Anne Plichota , Cendrine Wolf Oksa Pollock - Die Unverhoffte

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Inhaltsangabe zu „Oksa Pollock - Die Unverhoffte“ von Anne Plichota

Oksa Pollock ist nicht begeistert, als ihre Eltern beschließen, von Paris nach London zu ziehen. Gut, dass ihr Freund Gus und seine Familie mit von der Partie sind, und sie gemeinsam in die neue Schule kommen. So muss Oksa die Bosheiten des unsympathischen Klassenlehrers McGraw nicht allein aushalten. Doch dann passieren merkwürdige Dinge – auf ihrer Handfläche lodert ein Feuerball, sie kann frei schweben und um ihren Nabel bildet sich ein sternförmiges Mal. Erst jetzt erfährt Oksa von ihrer wahren Herkunft und Bestimmung: Sie ist die "Unverhoffte", die das verschwundene Land Edefia retten soll, aus dem ihre Familie einst vertrieben wurde. Doch auch Lehrer McGraw scheint eine Verbindung zu Edefia zu haben …

Leider etwas vorhersehbar, aber tolle Geschichte.

— Sarino

Wer gute Geschichten über zaubernde Jugendliche lesen will, sollte besser zu Harry Potter oder den Kane-Chroniken greifen

— Insiderwitz

Ich habe die Bücher über Oksa Pollock geliebt. Leider wurden sie von mal zu mal schlechter

— LisaLovegood

Interessante Story mit facettenreichen Charakteren, die mich fesseln konnten, aber mir fehlt trotzdem irgendwie das gewisse Etwas...

— Leseratte2007

Leider stimmt der Spruch >Harry Potters kleine Schwester< nicht so ganz. Bin eher etwas enttäuscht.

— Paules_Buecherkiste

Neue magische Welt - locker zum lesen

— chaos-deluxe

nicht fertig gelesen, da es mir nicht gefallen hat

— marinss

Sind mir zu viele "doofe" Namen, aber nette, spannende Story

— X-tine

Normales Mädchen, Ninja oder Magierin? Sie ist alles in einem. Oksa ist einfach klasse.

— FieneDietz

Ganz okay

— RDooDoo

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  • Ein enttäuschendes Buch

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    Insiderwitz

    19. November 2017 um 18:30

    Da ich gehört habe, dass die Reihe in Frankreich ziemlich gehypt wurde und auch hierzulande einige Fans hat, habe ich mir den ersten Band aus der Bücherei, um mal zu schauen, ob dieser Hype gerechtfertigt ist. Um es kurzufassen: Nein.Fangen wir erst einmal bei der Hauptcharakterin an:Oksa ist eine Mary Sue. Schon beim ersten Einsetzen ihrer magischen Fähigkeiten kann sie diese viel zu gut einsetzen. Und auch, als sie Unterricht in diesen Fähigkeiten erhält, perfektioniert sie diese viel zu schnell. Zwar hat sie schon ein bisschen Übung in diesen Fähigkeiten, aber es ist trotzdem unrealistisch, dass sie nur etwa einen Tag braucht, um das Schweben richtig zu können!Außerdem handelt sie manchmal etwas unrealistisch:Dafür, dass sie angeblich nicht gerne im Mittelpunkt steht, handelt sie mir viel zu oft so, als ob sie es doch tut. Nehmen wir zum Beispiel die Szene, wo sie im Klassenzimmer zusammenbricht:Wäre sie wirklich so zurückhaltend, hätte sie nicht so cool gehandelt, als sie dann von ihrem Klassenlehrer angeschissen wird. Und vor allem hätte sie ihre magischen Fähigkeiten etwas später in der Geschichte nicht dazu eingesetzt, ihren Klassenlehrer zu ärgern.Außerdem finde ich es unfair von ihr, dass sie zwar die ganze Zeit so tut, als ob ihr Freund Gus ihr wichtig wäre, ihn dann aber bei der erstbesten Gelegenheit, wenn er mal wütend ist, einfach anscheißt, dass er sich nicht so anstellen soll.Leider bleibt ihr Freund Gus im Laufe der Geschichte recht flach, er existiert einfach nur.Das nächste, was mir nicht gefällt, ist, dass die Charaktere sich manchmal echt dumm benehmen:Zum Beispiel gibt es im Buch eine Stelle, wo eines ihrer Tiere krank wird und die Charaktere darauf kommen, dass jemand es heimlich angegriffen haben muss. Anstatt also zu verschwinden, wie es jeder normale Mensch tuen würde, nimmt sich Oksa zusammen mit Gus einen Heißluftballon, wo sie natürlich gleich vom Angreifer des Tieres selber angegriffen werden...Außerdem zieht sich das Buch an ziemlich vielen Stellen hin. Sollte einmal Spannung entstehen, wird diese dadurch zerstört, dass man buchstäblich von Informationen überschwemmt wird. Ich nehme mir mal ein Beispiel:An einer Szene erfahren wir, dass Oksas Großmutter den Gegenspieler dieses Buches aus ihrer Zeit in Edefia kannte. Soweit, so gut, allerdings wird jetzt, die Spannung dadurch zerstört, dass es ein ganzes Kapitel darüber gibt, was die beiden dort erlebt haben und wir bekommen auch gleich den Grund dafür geliefert, warum er zum Feind von Oksa und ihrer Gruppe wurde.So ein Muster zieht sich durch die gesamte Geschichte, auch, wenn zum Beispiel zum ersten Mal ein neues magisches Wesen eingeführt wird.Apropos Wesen:Diese magischen Wesen werden auch ziemlich oft schlecht in die Geschichte eingebaut. Zu 90 Prozent ist es nämlich so, dass die Wesen immer dann eingeführt werden, wenn sie gerade von der Story her benötigt werden. Meiner Meinung nach können Sachen schon so eingeführt werden, allerdings wird es mit der Zeit langweilig und es wirkt auch recht billig, wenn man es fast immer nur so macht.Doch warum gebe ich jetzt für dieses Buch zwei Sterne und nur einen? Ein Wort:Tugdual.Wer also Bücher über zaubernde Jugendliche lesen will, sollte lieber zu Harry Potter oder den Kane-Chroniken greifen.

