Anne Perry Der Todesengel von London

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Inhaltsangabe zu „Der Todesengel von London“ von Anne Perry

Ein neuer Fall für Inspector William Monk. Nachts auf einem Klinikflur im viktorianischen London: Die Krankenschwester Hester Monk wird von einem verängstigten Mädchen um Hilfe angefleht. Das Kind hat sich aus einer geheimen Station davongeschlichen, wo es mit seinem Bruder zum Aderlass liegt – der Junge ist in kritischem Zustand. Zwar kann Hester sein Leben retten, doch andere Patienten sterben unter mysteriösen Umständen. Als klar wird, dass in der Klinik riskante Experimente stattfinden, zieht Hester in den Kampf für Gerechtigkeit – und erkennt zu spät, dass sie ins Visier eines mächtigen Mannes gerät, der über Leichen geht, um das eigene Leben zu retten.

Spannend obwohl ich die bisherigen Teile nicht gelesen habe. Man lernt sogar ein wenig!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Die Thematik ist wirklich interessant, die Handlung aber leider für einen Krimi zu geradlinig und ohne viel Spannung.

— Svenjas_BookChallenges
Svenjas_BookChallenges

Dieser historische Krimi ist fesselnd, informativ und wunderbar geschrieben. Man sieht die viktorianische Zeit bildhaft vor Augen!

— sommerlese
sommerlese

Inspektor Monk ermittelt in einem Londoner Krankenhaus - sehr spannend!

— zero
zero

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  • Grusel mit Bildungsfaktor

    Der Todesengel von London
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. November 2016 um 21:16

    Es ist schwer zu übersehen, dass langsam aber sicher Halloween vor der Tür steht. Obwohl ich das Gruselfieber selten selbst packt, habe ich in diesem Jahr trotzdem zaghaft versucht, mich in Stimmung zu bringen. Anne Perrys „Todesengel von London“ kam mir da gerade recht. Immerhin hat es im engeren Sinne etwas mit Halloween zu tun… es gibt ziemlich gruselige Kinder, leider ist ihr Hintergrund nicht ganz so erfreulich wie „Süßes oder Saures“ Inhalt Obwohl ich noch nie einen Teil der William-Monk Reihe gelesen habe, geschweige denn von ihr gehört hätte, habe ich registriert dass Perry kein unbekannter Name in der Krimi- und Buchwelt ist. Die Handlung beginnt im Krankenhaus von Greenwich mit der Begegnung der Krankenschwester Hester, William Monks Frau, mit dem abgemagerten Mädchen Maggie, dass sie flehend auf eine geheime Station zu dem sterbenden Charlie bringt. Hester gelingt es, beide Kinder von der Station zu retten, auf der sie jedoch andere Kinder in ähnlichem Zustand zurück lassen muss. Durch ihren Eingriff in dieses heikle Gebiet der Medizin in Greenwich macht sie den Mann auf sich aufmerksam, der für die Experimente an den Kindern