Anne Holt Gotteszahl

(52)

Lovelybooks Bewertung

  • 59 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 24 Rezensionen
(15)
(30)
(3)
(4)
(0)

Inhaltsangabe zu „Gotteszahl“ von Anne Holt

Eine bis zur Unkenntlichkeit verweste Leiche und eine angesehene Bischöfin, die auf heimtückische Weise erstochen wird – das ist nur der Beginn einer grausamen Mordserie, der ein teuflisches Muster zugrunde liegt. Kommissar Yngvar Stubø ist schnell klar, dass Beten nicht der Schlüssel zur Lösung sein wird ...

Stöbern in Krimi & Thriller

Stimme der Toten

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

wildflower369

SOG

Eine komplexe, intelligente Grundstory, eine stetig zunehmende Spannung, eine düstere Atmosphäre & extravagante Charaktere –ein Top-Thriller

BookHook

Durst

Sehr spannende Fortsetzung

Bjjordison

Die Party

Ein spannender Gesellschaftsroman, der die Seiten von Arm und Reich gut beleuchtet und zum Nachdenken anregt.

SteffiKa

Kalte Seele, dunkles Herz

Sehr spannend und psychologisch hoch-interessant. Das Buch hat mich völlig überzeugt und in den Bann gezogen!

MissRichardParker

Scherbengericht

Ein typischer Heinichen, wie man ihn kennt und liebt!

Ascari0

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • "Auch die Guten werden ermordet"

    Gotteszahl
    TochterAlice

    TochterAlice

    29. August 2015 um 18:22

    Das sagt Kriminalkommissar Yngvar Stubo zu seiner Frau Inger Johanne, als beide spät am Heiligabend von dem Mord an der sympathischen Bischöfin Eva Karin Lysgaard erfahren. Doch was verbindet die gütige Bischöfin, die sich sowohl für Homosexuelle als auch gegen den Schwangerschaftsabbruch einsetzt, den Strichjungen und den drogensüchtigen "Penner, beide am unteren Ende der sozialen Hierarchie stehend, den egozentrischen Künstler und die gutaussehende Australienreisende? Sie alle werden ermordet, möglicherweise von ein und demselben Täter. Wer sind hier die "Guten", wer hat hier Deck am Stecken und wie, um Himmels willen, fügen sich all die Lebensläufe, die uns von der Autorin vorgesetzt werden, zusammen? Anne Holt legt mit "Gotteszahl" den vierten Krimi mit Ermittler Yngvar Stubo vor. Er ist nicht nur im Hinblick auf die Spannung, sondern auch auf die sprachliche und stilistische Gestaltung ein wahrer Lesegenuss. Die Autorin ist eine Meisterin der Übergänge: Humorvoll die Überleitung von der schaurigen Beschreibung der Bergung einer aufgedunsenen Wasserleiche zum Weihnachtsessen bei Kommissar Stubo und seiner Familie: vom Gruselfisch, der aus dem Auge der Leiche in den Mund des schockierten Augenzeugen fällt, leitet die Autorin nahtlos über zum Kabeljau-Augen essenden Kommissar und dem familiären Geplänkel am festlich gedeckten Tisch. An anderer Stelle werden Gedanken über das Nicht-Wissen, die ein Kapitel abschliessen, zu Beginn des nachfolgenden wieder aufgenommen. Die doch sehr vielschichtigen und weitläufigen Handlungsstränge werden so ineinander übergeleitet und der Leser hat angesichts der spannenden Handlung kaum eine Chance, den Faden zu verlieren. Yngvar Stubo und seine Frau Inger Johanne, von Yngvars Kollegen als "the reluctant detective", die widerwillige, zögernde Ermittlerin bezeichnet, sind eine originelle und warmherzige Bereicherung der ermittelnden Teams der Krimi-Szene. Ihr Leben als Patchwork-Familie mit den beiden Töchtern Kristiane und Ragnhild, Kristianes Vater Isak, den Eltern/Schwiegereltern und Yngvars Enkel, wird immer wieder aufgegriffen und in die Handlung eingefügt und hat sich so als fester Bestandteil dieser Krimireihe etabliert. Diesmal spielt Kristiane im aktuellen Kriminalfall sogar eine entscheidende Rolle. Anne Holt schreibt für ihre Fangemeinde - als langjähriger Leserin und Kennerin ihres Gesamtwerks fällt es mir schwer zu sagen, ob es ebenso leicht fällt, der Handlung zu folgen, wenn man vorher keines ihrer Werke gelesen hat, doch die vielen Bezüge auf frühere Werke legen die Empfehlung nahe, sich zunächst einmal mit den vorhergehenden Bänden der Stubo-Reihe auseinanderzusetzen. Keine Sorge, es lohnt sich auf jeden Fall! Wen die teilweise doch etwas düstere, eben nordische Atmospäre bei Anne Holt, die doch immer wieder von humorvollen Elementen - sei es in Form von skurrilen Figuren, sei es durch das Einfügen einer heiteren Episode - durchsetzt wird, nicht schreckt, der könnte rasch zum Anne-Holt-Fan werden und in Zukunft wie ich jedem neuen Krimi dieser Autorin entgegenfiebern!      

