Anne Jacobs Die Tuchvilla

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Inhaltsangabe zu „Die Tuchvilla“ von Anne Jacobs

Ein Herrenhaus. Eine mächtige Familie. Ein dunkles Geheimnis ... Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor - bis er Marie begegnet ...

Schöne Familiengeschichte und eine starke Frau.

— Valentine2964

Schöne Geschichte mit tollen Charakteren.

— vanessareads

Schöne Geschichte :)

— LaiBooks

Bezaubernde Suche nach einer Familie

— Günter-ChristianMöller

Schöne Geschichte einer starken Frau

— Germania

DIeses Buch bzw. die gesamte Triologie gehört zu meinen absoluten Favoriten. Ich liebe es !

— LaLaura

Mein erstes Buch aus diesem Genre und definitiv nicht mein letztes! Hat mich von Anfang an begeistert.

— Mystoriona

hätte viel mehr erwartet, dieses Buch konnte mich nicht begeistern

— Skyhawksister

Die Tuchvilla ist ein Ort, an den ich mich sehr gerne hineinlese.

— annikax

Kurzweiliges Buch mit vielen Charakteren, die unterschiedlich lange beleuchtet werden. Einfach schön!

— A_Minou

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  • Erinnerte mich an Downton Abbey ,aber Trotzdem sehr Schön

    Die Tuchvilla

    LaiBooks

    08. September 2017 um 12:36

    InhaltAugsburg, 1913. Marie Hofgartner tritt eine Anstellung als Küchenhilfe in der Tuchvilla an, der Wohnsitz der Familie Melzers.Eigentlich sollte sie den Rufnamen Rosa bekommen, da eine andere Angestellte fast den gleichen Namen hatte und es sonst zu Missverständnissen käme, Marie behaart jedoch darauf Marie genannt zu werden, weil es das einzige war, was ihre Mutter ihr Hinterlassen hatte. Das Mädchen, das aus einem Waisenhaus stammt, versucht unter den Dienstboten einen Platz zu finden. Was nicht so einfach ist, während Marie jedoch ihre Arbeit leisten muss und auch Stück für Stück einiges über ihre Herkunft Herausfindet. Wird die jüngste Tochter von den Melzers Katharina in die Gesellschaft eingefügt und die älteste Tochter Elizabeth versucht Klaus von Hagemann für sich zu Gewinnen, der jedoch ein Auge auf die jüngste geworfen hat! Nur Paul der Erbe der Tuchvilla interessiert sich dafür alles nicht, er zieht das Studentenleben vor, bis er Marie begegnet.CoverGefällt mir sehr gut, auf den Bild erkennt man, das es Marie sein muss und dahinter ist die Tuchvilla, auch das es so Winterlich aussieht, finde ich sehr schön.Fazit:Auch wenn mich vieles an Downton Abbey erinnert hatte, hat mir die Geschichte sehr gut Gefallen, jeder Charakter dort hat seine eigene kleine Geschichte.Auch wenn Marie im Klappentext steht haben auch teilweise andere Charaktere was zu Erzählen und das finde ich sehr gut. Freue mich bald Band zwei zu lesen.

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  • Suche nach einer Familie

