Anne Mehlhorn Die Seele des Stachelschweins

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Inhaltsangabe zu „Die Seele des Stachelschweins“ von Anne Mehlhorn

Seit er an seinem größten Traum gescheitert ist, hat Noel der Welt den Rücken zugekehrt. Die Sterne zu beobachten ist das einzige, wobei er noch Freude empfinden kann. Eines Nachts entdeckt er einen Kometen, der auf der Erde einschlagen und eine globale Katastrophe auslösen wird.
Noel beschließt, keinen vor der drohenden Gefahr zu warnen, denn weder sein eigenes noch das Leben eines anderen ist für ihn noch von Bedeutung. Doch dann lernt er Cassandra kennen. Cassandra, die alles verloren hat und die glaubt, das Leben nicht verdient zu haben.

bewegend, regt zum Nachdenken an

— Nachtfalter89

Traumhaft, seltsam, wunderbar!

— HenrikeSpohr

Wenn man sich von den Stacheln nicht abwehren lässt, erlebt man ein wunderbares Lese Erlebnis!

— Star_walker

Tiefgründige Geschichte über zwei Menschen zwischen Annäherung und Abstand!

— mabuerele

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  • bewegend, regt zum Nachdenken an

    Die Seele des Stachelschweins

    Nachtfalter89

    25. February 2015 um 06:34

    Aufmerksam bin ich durch einen Auftritt der Autorin bei Pantoffel-tv geworden. „Die Seele des Stachelschweins“ ist ein Buch, welches mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Es zeigt, dass es nicht alle Menschen immer leicht haben und jeder anders mit seinem Schicksal umgeht...Trotzdem gibt es immer wieder Situationen, die etwas bewegen können und manchmal sogar das ganze Leben sich dreht. Man sollte viel öfter in sich gehen und sich glücklich schätzen mit dem, was man hat und jeden Tag ein bisschen mehr genießen. Ein außergewöhnliches Debüt, das durch melancholisch gewebte Atmosphäre, sehr interessante und authentische Charakter und viel Spannung besticht. Ich habe mich beim Lesen auf eine ganz neue Weise unterhalten gefühlt... Es muss eben nicht immer lustig oder romantisch oder actionreich sein, sondern gerne nachdenklich und poetisch. Klare Leseempfehlung für alle die abseits des Mainstreams eine düstere Liebesgeschichte suchen!

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  • Leserunde zu "Die Seele des Stachelschweins" von Anne Mehlhorn

    Die Seele des Stachelschweins

    fhl_verlag_leipzig

    Vorsicht stachelig! Macht mit bei unserer Leserunde zu „Die Seele des Stachelschweins”, dem Debütroman von Anne Mehlhorn! »Die Seele des Stachelschweins« ist ein Roman abseits von Genre-Schubladen. Begebt euch gemeinsam mit den beiden Protagonisten auf eine Reise in den hohen Norden, eine Reise zu den magischen Polarlichtern. Doch seid gewarnt: Am Ende dieser Reise steht der Untergang der Welt …  Um euch für die Leserunde zu bewerben, müsst ihr folgende Frage beantworten: „Was würdet ihr tun, wenn ihr wüsstet, dass in 3 Wochen die Welt untergeht?“ Schreibt eure Antwort bis zum 22.08. Unter der Rubrik „Bewerbung“! Wir verlosen unter allen Bewerbern 15 Leseexemplare! Die Autorin wird während der gesamten Leserunde für eure Fragen zur Verfügung stehen.   Worum genau geht es in „Die Seele des Stachelschweins“?Seit er an seinem größten Traum gescheitert ist, hat Noel der Welt den Rücken zugekehrt. Die Sterne zu beobachten ist das einzige, wobei er noch Freude empfinden kann. Eines Nachts entdeckt er einen Kometen, der auf der Erde einschlagen und eine globale Katastrophe auslösen wird. Noel beschließt, keinen vor der drohenden Gefahr zu warnen, denn weder sein eigenes noch das Leben eines anderen ist für ihn noch von Bedeutung. Doch dann lernt er Cassandra kennen. Cassandra, die alles verloren hat und die glaubt, das Leben nicht verdient zu haben. Wer ist Anne Mehlhorn? Anne Mehlhorn, Jahrgang 1990, wuchs in Aue im Erzgebirge auf und studiert seit 2011 an der HTWK Leipzig Verlagsmanagement. Sie begann schon früh mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und veröffentlichte in ihrer Jugend zwei davon in Anthologien. Mit siebzehn verfasste sie ihren ersten abgeschlossenen Roman. Neben dem Studium arbeitete sie einige Jahre lang selbständig als Werbetexterin. ›Die Seele des Stachelschweins‹ ist ihre erste Verlagsveröffentlichung. Presse: „Dass sich zwei da finden, irgendwie, das ist das Romantische an der Geschichte. Und die Hoffnung. Davon leben ja Romane, dass es immer noch eine andere mögliche Variante der Geschichte gibt. Ob diese Lösung in der Ferne liegt, wer weiß das schon? Nur eins ist sicher: Wer nicht losfährt, wird es nie erfahren.“ (Leipziger InternetZeitung) >>> Hier geht’s zur Leseprobe<<<  Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!

