Ich habe das Buch kurz nach dem Verlust meiner Mutter gelesen. Schon der Titel hat mich angesprochen – fast wie ein klares Statement. Auch das schlichte weiße Cover mit der goldenen Schrift hat mich sofort berührt.
Man muss kein Christ sein, um dieses Buch zu lesen. Im Mittelpunkt steht vielmehr der Glaube an eine größere Kraft, an die wir unsere Gebete richten können. Das Gebet wird als etwas sehr Persönliches beschrieben – als Bitte um Hilfe in Momenten der Sorge. Gleichzeitig zeigt das Buch, wie Dankbarkeit für die kleinen Dinge im Alltag den Atem wieder freier werden lässt. Das Staunen („Wow“) verstärkt diese innere Haltung, und am Ende steht das „Amen“ – im Sinne von „So sei es“.
Diese Momente stehen jedoch nicht für sich allein, sondern sind über den Alltag verstreut. Sie sind keine religiösen Rituale zu festen Zeiten, sondern einmalige, spontane Augenblicke im täglichen Leben.
Die Autorin erzählt offen von ihren eigenen Erfahrungen, auch aus ihrer Kindheit, und ergänzt diese durch viele anschauliche Beispiele, die ihre Gedanken greifbar machen.
Eine ermutigende und positive Lektüre, die den Fokus zurück ins eigene Herz lenkt.