    Die Tuchvilla

    Günter-ChristianMöller

    09. August 2017 um 10:28

    Auf der Suche nach einer Familie   Augsburg, Herbst 1913. Die siebzehnjährige Marie Hofgartner ist im Waisenhaus ‚Zu den sieben Märtyrerinnen‘ aufgewachsen. Sie soll eine Stelle als Küchenhilfe bei der Fabrikantenfamilie Melzer beginnen, denn sie ist der Härte der Fabrikarbeit nicht gewachsen. Sie scheint widerspenstig zu sein, denn als man von ihr verlangt, den Rufnahmen ‚Rosa‘ anzunehmen, beharrt sie auf dem Namen Marie: „Meine Eltern haben diesen Namen für mich ausgewählt. Sie haben lange und gründlich darüber nachgedacht und genau diesen Namen für mich gefunden. Marie. Es ist ihr Vermächtnis für mich.“ Die im Haus Melzer herrschende Hühnerhackordnung unter den Dienstboten hat Schwierigkeiten, ihren unbeugsamen Charakter klein zu bekommen. Beharrlich forscht Marie nach dem Geheimnis ihrer Herkunft, auf das sie zufällig stößt. Sie hat für ein junges Mädchen ein erstaunliches Gespür, was in anderen Menschen vorgeht. Auch Kitty Melzer hat einen wundervoll beschriebenen Charakter, leichtsinnig, impulsiv und überkandidelt. Und dann gibt es noch ihre intrigante Schwester Elisabeth, die mit unlauteren Mitteln nach einem geeigneten Ehemann sucht. Zwischen diesen drei jungen Frauen, die eine Art Bermudadreieck der moralischen Katastrophen bilden, schlingern die Eltern Johann und Alicia Melzer sowie der Sohn Paul hin und her, ständig bemüht, die Familienehre zu retten und natürlich auch die Gesundheit wenigstens ihrer Töchter zu schützen.   Das Buch fesselte mich überdurchschnittlich stark, wenn ich es abends zuklappen wollte. Bei einigen Begebenheiten, die Marie betrafen, tauchten Assoziationen von Charles Dickens aus ‚David Copperfield‘ auf. Bei Kitty musste ich hin und wieder an Holly Golightly aus ‚Frühstück bei Tiffany‘ denken. Und bei den Konflikten der Dienstboten ging mir der Begriff ‚Downton Abbey‘ durch den Kopf.  

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  • DIeses Buch bzw. die gesamte Triologie gehört zu meinen absoluten Favoriten. Ich liebe es !

    Die Tuchvilla

    LaLaura

    03. August 2017 um 16:23

    Ganz toll geschrieben. VIele verschiedenen und vielseitige Charaktere. Man lernt jeden Figur von außern wie von innen kennen Man indentiviziert sich mit ihnen und lebt und fühlt dadurch mit ihnen. Für mich sehr spannend und mitreißend. An manschen stellen vielleicht etwas dramatisch. Aber nie so, dass es nervt oder es "zu viel" wird. Beim Lesen wird es durch die verschiedenen Persektiven nie langweilig. Für mich eine der besten Triologien die ich in letzter Zeit gelesen habe!

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  • Für jeden Fan von seichten historischen Liebesromanen ein MUSS

    Die Tuchvilla

    annikax

    13. July 2017 um 17:17

    Der Klappentext der Tuchvilla hat mich sofort angesprochen, trotzdem habe ich das Buch stehen lassen, als ich es das erste Mal sah. Aber irgendwie musste ich mich immer wieder daran erinnern, es ließ mir keine Ruhe, sodass ich es mir irgendwann dann aber doch zugelegt habe - und ich habe es keine Sekunde bereut. Allein das Cover hat mich sehr angesprochen und ich fühlte mich direkt bei dem Buch. Das Buch an sich hat sich super lesen lassen, ich konnte mich immer gut hineinversetzen und habe es nach und nach lieben gelernt. Zeitenweise konnte ich es gar nicht mehr weglegen. Alles in allem würde ich dieses Buch jedem empfehlen, der sich gerne in frühere Zeiten versetzen lässt und auf etwas kitschige Romane steht, die einfach von selbst laufen. Ein Buch wie dieses würde ich jederzeit wieder lesen!

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  • Abtauchen in die Zeit des ersten Weltkrieges

    Die Tuchvilla

    A_Minou

    27. June 2017 um 15:28

    Mir gefällt an dem Buch, dass viele verschiedene Charaktere unterschiedlich intensiv beleuchtet werden. Der Spannungsbogen wird nett aufgebaut. Mich hat es etwas an Julien Fellow erinnert, aber doch in einer anderen Umgebung. Es ist erfrischend nicht nur von England aus dieser Zeit zu lesen.  Teil 2 und 3 sind auch schon fertig bzw. fast.

  • Rezension von bookwalker

    Die Tuchvilla

    bookwalker

    25. June 2017 um 19:42

    Ich finde das Buch sehr sehr gut geschrieben. Die Figuren werden alle gleichermaßen beleuchtet und ihnen wird Leben eingehaucht. Es ist gut verständlich, und abwechselnd spannend und reizvoll. Man kann es nur schwer aus der Hand legen! Die Geschichte von Marie wird von allen Ansichten erzählt, und auch die Vergangenheit der Protagonistin wird beleuchtet. Für Personen, die Historienromane lieben, ist dieses Buch ein echtes Muss, und man freut sich auf die nächsten Bände, um zu erfahren, wie es mit Marie's Geschichte weiter geht!