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  • Die Seele des Stachelschweins

    Die Seele des Stachelschweins

    -sabine-

    09. November 2014 um 16:30

    Ein leises Buch, das nicht einfach nur unterhält, sondern nachdenklich macht und auch noch nach Beenden der Lektüre nachhallt. Mich hat das Buch von Anfang an gefangen genommen. Zunächst lernt man den 27jährigen Noel kennen, der seinen Lebenstraum verloren hat und in seinem Leben keinen Sinn mehr sieht. Das ist die Eingangsszene des Buches – Noel, der sich betrunken in den Schnee legt, um zu sterben. Doch es kommt anders und er lernt bald Cassandra kennen, ein 17jähriges Mädel, dem das Schicksal in ihren jungen Jahren schon Großes aufgebürdet hat und die sich flüchtet in Alkohol und Aggression – gegen sich selbst und gegen andere. Sie fühlt sich schuldig und kann diese Schuld nicht mehr tragen – auch sie will sich das Leben nehmen, wird jedoch von Noel gerettet. Die beiden so unterschiedlichen Charaktere nähern sich langsam an, und aus verschiedenen Gründen haben beide ein gemeinsames Ziel: einmal noch nach Narvik zu kommen. Doch die Reise ist mehr und mehr eine Reise ins eigene Selbst. Die Geschichte hat mich gefesselt und gleichermaßen auch berührt – es ist ein Buch, das mich nachdenklich macht, ein leises Buch, das sich mit dem Sinn des Lebens und der Verantwortung seiner selbst und anderen gegenüber beschäftigt. Dabei ist die Geschichte aber auch spannend, ein Road-Movie im hohen Norden, bei dem man mit den beiden Charakteren mitfiebert. Beide sind sehr gut gezeichnet, zwei Menschen, die eher am Rande der Gesellschaft stehen und mit sich einfach nicht mehr klarkommen – und das aus ganz verschiedenen Gründen. Noel mochte ich sehr gerne, vielleicht, weil ich manche seiner Gedanken gut verstehen und nachvollziehen konnte. Ich schätze seine ruhige Art und sein Verantwortungsbewusstsein – auch wenn er erst lernen muss, auch sich selbst gegenüber Verantwortung zu tragen. Das lernt er im Laufe der Geschichte und macht eine erstaunliche Entwicklung durch. Noel war mir einfach sympathisch, vielleicht gerade auch, weil er so unsicher und verletzlich ist, wenn es um Menschen und Gefühle geht, und ich ihn gerne in solchen Situationen einfach in den Arm genommen hätte. Cassandra tritt zunächst als aufmüpfiges, aggressives und mir völlig unsympathisches Mädel auf, und erst im Laufe des Buches zeigen sich ihre auch liebenswerten Seiten. Sie hat einiges durchgemacht in ihrem jungen Leben und weiß nicht, sich anders zu wehren als mit Alkohol und Aggression – vielleicht verständlich, für mich aber nicht akzeptabel – daher brauchte ich etwas, bis ich auch mit Cassandra warm geworden bin. Der Schreibstil der Autorin hat mich sehr beeindruckt: er ist klar und konzentriert, die Worte sind treffend gewählt und keines scheint zu viel oder gar überflüssig. Dabei entsteht eine melancholische, manchmal sogar bedrückende Atmosphäre, die wunderbar zur Geschichte passt. Trotz der wenigen Beschreibungen sind dennoch Bilder in meinem Geist entstanden und ich habe Noel, Cassandra und vor allem auch die Landschaft stets vor Augen gehabt. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der beiden Protagonisten in Ich-Form- und das jeweils abwechselnd. Verwirrt hat mich das nur am Anfang, denn erst beim Lesen merkt man, wer nun gerade erzählt. Aber bald schon hatte ich mich eingelesen und fand es dann spannend, wie Noel und Cassandra jeweils Dinge sehen, bewerten und einschätzen. Cassandra träumt zudem immer wieder von ihrer Vergangenheit, so dass man beim Lesen auch langsam versteht, was eigentlich geschehen ist und warum sie so mit dem Leben hadert. Durch die Wechsel der Erzählperspektiven entsteht zudem noch eine interessante Spannung – wobei diese in der zweiten Hälfte des Buches auch durch die Geschichte allein entsteht, die hier schon fast an ein rasantes Road-Movie erinnert und mich hat das Buch wirklich rasch beenden lassen. Mein Fazit Außergewöhnliche, eher am Rande stehende Charaktere in einer ungewöhnlichen Geschichte, die fesselt und spannend ist, aber auch berührt und nachdenklich macht – mich konnte dieses Debüt von Anne Mehlhorn wirklich überzeugen, und ich bin gespannt auf weitere Bücher von ihr.

