Anne Laureen Sonne über Wahi-Koura

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Inhaltsangabe zu „Sonne über Wahi-Koura“ von Anne Laureen

Schwere Schicksalsschläge zwingen Helena de Villiers, ihr Weingut im Rheingau zu verkaufen und nach Neuseeland auszuwandern. Dort, auf dem Weingut ihrer Schwiegermutter Louise, will die junge Frau den Neuanfang wagen. Aber auch Louises Besitz ist bedroht: Ihr größter Widersacher Manson will ihr Land an sich reißen und schreckt selbst vor Mord nicht zurück. Bis Helena sich am anderen Ende der Welt zu Hause fühlt, muss sie so manches Abenteuer überstehen und sich mutig zur Liebe bekennen ...

Weinbau, Familie, Liebe und andere Sorgen am anderen Ende der Welt

— MamaSandra
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  • Leichter Neuseeland-Roman über Weinbau und Familie und ein Hauch Maorikultur

    Sonne über Wahi-Koura
    MamaSandra

    MamaSandra

    15. February 2016 um 10:27

    Inzwischen der 3. Roman, den ich von der Autorin gelesen habe. Ich interessiere mich sehr für Neuseeland-Romane, die im 18./19. Jh. spielen. Anne Laureen ist dabei jedoch nicht unbedingt die beste Autorin für diese Rubrik. Ihr Schreibstil ist gut, die Stories auch, aber es fehlt einfach an mehr Hintergrundwissen und mehr zeitgerechten Informationen. Da sind andere Autoren in dieser Rubrik wesentlich detaillierter und entsprechend fesselnder. Dennoch ist Anne Laureen gut geeignet für Einsteiger in die Welt Neuseelands; ideal für Leser, die in diese Kultur erst noch hineinschnuppern möchten und sich mit den wesentlichsten Informationen zufrieden geben. Kurz zur Story: Helena, eine deutsche Winzertochter, verliebt sich in den Träumer Laurent de Villiers. Sie heiraten, leben glücklich. Laurent kommt ebenfalls aus einer Winzerfamilie, interessierte sich aber mehr für das Fliegen - eine neue Technik. Dies wird ihm zum Verhängnis, denn er stirbt bei seinem ersten Testflug - ohne vorher zu erfahren, dass er Vater wird. Die Reblaus sorgt für den Untergang von Helenas Weingut. Der einzige Ausweg für sie ist die lange Reise nach Neuseeland, zur unbekannten Schwiegermutter Louise. Von dieser wird Helena eher nur geduldet, weil sie ihr einziges Enkelkind im Bauch trägt. Die beschwerliche Reise als Schwangere an zu treten, war für mich die erste etwas realitätsfremde Handlung in diesem Buch. Das wäre bei der Länge der Reisen damals und der Zustände fast nicht zu überleben gewesen... Helena jedenfalls bietet auf dem Weingut der Schwiegermutter ihre Hilfe an, da dieses aufgrund der Abstinenzler Bewegung zu scheitern droht. Ihre Hilfe wird jedoch vorerst permanent abgelehnt, schließlich soll der Erbe gesund zur Welt kommen. Viele Feinde stellen sich Louise in den Weg, darunter auch die eigene Gesundheit. Schnell wird klar, dass nur Helena sie durch ihre Kenntnisse unterstützen kann. Nach der Geburt von Helenas Tochter taut auch Louise ein bisschen auf. Das "Klima" auf dem Weingut bessert sich, die Angriffe der Feinde nehmen allerdings zu. Mit aller Macht wehren sich Helena und Louise. Ob mit Erfolg müsst ihr selbst herausfinden. Nahe dem Weingut lebt auch ein Maoristamm zu dem Louise eine ganz besondere Verbindung hat. Auch diese wird im Verlauf der Geschichte immer klarer. Sitten und Bräuche der Maorikultur werden erklärt, bildhaft dargestellt und die Zustände der damaligen Zeit dem Leser näher gebracht. Der Weinbau ist allerdings vordergründig das Thema. Zum Schluss, wie von Anne Laureen gewohnt, gibt es einen ordentlichen "Knall" in der Geschichte, die nochmal alles umwirbelt und das Finale ist die richtige Richtung lenkt. 10 Seiten weiter ist das Buch dann zu Ende. Eine gute leichte Lektüre hinter wunderschöner Kulisse!

