfüllen möchte. Mehr oder minder zufällig lernt sie den stolzen Spanier Pablo Picasso kennen, der sich bereits als strahlender Stern in der Kunstszene einen guten Namen gemacht hat. Sie verliebt sich in den charismatischen älteren Mann, aber sie muss gegen viele Widerstände ankämpfen, die ihrem Glück an der Seite ihres Partners im Wege stehen.Die Autorin Anne Girard hat gründlich recherchiert, muss aber viele Begebenheiten frei gestalten. Leider ist Eva Gouel viel zu früh verstorben und hat nur wenige Spuren hinterlassen. Selbstzeugnisse gibt es kaum. Die hohe Bedeutung von Eva Gouel spiegelt sich hauptsächlich in den Werken von Pablo Picasso, der ihr ein bleibendes Denkmal gesetzt hat. Der literarische Stil von Anne Girard hat mir gut gefallen. Sie schreibt sehr flüssig, und die Seiten fliegen nur so dahin. Durch ihre anschaulichen Schilderungen lässt sie die Welt der Belle Epoque lebendig werden. Wir begleiten die Protagonisten ins Moulin Rouge, in die Ateliers von Pablo Picasso, zu dem Künsthändler Ambroise Vollard, in die literarischen Salons von Gertrude Stein und Alice Toklas, aber auch in die verträumten kleinen Cafes und stilvollen Restaurants von Paris.  Wir erleben den Ausbruch des 1. Weltkriegs, der auf eine unheilvolle Weise nicht nur den Untergang einer glanzvollen Epoche, sondern auch das Ende einer großen Liebe durch eine unheilbare, tödlich verlaufende Krankheit markiert. Diese tragische Liebesgeschichte aus einer längst vergangenen Epoche der Kunstgeschichte hat mich sehr berührt. Aus diesem Grunde vergebe ich gern 5 Sterne.

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    • 2
  • Geliebte Eva

    Madame Picasso
    Fornika

    Fornika

    15. July 2017 um 15:36

    Anfang des 20ten Jahrhunderts will die junge Eva in Paris Fuß fassen. Über Umwege findet sich eine Anstellung im berüchtigten Moulin Rouge. Zwar nur als Kostümmädchen hinter den Kulissen, doch trotzdem begegnet sie in der schillernden Umgebung dem Künstler Picasso. Der ist der aufsteigende Stern am Kunsthimmel und eigentlich in festen Händen. Eigentlich.  Anne Girard hat sich die reale Romanze zwischen Eva Gouel und Pablo Picasso zur Vorlage genommen und daraus einen schönen Liebesroman gesponnen. Sie erzählt sehr ansprechend und flüssig, das Buch ist schnell gelesen. Die Autorin zeichnet ein sehr lebendiges Bild von Paris und hat es geschafft, authentische Bilder zu erzeugen. Egal ob Picassos Lieblingsbar in Montmatre, das schillernde Moulin Rouge oder die Absteige Evas, alle sind sehr überzeugend beschrieben. Selbst Picassos Gemälde und die seiner Kollegen sind sehr bildreich beschrieben, sodass man ein Gespür für seine Kunst bekommt. Diese Aspekte haben mir sehr gut gefallen. Die Liebesgeschichte selbst ist natürlich etwas kitschig, dramatisch und bittersüß. Nicht unbedingt mein Fall, für Fans des Genres aber sicherlich ein echtes Leckerchen. Die Figuren sind der Autorin ganz gut gelungen, sie wissen auch mal durch Kleinigkeiten zu überraschen. Keine Charaktere von der Stange, die die Autorin hier anbietet. Insgesamt ein Liebesroman, der neben dem Herzschmerz auch noch Anderes zu bieten hat und mir deswegen unterm Strich gut gefallen hat.

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  • Leseempfehlung!