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  • Eine Schicksalsgeschichte von zwei starken Charakteren und dem Leben im Moment.

    Die Seele des Stachelschweins

    Schneekatze

    18. September 2014 um 15:26

    Der Roman hatte mich bereits mit der Leseprobe für sich eingenommen und auch danach nicht wieder losgelassen. Idee & Personen: Noel recherchiert eigentlich gerade für seine Doktorarbeit, was sich aber eher schleppend hinzieht; er ist depressiv und nur die Sterne bieten ihm noch einen Sinn im Leben. Cassandra geht es ähnlich, auch ihr ist im Leben nichts mehr wichtig; sie hat mit ihren erst 17 Jahren alles verloren. Beide sind sehr starke eindrucksvolle Charaktere: Cassandra ist wild, mutig, scheut sich nicht etwas zu sagen und trägt tiefe Wut in sich, die sie auch gerne gegen andere ausspielt. Noel wirkt nach außen hin ruhig, als wäre er nie ganz da, und schert sich nicht um andere. Auch nicht, als er den Kometen entdeckt, der die Erde zerstören werde. Er erzählt es niemanden, sondern haut einfach nur ab. Aufbau & Perspektive: Die Hauptprotagonisten Noel und Cassandra erzählen die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Der Wechsel zwischen den beiden zeigt, wie sie sich beide gegenseitig sehen oder wie sie zu der aktuellen Situation stehen, aber auch persönliche Gedanken und Gefühle werden so von beiden offen gelegt. Jeder hat dabei seine eigene Stimme, man weiß also sofort, wer gerade spricht. Schreibstil: Sehr feinfühlig beschreibt die Autorin die Begegnung der beiden und wie es sich zwischen ihnen entwickelt. Der Schreibstil ist nicht nur emotional, auch direkt und klar und lenkt die Aufmerksamkeit auf Kleinigkeiten: Die beiden Erzähler Cassandra und Noel beschreiben das, was sie aus ihren Augen sehen und erleben. Es geht oft um den Moment, um das Hier und Jetzt, auch wenn Cassandras Vergangenheit immer näher ins Geschehen rückt, und sie auf ihrem gemeinsamen Roadtrip verfolgt. Es ist eine Schicksalsgeschichte. Unterschiedlicher könnten Cassandra und Noel gar nicht sein, aber trotzdem treffen sie aufeinander und eine starke Verbindung entsteht zwischen ihnen. So nähern sie sich an, stoßen sich weg und nähern sich erneut an, um sich dann wieder davon zu stoßen. Dies klärt auch den Titel auf, in Verbindung mit einem Zitat von Arthur Schopenhauer zu dem Verhalten von Stachelschweinen, das dem Roman vorangesetzt ist. Und immer wieder taucht die Frage auf: „Was würdest du tun, wenn du nur noch 2 Wochen leben würdest?“ Manchmal nur zwischen den Zeilen, aber nach dem Lesen bleibt sie haften und der Leser muss sich die Frage auch für sich selbst beantworten. Fazit: 5/5 Ein Roman, der den Leser nicht loslässt, zum Nachdenken anregt und Mut macht, manchmal die Dinge einfach durchzuziehen, auch wenn es vielleicht nicht immer der richtige Weg ist. Lieblingszitate: „Die Zeit gefror in der Kälte.“ „Die Tage sind nichts als Ballast, den man den Nächten zuliebe auf dem Rücken trägt.“ „Wenn man ein Ziel vor Augen hat, dann sollte man nicht zurückblicken. Damit macht man nur alles zunichte.“

