Anne Meredith

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Anne MeredithDas Geheimnis der Grays
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Das Geheimnis der Grays
Das Geheimnis der Grays
 (42)
Erschienen am 22.09.2018

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Cellissimas avatar

Rezension zu "Das Geheimnis der Grays" von Anne Meredith

Hebt sich leider doch nicht von der Konkurrenz ab, konnte die Erwartungen nicht erfüllen
Cellissimavor einem Tag

Pünktlich zur nahenden Weihnachtszeit erscheint im Hause Klett-Coda ein neuer, wiederentdeckter englischer Weihnachtsklassiker.
Schon Cover und Klappentext lassen ahnen, dass das eine Geschichte sein könnte, wie es sie in den letzten Jahren zuhauf gab - man denke nur an "Geheimnis in Weiß" von Jefferson Farjeon, "Geheimnis in Rot" von Hay oder auch dieses Jahr "Mord im alten Pfarrhaus" von McGown ... allesamt klassische englische Weihnachtskrimis, die nun eine Renaissance erleben:

Weihnachten 1931. Eine im Untergang begriffene, zerstrittene Familie. Ein Landhaus. Kinder, die dringend Geld brauchen. Das Familienhaupt, das ermordet aufgefunden wird ...

Ich hatte aufgrund der Leseprobe die Hoffnung, dass sich dieses Werk positiv vom bereits Bekannten abhebt.
Leider hat sich diese Hoffnung nicht erfüllt. Einziger Unterschied ist vielleicht, dass wir vorliegend den wahren Täter schon sehr früh genannt bekommen. Er will die Schuld einem anderen Familienmitglied in die Schuhe schieben, ca. die Hälfte der Handlung nimmt dann der Prozess, zu dem es kommt, ein.
Man ahnt also, wer der wahre Täter sein könnte, versucht, ihn doch noch zu überführen.
Ehrlich gesagt hat mir dieser Prozess nicht wirklich gefallen, das wurde in anderen Werken besser gelöst. Auch hier hätte man dieses Element besser weggelassen, hat es doch große Teile dessen, was den Reiz dieses Genres und dieser Kulisse ausmacht, zerstört. Fatal, da das Werk ohnehin schon weniger Atmosphäre bot als seine Konkurrenz.

Anne Meredith schreibt sehr gut, keine Frage. Aber das allein reicht leider nicht, und dieser Krimi an sich konnte mich leider nicht überzeugen, hat mich oftmals gar gelangweilt.
Das lag wohl auch und v.a. daran, dass man den Täter schon extrem früh auf dem Silbertablett serviert bekam. Keine gute Idee von der Autorin ...
Überhaupt war diese Geschichte sehr langatmig erzählt, wies sie leider immer wieder Längen auf.

Am Rande sei bemerkt, dass eine Übersicht über die Protagonisten hilfreich gewesen wäre, da gleich zu Beginn eine ganze Menge an Personen eingeführt wird, was manchen Leser verwirren konnte.













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Bambisusuus avatar

Rezension zu "Das Geheimnis der Grays" von Anne Meredith

Wenig Spannung
Bambisusuuvor 2 Tagen

Der Kriminalroman "Das Geheimnis der Grays" wurde unter dem Pseudonym "Anne Meredith" der britischen Autorin "Lucy Beatrice Malleson" geschrieben. Erschienen ist das Buch in der englischen Ausgabe 1933, wodurch der Schreibstil und die Situation der damaligen Zeit entspricht.


Adrian Gray lädt jedes Jahr zum Weihnachtsfest die ganze Familie ein, bei der sie in einem abgelegenen Landhaus ausgiebig feiern. An Heiligabend versammeln sich die Familienmitglieder wie gewohnt. Die Hoffnung auf ein großes Geldgeschenk ist groß, nur am nächsten Tag wird Gray ermordet aufgefunden. Eine zerstrittene Familie, in der jeder zum Mörder werden könnte. Wer von den sechs Kindern hat seinen Hass kundgetan?

Der Krimi unterscheidet sich erheblich von modernen Krimis. Laut Beschreibung bin ich von einem nervenkitzelnden Krimi mit großer Spannung und Ermittlungen ausgegangen. Der Vergleich zu Agatha Christie hat mich neugierig gemacht. Überzeugen konnte mich das jedoch zum Ende nicht.

Gleich zu Beginn der Handlung wird der Mörder bekannt gegeben, sodass ein Mitfiebern nicht unbedingt funktioniert hat. Der Schreibstil ist beschaubar und ruhig gehalten. Fesselnd konnte mich die Handlung daher nicht. Stattdessen wird es bei den vielen Charakteren tiefgründig. Die Beschreibung wird ausgeholt, sodass jeder Charaktere eine besondere Art hat und bis ins Detail eindeutig erwähnt wird. Vielleicht hätte diese Erzählung etwas minimiert werden können.

Der Schreibstil und die englische Atmosphäre hat mir hingegen gut gefallen. Auch Weihnachten als Festtage kam in dem Roman gelungen in den Vordergrund. Für die gewisse Spannung hat es leider nicht gereicht, wodurch ich nach dem Roman eher gemischte Gefühle habe!

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kuechenqueens avatar

Rezension zu "Das Geheimnis der Grays" von Anne Meredith

Nostalgie
kuechenqueenvor 2 Tagen

Im Dezember 1931 lädt Adrian Gray wie jedes Jahr seine Kinder in sein Landhaus ein. Alle sechs Kinder haben einiges gemeinsam: Sie hassen ihren Vater und wollen immer Geld von ihm. Doch der Alte ist geizig und nebenbei sowieso pleite. Nach und nach merken alle schnell, daß bei ihm nichts zu holen ist. Als dann Adrian Gray am Weuhnachtsmorgen tot aufgefunden wird, verdächtigt jeder jeden. Die Tätersuche erweist sich als überaus schwer, weil jedes Familienmitglied versucht, ein Geheimnis zu verbergen. 
Ein kriminalistisches Puzzle will zusammengesetzt werden! 

Dieses Buch hat einen hohen Kuschelfaktor. Da ist einmal das handliche Format und dann ganz besonders der nostalgische Leineneinband. 
Obwohl ja sofort erzählt wird wer den alten Adrian Gray ermordet hat, ist dadurch die Spannung nicht kaputt. Eher im Gegenteil, denn nun wird man erst richtig neugierig. Jedes Familienmitglied hat etwas zu verbergen und die geheimen Träume und Wünsche kommen nach und nach ans Tageslicht. Man kann jedes Familienmitglied irgendwie verstehen und keinen verurteilen. 
Das Buch ist ein gutes Beispiel dafür, daß auch ohne große Brutalität mit "nur" einem Mord Spannung aufgebaut werden kann. Wer die alten englischen Krimis liebt kommt hier voll auf seine Kosten.

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