Anne Lück Das Mädchen mit den Engelshänden

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen mit den Engelshänden“ von Anne Lück

Johanna kann seit ihrer Kindheit den Tod von Menschen mittels einer Berührung sehen. Als sie auf diese Weise ihre einzige Freundin Carla verliert, ist Johanna vollkommen am Ende. Sie begeht Selbstmord. Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod trifft sie auf Than – einen Todesengel, der ihr anbietet, ihr Leben ebenfalls als Todesengel fortzuführen. Als Johanna das Angebot annimmt, ahnt sie noch nicht im Geringsten, was sie erwarten wird – die Intrigen der Engel, eine neue Liebe und eine Freundschaft, die weit über den Tod hinausgeht.

Interessante Story, aber zu schnell erzählt. Viel mehr Details hätten der Geschichte gut getan.

— marcelloD

Zwischen den Welten muss Johanna Entscheidungen fällen und Menschen in den Himmel oder in die Hölle schicken....

— kassandra1010

Toll

— Xanaka

Spannend, mitreissend und flüssig!

— Ramira

Etwas unlogisch, aber eine schöne Geschichte über die Liebe und das Leben nach dem Tod!

— Thala

emotional, mitreißend & voller Zauber!

— suggar

Eine schöne Idee, mit gut ausgearbeiteten Charakteren. Detailliertere Erklärungen hätten die Geschichte in sich schlüssiger gemacht.

— Litis

Ganz tolles Buch über Freundschaft, Liebe und das Leben nach dem Tod ... außerdem ein ganz toller Schreibstil. Top!

— xEla81

Eine berührende und fesselnde Geschichte über Freundschaft, Liebe, den Tod und das Leben danach. Für jüngere Leser anfangs evtl. etwas hart.

— Kaito

Liebevoll und traumhaft schön

— Yunika

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    Das Mädchen mit den Engelshänden

    marcelloD

    24. August 2015 um 13:33

    "Das Mädchen mit den Engelshänden" handelt von Johanna, die seit ihrer Kindheit mittels einer Berührung den Tod von Menschen voraussehen kann. Auf diese Weise hat sie schon ihre Eltern sterben sehen. Seitdem meidet sie jegliche Berührungen und somit auch menschliche Kontakte. Erst als sie Carla kennen lernt, überdenkt sie diesen Grundsatz. Doch auch Carla sieht Johanna nach einer Berührung sterben. Johanna kann diese Schuld nicht länger ertragen und begeht Selbstmord. Sie gelangt in eine Zwischenwelt, wo sie dem Todesengel Than begegnet, der ihr anbietet ebenfalls Todesenegel zu werden. Johanna nimmt das Angebot an und gerät in eine Welt von Intrigen, Entscheidungen und voller Liebe. Zu diesem Buch fällt es mir schwer, eine Rezension zu schreiben, aber ich versuche mal all meine Gedanken so zu formulieren, dass sie nachollziehbar sind. Die Grundidee ist auf jeden Fall sehr interessant und diese Meinung habe ich auch bis zum Ende vertreten. Vielen Nebeneffekte, die Charaktere und der Stil wiesen aber Mängel auf. Bereits in der Leseprobe habe ich darauf hingewiesen, dass ich den Prolog wirklich sehr schlecht gewählt finde. Zu diesem Zeitpunkt lag es daran, dass er keinerlei Spannungselemente enthielt und deswegen kein Catcher war, der den Leser bei der Stange hält. Nach der Beendigung des Romans erschließt sich mir aber noch nicht mal der Sinn. Natürlich wurde dadurch thematisch vieles eingeführt, aber dann doch besser gleich mit Kapitel 1 beschriften, dann erwartet man als Leser auch keine Hochspannung. Zu den Charakteren: mit Johanna wurde ich bereist in der Leseprobe nicht richtig warm, aber das hat sich doch etwas gelegt. Sie ist keine Figur, bei der man mitgerissen wird, aber ihr Nervfaktor hatte sich irgendwann auch erledigt. Die restlichen Figuren sind auf einem ähnlichen Niveau, letztlich scheitern sie aber alle an der Erzählweise. Leider, leider, hatte ich immer wieder das Gefühl, dass viel zu schnell erzählt wird, beziehungsweise, dass viele entscheidene Szenen nicht komplett ausgearbeitet wirkten. So hätte man noch viel mehr über Than, Lilith und auch Carla erfahren können. Auch die Grundidee mit den Todesengel hätte man noch besser erläutern können, warum ausgerechnet Johannas Begabung so wertvoll für die Todesengel ist (warum gibt man sie dann am Ende doch recht freiwillig wieder auf?) und auch der moralische Zwiespalt, in der man als Todesengel steckt. So hat mir stets das letzte bisschen gefehlt, damit mir die Geschichte und auch die Figuren ans Herz wachsen konnten. Insgesamt gesehen hat "Das Mädchen mit den Engelshänden" aber einen würdevollen Schluss gefunden (dass war nämlich meine große Sorge: wie mag diese Geschichte wohl enden?), der die Geschichte für mich definitiv abrundet. Daher würde ich diesen Jugendroman grundsätzlich immer weiterempfehlen, weil man durchaus ein Lesevergnügen hat, wenn auch ein recht kurzes. Würde ich aber weitere Titel von Anne Lück lesen wollen, so würde ich mir mehr ausgearbeitete Geschichten wünschen. Das Potential ist definitiv da, jetzt muss es nur noch ausgeschöpft werden und dann wäre ich schon recht zufrieden.

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  • Tolles Buch über Freundschaft, Liebe und das Leben nach dem Tod!

