Anne Grundig Ich rette die Welt - aber erst mal eine rauchen

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Inhaltsangabe zu „Ich rette die Welt - aber erst mal eine rauchen“ von Anne Grundig

Alles beginnt in Damaskus, im Mai 2012, als eine Doppelexplosion den Bürgerkrieg besiegelt. Mittendrin befindet sich die Kriegsreporterin Lea. Sie überlebt und blickt auf die ersten Opfer eines Krieges, der die Welt verändert - aber das weiß sie noch nicht. Sie weiß auch noch nicht, dass ihre Liebe zum Kriegsfotografen Nathanel Gallenhorn der entscheidende Stein ist, der ins Flussbett rollt und den Strom des Zeitgeschehens verändert. Sie ist keine Weltverbesserin und erst recht keine Heldin - sie ist eine Suchende nach der Wahrheit.

Eine Kriegsreporterin und ein Kriegsfotograf auf Wahrheitssuche inmitten der Kriegs-Gräuel in Syrien. Ein erschütternd gutes Buch!

— Janine2610
Janine2610

Sehr nachdenkliches Buch über die Liebe und den Krieg in Syrien, leider aber ganz anders als erwartet...

— Larischen
Larischen

Eine Kriegsreporterin auf philosophischer Reise

— marpije
marpije

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    Ich rette die Welt - aber erst mal eine rauchen
    Janine2610

    Janine2610

    19. August 2017 um 19:37

    Darum geht's:Alles beginnt in Damaskus, im Mai 2012, als eine Doppelexplosion den Bürgerkrieg besiegelt.Mittendrin befindet sich die Kriegsreporterin Lea. Sie überlebt und blickt auf die ersten Opfer eines Krieges, der die Welt verändert - aber das weiß sie noch nicht.Sie weiß auch noch nicht, dass ihre Liebe zum Kriegsfotografen Nathanel Gallenhorn der entscheidende Stein ist, der ins Flussbett rollt und den Strom des Zeitgeschehens verändert.Sie ist keine Weltverbesserin und erst recht keine Heldin - sie ist eine Suchende nach der Wahrheit.Meine Meinung:Der Buchtitel klingt erst mal ganz witzig und lässt auf einen unterhaltsamen Inhalt schließen, dass dem aber gar nicht so ist, hätte ich mir eigentlich schon nach dem Lesen der Buchrückseite denken können ... Wenn es um Krieg mit all seinen unschönen Facetten und Folgen geht, hat man meist nicht viel zu lachen. Auch in vorliegendem Buch ist das nicht der Fall, eher regt es zum Nachdenken an und führt dazu, unserer aktuellen, relativ sicheren, Lebenssituation mehr Beachtung zu schenken und sie wertzuschätzen.Lea, die Protagonistin in diesem Buch, ist eine hoffnungslos optimistische Pessimistin, eine Kriegsreporterin in Syrien. Unterwegs ist sie mit Nathan, einem Kriegsfotografen und von den Medien so betitelten Immortal War Baby. Zusammen reisen sie (oftmals rauchend) durch das als immer wieder so wunderschön beschriebene Land Syrien und berichten schriftlich und visuell von den Schrecken des Bürgerkrieges. Dass diese Reise sehr gefährlich ist, lässt die Autorin in den verschiedensten Szenen häufig durchkommen.~ Was stimmt nicht mit mir, dass ich mich von einem Ort angezogen fühle, vor dem alle flüchten? ~(S. 41)Als einen seicht zu lesenden Roman darf man sich Ich rette die Welt - aber erst mal eine rauchen bitte nicht vorstellen. Es geht sehr viel um das Zwischenmenschliche in allen Belangen, es geht um die politische Lage, um das Kriegsgewirr, um die Tiefgründigkeit von Gefühlen wie die Liebe und nicht zuletzt um die Wahrheit. Dass ich in solch einem Buch zitatemäßig voll auf meine Kosten gekommen bin, ist klar. Ich war wirklich begeistert von all dem Tiefsinn, von dem dieser Roman durchzogen ist.Ich mochte beide Protagonisten sehr gerne. Lea und Nathan sind keine gewöhnlichen Menschen, die ein 08/15-Leben führen, sie beschäftigen sich lieber mit für die gesamte Menschheit wirklich wichtigen Dingen. Sie wälzen Gedanken, führen Diskussionen und philosophieren über Themen, die von Bedeutung für jedermann sind. Von Zeit zu Zeit wundert man sich nur über Nathans fast schon unheimliche Menschenkenntnis. Aber genau das ist auch das Faszinierende an ihm und vermutlich außerdem der Grund, weswegen Lea ihm so verfallen ist.~ »Wenn ich etwas im Leben gelernt habe, dann dass Menschen nicht durch Hunger und Waffen sterben - sie verhungern und verbluten aufgrund von Gleichgültigkeit!« ~(S. 185)Die eine oder andere Szene ist wahnsinnig schockierend, die Beschreibungen sind mitreißend und die Atmosphäre zu großen Teilen drückend, aber auch von einer gewissen Hoffnung durchzogen. Im Großen und Ganzen eine Mischung, die mich außerordentlich fesseln konnte.Für dieses wertvolle und tiefgreifende Stück Literatur gibt es von mir begeisterte 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung an alle!