    Madame Picasso
    talisha

    talisha

    13. July 2017 um 08:52

    Eva Gouel, verliess ihr Elternhaus nach einem Streit. Sie wollte nicht heiraten. Zumindest nicht irgendeinen Mann, sondern wenn, dann aus Liebe. Eva erhoffte sich von der grossen Stadt Paris ein neues, selbstbestimmtes Leben. Sie lebt in einem Pariser Wohnheim für junge Frauen. Ihre Mitbewohnerin, die Tänzerin Sylvette, verschafft Eva auf den ersten Seiten des Romans eine Arbeitsstelle als Näherin im Moulin Rouge. So kommt Eva in Berührung mit der Bohéme und lernt Pablo Picasso kennen und lieben. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, denn beide sind anderweitig verbandelt. Allerdings in Beziehungen, die sie nur gewohnheitsmässig noch aufrecht erhalten. Evas und Pablos Liebes- und Lebensgeschichte erzählt Anne Girard unterhaltend und berührend auf den 478 Seiten. Man spürt das subtile Knistern zwischen Picasso und Eva durch alle Seiten hindurch. Die Autorin haucht den Protagonisten Leben ein, als Leser kann man ihre Entscheidungen nachvollziehen. Frau Girard baut Vieles ein, das damals en vogue war. So bekommen wir nicht nur Evas erste Autofahrt und ihren ersten Telefonanruf mit, sondern ebenso wie sie sich die angesagte Frisur dieser Zeit, den Bob, schneiden liess und wie sie zum allerersten Mal fotografiert wurde. Obwohl auch der Untertang der Titanic kurz als Nebengeschichte vorkommt, war es im Grossen und Ganzen eine unbekümmerte, hoffnungsvolle Zeit, in der Alles möglich schien. Leider blieb diese Zeit nicht für lange unbeschwert, denn schon bald wird das (Über-)Leben der Künstler beim Ausbruch des ersten Weltkrieges geschildert. Im Ganzen gesehen steht jedoch immer die Beziehungsgeschichte im Vordergrund. Mir gefiel, wie im Roman das komplette Umfeld einbezogen wurde: der berühmte Salon von Getrude Stein; Picassos Freund, der Dichter Guillaume Apollinaire; die Moulin Rouge-Entertainerin Mistinguett; ihr Freund, der Chansonsänger und Schauspieler Maurice Chevalier und viele, viele andere mehr. Auch wenn man Picassos Bilder nicht sehr mag, versteht man ihn und seine Kunst nach dieser Lektüre viel besser. Picasso zeigt sich mitfühlend, liebend, verletzlich. Er ist ein Maler mit Leib und Seele, aber überhaupt kein Egomane wie Chagall. Sein neuer Malstil hatte Kritiker und Verehrer, doch in seiner komplizierten Welt bewundert Pablo Picasso die Einfachheit von Eva. Und Eva wird so beschrieben, dass man sie einfach gern haben muss. Ihr Schicksal ist bekannt, und lässt nicht nur Picasso, sondern auch den Leser am Ende um sie trauern.Ich habe den Roman verschlungen, er ist fesselnd geschrieben, er hat mich fasziniert, ist absolut lesenswert und ich kann ihn wärmstens empfehlen. Fazit: Ein grossartiger Roman über die erste grosse Liebe von Pablo Picasso!5 Punkte.

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  • Leserunde zu "Die Tänzerin von Paris" von Annabel Abbs

    Die Tänzerin von Paris
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Tanz war meine Antwort – auf alles, was das Leben mir abverlangteParis, 1928: Lucia ist jung, begabt und wird in der Bohème als Tänzerin gefeiert. Aber ihr Vater ist der große James Joyce, und so modern seine Werke auch sein mögen, so argwöhnisch beobachtet er das Streben seiner Tochter nach einem selbstbestimmten Leben. Dann begegnet Lucia dem Schriftsteller Samuel Beckett, der ihre große Liebe wird. Doch ihre Hoffnungen, sich aus dem Schatten des übermächtigen Vaters zu befreien und ihren eigenen Weg gehen zu können, drohen schon bald zu scheitern.Das tragische Schicksal einer jungen Frau auf der Suche nach Freiheit und Liebe – nach der wahren Geschichte von Lucia Joyce.»Das starke Portrait einer jungen Frau, die sich danach sehnt, als Künstlerin zu leben, und deren Lust am Leben einem entgegenleuchtet.« The GuardianZur Leseprobe Über Annabel Abbs Annabel Abbs studierte Englische Literatur und leitete eine große Marketing Consulting Agency, bevor sie zu schreiben begann. Ihre Kurzgeschichten wurden hochgelobt, und ihr Debütroman „Die Tänzerin von Paris“ wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit ihrem Mann und ihren vier Kindern lebt Annabel Abbs in London und Sussex. Jetzt bewerben! Um eines der 25 Freiexemplare zu ergattern, bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!Euer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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    • 506
  • Ein Buch, das mich neugieriger auf Picasso gemacht hat

