Anne Perry Das Gesicht des Fremden

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Inhaltsangabe zu „Das Gesicht des Fremden“ von Anne Perry

London zur Zeit Königin Viktorias: mit Gaslampen beleuchtete Salons, klackende Pferdehufe auf dem feuchtglänzenden Pflaster, aber auch dunkle Slums und finstere Krankenlager, die den Namen Hospital nicht verdient haben. In einem solchen wacht ein Mann auf und schaut sich ungläubig um. Man sagt ihm, er sei William Monk, Polizeiinspektor, und habe einen Kutschenunfall gehabt. Doch so sehr er sich auch bemüht, Monk kann sich an nichts erinnern. Keine guten Voraussetzungen für den Fall, den er sogleich übernehmen muß: Major Joscelin Grey, hochdotierter Kriegsveteran und stadtbekannter Bürger, wurde in seiner Wohnung brutal ermordet. Kann Monk trotz des Gedächtnisverlustes den Täter aufspüren? (Quelle:'E-Buch Text/11.11.2013')

Ganz okay, lebendige Atmosphäre und gute Auflösung. Aber temporeiche Thriller liegen mir doch mehr...

— Queenelyza
Queenelyza

Außergewöhnlich guter Krimi aus Zeiten Queen Victorias. Macht definitiv Lust auf mehr von Mr. Monk!

— BerniGunther
BerniGunther

Hat zwischenzeitlich seine Längen, aber ein sehr gutes Ende

— Andraika
Andraika

Sehr spannend und voller interessanter Personen. Auch die Grundidee mit dem Gedächtnisverlust von William Monk ist richtig gut.

— Kruemelkeks
Kruemelkeks

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  • Anne Perry - Das Gesicht des Fremden

    Das Gesicht des Fremden
    esmerabelle

    esmerabelle

    11. December 2016 um 14:01

    Als William Monk (ja, mich hat der Nachname als erklärter Monk-Serien-Fan auch irritiert) nach einem schweren Unfall in einem Krankenhaus zu sich kommt, ist sein gesamtes Gedächtnis ausgelöscht. Erst durch einen Besuch seines Vorgesetzten wird ihm klar, dass er Polizei-Inspektor ist, und offensichtlich ein guter, wenn auch extrem unbeliebter. Aus Sorge, Beruf und Lebensunterhalt zu verlieren, beschließt er, seinen Erinnerungsverlust zu verheimlichen und sein Leben, das ihm völlig fremd ist, so normal wie möglich weiter zu führen. Und so begibt er sich auf die Suche nach dem Mörder des jungen Major Joscelin Grey und nach Spuren seiner selbst, wenig ahnend, dass beides enger verknüpft ist, als ihm lieb sein kann... "Das Gesicht des Fremden" ist der erste Roman der William-Monk-Reihe von Anne Perry und durchaus ein würdiger und recht origineller Auftakt. Die Handlung ist eher ruhig und relativ arm an Action, dafür bietet er mehr auf der psychologischen Ebene, wenn auch nichts wirklich Tiefschürfendes, aber genug, um die Spannung aufrecht zu halten. Der klassische Charm des Viktorianischen Englands als Schauplatz steigert das Lesevergnügen, auch wenn der Stil weniger beeindruckend ist. Einige Passagen haben sich meinem Sinn für Logik nicht ganz erschlossen, aber alles in allem haben Geschichte und Charaktere für ein anständiges Krimierlebnis gereicht. Fazit: empfehlenswert an dunklen Wintertagen für alle Freunde des Viktorianischen Londons und Kriminalfälle mit ein oder zwei überraschenden Wendungen.