    Das Mädchen mit den Engelshänden

    xEla81

    01. July 2015 um 12:18

    Es ist zwar schon eine Weile her, seit ich das Buch gelesen habe, aber ich fand es toll! Eine unglaublich tolle Geschichte, in der man nicht immer sofort weiß, wer gut und wer böse ist und alles in allem etwas verschwimmt. Aber das tut dem tollen Leseerlebnis keinen Abbruch ... ich finde es absolut empfehlenswert. Johanna ist eine Einzelgängerin und will das auch so bleiben. Der Grund dafür ist, dass sie ein Todesengel ist, sie jedoch nichts davon weiß. Sie hat die Gabe, durch die Berührung eines Menschen, dessen Tod vorherzusehen. Dementsprechend meidet sie alle Menschen. Sie lebt bei ihrer Tante, da ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen. Doch ihre Tante mag sie nicht, sie hält sie für einen bösen Menschen und verachtet sie. Johanna ist in Therapie und ihr Therapeut will sie mit Carla bekannt machen, da beide junge Mädchen ohne soziale Konakte sind. Erst ist Johanna dagegen, doch schon bald entwickelt sich eine tolle Freundschaft. Aber auch hier trifft Johanna's Vision vollends zu und auch Carla stirbt. Daraufhin sieht Johanna keinen Sinn mehr im Leben und nimmt sich selbst das Leben ... dann geht's auch erst richtig los. Beide sind in einer Art Zwischenwelt, Johanna als Todesengel und Carla als Himmelsengel ... und so treffen sie sich wieder, aber sie stehen sich in gewissem Sinne als Konkurrenten gegenüber. Mehr möchte ich eigentlich dazu nicht schreiben, denn alle weiteren Leser sollen ebenfalls die Möglichkeit haben, unvoreingenommen das Buch zu lesen! Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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  • Engel

    Das Mädchen mit den Engelshänden

    Tine_1980

    29. April 2015 um 19:30

    Johanna lebt nach dem Tod ihrer Eltern bei Ihrer Tante, mit der sie nicht richtig klar kommt. Nachdem sie damals den Tod ihrer Eltern vorausgesehen hat und deswegen vermeidet Menschen anzufassen, wird sie von Ihrer Tante als Hexe beschimpft und ist seit inzwischen 10 Jahren in Behandlung bei Sebastian. Dieser versucht sie mit der auch unter Sozialphobie leidenden Carla zusammenzubringen. Die Beiden freunden sich trotz anfänglicher Schwierigkeiten an und Johanna vertraut Carla ihre "Gabe" an. Als sie bei einer Auseinandersetzung einen Schulkollegen anfaßt, sieht sie auch dessen Tod und versucht diesen Jungen zu retten, was aber nicht gelingt. Als sie dann auch den Tod von Carla nicht vermeiden kann, nimmt sie sich das Leben. Als sie aufwacht ist sie in einer Zwischenwelt und wird dort vor die Wahl gestellt, ein Todesengel zu werden. Als Todesengel lernt sie Than kennen, der vorher auch ein Mensch war und wird von ihm in ihren Job eingewiesen. Dabei lernt sie ihn nicht nur kennen, sondern auch lieben. Doch bei einem Auftrag steht dann auf einmal Carla vor ihr, auch als Engel. Die Charaktere sind einfach gestrickt, Johanna und Carla sind ängstlich, abgeschottet und tauen mit der Zeit auf, eine zarte Freundschaft entsteht und entwickelt sich zu einer himmlischen Freundschaft, die den Himmel und die Hölle näher bringt. Than war mir sehr symphatisch, witzig, liebevoll, besorgt, mit viel Charme und ein bißchen von sich überzeugt. Lillith und Michael hätten meiner Meinung nach eigentlich ihre Plätze tauschen müssen, doch dann wäre der Sinn der Geschichte ja weg. Der Schreibstil ist flüssig, einfach zu lesen und man hat die knapp 220 Seiten schnell durch, doch mir fehlt etwas der Tiefgang. Es ist eine nette Geschichte, die mich aber nicht vom Hocker reißt. Für einen Urlaub, wo man leichte Kost zum Lesen haben möchte ideal, aber mir etwas zu einfach gestrickt. Vieles kann man vorausahnen und wirkliche Spannung ist nicht geboten. Vielleicht sind die Leser eher bei den ab 12 Jährigen zu finden, aber mich, die sehr gerne Jugendromane liest, konnte es nicht überzeugen. Es war keine verschwendete Zeit, aber eben auch nicht unbedingt zu lesen.

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  • Eine Geschichte über Leben und Tod!

    Das Mädchen mit den Engelshänden

    kassandra1010

    30. January 2015 um 18:03

    Die junge Johanna wird nach dem Tod ihrer Eltern von ihrer Tante aufgezogen. Die findet, dass ihre Nichte ein hoffnungsloser Fall ist und befasst sich lieber mit ihrem eigenen Leben. Johanna ist seit dem Tag als Waise in therapeutischer Behandlung und versucht, irgendwie zu überleben, da ihre Tante ja dabei nicht gerade eine große Hilfe darstellt.   Doch Johanna hat genug von dem beschissenen Leben und bringt sich um. Aber Johanna ist nicht Tod, sie befindet sich in einer Art Zwischenwelt und hat einen ganz klaren Auftrag! Sie unterstützt die Todesengel bei Ihrer Arbeit und gerät dadurch zwischen die Fronten von Gut und Böse im Himmel!   Ein spannender Jugendroman über Liebe, Glaube und an das Leben!  