    Madame Picasso
    Suhani

    Suhani

    10. August 2016 um 22:23

    Auf dieses Buch war ich echt gespannt. Picasso, wer hat noch nicht von ihm gehört? Und seine Taube kennt bestimmt auch so ziemlich jeder, ohne sich groß mit der Kunstszene auszukennen. In diesem Buch geht es aber nicht vorrangig um seine Kunst, sondern um seine Persönlichkeit und um einen Abschnitt in seinem Leben, wo bei natürlich die Kunst hierbei nicht ausgeblendet werden kann. Denn noch ist die Geschichte keine reine Biografie, sondern eine fiktive Geschichte in der bekannte Tatsachen mit eingeflochten sind und somit eine Geschichte ergibt wie es damals hätte sein können und uns trotzdem was über die Person Picasso erzählt. Die Geschichte fängt im Mai 1911 an, als die Junge Eva Gouel durch die Straßen von Paris zum Moulin Rouge rennt, um dort eine Arbeit als Näherin für die dortigen Darsteller anzunehmen und endet im Herbst 1915 mit einer leisen Verabschiedung von Picasso von seiner "ma jolie" Eva. Dazwischen liegt eine leidenschaftliche Geschichte mit vielen Facetten, die mich dazu verleitet hat im Internet mich mal näher mit Picasso zu beschäftigen. Leider ist grade über die Geschichte um Eva und Picasso nur sehr dünn bis ungenau dort zu finden. Umso schöner finde ich, wie die Autorin in diesem Buch eine schöne Geschichte daraus gemacht hat. Trotz Fiktion bekommt man hier ein Bild von Picassos vielschichtigem Charakter zu sehen und auch wie aus einem kleinen Landmädchen eine starke Persönlichkeit wird, die bedingungslos ihre Liebe verschenkt. Zu Anfang ist Picasso noch in einer anderen Beziehung leiert. Das Verhältnis zu Fernande Olivier, die sich zu der Zeit noch selbst "Madame Picasso" nennt, ist mehr als kompliziert, da auch Fernande nicht frei ist und immer noch durch eine Ehe gebunden ist - die sie aber auch nicht aufgeben will, obwohl sie nicht mehr mit ihrem Ehemann zusammen lebt. Die Beziehung zwischen Fernande und Picasso ist mehr als aufreibend für beide. Beide haben immer wieder Affären und finden sich doch jeweils vom Anderen betrogen. Sie trennen sich und vertragen sich wieder - ein ewiges Auf und Ab, das beiden nicht gut tut, aber auch von keinem der beiden geändert wird. Das Leben im brodelnden Paris zur Zeit der "Belle Èpoque" ist aufregend und zu der Zeit findet man überall die Kunst von Malern, Bildhauern und Dichter. Viele davon gehören auch zu Picassos Bekanntenkreis und einige davon gehören auch zu seinem engen Freundeskreis. Hier gerät Eva mitten rein, als sie Picasso kennen lernt.  Zu Anfang noch schüchtern und auch wenn sie sich dagegen wehrt, so kann sie dem charismatischen Picasso nicht widerstehen. Immer mutiger stellt sie sich ihrem Schicksal und verändert damit Picassos und auch ihr eigenes Leben grundlegend.  Auch Picasso ist von Eva fasziniert und entwickelt im Laufe der Geschichte eine Leidenschaft zu ihr, die er zuvor noch nie zu einer Frau hatte. Ist er bei anderen Gegenüber oft egoistisch, eingebildet, arrogant, selbstsüchtig, launisch und noch einiges mehr, so ist er bei Eva empfindsam, lässt Gefühle zu, die er anderen nie eingestehen würde und will alles tun, damit Eva glücklich ist. Mir ihr unternimmt er Reisen und hat wieder Spaß am Leben, kommt aus seinem Schneckenhaus raus, in das er sich vor her immer öfter zurückgezogen hatte. Für Eva würde er einfach alles tun, sogar sie heiraten! Von dieser Geschichte ausgehend, war Eva wirklich die einzigste Frau, die Picasso wirklich mit allen Konsequenzen geliebt hat. Genauso würde Eva alles für Picasso tun. Sie liebt ihn leidenschaftlich mit all seinen Eigenschaften. Sie stellt keine Ansprüche an ihn und lässt ihn sein, wie er ist. Sie steht einfach mit all ihrer Liebe zu ihm an seiner Seite, ohne ihn verändern zu wollen und unterstützt ihn in Allem was er macht und das mit voller Leidenschaft. Bei ihr darf er auch mal schwach sein, ohne dass sie sich beschwert und genauso liebt sie seine Überschwänglichkeit, wenn er sich wieder für etwas begeistert. Sie tröstet ihn und baut ihn wieder auf, sie lacht mit ihm und gibt ihm Mut für Neues - all das kannte Picasso in so reiner Form bis her nicht und dafür liebt er seine Eva mit jeder Faser. Eva zu Liebe überwindet er persönliche Hindernisse, die er ohne Eva wohl nie überwunden hätte. So bleibt er an Evas Seite bis zum Schluss. Wie dieser Schluss sein wird, möchte ich nicht verraten, aber es war für mich wirklich eine aufregende, leidenschaftlich und berührende Geschichte, genau so wie das Paris in dieser Zeit. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Alles sehr bildhaft und lebendig. Die einzelnen Personen, auch die im Umfeld von Picasso waren sehr real und keine davon war mir unpersönlich. Ganz ohne Kunst kommt so ein Roman natürlich nicht aus und so erfährt man auch noch ganz nebenbei, welche Kunstrichtung grade angesagt ist und auch über die Werke von Picasso erfährt man einiges. Außerdem treten auch noch andere Maler und auch Dichter aus dieser Zeit auf, deren Namen schon mal zu mindest irgendwo gehört hat und so ergibt das Ganze eine sehr runde Geschichte, in der man mitten drin im Paris mit all ihren Künstlern und sitzt mitten unter ihnen in den angesagten Bistros und Kneipen.  Aber auch die bedrückte Stimmung, als in Europa der Krieg ausbricht, fängt die Autorin sehr gut ein. Die Angst, wenn der Freund in den Krieg berufen wird und wie sich auf einmal alles ändert und die Leichtigkeit die Angst platz macht. Mein Fazit:  Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es eine erfundene Geschichte rund um ein paar Tatsachen ist, so ist es doch eine runde Geschichte, die auch eine andere Seite von Picasso zeigt. Im Anhang sieht man, wie weit doch die Recherche der Autorin reicht, um das Leben und auch die Liebe von Picasso und Eva zu zeigen. Für mich ein Buch, das mich neugieriger auf Picasso gemacht hat und zeigt, das er nicht nur ein Kotzbrocken war, wie er sich wohl meistens in seinem Umfeld gegeben hat. Einzig was mich doch ein wenig gestört hat, sind die französischen und auch spanischen Sätze in den Gesprächen von Picasso, die sich für mich nicht immer selbst erklärt haben. Ich habe dann geahnt was sie heißen, aber eben nur geahnt und das fand ich schade, weil es meistens in gefühlvollen oder auch aufgebrachten Situationen vorkam. Sicher wollte die Autorin damit eine Nähe und Persönlichkeit aufbringen, aber ich hätte mir doch gewünscht den einen oder anderen Satz voll und ganz zu verstehen.  Trotzdem alles in Allem ein Buch, das es sich lohnt zu lesen!

