Anne Kuhlmeyer

 4.1 Sterne bei 43 Bewertungen
Autorin von Es gibt keine Toten, Thymian und Blut und weiteren Büchern.
Anne Kuhlmeyer

Lebenslauf von Anne Kuhlmeyer

Anne Kuhlmeyer, geboren 1961 und aufgewachsen in Leipzig, lebt im Münsterland mit Familie, hat 20 Jahre als Anästhesistin, Rettungsmedizinerin, Schmerztherapeutin gearbeitet, heute ärztliche Psychotherapeutin. Liest (viel), schreibt (Kriminalromane, Novellen, Kurzgeschichten, Lyrik), lernt (immer).

Alle Bücher von Anne Kuhlmeyer

Anne KuhlmeyerEs gibt keine Toten
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Es gibt keine Toten
Es gibt keine Toten
 (13)
Erschienen am 01.03.2014
Anne KuhlmeyerThymian und Blut
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Thymian und Blut
Thymian und Blut
 (12)
Erschienen am 08.08.2014
Anne KuhlmeyerNighttrain
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Nighttrain
Nighttrain
 (9)
Erschienen am 01.02.2015
Anne KuhlmeyerFreitags Tod
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Freitags Tod
Freitags Tod
 (6)
Erschienen am 01.10.2010
Anne KuhlmeyerDie Spur der Zugvögel
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Spur der Zugvögel
Die Spur der Zugvögel
 (2)
Erschienen am 13.11.2011
Anne KuhlmeyerDrift
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Drift
Drift
 (1)
Erschienen am 13.03.2017
Anne KuhlmeyerIllusionen
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Illusionen
Illusionen
 (0)
Erschienen am 01.01.2010

Interview mit Anne Kuhlmeyer

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Erst nach einer Reihe von beruflichen und persönlichen Aufgaben habe ich begonnen, Geschichten zu machen, zumindest sie aufzuschreiben. Seit etwa acht Jahren schreibe ich Kurzgeschichten, von denen einige in Anthologien veröffentlicht sind, 2010 erschien mein erster Kriminalroman „Freitags Tod“ im Prolibris -Verlag.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Viele. Das kommt sehr auf meine momentane Lebenssituation an. Ich denke, dass Lektüre auf eine bestimmte innere Haltung treffen muss, dass sie nur bei einem ankommt, wenn sie ins persönliche Leben passt. Fontanes „Effi Briest“ als Pflichtlektüre in der Schule z.B. hat mich nur kopfschüttelnd zurückgelassen, während sie mich Jahre später schwer beeindruckte.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich komme mit ihnen bei Lesungen oder über soziale Netzwerke wie facebook in Kontakt und nutze gerne kommunikative Möglichkeiten.

Wann und was liest Du selbst?

Das ist sehr leicht: irgendwie immer. Zuletzt las ich Roland Barthes „Mythen des Alltags“, Mario Vargas Llosas „Die geheimen Aufzeichnungen des Don Rigoberto“ und ein paar Bücher, darüber wie man Bücher schreibt.

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Anne Kuhlmeyer

Neu
DunklesSchafs avatar

Rezension zu "Drift" von Anne Kuhlmeyer

Über alle Grenzen hinweg - grandios!
DunklesSchafvor einem Jahr

Wenn man Anne Kuhlmeyers neuesten Streich lesen möchte, muss man sich darauf gefasst machen, dass die Grenzen des Genres hier nicht nur ausgelotet werden, sondern mal gänzlich ignoriert werden. Der Titel des Buches deutet hier ganz und gar nicht dezent darauf hin. Man driftet darüber hinaus. Krimi? Eher nicht. Mit kriminellen Elementen, aber ja. Schuld, Reue, Straftat, all das lässt sich finden. Die Realität ist noir. Doch was ist überhaupt Realität? Auch über deren Grenzen driftet Anne Kuhlmeyer hinaus. Ja, was ist das Buch also? Ganz einfach: es ist außergewöhnlich.