    Mehr
  • Vielschichtig und packend!

    Gotteszahl
    AnnaChi

    AnnaChi

    14. April 2013 um 17:15

    Eine angesehene Bischöfin wird ermordet. Eine verweste Leiche wird aus einem Hafenbecken gefischt. Es folgen weitere Morde in rascher Folge und alles scheint zunächst in keinem Zusammenhang zu stehen, bis die Fäden zusammenlaufen ... und Hass das Motiv ist. Ein grandios konstruierter Roman über die Auswirkungen von religiös-fundamentalistischem Fanatismus. Was diesen Roman auch so lesenswert macht, ist das vielfältige und sehr unterschiedliche Personenensemble, das Anna Holt lebensecht gestaltet hat

    Mehr
  • Rezension zu "Gotteszahl" von Anne Holt

    Gotteszahl
    WildRose

    WildRose

    06. August 2012 um 08:17

    Mein erster Roman von Anne Holt - und ich fand das Buch wirklich gut! Es war nämlich nicht nur spannend, sondern vor allem ging es auch um ein interessantes Thema, das mich sehr angesprochen hat. Das Buch war emotional geschrieben, ohne dabei kitschig zu wirken, spannend, ohne einfach "nur" Thriller zu sein. Dass viele Personen vorkamen, hat mich beim Lesen eigentlich nicht gestört, da es aus jeder Perspektive immer noch spannend war und immer etwas passierte. Das Einzige, was ich schade finde, ist, dass das Ende so plötzlich kommt. Das hat mich ziemlich überrascht, da ich mir irgendwie noch etwas erwartet hatte, dass die Täter beispielsweise noch verhört werden, dass man noch etwas mehr über die ganze Sache erfährt... Aber ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter, denn es ist sehr fesselnd, informativ und auch berührend.

    Mehr
  • Rezension zu "Gotteszahl" von Anne Holt

    Gotteszahl
    mijou

    mijou

    15. February 2012 um 18:08

    Dieses war mein erstes Buch von Anne Holt. Obwohl ich die Vorgängerromane nicht gelesen habe und quasi mittdrin anfing, habe ich mich jedoch sehr schnell mit der Familie Stubøs angefreundet und hatte bei der Lektüre auch nicht das Gefühl, irgendeine Information zu missen. Im Mittelpunkt steht der rätselhafte Mord an der Bischöfin Eva Karin Lysgaard, für den sich so scheinbar gar kein Motiv finden lässt; die möglicherweise wissenden Angehörigen stehen Stubø bei den Ermittlungen zunächst auch nicht gerade hilfreich zur Seite. In weiteren Erzählsträngen wird über andere, unklare Todesfälle berichtet, die aber keinen Zusammenhang mit dem Tod der Bischöfin erkennen lassen. Schon lange habe ich es aufgegeben, selbst darüber nachzugrübeln, was wohl dahinterstecken mag. Oft meint man schon eine Ahnung zu haben und dann war doch alles ganz anders, so auch hier. Ich lasse mich gern vom Einfallsreichtum des jeweiligen Autors überraschen und bin bei diesem Buch dabei voll auf meine Kosten gekommen. Eine sehr gute und glaubwürdig konstruierte Geschichte, bei der zuletzt doch alles irgendwie zusammengepasst hat und die mich sehr kurzweilig unterhalten hat. Freue mich schon auf den nächsten Fall Stubøs mit der tatkräftigen Unterstützung seiner Ehefrau!

    Mehr
  • Rezension zu "Gotteszahl" von Anne Holt

    Gotteszahl
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    18. January 2012 um 16:30

