Anne Greenwood Brown

 3.8 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Lies Beneath, Deep Betrayal und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Anne Greenwood Brown

Anne Greenwood BrownLies Beneath
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Lies Beneath
Lies Beneath
 (3)
Erschienen am 12.06.2012
Anne Greenwood BrownDeep Betrayal
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Deep Betrayal
Deep Betrayal
 (1)
Erschienen am 24.01.2014
Anne Greenwood BrownPromise Bound
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Promise Bound
Promise Bound
 (1)
Erschienen am 07.01.2014

Neue Rezensionen zu Anne Greenwood Brown

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Bea406s avatar

Rezension zu "Lies Beneath" von Anne Greenwood Brown

Gelungener Serienauftakt
Bea406vor einem Jahr


Dass mal ein Buch im Genre YA / Romantasy komplett aus der Sicht eines männlichen Protagonisten geschrieben wurde, fand ich erfrischend. Ich liebe es, dass Calder nicht so überzeichnet und "perfekt" ist, wie viele Love Interest im Prince-Charming-Stil. Er hat Ecken und Kanten, die manchmal nerven, aber das macht seinen Gesamteindruck für meinen Geschmack einfach interessanter und ich habe dadurch mehr bei der Entwicklung, die er durchmacht, mitgefiebert.

Mit Lily kam ich auch ganz gut zurecht. Sie muss nicht ständig vom Protagonisten gerettet werden, sondern ist eigenständig und hat ihren eigenen Kopf, was ich wirklich gerne mochte. Allerdings hat sie auch sehr melancholische Züge.


Den Stil, in dem das Buch geschrieben wurde, mochte ich sehr. Er passt zu dem Konzept, der Märchenfigur Meerjungfrau eine düstere Seite zu verpassen, und liest sich gleichzeitig leicht und flüssig.


Wenn man düstere Fabelwesen mag, die sich in Bücherwürmer verlieben, dann sollte man "Lies Beneath" eine Chance geben.







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sleepingbeautys avatar

Rezension zu "Lies Beneath" von Anne Greenwood Brown

Rezension zu "Lies Beneath" von Anne Greenwood Brown
sleepingbeautyvor 6 Jahren

Inhalt
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Calder White lebt im Lake Superior, er ist der einzige Bruder von ansonsten nur mörderischen Meerjungfrauen-Schwestern. Um zu Überleben müssen die Meerwesen Menschen unter Wasser ziehen und ihre Emotionen stehlen, zurück bleibt nur der leblose Körper.
Doch eines Sommers muss eine besondere Schuld beglichen werden: die von Jason Hancock. Jasons Vater soll für den Tod ihrer Mutter verantwortlich sein, deshalb haben es die Meerwesen nun auf Jason selbst abgesehen. Der hält sich allerdings vom Wasser fern, deshalb ist es Calders Aufgabe sich der Familie zu nähern und Jason ins Wasser zu locken...
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Mein Eindruck
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Welches kleine Mädchen hat nicht unzählige Male "Arielle" gesehen und die Geschichte von der kleinen Meerjungfrau gehört? Mit Meerjungfrauen verbindet man hübsche Wassernixen, die fröhlich auf einem Stein sitzen, singen und davon träumen zwei Beine zu haben. Die Meerjungfrauen aus "Lies Beneath" sind ein ganz anderes Kaliber und erinnern eher an die dargestellten Nixen aus "Fluch der Karribik". Sie sehen hübsch aus, locken die Menschen ins Wasser und schlagen dann zu. In "Lies Beneath" rauben die Meerwesen durch das Ertränken eines Menschen, all seine Emotionen. Nur dadurch können sie auf Dauer überleben, denn sie selbst sind nur zu einem Bruchteil an Emotionen fähig.
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Erfrischenderweise wird hier aus Sicht von Calder erzählt, also aus männlicher Position. Sonst erlebt man stets, wie der mysteriöse Unbekannte in das Leben seiner Herzensdame tritt, diesmal ist es umgekehrt. Calder versucht sich Jasons älterer Tochter Lily anzunähern, um dadurch an ihn heran zu kommen. Dabei nimmt diese Annäherung aber schon Stalker-Ausmaße an, er verfolgt ihr Leben bis ins kleinste Detail und macht das gesamte Buch so gut wie nichts anderes als ihr hinterherzuspionieren.
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Das war für mich auch der größte Kritikpunkt an "Lies Beneath", für meinen Geschmack passiert einfach viel zu wenig. Die Idee der Meerjungfrauen, der Familienverbundenheit und der Rache ist gut gemacht. Allerdings tappelt Calder die ganze Zeit Lily hinterher, sie verlieben sich und am Ende brodelt der Konflikt auf. Die Besonderheit der Meerjungfrauen/männer rückt stark in den Hintergrund und macht nur wenige Szenen am See aus. Dabei fand ich die Dialoge größtenteils gut gemacht. Lily ist mir sympathisch, sie küsst Calder nicht von Beginn an die Füße und ist zunächst gebührend misstrauisch. Dann aber war mir die Entwicklung einfach zu typisch.
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Ein paar Gespräche, ein paar Geheimnisse und schon schlagen die Herzen zehn Takte höher. Mir fehlte eine wirkliche Verbindung zwischen den Beiden, etwas worauf Liebe wirklich aufbauen könnte und nicht nur körperliche Anziehung. Zum Ende hin kam endlich mehr Action ins Spiel, das Finale hat mir ganz gut gefallen und schließt den ersten Teil der Reihe zufriedenstellend ab.
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Fazit
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Tolle Idee von "bösen" Meerjungfrauen/männern und dazu eine interessante, männliche Sichtweise. Dafür waren mir die restlichen Aspekte leider zu unspektakulär, die Liebesgeschichte ist typisch, ohne große Abweichungen vom Protokoll. Die Handlung gestaltet sich eher unabwechslungsreich, Calder verfolgt Lily, bis es schließlich erst am Ende richtig spannend wird.

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Tolle Idee, schöne Sichtweise, Rest eher Durchschnitt
3,3 von 5

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