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  • Buchverlosung zu "Ich rette die Welt - aber erst mal eine rauchen" von Anne Grundig

    Ich rette die Welt - aber erst mal eine rauchen
    AnneGrundig

    AnneGrundig

    Du möchtest die Welt retten? Du interessierst dich für das Weltgeschehen, für die Menschen und fragst dich, warum wir uns immer wieder bekriegen? Dann bist du bei dieser Buchverlosung genau richtig! Begleite eine Kriegsreporterin durch die Wirren des syrischen Bürgerkrieges und lass dich auf Fragen ein, die unbequem sind, aber notwendig, um die Welt zu verändern.Hier eine Rezension von Christian Milkus: http://www.christian-milkus.de/Und weitere Information gibt´s hier: https://www.facebook.com/buchichrettediewelthttp://www.annegrundig.de/Ich verlose 4 Printausgaben und ziehe am 30. Juni die Gewinner.Viel Glück an alle ;)

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  • Die Liebe im Bürgerkrieg

    Ich rette die Welt - aber erst mal eine rauchen
    Larischen

    Larischen

    01. September 2016 um 20:42

    Lea arbeitet als Kriegsreporterin und ist gemeinsam mit ihrer großen Liebe, dem Kriegsfotografen Nathan, mitten im Bürgerkrieg in Syrien gelandet - zu einem Zeitpunkt, als die Lage vor den Augen der Weltöffentlichkeit vollkommen eskaliert. Lea berichtet von ihrem Leben in den Krisenregionen, den intensiven Freundschaften, den Ansprüchen die aus der Heimat an sie herangetragen werden und natürlich der Liebe zu Nathan. Sie driftet dabei immer wieder in leicht philosophische "Ergüsse" ab und beschäftigt sich intensiv mit ihrer eigenen Zerrissenheit. Hier setzt auch meine Kritik an, ich hatte mir erhofft, den Konflikt in Syrien aus einer "Insiderperspektive" beschrieben zu bekommen. Tatsächlich war es für mich eher ein Liebesroman vor schauriger Kulisse. Anne Grundig schreibt in "Ich rette die Welt - aber erst mal eine rauchen" sehr bildhaft und emotional. Insgesamt lässt sich das Buch auch sehr gut lesen und der Schreibstil ist sehr eingängig. Etwas gestört hat es mich, dass es nicht wirklich Kapitel gab und man immer das Gefühl hatte, mittendrinne zu pausieren. Wahrscheinlich bin ich einfach mit ganz falschen Erwartungen an das Buch gegangen, wer gerne emotionale und gehaltvolle Liebesgeschichten liest ist hier wohl besser bedient. Mein Interesse lag am Land und dem Job als Kriegsjournalistin, da bin ich leider nicht so viel schlauer geworden. Wer eine außergewöhnliche Geschichte mit vielen philosophischen Gedankengängen sucht, der wird an Anne Grundigs Roman seine Freude haben. Wer eher an sachlichen Informationen interessiert ist, der sollte wohl zu einem anderen Buch greifen.