    Jeden einzelnen der letzten Romane von Anne Holt hat die norwegische Presse als ihren bisher besten hoch gelobt. Das mag der modernen Medienpolitik geschuldet sein, die ihr Publikum von einem Höhepunkt zum anderen führt mitten durch eine mehr und mehr verflachende Landschaft. Doch Anne Holts Bücher bilden tatsächlich eine Ausnahme in der großen Zahl der Kriminalromane. Seit ihrem ersten Buch habe ich alle ihre Kriminalromane gelesen und bis auf nur wenige Ausnahmen bewegen sie sich durchgängig auf hohem, nicht nur literarischem, sondern auch gesellschaftlich-politischem Niveau mit erstaunlichen Reflexionen zu gegenwärtigen und zeitgenössischen Themen. Dominierte in vielen früheren Büchern die legendäre Hanne Wilhelmsen, die, seit ihrem schweren Unfall im Rollstuhl sitzend, auch im neuen Buch einen kurzen Auftritt hat, in dem sie einer Protagonistin einen entscheidenden, zur Lösung des Falles zentralen, Hinweis gibt, sind seit etlichen Büchern der Osloer Kommissar Yngvar Stubo und sein Team und seine Ehefrau Inger Johanne Vik die ermittelnden Hauptpersonen in durchgängig spannenden Fällen. Inger Johanne forscht als Juristin seit längerer Zeit schon zu gesellschaftlichen Phänomenen von Kriminalität – im neuen Fall ist es die sogenannte „Hass-Kriminalität“ – und Anne Holt lässt sie regelmäßig, oft unter Lebensgefahr, in die Fälle ihres Mannes verwickelt sein. Im neuen Fall beginnt alles damit, dass die von der Bevölkerung geliebte Bischöfin Eva Karin Lysgaard am Weihnachtsabend in Bergen auf offener Straße ermordet wird. Die Osloer Kriminalpolizei wird sofort hinzu gezogen und so verbringt Yngvar Stubo schon den ersten Feiertag dort. Der Ehemann der Bischöfin verhält sich seltsam und auch ihr Sohn Lukas scheint etwas zu verbergen. Doch das ist nur ein Strang von vielen, die Anne Holt auf den ersten 100 Seiten geschickt und nur am Anfang verwirrend entwickelt. Handlungsstränge aus dem Privatleben von Yngvar und Johanne und ihren Kindern und welche mit weiteren Toten werden aufgewickelt, die zunächst nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Langsam stellt sich heraus, dass Homosexualität auf der einen und eine in regelrechten Hass ausartende Homophobie auf der anderen Seite die Klammer sein könnte, die alles verbindet. Der Leser wird mitgenommen auf eine spannende Reise in die Welt religiöser Fanatiker und eines christlichen Fundamentalismus, der in seinem Hass dem islamischen in nichts nachsteht. Auf dem Hintergrund einzelner Lebensschicksale entwickelt Anne Holt überzeugend ein Bild von einer Welt, in der der Hass auf bestimmte Gruppen Ausmaße angenommen hat, die einen erschrecken lassen. Eine sympathische Patchworkfamilie um Yngvar Stubo und seine Frau mit ihren alltäglichen Problemen wird hineingezogen in schreckliche Verbrechen und erneut schweren Belastungsproben ausgesetzt. Ein Kriminalroman, der das allfällige Lob aus Norwegen durchaus verdient.

    Mehr
  • Rezension zu "Gotteszahl" von Anne Holt

    Gotteszahl
    Merle_F

    Merle_F

    17. July 2011 um 20:45

    Gotteszahl, Anne Holt „Du darfst deine eigene Liebesfähigkeit nicht verraten. Und vor allem. Wende nicht den Maßstab anderer Menschen auf dein Leben an.“Dies erfährt Eva Karin Lysgaard lange bevor sie eine allseits beliebte Bischöfin wird. Jahre später wird sie in einer Winternacht von einem Unbekannten getötet. Sie ist nicht das einzige Todesopfer in Oslo und Bergen innerhalb eines kleinen Zeitraums, aber es dauert eine Weile, bis erkannt wird, dass es Zusammenhänge zwischen den Todesfällen gibt. Die Ermittler Yngvar Stubø und Silje Sørensen ermitteln unabhängig voneinander und eine ebenso große Rolle spielt Yngvars Frau Inger Johanne bei der Aufklärung des Falles. „Gotteszahl“ besteht aus vielen Handlungssträngen, die Erzählperspektive wechselt ständig und die Stärke des Romans liegt nicht in der Konstruktion und Auflösung des Kriminalfalles. Vielmehr ist dies ein einzigartiges Beispiel dafür, wie eine Autorin zu ihren handelnden Figuren Beziehungen aufbaut. Jede einzelne Figur ist detailliert und sehr feinfühlig beschrieben, vor allem Holts Frauenfiguren sind großartig dargestellt. Die einzelnen Wechsel der Erzählperspektiven werden durch einen feinsinnigen Trick eingeleitet. Ein Gedanke aus jedem letzten Satz des scheidenden Abschnittes wird im Anfang des nächsten assoziiert und aufgegriffen. Manchmal ist es ein Gedanke (hoffen wird zu wünschen, einen Brief öffnen wird zu Öffentlichkeit) manchmal ein Wort (im finstersten Beispielfall wird der Fisch im Gesicht des Toten bei Kapitelwechsel zum Festmahl auf dem Teller des Kommissars). Dieser Trick mit dem rhetorischen Cliffhanger bringt den Leser dazu, ohne Pause gleich weiterzulesen, um keine der Assoziationsketten zu unterbrechen. Und so wird aus vielen Versatzstücken sehr geschickt ein großes Ganzes. Trotz einigen drastischen Szenen ist der Roman ein ruhiges Stück und wirkt irgendwie versöhnlich, denn hier ist niemand dem anderen egal. Es ist ein Buch über Beziehungen, auch wenn diese schwierig sind und tödlich enden. Selbst Anne Holts frühere Hauptermittlerin, die knorrige und ewig murrende Hanne Wilhelmsen hat hier einen fast freundlichen Cameo – Auftritt. Die Person des Yngvar Stubø funktioniert vor allem, weil er ein einfühlsamer, freundlicher und etwas dicklicher Mann ist und seine Frau, als passender Kontrapunkt, eine hochintelligente Soziologin, die sich mit einer Studie über Hassgruppen beschäftigt. Denn um eine solche scheint es sich bei den Tätern zu handeln. Der Typ „ Machobulle im Alleingang“ hätte diesen Fall nicht im Ansatz gelöst, es benötigt das Zusammenspiel der Beteiligten und ihrer Fähigkeit, sich in Beziehungsdingen vom Maßstab anderer Menschen zu lösen. Für mich ist „Gotteszahl“ ein sehr gelungener Krimi, nachdem ich von den letzten beiden Geschichten um Hanne Wilhelmsen etwas enttäuscht war. Ihre Figur hatte sich in Verbitterung festgefahren und wurde mir zu schroff. Yngvar Stubø gewinnt für mich zusehends an Profil.

