Anne McCaffrey Drachenauge. Ein Roman aus der Welt der Drachenreiter von Pern

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Inhaltsangabe zu „Drachenauge. Ein Roman aus der Welt der Drachenreiter von Pern“ von Anne McCaffrey

Es war der Stoff für eine Kultserie: Auf dem Planeten Pern leben Menschen und Flugechsen in einer einzigartigen Symbiose. Die Nachkommen einiger Kolonistenschiffe sind vom Rest des Universums abgeschnitten und werden alle 250 Jahre durch ein kosmisches Zusammentreffen und einen tödlichen Sporenregen bedroht. Doch mit Hilfe des mitgebrachten biotechnischen Wissens ist es ihnen gelungen, die einheimischen Drachen in teleportierende Reittiere zu verwandeln -- die Drachenreiter werden zu den Beschützern einer mittelalterlichen Idylle.<P> In ihrem neuesten Roman füllt Anne McCaffrey eine weitere Lücke ihrer beliebten Drachen-Saga. Es ist die Zeit 250 Jahre nach der ersten Landung. Die irdische Herkunft ist noch nicht vergessen, doch viele der mitgebrachten Technologien sind bereits verloren. Die Siedler von Pern haben sich eine feudalistische Mittelalter-Welt aufgebaut: Es gibt Burgherren, Pächter -- und die Drachenreiter. Die Zeit des zweiten Sporenregens naht. Die meisten Burgherren arbeiten zusammen, um für die Bedrohung gerüstet zu sein. Doch der arrogante Chalkin zweifelt das überlieferte Wissen an. Er verweigert den Drachenreitern die Unterstützung und bringt damit seine Welt in Gefahr.<P> Anne McCaffrey beschreibt eine Welt im Umbruch. Altes Wissen wird in Frage gestellt, eine neue Geschichtsschreibung nimmt ihren Anfang. Das allein wäre Stoff für einen reizvollen Roman -- doch die Gelegenheit wird verschenkt. Völlig ohne Spannung plätschert das Geschehen dahin, verzweifelt wartet der Leser auf wenigstens einen Charakter, der zum Weiterlesen animiert. Seite um Seite wird er stattdessen mit den pedantisch geführten Beratungen der pflichtbewussten Burgherren gequält -- die so tugendhaft und tüchtig sind, das ein Bangen um Pern erst gar nicht aufkommen kann. Der rebellische Chalkin ist einfach nur vulgär und schon gar nicht gefährlich.<P> Ertragen können diesen Roman nur eingefleischte Drachenreiter-Fans, und auch von diesen wird mancher enttäuscht sein. Pern ist nicht mehr, was es einmal war, nicht mehr die abenteuerliche, spannende und menschlich mitreißende Geschichte einer exotischen Welt. Wer diesen Zauber erfahren will, der sollte lieber zu einem der älteren Bände greifen, beispielsweise <I>Drachengesang</I>. <I>--Birgit Will</I>
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