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  • Auch Stacheln können schön sein

    Die Seele des Stachelschweins

    EuleDorli

    03. March 2014 um 09:47

    Seit er an seinem größten Traum gescheitert ist, hat Noel der Welt den Rücken zugekehrt. Die Sterne zu beobachten ist das einzige, wobei er noch Freude empfinden kann. Eines Nachts entdeckt er einen Kometen, der auf der Erde einschlagen und eine globale Katastrophe auslösen wird. Noel beschließt, keinen vor der drohenden Gefahr zu warnen, denn weder sein eigenes noch das Leben eines anderen ist für ihn noch von Bedeutung. Doch dann lernt er Cassandra kennen. Cassandra, die alles verloren hat und die glaubt, das Leben nicht verdient zu haben (Klappentext) Noel ist ein besonderer Mensch, der sehr empfindsam und leise daher kommt. Als er glaubt, einen Kometen entdeckt zu haben, der die Welt zerstören wird, will er niemanden informieren. Dies ändert sich als Cassandra in sein Leben stolpert. Sie zeigt ihm, wie Lebenswille aussieht und dass es sich lohnt dafür zu kämpfen. Gemeinsam beginnt für sie eine Reise ins Ungewisse. Mir hat besonders die Sprachmelodie dieses Buches gefallen. Trotz des düsteren Themas gleitet man leicht über die Seiten und genießt.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Thema mit Tiefgang

    Die Seele des Stachelschweins

    Bücherwurm

    22. October 2013 um 21:10

    "Die Seele des Stachelschweins" der Autorin Anne Mehlhorn hat mich von den ersten Seiten an gepackt! Ein Debüt, wie man es sich wünscht: mitreissende Geschichte, zum Nachdenken anregendes Thema, atemloses Tempo. Das Buch selbst zeigt sich in einer erstaunlichen Schlichtheit, grau, unspektakulär, wenig Prunk im Cover, auch innern, einfach und unauffällig. Ich hatte spontan den Eindruck: Hiermöchte man nciht durch die aufmachung ablenken, hier soll die Aufmerksamkeit gnaz und gar der Geschichte gehören, hier hat man es nicht nötig aufzufallen! Gebannt hat mich das Thema durch die Atmosphäre, die greifbare Dramatik und die Ausführung der Figuren und der Situationen. Der Leser macht Bekanntschaft mit zwei jungen Personen: Noel, ein junger, intelligenter Mann, studierter Astrophysiker, Karrierechancen sehr gut. Und doch ist er mit seinen Träumen am Ende angelangt. Der Sinn des Lebens für ihn vorbei, Frust und Verbitterung gemischt mit Suizidsehnsucht beherrschen den Alltag. Mehr zufällig entdeckt er einen Kometen sehr großen Ausmaßes, der mit der Erde in wenigen Wochen kollidieren wird und für ein weltweites Desaster sorgen wird, wenn nicht eventuell zur Auslöschung menschlichen Lebens führen wird. Mit seinen schwermütigen Gedanken beschäftigt wird er Zeuge eines Autounfalls und kann eine junge Frau retten: Cassandra. Ein 17 jähriges Mädchen, das nach einem Autounfall die gesamte Familie verlor und damit den Halt im Leben. Schwer mit Schuldgefühlen belastet, hat sie mit dem Leben abgeschlossen und versucht dieses zu beenden als sie auf Noel trifft. Das Buch hat mich sehr getroffen, es hat mir aus der Seele gesprochen, da ich die Situationene beider Protagonisten aus dem eigenen Leben kenne. Dieses Gefühl, dass man das Leben nicht verdient hat, dass jemand Nahestehendes mit dem Leben viel mehr anfangen könnte, es demjenigen aber genommen wurde, während man selbst noch am Leben ist und damit nichts anzufangen weiß. Dass man Träume und Ziele hatte, die wirklich und tatsächlich so durch dummen Umstand verliert, dass sie unnerreichbar werden und man in ein tiefes Loch fällt, aus dem man auch gar nicht mehr raus will, denn jede Alternative zum eigenen unnerreichbar gewordenen Leben ist einfach nur lächerlich. Hier treffen nun zwei solcher kaputter, gestrandeter Seelen aufeinander, und NEIN, es ist nicht die Geschichte des "Weißen Ritters, der errettet", denn die gibt es nicht, allenfalls im Märchen, aber nicht im Leben. Welchen steinigen Weg die beiden einschlagen, wie und ob ein Ziel und ein Vorwärtsgehen helfen kann, ob es wirklich hilft und was es wenn überhaupt im Leben verändert, das ist Inhalt dieses Buches. Ich persönlich würde sagen, für Menschen und Leser nicht geeigent, die nur triviale Unterhaltung suchen, diese werden sicher enttäuscht sein, da sich ihnen die eigentliche Botschaft nicht erschliessen wird. Ich möchte mich bei dem Verlag fhl und der Autorin Anne Mehlhorn bedanken, für mich war es ein sagenhaftes Debüt und ein Trost gleichermaßen.