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  • Rezension zu "Das Gesicht des Fremden" von Anne Perry

    Das Gesicht des Fremden
    Nini61

    Nini61

    27. October 2011 um 13:37

    Anne Perry hat auch hier wieder ein Meisterstück des historischen Kriminalromans abgeliefert. Inspektor Monk wacht im Krankenhaus nach einem schweren Kutschenunfall auf und hat sein Gedächtnis verloren. Er weiß weder, wer er ist, noch wo er sich befindet oder wie er aussieht. Schnell findet er heraus, dass er Polizist ist und anscheinend nicht der Beliebteste. Er scheint keinerlei Freunde zu haben. Er wird auf den Fall eines ermordeten Edelmanns angesetzt und stößt damit auf Ablehnung und Standesdünkel. - Alles in allem eine sehr spannende Story, die mich doch gefesselt hat.

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  • Rezension zu "Das Gesicht des Fremden" von Anne Perry

    Das Gesicht des Fremden
    Aurora

    Aurora

    18. February 2011 um 01:13

    Dies ist das erste Buch der Detevtice-Monk-Reihe und ich bin schon etwas „vorbelastet“, weil ich (leider) den dritten Band zuerst gelesen habe. Aber der hat mir so gut gefallen, dass ich mir auch die anderen zulegen wollte. Nun habe ich also auch das erste Buch gelesen und ich muss sagen, ich bin wieder von der Stimmung des London im 19. Jahrhundert total begeistert. Der Schreibstil von Anne Perry ist super! Nun aber zur Handlung. Monk wacht eines Tages in einem Krankenhaus auf und weiß nicht, wer er ist, wie er aussieht und überhaupt leidet er an totaler Amnesie. Nach und nach knüpft er mehr oder weniger an sein altes Leben an. Er erfährt, dass er bei der Polizei arbeitet und weil er sich nichts anmerken lassen will aus Angst, seinen Job zu verlieren, geht es seiner geregelten Arbeit nach. Er versucht es zumindest. Aber alle merken, dass er sich verändert hat. Nun soll er sich um den Fall des ermordeten Joscelin Grey kümmern. Doch wo soll er nur anfangen? Zum Glück ist er nicht ganz auf sich allein gestellt, sondern hat seinen Partner Evan an seiner Seite. Die Ermordung scheint ein Familiendrama gewesen zu sein. Denn Joscelin ist zwar der jüngste Sohn einer adligen Familie und durch den Krimkrieg ein Invalide georden, aber er war schon immer der Liebling seiner Mutter. Das stieß bei seinen älteren Brüdern natürlich auf Neid. Vor allem der älteste Bruder Lovel ist ganz und gar nicht begeistert davon. Nach und nach tauchen aber noch viel mehr Geheimnisse rund um Joscelin Grey auf und es bleibt somit spannend bis zu letzten Seite, die schön und traurig zugleich das Ende des Buches ist.

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  • Rezension zu "Das Gesicht des Fremden" von Anne Perry

    Das Gesicht des Fremden
    LEXI

    LEXI

    19. December 2009 um 16:50

    Anne Perry ist für mich persönlich DIE Neuentdeckung im Bereich des Englischen Kriminalromans. Ihr interessanter Schreibstil, die gut verwobenen Handlungsfäden und der stete Spannungsaufbau tragen gemeinsam mit ihrer Liebe zum Detail dazu bei, dieses Buch zu einem "Leckerbissen für Krimifans" zu machen. Wunderbares Werk und mit Sicherheit nicht mein letzter Roman dieser Autorin, die für mich gleich neben Agatha Christie rangiert. Erstklassig !

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  • Rezension zu "Das Gesicht des Fremden" von Anne Perry

    Das Gesicht des Fremden
    LEXI

    LEXI

    19. December 2009 um 01:38

    Im "Gesicht des Fremden" beschreibt Anne Perry in unnachahmlichem Schreibstil die Aufklärung eines Mordes - ein klassischer Kriminalroman aus dem viktorianischen England. Inspektor William Monk wacht nach einem Kutschenunfall in einem Krankenhausbett auf und leidet an Gedächtnisschwund. Bemerkenswert meistert er trotzdem alle Hürden und verfolgt interessante Fährten.