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  • Oksa Pollock Bd 1

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    chaos-deluxe

    05. February 2017 um 08:05

    Oksa Pollock ist 13 Jahre alt und muss nach ihrem Umzug von Paris nach London feststellen, dass sie nicht ganz so normal ist wie sie dachte. Zuerst diese Ohnmachtsanfälle und dann dieses Mal auf ihrem Bauch. Alles sehr kurios, bis ihre Großmutter endlich mit der Sprache rausrückt und ihr gesteht das sie aus einer Welt jenseits der unseren kommt - sie ist eine von Da-Drinnen - sie ist aus Edefias. Einer Welt voller redender Pflanzen, eigentümlicher Wesen und begabter Völker die unter anderem Levitation und Telekinese beherrschen. Oksa weiß partout nicht mehr wo ihr der Kopf steht denn nicht nur ihre Kräfte machen ihr Sorgen, nein auch außerhalb von Edefias hat sie keine Ruhe vor maßgeblichen Feinden und auch der fiese Lehrer Mister McGraw macht ihr das Leben schwer. Was wohl noch alles so auf Die Unverhoffte" wartet von dem wir nichts wissen ...tja findet es heraus.Nachdem ich durch Zufall auf Oksa Pollock gestoßen bin, habe ich mir dieses Buch voller Magie einmal zur Brust genommen und war positiv überrascht. Es ist locker und leicht zu lesen daher schnell durch..  Die vielen neuen Eindrücke in der magischen Welt von Oksa werden mit kindlich-kreativen Begriffen umschrieben.

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  • Enttäuschend

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    Kitty411

    20. February 2016 um 22:13

    "Oksa Pollock - Die Unverhoffte" von Anne Plichota und Cendrine Wolf ist ein Jugendbuch, das am 03.03.2011 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/Oksa-Pollock-Die-Unverhoffte-Pollock/dp/3789145025/ref=sr_1_7?ie=UTF8&qid=1456002149&sr=8-7&keywords=oksa+pollock  Meine Meinung: Dieses Jugendbuch aus dem Bereich Fantasy klang sehr vielversprechend, doch ich bin wirklich enttäuscht. Nicht nur, dass ich sehr schwer in die Geschichte hineinfinden konnte, da die Story sehr verwirrend und teilweise irritierend ist, nein, auch die Anwesenheit von sehr vielen seltsamen Wesenheiten bringt viel Unruhe in die Geschichte. Ein wirkliches Lesevergnügen war es nicht, und ich habe mich lange mehr durch das Geschehen gequält, als dass ich es geniessen konnte. Erst nach über der Hälfte des Buches wurde es mal etwas interessanter, doch das hielt nicht lange an und danach war die Geschichte wieder sehr langatmig... lange Passagen ohne eine wirkliche Handlung haben mir den Spaß an der Lektüre wirklich genommen, und definitiv werde ich mir die weiteren Bände nicht antun... von mir bekommt dieses Buch 2 Sterne.