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  • Unverhofft - gehofft

    Die Seele des Stachelschweins

    Emma.Woodhouse

    03. October 2013 um 21:13

    Noel und Cass sind beide sehr ungewöhnliche Charaktere und daher auch so interessant. Das allein ist schon ein Muss um dieses Buch mal zu lesen. Aber dann auch die Idee: Ein unentdeckter Komet, der ein Großteil der Menschheit auslöschen wird, wird ausgerechnet von einem lebensmüden Menschen entdeckt. Als einziger weiß er Bescheid und versucht die letzten zwei Wochen nur das zu tun worauf er Lust hat, ohne Konsequenzen. So beschließt er auch Cass und ihrem Traum zu helfen. Eigentlich sind die beiden auf ihre ganz eigene Art totgeweihte und das erfährt man Schritt für Schritt. So wie sie sich annähern, tut das der Leser auch. Die beiden beginnen das Leben wieder mit anderen Augen zu sehen und es intensiv zu erleben. Was dabei wohl am eindruckvollsten ist, ist die außergewöhnliche sprachliche Gewandtheit. Der Stil reißt einen einfach mit.

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  • Stachelschweine küsst man nicht - oder doch?

    Die Seele des Stachelschweins

    summi686

    30. September 2013 um 09:43

    Noel, ein Mann der seine Träume aufgegeben hat. Nach seinem Scheitern beim größten all seiner Träume, wagt er sich an nichts mehr heran. Alles kommt ihm vor wie eine Last, alles stört ihn und macht ihn noch träger als er ohnehin schon ist. Sein Leben hat er den Sternen gewidmet. Und diese werden sein Leben auch verändern. Denn er entdeckt einen Kometen, den bisher noch keiner entdeckt hat. Und dieser wird in weniger als 14 Tagen in die Erde einschlagen und damit fast alles Leben unweigerlich auslöschen wird. Cassandra, ein junges Mädchen, die alles verloren hat. Ihre Familie starb bei einem Autounfall und sie blieb als einzige zurück. Rebellisch und ohne Familie lautet die einzigst mögliche Antwort für ein minderjähriges Mädchen: Betreuer.   Zwei Leben - für beide Inhaber nutzlos. Und gemeinsam plötzlich doch wieder etwas wert. Als sich die Wege der beiden kreuzen begeben sie sich auf einen Weg der Rebellion, der Freude, des Hasses, der Flucht und der Liebe.   Das Buch bereitete mir anfangs ziemliche Schwierigkeiten. Obwohl ich es von der ersten Seite an gut fand, konnte es mich nie richtig fesseln udn brachte meinen Kopf häufig zum Schwirren, weshalb ich mich nie lange auf es konzentrieren konnte und daher sehr lange für das Ganze gebraucht habe. Doch immer wieder mit jedem neuen Anfang der Lesezeit habe ich mich auf die Worte und ihre Intensität gefreut, auf die Geschichte von Cass und Noel. Ich konnte mit fühlen, mich mit freuen, und mit hassen. Ein sehr gelungenes Buch! Leider lässt das Ende sehr sehr viele Fragen offen, ohne die Chance auf einen Nachfolge-Roman zu geben. Daher ziehe ich einen Sern ab.  