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  • Rezension zu "Madame Picasso"

    Madame Picasso
    Traubenbaer

    Traubenbaer

    25. June 2016 um 19:11

    "Madame Picasso" von Anne Girard (erschienen bei atb) ist ein fiktiver Roman, der auf realen Fakten aufbaut. Er dreht sich hauptsächlich um Eva Gouel, die nach Paris kam um einem langweiligen Vorortleben zu entfliehen und ihre Freiheit zu finden. Dort trifft sie nichts ahnend auf einen attraktiven und aufstrebenden Künstler: Pablo Picasso. Beide müssen schwer für ihre Liebe kämpfen, doch Eva droht dieses Glück gleich wieder mit ihrer Geheimniskrämerei zu verspielen. Der Roman ist flüssig geschrieben und man erfährt viel über das Leben in Paris um 1911. Auch über Pablo Picasso und seine Werke wird viel interessantes berichtet. Er wird als ein sympathischer, junger Mann beschrieben, der jedoch eine sehr zerbrechliche Seite hat. Auch Eva, eine reale Person, über die jedoch wenig bekannt ist, wird plastisch beschrieben. Ihre Figur macht gegen Mitte des Buchs jedoch eine eigenartige Wandlung: Von der selbstbewussten, emanzipierten Frau wird sie zu eine Picassogroupie, der einfach alles tut, um ihrem Idol zu gefallen. Das Buch ist durchaus lesenswert, besonders, wenn man Picassos Werke kennt, bzw. kennenlernen möchte. Aber auch Andere, die sich wenig für Kunst interessieren werden dieses Buch zu schätzen wissen. Ohne zu viel veraten zu wollen ist das Ende jedoch sehr traurig: Besonders sensible Personen sollten sich das vor dem Buchkauf vor Augen führen.

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  • Ein schöner Roman über die Liebe, die Kunst und das Paris der Belle Epoche…

