Anne Golon

 4,2 Sterne bei 496 Bewertungen
Autorin von Angelique und der König, Unbezähmbare Angelique und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Anne Golon

Cover des Buches Angelique und der König (ISBN: 9783764514907)

Angelique und der König

(52)
Erschienen am 01.04.1997
Cover des Buches Unbezähmbare Angelique (ISBN: 9783764514914)

Unbezähmbare Angelique

(39)
Erschienen am 01.01.1997
Cover des Buches Angelique und Joffrey (ISBN: 9783764515058)

Angelique und Joffrey

(32)
Erschienen am 01.10.1996
Cover des Buches Angelique, die Rebellin (ISBN: 9783764514976)

Angelique, die Rebellin

(33)
Erschienen am 01.04.1996
Cover des Buches Angelique und ihre Liebe (ISBN: 9783764515041)

Angelique und ihre Liebe

(28)
Erschienen am 01.03.1998
Cover des Buches Angelique (ISBN: 9783764514884)

Angelique

(31)
Erschienen am 01.11.1996
Cover des Buches Angelique und die Verschwörung (ISBN: 9783764524470)

Angelique und die Verschwörung

(26)
Erschienen am 01.11.1995
Cover des Buches Angélique - Die junge Marquise (ISBN: 9783442376995)

Angélique - Die junge Marquise

(27)
Erschienen am 16.05.2011

Neue Rezensionen zu Anne Golon

Cover des Buches Unbezähmbare Angelique (ISBN: 9783779652885)
Sabrrinas avatar

Rezension zu "Unbezähmbare Angelique" von Anne Golon

Sabrrina
Angélique auf großer Reise

In Unbezähmbare Angélique verschlägt es Angélique bei ihrer Suche nach Joffrey auf große Reise – über das Meer, hinein in neue Gefahren, neue Begegnungen und neue Bewunderer. Nach den Ereignissen der vorherigen Bände steht ihr Leben einmal mehr unter einem anderen Stern, und sie muss sich in einer Welt behaupten, die rauer und unberechenbarer kaum sein könnte.


Ich habe beim Lesen dieses Bandes gemerkt, dass sich die Reihe hier in eine Richtung entwickelt, die einfach nicht meinem Lesegeschmack entspricht. Während ich Band 1 und vor allem Band 2 wegen des höfischen Lebens, der Intrigen, Machtspiele und der gesellschaftlichen Spannungen so geliebt habe, rückt all das hier stark in den Hintergrund. Stattdessen dominieren Reisen, Abenteuer und das Leben auf See – und das ist leider nicht das, was ich mir von dieser Reihe erhofft habe.


Gerade die langen Passagen auf dem Meer haben sich für mich gezogen. Dazu kommt, dass erneut gefühlt jeder Mann von Angélique fasziniert ist, was für mich zunehmend an Reiz verliert. Mir fehlte das feine Spiel mit gesellschaftlichen Regeln, das Taktieren am Hof, dieses Knistern zwischen Macht und Ohnmacht – all das, was die ersten Bände für mich so besonders gemacht hat.


Das Ende fühlt sich für mich dennoch rund genug an, um hier einen guten Abschluss zu finden. Wenn ich mir die Klappentexte der Folgebände anschaue, verspüre ich aktuell keine wirkliche Neugier, weiterzulesen. Vielleicht ändert sich das irgendwann – manchmal braucht es einfach etwas Abstand, und vielleicht packt mich die Lust auf Angélique eines Tages wieder. Im Moment jedoch fühlt es sich für mich stimmig an, die Reise hier erst einmal zu beenden.

Cover des Buches Angelique (ISBN: B002663SCI)
Jamen100s avatar

Rezension zu "Angelique" von Anne Golon

Jamen100
Ein Roman, der heute noch lesenswert ist

Den Monat Juli habe ich mit einem Buch aus einer Reihe begonnen, die bereits meine Oma und meine Mutter verschlungen haben und die heute zu den bekanntesten Bücher der Belleristik gehören.


Obwohl die Angelique-Reihe in den letzten Jahrzehnten nicht mehr zu bevorzugten Lesestoff gehörten und man fast in jedem öffentlichen Bücherschrank und auch in vielen Secondhandläden oder Sozialkaufhäuser Bücher dieser Reihe findet, habe ich bisher nur positives von der Reihe gehört und mir das erste Buch – Angelique - geschnappt, nachdem es jahrelang bei mir im Regal gestanden hat. Es ist einer der Bücher, die mittlerweile bei uns in der dritten Generation weitergegeben wurde.