„Vielleicht hat er ja etwas darüber gelesen […], zum Beispiel, dass man schon in der Steinzeit Schädel öffnete, um die bösen Geister aus ihnen zu entlassen. Dies scheint mir zuweilen eine Methode, die generalisiert gehörte. Ein Loch in jedermanns Kalotte würde womöglich sämtlichen Todsünden den Garaus machen. Kein Hass, kein Krieg,  und die Kirchensteuer könnte unmittelbar im Straßenbau Verwendung finden. Wege zwischen Leuten zu bauen wäre nützlicher als welche zu Gott, der sowieso nie zu Hause ist, wenn man ihn braucht. Man sollte diese Technik einführen, wie man Tuberkuloseschutzimpfung eingeführt hat, flächendeckend.“ (S. 128)

Anne Kuhlmeyers Schreibstil konnte man schon in „Es gibt keine Toten“ und „Night Train“ bewundern.  Er ist so vieles, doch nie einseitig. Man folgt ihr hinein in philosophische Betrachtungen, lakonische Seen und Nüchternheit, überwindet gemeinsam sarkastische Spitzen und findet doch Verletzlichkeit. Der Tod spielt eine zentrale Rolle, nicht nur, weil Metha, die Protagonistin, Rechtsmedizinerin ist, aber auch.  Diese strandet, gemeinsam mit ein paar anderen Seelen in einem alten, heruntergekommenen Haus, mitten in einem überfluteten Deutschland. Früher ein Grenzposten, nun Bauer Jans Besitz, genauso wie Schaf Olga. Mit dabei sind noch Sydney, ein Junge der sich als Mädchen fühlt, Rosalie, die auf der Suche nach einem Mann ist und Albrecht, der zwischen zwei Frauen pendelt. Das Unwetter, welches die Werra über die Ufer treten lässt, schneidet sie von der Welt ab und sperrt sie gemeinsam in die Hütte.

Angst und Unsicherheit macht sich breit, die Vorräte werden gehortet, bis die Flut an die Haustür klopft. Ein jeder der Gruppe hat Geheimnisse und Sehnsüchte, Erinnerungen und Geschichten, ein Floß kommt vorbei. Die Situation eskaliert und alle tragen Schuld daran. Doch dann gelingt der Autorin ein wunderbarer, außergewöhnlicher aber sehr ungewöhnlicher Kniff. Diesen werde ich natürlich nicht verraten, damit jeder Leser sich selbst überraschen lassen kann, doch sollte er darauf gefasst sein, zu driften. Über das Genre hinaus, über die Grenzen hinweg und an der Realität vorbei. Für den ersten Moment mag es befremdlich wirken, doch dann entwickelt es sich zu einer Geschichte in Geschichten, einem Abenteuer wie ich es in einer eingeschlossenen Hütte nahe der Werra ganz sicher nicht erwartet habe.

Ich mag Anne Kuhlmeyers bisherige Bücher, doch dieses hier hat mich begeistert. Und das mitten im größten Unwetter Deutschlands, abgeschottet mit den Ängsten, Geheimnissen und Erinnerungen von Fremden. Eine Hütte, die die Grenzen der Realität sprengt und doch so realistisch bleibt wie es nur geht. Doch alles kreist um Metha, die schon viel zu lange lebt, um sich immer noch Sorgen zu machen, die aber erst jetzt jemanden findet, der ihre Geschichte nieder schreibt.

Fazit:
Ein Abenteuer über alle Grenzen hinweg. Habt keine Erwartungen, lasst Euch einfach mitnehmen, spürt den Sog, den dieses Buch entwickelt. Außergewöhnlich ungewöhnlich – grandios!

