Anne Kamp

 4 Sterne bei 3 Bewertungen

Alle Bücher von Anne Kamp

Gesund essen bei Histaminintoleranz

Gesund essen bei Histaminintoleranz

 (3)
Erschienen am 13.12.2010
Laktoseintoleranz

Laktoseintoleranz

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Erschienen am 10.09.2016
Histaminintoleranz

Histaminintoleranz

 (0)
Erschienen am 06.03.2017

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Rezension zu "Gesund essen bei Histaminintoleranz" von Anne Kamp

Ein Ratgeber - ein Kochbuch
AnneMayaJannikavor 4 Jahren

Zum Buch:

Histaminintoleranz kann sich mit einer großen Bandbreite von Beschwerden wie Magenschmerzen, Hautirritationen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Atembeschwerden bemerkbar machen. Nach der Diagnose stellt sich der Betroffene zu Recht die Frage: Was kann ich noch essen?

Meine Meinung:

Ich denke, zu so einem Buch greift man, wenn man betroffen ist.

Ich griff dazu, um es aus zu schließen. Ich leide unter Rosacea (Hautirritationen) und sehe in Hochzeiten wie ein pickliger Teenager aus. Eine Freundin hat die gleiche Diagnose. Nun erzählte sie mir, das sie auf HIT getestet wurde. Wobei getestet ein schöner Begriff ist. Sie hat eine Liste bekommen (ich hab sie noch nicht gesehen), was sie nicht essen soll und seit dem geht es ihr besser. Also habe ich mir dieses Buch besorgt, um mich schlau zu machen.

An der Menge und Bandbreite der Beschwerden könnte man glatt meinen jeder hat HIT. Die Tatsache, das die Diagnose durch Ausschlussverfahren (3-Phasen-Diät) erstellt wird, deutet für mich auf Nahrungsmittelunverträglichkeit hin. Das ist auch son wischi-waschi Ding.

Da es nichts gibt, auf das ich definitiv verzichten sollte/muss, wenn ich HIT habe, macht die Diagnose nicht besser. Da ist es mit Gluten- oder Lactoseintoleranz schon einfacher.

 

Der Rezepte-Teil bringt Anregungen, was man mal wieder essen kann, aber die große Erleuchtung beinhaltete er für mich nicht.

 

Persönlich:

Ich habe Diät-Tagebuch geführt, um zu sehen bzw. zu überwachen, was ich esse und wie ich dann aussehe (es mir geht).

Ich habe nicht den Test gemacht, wie viel Salami oder Rotwein, alten Käse oder Erdbeeren ich essen kann, bevor es mir schlecht geht. Ich habe getestet, das ein Glas nichts macht und eine Scheibe Brot mit Salami auch nicht. Die ganze Tafel Schoki schon, aber das tut man auch nicht, nur in absoluten Frustzeiten. Das Weiswein besser ist als Rotwein, aber den mag ich nicht so, also bleib ich beim Wasser. Also hab ich kein HIT, sondern eben Rosacea, werde die Sonne, Hektik, Rotwein, emotionalen Stress und scharfes Essen meiden. Manches ist nur nicht so einfach.

Fazit:

Ernähre Dich abwechslungsreich und iss was dir schmeckt. Wenn du etwas nicht magst (warum auch immer), lass es weg und verzichte drauf. Wenn du auf etwas nicht verzichten kannst, tu es in Maßen (Rotwein, Schoki, Chips, Obst). Hör einfach auf deinen Körper.

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Rezension zu "Gesund essen bei Histaminintoleranz" von Anne Kamp

Rezension zu "Gesund essen bei Histaminintoleranz" von Anne Kamp
pgvor 7 Jahren

für: B0191852

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Elfdreams avatar

Rezension zu "Gesund essen bei Histaminintoleranz" von Anne Kamp

Rezension zu "Gesund essen bei Histaminintoleranz" von Anne Kamp
Elfdreamvor 8 Jahren

Auf den ersten 20 Seiten wird zunächst Grundlegendes über die Krankheit Histaminintoleranz vermittelt. Darunter fällt die Diagnostik von HIT, die Definition von Pseudoallergien, Histaminliberatoren und ein Drei-Stufen-Plan, mit welchem die Betroffenen es zur Beschwerdefreiheit schaffen können. Es wird außerdem erläutert welche Histaminfallen außer Haus auf den Leser lauern. Auf den restlichen 100 Seiten bietet das Buch verträgliche Rezepte für die Betroffenen.

Besonders positiv sind mir die beiden Listen im vorderen und hinteren Buchumschlag aufgefallen. Im vorderen Teil ist ein Wochenplan enthalten, welcher sich auf die im Buch befindlichen Rezepte bezieht. Im hinteren Teil werden die Lebensmittel für den Drei-Stufen-Plan aufgeführt: verträgliche, nach einer Testphase eventuell verträgliche und welche generell gemieden werden sollten.
Wir haben bereits einige der Rezepte ausprobiert und waren begeistert. Uns hat lediglich die Auswahl einiger Zutaten verwundert. So sind z.B. Hefe, Zitronensaft, Pilze, Chili, Ajvar oder Lachs nicht für jeden Betroffenen ohne Risiko zu genießen. Einige dieser "grenzwertigen" Zutaten sind markiert und es wird darauf hingewiesen, dass sie erst nach der Testphase verwendet werden dürfen. Bei vielen Zutaten ist dies allerdings nicht gegeben, wodurch ich dieses Buch erst nach einer entsprechenden Austestungphase empfehlen möchte. Mit dem dementsprechenden Vorwissen können die Rezepte jedoch auch indivuell abgewandelt werden (z.B. Weizenmehl gegen Dinkelmehl austauschen).

Positiv fällt ebenfalls auf, dass alle Rezepte entsprechende Markierungen enthalten, wenn sie bei einer anderen zusätzlichen Nahrungsmittelunverträglichkeit verträglich, abgewandelt verträglich sind oder eben gar nicht. Diese sind: Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorbtion und Sorbitunverträglichkeit.

Ansonsten sind die Rezepte wirklich lecker und auch alle komplett bebildert, was ich bei Kochbüchern immer besonders wichtig finde.

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