Anne Grüttner Ein Jahr in Madrid

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Inhaltsangabe zu „Ein Jahr in Madrid“ von Anne Grüttner

Mit Mann und Hund zieht Anne Grüttner nach Madrid und erfährt, warum die meisten Spanier ihre Arbeit hassen und von Wochenende zu Wochenende, von Puente zu Puente leben. Sie erlebt die schwere Wirtschaftskrise, in der Spanien seit vielen Jahren gefangen ist, und bewundert die langmütige Leidensfähigkeit, mit der die Madrilenos die Zumutungen der Krise wie Massenarbeitslosigkeit und Gehaltskürzungen hinnehmen. Sie erkundet die Fressmärkte Madrids und zieht von Bar zu Bar, lernt die Dörfer kennen, drückt sich erfolgreich vor gutgemeinten Einladungen zur Schweineschlachtung, entkommt aber nicht dem Stierkampf und findet Erholung beim Umzug der Heiligen Drei Könige. Ein Jahr in Madrid und die wunderbaren Folgen.

Absolutes Highlight der Reihe! Ich habe das Flair der Stadt heraus lesen können.

— el_lorene

Gelungenes Buch aus der “Ein Jahr in…”-Reihe, was man nicht nur als Reiseführer nutzen kann, sondern auch unterhaltsam ist

— LettersFromJuliet
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  • Anne Grüttner bringt dem Leser Madrid näher, samt Restarurants, Einwohnern und Sehenswürdigkeiten

    Ein Jahr in Madrid

    LettersFromJuliet

    16. September 2014 um 08:47

    Meine Meinung Ich hatte endlich wieder Lust auf die “Ein Jahr in…”-Reihe und bin so (zumindest gedanklich) nach Madrid gereist. Madrid gehört nicht zu meinen favorisierten Reisezielen, aber bei den sommerlichen Temperaturen habe ich mich zumindest auf Spanien gefreut, denn ich hatte immer den Eindruck, dass die Spanier recht fröhlich sind und das passt doch zum Wetter. Anne Grüttner hat es geschafft, dass diese Stadt nun doch auf meine Reise-Wunschliste kommt. Sie hat viel unternommen, beschreibt viele Ecken der Stadt, aber auch vom Umland. Sie erzählt von den Leuten, was sie gerne machen, wie ihr Tagesablauf ist (mit dem ich überhaupt nicht klarkommen würde), was sie essen und welche Traditionen sie pflegen. Man hat das Gefühl, dass man nach diesem Buch die Madrider wirklich kennengelernt hat. Außerdem eignet es sich wunderbar als Reiseführer, gerade weil einige Restaurant-Geheimtipps dabei sind, die man als normaler Tourist wahrscheinlich gar nicht war genommen hätte. Sehr schön fand ich auch die kurzen Erklärungen zwischen den Kapiteln, wo sie auf Tradition, die Politik etc. eingegangen ist. Das wirklich jetzt vielleicht alles sehr informativ und trocken, ist es aber ganz und gar nicht, denn die Autorin verpackt das Ganze in schöne Begebenheiten und sie hat einen tollen Schreibstil. Anne Grüttner war zu Zeiten der Wirtschaftskrise in Madrid und geht auch öfters auf dieses Thema ein, was mich vorher gar nicht so interessiert hat und ich auch nicht wirklich viel darüber wusste. Ich finde es bemerkenswert wie die Einwohner mit der Krise umgehen, denn bei Massenarbeitslosigkeit und Gehaltskürzungen sollte man meinen, dass die Menschen sehr unzufrieden sind und auf die Barrikaden gehen. Die Spanier (oder zumindest die Madrider) versuchen aber anscheinend das Beste daraus zu machen, denn sie sind froh, wenn sie überhaupt noch einen Job haben, würden jeden Job abnehmen (auch wenn sie dafür vollkommen überqualifiziert sind) und beschweren sich noch nicht mal. Von sich aus kommen sie nicht darauf zu sprechen – wir Deutschen meckern hingegen ja seeehr gerne und sollten uns mal an den Spaniern ein Beispiel nehmen. So schlecht geht es uns nun wirklich nicht. Wer demnächst nach Madrid fahren möchte, der sollte vorher unbedingt dieses Buch lesen, denn es enthält viele tolle Tipps rund um Sightseeing, Restaurants, Traditionen und die Einwohner. Wer das nicht vorhat, aber gerne solche Reiseberichte liest, der sollte es sich zumindest mal etwas näher ansehen, denn allein schon wegen dem tollen Schreibstil und den netten Anekdoten, sollte man es gelesen haben. Fazit Anne Grüttner bringt dem Leser Madrid näher, samt Restarurants, Einwohnern und Sehenswürdigkeiten. Gelungenes Buch aus der “Ein Jahr in…”-Reihe, was man nicht nur als Reiseführer nutzen kann, sondern auch unterhaltsam ist.

