Anne Heerlein Echo

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Inhaltsangabe zu „Echo“ von Anne Heerlein

Der Mensch besteht aus zwei Teilen. Der eine ist die Vorstellung von der Person, zu der er werden möchte. Den anderen jedoch will er unbedingt hinter sich lassen und vergessen. Die Kunst ist, zwischen diesen beiden Teilstücken zu balancieren. Denn niemand kann das eine werden, ohne das andere gewesen zu sein. Ein alter Ford, zwei Menschen und 1.600 Meilen zwischen Kanada und Texas. Noch bis vor kurzem hätte Elizabeth nicht gedacht, dass sie allzu bald diese Reise antreten würde, um zum ersten Mal Nathans Familie zu begegnen. Und eigentlich wäre dieser auch durchaus froh, dass seine Freundin einen weiteren Beziehungsmeilenstein mit ihm wagen will. Eigentlich ... Denn in Winters hat er vor sechs Jahren mehr zurückgelassen als nur sein Elternhaus. Dort lebt noch immer jenes Fragment seiner Vergangenheit, vor dem seine Familie ihn nicht davonlaufen lässt. Und von dem er nie wollte, dass Elizabeth ihn kennenlernt.

Schöne neue Idee!

— Anne11997

Ein absolutes MUSS für jeden, der Bücher mag, bei denen eben nicht von Anfang an klar ist, was passiert und wie es ausgeht.

— Carla28

Liebenswürdige, angenehm gezeichnete Figuren, Nathan und Elizabeth, aber ich weiß sehr lange nicht, worum es geht.

— taniafolaji
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  • Schöne neue Idee!

    Echo

    Anne11997

    28. June 2017 um 15:46

    Das Cover: Dieses Cover ist mal was ganz anderes. Es besteht aus alten Familienfotos - vielleicht von Nathans Familie? Ein super Idee zu dieser Geschichte, was mir sehr gut gefällt. In der Mitte steht der Titel und die Autorin auf einem weißen Hintergrund. Insgesamt ein gutes Bild. Meine Meinung: Die Geschichte hat eine super Idee. Man lernt nach und nach die Vergangenheit von Liz und Nat kennen. Was mir nicht so gut gefällt sind sie Sprünge in der Vergangenheit, das reißt die Hintergrundgeschichte auf. Ansonsten ist die Geschichte schön gelungen.    "Wenn man das Sprechzimmer seines Psychologen zum ersten mal betritt und gebeten wird, sich    zu setzen, sollte man das Sofa wählen - und zwar immer und ohne Ausnahme." - erster Satz Ich finde es gut, dass man die Hauptcharaktere nach und nach kennenlernt. So versteht man die einzelnen Reaktionen besser und weiß was in ihrer Vergangenheit passiert ist. Josie gefällt mir als Nebencharakter auch sehr gut. "Peng" - letzter Satz  Der Stil ist flüssig und leicht zu lesen. Wenn man ihn länger liest wirkt er nach einer Weile kurz und leicht abgehackt. Ansonsten ist er normal. Das Ergebnis: Die Idee der Geschichte ist sehr intressante und mal neu. Die Charaktere sind gut gelungen und das Cover passte zur Geschichte. Leider waren die Zeitsprünge etwas durcheinander und der Stil leicht abgehackt.

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  • Eine spannende Reise nach Texas