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  • Schöner Roman im Jane Austen Stil

    Die Tuchvilla

    buchwurm_de

    18. June 2017 um 21:37

    Titel: Die TuchvillaAutor: Anne JacobPreis: 9,99 €Verlag: blanvaletISBN: 978-3-442-38137-1Handlung:Ein Herrenhaus. Eine mächtige Familie. Ein dunkles Geheimnis ... Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor - bis er Marie begegnetMeine Bewertung:Vielen Dank an den blanvalet Verlag und Random House, das Sie mir ein Rezensionsexemplar zugesendet haben.Das Buch ist ein sehr dicker Wälzer, aber dieses verschneite Cover mit der jungen Frau im Vordergrund ist mir ins Auge gefallen. Die Geschichte ist aus einer Allwissenden Sicht geschrieben.Geschichtlich und politisch darf man nicht zuviel in diesem Roman erwarten, da es hier eher um die Handlung und die Personen geht.Es sind viele verschiedene Figuren, weswegen es nicht langweilig wird. Am Anfang hatte ich zwar zutun durchzusehen, aber es wird von Seite zu Seite besser:)Marie ist eine junge Frau, die schon sehr viel in ihrem Leben erlebt hat, aber Charakterstärke besitzt, was sie mir sympathisch gemacht hat. Sie fördert leider die Ungunst der anderen, da sie dem Zeitgeist, dass Frauen sich Männer unterzuordnen haben widerspricht. Zu Anfang hat sie es unter den Angestellten schwer, doch später findet sie auch Freunde. Eine von Ihnen ist die jüngste Tochter der Familie.Katharina ist bisschen wild, sehr lebhaft und wickelt die Männer ein, ohne es wirklich zu bemerken. Sie ist der Liebling der Familie und bisschen naiv, aber man schließt sie durch ihre Art so schnell ins Herz.Paul ist so ein richtiger Lebemann und nicht wirklich eine Hilfe im Familiebnetrieb. Doch es ist süß wie die Liebe zu Marie ihn verändert und er ein richtiger Gentleman wird.Natürlich spielen auch viele Intirgen eine Rolle. Elisabeth, auch eine Tochter, ist sehr gemein und böse Person. Der Roman zeigt sehr schön die unterschiedlichen Gesellschaftschichten die zur Zeit des ersten Weltkriegs herrschten.Also nicht baschrecken lassen von den vielen Seiten, das Buch ist nicht umsonst ein Spiegel-Bestseller!

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  • Ein Buch, welches die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten um 1913 zeigt!

    Die Tuchvilla

    MickyParis

    09. June 2017 um 12:36

    Als ich dieses Buch von einer Freundin empfohlen bekomme habe, muss ich ehrlich sagen, war ich skeptisch. Für mich war es mal wieder ein typischer Roman, welcher um eine Liebesgeschichte handelt, wobei einer Arm und der andere aus gutem Hause kommt.Aber nachdem ich das Buch gelesen  habe, war ich angenehm überrascht. Der Buchinhalt:Es geht um das Waisenkind Marie, welches bei der Herrschaftsfamilie Melzer in der Tuchvilla, als Küchenmädchen angestellt wird. Der Name " Tuchvilla" kommt nicht von ungefähr, sondern die Familie besitzt eine Fabrik, in der sie Stoffe bearbeitet.Marie hat durch ihre geschickte Art es geschafft,und durch ihre Nähkunst geschafft, dass sie für die Hausdame und der Tochter Elisabeth bald die Kleider entwerfen darf.Durch das geschickte einsetzten der kleinen Tochter Katherina, von allen liebevoll " Kitty" genannt, schafft es Marie innerhalb kürzester Zeit zur Kammerzofe aufzusteigen. Und auch der junge Herr des Hauses Paul, der Sohn, ist Marie nicht entgangen.Aber eine Beziehung zwischen den Beiden ist um 1914 noch ein Skandal, was wird also aus den Gefühlen.Auch Elisabeth ist vor dem Skandal nicht sicher, vor allem da ihr Ehemann kein Ehrenmann ist.Und zu aller Schande brennt Kitty mit ihrer großen Liebe nach Paris durch und will dort bleiben, um Malerin zu werden.Meine Meinung:Wie gesagt, ich bin positiv überrascht. Die Autorin Anne Jacobs hat es durch ihre Leichtigkeit und der Sprache geschafft, dass man mit vielen verschieden Menschen im Buch Mitleid hat, welcher sich auch nach einer Zeit wieder legt.Auch das es nicht nur um die Familie im Herrenhaus geht, sondern auch die Angestellten gezeigt werden, mimt ihren eigenen Problemen und Intrigen ist sehr angenehm.Die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend und man hofft und bangt, ob jede Person sein Glück finden wird.Es ist ein großartiges Buch und ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Bin sehr gespannt, ob dieser meiner Erwartungen gerecht werden.