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  • Ein Jahr in Madrid

    Ein Jahr in Madrid

    lenar

    08. July 2014 um 17:03

    Die ist nun mein zweites Buch aus der „Ein Jahr in… Reihe“ und ich bin wieder total begeistert von dem Buch. Als Anne Grüttner in Madrid ankommt sind die Auswirkungen der Wirtschaftskrise schon deutlich zu spüren. Viele Menschen arbeiten nicht mehr so wie früher und müssen im allgemeinen mit der Wirtschaftskrise zurecht kommen. Anne Grüttner erzählt aber auch, wie es zu der Krise kam und wie alles sich entwickelt hat. Ein wirklich spannender Punkt, den die Autorin aber keineswegs  langweilig rüber bringt. Außerdem erfährt man sehr viel zu der Kultur der Madrider. Der Leser bekommt einen guten Alltag in das Leben und man erfährt, was die Madrider ausmacht. Neben den Menschen lernt man auch die Stadt Madrid sehr gut kennen. Die Autorin beschreibt sehr viele Sehenswürdigkeit und erzählt, wo man essen gehen kann.  Wenn ich kurz vor einem Urlaub in Madrid stehen würde, würde ich das Buch definitiv nochmal lesen und mir einiges herausschreiben.   Fazit:   „Ein Jahr in Madrid“ ist ein wirklich tolles Buch. Man lernt die Stadt und die Leute sehr gut kennen. Für alle die nach Madrid reisen möchten oder die schon in Madrid waren, ist das Buch ein absolutes MUST READ.   5/5 Sternen

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  • Ich möchte nach Madrid. Jetzt.

    Ein Jahr in Madrid

    CHRISSYTINA

    21. March 2014 um 10:37

    Zuerst einmal: Ich finde das Cover wunderschön! Anne Grüttner erzählt in diesem Erfahrungsbericht davon, wie sie ihren Aufenthalt in Madrid erlebt hat. Nach sieben Jahren in Argentinien ziehen sie und ihr argentinischer Mann, ein Querflötist und Musiklehrer, nach Spanien. Zuvor hatte Anne Grüttner bereits in Peking gelebt. Anne arbeitet in Spanien bei einer Zeitung und ist die Haupternährerin der Familie. Bei ihrer Ankunft in Spanien ist die Wirtschaftskrise gerade in vollem Gang, die Banken bekommen Geld aus dem Rettungsschirm, viele Menschen sind arbeitslos. Dennoch sind die Menschen zu ihrer großen Verwunderung sehr friedlich, es gibt kaum Proteste oder Bettler. Das führt die Autorin darauf zurück, dass in Spanien die Familie eine sehr große Rolle spielt und die Familienmitglieder einander in Zeiten der Not aushelfen. Ich fand ihre Ausführungen dazu sehr interessant. Ihre künftige Wohnung sehen die Beiden zum ersten Mal direkt vor Ort. Sie hatten sie vermittelt bekommen. Sie wissen von Anfang an, dass das nicht lange ihre Bleibe sein wird, da sie sich beide unwohl dort fühlen. Auch der große Pool ändert nichts daran. Man bekommt als Leser einen Einblick in madrilenische Gepflogenheiten was das Zusammenleben in Blocks angeht. Vor allem die Beschreibung des typischen Tagesrhythmus eines Durchschnittsmadrileners fand ich toll. Ihr Motto scheint zu sein "Der frühe Vogel kann mich mal!", also eher das Gegenteil von uns Deutschen. Anne und ihr Mann finden schnell Anschluss in Madrid und genießen es ganz besonders, immer wieder neue Restaurants und Tapas-Bars auszuprobieren. Ihre neuen Freunde schaffen es sogar, Anne dazu zu überreden, zu einem Stiefkampf mitzukommen. In diesem Bericht ist mit sehr positiv aufgefallen, dass unglaublich viel Madrider Kultur, Sehenswürdigkeiten und Geschichte aufgegriffen wird. Es wird ein großes Augenmerk auf die Stadt selbst gelegt und weniger auf das Privatleben der Erzählerin. Man kann aus diesem Bericht wirklich viel lernen. Anne Grüttner verklärt Madrid nicht, sondern sieht alles kritisch-realistisch. Man hat am Ende wirklich den Eindruck, ein umfassendes Bild von Madrid und seinen Menschen erhalten zu haben. Es werden Themen wie der immer mehr um sich greifende Nationalismus in Spanien oder die Veränderung der Arbeitszeiten weg von der typischen "Siesta" behandelt. Der Schreibstil hat mir auch hier wieder sehr gut gefallen. Sehr schön waren auch die Einschübe "Spanisch für Anfänger" zwischen den Kapiteln. Darin wird immer etwas typisch Madrilenisches bzw. Spanisches erklärt, zum Beispiel über die Puerta del Sol. Dieses Buch ist neben "Ein Jahr in Lissabon" und "Ein Jahr in Andalusien" definitiv eines meiner Lieblinge in dieser Reihe!

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