Anne Girard Madame Picasso

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Inhaltsangabe zu „Madame Picasso“ von Anne Girard

Er war der größte Künstler des Jahrhunderts – sie war die Liebe seines Lebens. Der Maler und seine Muse Paris, 1911: Auf der Suche nach einem neuen Leben kommt die junge Eva in die schillernde Metropole. Hier, im Herzen der Bohème, verliebt sie sich in den Ausnahmekünstler Pablo Picasso. Gegen alle Widerstände erwidert er ihre Gefühle, und eine der großen Liebesgeschichten des Jahrhunderts nimmt ihren Lauf. Eva wird Picassos Muse – und ihr Aufeinandertreffen wird sein Leben für immer verändern. Berührend, sinnlich, voller Leidenschaft – und die wahre Geschichte einer hingebungsvollen Liebe.

Paris, Künstler und die Liebe - ein tolles Leseerlebnis!

— Bilie
Bilie

Sehr schönes Buch und auch gut vorgelesen! Man ist leicht mittendrin und mitgerissen und kommt auch so schnell nicht wieder los.

— MissWatson76
MissWatson76

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  • Paris, Künstler und die Liebe - ein tolles Leseerlebnis!

    Madame Picasso
    Bilie

    Bilie

    11. March 2017 um 16:42

    Klappentext: Er war der größte Künstler des Jahrhunderts - sie war die Liebe seines Lebens.Der Maler und seine MuseParis, 1911: Auf der Suche nach einem neuen Leben kommt die junge Eva in die schillernde Metropole. Hier, im Herzen der Bohème, verliebt sie sich in den Ausnahmekünstler Pablo Picasso. Gegen alle Widerstände erwidert er ihre Gefühle, und eine der großen Liebesgeschichten des Jahrhunderts nimmt ihren Lauf. Eva wird Picassos Muse - und ihr Aufeinandertreffen wird sein Leben für immer verändern.Berührend, sinnlich, voller Leidenschaft - und die wahre Geschichte einer hingebungsvollen Liebe. Die junge Eva Gouel flüchtet aus ihrem bisherigen Leben nach Paris, da sie sich nicht nur den Wünschen ihrer Eltern unterwerfen und den „passenden“ Mann heiraten möchte. Sie möchte sich selbst verwirklichen und ihr Leben selbst bestimmen. Durch die Hilfe einer Freundin findet sie schließlich Arbeit als Näherin im legendären Moulin Rouge. Dort trifft sie auf einen jungen Spanier, der sie sofort in seinen Bann zieht, ohne dass sie näheres über ihn weiß – Pablo Picasso. Was als leidenschaftliche Affäre beginnt entwickelt sich zu einer großen Liebe, in der beide an ihrem Partner wachsen. Er lehrt sie, zu sich selbst zu stehen und Eva fördert an Picasso seine besten Seiten zutage. Während er sonst launisch, egoistisch und selbstverliebt ist, behandelt er sie äußerst fürsorglich und einfühlsam. Für sie überwindet er letztlich sogar seine Angst vor Krankheiten und Tod. Trotz ihres neu entdeckten Selbstvertrauens und der Möglichkeit selbst Karriere als Kostümschneiderin zu machen gibt sich Eva schließlich völlig ihrer Beziehung zu Picasso hin und verzichtet auf eine eigene Karriere. Man empfindet dies aber nicht als „Opfer“, denn sie hat erkannt, dass es eine derartige Liebe wohl nur einmal im Leben gibt und schafft es trotz ihrer Ängste auf diese Liebe zu vertrauen. Die Autorin erzählt die Geschichte sehr einfühlsam und fesselnd. Auch viele andere Personen werden sehr ausführlich in die Erzählung eingebunden, so dass das Buch sehr lebendig wirkt. Man fühlt sich, als wäre man im spannenden Paris der Belle Epoque selbst dabei. Ich habe dieses Buch wirklich sehr genossen – eine absolute Leseempfehlung!

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  • Eva kam sich so unverfroren vor

    Madame Picasso
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. February 2016 um 10:27

