Anne Hardy , Lore Sexl Lise Meitner

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Inhaltsangabe zu „Lise Meitner“ von Anne Hardy

Lise Meitner (1878-1968) forschte und lehrte über dreißig Jahre lang an der Seite Otto Hahns. Als Erste begriff die bescheidene Physikerin die volle Bedeutung eines scheinbar misslungenen Forschungsprojekts, an dem sie bis zu ihrer erzwungenen Flucht 1938 mitgearbeitet hatte. Sie deutete das Ergebnis als Kernspaltung. Am Wettlauf um die Freisetzung der Kernenergie, der dadurch ausgelöst wurde, beteiligte sie sich nicht.

Interessante Biographie der genialen Physikerin, die vor den Nazis flüchten musste.

— Bellis-Perennis

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    „Die Lise kann das nicht. Das steht nicht im Physikbuch“ Dieses Zitat von Frida Meitner, einer Schwester von Lise, ist symptomatisch für ihre Kindheit und Jugend. Was immer zwischen 1875 und 1900 als typische „weibliche“ Tugend gilt, Lise interessiert dies alles nicht. Ihre ganze Leidenschaft gilt der Physik. In einer großbürgerlichen, jüdischen Wiener Familie aufgewachsen, hat sie es gegen eine Menge Widerstand geschafft, an der Universität Physik zu studieren. So musst sie ihre Matura (Abitur) als Externistin im Akademischen Gymnasium ablegen, da zu dieser Zeit die öffentlichen Gymnasien ausschließlich Burschen offen stehen. Der weitere Lebensweg ist für Lise klar: sie will in die Forschung. Damit beginnt bald die Zusammenarbeit mit Otto Hahn, die bis 1938 dauern sollte. Lise Meitner kann gerade noch rechtzeitig Deutschland verlassen. Sie findet in Schweden Exil, aber keine Heimat. Die beiden Autorinnen vermitteln ein solides, sachliches Bild von Lise Meitner. Die Monographie (erschienen im rororo) zeigt interessante Fotos und binden Briefausschnitte ein. Sie sparen den komplexen Bereich der Physik bis auf weniges aus. Daher ist das Buch auch für Nicht-Wissenschaftler gut zu lesen. Auch die immer wieder diskutierte Frage, ob Lise Meitner den Nobel-Preis erhalten hätte sollen, klammern Lore Sxel und Anne Hardy nicht aus. Sie berichten darüber sehr sachlich und legen die Fakten dar. (Meine Physik- und Chemielehrerin war noch in den 1970ern maßlos empört, dass Marie Curie 2x den Nobel-Preis bekommen hat und Meitner nicht.) Mir hat diese Monographie sehr gut gefallen. Für Physikfreaks kann ich die umfangreiche Biographie von „Lise Meitner. Ein Leben für Physik“ von Ruth Lewin Sime empfehlen.

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    • 5

    Igelmanu66

    28. August 2015 um 13:58
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