Die Tuchvilla

von Anne Jacobs 
4,2 Sterne bei350 Bewertungen
Die Tuchvilla
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Positiv (303):
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Einblick in das Leben einer Industriellenfamilie im 19. Jahrhundert.

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Leider hat mich dieses Buch nicht überzeugt.

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Inhaltsangabe zu "Die Tuchvilla"

Ein Herrenhaus. Eine mächtige Familie. Ein dunkles Geheimnis ...

Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor - bis er Marie begegnet ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442381371
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:704 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:15.12.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.06.2017 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Gosulinos avatar
    Gosulinovor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Einblick in das Leben einer Industriellenfamilie im 19. Jahrhundert.
    Leben und Geheimnisse in der Tuchvilla

    Die Waise Marie kommt als Küchenmagd in die Tuchvilla der Industriellenfamilie Melzer. Marie hebt sich bald schon durch ihre natürliche vornehme Art von den anderen Bediensteten ab und Kitty, eine Tochter des Hauses, erkennt Marie künstlerisches Talent und nimmt sie unter ihre Fittiche. Bald schon ist Marie Zimmermädchen der Töchter und Kitty wird ihr immer mehr zur Freundin. Trotzdem vergisst Marie nie wo ihr Platz ist, bis sie Paul begegnet, dem Sohn des Hauses. Auch Paul erkennt etwas in Marie und verliebt sich auf der Stelle.

    Bald schon entdeckt Marie ein Familiengeheimnis, das auch sie selbst betrifft und ihr Leben von Grund auf verändert.

    Die Tuchvilla ist ein schöner Roman, leicht und locker geschrieben. Er hat wenig Höhen und Tiefen, gibt allerdings einen guten Einblick in das Leben damaliger gut situierter Familien. Die täglichen Dramen beim Personal und der Herrschaft sind sehr schön beschrieben. Das Buch erinnert mich an die alte Fernsehserie Das Haus am Eaton Place. Der historische Hintergrund wird nur angerissen, im Vordergrund steht die Familie, das Personal und die Fabrik.

    Ich habe den Roman gerne gelesen, obwohl ich ihn auch zwischendurch einige Zeit aus der Hand legen konnte, weil ich manchmal an einigen Längen festhing.

    Alles in allem ein lesenswertes Buch, was mich aber nicht so mitgerissen hat, dass ich die anderen Teile noch haben müsste.

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    Piwiane88s avatar
    Piwiane88vor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Ein wunderschöner Roman. Diese Familiengeschichte hat mich gefesselt und ich konnte nicht aufhören zu lesen.
    Ein Buch, das einfach schön ist...

    Heute mag ich mich mal an meine erste Rezension trauen.

    Ich mag gar nicht so viel schreiben, weil das Buch für sich spricht. 

    Die Tuchvilla... 

    2 Welten prallen aufeinander. Marie ist in ärmsten Verhältnissen aufgewachsen. Das Familiengefühl kennt sie nicht, da sie im Waisenhaus aufgewachsen ist. Sie bekommt eine Chance in der Villa der Familie Meltzer als Küchenmädchen anzufangen. Eine Familie, die (nach außen) aus dem Bilderbuch stammt, ein Vorbild für die Gesellschaft.
    3 Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein können. Eine Mutter, die nicht mit der Zeit geht und ein Vater, der für seine Fabrik lebt.
    Es passiert das, was passieren muss: Schicksal, Schande und eine ganz grosse Liebe.
    2 unterschiedliche Welten, die zusammenhängen und zusammenfinden.


    Meine Einschätzung:

    Die Tuchvilla...ein Buch, das die Emotionen ankurbelt. Ich habe es ab der ersten Zeile gemocht. 
    Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Man kann ohne Probleme folgen. Die Autorin schafft es auf Anhieb Sympathie und Antipathie für und gegen jede einzelne Person in der Tuchvilla zu schaffen und die Eindrücke über jede Person bestätigen sich auch bis zum Ende. 
    Besonders das Hauspersonal ist mir an's Herz gewachsen. Das Personal macht diese Familie aus. Sie halten nicht nur den Alltag der Familie am laufen, sie bringen die Wärme in diese Familie und damit auch in dieses Buch. 