    Die junge Eva Gouel entflieht den Zwängen ihrer Eltern und macht sich alleine mutig auf in das Paris 1911. Glücklicherweise bekommt sie als Näherin eine Anstellung im Moulin Rouge, so dass ihr Lebensunterhalt erst einmal gesichert ist. Dann lernt sie bei einem Museumsbesuch Pablo Picasso kennen. Ihr unschuldiges, ländlich naives Wesen fasziniert den Künstler. Es dauert nicht lange bis sich die beiden annähern. Doch Eva möchte nicht eine von vielen sein. Erst nach einigem hin und her entsteht zwischen den beiden eine große Liebe. Leider ist sie nicht von Dauer. Diese Geschichte entspricht grundsätzlich der Realität. Eva Gouel lebte wirklich und sie war auch im wahren Leben Picassos Geliebte. Auch das Ende hat sich leider so zu getragen. Dennoch ist es keine Dokumentation der beiden Protagonisten im eigentlichen Sinne. Viel eher dreht sich alles in erster Linie um deren Liebesgeschichte, die sich so oder so ähnlich abgespielt hat. Für mich ist Eva Gouel eine starke, mutige Person, die ihre eigenen Vorstellungen hat und diese verfolgt. Auch wenn sie, vor allem zu Beginn der Geschichte, als "naives Mädchen vom Land" betitelt wird, finde ich nicht, dass ihr diese Äußerung gerecht wird. Auf sich allein gestellt zieht Eva, vor dem ersten Weltkrieg, in eine Großstadt. Sie muss sich ihren Lebensunterhalt verdienen und stößt dabei auf einige Herausforderungen. Picasso wiederrum scheint ja eher ein Schwerenöter gewesen zu sein. Auch wenn er der Frau an seiner Seite stets sehr verbunden war, hinderte es ihn nicht sich in anderen Betten umzusehen. Er schien es ja auch genau zu wissen, welche Wirkung er auf Frauen hatte und verhielt sich an manchen Stellen schon sehr überheblich. Neben den überzeugenden Charakteren überzeugten mich auch Anne Girards Situations- sowie Ortsbeschreibungen. Das Publikum bei einer Vorstellung im Moulin Rouge konnte ich mir Die junge Eva Gouel entflieht den Zwängen ihrer Eltern und macht sich alleine mutig auf in das Paris 1911. Glücklicherweise bekommt sie als Näherin eine Anstellung im Moulin Rouge so dass ihr Lebensunterhalt erst einmal gesichert ist. Dann lernt sie bei einem Museumsbesuch durch Zufall Pablo Picasso kennen. Ihr unschuldiges, ländlich naives Wesen faszinieren den Künstler. Es dauert nicht lange bis sich die beiden annähern. Doch Eva möchte nicht eine von vielen sein. Erst nach einigem hin und her entsteht zwischen den beiden eine große Liebe. Leider ist sie nicht von Dauer. Diese Geschichte entspricht grundsätzlich der Realität. Eva Gouel lebte wirklich und sie war auch in Wirklichkeit Picassos Geliebte. Auch das Ende hat sich leider so zu getragen. Dennoch ist es keine Dokumentation der beiden Protagonisten. Viel eher dreht sich alles in erster Linie um deren Liebesgeschichte, die sich so oder so ähnlich abgespielt haben kann. Eva Gouel ist eine starke, mutige Person, die ihre eigenen Vorstellungen hat und diese auch verfolgt. Auch wenn sie, vor allem zu Beginn der Geschichte, als naives Mädel vom Land betitelt wird, finde ich nicht, dass ihr diese Äußerung gerecht wird. Auf sich allein gestellt zieht sie vor dem ersten Weltkrieg in eine Großstadt. Sie muss sich ihren Lebensunterhalt verdienen und stößt dabei auf einige Herausforderungen. Picasso wiederrum scheint ja eher ein Schwerenöter gewesen zu sein. Auch wenn er der Frau an seiner Seite stets sehr verbunden war, hinderte es ihn nicht sich in anderen Betten umzusehen. Er schien es ja auch genau zu wissen, welche Wirkung er auf Frauen hatte und verhielt sich an manchen Stellen schon sehr arrogant.  Neben den überzeugenden Charakterdarstellungen überzeugten mich auch Anne Girards Situations- bzw. Ortsbeschreibungen. Das Publikum bei einer Vorstellung im Moulin Rouge konnte ich mir beispielsweise sehr gut vorstellen. Wie die Damen und Herren vermutlich so mit ihren schicken Kleidern im Zuschauerraum saßen, tranken und sich amüsierten. Schön. Heute noch würde ich auch gerne einmal Gertrude Stein in ihrem Salon besuchen und mich mit den dortigen Künstlern austauschen oder zumindest ihren Gesprächen zu hören. Das stelle ich mir sehr spannend vor. Die Schauspieler- und Synchronsprecherin Ulrike Hübschmann fungiert hier als Sprecherin des Hörbuches. Ihr gelingt es gut dem Leser sowohl die Charakterzüge als auch die aktuellen Befindlichkeiten der Protagonisten zu verdeutlichen.  So ausdrucksstark wie Anne Girards die jeweiligen Szenen beschreibt, so lebendig ezählt Frau Hübschmann diese Passagen. So war es ein leichtes mir vorzustellen wie hektisch es für die Tänzerinnen bei der Show hinter der Bühne war oder wie schnell Eva die Kostüme reparieren musste. Aber auch welche erotische Anziehungskraft zwischen Picasso und Eva geherrscht haben muss. Die Vertonung ist Ulrike Hübschmann gut gelungen. Vielen Dank! Fazit: Eine Liebesgeschichte, die dem Leser im Flair des Paris 1911 die damalige Kunstszene näher bringt.

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