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  • Normales Mädchen, Ninja oder Magierin?

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    FieneDietz

    04. January 2016 um 21:45

    Oksa Pollock scheint ein ganz normales Mädchen, dass mit ihren Eltern von Frankreich nach London zieht , zusammen mit ihrem besten Freund Gus. Doch weit gefehlt, den Nach und Nach findet sie heraus, dass sie magische Kräfte hat, und stolpert auch schon Hals über Kopf in ihr erstes Abenteuer. Natürlich ist auch Gus nie weit und die beiden erfahren die unglaubliche Geschichte der Herkunft, der Rette-sich-wer-kann. Doch auch ihr fürchterlicher Klassenlehrer McGraw scheint eine Rolle darin zu spielen. Ein fantastisches Buch mit viel Action. Die Abenteuer der Huldvollen Oksa und ihren Freunden, waren die ersten Bücher, die ich freiwillig gelesen habe (als ich 11 Jahre alt war), und ich konnte sie nicht aus der Hand legen.

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  • Ein Kinderbuch - Lieber nicht zu viel erwarten

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    RDooDoo

    20. December 2015 um 15:29

    Da ich Oksa Pollock sehr gerne gelesen habe, als ich noch "etwas" jünger war, habe ich es mir sofort ausgeliehen, als ich es bei einer Freundin im Regal gesehen habe. Die Geschichte ist schnell zusammengefasst: Oksa Pollock, 13, zieht von  Paris nach London und entdeckt magische Kräfte an sich. Sie findet heraus, dass sie eine sogenannte Huldvolle ist und eigentlich aus einem magischen Land stammt. Potential ist da, keine Frage. Für etwas weniger anspruchsvolle Leser wird dieses Buch auch seinen Zweck erfüllen, wer aber tatsächlich etwas in die Richtung "Harry Potter" sucht, der wird hier vergebens warten.  Abgesehen davon, dass Oksa irgendwie alles in ein paar Minuten lernt und ihre Kräfte auch ständig einsetzt, obwohl es ihr mehrmals verboten wurde, enttäuschen die sogenannten "Actionszenen" und auch das Ende hat mich nicht vom Hocker gerissen. Dennoch stabile drei Sterne, für die Idee hinter Oksa und ihrem Land, die Umsetzung hat mich nicht vom Hocker gerissen.

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  • Von Plemplems, Ringelpupos und anderen unverhofften Gestalten