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  • Verblüffend und mit einem Lächeln im Gesicht

    Das Mädchen mit den Engelshänden

    Xanaka

    12. November 2014 um 16:39

    Gibt es ein Leben nach dem Tod? Keiner weiß genau, was mit uns passiert danach? Wie auch, es ist ja noch Niemand zurückgekommen und hat davon berichtet. In der Geschichte von Johanna - das ist das Mädchen mit den Engelshänden – und Carla geht es im Grunde genau darum. Johanna ist durch ihr persönliches Schicksal, dem frühen Tod ihrer Eltern, schwer traumatisiert und nicht in der Lage zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Sie ist schon Jahre in therapeutischer Behandlung. Ihr Therapeut wagt ein Experiment und so lernt Johanna Carla kennen. Diese hat ähnliche Probleme wie Johanna und das ist es letztendlich, was die beiden auch zusammenführt. Johanna kann sich Carla anvertrauen und ihr sagen, warum sie mit Niemandem näheren Kontakt haben kann. Alle Personen, die sie berührt, sterben. Sie hat es bei ihren Eltern erlebt, sie erlebt es bei einem Jungen aus ihrer Klasse und letztendlich erlebt sie es dann auch bei Carla. Diese stirbt vor ihren Augen. Johanna gibt sich die Schuld, denn Carla wollte doch eigentlich nur probieren, ob es wirklich immer passiert. Das führt letztendlich dazu, dass Johanna zum letzten Mittel greift und sich selbst das Leben nimmt, weil sie sich besonders für den Tod von Carla verantwortlich fühlt. Johanna landet in einer Art Zwischenwelt und erfährt, dass sie einer der Menschen mit der Begabung zum Todesengel ist. Ihre Aufgabe soll es sein, Menschen die auf der Welt eigentlich dem Tode geweiht sind, aber nicht gehen wollen, den Weg zu vereinfachen. Aber es ist dann nicht der Weg in den Himmel, sondern in die Hölle. So viel dazu – ich muss ja nicht alles verraten, was passiert. Die Geschichte ist toll geschrieben. Ich bin fast geneigt zu glauben, so könnte es sein. Sie fesselt und ist spannend, weil auch unvorhersehbar. Es geschehen Dinge, die ich so nicht gedacht hätte. Wie denn auch. Mit viel Fantasie ist da ein tolles Buch entstanden, was sich lohnt zu lesen. Die Charaktere sind spannend beschrieben. Und das Ende ist verblüffend, unglaublich und es macht einen richtig froh und zufrieden. Ich kann das Buch weiterempfehlen, es ist unterhaltsam und hat mich fasziniert. Ein Dank an Anne Lück für dieses schöne Buch und ja es war ein Lächeln auf meinem Gesicht!

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  • Schönes Ende, das über die Schwachstellen aber nicht hinwegtäuschen konnte

    Das Mädchen mit den Engelshänden

    wonderfulrose

    Das Cover ist wunderschön. Die angedeuteten Flügel und die wehenden Haare, gefallen mir sehr gut! Die Farben sind warm und herzlich, könnten jedoch über die eher traurige Grundstimmung des Buches hinwegtäuschen. Man sollte sich da lieber nicht blenden lassen. Der Einstieg ins Buch fiel mir eher schwer. Zunächst findet man sich in einer Situation wieder, wo Johanna bereits gestorben ist und man ihre Tante (eine wirklich unsympathische Person) begleitet. Danach gibt es einen Sprung zurück und man erfährt, wie es zu Johannas Tod kam. Genau da bekam ich dann einige Schwierigkeiten. Johanna war mir mehr als unsympathisch (das gibt sich später zum Glück). Und allen voran das Zusammentreffen oder besser gesagt das Anfreunden von Johanna und Carla war für mich leider ziemlich unecht und wirkte irgendwie gestellt, genau so wie die Dialoge. Wenn das so weiter gegangen wäre, hätte ich mit dem Buch ernsthafte Probleme bekommen. Zum Glück wird es jedoch besser. Der Zeitraum bis zu Johannas Tod ist gut gewählt. Er zeigt dem Leser, wie es dazu kam, ohne zu langatmig zu werden. Nach ihrem Selbstmord wird Johanna vor die Wahl gestellt, ob sie in der Zwischenwelt, in der sie sich wiederfindet, bleiben möchte oder direkt weiter in die Hölle gehen möchte. Johanna will bleiben und nimmt ab sofort ihre Arbeit als Todesengel auf. Die Idee an sich hat mir sehr gut gefallen. Leider wird recht wenig dieser himmlischen und höllischen Dinge genauer erklärt. Vieles wird einfach als gegeben angesehen. Zum Beispiel sind Johanna genauso wie Than tot. Bluten aber, haben eine Narbenbildung, heilen zwar schneller als normale Menschen, können aber dennoch getötet werden. Mhm, erschien mir nicht ganz logisch. Sowieso bin ich während Johannas Todesengeldasein mehrfach auf nicht ganz schlüssige Geschehnisse gestoßen. Es stellten sich mir viele Fragen, von denen im Laufe des Buches aber kaum eine beantwortet werden konnte. Zwar konnte das wirklich toll konstruierte Ende einiges wieder herausholen, aber auch nicht alles. Weil selbst da Unstimmigkeiten auftauchten und es ein bisschen zu glücklich für die Geschichte wirkte. Alles in allem ist es eine sehr schöne Idee, der ein paar Seiten mehr sicher nicht geschadet hätten. Ich vergebe (wegen des Endes) gute 3,5 Sterne. Aufgrund der zahlreichen Kritikpunkte reicht es aber leider nicht für 4.

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    • 5

    Litis

    11. September 2014 um 15:45
    wonderfulrose schreibt Ja, das fand ich auch. Hatte ja extra geschrieben, dass ich mit der Rezi noch warte, damit sie die Dinge noch aufklären kann. Aber weil da leider überhaupt nichts mehr kam, konnte das Buch mich ...

    Wer weiß... Vielleicht war sie dann beleidigt, weil wir ihr Buch kritisiert haben? o_O

  • Engelshände oder Teufelshände?