    Echo

    nana_fkb

    27. November 2016 um 22:16

    Klappentext: Noch bis vor kurzem hätte Elizabeth nicht gedacht, dass sie allzu bald die Fahrt nach Texas antreten würde, um zum ersten Mal auf Nathans Familie zu treffen. Und im Prinzip wäre dieser auch froh, dass sie diesen Schritt mit ihm wagen will. Doch in Winters hat er damals mehr zurückgelassen als nur sein Elternhaus. Dort spukt noch immer jener Teil seiner Vergangenheit, von dem er nie wollte, dass Elizabeth ihn kennenlernt. Meine Meinung: Nachdem mir das Buch empfohlen wurde, war ich ganz gespannt darauf. Und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist auf den ersten Blick wie eine typische Romanze. Doch schnell wird klar, dass Nathan und seine Familie ein Geheimnis haben, welches der Leser erst gegen Ende erfährt. Wir tappen also genauso im Dunkeln wie Elizabeth, die gar keine Vorstellung davon hat, was auf dieser Reise auf sie zu kommt. Nathan und Elizabeth haben beide ihre Eigenarten. Als sie sich kennenlernen hat keiner von Beiden damit gerechnet, wie sich die Beziehung entwickelt und wie sehr sie sich im Laufe der kommenden Monate aufeinander einlassen. Es ist schön, die Entwicklung der Beziehung zu verfolgen. Im Verlauf des Buches gibt es immer wieder Rückblicke, die die  verschiedenen Etappen der Beziehung zeigen. Das Buch wird sowohl aus der Sicht von Elizabeth als auch aus der von Nathan erzählt. Wir erfahren abwechselnd, wie sie an die Beziehung rangehen, was sie am jeweils Anderen lieben und natürlich auch, wie sie den Trip nach Texas empfinden. Auch wenn wir als Leser erst ganz am Ende erfahren, was wirklich vor so vielen Jahren in Texas passiert, gibt es im Verlauf des Buches immer wieder kleine Hinweise, die mich als Leser einfach unglaublich gepackt haben. Ich wollte einfach wissen, was da in dieser Familie los ist Und als ich es dann wusste, war ich echt baff, weil ich mit diesem Ereignis einfach nicht gerechnet habe. Anne Heerlein hat mich wirklich gecatched und ich bin total froh, dass ich das Buch gelesen habe. Ich habe mit Nate mitgefiebert, obwohl ich nicht wusste, was er in der Vergangenheit verbrochen hat. Aber er ist so ein sympathischer und lieber Kerl. Der die Vergangenheit weder vergessen noch hinter sich lassen kann. Und das ist ein Fluch. Sobald er in Texas ist, merkt man eine Veränderung in seinem Dasein. Er wirkt klein, zerbrechlich, von außen gesteuert. Er will nicht an diesem Ort, bei diesen Menschen sein. Und doch stellt er sich ihnen. Obwohl er weiß, dass er genauso unwillkommen ist wie er sich fühlt. Elizabeth merkt die Anspannung, kann sie aber nicht zuordnen. Sie versucht ihr Bestes. Doch sie fühlt sich genauso unwohl wie er. Es ist eine komische Situation. Elizabeth lernt zum ersten Mal die Familie ihres Freundes kennen und merkt vom ersten Moment an, dass er dort eigentlich nur geduldet wird. Wenn ich mich in sie hinein versetze, tut sie mir sehr leid. Sie sitzt zwischen den Stühlen, kennt die vergangenen Ereignissen nicht und weiß deshalb nicht, wie sie sich verhalten soll. Anne Heerlein hat diese Situation und die Ängste der Beiden so eindringlich dargestellt. Ich konnte nachfühlen, wie schwer die Situation einfach für alle Beteiligten ist. Die Auflösung kam für mich wie gesagt überraschend. Damit habe ich nicht gerechnet. Besonders gut gefallen hat mir dann aber auch Elizabeth’s Umgang mit der Enthüllung. Anne Heerlein hat es geschafft, den inneren Konflikt von Elizabeth so eindringlich darzustellen. Ein großes Kompliment! Ich lachte nur und war im Nachhinein froh, auf der Terrasse noch einmal stehen geblieben zu sein, meine Hand in Nates Nacken gelegt und ihn geküsst zu haben. Einfach, weil dieser Moment schön war und weil ich diesen Mann liebte, der da mit mir im Regen stand. Und weil es einer der letzten glücklichen Momente sein sollte, die ich mit dem Nathan verbringen konnte, den ich kennengelernt habe.