verantwortlich ist- den Todesengel von London. Leseeindruck der ersten Zeilen des Buches Die kleinen Gaslampen flackerten, als zöge es im Korridor, doch Hester wusste, dass jetzt, nach Mitternacht, sämtliche Türen und Fenster in den Krankenzimmern geschlossen waren. Reglos stand das Mädchen Hester gegenüber, die Augen weit aufgerissen, die Haut ebenso weiß wie das Nachthemd, dass ihr nur knapp über die Knie reichte. Aus meiner Sicht      *Achtung, Spoiler Die ganze Szenerie des düsteren, viktorianischen London und der Mann auf dem Cover haben mich immer wieder an Jack the Ripper erinnert. * Zu meiner Bestürzung hatte die Geschichte nichts mit aufgeschnittenen Prostituierten zu tun, sondern mit der Entwicklung der Bluttransfusion. Die Anfangsszene mit dem nächtlich verlassenen Krankenhauskorridor mit dem ausgemergelten, bleichen Mädchen im weißen Nachthemd kam mir schaurig-klassisch und wirkungsvoll zugleich vor. Durch diesen Einstieg ist man direkt in der Handlung, Hester wird direkt zu den kläglich zugerichteten Kindern auf der geheimen Station geführt. Leider findet man solche gut gewählten, rasanten Einstiege viel zu selten! Ich liebe diese Art, eine Geschichte direkt an zu stoßen. *Später kam mir der Schock, mit dem Hester ihre Entdeckung betrachtete etwas paradox vor. Der Einstieg war so spannend, dass es mich wunderte, dass die geheime Station auf einmal keine Bedeutung mehr zu haben schien. Der Grund für diese Wende: William Monks Ermittlungen. Dem ist wahrscheinlich geschuldet, dass es in der Reihe eigentlich um ihn geht und nicht um die Entdeckungen seiner Frau. Der Fall war nichts desto trotz interessant und spannend aber hat sich kurios unpassend angefühlt, da man sich das Buch eigentlich wegen Hester und ihrer Entdeckung gekauft hat. Schade, dass ihr Mann Hester ein wenig aus dem Rampenlicht geschubst hat. *Die Nachforschungen   ihrerseits führen durch die zweigespaltenen Geschichte der Bluttransfusion. Lehrreich und spannen – besser hätte man mich in diesem Fall nicht unterhalten können. Die Rosine im Kuchen war für mich trotzdem der Todesengel höchstpersönlich: Hamilton Rand. Die schockierenden Ergebnisse Hesters werden von anderen Figuren schnell entschärft. Das nimmt dem Krimi zwar einiges an „Gruselfaktor“, jedoch kommen solche Reaktionen bekannt vor und regen zum Nachgrübeln an. Der Chemiker Rand führt an den Kindern auf der Station Experimente im Rahmen der Bluttransfusion durch – will damit die Medizin weiter bringen und geht dafür über Leichen. Eine schwere moralische Frage – darf man Unschuldige opfern, um durch den Fortschritt viele andere Leben retten zu können? Dieser Konflikt passt zu Rand, kein schwarz-weiß; der Täter kommt einem manchmal sogar sympathisch vor.