Kommentieren0
0
Teilen
AngiFs avatar

Rezension zu "Thymian und Blut" von Anne Kuhlmeyer

Neo-noir oder einfach schon Kult
AngiFvor 2 Jahren

Ella ist rausgeflogen. Aus ihrem Job als Anästhesistin. Aus der Liebe zu John, der gestorben ist. Aus ihrem Leben. Nun wohnt sie in einem umgebauten Leichenwagen und verdingt sich als Freelancerin in Operationssälen und auf Intensivstationen. Sie sucht nach einem neuen Lebensinhalt und nach einem Haus am Meer und muss sich dabei mit Morphin betäuben. Auf ihrer Suche begegnet sie Anna, die ihr ähnelt wie ein Zwilling. Anna ist Berufssucherin und Inhaberin eines Erotik-Shops. Gemeinsam fahren die beiden Frauen durch Deutschland, Tschechien, Rumänien, durch Wald und Steppe. Und treffen von Zeit zu Zeit den Tod … (Dies ist der Originalklappentext, da ich es selbst nicht besser hätte formulieren können!)

Eine Kurzgeschichte, bizarr anmutend, in fast schon philosophischer Sprache. Mitreißend, modern und auf jeden Fall ganz anders als alles, was ich je zuvor gelesen habe. Herrlich herausgearbeitete Charaktere, die lebendig sind und somit voller Blut. Ein Buch für eine mehr als gelungene Nachmittagsunterhaltung.

Meine Bewertung: klare 5 Sterne von 5 möglichen Sternen. Eine unbedingte Leseempfehlung an alle, die offen für Neues sind und sich von einem frischen Schreibstil überraschen lassen wollen. Mich hat die Story begeistern können und ich würde gerne mehr in einem solchen Stil lesen.


Kommentare: 2
49
Teilen
BookHooks avatar

Rezension zu "Thymian und Blut" von Anne Kuhlmeyer

Eine eigenwillige Kurzgeschichte, zu der ich keinen richtigen Zugang gefunden habe
BookHookvor 3 Jahren

Zum Inhalt:

Anästhesistin Ella Unbekannt hat ihren Job verloren. Und ihre Liebe John. Und dabei auch sich selbst. Hat ihre Seele zerbrochen, in drei Teile. Nun ist sie rast- und ruhelos, lebt in einem ausgemusterten Leichenwagen und schlägt sich mit Gelegenheitsjobs in verschiedensten Krankenhäusern durch.

Als sie Anna Anders trifft, die ihre Zwillingsschwester sein könnte und die ihren Lebensunterhalt als Berufssucherin und Sex-Shop-Besitzerin bestreitet, beschließen die beiden, aus ihrem Leben auszubrechen, zumindest eine kleine Weile. Gemeinsam machen sie sich mit Ellas Leichenwagen und Annas Katze Herr Maus Richtung Bulgarien auf. Eine merkwürdige Reise nimmt ihren Lauf…

 

Meine Meinung:

Vorweg: „Thymian im Blut“ ist eine Kurzgeschichte, die ganze 86 Seiten umfasst. Die verbleibenden Seiten zur angegebenen Seitenzahl von 131 werden im Wesentlichen von einer rd. 20 seitigen Leseprobe zu einem anderen Buch und für die Werbung für weitere Titel eingenommen!

Auf dieser geringen Seitenzahl gelingt es Anne Kuhlmeyer tatsächlich, eine (für mich) vollwertige Story unterzubringen. Die Anzahl der Protagonisten ist überschaubar, und sie sind allesamt äußerst skurril. Allen voran natürlich Ella, alias Elisabeth, alias Sissi. Dass sie ihre innere Leere, ihre unerfüllten Sehnsüchte regelmäßig mit Morphin betäubt, wird zu Beginn schnell klar. 

So schnell mir die Charaktere vertraut (aber nicht wirklich nicht sympathisch) waren, so irritiert war ich von der Story an sich. Sie ist teilweise wirr, abgedreht, merkwürdig. Auf den nur 86 Seiten passiert tatsächlich eine ganze Menge, Tempo und Abwechslung sind somit hoch, die 86 Seiten schnell gelesen.