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  • schlicht und wenig ergreifend

    Sonne über Wahi-Koura
    silbereule

    silbereule

    12. January 2014 um 16:58

    1910 - Helena heiratet in Deutschland den Neuseeländer Laurent. Als dieser 1913 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt, reist sie hochschwanger in seine Heimat zu ihrer Schwiegermutter, die ihr aber einen kühlen Empfang bereitet und ihr klar macht, dass sie nur des Kindes wegen willkommen ist. Nun muss das arme Mädchen ständig ihre Schikanen ertragen. Ziemlich simpel erzählt. Ein Neuseelandroman der eher schlichteren Sorte, kein Vergleich zu der Trilogie von Sarah Lark (Im Land der weißen Wolke)

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  • Eine Reise ins Ungewisse

    Sonne über Wahi-Koura
    Eliza08

    Eliza08

    23. July 2013 um 16:17

    Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Helena de Villiers muss nach dem Tod ihres geliebten Mannes und des Reblaus-Befalls ihrer Weinstöcke das elterliche Weingut aufgeben. Ihre einzige Verwandte ist ihre, ihr unbekannte Schwiegermutter in Neuseeland, die ebenfalls ein Weingut führt. So bittet Helena Louise de Villiers um Hilfe und Aufnahme. Doch die Schatten der Vergangenheit trüben das Aufeinandertreffen von Schwiegermutter und Schwiegertochter, Louise hat den Verlust ihres Sohnes noch nicht verschmerzt. Helenas einzige Hoffnung ist das ungeborene Kind, welches sie unter dem Herzen trägt. Sie hofft, dass die neue Generation die alten Wunden heilen kann. Erschwert wird Helenas Neuanfang auch von Louise Widersacher Manson, der alles daran setzt das Weingut an sich reißen zu können. Ein erbitterter Kampf beginnt, denn Manson schreckt vor nichts zurück. Helena kann sich zum Glück auf den Kellermeister Zane Newman verlassen. Auch in Anne Laureens zweitem Roman entführt sie uns Leser nach Neuseeland, um uns die Schönheiten und Eigenheiten dieses Landes nahe zu bringen. Auch die Maori-Kultur spielt hier wieder eine besondere Rolle. Anne Laureens Romane zeichnen sich besonders durch ein rasches Erzähltempo aus, die Autorin hält sich wesentlich weniger mit üppigen Landschaftsbeschreibungen auf, als viele ihrer Kolleginnen. Das Augenmerk liegt hier eher auf den Traditionen und dem Miteinander von Weißen und Maoris. Für mich ist Anne Laureen immer wieder ein guter Griff, wenn es darum geht in nur wenigen Stunden eine schöne und aufregende Reise zu unternehmen. Ein Roman wie ein Kurzurlaub, der sich auch wunderbar auf Balkonien genießen lässt.

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  • Rezension zu "Sonne über Wahi-Koura" von Anne Laureen

    Sonne über Wahi-Koura
    bilderbuchregal

    bilderbuchregal

    06. February 2013 um 09:37

    nett, aber leider doch sehr langatmig geschrieben

  • Rezension zu "Sonne über Wahi-Koura" von Anne Laureen

    Sonne über Wahi-Koura
    leserattebremen

    leserattebremen

    20. November 2011 um 18:10

    Als Helena de Villiers ihren Mann bei einem Flugzeugabsturz verliert und ihr Weingut durch einen Reblausbefall ruiniert ist, beschließt sie zur ihrer Schwiegermutter nach Neuseeland zu ziehen. Doch als sie dort nach der langen Schiffsreise ankommt, muss sie feststellen, dass sie alles andere als freudig erwartet wird und ihre strenge Schwiegermutter Louise sie ausschließlich duldet, weil sie schwanger ist. Nur schwer können diese beiden eigenwilligen Frauen sich aneinander gewöhnen, während sie gemeinsam gegen die Feinde des Weinguts der de Villiers kämpfen: Ein hinterhältiger Banker aus Napier versucht mit allen Mitteln, ihnen ihr Land wegzunehmen. Die Geschichte aus „Sonne über Wahi-Koura“ erinnert ein wenig an den erste Roman von Anne Laureen, eine junge Frau verlässt Deutschland um in Neuseeland einen Neuanfang zu starten. Doch genau wie mit „Sterne über Tauranga“ ist ihr auch dieses Mal ein sehr schöner historischer Roman über starke Frauen in einer eigentlich noch von Männern dominierten Welt gelungen. Die Figuren sind gut gezeichnet, haben starke Charakterzüge und bleiben nicht bei oberflächlichen Klischees stehen. Der Stil ist sehr flüssig und die Sprache bilderreich, so das man als Leser schnell in die Welt der Hauptfiguren gezogen wird und ihrem Leben folgt. Dabei bleibt aus, was mir oft bei sehr langen historischen Romanen mit seitenweise Landschaftsschilderung passiert: Ich bin nicht versucht, schnell zwei Seiten zu überblättern, weil ich das Gefühl habe, dass dort sowieso nichts passiert. Die Geschichte ist so kompakt geschrieben, dass keine unnötigen Längen entstehen. Ein sehr gutes Buch für kalte lange Winterabende bei einer Kanne Tee, wer auf eine anspruchsvolle und unerwartete Story hofft, wird jedoch enttäuscht sein.

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