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  • Die Tuchvilla Teil 1

    Die Tuchvilla

    Franzip86

    06. June 2017 um 19:50

    Inhaltsangabe:Ein Herrenhaus. Eine mächtige Familie. Ein dunkles Geheimnis ... Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor - bis er Marie begegnet ...meine Meinung:Ich bin eher durch Zufall an historische Romane gekommen und habe sie in diesem Zufall lieben gelernt. Aus diesem Grund musste ich auch die Tuchvilla lesen und war eigentlich von der ersten Seite an begeistert. Ich bin in die Zeit kurz vor den Ersten Weltkrieg versetzt worden und habe eine schöne Familiengeschichte rund um die Familie Melzer und ihren Angestellten (vor allem der Marie Hofgartner) lesen können. Als ich fertig war mit lesen, war ich froh den 2. Teil schon da liegen zu haben...

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  • Rezension zu "Die Tuchvilla" von Anne Jacobs

    Die Tuchvilla

    LaDragonia

    30. May 2017 um 16:43

    Zum Buch: Augsburg im Herbst 1913. Ein ärmlich gekleidetes Mädchen nähert sich der imposanten Tuchvilla. Es ist Marie Hofgartner, die eine Stelle als Küchenmädchen antreten soll. Der aufwendige Haushalt der Tuchvilla überwältigt das Mädchen aus dem Waisenhaus. Denn die Industriellenfamilie Melzer beschäftigt eine ganze Riege an Angestellten, und ihren Platz unter ihnen zu finden fällt Marie nicht leicht. Doch dann entwickelt Katharina, die jüngste Tochter des Hauses, eine Vorliebe für Marie und nicht nur sie: Als Paul, der Erbe der Melzers das Mädchen mit den großen dunklen Augen kennenlernt, ist der Frieden in der Tuchvilla gefährdet. Und noch ahnt niemand, welche Pläne das Familienoberhaupt verfolgte,, als er Marie ins Haus holte … Meine Meinung: „Die Tuchvilla“, der Beginn der gleichnamigen Trilogie, ist meiner Meinung nach nicht umsonst Nr. 1 Spiegel-Bestseller geworden. Mit seinen 700 Seiten ist dieser Roman zwar ein ganz schön dicker Schinken, aber auch ein echter Pageturner. Die Autorin Anne Jacobs versteht es wirklich einen in die Vergangenheit zu entführen und den Leser regelrecht mit ihren Protagonisten leider und lachen zu lassen. Man entwickelt als Leser sehr schnell Sympathien und Antipathien für die einzelnen Charaktere und so hatte auch ich schnell mit Marie meine absolute Lieblingsprotagonistin gefunden. Was aber auch nicht weiter verwunderlich ist, bei dem was die Ärmste in ihrem jungen Leben bereits alles ertragen musste. Alles in allem also wirklich ein wunderbarer Roman, der einen in die Zeit kurz vor dem 1. Weltkrieg entführt. Ich bin wirklich schon sehr gespannt auf die beiden Folgeromane „Die Töchter der Tuchvilla“ und „Die Erben der Tuchvilla“.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Mein Leseeindruck zu Band 1 der Tuchvilla Reihe