    Madame Picasso
    tausend_leben

    tausend_leben

    15. June 2016 um 14:38

    „Denken Sie nicht. Fühlen Sie. Nur so sollte man leben und malen – und lieben.“Paris im Jahr 1911. Die junge Eva flieht aus der Provinz in das schillernde Paris, um hier ihr Glück im Herzen der Bohème zu suchen. Durch einen Zufall trifft sie auf den Ausnahmekünstler Pablo Picasso – und eine der größten Liebesgeschichten des Jahrhunderts nimmt ihren Lauf.  Ein Roman über die Liebe, die Kunst und das Paris der Belle Epoche…Eva Gouel stammt aus einfachen Verhältnissen. Doch sie hat ehrgeizige Träume – und flieht aus ihrem Elternhaus in die verheißungsvolle Metropole Paris. Sie sehnt sich nach Erfolg und einem selbstbestimmten Leben – und schafft es, eine Anstellung hinter den Kulissen des legendären Moulin Rouge zu ergattern. Als sie auf Picasso trifft, der kurz vor seinem internationalen Durchbruch steht, erobert das einfache Mädchen vom Land seine Gefühle im Sturm – entgegen aller Widerstände. Denn obwohl der Künstler schon so vieles besitzt – Macht, Ruhm, Geld und unzählige Geliebte – und obwohl er vergeben ist an die schillernde Fernande Olivier, sehnt er sich im Grunde seines Herzens nach etwas Bodenständigem.Picasso zeigt Eva eine Welt aus Leidenschaft und Kunst – und Eva zeigt Picasso die Liebe.„Eva wusste nichts über Kunst. Aber sie wusste, was sie bewegte. Dies waren machtvolle Werke, allesamt roh und ganz anders als die Zeugnisse des Kubismus auf der Ausstellung, über den man ihr gesagt hatte, dass Picasso ebenfalls in diesem Stil malen würde. Ihr Körper reagierte auf das Drama in diesen Gemälden, bevor ihr Geist dazu in der Lage war. Was hatte es zu bedeuten, dass er auf so unterschiedliche Weisen malen konnte? Gab es dazu eine Geschichte?“Anne Girard hat mit Madame Picasso einen unterhaltsamen Roman geschrieben, den man nicht gut aus der Hand legen kann – und der mich auch das eine oder andere Tränchen gekostet hat. Man wünscht sich eigentlich nichts mehr, als diese wundervolle Liebesgeschichte umschreiben zu können. In das Paris vor dem 1. Weltkrieg abzutauchen und dort auf legendäre Persönlichkeiten der damaligen Zeit zu treffen – Künstler, Dichter, Schauspieler – hat mir großen Spaß gemacht. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich als Kunstbanause kein Kenner der Kunstszene bin. Ich fand es toll, hier einen kleinen Einblick in diese Welt zu erhalten, auch wenn Picassos Werke nur am Rande eine Rolle spielen. Der Prozess des Schaffens sowie die Selbstzweifel und Dämonen, gegen die einer der größten Künstler aller Zeiten kämpfte, machten Picasso für mich zu einer sehr faczettenreichen, bemerkenswerten und menschlichen Persönlichkeit. Dabei schafft es die Autorin, Details zum Leben und zur Kunst Picassos geschickt in die Geschichte einzuarbeiten.„Mein ganzes Leben lang bin ich vor Krankheit, ganz besonders vor dem Tod davongerannt. Ich kann… ich kann diese Dinge einfach nicht ertragen.“ „Der Tod gehört zum Leben, Pablo“, erwiderte sie sanft. „Nicht zu meinem.“Ob sich die Liebesgeschichte tatsächlich so zugetragen hat und ob der Picasso im Roman den wahren Künstler wiederspiegelt, ist für mich nur schwer zu beurteilen. Der Autorin ist es wohl gelungen, die wenigen Aufzeichnungen, die es über Eva Gouel gibt sowie einen noch lebenden Zeitzeugen – einen Freund Picassos – ausfindig zu machen. Einige Stellen erschienen mir dennoch nicht durchweg glaubwürdig. Vieles ging mir zu schnell. Und damit wären wir dann bei meiner Kritik angekommen :-).Der Autorin ist es nicht so ganz gelungen, die beiden weiteren Schauplätze des Romans – Barcelona und Südfrankreich – atmosphärisch zu schildern. Während ich in das Paris der Belle Epoche voll und ganz abtauchen konnte, wurden Barcelona und Südfrankreich für mich nicht lebendig. Einige Liebesszenen hätten ebenfalls gerne lebendiger – und weniger kitschig – sein können.Auch die Gefühle für Eva lassen mich zwiespältig zurück. Auf der einen Seite scheint sie eine starke, zielstrebige Frau gewesen zu sein, der ihre Selbständigkeit ungemein wichtig war. Daher hat es mich irritiert, dass sie diese hart erkämpfte Selbständigkeit so schnell für eine Liebe mit unsicherer Zukunft aufgegeben haben soll. War das mutig oder ein Zeichen von Schwäche? Auf der einen Seite so stark, zweifelt Eva doch außerdem immer wieder, ob sie Picasso das Wasser reichen kann und sieht ihre Lebensaufgabe darin, die Frau an seiner Seite zu sein. Das Picasso Evas Schwäche darstellt, zeigt sich auch in einer Szene, in der sie eine Warnung ihres Arztes ignoriert, um für Picasso weiterhin perfekt sein zu können. Aber wer weiß, vielleicht hat es sich tatsächlich so zugetragen.Alles in allem finde ich den Roman sehr lesenswert. Kunstkenner werden sich vielleicht das eine oder andere mal vor den Kopf gestoßen fühlen, da die Kunst nur zur Nebenkulisse wird. Aber ich glaube auch nicht, dass Anne Girard vorhatte, einen Kunstroman oder eine Biografie zu schreiben. In erster Linie erzählt die Autorin von einer großen Liebesgeschichte, in der man auch auf schillernde Persönlichkeiten wie die Maler George Braque und Henri Matisse, den Dichter Apollinaire oder die Schriftstellerin und Kunstsammlerin Gertrude Stein trifft, deren berühmter Salon damals zum Zentrum der künstlerischen Avantgard wurde. Mich hat diese Geschichte jedenfalls dazu inspiriert, mehr über die Kunst und die Kultur der damaligen Zeit herauszufinden. Es hat mir Spaß gemacht zu lesen, also 4 Sterne :-).