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  • Aktuelles Thema in einer guten Geschichte umgesetzt

    Ich rette die Welt - aber erst mal eine rauchen
    grit0707

    grit0707

    28. July 2016 um 13:21

    Klappentext:Alles beginnt in Damaskus, im Mai 2012, als eine Doppelexplosion den Bürgerkrieg besiegelt. Mittendrin befindet sich die Kriegsreporterin Lea. Sie überlebt und blickt auf die ersten Opfer eines Krieges, der die Welt verändert - aber das weiß sie noch nicht. Sie weiß auch noch nicht, dass ihre Liebe zum Kriegsfotografen Nathanel Gallenhorn der entscheidende Stein ist, der ins Flussbett rollt und den Strom des Zeitgeschehens verändert. Sie ist keine Weltverbesserin und erst recht keine Heldin - sie ist eine Suchende nach der Wahrheit.Meine Meinung:Ich habe den Titel des Buches gelesen und war sofort begeistert, ohne zu wissen um was es in diesem Buch eigentlich geht. Nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, wollte ich diese Geschichte einfach lesen, denn sie passt zu dem was wir in der Welt, und speziell in Syrien, gerade erleben. Und was die Autorin aus diesem Stoff gemacht hat, hat mir sehr gut gefallen. Die widerstrebenden Gefühle, ausgelöst durch Krieg, aber auch durch die Liebe von Lea zu Nathanel, sind sehr gut dargestellt. Schonungslos werden die Gräueltaten von Menschen beschrieben und was diese aus Unschuldigen machen. Ich bin sehr beeindruckt. Mein Fazit:Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Einerseits trägt das Buch zum Verständnis bei, was in dieser Welt derzeit passiert und andererseits ist es sehr emotional ist geschrieben und klärt über Hintergründe auf. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen und auch die Beschreibung der Wahrheit, was Krieg für Angst und Schrecken verbreitet.

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  • Eine Kriegsreporterin auf philosophischer Reise

    Ich rette die Welt - aber erst mal eine rauchen
    marpije

    marpije

    14. July 2016 um 15:06

    Das ist Geschichte einer junger Kriegsreporterin welche im Mai 2012 befindet sich mitten in ein Krieg im Damaskus, sie arbeitet mit einen Kriegsfotografen, sie schreibt große Artikeln, er knipst Fotos aus der Gefahr Zone, zwischen Explosionen uns Schüssen, zwischen toten und leidenden wächst die Liebe welche erlaubt das Hoffnung nicht verlieren. Das Buch ist sehr emotional, so wie ei Gefühlsbad - von Wut bis zum Mitleid, von Hass bis zum Liebe, von Gräuel bis zum Toleranz, die Autorin hat mich auf eine Reise mitgenommen wo ständig habe ich mich gefragt - warum ?, wozu?. Warum so viele unschuldige Menschen müssen sterben?, wozu ist diese Krieg? wer macht Profite von das Leid? auf die Fragen kann niemand antworten, weil das was gestern noch wichtig war heute ist unter Ruinen vergraben. Die Schreibweise ist sehr angenehm uns sehr plastisch, die Schauplätze sind genau und detalliert beschrieben , in die Geschichte ist sehr gute Portion Philosophie verwoben welche regt uns zum nachdenken und fragen zu stellen. Die Atmosphäre ist düster und beklemmend , aber sehr berührend, durch die Tiefe Einblicke in die ganze Grausamkheiten  sehr aufwühlend. Große Leseempfehlung für alle welche beim lesen kein Angst haben über nackte Wahrheit erfahren, über übelste Menschlichen Taten.

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