Anne Hassel

 4.1 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Der Henker von Nürnberg, Fränkische Schauerbraten und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Anne Hassel

Anne Hassel wurde 1946 in Miltenberg geboren. Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau wechselte sie in den pädagogischen Bereich und machte eine Ausbildung als Erzieherin. Seit 1994 ist Anne Hassel als freiberufliche Autorin tätig. Neben Kinderbüchern hat die Autorin auch mehrere Kriminalromane verfasst.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Lisa und das NEIN

Neu erschienen am 16.07.2020 als Hardcover bei Carl Auer Kids.

Der kleine Hamster will nicht hamstern

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Neu erschienen am 17.06.2020 als Hardcover bei Carl Auer Kids.

Alle Bücher von Anne Hassel

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Cover des Buches Der Henker von Nürnberg (ISBN: 9783939540618)

Der Henker von Nürnberg

 (10)
Erschienen am 11.09.2010
Cover des Buches Fränkische Schauerbraten (ISBN: 9783954281480)

Fränkische Schauerbraten

 (2)
Erschienen am 14.05.2014
Cover des Buches Der kleine Hamster will nicht hamstern (ISBN: 9783968430126)

Der kleine Hamster will nicht hamstern

 (1)
Erschienen am 17.06.2020
Cover des Buches Küssen verboten? (ISBN: 9783522459358)

Küssen verboten?

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Erschienen am 18.01.2020
Cover des Buches Die anderen Tage des Abschieds (ISBN: 9783902963277)

Die anderen Tage des Abschieds

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Erschienen am 06.02.2015
Cover des Buches Paula pupst! (ISBN: 9783480228799)

Paula pupst!

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Erschienen am 12.07.2011
Cover des Buches Das Nürnberger Weihnachtsbuch (ISBN: 9783939540748)

Das Nürnberger Weihnachtsbuch

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Erschienen am 30.10.2011
Cover des Buches König Theodor (ISBN: 9783865692610)

König Theodor

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Erschienen am 01.03.2018

Neue Rezensionen zu Anne Hassel

Neu

Rezension zu "Der kleine Hamster will nicht hamstern" von Anne Hassel

Ein Kinderbuch über das Teilen.
Osillavor 2 Tagen

Das Bilderbuch "Der kleine Hamster will nicht hamstern" von Anne Hassel und Eva Künzel besticht durch sein wunderhübsch und liebevoll gestaltetes Cover. Gemeinsam mit der in der Geschichte enthaltenen Botschaft, hat der Carl-Auer Verlag ein ganz tolles Kinderbuch veröffentlicht, welches dem Leser zeigt, wieso man teilen soll und dass man daran auch große Freude haben kann.

Die Autorin und die Illustratorin:
Anne Hassel arbeitet als freie Autorin und schreibt Geschichten für Kinder, welche in Büchern und Zeitschriften erscheinen. Außerdem hält sie Lesungen in Kindergärten und Schulen ab, schreibt Theaterstücke und hat Freude daran, die Fantasie ihrer Leserschaft anzuregen.
Eva Künzel studierte Illustration und kann heute allein von ihren Zeichnungen leben. Sie illustriert Bücher, Kinderbücher und Kinderspiele.

Inhalt:
„»Hamster müssen hamstern, sonst sind es keine Hamster!«
So doziert der große Hamster. Aber was zu viel ist, ist zu viel! Der kleine Hamster hat auf jeden Fall keine Lust, sich sinnlos und im Übermaß die Backen vollzustopfen. Er teilt lieber mit den anderen Tieren. Und das ist weise, denn für ihn und den großen Hamster kommt — wie für jeden — der Zeitpunkt, wo er die Hilfe anderer braucht.“ (Klappentext)

Kritik und Fazit:
Wie bereits erwähnt, hat mich das liebevoll gestaltete Cover des Buches sofort angesprochen. Wir sehen hier den kleinen Hamster, wie er eine Menge Futter in den Händen hält und einer kleinen Maus eine Himbeere reicht. Mit seiner Brille und dem hübschen Lächeln im Gesicht, sieht er einfach putzig aus. Die Freude, die der Hamster beim Teilen empfindet, steht ihm regelrecht ins Gesicht geschrieben. Im Hintergrund ist die stille, sternenklare Nacht zu sehen.