    Das Mädchen mit den Engelshänden

    Ramira

    Zum Inhalt:  Ein Mädchen,Johanna, das durch die Berührung seiner Hände Visionen vom Tod des anderen erhält und es doch nicht verhindern kann. So sieht sie u.a. ihre Eltern sterben. Sie verschließt sich vor anderen Menschen, vor Berührungen und letztlich vor dem Leben selbst. Ihr einziger "Freund", ihr Psychotherapeut. Zumindest der Mensch, der sie am meisten zu verstehen scheint, obwohl sie ihm ja auch nur die Hälfte erzählt. Sie lebt bei ihrer Tante, die ein wahrer Drachen ist und sie offenbar verabscheut. Die Schule eine Qual. Sie lernt ein Mädchen kennen, das auch eine Sozio-phobie hat und es beginnt eine zarte Freundschaft. Doch der plötzliche Tod der Freundin zerstört alles und Johanna nimmt sich das Leben....! Der Einstieg war wahnsinnig spannend und bei ihrem Tod war ich sehr betrübt und hatte eigentlich das Gefühl das Buch ist zu Ende. Johanna ist verschlossen, kratzbürstig und erst auf den zweiten Blick sympathisch. Wer kann schon verurteilen, wie sie ist, wenn sie den Tod ihrer Eltern mitansehen mußte, ohne es verhindern zu können und dann lieblos bei einem Drachen aufwächst. Sich jeder körperlichen Nähe entziehen muß um das Grauen nicht immer wieder erleben zu müssen? Ich kann das nachvollziehen. Der Einstieg ist bombastisch und verstörend. Traurig und beklemmend. Als johanna in der Zwischenwelt erwacht und entscheiden darf, als Todesengel zu arbeiten oder direkt in Hölle zu fahren, entscheidet sie sich für die Zwischenwelt. Ihre Arbeit ist einerseits entsetzlich, andererseits sinnvoll und wichtig. Ich finde die Idee mit den Todesengeln und den Himmelsengeln sehr gut. Sowohl deren Arbeit, als auch die einzelnen Charaktere. Allesamt sind gut ausgearbeitet und bleiben ihrer Linie treu. Jedoch ein Himmelsengel sollte lieber in die Hölle, finde ich....! Aber jede gute Geschichte braucht einfach einen Bösewicht. Das Buch ist ein Pageturner, einmal angefangen, habe ich es in einem Rutsch durchgelesen. Es hatte mich total gepackt. Die Autorin hat einen roten Faden und verfolgt ihn bedingunslos. Die Geschichte hat einen gut aufgebauten Spannungsbogen und bleibt in sich schlüssig und logisch. Sicher gibt es, realistisch gesehen, Logikfehler, jedoch nehme ich diese Geschichte als das was sie ist, eine Fantasy-Erzählung. Und da ist alles erlaubt. Sicher muß die Logik in sich erhalten bleiben, aber das ist hier ja der Fall. Die Charaktere sind recht gut ausgearbeitet und das Ende nimmt nochmal richtig an Fahrt auf und wird ein gutes, nein, ein sehr gutes Ende. Besser als ich erwartet hätte.  Ein Buch über Hoffnung, Freundschaft, erste (absolut unschnulzige) Liebe und eine zweite Chance. Fantastisch. Ich bin sehr begeistert und hoffe Frau Lück schreibt noch mehr. Das Buch gehört auf jeden Fall nicht zum gängigen Einheitsbrei. Fazit: tolle, spannende und besondere Fantasy-Geschichte mit Suchtfaktor. Glasklare Kaufempfehlung!

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    • 4
  • Engelshände – ein Fluch oder doch eine Gabe?