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  • Madame Picasso

    Madame Picasso
    Themistokeles

    Themistokeles

    26. April 2016 um 08:28

    Vielleicht habe ich mir von einer Geschichte rund um den Künstler Pablo Picasso und dem, was der Klappentext verspricht, ein bisschen zu viel erwartet, denn irgendwie bin ich überrascht, wie seicht und teilweise auch ein bisschen langatmig und langweilig mir dieser Roman wurde. Trotzdem ist er auch nicht wirklich schlecht, denn es ist vor allem auch interessant diese Zeit kennen zu lernen. Das Moulin Rouge, welches zunächst eine sehr große Rolle in Evas Leben spielt, die schrillen Menschen, die man durch diesen Ort kennenlernt und vor allem auch, wie es hinter den Kulissen dieser Show zugegangen sein kann, ist schon sehr interessant. Zudem machte es mir sehr viel Spaß diese Passagen zu lesen.Pablo Picasso selbst ist für mich eher ein seltsamer Charakter, kann er sich, so mein Gefühl, einfach zu nichts wikrlich durchringen, keine klaren Entscheidungen treffen, da ihm sein künstlerischer, sehr spezieller Geist, in diesen Dingen einfach sehr im Weg steht. Man merkt in diesem Charakter, bzw. wie er von der Autorin dargestellt wurde, dass er etwas sehr besonderes hat, trotzdem fand ich es teils eher anstrengend, dass er immer wieder so extrem in seine Malerei und vor allen Dingen dies auch irgendwo außerhalb von Paris aufgegangen ist, und sich dabei auch noch zwingend mit anderen Künstlern messen musste, weil seine Kreativität sonst nicht ausreichend stimuliert würde.Ein bisschen ging mir dabei die Geschichte zwischen ihm und Eva unter und auch manche ihrer Schwierigkeiten konnte ich nicht so wirklich nachvollziehen, kam doch eigentlich alles aus Picassos Extravaganz heraus und aus nichts anderem. Eva ist mir dabei fast schon ein wenig zu nett, läuft ihm ein wenig zu arg hinterher, auch wenn er und diese von Künstlern geprägten Kreise zu dieser Zeit, wenn man in Paris oder anderen eher durch Künstler geprägten Städte lebte, sicher einer der interessantesten Orte ist. Sehr schön beschrieben sind jedoch die Szenen zwischen Eva und Picasso, in denen man die Gefühle der beiden auch wirklich wahrnehmen kann und beim Lesen diese Verbundenheit spürt und nicht vor allem seine spezielle Art so sehr in den Vordergrund rückt.Alles in allem eher ein leichtes Buch für zwischendurch, das unterhält, aber auch nicht viel mehr.

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  • Unglaublich schön!! <3

    Madame Picasso
    WenkeBerlin

    WenkeBerlin

    20. April 2016 um 18:08

    Ich kann nur so viel dazu sagen, es ist einfach ganz wunderbar dieses Buch! Paris die Stadt der Liebe!! Jeder der Paris und/oder Picasso tol findet, sollte dieses zauberhafte Buch lesen.

  • Paris, Picasso und eine große Liebe

    Madame Picasso
    pandora84

    pandora84

    03. March 2016 um 16:22

    Madame Picasso von Anne Girard erscheint am 9.3.15 im Aufbau Verlag als Taschenbuch und umfasst 478 Seiten. Kosten wird es 12,99 Euro und wird auch als E-Book erscheinen. Die junge Eva Gouel flieht aus ihrem Leben in der Vorstadt nach Paris um sich dort ein eigenes Leben aufzubauen. In dem gefragten Künstlerviertel Monmartre teilt sie sich eine Wohnung mit Sylvette, die ihr eine gute Freundin geworden ist. Sie ist es auch die Eva die Möglichkeit verschafft im berühmt berüchtigten Moulin Rouge als Näherin anzufangen. Dort arbeitet sie sich hoch bis zur Kostümmeisterin und wird für die Darsteller unverzichtbar. Dann lernt sie Pablo Picasso kennen, einen aufstrebenden jungen Künstler, und verliebt sich in ihn. Sie versucht dieses Gefühl zu unterdrücken, weil sie glaubt das ihre Liebe niemals erwiedert werden wird. Nach vielen Aufeinandertreffen und auch großen Missverständnissen finden Eva und Pablo doch zusammen und eine große Liebe nimmt ihren Lauf, die einen Menschen völlig verändert und auch durch den beginnenden Ersten Weltkrieg nicht klein zu kriegen ist. Ich habe mich sofort in die Geschichte eingefunden und sie ließ sich wirklich flüssig lesen. Spanische oder auch französische Sätze wurden in der Regel direkt mit übersetzt, was aber den Lesefluss nicht störte. Auch das Cover gefällt mir gut, es ist nicht zu überladen und deutet Evas Entdeckungstour schon etwas an. Wie Eva und Pablo sich umtanzen, bis sie sich dann endlich näher kommen, es hat richtig Spaß gemacht dabei zu "zu sehen" und ich habe mitgefiebert und gehofft, dass diese zwei Herzen, die doch zusammenzugehören scheinen, auch zueinander finden. Ich kann "Madame Picasso" jedem empfehlen, der Liebesgeschichten mag, die nicht so kitschig sind und der sich auch ein bisschen für das Thema Kunst interessiert.

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  • Eine dramatische Geschichte über ein Künstlerleben, die Liebe und die Welt

    Madame Picasso
    Eternity

    Eternity

    01. March 2016 um 12:33

    Hier treffen Fiktion und Biographie aufeinander: Die Geschichte erzählt von Pablo Picassos Lebensabschnitt mit Eva Gouel, seiner zweiten Frau und großen Liebe. Es geht um damalige Konventionen, das künstlerische Leben in Paris, die klischeehaften Macken und Eigenheiten eines Malers, die aufopferungsvolle Liebe und Leidenschaften zwischen Mann und Frau, den Schrecken des Krieges, das Entsetzen über Krankheit und Sterblichkeit. Und natürlich über die Freude und die Qualen des Lebens und der Weltlichkeit. Ein Drama mit und über einen Künstler, gespickt mit interessanten, gut recherchierten Details aus Picassos Leben!