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  • Die Seele des Stachelschweins

    Die Seele des Stachelschweins

    Blaustern

    23. September 2013 um 21:25

    Noel ist noch jung, aber bereits an seinem größten Traum gescheitert. Er sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben und spielt mit Selbstmordgedanken. Das einzige, was ihn noch begeistert, ist die Sterne zu beobachten, und dann entdeckt er am Sternenhimmel plötzlich einen Kometen, der sich der Erde gefährlich nähert und sie zerstören wird. Er behält diese Katastrophe für sich, da ihm alles Leben auf der Erde, seines eingeschlossen, nichts mehr bedeutet. Doch dann trifft er auf Cassandra, die ihrem Leben ebenfalls ein Ende setzen will, da sie der Meinung ist, dieses nicht mehr verdient zu haben. Noels Leben scheint wieder einen Sinn zu bekommen, und gemeinsam begeben sie sich auf die Reise nach Norwegen, um das Nordlicht zu sehen. Cassandras größter Traum.  Der Roman ist in der Ich-Form beider Protagonisten geschrieben, somit spürt man die Niedergeschlagenheit und Verzweiflung der beiden Charaktere hautnah. Mit der stückchenweisen Aufdeckung ihrer Vergangenheit kann man sich ein gutes Bild über ihre jeweiligen selbstzerstörerischen Verhaltensweisen machen. Zu dieser Stimmung passt auch recht gut der teilweise betrübliche Schreibstil. Es ist interessant mitzuverfolgen, wie sich diese beiden Charaktere im Laufe der Geschichte entwickeln. Ihr Weg, zueinander zu finden, gestaltet sich aufgrund ihres zurückblickenden Lebens als schwierig. Es ist auf jeden Fall ein sehr nachdenkliches Buch.

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  • Vorsicht stachelig!

    Die Seele des Stachelschweins

    wunderfitz

    21. September 2013 um 08:52

    Anne Mehlhorn hat mit ihrem Debütroman "Die Seele des Stachelschweins" ein wunderbares Buch geschaffen. Berührend und eindringlich erzählt sie von zwei Charakteren, die einander vermutlich nie getroffen hätten, beide auf ihre eigene Art und Weise sind sie schon in jungen Jahren schwer vom Leben gezeichnet und innerlich kaputt: Noel scheint all seine Träume verloren zu haben, er schottet sich ab, lebt in einer Glasglocke und lässt niemanden an sich heran. Cassandra hat zwar noch Träume - aber es sind keine schönen, denn die Vergangenheit droht sie immer wieder einzuholen und quält sie mit Erinnerungen. Sie beide eint nur eines - der Tod... Diese beiden begeben sich auf eine Reise und man fiebert mit ihnen mit, in jeder Sekunde, und hofft auf - auf was eigentlich? Wo doch am Ende des Buches ein Weltuntergang zu lauern droht. Die bildhafte Sprache ist flüssig zu lesen und schafft eine wunderbar dichte Atmosphäre, in die man sich gerne fallen lässt. Ich habe es genossen, all die Sachen auf mich wirken zu lassen - auch wenn es manchmal weh tat, denn dieses Buch erzählt nicht nur von den schönen Dingen. Selbsthass, Gefühllosigkeit, Schuld und Verlust stehen an der Tagesordnung - schrill und laut zuweilen. Doch auch die ganz kleinen, leisen Gefühle kommen nicht zu kurz, die manchmal so subtil scheinen wie ein Blick zwischen zwei Menschen. Die Geschichte um die beiden hat mich berührt und mitgenommen. Ein sehr schönes und interessantes Debüt von einer Autorin, die ich nun sicher im Blick behalten werde!