Sprachlich ist „Thymian und Blut“ alles, außer gewöhnlich. Anne Kuhlmeyer erzählt ihre Geschichte direkt, offen und schonungslos. Gerne auch mit dem ein- oder anderen medizinischen Fachbegriff. Eingestreut sind immer wieder Gedichte. Und auch die Ironie kommt nicht zu kurz, was gut zur Geschichte und zu den Protagonisten gepasst hat. 

Doch leider musste ich feststellen, dass mir am Ende der Sinn der Geschichte leider entgangen ist. So wie sich Ella in ihrem Leben verloren hat, so hat mich Anne Kuhlmeyer leider bei ihrer Erzählung verloren. Die Geschichte ist abrupt zu Ende (obgleich es ein sehr passendes Ende ist), und ich muss zugeben, dass ich sie nicht wirklich verstanden habe (JohnHans?). Ein ganz großes Fragezeichen ist bei mir übrig geblieben. Letztendlich habe ich es mir mit Ellas regelmäßigem Morphin-Konsum erklärt…

Insgesamt hat mich „Thymian und Blut“ von der Erzählweise an „Durch die Zeit in meinem Zimmer“ von Alfred Goubran erinnert. Ella selbst erinnerte mich an Bernhard Aichners „Blum“ aus „Totenfrau“ und die verwirrende Story ließ mich an den Film „Alaska Johansson“ denken.

 

FAZIT:

Eine schwierige, außergewöhnliche 86seitige Kurzgeschichte mit skurrilen Charakteren, einer teilweise wirren Handlung und einem Plot, dessen Sinn sich mir leider nicht vollständig erschlossen hat. Dafür hat mir Anne Kuhlmeyers Lyrik gefallen.  

Kommentieren0
4
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
KBV_Verlags avatar


Liebe Krimifreunde,

Nach „Es gibt keine Toten“ gibt es nun das nächste Meisterwerk der Autorin Anne Kuhlmeyer, das mit Sicherheit wieder begeistern wird. In ihrem neuen Thriller "Night Train" nimmt sie den Leser mit auf eine psychologisch ausgetüftelte literarische Reise auf Schienen.

Zu diesem Buch möchten wir heute eine Leserunde starten. Fragen nach der Rolle von Gewalt in der Gesellschaft, nach dem Umgang mit sogenannten Randgruppen, nach Vorstellungen von Familie oder den Auswirkungen von Individualisierung bestimmen das schriftstellerische Schaffen der Autorin, die an der Diskussion teilnehmen wird.

Inhalt:

Nicola und André entstammen Milieus, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Während André aus dem Luxusleben mit seiner reichen Freundin hinauskatapultiert wurde, ist Nicola nach ihrer Aussage gegen die Mitglieder einer rechten Terrororganisation im Zeugenschutzprogramm.
Eigentlich verbindet diese beiden nichts … außer der unerwarteten Armut, dem Alleinsein, dem Pendlerzug Leipzig-Berlin. Und dem Toten, den sie darin finden.
Keiner von beiden will mit dem Tod des Mannes in Verbindung gebracht werden.
Also fliehen sie. In Zügen.
Auf ihrer Flucht begegnen Nicole und André Vorurteilen, Ignoranz und Gewalt.

Die Autorin Anne Kuhlmeyer legt einen hochspannenden Train-Thriller vor, der den Leser mit auf eine atemlose Reise und hinein in die Finsternis der eignen Befürchtungen nimmt.

 

Für die Leserunde verlosen wir 10 Exemplare „Night Train“. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 16. März 2015 um Mitternacht. Beantwortet einfach folgende Frage: Wo finden die Protagonisten einen Toten?

Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

Zur Leserunde
Anne-Kuhlmeyers avatar

Liebe LovelybookerInnen und Lesebegeisterte,

seid herzlich eingeladen zu meiner Leserunde von „Thymian und Blut“.
Zugegeben, es handelt sich um einen etwas schrillschrägen Text, von dem kaum zu sagen ist, welcher Gattung er angehört. Ein Kurzroman? Eine Novelle? Eine überlange Kurzgeschichte? Gewiss etwas für jene, die Absurdes mögen und nicht auf Lesegewohnheiten festgelegt sind. Aber seht selbst.