Ein Merkmal der Bücher ist neben der äußerlichen Dicke von rund 800 Seiten pro Buch, die teilweise veraltete Sprache, die viele alte Begriffe wie Kuhjunker, Fronde oder Lebemann-Embonpoint enthält. Trotz der altertümlichen Sprache konnte ich mich schnell einlesen. Irgendwann merkte ich den etwas anderen Sprachstil nicht mehr und bin regelrecht durch das Buch geflogen. Ehrlich gesagt, hat mir persönlich dieser Schreibstil, der nun bald 50 Jahr auf den Buckel hat, sehr gefallen, weil er mal was anderes war. Er ist flüssig,nicht umständlich verschachtelt und die nicht hochmoderne hochdeutsche Begriffe passen sich ohne Schwierigkeiten in den ganzen Stil des Romans. Vielmehr habe ich sogar das eine oder andere lernen können, da ich aus Neugierde einige Begriff, die mir nicht geläufig waren, nachgeschlagen habe. Aber keine Angst, man braucht für das Verständnis des Romans keinen Duden. Als Geschichtsnarr wurde auch das eine und andere Ereignis nachgelesen oder ich habe nachgeschaut, welche der Protagonisten es wirklich gab und wie diese so geschildert wurden. Zum Beipiel interessierte mich, wie König Ludwigs Charakter heute in den Biografien und Geschichtsbüchern dargestellt wird. Heißt es nicht immer - Lesen bildet. 😊


Gerade bei den historischen Ereignissen schafft es die Autorin diese mit den fiktiven Erlebnissen der Protagonistin zu verschmelzen, ohne dass man sich wie in einem Geschichtsbuch vorkommt.

Betrachtet man mal die beiden Seiten der Romanfiguren, hat man zwei Seiten - die Fraktion um den Freundes- und Familienkreis um Angelique und den Mitgliedern des Königshofes. Während die Personen um den König (Ludwig XIV) eher egoistisch, oberflächlich, in ihren Denkweisen an ihre Privilegien und alten Weltvorstellungen festhaltend, verschwenderisch und intrigant, neidisch sowie boshaft daherkommen, glänzt der Kreis um Angelique durch Aufgeschlossenheit, Wissbegierde, kämpferisch, sich an den Umständen anpassend, aber auch durch Freundschaften über die einzelnen Stände und Kulturen hinaus. Dies fängt schon mit dem Vater von Angelique an, der eine Mautierzucht als Adliger betreibt, statt sich auf die Almosen des Königs zu verlassen. Geht über den ungewöhnlichen Ehemann Joffre, ein Adliger der Handel betreibt, Wissenschaftler, Sänger und ein großer Frauenversteher ist. Aber auch in den späteren Kapiteln, wo Angelique um ihr Überleben kämpft begegnet man ungewöhnliche Figuren, wie die Diebesbande um Nikolas den früheren Pferdeknecht ihres Vaters, den Bratküchenkoch oder auch ihren Bruder Contran, der Maler geworden ist.


Bereits in diesen Gegensätzen wird der Wandel des späteren Frankreich und ein Bild von einem Frankreich des 17. Jahrhunderts dargestellt, dass sich immer näher der gefährlichen Flamme nähert, die sich dann in der Französischen Revolution 1789 entzündete. Ludwig der XIV und sein Königshof erscheint in keinem positiven Licht.


Angelique erlebt man bereits von Anfang an als eine Protagonistin, die sich nicht in die bekannten Schubladen einer Frau des 18. Jahrhunderts stecken lässt. Als Kind hat sie bereits ihren eigenen Kopf, ist selbstbewusst, klug und wild. Statt sich wie eine adlige Dame zu benehmen, verbringt sie ihre Zeit mit Bauernjungen und läuft barfuß durch die Gegend. Später als Mutter und Ehefrau, also als gereifte Frau, meistert sehr schwierige Situationen und steht ihre Frau, erlebt aber auch ihre Tiefpunkte, wo sie nahe dran ist, aufzugeben, besonders nach dem Tod ihres geliebten Ehemannes Joffrey. Man leidet mit Angelique richtig mit und fragt sich irgendwann, wie viel muss diese Frau noch ertragen. Und das ist erst das erste Buch von 12.


Im Ganzen kann ich sagen, ich habe es nicht bereut, das Buch gelesen zu haben. Auch wenn es nicht gerade zum populären Lesestoff gehört, ist das Buch auch heute noch lesenswert und gehört zu Recht zu den 100 bekanntesten Romanen / Klassiker. Wer weiß, was man über die Harry Potter Reihe sagt, wenn diese fast ein halbes Jahrhundert alt ist.

Angelique. Meine liebe Angelique!

Ich habe diese Reihe in einem Bücherschrank gefunden. Mein Plan war es, sie mitzunehmen, zu lesen und für jemand anderen zurückzubringen.

Allerdings habe ich sie behalten.

Seit vielen Jahren nun, fasziniert mich diese Geschichte immer wieder. Angelique und ihre Welt reißt mich mit und hält mich gefangen, bis ich das aller letzte Wort der Bücher gelesen habe.

Klare Kaufempfehlung von mir!

Gespräche aus der Community

Hallo! Also, ich habe heute ein Buch gefunden "Angélique- Die Rebellin". Weiß jemand, ob man die anderen Romane gelesen haben muss, und der wie vielte Teil das ist? Danke schon mal!
Zum Thema
4 Beiträge
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzer
Okay, danke...dann werde ich mich mal daran machen, die anderen Bände aufzustöbern...

Zusätzliche Informationen

Anne Golon wurde am 19. Dezember 1921 in Toulon (Frankreich) geboren.

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