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  • Die Reise zu den Polarlichtern

    Die Seele des Stachelschweins

    Star_walker

    18. September 2013 um 20:19

    Noel, ein junger Mann, der mit dem Selbstmordgedanken spielt, entdeckt einen Kometen, der in wenigen Wochen auf der Erde aufschlagen wird. Er lässt alles hinter sich und hat keinen Sinn mehr in seinem Leben, bis er auf Cass trifft, die ebenfalls versucht hat sich umzubringen. Gemeinsam machen sie sich auf die Reise, um Cass Traum zu erfüllen-die Polarlichter sehen! Dabei kommen sich die Beiden nicht nur näher, sondern Noel scheint endlich wieder einen Sinn in seinem Leben zu finden, doch die Zeit ist knapp... Das Buch ist aus der Ich-perspektive geschrieben und man kann sich sehr gut in die Protagonisten herein versetzen. Man spürt ihre Verzweiflung, aber auch die Suche nach einem Sinn in ihrem Leben und die Veränderung. Obwohl die übrigen Charaktere häufig eine weniger wichtige Rolle spielen und nur am Rande vorkommen, kann man auch diese sehr gut Verstehen. Bei allen Entscheidungen, die Cass und Noel treffen, denkt man auch automatisch daran, was denn die übrigen Charaktere denken. Die Reise an sich ist voller Überraschungen, abwechslungsreich und man hat das Gefühlt mitzureisen und möchte nur noch, dass die Beiden rechtzeitig ihr Ziel erreichen. Nur das Ende hat mich etwas enttäuscht, da es plötzlich kam und recht offen war. Es ist auf jeden Fall ein besonderes Buch, das zeigt, dass es immer einen Grund gibt weiterzumachen und weiterzuleben. Man wird mit auf eine Reise genommen die man nicht vergisst.  

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  • Rezension zu "Die Seele des Stachelschweins" von Anne Mehlhorn

    Die Seele des Stachelschweins

    Solifera

    18. September 2013 um 18:29

    >> Eine Gesellschaft Stachelschweine drängte sich en einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Wärme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwärmung sie wieder näher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so daß sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden [...] << (Zitat am Anfang des Buches, Arthur Schopenhauer: Die Stachelschweine) „Was würdest du tun, wenn du wüsstet, dass in 3 Wochen die Welt untergeht?“ ... Vor dieser bzw. vor diesem Problem steht der junge Doktorand und Astrophysiker Noel. An seinen großen Träumen gescheitert hat er im Grunde genommen nichts, was ihn dazu bewegen könnte an dem Dilemma, dass ein Komet auf die Erde zustürzen, etwas zu ändern... geschweige denn, es überhaupt irgendjemand zu erzählen. Er selbst ist richtig depressiv, zu feige fürs Leben, aber auch zu feige, sein Leben zu beenden. Er meidet andere Menschen offenbar am besten grundsätzlich... Bis er auf Cassandra trifft. Die scheint vom Charakter und ihren Einstellungen nicht weniger "kaputt" als Noel zu sein. Betrunken Autofahren und sich dann auch noch um einen Baum wickeln wollen? Noel findet sie... Im Krankenhaus treffen sie das erste Mal aufeinander, wirken anfangs wie Feuer und Wasser. Aber irgendwas scheint zu passieren. Doch ist es schon zu spät dafür? Kann der Komet aufgehalten werden? Mann! Dieses Buch ist echt etwas ganz Besonderes! Also der Schreibstil ist echt der Wahnsinn! So mit Worten eine Atmosphäre zu schaffen, Dinge zu schreiben, mit Wortspielen und allem was dazugehört, der Hammer. Am liebsten möchte ich seitenweise meine Lieblings-Formulierungen hier aufführen, aber das führt zu weit ;) Noel und Cassandra sind vielleicht nicht so ein klassisches Liebespaar wie Romeo und Julia, sie sind beide einfach so kaputt, jeder auf seine Weise, jeder hat sein persönliches Päckchen mit sich herumzutragen... und dann findet man auf einmal zusammen, kurz davor, bevor alles schon wieder zu Ende sein soll? Wenn das nicht hochtragisch, dramatisch und einfach nur wahnsinnig toll zu lesen ist!? Fazit: Wenn man das Buch liest, meint man nicht, dass die Autorin noch relativ jung ist, so ausgereicht und kunstvoll wirkt die Sprache. Dazu noch ist es ein Buch, das einen zum Nachdenken anregt, was wichtig ist, wie man sich im Angesicht einer nahenden Katastrophe verhalten würde, Stichwort letzte Wünsche... Krass, Leute, so krass, dieses Buch rockt <3 <3 <3