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  • Medizin..

    Der Todesengel von London
    smutcop

    smutcop

    21. October 2016 um 15:27

    ..musste auch ihre Opfer bringen. Interessanter Krimi rund um das Thema"Beginn derGeschichte der Bluttransfusionen" oder und bist Du nicht willig...

  • Rezension zu "Der Todesengel von London"

    Der Todesengel von London
    Zsadista

    Zsadista

    15. October 2016 um 15:54

    London im viktorianischen Zeitalter. Düster, dreckig und geheimnisvoll. Die Krankenschwester Hester Monk arbeitet als Vertretung einer Freundin in einem Sanatorium. Als bei ihrer Schicht ein kleines Mädchen auftaucht und sie um Hilfe bittet, wartet Hester nicht lange. Den Kindern wird Blut entnommen um reiche Patienten von Leukämie zu heilen. Als Hester den behandelnden Arzt darauf anspricht werden sie und die Kinder entführt. Hester wird mit dem Leben der Kleinen erpresst, damit sie dem reichen Patient hilft. Unterdessen macht sich ihr Mann auf die Suche nach seiner verschwundenen Frau. Doch beide wissen nicht, mit wem sie sich da angelegt haben. „Der Todesengel von London“ ist der 21. Teil der Monk Reihe aus der Feder der Autorin Anne Perry. Gleich zu Anfang muss ich gestehen, ich wusste nicht, dass das Buch ein Teil einer Serie ist. Und schon gar nicht, dass es bereits der 21. Teil ist. Jeder Hinweis darauf fehlt auf dem Buch und nur am Ende ist kurz aufgelistet, welche Teile es noch gibt. Aber so unübersichtlich hintereinander geschrieben, dass es kaum auffällt. Ich konnte den Krimi zwar so lesen, aber an manchen Stellen hat mir dann doch einfach das Hintergrundwissen von 20 weiteren Teilen gefehlt. Vom historischen Teil her war die Geschichte recht gut geschrieben. Man wird in das dunkle London um das 19. Jahrhundert katapultiert. Das Sanatorium war sehr düster und erdrückend dargestellt. Der Anfang hat mir auch sehr gut gefallen. Ich konnte mir das Ganze, durch einige durchgespielte PC-Games, sehr gut vorstellen. Dazu kommen die beginnenden medizinischen Experimente ohne Ethik und Moral. Menschenleben sind für die Reichen keinen Cent wert. Von dieser Seite her war der Roman sehr spannend und interessant. Den Punkt Krimi habe ich ein wenig vermisst. Eigentlich habe ich ihn soweit gar nicht gefunden. Es gab zwar eine recht schnelle Gerichtsverhandlung, aber danach ging es nur noch um Rache. Der Zwischenteil hat sich für mich auch etwas gezogen. Ich kenne jetzt den Schreibstil der anderen Perry Bücher nicht, kann also nur diesen Band beurteilen, weiß also nicht, ob er besser oder schlechter als die anderen Bände ist. Allerdings hat mich das komplette Buch unter dem Genre Krimi nicht von Hocker gehauen. Das Buch ist ein recht guter historischer Roman mit düsteren Ausläufern. Menschen am Abgrund und medizinische Experimente rundeten das Ganze dann ab. Den Krimi an sich, hat man dann leider etwas vernachlässigt.

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  • Eher langweilig

    Der Todesengel von London
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    03. October 2016 um 10:13

    Der Roman spielt im viktorianischen England, einer Zeit, in der Menschenleben und vor allem Kinder wenig wert waren. Die Krankenschwester Hester Monk trifft in einer geheimen Station der Klinik auf drei kleine Kinder, deren Blut für Transfusionen entnommen wird, um Menschen von Leukämie zu heilen. Natürlich waren solche Experimente verpönt, hielten einige Forscher jedoch nicht davon ab.Die Schwester wird sogar entführt, um einen erkrankten, reichen Patienten weiterhin zu pflegen und mit den ebenfalls entführten Kinder erpresst, die ohne sie verloren wären. Ihr Mann, selbst Polizist, kann sie und die Kinder zwar befreien und die Täter werden vor Gericht gestellt, aber durch die Fürsprache des scheinbar mittlerweile gesundeten Patienten wieder freigesprochen.Leider dümpelt die Geschichte ziemlich vor sich hin und wirkt stellenweise sogar widersprüchlich. Der Autorin gelingt es nicht, wirkliche Spannungsbögen zu aufzubauen. Endlose Wiederholungen von Phrasen und Geschehnissen erzeugen eher Langeweile beim Leser. Die Thematik hätte wesentlich mehr hergegeben, wird aber erstickt in emotionalen und psychologischen Effekten. Zu einem echten Krimi fehlt mir da einiges. Außerdem finde ich die Nebenfiguren (einige erinnerten mich an Charles Dickens) fast interessanter als die Protagonistin selbst. Daher von mir leider nur 2 von 5 Punkten.

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  • Interessante Thematik, für einen Krimi aber zu geradlinig mit wenig Spannung

    Der Todesengel von London
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    31. July 2016 um 18:46