    Mehr
  • Rezension zu "Gotteszahl" von Anne Holt

    Gotteszahl
    Hasewue

    Hasewue

    04. July 2011 um 20:34

    In seinem vierten Fall ermittelt Kommissar Yngvar Stubø zunächst in zwei Mordfällen. Kurz vor Weihnachten wurde eine bis zur Unkenntlichkeit verweste Leiche gefunden und am Heiligen Abend wurde im Küstenort Bergen die engagierte Bischöfin Eva Karin Lysgaard ermordet. Stubø begibt sich also nach Bergen um die dortigen Ermittlungen zu übernehmen. Bals wird klar, dass die christlich-fundamentalistische Bewegung „the 25er“ eine wichtige Rolle spielt. Nach „Der norwegische Gast“ war „Gotteszahl“ mein zweites Buch von Anne Holt und ich gab der Autorin so noch eine zweite Chance, da mich „Der norwegische Gast“ nicht überzeugen konnte. Ich konnte einfach nicht mit der Ermittlerin Hanne Wilhelmsen warm werden und dachte, dass ich Holts anderem Ermittler Kommissar Yngvar Stubø eine Chance geben könnte. Leider wurde ich auch von ihm enttäuscht. Die ersten 50 Seiten waren recht spannend und so sehr vielversprechend, genau so wie Yngvar Stubø. Sein Auftreten wirkte sehr sympathisch und auch sein Privatleben spielte eine wichtige Rolle. In der fortlaufenden Handlung stehen aber immer mehr Stubøs Ehefrau und seine Stieftochter im Vordergrund und der Kommissar und eigentliche Hauptprotagonist wird immer mehr zur Randfigur degradiert. Das eigentliche Thema des Falles war wiederum sehr interessant und die Geschichte hatte so ein hohes Potential. Leider scheiterte es wieder an der Umsetzung. Es kam einfach keinerlei Spannung auf und ich hatte deswegen auch kein Bedürfnis das Buch weiterzulesen, im Gegenteil, immer wieder war ich kurz davor abzubrechen. Das Buch habe ich letztendlich nur ganz durchgelesen, weil ich immer noch die Hoffnung hatte, dass es besser werden würde und weil ich mir so sicher sein konnte, dass Anne Holt leider nicht mein Fall ist, wobei sich dieser Aspekt schon nach einigen Seiten geklärt hatte. Der zähe Erzählstil erschwerte das Vorankommen beim Lesen und die vielen Personen und rasch abwechselnden Handlungsstränge waren noch zusätzlich störend, da die Handlung so verwirrend und unübersichtlich wurde. Die Tatsache, dass die mir äußerst unympathische Hanne Wilhelmsen auch einen kleinen Auftritt bekam und das Ende vorhersehbar – mit nur wenig überraschenden Wendungen – war, vermieste mir das Buch komplett und ich bin mir jetzt mehr als sicher, dass ich nie wieder ein Buch von Anne Holt lesen werde, da die Umsetzung der idee nicht das halten konnte was der Klappentext verspricht. 2 von 5 Sternen!

    Mehr
  • Wie beginnt ein spannender Krimi?

    Wienerherz
    Rafelsberger

    Rafelsberger

    Für die Krimileser/innen hier: Wie mögt Ihr den Anfang eines Krimis am liebsten? Wenn der/die Ermittler/in erst einmal in einer Szene seines privaten Alltags vorgestellt wird? Oder wenn er/sie gleich am Tatort ist? Oder wenn das Buch aus der Sicht des Täters/der Täterin beginnt? Oder aus der Sicht eines Opfers? Oder eine andere Möglichkeit? Was ist nötig, damit Ihr weiterlest? Als Autor von Kriminalromanen interessiert mich das natürlich. Demnächst werde ich hier auch die ersten Seiten meines neuen Kriminalromans „Wienerherz“ vorstellen. Bis dahin bin ich schon gespannt auf die Antworten. (Da ich die Ehre hatte, schon zum kleinen Kreis der Feedback-Geber vor der Beta-Version zu gehören und jetzt zu den Beta-Testern (als solcher stelle ich jetzt auch einmal obige „Test-Frage“), möchte ich hier dem Lovelybooks-Team zur Weiterentwicklung von Lovelybooks gratulieren. Sieht bis jetzt sehr gut aus, finde ich.)