    Es ist kein spannendes Buch. Wer auf Spannung hofft, der wird enttäuscht. Es ist leichte Kost...genau deswegen habe ich es geliebt, weil ich gern auf dem Weg zur Arbeit und zurück lese. Man fängt an zu lesen und weiss wie die Geschichte sich entwickeln wird und das plätschert dann auch so dahin. Es gibt kleine Überraschungen und viel Klischee, das bedient wird. 
    Geschichtlichen Hintergrund gibt es kaum, aber es soll auch im Buch um die Geschichte der Tuchvilla und deren Bewohner gehen. 

    Das mag negativ klingen, aber das ist es nicht. Wer diese Familiengeschichten mag, der wird es lieben. 
    Ich war absolut begeistert und habe mir sofort den 2. Teil gekrallt. 


    Eine Sache hat mir aber nicht gefallen: die Zeit in Frankreich. Das war für mich mehr ein Lückenfüller. Die Zeit hat kaum etwas zur Geschichte beigetragen und hätte sich auch in Augsburg abspielen können. Das war mir etwas zu viel und hat mir den Spass am Lesen kurze Zeit genommen.
    Das schmälert aber nicht den Eindruck vom Buch. 
    Die Geschichte ist kitschig toll und hat mir ein paar heiße Sommertage erträglicher gemacht. 


    Danke für dieses schöne Buch, das mir die Magie der Bücher ein Stück näher gebracht hat. 



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    Alice3412s avatar
    Alice3412vor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Eine spannende, romantische, abwechslungsreiche Familiensaga.
    Die Tuchvilla - Eine Familie im Jahr 1913

    Die Tuchvilla

    Inhalt:
    Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt werden soll. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern - bis er Marie begegnet...

    Meinung:
    Besonders begeistert hat mich, dass das Leben auf der Tuchvilla 1913 greifbar wurde, durch die verschiedenen Sichtweisen der Charaktere. Nicht nur Marie und andere Dienstboten beschrieben das Leben in der Tuchvilla, sondern auch Paul, Tochter Elisabeth, Mutter Alicia oder Vater Johann. Somit wurden Einladungen, Bälle, alltägliche Arbeiten oder das Leben aus der Fabrik beschrieben und gaben mir viele Einblicke in die damalige Zeit. Außerdem wurden verschiedene Szenen mit Gefühlen der verschiedenen Personen versehen, da die Sicht oftmals auch im Kapitel wechselte. 

    Die Charaktere in dieser Geschichte sind hervorragend ausgearbeitet und sind mit verschiedensten Charakterzügen versehen. Tochter Elisabeth, die neidisch und eifersüchtig auf ihre jüngere Schwester ist, weil diese hübscher, schlanker und rede gewandter ist wie sie. Das Personal hat ebenfalls die unterschiedlichsten Züge, wie z.B. einen langsamen, ruhigen Gärtner, geschwätzige Stubenmädchen, eine gutmütigen Köchin oder eine garstigen Kammerzofe. 
    Sie sind detailreich beschrieben und erwachen beim Lesen zum Leben. 

    Die Handlung bietet immer wieder neue Überraschungen, Geschehnisse innerhalb der Familie, die zu Wirbel und Aufregung führen. Außerdem rankt sich ein Geheimnis um die Herkunft von Marie. 

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Eine in Schnee und Eis liegende Villa und eine junge Frau, die wohl Marie darstellen soll, wie sie auf die Villa zuschreitet. 

    Fazit: Die Geschichte in der Tuchvilla hat mich sehr begeistert, die Personen überzeugt und die Handlung mit vielen Erlebnissen für Spannung gesorgt. Ich kann den Beginn dieser Familiensaga nur empfehlen. 

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    M
    MsDanilinivor einem Monat
    Schöne Familiengeschichte

    Um ehrlich zu sein, passiert nicht so viel auf den 700 Seiten und die Charaktere sind auch nicht gerade alle liebenswert. Aber ich habe das Buch in jeder freien Minute zur Hand genommen und war richtig drin in der Geschichte. Man kann sich schon recht früh denken, wie das ganze ausgeht. Aber auch das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Band 2 liegt schon bereit und ich freue mich auf weitere Erlebnisse mit Familie Melzer.