    Gemäß des Klappentextes habe ich eine spannende, mysteriöse Kriminalgeschichte vor der Kulisse des viktorianischen London erwartet und sofort an Sherlock Holmes gedacht - zumindest was Setting und Umstände betrifft. Der Anfang war dann schließlich auch vielversprechend und sorgte für eine schaurige, geheimnisvolle Atmosphäre. Das alte, viktorianische Krankenhaus, das bei Nacht irgendwie bedrohlich und wenig einladend wirkt, das plötzliche Auftauchen eines ausgemergelten Kindes, das verzweifelt um Hilfe bittet und das grausige Verbrechen, das dahinter steckt, schaffen beste Voraussetzungen für eine mitreißende, düstere Geschichte.Doch nach dem vielversprechenden ersten Kapitel, in dem die Krankenschwester Hester die kleine Maggie findet, ihrem Bruder Charlie das Leben rettet und entdeckt, dass den versteckt gehaltenen Kindern regelmäßig Blut für medizinische Experimente abgenommen wird, flacht die Handlung erst einmal deutlich ab. Es kommen weitere Handlungsstränge hinzu und der eigentliche Fall gerät zunächst in Vergessenheit. So wendet sich Perry erst einmal Hesters Ehemann William Monk, Kommandant bei der Wasserpolizei, zu und es vergehen einige Tage. Bis auf Seite 80 ca. der Faden wieder aufgenommen wird, fragt man sich immer wieder, was denn jetzt eigentlich mit den Kindern ist, um die Hester sich so aufopferungsvoll gekümmert hat, die sie jetzt aber erstmal geflissentlich ignoriert. So zumindest mein Eindruck.Die Nebenhandlung, Williams Monks Ermittlungen in einem schweren Fall von Waffenschmuggel, konnte mich nämlich leider überhaupt nicht fesseln und es hätte mir wesentlich besser gefallen, wenn der Fokus auf dem Fall der für medizinische Experimente festgehaltenen Kinder gelegen hätte. Dieser wird immer wieder unterbrochen und ist leider auch nicht so düster wie erwartet. Der Einblick in die medizinische Forschung des viktorianischen Zeitalters und überhaupt der Stand der Medizin Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt der Geschichte, was durchaus interessant und spannend zu lesen ist. So manche Experimente, wie sie der titelgebende Todesengel und Chemiker Hamilton Rand an den Kindern durchführt, wirken auf den modernen Leser auf jeden Fall gruselig und erschreckend, werden aber von den meisten handelnden Personen auch immer wieder relativiert und somit ein Stück weit entschärft.Als historischer Roman mit Fokus auf das viktorianische London und die Geschichte der Bulttransfusion ist Der Todesengel von London auf jeden Fall gelungen, für einen Krimi haben mir aber die Suche nach dem Verbrecher, falsche Fährten und überhaupt unerwartete Entwicklungen gefehlt. Die Handlung war mir einfach zu geradlinig und dünn. Im Mittelpunkt stehen das medizinische Experiment der Bluttransfusion, das moralische Dilemma, das mit diesem einhergeht, und die anschließende Gerichtsverhandlung.Auch die Figuren haben mich nur mehr oder weniger überzeugt. Hester Monk ist eine starke, kluge Frau, die ihr Leben der Medizin verschrieben hat und eine differenzierte, sehr fundierte Meinung zu allem hat. Das hat mich sehr beeindruckt. Ihr Mann, der eigentliche Ermittler, steht in dieser Geschichte eher im Hintergrund und hat bei Weitem nicht so große Momente wie sie selbst. Während die Waisenjungen, die den beiden bei dem Fall helfen, an Oliver Twist oder auch die Bakerstreet Irregulars erinnern und damit perfekt ins viktorianische London passen, war mir Hamilton Rand, der Todesengel, teilweise zu positiv dargestellt. Die Gefahr für Hester und die drei Kinder ist zwar ab und zu da, aber nicht immer unmittelbar spürbar. Alles in allem hat mich das ein wenig enttäuscht.Mein Fazit:Der Todesengel von London ist ein interessanter, authentisch aufgearbeiteter historischer Roman mit Fokus auf die Entwicklung der Medizin im viktorianischen Zeitalter und die moralischen Grenzen. Für einen Kriminalroman ist mir die Geschichte aber eindeutig zu geradlinig und dünn. Spannung durch falsche Fährten und bedrohliche Situation kommt beim Lesen nur selten auf. Deswegen hat mich das Buch letztlich nicht ganz überzeugt, ließ sich aber dennoch bis zum Ende gut lesen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. July 2016 um 18:57
  • Für Anne Perry-Fans ein Muss