    Das Mädchen mit den Engelshänden

    Skybabe

    04. September 2014 um 10:30

    Johanna ist ein sechzehnjähriges Mädchen, dass schon einiges in ihrem Leben mitmachen musste. Nach dem Tod ihrer Eltern vor 10 Jahren lebt sie bei ihrer bösartigen Tante. Sie meidet jegliche sozialen Kontakte, doch den Grund dafür, den kennt nur sie selbst. Denn niemand darf erfahren, dass sie den Tod ihrer Mitmenschen durch eine Berührung sehen kann. Alles begann mit dem Vorhersehen des Todes ihrer Eltern. Diese Last macht sie einsam und missmutig. Deshalb wird sie auch von ihrem Therapeuten Sebastian gegen ihre „Sozialphobie“ behandelt. Durch ihn lernt sie Carla kennen. Carla wurde des Öfteren Gewalt angetan und vertraut seitdem niemanden mehr. Der Therapeut der beiden hofft nun, Carla und Johanna würden sich gegenseitig aus der Isolation helfen. Die beiden freunden sich tatsächlich an, bis eine verhängnisvolle Berührung Johanna erneut in die Verzweiflung stürzt und sie sich selbst das Leben nimmt. Doch sie stirbt nicht endgültig, sie bekommt die Möglichkeit als Todesengel ihr Dasein weiter zu führen, doch ist das die richtige Entscheidung? Sie wird in einen Machtkampf zwischen den Himmelsengeln und Todesengeln verwickelt und merkt schnell, auch als Engel kann es immer noch um Leben und Tod gehen. Wird es dennoch eine Rettung für sie geben? Meinung: „Das Mädchen mit den Engelshänden“ ist mein erstes Buch von Anne Lück und bestimmt nicht das Letzte. Anne Lück hat mit ihrem Roman eine wirklich schöne Engelsgeschichte mit tieferem Sinn hervorgebracht. Das Eintauchen in die Handlung war zu Beginn etwas schwierig, da die Autorin hier verschiedene Zeitsprünge gewählt hat, um dem Leser die Hintergründe in Johannas Leben vor und nach ihrem Tod näher zu bringen. Doch das gab sich sehr schnell. Die Idee mit den Himmelsengeln und Todesengeln, die um die Seelen der Verstorbenen kämpfen, um sie entweder in den Himmel oder die Hölle zu schicken, hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Möglichkeit der Todesengel die verstorbenen Menschen, die eigentlich für die Hölle bestimmt waren, zu begnadigen fand ich toll. Mir gefällt der Gedanke dabei, dass es im Rückblick nicht auf eine einzige gute oder schlechte Tat ankommt, sondern man immer das Ganze im Auge behalten sollte. Leider brachten mich so kleine Unstimmigkeiten wie z. B. sich öffnende automatische Türen in einem Zug für unsichtbare Engel, manchmal zum Grübeln und Stocken, das hat meine Begeisterung aber nur wenig gemindert. Da sich die Verstorbenen nicht immer gleich ihrem Schicksal ergaben und es auch nie sicher war, welche Engel die Seele nun für ihr „Lager“ gewinnen können, blieb die Spannung immer erhalten und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das Ende war doch schneller da als gewünscht und für mich so gar nicht vorhersehbar. Ich hätte mir hier ein paar Seiten mehr gewünscht. Für mich hätte die Story ruhig etwas mehr ausgeschmückt werden können. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen und für ein Jugendbuch genau richtig. Charaktere: „Sie wollte keinen engen Kontakt zu irgendeinem anderen Menschen. Sie wollte niemanden mehr berühren müssen. Sie wollte nie wieder den Tod eines Menschen mit ansehen.“ Seite 23 Den Hauptcharakter Johanna lernte ich als ein einsames, störrisches und verbittertes 16-jähriges Mädchen kennen, das sich von allen Personen um sich herum, zum Selbstschutz, abwendete. Es war schön mit anzusehen, wie sie sich ihrer neuen Freundin Carla öffnet und wieder etwas Vertrauen und Lebensmut findet, und doch kamen die Verbissenheit und der Pessimismus immer wieder mal durch. Erst als sie in der Zwischenwelt auf die Todesengel Than und Lilith trifft, kann sie ihr Schicksal annehmen und erfährt auch die Wahrheit über ihre „Gabe“. Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt sie sich irgendwo zugehörig und nicht wie ein „Monster“. Dieses neue Gefühl wird allerdings durch die Machenschaften des Engels Michael schnell getrübt. Obwohl die Geschichte fast ausschließlich aus der Erzählerperspektive aus der Sicht Johannas erzählt wurde, konnte ich irgendwie keine richtige Verbindung zu Johanna aufbauen. Der Charakter blieb für mich leider immer etwas oberflächlich und unnahbar. Carla ist ein ganz toller Charakter mit viel Wärme und Mitgefühl. Ich konnte gar nicht anders, als sie einfach in mein Herz zu schließen. Sie ist Johanna eine ganz wunderbare Freundin. Sie hütet Johannas Geheimnis, und versucht Johanna immer die positiven Aspekte an allem zu zeigen. Obwohl sie selbst so viel Schlimmes erlebt hat, sucht sie in allem das Gute. Sie öffnet sich Johanna vollkommen und gibt ihr alles an Vertrauen und Liebe, die es nur in einer wahren Freundschaft geben kann. Selbst als sie ihr eigenes Schicksal einholt, hält sie an dieser Freundschaft fest und gibt Johanna nicht auf. Than ist ein Todesengel der Johanna in ihre neue Arbeit einweist und sie in allem unterstützt. Er ist ein Beschützer-Typ, der das Wohl anderer immer über seines stellt und sehr schnell Johannas Herz für sich gewinnt. Er wirkte auf mich etwas wie ein Draufgänger, was andererseits bei den Machenschaften des Engels Michael, der selten mit fairen Mitteln kämpfte, nötig ist. Fazit: Ein wunderbares Jungendbuch über Freundschaft, erste Liebe und Verzweiflung, das zum Nachdenken anregt und für jeden, die eine oder andere Lektion bereitlegt. Die Autorin konnte mich mit ihrer Geschichte um das Schicksal von Johanna mitreißen und begeistern, deshalb kann ich es nur empfehlen. Wegen meiner anfänglichen leichten Verwirrung und der einen oder anderen Unstimmigkeit vergebe ich hier 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Das Mädchen mit den Engelshänden: Roman" von Anne Lück

    Das Mädchen mit den Engelshänden

    Between-t-lines

    Manchmal bekommt man seine zweite Chance erst nach dem Tod... Am 11. Juli gingen die ersten Bücher des neuen Ullstein-Labels "Forever" an den Start! Im Vordergrund stehen besondere Freundschaften und die ganz große Liebe."Das Mädchen mit den Engelshänden" sticht zwischen den anderen Büchern da mit einer ordentlichen Portion romantischer Fantasy noch ein bisschen heraus! Hier der Klappentext: Johanna kann seit ihrer Kindheit den Tod von Menschen mittels einer Berührung sehen. Als sie auf diese Weise ihre einzige Freundin Carla verliert, ist Johanna vollkommen am Ende. Sie begeht Selbstmord. Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod trifft sie auf Than – einen Todesengel, der ihr anbietet, ihr Leben ebenfalls als Todesengel fortzuführen. Als Johanna das Angebot annimmt, ahnt sie noch nicht im Geringsten, was sie erwarten wird – die Intrigen der Engel, eine neue Liebe und eine Freundschaft, die weit über den Tod hinausgeht. Und jetzt habt ihr die Chance, eins von 10 ebooks zu gewinnen, und das Buch schon in einer Woche auf eurem eReader lesen zu können!Schreibt einfach eine Bewerbung, und warum ihr "Das Mädchen mit den Engelshänden" UNBEDINGT lesen müsst! :) Viel Glück und dann viel Spaß beim Lesen!

