Anne Kunze Ab 18

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Inhaltsangabe zu „Ab 18“ von Anne Kunze

«Die meisten Bücher, die von der deutschen Jugend handeln, sind Bücher über sie. Und wenn junge Frauen und Männer mal zu Wort kommen, hören sie sich an wie Stichwortgeber der Autoren. Anne Kunze und Katrin Zeug dagegen lassen die Jugend selbst sprechen – in all ihren Facetten, Träumen, Ängsten, Leidenschaften und Widersprüchen. Ein – im besten Sinne – authentisches Buch.» FRED GRIMM, AUTOR VON «‹WIR WOLLEN EINE ANDERE WELT,› – JUGEND IN DEUTSCHLAND 1900 – 2010» Mehr als Facebook, Krise und Bachelor im Kopf? – Wer sind die jungen Menschen zwischen 18 und 25, die gerade in die Gesellschaft hineinwachsen? Dieses Buch erzählt Geschichten von großen Plänen und ersten Krisen, Geschichten über das Abwägen, was am wichtigsten ist: Erfolg? Sicherheit? Beziehungen? Vor allem jedoch sind es Geschichten darüber, wie es ist, heute in Deutschland erwachsen zu werden.

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  • Rezension zu "Ab 18" von Anne Kunze

    Ab 18
    sarahkolumbus

    sarahkolumbus

    22. March 2011 um 17:55

    Es gibt die Generation Golf, Generation Doof, Generation Geil, die Generation der Nachkriegszeit, Generation 68, außerdem Generation Praktikum und Generation Pragmatisch. Noch nie war die Versuchung der Journalisten so groß den einzelnen Generationen ein Substantiv zu verpassen um sie auf ein prägnantes Schlagwort zu reduzieren. Anne Kunze und Katrin Zeug beschäftigen sich in "Ab 18 -Was junge Menschen wirklich machen" mit den heute 18 bis 25-Jährigen. Der Spiegel spricht von der Generation "Krisenkinder". Aber sind wir das? Sind wir nicht Generation Facebook, Generation BWL oder Generation Bachelor? Die beiden Autorinnen sprechen mit mehr als 20 jungen Leuten und fragt nach Träumen, Idealismus, Zukunftsängsten, Karrierevorstellungen oder nach den alltäglichen Tagesabläufen. Es ist das "Erwachsen-Werden", wonach die beiden Autorinnen fragen und dabei stellen sie vor allem die Frage, wie? Wie treffen wir, die jungen Menschen von heute, angesichts der Fülle an Möglichkeiten, die es gibt, unsere Entscheidungen? Zum Beispiel die der Berufsfindung. Und inwieweit wird diese Entscheidung von der Komplexität der Medien und der damit verbundenen Angst vor Terror oder dem Ökosystem wie Klimakatastrophen oder sei es simpel das drohende "Kapitalistische Wirtschaftssystem" beeinflusst? Denn sicher scheint nur zu sein, dass nichts sicher ist. Die meisten Menschen zwischen 18 und 25 befinden sich in der Zeit des Lernens (und des Fehler machens). Manche gehen noch zur Schule, einige machen eine Ausbildung und manche studieren. Wie finanzieren wir die Lernzeit? Wir sind selbstverantwortlich für uns und unsere Entscheidung, wir lösen uns von unseren Eltern und stehen auf eigenen Füßen. Manche von uns ziehen das erste mal mit ihrem Freund oder Freundin zusammen und erfahren, dass Beziehungen harte Arbeit erfordern. Manche sind schon verheiratet und gründen eine Familie. Sie sprechen mit jungen Menschen, die besonders sind. Sie sprechen mit einer 19-jährigen Mutter und ihrem 3-jährigen Kind, sie sprechen mit drei Soldaten, die sich für die Ausbildung bei der Bundeswehr entschieden haben oder sie sprechen mit einem Fotografen, der schon im Alter von 16, Fotos für das Rolling Stone Magazine gemacht hat. Aber natürlich nicht ohne, noch im Vorwort zu erwähnen, dass die Geschichten sich zu keinem Generationenporträt addieren oder beispielhaft für die ganze Generation stehen. Sie stellen kluge Fragen, die von den jungen Menschen ehrlich beantwortet werden. Es gibt keine abschließende Analyse und der Generation wird kein Name gegeben, sondern es wird gestaunt über die vielen Gedanken, Ängste und Hoffnungen, die sie sich machen. Einen roten Faden muss man selber finden und die Schlußfolgerungen selber überlegen. Trotz dessen (oder gerade deswegen) schaffen die beiden Autorinnen eine 240-Seitige Lektüre, die inspiriert und ein authentisches Abbild einer Auswahl schafft, in dem man seine eigenen Ängste und Träume wiederfindet.

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