    Der Todesengel von London
    sommerlese

    sommerlese

    29. June 2016 um 15:36

    Die in Schottland lebende englische Autorin "*Anne Perry*" schreibt historische Kriminalromane aus dem spätviktorianischen England. "*Der Todesengel von London*" ist mittlerweile der 21. Band ihrer Reihe um Inspektor William Monk. Der Krimi erscheint 2016 im "*Goldmann Verlag*". Nachts auf einem Klinikflur im viktorianischen London: Die Krankenschwester Hester Monk wird von einem verängstigten Mädchen um Hilfe angefleht. Das Kind hat sich aus einer geheimen Station davongeschlichen, wo es mit seinem Bruder zum Aderlass liegt – der Junge ist in kritischem Zustand. Zwar kann Hester sein Leben retten, doch andere Patienten sterben unter mysteriösen Umständen. Als klar wird, dass in der Klinik riskante Experimente stattfinden, zieht Hester in den Kampf für Gerechtigkeit – und erkennt zu spät, dass sie ins Visier eines mächtigen Mannes gerät, der über Leichen geht, um das eigene Leben zu retten ... (Klappentext) Dies ist mein erster Krimi aus der Feder dieser erfolgreichen Autorin. Es handelt sich beim 21. Band um Inspektor William Monk. In diesem Fall ist seine Frau Hester bei ihrer Arbeit als Krankenschwester auf eine unfreiwillige Blutentnahme bei Kindern gestossen. Scheinbar ist das Leben der Kinder egal, es gilt nur ihr Blut, das für eine Art Experiment benötigt wird. Es wird einem an Leukämie erkrankten reichen Mann übertragen. Als Hester den Chemiker, der die Behandlung durchführt, auf den schlechten Zustand der Kinder anspricht, wird sie kurzerhand mit den Kindern in ein Privathaus entführt. Wir reisen in das viktorianische England, in die Zeit der Regentschaft Königin Victorias (1837 bis 1901). Es ist eine Zeitspanne, in der es durch Missernten zu Hungersnöten kam, die aufkommende Industrialisierung finanziellen Aufschwung versprach und kolonialer Wettberwerb mit Frankreich und dem Deutschen Reich herrschte. Die umfangreichen Beschreibungen der damaligen medizinischen Zustände, die gesellschaftlichen Zustände zwischen Arm und Reich und der Erzählstil zeichnen wunderbar ein Bild von dieser Zeitepoche. Ich fühlte mich authentisch zurückversetzt und erlebte, welche medizinischen Möglichkeiten von heute, den Menschen damals noch nicht erschlossen waren. Doch die Menschen waren genau wie heute. Es gab Egoisten, die ihr Leben auf Kosten von anderen Menschen retten wollten, fanatische Wissenschaftler, die um jeden Preis neue medizinische Wege einschlugen und hilfsbereite Menschen, die jedes einzelne Menschenleben achteten. Mir hat die Vielfalt dieser Charaktere gut gefallen. Es ist natürlich Hester und ihr Mann William, die polarisieren, aber auch ein paar andere liebenswerte Figuren passen sehr gut in die Handlung. Die Spannung hält Einzug, als Hester entführt wird. Man bangt um ihr Leben und das der Kinder. Es geht im weiteren Verlauf aber auch um die Gerichtsverhandlung, in der die Schuldigen für bestimmte Morde gesucht werden. Hier zieht sich meiner Meinung nach die Handlung etwas in die Länge. Mich hat dieser Krimi vor seinem historischen Hintergrund gut unterhalten und der sprachlich gewandte Stil der Autorin gefällt mir gut. Wer gern historische Krimis liest, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

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