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    • 125

    Ramira

    24. August 2014 um 11:38
    Beitrag einblenden
  • Teilweise unlogisch, aber trotzdem schön

    Das Mädchen mit den Engelshänden

    Thala

    17. August 2014 um 15:21

    Zum Inhalt: Johann ist eine Jugendliche mit einer sehr ausgeprägten Sozialphobie mit ausgesprochen aggressiven Zügen. Ihre Eltern sind vor Kurzem gestorben und sie lebt fortan bei ihrer tyrannischen, kaltherzigen Tante. Johanna ist traurig und fühlt sich zutiefst ungeliebt. Ihre Widerspenstigkeit baut sie wie einen Schutzpanzer um sich herum auf, der erst durch Carla, ein Mädchen, welches sie während ihrer Therapie kennenlernt, durchbrochen wird. Wie es das Schicksal so will, stirbt Carla vor Johannas Augen, welche sich kurz darauf umbringt, da sie sich die Schuld am Tod ihrer Freundin gibt. Doch als sie tot ist, bekommt sie eine 2.Chance: Sie kann die Gabe ihrer todbringenden Hände als Todesengel einsetzen! Johanna nimmt diese Chance an und kämpft seither als Todesengel gegen den göttlichen Willen. Meine Meinung: Generell hat mir die Grundidee des Buches sehr gut gefallen. Ich mag die Idee, dass das Leben nach dem physischen Tod nicht einfach so aufhört, sondern das es noch eine Zwischenwelt gibt, für jene Seelen, die keine Ruhe finden. Schön fand ich auch, dass die Autorin biblische Gestalten wie Lilith und den Erzengel Michael in ihre Geschichte aufnimmt. Allerdings hatte ich teilweise meine Probleme mit der Logik des Buches. Hier hätte ich mir gewünscht, dass das Leben als toter Mensch in der Zwischenwelt genauer erklärt würde, denn es war für mich absolut nicht logisch, dass tote Menschen zwar nicht mehr atmen, aber dennoch bluten und getötet werden können. Außerdem vermute ich, dass es an der Erzählperspektive liegt, dass ich mit der Protagonistin Johanna nicht richtig warm geworden bin, denn für mich war sie einfach eine unausstehliche Kratzbürste mit manchmal fast menschlichen Zügen. Trotzdem eine solide Leistung, denn das Buch war leicht zu lesen und ich habe es bis zum Ende gelesen, weswegen es die drei Sterne voll verdient hat.

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  • Eine wahrlich besonderer Roman

    Das Mädchen mit den Engelshänden

    mimimaus01

    17. August 2014 um 15:16

    Der Autorin Anne Lück ist mit „Das Mädchen mit den Engelshänden“ ein wahrlich besonderer Roman gelungen. Wir lernen Johanna kennen, die die schreckliche Gabe besitzt, jeden, den sie berührt, zu Tode zu bringen. Dieses geschah bereits mit ihren Eltern, einer Nachbarin und einem Klassenkameraden. Nun lebt Johanna ganz in sich zurückgezogen bei ihrer Tante. Sie geht zu ihrem Therapeuten Sebastian, doch auch ihm kann sie nicht alles über sich erzählen. Bei Sebastian lernt sie Carla kennen. Carla folgt ihr auf Schritt und Tritt, und Johanna ist dieses gar nicht recht. Weiß sie doch, dass sie ein unglücksbringender Mensch ist. Doch die Mädchen kommen sich näher, und Johanna kann sagen, dass sie eine Freundin gewonnen hat. Durch einen dummen Unglücksfall stirbt Carla. Bei derem Tod sieht sie einen weißgekleideten Mann, der ihr sagt, dass sie an allem schuld sei. Johanna nimmt sich das Leben…. Doch hier endet nicht das Buch, nein, es geht weiter…. Johanna kommt in eine Art Zwischenwelt, und sie muss sich entscheiden, ob sie direkt in die Hölle oder aber als Todesengel ihr weiteres Dasein verbringen will. Sie nimmt dieses an, und arbeitet nun neben Than (auch ein „ehemaliger“ Mensch) fortan als Todesengel. Wie die Geschichte weitergeht, werde ich natürlich nicht verraten…. Ich habe nicht im Traum daran gedacht, dass mich das Buch derart fesseln würde. Es hat von allem etwas. Man lebt und leidet mit Johanna. Man spürt den Zorn. Und auch die zarten Bande einer Liebe. Durchgehend flüssig geschrieben, liest sich das Buch in einem durch, ohne dass man es aus den Händen legen möchte.

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  • Eine zweite Chance nach dem Tod.

    Das Mädchen mit den Engelshänden

    Kaito

    Johanna ein schlimmes Geheimnis mit sich rum, sie kann mit einer einzigen Berührung den Tod des Menschen sehen. Johanna lebt bei ihrer Tante, die das Mädchen im besten Fall ignoriert, im schlimmsten Fall beschimpft, mit dem Teufel im Bunde zu sein. Als Johanna Carla kennen lernt, hat sie zum ersten Mal eine wirkliche Freundin. Doch bald reißt der Tod die Mädchen wieder auseinander... Oder doch nicht? Diese Geschichte handelt nicht nur von dem schweren Leben von Johanna, sondern auch von einer zweiten Chance. Zu Beginn fand ich die Geschichte emotional sehr ergreifend und hart. Man wird mit Johannas Schicksal konfrontiert und kann ich sehr gut nachfühlen, wie schrecklich ihr Leben für sie ist. Aber man freut sich auch mit ihr, wenn sie schöne Dinge erlebt, an Selbstvertrauen und Freunden gewinnt und man hofft und bangt, dass alles für sie gut ausgeht. In diesem Buch wird das ergreifende Schicksal eines Mädchens mit den Irrungen und Wirrungen eines Lebens nach dem Leben und einer wundervollen Liebesgeschichte verflochten. Auch wenn man in den ersten Kapitel schonmal schwer schlucken muss, kann man an dem Buch wirklich Spaß haben. Vielleicht nicht unbedingt für die jüngsten Leser unter uns, aber trotzdem empfehlenswert!

