Anne Golon Angelique und ihre Liebe

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Inhaltsangabe zu „Angelique und ihre Liebe“ von Anne Golon

Mehr noch als jeder der anderen Angélique-Romane liefert "Angélique und ihre Liebe" den Nachweis für die unvergleichliche Fabulierkunst Anne Golons. Auf engstem Raum, dem Deck und den Kajüten des Kaperschiffs "Gouldsboro", das Angélique und ihre hugenottischen Schützlinge dem unbekannten Kontinent Amerika entgegenführt, schafft sie eine dramatisch bewegte Welt, in der sich die vielfältigen Gegensätze der Großen fesselnd widerspiegeln. Ihr Zentrum ist der Rescator, der rätselhafte "Mann mit der Maske", um dessen dunkle, gebieterische Gestalt sich Legenden vom Glanz der Höfe, von abenteuerlichem Piratenruhm und diabolischem Erkenntnisdrang ranken. Durch Angélique erfährt er das köstliche Geheimnis einer Liebe, die über die Zeiten hinweg trotz vielfacher Verlockungen und gefahrvoller Irrwege sich selbst treu bleibt, unwandelbar an den einen gebunden, dem sie sich schenkt. Den hindernisreichen Prozess ihres Einander-Erkennens, die letzte Etappe des Wegs zu sich selbst, begleiten und gefährden Sturm und Meuterei, explosiver Zusammenprall egoistischer Interessen und Aufruhr abergläubischer Ängste, ein Pandämonium aufgewühlter Leidenschaften, in dem Angélique sich behaupten muss, um ihre kleine Gemeinschaft vor der Selbstvernichtung zu bewahren. (Quelle:'Fester Einband/01.01.1969')

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    Angelique und ihre Liebe
    Armillee

    Armillee

    18. April 2013 um 14:08

    Man sollte nicht glauben, dass eine Schiffreise - die 500 Seiten umfasst - ein unglaublich spannendes Lesevergnügen sein kann. Und doch...Anne Golon schafft es spielend bei mir, diesen Lesezwang....! Angèlique hat 'ihre' Hugenotten - die reichen Rochellesener Kaufleute -  vor dem Zugriff der Dragoner des König Ludwig XIV bewahrt. Die Zellen im Kerker waren schon bereit, die Verhaftungsbefehle ausgestellt und versiegelt. Zuflucht fanden sie alle auf dem Handelsschiff 'Gouldsboro' des Rescators. Der Renegat, der Angèlique in Kandia auf dem Sklavenmarkt für eine nie dagewesene Summe erkaufte und dem sie dann entwischte. Es gibt nicht nur Schwierigkeiten in Bezug auf die Unterbringung und Verpflegung für eine sehr lange Reise, sondern auch im zwischenmenschlichen Bereich. Und der Rescator wirkt verschlossen, erklärt sich nicht. Er ist der Kapitän, das gesetz. Damit haben die Hugenotten starke Probleme. Und sie arrangieren sich heimlich mit dem Teil der Mannschaft, die neu an Bord waren, unzufrieden mit der Verteilung der Beute und der neuen Route. Und so kommt es zur Meuterei, die spannender und unverhergesehener kaum sein kann. Mitten in dieser unüberschaubaren Handlung Angèlique und der Recator. Spät gibt er sich zu erkennen. Ja...es ist Graf Joffrey de Peyrac, der totgeglaubte - auf der Place le Grève verbrannte - Gatte. Angèlique hatte ihn aus mehreren Gründen nicht erkannt..: - es sind 15 Jahre vergangen - er trägt eine schwarze, lederne Maske. Diese läßt nur den Mund frei - er trägt einen Bart - er hinkt nicht mehr (durch die Folter auf der Streckbank und einem speziellen Schuh) - er hat keine goldene Stimme mehr, sondern eine heisere, leise Stimme. (er war der Troubadour des Languèdoc) Nun könnte man ja meinen, dass alle glücklich sind, aber weit gefehlt...! Diese 15 Jahre, die Gerüchte, die ganzen Missverständnisse...das kann nicht mal eben überwunden werden. Den Rescator  beschäftigt u.A. : - seine rasende Eifersucht - die Fähigkeiten einer guten Mutter - Angèlique kümmert sich aufopfernd um Maitre Berne - Honorine, ihre rothaarige Tochter, die er aus eine liebevollen Verbindung mit einem Anderen glaubt - das Gerücht, Angèlique wäre die Mätresse des Königs - die Heirat mit dem Marquise Phillip de Plessis Bellierè und..und..und Dieses Buch schliesst nun auch die Lücken, wie es Joffrey gelang, dem Kerker, dem Scheiterhaufen und dem König zu entkommen. Und sein Werdegang in den Jahren danach. Ich konnte nur immer mit Angèlique fühlen. Ganz besonders, als der Rescator während eines heftigen Streites fragte..: "Was hast du mit meinen Söhnen gemacht?" Ich gestehe..ich bin mit ihr in die Knie gegangen. Und hier offenbahrt sich einmal mehr der Großmut von dieser unglaublichen Frau. Statt sich zu verteidigen, senkt sie die Augen und schweigt. Wer sich als Leser mit ihr bis zu diesem Punkt genähert hat, weiß was sie gerade für die Kinder auf sich nahm. Und sie schweigt in Bezug auf den Jüngsten -> Cantor. Der war auf einem französischen Kriegsschiff, als es ausgerechnet vom Rescator im Mittelmeer versenkt wurde. Das will sie ihm nicht antun, die Schande um das Wissen, seinen eigenen Sohn getötet zu haben. Ein ewiges Auf und Ab über die Walfischroute und der Floridaströmung bis zu den neuen Ufern von Amerika. Als es noch relativ jüngfräulich schien und New York noch den Namen Neu Amsterdam trug. Voller neuer Eindrücke. Ich bin schwer begeistert und auch hier würde ich am liebsten mehr als fünf Sterne vergeben. *-*

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