    Die Tuchvilla

    ChattysBuecherblog

    18. May 2017 um 18:28

    Das Cover ist sehr winterlich, kann aber natürlich auch im Sommer gelesen werden. Ob mich dieses Buch in der Buchhandlung angesprochen, kann ich nicht eindeutig beantworten. Da ich ein absoluter Serienjunkie bin, wollte ich es jedoch lesen.  Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: Nachdem sie das Jakobertor hinter sich gelassen hatte, waren ihre Schritte immer langsamer geworden. Kommen wir zum Inhalt: Die Geschichte beginnt 1913 in Augsburg. Marie tritt ihre neue Stelle als Küchenhilfe in der Villa der Familie Melzer an. Alles scheint sehr streng geregelt. Um Verwechslungen zu vermeiden, verlangt man von ihr, einen anderen Namen anzunehmen: Rosa. Aber sie setzt sich durch und darf ihren Namen behalten, was die anderen Bediensteten nicht gerade friedlicher und freundlicher stimmt. "Herrin der Ascheeimer, Königin der Nachttöpfe" um nur einige der Titulierungen zu nennen. Aber auch bei den beiden Töchtern der Familie Melzer ist nicht alles Gold was glänzt. Eifersüchteleien zwischen den beiden sind an der Tagesordnung. Und als sich dann auch noch ein Mann für das "falsche" Mädchen interessiert, scheint die Katastrophe perfekt. 🔰 🔰 🔰 🔰 🔰 Die Autorin beweist durch ihren sehr sanften Schreibstil viel Gefühl. Gefühl, das manchmal auch ein paar Längen aufweist. Nichts ist wirklich spektakulär, sondern die Geschichte plätschert einfach angenehm vor sich hin. Interessant wird die Tuchgewinnung und - vermarktung beschrieben, auch die kleinen Machtspielchen kommen nicht zu kurz. Der Leser sollte jedoch nicht allzu viel historisches Beiwerk erwarten. Die geschichtlichen Daten sind nahezu belanglos, geben der Geschichte einfach nur einen zeitlichen Rahmen. Die Intrigen der Bediensteten haben mich sehr gut unterhalten, so dass ich den Lesefluss durchgehend genießen konnte. Fazit: Ein Roman für die ruhigen Winterabende vor dem Kamin. Keine großen Aufreger, einfach ein netter Roman.

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  • Die Tuchvilla Rezension

    Die Tuchvilla

    woerterglanz

    14. May 2017 um 17:22

    vollständige Rezension: http://woerterglanz.blogspot.de/Der Roman ist aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschrieben. Man bekommt somit Einsicht in die Gefühle und Gedanken aller Personen, die an der Handlung teilhaben. Die Handlung findet im Präteritum statt. Das Cover des Romans ist mit einer romantischen Schneelandschaft gestaltet. Allein das Cover regt zu einer gemütlichen Lesestunde bei regnerischen Wetter mit Kuscheldecke und Tee an. Marie ist eine junge Frau, die im Waisenhaus aufgewachsen ist. Durch ihre starke Persönlichkeit, die dem Zeitgeist widerspricht, da Frauen eher unterwürfig den Männern gegenüber sind, fördert sie schon früh den Missmut einiger Personen. Marie wird als Küchenmädchen angestellt und wird von den anderen Angestellten zu Beginn schlecht behandelt und ausgeschlossen. Mit der Zeit findet sie aber unter ihnen auch Freunde. Trotz einer schweren Kindheit entwickelte sie sich zu einer starken und anmutigen Frau. Ihre Charakterstärke machte sie mir direkt sympathisch. Schnell wird sie zur Stütze des Hauses, da sie Talente zeigte, die sie in der Gunst der Damen aufsteigen lies. Es entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zwischen ihr und Katharina, die einen Narren an Marie gefressen hat. Katharina, die jüngste Tochter der Familie Melzer, erinnerte mich an eine Mischung aus Marianne aus Verstand und Gefühl und Lydia aus Stolz und Vorurteil von Jane Austen. Sie ist eine lebenslustige, weltoffene, etwas kindische und auch naive Person. Im Gegensatz zu Lydia aus S&V ist mir Katharina aber durchaus sympathisch. Sie ist ein liebenswürdiges junges Mädchen, das die Männer reihenweise um den Finger wickelt, sich dessen aber nicht bewusst ist. Sie wird von ihrer Mutter verzogen und ist das Lieblingskind der Familie. Durch ihre unüberlegte und impulsive Art muss ihre Familie oft zurückstecken. Vor allem ihre ältere Schwester steht immer in ihrem Schatten. Elisabeth, die ältere Schwester und das mittlere Kind der Familie, ist eine gemeine, boshafte und intrigante Person. Sie ist dick und nicht schön, sich dessen aber selber bewusst. Wahrscheinlich ist sie durch die fehlende Aufmerksamkeit einen wirklich schlechten Charakter entwickelt. Paul, der Sohn der Familie Melzer und Erbe der Tuchfabrik, ist zu Beginn ein eher leichtsinniger Student der ein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater hat. Im Laufe der Geschichte wandelt er sich aber zu einem durchaus kompetenten Mitarbeiter in der Firma und ist seinem Vater eine große Hilfe. Sein Wandel vom Lebemann zu einem richtigen Gentleman hat wohl auch mit seiner Liebe zu Marie zu tun. Die Herren der Tuchvilla, Alicia Melzer und Johann Melzer, sind mir durchwegs unsympathisch. Alicia ist eine einfältige Person, die ihre Kinder zu sehr verhätschelt. Johann ist ein gieriger, emotionsloser Mann, der nur seinen wirtschaftlichen Vorteil im Sinn hat. "Er starrte sie mit wilden Augen an. Fast bekam sie Angst, er könne etwas Unüberlegtes tun, sie bei den Schultern fassen und fest schütteln oder sie gar küssen. Doch er behielt sich in der Gewalt."-S. 482f  Fazit Dieses Buch ist genau das Richtige für ein verregnetes Wochenende auf der Couch oder auf der Fensterbank. Zuerst hatte ich Angst das Buch zu beginnen, da es doch 701 Seiten mit einer sehr kleinen Schrift hatte. Die ersten 100 Seiten gingen zaghaft voran und waren teilweise etwas langatmig, vor allem die vielen Namen brachten mich zu Beginn sehr durcheinander. Danach stieg die Spannung aber an und ich war komplett in die Handlung versunken & habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Die Autorin ist mit Sicherheit ein großer Jane Austen Fan, da ich in einigen Charakteren die Parallelen erkenne. Das Buch ist durchaus zu empfehlen, wenn man jedoch ein historisches Werk mit viel Geschichte und Politik erwartet, ist man mit diesem Buch falsch beraten. Hier stehen eher die Geschichten der einzelnen Personen (vor allem die der Marie) und die Intrigen, Liebschaften und Geheimnisse im Vordergrund.

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  • der Weg zu einer Familie...

    Die Tuchvilla

    Schneeflocke2013

    07. May 2017 um 16:32

    Autor: Anne JacobsVerlag: blanvaletISBN: 978-3-442-38137-1Erschienen: 2015Preis: 9,99 €Seiten: 700Band: 1Zitat: „Weshalb darf ich nicht fortgehen?“ (S. 348, Z. 16)Inhalt:Die junge Marie bekommt in der Tuchvilla eine Stellung als Küchenmagd und tritt sie auch an. Dabei lernt sie die Familie Melzer – der die Tuchvilla gehört – kennen. Zuerst muss sie ihren Platz in der Hausordnung finden und akzeptieren.Was allerdings nicht so einfach ist, denn nicht alle sind ihr gewogen. Dazu versucht Marie noch dem Geheimnis ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen.Die Familie Melzer hat andere Sorgen als ein Küchenmädchen. Für sie ist es wichtig die jüngste Tochter in die Gesellschaft einzuführen und den Erben Paul zu verheiraten.Meine Meinung:Endlich wieder ein Buch in dem es vor Liebe, Lügen, Intrigen, Machtspielen und Geheimnissen nur so wimmelt.Für ihre Stellung ist Marie zwar zu selbstbewusst, doch trotzdem mochte ich sie sehr gerne. Sie weiß was sie will, steht zu ihrer Herkunft und lässt sich nicht in eine dumme und gefährliche Situation bringen, die sie ihre Stelle kostet.Viele Angestellte sehen auf sie herab, weshalb es schwer ist den richtigen Platz zu finden. Das hätte wohl auch noch länger gedauert, wenn nicht Kitty – die jüngste Haustochter – auf sie aufmerksam geworden wäre. Sie holt Marie aus der Küche und Frau Melzer hebt sie später noch höher in die Rangfolge des Hauses.Komm ich aber gerade mal zur Familie des Hauses:Herr Melzer ist ein angesehener Unternehmer, der seine Firma mit ruhiger, aber harter Hand führt und sich nicht in die Arbeit reden lässt. Erst recht nicht von seinem Sohn und Erben.Frau Melzer liebt ihre drei Kinder über alles, ihren Mann und will sie alle glücklich sehen. Was nicht so leicht ist. Sie gibt viel auf Disziplin, Höflichkeit und Konversation. Was ihre jüngste Tochter noch lernen muss.Elisabeth Melzer ist das älteste Kind und damit auch die ältere Tochter. Sie ist sehr auf Standesunterschiede, Ränge und Manieren bedacht. Hat so wenig Kontakt wie möglich zu den Bediensteten und verehrt ihre Eltern. Sie ist eifersüchtig auf ihre kleine Schwester die immer hervorgehoben wird und will endlich heiraten um selbst Herrin eines Heims zu werden. Allerdings ist sie nicht nur eifersüchtig, sondern auch intrigant um an das zu kommen was sie will. Trotz ihrer Prinzipien bin ich mit ihr nur auf eine neutrale Beziehung gekommen. Erpressung und Verleugnung sind einfach keine Dinge die in einen Charakter gehört.Paul Melzer, der Erbe des Hauses, ist nicht nur der einzige Sohn sondern auch etwas schwierig. Er würde gerne mehr in der Firma machen, darf aber nicht. Das macht ihn nicht nur wütend. Er fühlt sich nutzlos. Sein Studium macht ihm keinen Spaß und mit seinen Schwestern ist es auch schwierig. Die eine ist Regel bewusst und unnahbar, die andere sehr kindisch und impulsiv. Und dann ist da ja noch Marie die ihn abweist. Trotzdem habe ich meine Skepsis ihm gegenüber bald abgelegt. Er hat einfach einen schweren Stand in der Familie.Katharina Melzer ist die Jüngste im Haus und Liebling der Mutter. Sie kann sich alles erlauben, kommt mit allen durch und ist auch sonst sehr leidenschaftlich. Ja gerade zu kindisch. Auch wenn sie noch nicht volljährig ist so sollte sie sich nicht wie ein stures kleines Kind verhalten. Mir imponiert ihre treue Freundschaft zu Marie, doch ansonsten wollte ich sie ständig übers Knie legen. Kitty, wie sie genannt wird, hat mich so extrem an Lydia aus ‚Stolz und Vorurteil‘ erinnert das ich zwei kleine Pausen machen musste und nicht anders konnte als zu fluchen.Durch ihr egoistisches und kindisches Verhalten hat sie bei mir einiges an Sympathie verloren.Im Haus selbst habe ich mich sehr wohlgefühlt.Anne Jacobs macht den Ort mit ihren Worten so lebendig, dass ich mir alles gut vorstellen konnte und den Twist im Haus richtig gespürt habe.Ich will jetzt auch gar nicht mehr schreiben, außer dass ich mich sehr auf die weiteren Teile freue.5 Flocken

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  • Augsburger Zauber

    Die Tuchvilla

    thesmallnoble

    03. May 2017 um 19:23

    Die verschiedenen Figuren werden intensiv charakterisiert und dadurch sehr gut vorstellbar. Es ist eine überschaubare Anzahl, die Familie Melzer, bestehend aus Vater, Mutter, den Töchtern Elisabeth und Katharina sowie Sohn Paul und natürlich die Dienstboten, in deren Mitte wir uns mit Marie erst einmal wiederfinden. Ein Vergleich mit Downton Abbey drängt sich hier natürlich geradezu auf. Dazu kommen noch einige Herren von außerhalb, denn die Melzer-Töchter sind im heiratsfähigen Alter und da gibt es natürlich einige amouröse Verwicklungen.Mir hat die Lektüre gut gefallen, an einigen Stellen fand ich die Geschichte ein klein wenig langatmig, aber insgesamt wurde ich gut unterhalten. Besonders gut fand ich, dass die meisten Figuren nicht ganz einfach einzuordnen waren, jeder hatte positive und negative Seiten und so wurden sie für mich glaubwürdig und realistisch im Gegensatz zu klischeehaften Gutmenschen und Bösewichten, die einem so oft in Romanen begegnen.Da es sich um einen ersten Teil handelt, dürfen wir Leser uns auf eine Fortsetzung und ein Wiedersehen mit den Figuren freuen.

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