Anne Perry A Sunless Sea

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Inhaltsangabe zu „A Sunless Sea“ von Anne Perry

Inspector William Monk investigates a brutal riverside killing and a deadly opium conspiracy in the eighteenth novel in Anne Perry's acclaimed series
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  • Rezension zu "A Sunless Sea (William Monk 18)" von Anne Perry

    A Sunless Sea

    Aeryn

    31. March 2012 um 20:51

    In seinem 18. Fall bekommt es Inspektor William Monk mit skrupellosen Opiumhändlern zu tun: An einem frühen Wintermorgen wird Monk zu einem grausigen Mordschauplatz gerufen. Am Dock wurde eine brutal verstümmelte Frauenleiche gefunden, offensichtlich eine alternde Prostituierte, die das Opfer eines perversen Mörders wurde. Als er ermittelt, wer die Ermordete war, stößt Monk auf den nur wenige Wochen zurückliegenden Selbstmord eines angesehenen Arztes, der anscheinend der einzige Kunde der Frau war. Vermutet die Polizei zunächst, dass es die Geldnot nach dem Verlust ihres Kunden war, der die Frau zurück auf die Straße getrieben hat und sie deshalb zufällig zum Opfer wurde, erkennt Monk jedoch bald, dass die beiden Todesfälle eng mit einander verbunden sind, denn die Witwe des Arztes behauptet steif und fest, dass auch ihr Mann ermordet wurde. Doch dann wird sie selbst zur Verdächtigen im Mordfall der Prostituierten und für Monk, seine Frau Hester und ihren Freund, den Anwalt Oliver Rathbone, beginnt ein verzweifelter Kampf, sie vor dem Galgen zu retten … Die Bücher von Anne Perry sind nicht gerade ein Synonym für atemlose Spannung. Ihre Monk-Krimis sind im Grunde immer nach dem gleichen Strickmuster gebastelt, wobei die zweite Hälfte von der Gerichtsverhandlung dominiert wird. Man muss ihren Stil schon mögen, denn die Bücher besitzen teilweise eine ziemliche Pathetik, die aber durchaus in die Zeit passt, in der sie spielen. Lange Rede, kurzer Sinn, wer die vorherigen Monks schon langweilig fand, sollte von diesem die Finger lassen, denn spätestens im zweiten Teil juckte es mich – und ich mag die Bücher – öfters in den Fingern, das Buch in die Ecke zu pfeffern. Die Thematik ist eigentlich sehr interessant, nur macht Anne Perry nicht viel daraus. Die Figuren bleiben blass, Hester versinkt leider immer mehr zu einer Nebenfigur und nur Oliver Rathbone darf ausgiebig in Selbstmitleid angesichts seiner gescheiterten Ehe schmoren. Es ist häufig ein Problem von solchen Endlosserien, dass die persönliche Entwicklung der Hauptfiguren spärlich ist, aber gerade weil die Autorin aus der eigentlichen Krimihandlung auch nicht viel macht, hätte ich mir davon deutlich mehr gewünscht. Dann wäre dem Leser nämlich das penetrante Durchkauen der immer gleichen Fakten und Vermutungen bezüglich der beiden Todesfälle und ihrer Hintergründe erspart geblieben, die Anne Perry stattdessen liefert. Oliver Rathbone ist gezwungen, den Prozess gegen seine Mandantin so gut wie möglich in die Länge zu ziehen und genau den Eindruck macht auch das Buch. Erst ganz am Ende kommt noch mal ein bisschen Action auf, aber das ist zu wenig. Schade, aber ich hoffe, das nächste Buch wird wieder besser, sonst wäre es möglicherweise Zeit, dass Monk und Rathbone in Rente gehen.

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