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  • Sehr empfehlenswert

    Echo

    Carla28

    29. October 2016 um 19:54

    Mein erster Eindruck als ich das Buch in der Hand hielt: sehr interessantes und liebevoll gestaltetes Cover. Ich mochte die Bilder und die Farbwahl. Ich war neurierig was sich dahinter verbirgt. Von der Handlung will ich gar nicht viel verraten, aber ich kann euch sagen: Liz und Nate sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Ich mag die beiden sehr und auch nach dem Lesen hängt mir das Schicksal und die Story der beiden noch nach. Es hat mir so gut gefallen, dass ich die Story sogar schon mehr als einmal gelesen habe und es wird nicht das letzte mal bleiben. Es ist nicht einfach nur eine schnulzige Liebesgeschichte, sondern hat ganz viel Humor und viel Gefühl. Dennoch bleibt das Drama nicht aus. Es nähert sich in kleinen Schritten ohne dass der Leser weiß was kommen wird. Meiner Meinung nach hat die Autorin mit sehr viel Fingerspitzengefühl eine gute Mischung aus Spannung, Humor und einer Prise "Herzchen in den Augen" geschafft. Das Buch hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Anne Heerlein bringt den Leser mit ganz viel Geschick dazu über eigene moralische Werte nachzudenken. Wie würde ich selbst handeln? Kann man immer nur stur in zwei Schemen denken - schwarz oder weiß? Genau damit müssen sich auch die Protagonisten herumschlagen und als Leser fällt man ganz automatisch sein eigenes Urteil. Vor dem Buch hatte ich eine ähnliche Einstellung wie Liz (auch ohne ihr Schicksal) - jedoch zeigt dieses Buch ganz deutlich, dass man es sich nicht immer so leicht machen kann. Ich fand die Themenwahl sehr mutig von der Autorin. Es ist unglaublich präsente und wird dennoch gern verdrängt. Die Kapitel werden abwechselnd von Nate und Liz gesprochen, was mich jedoch nicht störte, sondern vielmehr half den beiden Protas näher zu kommen. Sie sind ein sehr liebenswertes Paar. Besonders Nates einfühlsame Art und wie er mit Liz' scheinbaren Macken umgeht, sorgen häufig für ein verzücktes Schmunzeln. Ich finde es ist ein sehr gelungener Start für ein Erstlingswerk und hoffe, dass wir noch ganz viel mehr von Anne Heerlein lesen werden. Ich würde mich sehr freuen. Daher wünsche ich ihr viel Erfolg und Elan für weitere Werke :-)

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  • Echo, von Anne Heerlein

    Echo

    taniafolaji

    27. October 2016 um 12:07

    Nathan und Elizabeth, zwei amerikanische Studenten. Aus der Phase des Frisch-Verliebtseins scheint eine ernsthafte Beziehung zu werden. Ist es eine Liebesgeschichte? Oder weisen die Alpträume von Nathan in eine andere Richtung. Wie ich in der Kurzbewertung schon ausführte: Anne Heerlein hat zwei liebenswerte Charaktere entwickelt, beschreibt sie gut. Allein, weiß ich nach langer Zeit im buch immer noch nicht, welcher Art die Geschichte ist, oder ob es ein Problem gibt. Will sagen: Das Genre ist nicht genau aufgesetzt. Die wechselnden Erzählperspektiven haben mich auch immer wieder rausgehauen aus dem Geschehen, denn Nathan und Elizabeth sprechen fast identisch, zudem kommen noch öfter Wechsel in der Erzählzeit, die ich überflüssig fand. Schade, denn aus diesen liebenswerten Figuren kann man einiges machen, aber: eine Geschichte, oder worum es geht, muss früher präsentiert werden. 

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    • 3
  • Soziale Bindungen können eine Bürde sein

    Echo

    Nirena

    13. October 2016 um 09:45

    Der Leser startet zusammen mit Liz und Nathan einen Roadtrip - von Kanada bis ins weit entfernte Texas. Die Handlung wird abwechselnd aus Liz' und Nathans Perspektive erzählt und durch Rückblenden erfährt man, wie die beiden zueinander gefunden haben. Doch die Fahrt ist nur der eine Teil - in Winters, Texas angekommen, lauern die Geister der Vergangenheit...Man findet gut in die Geschichte hinein, lernt Nathan und Liz kennen und hat sie automatisch gern - ein sympathisches Pärchen, bei dem allerdings schnell klar wird, dass beide irgend etwas mit sich rumschleppen.Im Verlauf der Handlung wird leider schon deutlich, worum es sich bei Nathan handelt, da hätte ich mir ein größeres Überraschungsmoment gewünscht, so ähnlich wie bei Liz' Offenbarung.Scheint "Echo" anfangs ein Beziehungsroman zu sein, wird später klar: es geht tatsächlich um Beziehungen, aber nicht allein um die von Liz und Nathan zueinander, sondern auch um Beziehungen innerhalb von Familien. Und man erkennt, dass man nur soviel von jemandem weiß, wie er einen sehen lässt...Abgesehen davon, dass man meines Empfindens zu früh weiß, was bei Nathan los ist, kann ich nichts kritisches zu "Echo" sagen - unterhaltsam am Anfang, wird es im weiteren Verlauf aufwühlend und mitunter ist man wütend auf den ein oder anderen Protagonisten, was nur zeigt wie lebensecht diese gezeichnet wurden - ein lesenswerter Roman über soziale Verflechtungen und die Bürde, die diese sein können.

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