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    T
    tinten_rosevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch, das sich alle mal gelohnt hat! Konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
    Perfekter Einstieg in das Genre!

    Eine Villa. Eine Familie. Ein lang gehütetes Geheimnis.

    Augsburg 1913. Die junge Marie findet eine Anstellung als Küchenmädchen bei der Industriellenfamilie Melzer. Schon bald freundet sie sich mit der jüngsten Tochter des Hausherrn, Katharina Melzer, an und wird zu deren Kammerzofe ernannt. Während sie damit den Unmut anderer Angestellter auf sich zieht, wird nun auch der Sohn Paul auf sie aufmerksam.

    Doch schon bald wird klar, dass Pauls Vater Johann Melzer in Verbindung mit Maries verstorbenen Eltern stand. Plötzlich droht ein wohl gehütetes Familiengeheimnis aufgedeckt zu werden und es wird klar, aus welchem Grund Johann Melzer die junge Marie Hofgartner wirklich eingestellt hat …

    Zugegebenermaßen habe ich mir dieses Buch nicht sofort angeschafft, nachdem ich es zum ersten Mal entdeckt hatte. Genau genommen musste ich erst sehr oft daran vorbeigehen, es in die Hand nehmen und mir den Klappentext durchlesen, bevor ich es mir wirklich gekauft habe. Doch das war die beste Entscheidung, die ich nur treffen konnte!

    Historische Romane waren mir bis zu diesem Zeitpunkt noch vollkommen fremd. Nie hätte ich gedacht, dass ich mich dafür mal interessieren könnte. Aber die Tuchvilla hat mir ihre Türen geöffnet und mich so herzlich in Empfang genommen, dass ich meine Meinung dahingehend schnell geändert habe. Und ich habe alles und jeden in der Villa lieben gelernt. Dank Anne Jacobs wunderbarem Schreibstil habe ich eine ganz genaue Vorstellung von der Villa und ihren Bewohnern bekommen. Ich durfte die Angestellten kennenlernen, die alle nicht unterschiedlicher sein könnten, und durfte mit der Familie Melzer am Esstisch sitzen. Vor allem hat mir Kittys Spontaneität und Leichtigkeit gefallen, immer positiv in die Zukunft zu blicken und den Augenblick zu genießen, aber auch mal etwas zu riskieren. Auch die Geschichte rund um Marie und Paul habe ich gespannt verfolgt. Das Augenmerk lag jedoch immer auf dem Rätsel um die Verbindung zwischen Maries verstorbenen Eltern und Pauls Vater Johann. Stück für Stück konnte ich mehr über dieses Geheimnis erfahren, welches jedoch wirklich erst am Ende aufgedeckt werden konnte und somit die Spannung die ganze Zeit hochgehalten hat.

    Mein Fazit: Anne Jacobs hat eine Geschichte geschrieben, die aus vielen verschiedenen Teilen besteht, die jedoch am Ende alle zusammenführen und ein großes Ganzes ergeben. Das Buch ist ideal für alle, die schon Erfahrung mit historischen Romanen haben und diejenigen, die einen geeigneten Einstieg in dieses Genre suchen. Es ist einfach zu lesen und macht neugierig auf die beiden Folgeromane.

    Ein Buch, das in jedem Bücherregal einen Platz haben sollte!

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    S
    summer_19vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungener Auftakt einer mitreißenden Familiensaga, der den Leser gekonnt in die deutsche Kaiserzeit kurz vor dem ersten Weltkrieg versetzt.
    Packende Familiengeschichte, Romantik und gelungene Zeitreise in einem. Sehr empfehlenswert!