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  • Eine bewegende Liebesgeschichte

    Madame Picasso
    zauberblume

    zauberblume

    16. February 2016 um 17:38

    In ihrem Roman "Madam Picasso" entführt uns die Autorin Anne Girard nach Paris, in die Stadt der Liebe. Hier lernen wir den Maler Pablo Picasso, seine Freunde und seine große Liebe kennen. Der Inhalt: Paris, 1911: Auf der Suche nach einem neuen Leben kommt die junge Eva in die schillernde Metropole. Hier, im Herzen der Bohème, verliebt sie sich in den Ausnahmekünstler Pablo Picasso. Gegen alle Widerstände erwidert er ihre Gefühle, und eine der großen Liebesgeschichten des Jahrhunderts nimmt ihren Lauf. Eva wird Picassos Muse – und ihr Aufeinandertreffen wird sein Leben für immer verändern. Berührend, sinnlich, voller Leidenschaft – und die wahre Geschichte einer hingebungsvollen Liebe. Schwer konnte ich mich von dem Buch trennen, so sehr bewegt und berüht hat mich das Leben von Picasso und Eva. Ein Spanier, der in Paris eine zweite Heimat gefunden hat und dabei ist berühmt zu werden. Wir lernen Fernande, seine erste Wegbegleiterin kennen. Picasso scheint sich im Kreise Fernandes und ihren Freunden, alles berühmte Maler und Dichter, wohlzufühlen. Doch als er Eva kennenlernt, ändert sich Picasso. Eva ist von einem kleinen Dorf nach Paris gekommen und freut sich, als sie eine Anstellung im Moule Rouge als Näherin bekommt. Eva kann man so gut bildlich vorstellen. Eine äußerst sympathische Protagonistin, die sich durchkämpft. Die Anziehungskraft, die zwischen Pablo und Eva herrscht ist zu spüren. Ich habe die beiden gerne auf ihren Reisen begleitet. Habe den Kummer und die Sorgen, aber auch die Freude von Eva mitgefühlt. Interssant war auch die Verwandlung von Eva, als sie offiziell an der Seite von Picasso auftrat. Sie sah in ihren zum Teil selbstgeschneiderten Kleider einfach traumhaft aus. Es gab viele geschichtliche intersannte Informationen. So fiel auch der Untergang der Titanic in diese Epoche und auch den Ausbruch des ersten Weltkrieges mußten die beiden miterleben. Der Schreibstil der Autorin ist einfach herausragend. An manchen Stellen war ich zu Tränen gerührt, so ergriffen hat mich die Liebesgeschichte von Eva und Pablo. Das Cover finde ich auch zauberhaft. Es hat das gewisse Etwas. Ein herausragendes Buch, das von mir selbstverständlich 5 Sterne erhält.

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  • Pauli liest: Madame Picasso von Anne Girard

    Madame Picasso
    lesende_samtpfote

    lesende_samtpfote

    03. February 2016 um 07:25

    Mein Frauchen hegt zwei Leidenschaften: eine zu einem Land, das sie Frankreich nennt und in dem die Leute ganz komisch sprechen und eine zur Malerei. Als ich dann in einer Tüte aus der Buchhandlung ein Buch mit der Aufschrift "Madame Picasso" sah, wusste ich, dass sie gar nicht anders konnte... Da ich weder Ahnung von Frankreich, noch von der Malerei habe, machte ich es mir also auf ihrem Schoß bequem und tauchte mit ihr ab in eine wundervolle Welt. Ich fragte mich: Wer ist Madame Picasso und wie wird man dazu? Als erstes begegneten wir Eva Gouel, eine junge Französin, die ihrem alten Leben in der Provinz den Rücken gekehrt hat und versucht in Paris Fuß zu fassen. Um der neuen und sagenumwogenen Stadt gerecht zu werden, nimmt sie den neuen Namen Marcel Humbert an. Nach einiger Zeit findet sie eine Anstellung als Näherin im Moulin Rouge, und sie macht ihre Arbeit wirklich gut. Schnell verdient sie sich Anerkennung und lernt einflussreiche Menschen kennen. So auch Picasso. Beide sind voneinander fasziniert und verzaubert. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Romanze. Doch Picasso hat hinsichtlich der Frauen nicht den besten Ruf, und dann begegnet Eva auch noch Fernande Olivier - Madame Picasso. Ob es dieser zusteht sich so zu nennen, ist ihr egal. Sie erhebt jeden Anspruch auf diesen Titel. Bedeutet das, das Aus für Eva und Picasso? *** Anne Girard nimmt uns mit in eine Welt aus Realität und Fiktion. Ständig hat man das Gefühl mitten drin zu sein, im Paris kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Man hat Teil an den Ereignissen, die die Welt bewegten und trifft Personen, die jener Zeit ihren Charme verliehen. Picasso kennt sie alle: von Guillaume Apollinaire, dessen Gedichte vor allem Eva berührten, über Gertrude Stein, in deren bekannten Salons sich alles versammelte was Rang und Namen hat. Girard lässt den Leser einen Teil davon werden. Stets hat man das Gefühl Picasso beim Malen über die Schulter zu schauen, oder bei den Vorstellungen im Moulin Rouge den besten Platz ergattert zu haben. Und in dieser faszinierenden Welt entwickelt sich ganz nebenbei eine Liebe, die ein tragisches Ende findet. Das Buch hat uns gefesselt. Kaum konnten wir es weglegen, weil wir unbedingt wissen mussten, wie es weitergeht. Der Weg von Eva verlangte so viel Mut von ihr und sie verkörpert so eine starke Person. Und Picasso ist hier nicht nur der exzentrische Maler. Girard öffnet für den Leser die einfühlsame und zerbrechliche Seite des Malers. Und als das unvermeidbare Ende des Buches kam, ließ es ein Loch in uns und machte nachdenklich... Es ist ein wirklich zauberhaftes Buch, von der Liebe, Paris und der Malerei. Es ist fesselnd und dramatisch. Es bringt Einen zum Lächeln und zum Weinen. Und die Geschichte lässt einen nicht mehr los. Wir vergeben ganz klar 4 von 4 Samtpfoten.