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    • 2

    dieFlo

    17. August 2014 um 13:02
  • Schöne Geschichte, aber nicht ganz schlüssig

    Das Mädchen mit den Engelshänden

    Litis

    Vielen Dank an Anne Lück, dass ich an der Leserunde bei LovelyBooks teilnehmen durfte und mir das eBook zur Verfügung gestellt wurde. Eigene Inhaltswiedergabe Johanna hat ihre Eltern verloren, lebt bei ihrer tyrannischen Tante, ist äußerst depressiv und meidet andere Menschen. Einziger Lichtblick ist ihr Therapeut Sebastian, der ihr immer versucht zu helfen, obwohl sie weiß, dass es hoffnungslos ist.  In einer neuen Therapieform lernt Johanna Carla kennen und freundet sich nach und nach mit ihr an, auch, wenn es Johanna anfangs zuwider ist. Denn niemand weiß, dass Johanna scheinbar den Tod von Menschen voraussehen kann. Als sie sich Carla anvertraut, sieht diese es als eine Gabe Gottes an und ermutigt Johanna, einen Schulkameraden zu retten, dessen Tod sie ebenfalls gesehen hat. Leider geht alles total schief, Johanna verliert ihr beste Freundin Carla bei einem Unfall und begeht schlussendlich Selbstmord. Doch in der Zwischenwelt hat man anderes mit ihr vor und fortan kann sie sich als Todesengel behaupten, denn ihre Hände sagen nicht den Tod voraus, sondern töten. Mit dieser neuen Erkenntnis blüht sie auf und lernt auch noch obendrein den süßen Than kennen, der sie als Todesengel unterweist. Wäre da nicht der erzürnte Engel Michael, wäre alles perfekt. Leider akzeptiert er den "menschlichen" Todesengel gar nicht. Das Cover Das Cover ist wunderschön und zeigt einen weiblichen Engel, erleuchtet durch einen Sonnenuntergang im Hintergrund; ihre Haare fliegend im Wind. Sie streckt die Arme aus als würde sie etwas empfangen wollen. Man hat den Eindruck, dass sie sich wohl fühlt. Die Story Ein Mädchen mit Todeshänden wie der Engel Azrael, menschlich und auch verletzlich, findet seine Berufung in der Zwischenwelt. Und nicht nur das, sie findet auch die Liebe. Eine sehr interessante Idee, die die Autorin hier hervorgebracht hat. Meines Erachtens so auch noch nie dagewesen. Ich fand es schade, dass teilweise der allerletzte Hinweis, um dem Hintergrund der Geschichte Sinn zu geben, fehlte. Vielleicht hatte die Autorin all die Erklärungen im Kopf - es wurde allerdings nicht komplett in dem Buch eingearbeitet, so dass am Ende bedauerlicherweise einige Ungereimtheiten und offene Fragen übrig blieben. Die Charaktere Allen voran ist da Johanna, die mit einer schrecklichen Gabe gezeichnet ist. Entdeckt hat sie die Fähigkeit, als sie durch eine Berührung den Tod ihrer Eltern voraus gesehen hat. Sie macht sich schreckliche Vorwürfe, dass sie es ihren Eltern nicht gesagt hat und es nicht verhindern konnte. Dann stirbt auch noch ihre einzige Freundin Carla und Johanna muss feststellen, dass sie durch Berührung nicht den Tod voraussieht, sondern ihn verursacht. Sie hat die Hände Azraels. Als sie sich in den Selbstmord rettet und in der Zwischenwelt aufwacht, hat sie die Möglichkeit, ihre Gabe sinnvoll zu nutzen und zu einem Todesengel zu werden. Sie entscheidet als Todesengel, ob die Toten die Hölle oder den Himmel verdient haben. Sie fühlt sich wohl in ihrer neuen Welt und verliebt sich obendrein in Than, einen weiteren, ehemalig menschlichen, Todesengel. In Johanna kann man einen Wandel entdecken. Von zutiefst frustriert, zu einem Mädchen, dass sich endlich angekommen fühlt. Than ist ein sehr gerechter Mensch und versucht Johanna wo es nur geht zu beschützen. Carla, Johannas beste Freundin, ist die tollste Freundin, die man sich vorstellen kann. Aufopfernd, selbstlos, verständnisvoll und treu. Sie ist sehr scheu, was vermutlich auf ihre Sozialphobie zurückzuführen ist. Und eigentlich tut sie einem die ganze Zeit über Leid. Sie ist viel zu lieb für diese Welt. :-)  Der Schreibstil Die Schreibweise von Frau Lück gefällt mir gut. Sie ist flüssig, gut verständlich und fehlerfrei.  Das Ende Normalerweise wäre das Ende für meinen Geschmack viel zu schnulzig gewesen. Ich finde aber, dass es hier gut hinein passte und auch wunderschön beschrieben war. Es hat mir sogar 1 Tränchen entlockt. Allerdings fehlt auch hier wieder etwas Erklärung zum großen Zusammenhang und lässt mich als Leser mit einem Fragezeichen über dem Kopf zurück. Fazit Eine schöne Idee, mit gut ausgearbeiteten Charakteren. Leider war die Story nicht vollständig durchdacht, so dass zu viel Spielraum für den Leser vorhanden war. Detailliertere Erklärungen hätten die Geschichte in sich schlüssiger gemacht.