    Das Buch war für mich eine packende Zeitreise in das Augsburg zur Kaiserzeit kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges. Die Autorin beschreibt anschaulich, das damalige Leben und die Gesellschaft. Im Mittelpunkt des Romanes steht zu Beginn vor allem die junge Frau Marie, die als Küchenmädchen bei der Industriellenfamilie Melzer ihren Dienst beginnt. Nach und nach lernt der Leser die Familienmitglieder sowie die weiteren Hausangestellten kennen. Die einzelnen Charaktere sind sehr schön beschrieben und herausgearbeitet. Vor allem das Leben in unterschiedlichen Klassen zur damaligen Zeit wird dabei realistisch vermittelt. Das Schicksal von Marie verwebt sich im Laufe der Geschichte zusehens mit dem der Familie Melzer. Speziell mit der Tochter des Hauses Katharina Melzer sowie deren älterem Bruder Paul kommt Marie in Kontakt. Maries Vergangenheit birgt zudem ein Geheimnis das nach und nach gelüftet wird. Das Buch hat für mich daher viele schöne Facetten: es ist Liebesgeschichte, Familienroman und Geschichtsstunde in einem. Zugegeben die Handlung ist ab einem gewissen Punkt vorhersehbar, aber genau so hatte ich mir das Buch gewünscht. Eine leichte aber packende Geschichte, perfekt für den Urlaub oder kalte Wintertage. 

    Zu Beginn hatte ich die Befürchtung, dass die Länge und die detaillierten Beschreibungen von Orten und auch Leben der Personen zu langatmig werden, aber genau das ist es, was für mich den Reiz des Buches letztlich ausgemacht hat, so wurde diese Zeit mit allen ihren Gepflogenheiten und ihrer Lebensart für mich tatsächlich lebendig. 

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    mabuerelevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Einer jungen Frau gelingt der Aufbruch aus der Armut! Spannender historischer Roman!
    Fesselnder historischer Roman

    „...Wie mittelalterliche Festungen lagen die Fabrikanlagen in den Wiesen zwischen den Bachläufen, jede von einer Mauer umgeben, damit kein Unbefugter das Gelände betrat und kein Arbeiter der Aufsicht entging...“


    Es ist der Herbst 1913, als die 18jährige Marie sich der Tuchvilla nähert. Sie soll dort eine Stellung als Küchenmädchen antreten. Nach einem Blutsturz ist für sie eine Arbeit in der Fabrik nicht mehr möglich.

    Die Autorin hat einen spannenden und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Die Geschichte lässt sich flott lesen.

    Die Personen werden gut charakterisiert. Marie ist im Waisenhaus aufgewachsen. Über ihre Eltern hat man sie im Unklaren gelassen. Sie ist unterernährt und muss ihren Platz im Haushalt des Industriellen Melzer erst finden.

    Johann Melzer hat sich vor vielen Jahren zusammen mit einem Partner die Textilfabrik aufgebaut. Die Arbeit ist sein Ein und Alles. Leider gibt es momentan Probleme, da immer wieder Maschinen ausfallen. Doch für die Technik war sein verstorbener Partner zuständig.

    Alice, seine Frau, ist von Adel. Die Verschwendungssucht ihrer Familie allerdings hatte bald finanzielle Probleme zur Folge. Deshalb sind die Verwandten im Hause auch nicht gern gesehen.

    Elisabeth, die ältere Tochter der Familie, muss immer hinter ihrer hübschen Schwester Katharina zurückstehen. Sie sieht das Leben realistisch. Katharina dagegen träumt von der großen Liebe und freut sich auf ihren ersten Ball. Sie beschäftigt sich mit Zeichnen. Als sie Marie als Modell für sich entdeckt und außerdem feststellt, dass die junge Frau künstlerisch begabt ist, kann sie Marie als ihre Kammerzofe beschäftigen. Das bedeutet in der damaligen Zeit einen ziemlichen Aufstieg im Gefüge der Dienstboten und wird nicht von allen wohlwollend gesehen.

    Der Schriftstil des Buches ist ausgewogen und ausgereift. Sehr gut wird das Leben im Haue des Industriellen dargestellt. Die unterschiedlichen Charaktere der Dienstboten sorgen für innere Spannung. Fein ausgearbeitete Gespräche lassen mich einen Blick in die Zusammenhänge im Haus werfen.

    Als Marie ein Weihnachtsgeschenk der Familie im Armenviertel überbringen soll, erfährt sie plötzlich, wer ihre Mutter war. Jetzt bekommt die Geschichte einen völlig neuen Akzent. Und dann kann Paul, der Sohn des Hause, seine Augen nicht von Marie lassen. Das erhöht erneut den Spannungsbogen.