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  • Rezension zu Madame Picasso

    Madame Picasso
    LiaDeLyra

    LiaDeLyra

    16. December 2015 um 21:35

    Nach langer Zeit konnte ich das Buch endlich beenden. Informationen über das Buch: Das Buch wurde unter dem Titel "Madame Picasso" von Anne Girard 2013/14 geschrieben. Es erschien 2014 bei Harlequin MIRA in Ontario unter dem Originaltitel "Madame Picasso". 2015 erschien es unter dem gleichen Titel als 3. Auflage im Aufbau-Verlag in Berlin. Es ist als Taschenbuch (für 12,99 € in Deutschland und für 13,40 € in Österreich) und als eBook erhältlich. Inhalt: Pablo Picasso war ein großer Kubistischer-Maler, jedoch geht es nicht um seine Kunst oder seine Biographie. Es geht mehr um ihn und seine Geschichte mit seiner große Liebe und Muse Eva Gouel. Im Jahre 1911 reist Eva nach Paris um dort ein neues Leben zu beginnen. Sie ändert ihren Namen um in Marcelle Humbert um ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Sie beginnt ihr neues Leben mit ihrer neuen Arbeit als Näherin in einem kleinen Theater. Eines Tages fällt ihr Blick auf einen Mann in der ersten Reihe, der von seinen Freunden umgeben ist und für Eva eine faszinierende Ausstrahlung besitzt: Pablo Picasso Bei einer kleinen Kunstausstellung trifft Pablo nun auch auf Eva und fühlt sich magnetisch von ihr Angezogen. Von diesem Moment an beginnt die wunderbare und gleichzeitig rührende Liebesgeschichte von Pablo Picasso und Eva Gouel. Meine Meinung: Madem Picasso ist keines Falls eine Biographie. Es ist ein Roman, der die Liebesgeschichte von Pablo Picasso und Eva Gouel darstellen soll. Dieser Roman ruht auf Tatsachen und einer realen Geschichte, die die Autorn mit viel Arbeit und Mühe recherchiert. Jedoch gibt es in der Geschichte einige Lücken, die Anne Girard mit selbsterfunden Einzelheiten gefüllt und ausgeschmückt hat. Dadurch könnten einige Dinge in Wahrheit anders gelaufen sein, als in diesem Buch. Durch  diese Tatsachen ist dieses Buch keine Biofgraphie. Der Schreibstil ist wunderschön und flüssig zu lesen. Er lässt die Neugierde weiter wachsen und erhält das gesamte Buch am Leben. Für den Schreibstil gibt es von mir 5 Sterne von 5 Sternen. Das Cover ist wunderschön und auch im inneren Teil finde ich die Darstellung von Paris als Landkarte eine tolle Idee. Wie bei dem Schreibstil gibt es von mir 5 von 5 Sternen. Die Handlung erhält von mir 3,5 von 5 Sternen (leider kann man einen halben Stern nicht anzeigen, deswegen 4 Sterne). Was ich am Besten an diesem Buch finde, ist die Erfahrungen die man über Pablo Picasso und sein Leben erfahren kann/darf. Ich verstehe seine Kunst und ihn selber dadurch um einige besser. Kritik: Ich finde dieses Buch sehr schön. Jedoch ein sehr großer Kritikpunkt von mir ist der Schluss des Buches. Ein offenes Ende für solch ein Buch ist für mich ein no-go. Ich möchte schon gerne wissen wie die Liebesgeschichte endet und nicht plötzlich im Dunkeln gelassen werden. Fazit: Diese Buch lässt sich für alle empfehlen die Liebesgeschichten mögen und vorallem für die die mehr von Pablo Picassos Kunst, Denken und seine Geschichte erfahren möchten. Empfehlenswert ist es überwiegend für 12-99 jährige Frauen. Auch für Männer die gerne mehr über die Kunst des Künstlers verstehen wollen, ist es geeignet.

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