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  • Auch Stachelschweine sind verwundbar

    Die Seele des Stachelschweins

    Gela_HK

    14. September 2013 um 23:28

    Noel empfindet sein Leben als gescheitert; allein seine Begeisterung für die Sterne hält ihn am Leben. Dies verstärkt sich noch, als er einen Kometen entdeckt, der die Erde zerstören könnte. Cassandra, die meint ihr Leben nicht verdient zu haben, verursacht einen Autounfall und wird im letzten Moment von Noel gerettet. Gemeinsam machen sie sich nach Norwegen auf, Cassandras Traum, einmal das Nordlicht zu sehen, wahr werden zu lassen. Anne Mehlhorn (http://www.anne-mehlhorn.de) beginnt den Roman sehr treffend mit der Parabel von Arthur Schopenhauer "Die Stachelschweine".  Gekonnt setzt sie die Gefühle der beiden Protagonisten dazu ein, sich ständig an- und abzustossen. Die innere Zerissenheit ist förmlich spürbar. Beide sind auf der Suche nach Geborgenheit und Zuneigung, finden aber keinen Weg zueinander. Durch die durchgehende Ich-Erzählperspektive gewinnt die Handlung an Intimität und Verletzlichkeit. Ungewohnt ist die schonungslose Darstellung von Cassandras selbstzerstörerischen Handeln. Die 17jährige quält sich auf jede erdenkliche Art, um sich selbst zu bestrafen. Ein gefühlvoller, wenn auch düsterer Roman, der zum Nachdenken anregt.

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  • Sehr gelungenes Debüt!

    Die Seele des Stachelschweins

    unclethom

    10. September 2013 um 12:29

    Der Klappentext: Seit er an seinem größten Traum gescheitert ist, hat Noel der Welt den Rücken zugekehrt. Die Sterne zu beobachten ist das einzige, wobei er noch Freude empfinden kann. Eines Nachts entdeckt er einen Kometen, der auf der Erde einschlagen und eine globale Katastrophe auslösen wird. Noel beschließt, keinen vor der drohenden Gefahr zu warnen, denn weder sein eigenes noch das Leben eines anderen ist für ihn noch von Bedeutung. Doch dann lernt er Cassandra kennen. Cassandra, die alles verloren hat und die glaubt, das Leben nicht verdient zu haben.Quelle: www.lovelybooks.de Die Autorin: Anne Mehlhorn, Jahrgang 1990, wuchs in Aue im Erzgebirge auf und studiert seit 2011 an der HTWK Leipzig Verlagsmanagement. Sie begann schon früh mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und veröffentlichte in ihrer Jugend zwei davon in Anthologien. Mit siebzehn verfasste sie ihren ersten abgeschlossenen Roman. Neben dem Studium arbeitete sie einige Jahre lang selbständig als Werbetexterin. ›Die Seele des Stachelschweins‹ ist ihre erste Verlagsveröffentlichung.Quelle: www.lovelybooks.de Meine Rezension: Ich war sehr überrascht über die schon sehr reife Ausdrucksweise der Autorin. Mit ihren gerade mal 23 Jahren schreibt sie schon wie ein alter Hase, das hat mich wirklich sehr beeindruckt. Ihre Schreibweise ist so plastisch dass es einem fast vorkommt, dass man mit den Protagonisten des Buches mitreisen würde. Die Polarlichter sah ich vor meinem inneren Auge und ich verschmolz mit dem Buch, so sehr dass ich meine Umwelt nicht mehr wahrgenommen habe. Die Spannung war gut aufgebaut und steigerte sich zum Ende hin immer mehr. Die Story war sehr gut durchdacht und die fachlichen Dinge zum Thema Raumfahrt und Astronomie sehr gut recherchiert. Einziger Kritikpunkt von meiner Seite: Ich denke es ist etwas ungeschickt beide Protagonisten in der Ich-Form zu schreiben. So kam es immer mal vor dass ich im Augenblick nicht wusste wer von beiden nun erzählt. Dennoch für dieses gute Buch von mir 4 von 5 Sternen.

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