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    • 4

    Sabine17

    14. August 2014 um 20:20
  • emotional, mitreißend & voller Zauber!

    Das Mädchen mit den Engelshänden

    suggar

    12. August 2014 um 18:55

    Kann ein Fluch zum Segen werden?!? Johanna, 16 Jahre, das Mädchen mit den Engelshänden. Ihre Berührungen lösen Visionen aus, in denen sie ihre Mitmenschen sterben sieht. Als ihre Eltern verunglücken zieht sich das Mädchen zurück, meidet jeden Kontakt zur Aussenwelt und verfällt in Einsamkeit und Depressionen. Erst durch die Freundschaft zu Carla kann sie wieder Glück empfinden. Doch eine Berührung und Alles gerät abermals aus den Fugen! Emotional, mitreißend & voller Zauber erzählt die Autorin die Geschichte von Johanna, einem Todesengel. Und plötzlich sieht man den Tod mit ganz anderen Augen ;) Und wer sagt, dass man sein Schicksal nicht ändern kann?!? ;) ;) Ein ganz tolles Debüt und ich hoffe zukünftig von der Autorin noch mehr lesen zu dürfen!

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  • Eine tolle Story um Johanna, Carla und Than

    Das Mädchen mit den Engelshänden

    Taya

    08. August 2014 um 08:41

    Ein sehr schönes Cover ist es geworden für dieses eBook. Es ist in Orangetönen gehalten, man sieht ein Mädchen mit Engelsflügeln darauf und sonst nur Name von AUtor und Buch. Es hat mich von anfang an sehr angesprochen und ich finde, dass das Cover auch sehr gut zur Story passt.  Johanna ist noch jung, kann aber trotzdem kein normales Leben führen.Sobald sie jemanden berührt, sieht sie den Tod des Menschen und kann doch nichts daran ändern. Sie zieht sich zurück, lässt niemanden groß an sich heran, damit sie dem ganzen aus dem Weg gehen kann und das alles nicht mehr sehen muss.  Auch das Leben bei ihrer Tante ist nicht wirklich das beste. Da diese glaubt, das Johanna einfach nur eine Hexe sei, die den Tod über jeden bringt. Immerhin sei Johanna mehr oder weniger Schuld daran, dass ihre Eltern bei dem Unfall ums Leben gekommen sind und die Tante sich nun um sie kümmern muss.  Doch eine Person in ihrem Leben glaubt noch an sie. Ihr Therapeuth Sebastian. Er hilft ihr wo er nur kann und versucht sich immer wieder neue Projekte einfallen zu lassen und so kommt es, dass sie auf Carla trifft, mit der sie sich hinterher wirklich sehr anfreundet. Sie fühlt sich sogar mit der Zeit richtig wohl, diese Freundschaft zu führen.  Doch dann sieht sie den Tod eines Mitschülers durch eine zufällige Berührung. Sie will alles tun, um ihm zu helfen, doch es bringt nichts. Das einzige was geschieht, sie beobachtet, wie er stirbt.  Ganz schlimm wird es für sie dann, als Carla regelrecht bettelt, um zu erfahren, wie sie sterben wird. Johanna weigert sich erst, tut es dann aber doch und auch Carla versucht sie zu retten. Das geht jedoch auch wieder schief und so sieht Johanna nur einen weg. Sie muss von der Welt verschwinden. Sie bringt sich selber um und landet in der Zwischenzeit und hat die Wahl, ob sie in die Hölle weitergeht oder als Todesengel arbeitet. Und genau das tut sie dann auch.  Mit Than erlebt sie viele Dinge und auch unschöne Dinge. Doch auch die große Liebe lernt sie in ihm kennen. Endlich kann sie "normal" Leben und hat sogar einen Sinn in ihren Fähigkeiten gefunden. Doch es läuft nicht lange gut, denn MIchael, der Engel, kann Than und vor allem sie so gar nicht leiden und macht ihnen das Leben und die Arbeit als Todesengel wirklich schwer...  Johanna ist eine tolle Persönlichkeit geworden. Zwar ist sie anfangs doch recht zurückhaltend, eben weil sie diese Fähigkeit besitzt, aber trotz allem, mag ich ihr Wesen schon auf der Erde sehr. Man merkt auch, dass sie SEbastian voll und ganz vertraut, auch wenn sie ihn halb verflucht, für diese Idee mit Carla um ihr Sozialleben besser in den Griff zu bekommen.  Doch sie lässt sich schnell von Carla um den Finger wickeln und findet eine sehr gute Freundin in ihr. Was ihr und auch Carla sehr hilft.  In der Welt der Todesengel, wirkt sie etwas offener. Sie braucht sich nicht mehr zu verstecken und hat Than an ihrer SEite, dem sie auch voll und ganz zu vertrauen anfängt.  Carla ist einfach nur urniedlich. Ich konnte sie mir richtig toll vorstellen, wie sie alles tut, um mit Johanna in Kontakt zu kommen. Diese schüchternen Anrufversuche, dann das erste Treffen und dann auch diese doch offene Art Johanna gegenüber, um zu zeigen, dass sie ihr Vertraut und sie auch mag.  Carla ist ein niedlicher aber toller Charakter. Oft wirklich die niedlichen übertrieben und so, aber das kann ich hier in "Das Mädchen mit den Engelshänden" nicht behaupten.  Richtig gefallen hat mir Than. Er ist ein Charakter den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ob nun durch sein Aussehen - wild abstehende Haare, kaum auffallende Kleidung - oder seine Art und Weise, wie er auch mit Johanna umgeht. Offen und neckisch. Ich mag es, wenn Charaktere neckisch mit anderen Charakteren umgehen.  DAs die beiden zusammengefunden haben, hat mich dementsprechend natürlich auch sehr gefreut und es war schön zu verfolgen, wie sich das bei den beiden immer wieder entwickelt.  Alles in allem, hat Anne Lück wieder eine tolle Story niedergeschrieben, die mich von der ersten Minute an gefesselt hat. Man kann bei ihrer Art des Schreibens wirklich super in die Welt der Charaktere abtauchen und das drum herum einfach ein wenig vergessen. Vielen Dank, liebe Anne Lück, für die Entführung in diese wunderbare Welt von Johanna, Carla und Than.

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