    Das obige Zitat stammt von Marie. Es sind ihre Gedanken bei ihrem ersten Weg zur Tuchvilla in Augsburg.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich freue mich auf die folgenden Teile.

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    Donatha_Czichys avatar
    Donatha_Czichyvor 6 Monaten
    Gut, aber nicht mitreißend

    Insgesamt hat es mir gut gefallen. Die nächsten Bände werde ich aber nicht lesen, da mir das gewisse Etwas gefehlt hat.

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    Buchelly_s avatar
    Buchelly_vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Der Auftakt der Tuchvilla-Saga. Ein wunderbarer historischer Roman, der den Ausbruch einer Frau aus der Gesellschaft aufgreift.
    Ein wunderbarer Auftakt der Tuchvilla-Saga

    Ich hatte anfangs ziemliche Probleme das Buch zu beginnen. Die Einführung von Marie in die Tuchvilla hat sich sehr hingezogen, sodass ich kurz davor stand, das Buch abzubrechen.

    Gott sei Dank habe ich dem Buch noch eine Chance gegeben, sonst hätte ich einen wunderbaren Roman verpasst.

    Normalerweise sind historische Romane überhaupt nicht mein bevorzugtes Genre, aber dieses Buch hat es doch geschafft mich zu fesseln. Aber warum?

    Es mag an den vielen interessanten Persönlichkeiten liegen, die die Autorin mit ihrem wundervollen Schreibstil ausführlich darstellt. Marie Hofgartner, das zuerst unsichere, aber dennoch vorlaute Küchenmädchen. Katharina Melzer, die bevorzugte Tochter, die sich vor Heiratsanträgen nicht retten kann. Elisabeth Melzer, die eifersüchtige Schwester. Johann Melzer, der eifrige Hausherr, der nichts über seine Tuchfabrik stellt.

    Natürlich sind das nicht alle Charaktere. Aber jede Person, die in dem Buch auftaucht, findet auch seinen Platz im Roman und gerät nicht in Vergessenheit.

    Außerdem finde ich, dass die Autorin die damalige Gesellschaft sehr gut dargestellt hat. Die Stellung der Frauen und dass diese, wenn sie mutig waren, sehr wohl in der Lage waren aus der Gesellschaft auszubrechen.

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    K
    Kiki77vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Vom Küchenmädchen aus dem Waisenhaus zur Erbin der mächtigen Familie Melzer.
    Familie Melzer – Tuchvilla – Teil1

    „Die Tuchvilla“ von Anne Jacobs ist eine Familiengeschichte der feinsten Art. Man fliegt über die Zeilen und saugt alles auf. Das Buch lässt sich wunderbar lesen, hat einen feinen Spannungsbogen und man ist bei allen handelnden Personen dabei, als würde man mit dort wohnen oder arbeiten.
    Marie, ein Waisenmädchen aus Augsburg, wird als Küchenhilfe in der Villa Melzer eingestellt. Sie ist sehr stolz und hat ihre eigene Meinung und Haltung zum Leben. Das Verhältnis zu den Melzers wird von Tag zu Tag besser. Kitty, die jüngere Tochter des Hauses, nimmt Marie als Kammerzofe und verwöhnt sie mit zeichnen und künstlerischen Tätigkeiten, Marie entwirft und schneidert Kleider für Kitty und Lisa. Auch Paul, der Sohn der Melzers, hat ein Auge auf Marie geworfen. Auch als Kitty aus dem Leben ausbricht und mit ihrer Liebe nach Paris geht, ist Marie diejenige, die Kitty zurück bringt. Dann geht es Johann Melzer schlecht und ein Geheimnis wird gelüftet. Eine große Verlobungsfeier für alle drei Kinder des Hauses Melzer ist geplant und wird gefeiert. Bekommt jeder die Liebe seines Lebens ab?
    Eine Familiengeschichte, wie man sie liebt und sehr gerne liest. Es läuft im Leben nichts wie geplant, es gibt immer Ausbrecher und Lieblinge und das ist hier wunderbar verarbeitet. Ich kann „Die Tuchvilla“ nur empfehlen.

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