    Mehr
    • 9
  • Rezension zu "Gotteszahl" von Anne Holt

    Gotteszahl
    bookorpc

    bookorpc

    03. April 2011 um 14:37

    Gotteszahl ist der vierte Roman aus der Yngvar Stubø Reihe von Anne Holt. In diesem Roman hat auch Hanne Wilhelmsen, die Protagonistin aus der gleichnamigen Reihe ein kurzes Gastspiel. Inhalt: Wer hat die Bischöfin Eva Karin Lysgaard an Heilig Abend ermordet und wohin wollte sie mitten in der Nacht? Um die Antworten darauf zu finden, begibt sich Yngvar nach Bergen, dort trifft er auf eine Mauer aus Schweigen. Während Yngvar sich auf der Suche nach einen Bild macht, verfolgt seine Frau Inger Johanne eine andere Theorie. Diese hat mit ihrer Studie über Hasskriminalität zu tun. Dabei stößt sie auf weitere Todesfälle. Diese haben die Homosexualität als Gemeinsamkeit. Des weiteren macht sie sich Sorgen um Kristiane, ihrer ältesten Tochter. Diese würde nur knapp vor einen schrecklichen Unfall gerettet und seitdem hat Inger Johanne das Gefühl ihre Tochter werde verfolgt. Meine Meinung: Gotteszahl ist der erste Roman von Anne Holt, den ich gelesen habe und ich bin begeistert. Zwar fielen mir die ersten 100 Seiten etwas schwerer, da ich mich erst an den Schreibstil der Autorin und die verschiedenen Personen, die erst langsam ein Gesamtbild ergaben, gewöhnen musste. Aber die restlichen Seiten waren ein Genuss, der viel zu schnell verging. Obwohl ich die vorherigen Bücher nicht kenne, empfand ich Verweise bzw. Details aus diese nicht störend, sondern perfekt integriert. Es klärte sich zwar nicht alles auf, aber dadurch entstand kein Defizit beim Lesen. Dieser Kriminalroman enthält manch degoutanten Teil, oder hat euch schon mal ein Fisch aus einer Wasserleiche angelacht?! Diese sind zwar eher vereinzelnd, aber trotzdem einprägend. Mehr beschäftigte mich aber die Frage, wie all diese Personen zu einem gemeinsamen Ende finden, auch wenn das Ergebnis nicht vollkommen überraschend war. Fazit: Wer volles Lesevergnügen wünscht, sollte lieber beim ersten Band anfangen und auch die Reihe um Hanne Wilhelmsen nicht vergessen. Da die Kommissarin auch in der Yngvar Stubø Reihe eine Rolle spielt. Für mich steht fest, ich werde auch in Zukunft Bücher der Autorin lesen.

    Mehr
  • Rezension zu "Gotteszahl" von Anne Holt

    Gotteszahl
    Buechereule

    Buechereule

    12. January 2011 um 17:30

    Klappentext: Eine bis zur Unkenntlichkeit verweste Leiche und eine angesehene Bischöfin, die auf heimtückische Weise erstochen wird. „Gotteszahl“, eine Mordserie, der ein teuflisches Muster zugrunde liegt. Kommissar Yngvar Stubo ist schnell klar, dass beten nicht der Schlüssel zur Lösung sein wird. Inhalt: Am Heiligabend wird die sympathische Bischöfin Eva Karin Lysgaard in Bergen ermordet. Wieso wurde sie ermordet fragen sich auch Yngvar Stubo, Kommissar in Oslo und seine Frau Inger Johanne, Psychologin und Wissenschaftlerin und gelegentlich für die Polizei in Oslo tätig. Denn etwas ist eigenartig in dem Mordfall, da der Ehemann nicht mit der Polizei kooperiert. Während sich Stubo darüber noch Gedanken macht, werden in Oslo weitere Menschen ermordet. Auf den ersten Blick haben die Morde an einem Künstler und einer Australienreisenden nichts mit der Ermordung der Bischöfin zu tun. Aber mit der Hilfe einer amerikanischen Freundin von Inger Johanne stoßen die Ermittler um Yngvar Stubo einer christlich-fundamentalistischen Bewegung von Zahlenmystiker. Aber was hat die Gruppe mit der Tat zu tun und worin sollte ihr Motiv liegen? Fragen über Fragen, die sich Yngvar Stubo stellen muss um den Mord an der beliebten Bischöfin und den anderen Toten aufzuklären. Meinung: „Gotteszahl“ von der norwegischen Krimi-Autorin Anne Holt ist der vierte Teil um Kommissar Yngvar Stubo aus Oslo. Neben den bekannt düsteren, wohl auch typisch nordischen Schreibstil ist der Krimi sehr episodenlastig geschrieben. Dem Leser werden immer wieder verschiedene Handlungsstränge hingeworfen und man fragt sich sehr oft, was soll das. Allerdings wer den typischen Stil von Anne Holt gewohnt ist, weiß, dass sich diese vermeintlich völlig voneinander losgelösten Handlungsstränge, die Perspektivwechsel und Wechsel der Handlungsorte, nachher zu einem logischen Ganzen formen. Leicht ist es dieses Mal nicht den einzelnen Handlungssträngen zu folgen, denn dafür packt die Autorin viel in die jeweiligen Episoden hinein. Eigenwillig sind die Übergänge die Anne Holt in ihrem Krimi macht, als Beispiel kann man direkt den Beginn des Buches heranziehen: Von der Bergung der aufgedunsenen Wasserleiche im Oslofjord aus dessen Augen ein Fisch in den Mund des Zeugen fällt, wechselt sie zu dem Weihnachtsessen der Familie Stubo, bei dem Stubo genüsslich die Kabeljau-Augen des Weihnachtsfisches verspeist. Man weiß nun nicht ob dies eine besondere Art des holtschen Humors ist oder was man sonst davon halten soll. Aber gerade von diesen Überleitungen und Wandlungen in der Handlungsfolge lebt dieser Krimi. Der Leser muss sich immer wieder gefasst machen, dass etwas passiert, ein ruhiger Krimi für zwischendurch ist er nicht. Erst recht dann nicht, wenn sich die verschiedenen Handlungsstränge zusammenfügen und man sich ein genaues Bild machen kann. Sicherlich ist das Buch nicht für jedermann geeignet. Man muss schon eine Vorliebe für düstere nordische Krimis haben und ich würde sagen, auch ein stückweit mit den holtschen Krimipersonen und ihrem Schreibstil vertraut sein. Wer sich an Anne Holt und ihren Krimis versuchen will, empfehle ich dieses Buch nicht als Einstiegslektüre, dafür sind dann eher jeweils die ersten Bände der jeweiligen Reihe geeignet, denn vieles in ihren Büchern baut aufeinander auf und manches erkennt und versteht man nur durch die Vorgängerromane. Wer allerdings Anne Holt und ihren Schreibstil kennt und mag, dem kann ich auch getrost den vierten Fall um Yngvar Stubo empfehlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Gotteszahl" von Anne Holt

    Gotteszahl
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    09. December 2010 um 11:45

    Motiv Hass Düster ist sie, die Atmosphäre in Anne Holts neuem Kriminalfall. Düster und weitverzweigt. Ein Betrunkener fällt ins weihnachtlich eiskalte Hafenwasser, bei der Rettung durch einen jungen, mutigen Mann wird eine ganz andere Person noch mit aus dem Wasser gefischt. Diese aber ist bereits seit längerem Tod und in entsprechendem Zustand. Bereits schon die Schilderung dieses ersten Leichenfundes zeigt auf, wie intensiv Anne Holt es versteht, eine dichte Atmosphäre durch ihre bildhafte und direkte Art der Beschreibung aufzubauen. Sind es hier die klaren und direkten Sätze, die in den Bann ziehen, ist es im weiteren Verlauf die Fülle von nur angedeuteten Hintergründen, die zunächst viele lose Stränge des Falles vermeintlich unverbunden in den Raum setzen. Kommissar Ingvar Stubo feiert mit seiner Patchworkfamilie Weihnachten, da erfährt er, dass Bischöfin Lysgaard in der Nacht des heiligen Abends bei einem Spaziergang ermordet wurde. Umgehend wird er zur Untersuchung des Falles nach Bergen beordert. Was aber führte überhaupt dazu, dass die Bischöfin alleine unterwegs war? Ein heranstrebender Künstler, kurz vor seinem zumindest nationalen Durchbruch wird diesen ebenfalls nicht mehr erleben. Während Ingvar versucht, Licht in das mysteriöse Dunkle der Morde zu bringen, für die er beim besten Willen kein Motiv erkennen kann, beschleicht seine allein zurückgebliebene Frau das Gefühl, dass ein Fremder ihrer Tochter nachstellt. Als dann noch eine höchst konservative christliche Vereinigung ins Spiel gerät, die den liberalen Ideen der Bischöfin zutiefst hasserfüllt gegenübersteht, wird die Verwirrung zunächst noch größer, bevor dann im zweiten Teil des Buches all die vermeintlich losen Fäden der verschiedenen Morde und Bedrohungen sich zu einem unerwartetem Bild verknüpfen und langsam die Hintergründe der Morde und damit der mögliche Täter in den Blick geraten. Leger könnte man sagen, dass es gilt, den ersten Teil des Buches als Leser zu überstehen. Die einerseits fremden, nordischen Namen, die andererseits alle irgendwie ähnlich klingen macht es nicht leicht, jederzeit auf der Höhe der gerade handelnden Personen zu bleiben. Die vielen Perspektivwechsel, vor allem das doch für längere Zeit Verlassen des ermittelnden Kommissars zugunsten seiner Frau und einer anderer Nebenfiguren führt zu einer Vielzahl von unverbunden wirkenden Ereignissen, vor allem aber dazu, dass auch die Ermittlungen im eigentlich hauptsächlichen Mord an der Bischöfin ebenso sehr aus dem Blick genommen werden. Das Ertragen dieser leichten Verwirrung aber lohnt sich durchaus, wenn zur Mitte des Buches hin sowohl die Stringenz als auch die Erzählweise der Autorin Fahrt aufnehmen und Seite für Seite klarer wird, wie all die unverbunden wirkenden Geschichten und Ereignisse des ersten Teil des Buches miteinander in Beziehung stehen. Natürlich wäre Anne Holt nicht Anne Holt, wenn das ganze Bild samt dem tatsächlichen Täter bereits vor den letzten Seiten allzu deutlich im Raume stehen würde. So gelingt es ihr tatsächlich im intensiven Finale des Buches alle Fäden zusammen zu weben und einen Täter zu präsentieren, der eine tatsächliche Überraschung darstellt. Fast ein Nebenprodukt der vielfachen Verästelungen und Personen ist, dass es Anne Holt wie nebenbei gelingt, ein prägnantes Bild ihrer Protagonisten zu erstellen und diese damit dem Leser in ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten durchaus nahe bringt. Ein intelligent konstruierter Kriminalroman, der nach bedächtigem und leicht verwirrendem Beginn durchaus fahrt aufnimmt und mit so manchen überraschenden Wendungen aufwartet, die die Spannung hoch halten.

    Mehr
  • Rezension zu "Gotteszahl" von Anne Holt

    Gotteszahl
    lenchen_196

    lenchen_196

    27. October 2010 um 23:59

    Morde aus Hass Es passiert eine Serie von Morden, scheinbar ohne Verbindung. Im Osloer Hafenbecken wurde eine Leiche gefunden. In Bergen stirbt Eva Karin Lysgaard, die Bischöfin, die sich für „unbequeme“ Fragen heutigen Lebens engagierte. Sie wurde ausgerechnet an Heiligabend erstochen, kein Motiv kann diese Tat rechtfertigen. Dazu kommen ein toter Junkie und ein bekannter Künstler, der einen Herzinfarkt erlitt. Meistens sind diese Morde als ein „natürlicher“ Tod vorgetäuscht. Und das ist nicht alles. Jemand beobachtet das friedliche Familienleben der Bürger und bereitet höchstwahrscheinlich den nächsten Schlag vor... Kommissar Yngvar Stubo mit seinem Team ermittelt im Fall der toten Bischöfin, sucht die Antworten in anderen Fällen, bis sich ihm plötzlich der Zusammenhang aller Opfer entfaltet. Seine Frau Inger Johanne, Psychologin und Kriminologin, steht ihm mit ihrem Wissen und hilfreichen Vermutungen zur Seite. Eine weltweite christlich-fundamentalistische Bewegung scheint wohl in die Sache verwickelt zu sein. Ihr Programm ist Hass und Mord. Ein mystisches Ergebnis der Zahlenforschungen begründet angeblich das Recht, jeden zu töten, der den religiösen Vorstellungen dieser Bewegung nicht entspricht. Ich werde hier den Grund dieser Tode nicht verraten, damit dem künftigen Leser auch der Spaß bleibt, selber einige Mutmaßungen aufzustellen. Allerdings kommt Kommissar Stubo auch nicht gleich auf die richtige Lösung. Es klingt jetzt eher trocken und zu wissenschaftlich, der Roman ist aber sehr fesselnd und lebendig. Nicht viel Action, dagegen aber detaillierte Beschreibungen, ausführliche Gespräche und innere Monologe machen das Buch so interessant, dass man es kaum aus der Hand lässt, bis man mit dem Lesen fertig ist. Viele Familienszenen sind sehr ansprechend beschrieben, mal humorvoll, mal rührend. Auch die vielleicht etwas ungewöhnlichen Arten der Ehe finden hier Platz und sind von der Autorin mit viel Wärme präsentiert, was einen nicht wundern muss, wenn man die Biografie von Anne Holt kennt. Die Sprache ist flüssig, die Länge der Abschnitte genau richtig, um den Leser mit den hier manchmal unbedingt nötigen trockenen Erklärungen nicht zu langweilen und die Spannung zu erhalten. Was mich beim Lesen des Romans allerdings etwas störte, war, dass die Autorin alle englischen Begriffe und Wörter (die nicht gerade selten vorkommen) nicht übersetzt. Als ob es ganz selbstverständlich wäre, dass wohl jeder (in Norwegen und auch in Deutschland) der englischen Sprache mächtig ist. Sogar ein Brief, der wichtige Informationen für die weitere Handlung enthält und vollständig in Englisch verfasst ist, wurde nicht übersetzt. Es wird aus dem weiteren Kontext zwar ein bisschen klar, worum es im Brief ging, aber es wäre besser, dem Leser einen adäquaten Text auch in Deutsch zur Verfügung zu stellen. Noch ein Manko, aus meiner Sicht, und ich weiß nicht, ob es sich hier um die Arbeit der Übersetzerin handelt oder um einige Unvollständigkeiten von der Autorin selber. Ich tippe eher auf die Übersetzung. Und zwar: jeder letzte Satz von einem jeweiligen Abschnitt enthält ein bestimmtes Wort, das im ersten Satz des nächsten Abschnitts wiederholt wird. Man merkt es schnell, gewöhnt sich daran und es macht Spaß zu beobachten, wie die Autorin damit spielt. Dann plötzlich fällt es in einem oder anderem Satz aus, was ich als ärgerlich empfand, weil es aus dem Konzept reißt. Allerdings sind diese Kleinigkeiten nicht entscheidend bei dem Lesen dieses Werks, welches ich mit großem Vergnügen bewältigt habe. Das war mein erster Roman von der internationalen Bestsellerautorin Anne Holt und auf jeden Fall nicht der letzte. Ich würde ihre weiteren Bücher gern kennenlernen, vor allem die Fälle des Osloer Kommissaren Yngvar Stubo. Das Buch „Gotteszahl“ kann ich nur weiterempfehlen für alle nachdenklichen Leser von Krimiromanen.

    Mehr
  • Rezension zu "Gotteszahl" von Anne Holt

    Gotteszahl
    mama2009

    mama2009

    24. October 2010 um 20:15

    Dieses Buch war mein erster Roman von der norwegischen Krimiautorin. Zunächst musste ich mich an die nordischen Namen gewöhnen, da ich teilweise Probleme hatte männlich und weiblich zu unterscheiden. Aber dies hat mich nicht weiter gestört. Zum Inhalt: Zunächst wird nur der Todesfall der Bischöfin als Mord erkannt, mit der Lösung wird auch der Osloer Ermittler Stubo beauftragt. In Oslo werden in der Zwischenzeit andere Ermittler bei anderen Todesfällen stutzig, es stellt sich die Frage, ob die Mörde doch irgendwie zusammenhängen. Parallel wird die aktuelle Arbeit von Stubos Ehefrau Inger Johanne erläutert, sie nähert sich aus einer ganz anderen Perspektive den möglichen Mördfällen, auch die Tochter Kristiane spielt eine Rolle. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, ich hatte den Eindruck, direkt im Geschehen zu sein und konnten den Gedankengängen der unterschiedlichen Personen gut folgen. Es war an keiner Stelle langweilig und die "Logik" der Täter wurde schlüssig erläutert und es scheint mir nicht fremd, dass Fanatiker nach angeblich göttlichen Plänen töten. Sehr erschreckend, zu was Fanatiker fähig sind. Für mich ein perfekter Krimi!

    Mehr
  • Rezension zu "Gotteszahl" von Anne Holt

    Gotteszahl
    goldfisch

    goldfisch

    22. October 2010 um 12:25

    Gotteszahl ist ein dichter,spannungsgeladener Kriminalroman. Viele Menschen haben Geheimnisse.Manche dieser Menschen fühlen sich deshalb verfolgt und einige werden sterben. Mehrere Todesfälle halten nicht nur Kommissar Yngvar Stubo auf trab. Die Bischöfin von Bergen wurde ermordet.Warum ist sie am heiligen Abend alleine spazieren gegangen ? Weitere Todesfälle lassen nicht eindeutig "Mord" als Todesursache zu.Doch die norwegische Polizei bleibt hartnäckig.Yngvar Stubos Frau,Inger Johanne,ermittelt auf eigene Faust,hat sie doch das Gefühl,dass ihre Tochter beobachtet wird. Dieses Buch ist spannend und lässt zu Beginn viele Fragen offen.Doch dann,Stück für Stück kommt die Wahrheit ans Licht.Sehr gelungene Geschichte, die für spannende Herbstabende sorgt.

    Mehr
  • Rezension zu "Gotteszahl" von Anne Holt

    Gotteszahl
    DaLola12

    DaLola12

    18. October 2010 um 11:33

    Nun, da ich das Buch “Gotteszahl” bis zum Schluß gelesen habe, bin ich wirklich beeindruckt von diesem Kriminalroman. Das Lesen fand ich manches mal ein wenig schwierig, da ständig ein Wechsel der Schauplätze statt fand und auch immer neue Personen und Mordfälle auftauchten, aber zum Ende des Krimis hat alles einen Sinn ergeben. Das unsichtbare Kind, Kristiane, die Tochter von Inger Johanne und Stieftochter von Yngvar Subo zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und ist doch nicht des Rätsels Lösung. Insgesamt haben wir es mit 6 Morden zu tun, die erst einmal unabhängig von einander betrachtet werden. Erst nach einem Treffen von Inger Johanne mit ihrer Studienfreundin Karen aus Alabama kommt ein wenig Licht in das Dunkel dieser Geschichte und am Ende scheint es ganz klar, dass es gar keine andere Lösung dieser Morde geben kann und sie eigentlich doch so offensichtlich aber gleichzeitig so verborgen ist. Die Frage, die ich mir während des ganzen Krimis gestellt habe ist, ob dies wirklich nur eine Fiktion ist, wie auch von der Autorin im Nachwort angegeben oder ob nicht doch etwas wahres an der Gruppe die sich die „25er“ nennt dran sein könnte. Erst im Verlauf des Krimis wird klar, dass es sich um Morde aus Hass und in Gottes Namen handelt, daher wohl auch der Titel „Gotteszahl“. Zu viel möchte ich natürlich nicht vorweg nehmen, denn sonst wäre die Spannung beim Lesen nicht mehr gegeben. Allerdings bin ich von dem Resultat der Ermittlungen und dem Zusammenspiel der polizeilichen Ermittler mit der Forschungsleiterin Inger Johanne beeindruckt und es ist richtig spannend zu lesen, wie sich alle Puzzelteile letztlich zusammen fügen. Definitiv das Lesen wert, auch wenn es ein wenig Geduld bedarf sich in dieses Puzzel einzufinden.

    Mehr
  • weitere