Die Geschichte wird von einem neutralen Erzähler in einer leicht verständlichen Sprache beschrieben. Schön finde ich, dass hier keine Geschlechter angegeben wurden und sich somit sowohl Jungen, als auch Mädchen mit dem Tierchen identifizieren können. Auch die großflächigen und bunten Illustrationen im Buch sind absolut bezaubernd, so sehen wir nicht nur den Hamsterbau sondern auch die Bewohner drum herum.

Wir lernen den großen und den kleinen Hamster kennen und erfahren, wieso sie Nacht für Nacht losziehen und Futter suchen, bis die Speisekammer am Überquellen ist. So machen das Hamster eben und der große Hamster ist sich keiner Schuld bewusst. Ganz anders geht es dem kleinen Hamster, der die Not der anderen Tiere sieht und ihnen hilft, indem er ihnen von seinem Vorrat abgibt. Er sieht die Welt noch mit anderen Augen, ist aufmerksamer und damit einfühlsamer. Er tut das Richtige, indem er teilt und nicht immer weiter und weiter hamstert, bis für die anderen Tiere nichts mehr übrig ist.
Und so macht sich der kleine Hamster unbewusst Freunde, die ihm später in seiner eigenen Not ihre Hilfe anbieten und damit den Winterschlaf der Hamster retten.

"Der kleine Hamster will nicht hamstern" ist ein absolut liebevoll gestaltetes Buch mit einer tollen Botschaft, welche anregt, über sein eigenes Verhalten nachzudenken. In Kombination mit den wundervollen Illustrationen, welche viele kleine Details beinhalten, hat man hier ein tolles Bilderbuch für Jungen und Mädchen ab 3 Jahren.

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Rezension zu "Küssen verboten?" von Anne Hassel

Es dürfen sich nicht nur Mann und Frau lieben
Ramgardiavor einem Monat

Ich finde die Leseempfehlung könnte durchaus ab 2 Jahre sein, da das Buch nur kurze Texte und eine klare Aussage hat.

Zunächst küssen sich Herr und Frau Tiger, Herr und Frau Nilpferd, Herr und Frau Fuchs, Herr und Frau Koala und Herr und Frau Pinguin. Dich dann geht alles durcheinander, Herr Dachs küsst Frau Hase, die Herren Schildkröte und die Frauen Ente küssen sich auch. Hinter diesen Aussagen steht ein Fragezeichen. „Moment mal…. Da stimmt doch was nicht!“ meint das Nilpferd und die betroffenen Tiere fragen „Wieso?“ Sofort wird ihnen erklärt, dass nur Mann und Frau der gleichen Tierart sich küssen dürfen. Aber, was ist, wenn die anderen sich auch lieben? Da kommen die Tiere zu dem Schluss „Und wenn man sich lieb hat, dann küsst man sich eben! Ganz einfach.“ Und dem kann ich nichts hinzufügen.

Der Hintergrund der Bilder ist in einer klaren Farbe gehalten und die Tiere sind klar erkennbar. Ein Bilderbuch, dass ohne erhobenen Zeigefinger eine klare Botschaft hat. Wahrscheinlich ist es auch für viele Erwachsene geeignet.

Kommentare: 3
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Rezension zu "Die anderen Tage des Abschieds" von Anne Hassel

Aufbruch in den Abschied
Milagrovor 3 Jahren

Ein kleiner Band, gerade mal 60 Seiten Text, eine mir unbekannte Autorin und Volltreffer. Dicht geschrieben, eine Frau Ende 50, Gisela, bricht auf nach Berlin, zieht in eine WG, für drei Monate nur, denn dann will sie sich umbringen. Ich kann die junge Mitbewohnerin verstehen, was will diese Frau in der WG, sie ist so grau, langweilig und unscheinbar, so wenig präsent, erinnert in ihrer ältlichen Art sofort an eine Mutter, die es nie irgendwo hin geschafft hat. Und doch schafft es Gisela immerhin nach Berlin, sie bricht aus und damit auf. Sie will ihren Exfreund zur Rede stellen, der ihr damals bei der Trennung nur einen Zettel auf den Tisch gelegt hat. Sie trifft auf ihn, aber auch auf die Lebensweisen ihrer zwei Mitbewohnerinnen. Es stellt sich die Frage, wer wen verstehen kann und ob Menschen nicht immer wieder gleiche Fehler machen. Gierig verfolgte ich das Geschehen und war enttäuscht, dass das Buch so schnell durchgelesen war. Die Autorin verdient Beachtung.
Was für eine Erzählung!

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