Hier ist der Verlagstext dazu:
Ella ist rausgeflogen. Aus ihrem Job als Anästhesistin. Aus der Liebe zu John, der gestorben ist. Aus ihrem Leben. Nun wohnt sie in einem umgebauten Leichenwagen und verdingt sich als Freelancerin in Operationssälen und auf Intensivstationen. Sie sucht nach einem neuen Lebensinhalt und nach einem Haus am Meer und muss sich dabei mit Morphin betäuben. Auf ihrer Suche begegnet sie Anna, die ihr ähnelt wie ein Zwilling. Anna ist Berufssucherin und Inhaberin eines Erotik-Shops. Gemeinsam fahren die beiden Frauen durch Deutschland, Tschechien, Rumänien, durch Wald und Steppe. Und treffen von Zeit zu Zeit den Tod …

Eine Leseprobe findet Ihr hier: http://midnight.ullstein.de/ebook/thymian-und-blut/
Verschickt werden 20 eBooks, wenn Ihr bis zum 31.08.14 um 20:00 folgende Frage beantwortet:
Mit welchem Gefährt ist Ella unterwegs?
(Das ist jetzt voll leicht, aber ich hab mich der üblichen Handhabung angeschlossen.)

Um die Datei zu verschicken, benötige ich natürlich Eure eMail-Adresse. Die sendet Ihr am besten über PN.
Über Feedbacks und Rezensionen freue ich mich natürlich und hoffe, Ihr werdet sie in Euren Netzwerken verbreiten.
Auf einen interessanten Austausch!
Liebe Grüße
Anne Kuhlmeyer

Zur Leserunde
KBV_Verlags avatar
Liebe Krimifreunde,

„Es gibt keine Toten“ heißt der aktuelle Kriminalroman von Anne Kuhlmeyer, zu dem wir heute eine Leserunde starten. Fragen nach der Rolle von Gewalt in der Gesellschaft, nach dem Umgang mit sogenannten Randgruppen, nach Vorstellungen von Familie oder den Auswirkungen von Individualisierung bestimmen das schriftstellerische Schaffen der Autorin, die an der Diskussion teilnehmen wird.

So ist die Versetzung nach Gelsenkirchen für die Coesfelder Kommissarin Marlene Katz kurz vor Weihnachten erst der Beginn einer wahren Odyssee. Sie schmeißt ihren Job und folgt dem Chef einer Sicherheitsfirma nach Leipzig. Bereits in der Silvesternacht wird Marlene Katz dort Zeuge eines Sprengstoffattentats am Völkerschlachtdenkmal. Ein Terrorakt aus der rechten Szene, der in „Es gibt keine Toten“ erst der Anfang einer nicht enden wollenden Serie der Gewalt ist.

Die Ereignisse in Leipzig bekommen durch den Kampf gegnerischer Parteien ein rasantes Tempo und in dem Chaos bleibt Marlene Katz nichts anderes übrig, als auf die sich ständig ändernden Umstände zu reagieren. „Mir ist es wichtig zu erzählen, wie geschlossene Systeme, in dem Falle Gruppen mit gemeinsamen geheimen Kodizes und Zielen ohne regulierende Kritik, den Einzelnen gefangen nehmen und ihn zu Handlungen veranlassen, die er außerhalb niemals tun würde“, formuliert Anne Kuhlmeyer ihre Beweggründe für die Thematik.

Für die Leserunde verlosen wir 10 Exemplare „Es gibt keine Toten“. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 22. April um Mitternacht. Beantwortet einfach folgende Frage: Welche Beweggründe führen dazu, dass Kommissarin Marlene Katz ihren Polizeijob an den Nagel hängt?

Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Community-Statistik

in 69 Bibliotheken

auf 16 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 6 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks