Anne Köhler Nichts werden macht auch viel Arbeit

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Inhaltsangabe zu „Nichts werden macht auch viel Arbeit“ von Anne Köhler

Nebenjobs machen uns zu dem, was wir sind. Wer sich nicht darauf festlegt, etwas zu werden, macht einfach alles ein bisschen. Also nichts richtig. Aber wie erklärt man das den anderen? In einundzwanzig Episoden erzählt Anne Köhler von all den Abenteuern, die das Jobben mit sich bringt – frei schwebend im weiten Raum zwischen Ausbildung und Beruf, zwischen Brotjobs und Herzensangelegenheiten. Anne Köhler erzählt von ihrer Zeit als Fotoassistentin, von der Arbeit als Köchin, Bürodame oder Hostess, bei der Event-Planung und im Archiv. Und natürlich von den verschiedensten Praktika. Ihre Kolumne »Anne und ihre Jobs« bei jetzt.de sprach einer großen Fangemeinde aus dem Herzen. »Nichts werden macht auch viel Arbeit« schenkt Einblicke in die Realität des Job-Alltags in den Jahren zwischen zwanzig und Mitte dreißig – ein Balanceakt auf der flachsten Karriereleiter der Welt.

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  • Rezension zu "Nichts werden macht auch viel Arbeit" von Anne Köhler

    Nichts werden macht auch viel Arbeit
    Feli

    Feli

    21. March 2011 um 21:15

    Wer kennt das heutzutage nicht: schon seit der Schulzeit hält man sich, um das Taschengeld aufzubessern, mit Aushilfsjobs über Wasser. Weiter geht’s im Studium, welches finanziert werden muss, auch dann gibt es diverse Nebenjobs und natürlich Praktika, die absolviert werden müssen. Ist man mit der Uni erst einmal fertig kommt die große Frage nach dem „was nun?“. Und so kann es von einem Job in den nächsten gehen, ohne dass man jemals in seinem Hauptberuf gearbeitet hätte. In solch ausgeprägter Weise hat dieses Szenario Anne Köhler erlebt, die in ihrem Buch „Nichts werden macht auch viel Arbeit“ ein Berufsleben skizziert, wie es so wahrscheinlich nur die Generation Praktikum kennt, wovon ihre eigenen Eltern aber weit entfernt waren. In 21 Kapiteln berichtet sie von ihren diversen Tätigkeiten, die sie ausgeübt hat, um sich finanziell am Leben zu erhalten. Spaß hat das sicherlich nicht immer gemacht, doch es hat sie immer ein Stück weiter gebracht in ihrem Leben, sie reicher gemacht an Erfahrungen und vielleicht hat es sie auch immer ein bisschen weiter zu ihrem Traumjob gebracht? Angezogen von dem Buchtitel und von den eigenen Erfahrungen mit diversen Praktika bin ich froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es war zwar eine kurzweilige, wenn doch aber eine sehr amüsante Lektüre, die mich oft zum Schmunzeln und noch öfter sogar zum Lachen gebracht hat. Anne Köhler hat eine erfrischende Art des Erzählens, leicht ironisch und immer flotte Formulierungen. Das Buch war an keiner Stelle langweilig. Das Leseerlebnis runden die witzigen Illustrationen von Katharina Bitzl ab, zu jedem Kapitel eine, an welcher man schon erahnen kann, was Anne Köhler in ihrem nächsten Nebenjob passieren wird. Wundervoll! Zu guter Letzt der beste Satz im ganzen Buch: Wie sagte Fontane einmal? – „Vor Gott sind eigentlich alle Menschen Berliner.“

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  • Rezension zu "Nichts werden macht auch viel Arbeit" von Anne Köhler

    Nichts werden macht auch viel Arbeit
    Florian-Daniel

    Florian-Daniel

    01. December 2010 um 10:35

    Ein wahrhaft tolles Buch! Kurzweilig, lustig und für die "Generation-Golf" ein absolutes MUSS! Jeder, der in seinem Leben mehr als zwei Jobs gehabt hat, wird sich und seine eigenen Erfahrungen in diesem Buch finden. Eine schöne, teils absurde Erinnerung wird dabei zum Leben erwachen! Anne Köhler ist es gelungen, das Leben ernst zu beschreiben und das Schicksal zwischen den Wünschen und Träumen mit dem Brotverdienen doch mit einem zwinkenrnden Auge zu beschreiben. Viel Spaß beim Lesen!

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  • Rezension zu "Nichts werden macht auch viel Arbeit" von Anne Köhler

    Nichts werden macht auch viel Arbeit
    Sophia!

    Sophia!

    28. September 2010 um 12:56

    Nichts werden macht auch viel Arbeit. Und wie! Den Beweis dafür liefert dieses Buch. _ Anne Köhler ist in ihrem Leben schon viel geworden: Angefangen von der Kellnerin über Archivdame und Küchenhilfe bis hin zur Pressesprecherin. Es gibt kaum einen Bereich der Arbeitswelt, den sie nicht kennenlernen sollte. Über all diese unterschiedlichen Erfahrungen berichtet sie eindrucksvoll in diesem Buch, welches eine Sammlung der Kolumnen "Anne und die Jobs", die auf jetzt.de veröffentlicht wurden, darstellt. _ Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin können die Texte sehr schnell gelesen werden. Sie sind humorvoll, ironisch und witzig. Als Leser erhält man nicht nur Einblicke in Annes abenteuerliches Berufsleben, sondern auch in ihre aktuelle private Situation und so mancherlei Konsequenzen der hektischen Arbeitswelt. Ein weiterer Bonuspunkt geht an die passenden Illustrationen, die jeweils für eine Kolumne stehen. _ Mit der ein oder anderen Beschreibung konnte ich mich beim Lesen gut identifizieren. Viele Erfahrungen, die man beim Nebenjobben macht, sind scheinbar überall die gleichen. Ein besonderer Text ist "Als ich Hiwi war". Herrlich für alle Studenten! Hier ein kleiner Ausschnitt: " Und was sich dort abspielte, war der blanke Horror. Also nicht auf der Bühne, sondern in meinem Kopf. Mir kamen tausend Ideen, wie ich innerhalb von Sekunden meine ganze Uni-Karriere zum Teufel jagen konnte. Dummes Zeug vom Balkon schreien zum Beispiel. Mich wie beim Stage-Diving mit ausgebreiteten Armen rückwärts von der Balustrade ins Publikum fallen lassen. Mich mit einem Tarzan-Schrei an einem der Seile von der Decke auf die Bühne schwingen, dem Professor in die Arme. Es kostete mich höchste Konzentration, nichts davon zu tun." _ Fazit: Viele Erlebnisse, viele aberwitzige Situationen. Lacher sind garantiert!

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