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. October 2014 um 11:06

    Eine Buchreihe geht um und sorgt für Aufregung unter den jungen Fantasy-Lesern. Die Rede ist von Oksa Pollock. Mit dem ersten Band Oksa Pollock: Die Unverhoffte gelang es den Französinnen Anne Plichota und Cendrine Wolfe ein Medienspektakel hervorzurufen. BookTrailer, Facebookseiten und ein aufwendiges Marketing machen auf dem deutschen Buchmarkt auf die kleine Zauberin aufmerksam. Doch ist dieses Buch den ganzen Rummel wert? Es ist die klassische Fantasy-Geschichte. Ein junges Mädchen wird sich nach und nach ihren besonderen Fähigkeiten bewusst und erkennt, dass ihre Welt nicht so ist wie sie scheint. Sie und ihre Familie kommen aus einem geheimen Land, Edefia. Zusammen mit ihren Freund Gus erlebt sie kleine, halbfantastische Abenteuer, wobei sich die Beiden mit einem besonders schlimmen Exemplar von einem Mathelehrer rumplagen müssen. Langsam lernt sie mit ihren Fähigkeiten umzugehen und mit der Unterstützung ihrer Familie und einigen skurrilen Fantasiewesen macht sie sich auf die Suche nach ihrer verlorenen Heimat. Skurril sind in diesem Buch nicht nur die Fantasiewesen, die auf so seltsame Namen wie Plemplem, Ringelpupo und Pelli-Reiniger hören, sondern auch der Erzählstil. Mit künstlicher Jugendsprache wird dem Leser das Innenleben von Oksa um die Ohren geknallt, wobei die beiden Autorinnen zwischendurch auch gerne mal Perspektive wechseln. Scheinbar planlos entwickelt sich der Plot in dem 591 Seiten dicken Buch und verwundert immer wieder durch unpassende Wendungen. Man wird beim Lesen das Gefühl nicht los, dass die beiden Bibliothekarinnen sich selbst beim Schreiben von ihren Ideen haben überraschen lassen. Hier wäre ein guter Lektor hilfreich gewesen. Doch genau den hatten Anne Plichota und Cendrine Wolf nicht, wie sie stolz in einem Promo-Video zugeben. Nach einer Ablehnung bei einem französischen Verlag entschlossen sie sich, das Buch ohne Lektorat im Eigenverlag herauszugeben. Durch diverse Internetforen wurde das Buch nach und nach bekannt und machte Presse und Verlage auf sich aufmerksam. Nun jedoch erfreut sich die Oksa-Pollock-Reihe, von der ab Oktober der vierte Teil im deutschen Handel erschienen ist, einem Marketing Aufwand wie Harry Potter. Doch dies ist leider nicht das Einzige, was an Harry Potter erinnert. Schon allein die BookTrailer lassen an der bekannten Zauberlehrling und die Herr der Ringe Filme denken, besonders das gollumartig gezischte „Oksa Pollock“ am Ende wirkt geradezu lächerlich. Dazu kommt die überall erzählte Entstehungsgeschichte des Romans, die starke Ähnlichkeit mit der Zugfahrt einer gewissen J.K. Rowling aufweist. Doch leider hören da die Ähnlichkeiten noch immer nicht auf. Der Ausdruck „Du-weißt-schon-wer“ wirkte bei Harry Potter noch unverbraucht und lies die großen und kleinen Leser oft mit Gänsehaut weiterlesen, jedoch verbrauchen sich solche Begriffe auch. Besonders, wenn jeder dritte Gegenstand mit Sie-wissen-schon-welcher-Art-und-Weise betitelt wird. Da gibt es die „Von-Draußen“ und die Gemeinschaft der „Rette-sich-wer-kann“ und „das Geheimnis-das-nicht-enthüllt-werden-darf“. Es stellt sich die Frage, ob nicht auch Kinder irgendwann das Gefühl haben für dumm verkauft zu werden. Für all den Rummel, der um diese Bücher gemacht wird, könnte man zumindest meinen, dass die Charaktere ausgearbeitet und in sich stimmig sind. Doch leider wird der Leser erneut enttäuscht. Oksa Pollock hat mehr Gefühlsschwankungen als fünf pubertierende Teenager zusammen, doch vielleicht macht gerade das das Buch für die jungen Leser so attraktiv. Sie sehen, dass ein Held nicht perfekt sein muss und sich durchs Leben pubertieren kann und trotzdem am Ende alles gut wird. Für etwas ältere Leser wirken die Protagonisten ohne richtigen Standpunkt allerdings ziemlich unglaubwürdig und man versteht den Aufstand, der um Oksa Pollock gemacht wird, nicht. Dass Oksa Pollock inzwischen als der weibliche Harry Potter bezeichnet wird, ist dennoch nicht nachvollziehbar. Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn die beiden Autorinnen, wie auch ihr großes Vorbild J.K. Rowling, weitere Absagen von Verlagen in Kauf genommen und das Buch weiter überarbeitet hätten. So allerdings ist und bleibt Oksa Pollock: Die Unverhoffte ein Erstentwurf mit Potential – mehr aber auch nicht. Es bleibt zu hoffen, dass bei den Folgebänden ein erfahrener Lektor seine Finger mit im Spiel hat.

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  • Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    bookwitch

    19. September 2014 um 20:54

    Dieses Buch zählt auf jeden Fall zu meinen Lieblingsbüchern. Anne Plichota und Cendrine Wolf überraschen mit einem atemberaubenden Geschichte über die junge Oksa. Dabei sprüht ihr Werk nur so vor Charme, hervorgerufen durch die liebevoll und mit viel Phantasie entstandenen edefianischen Kreaturen, die man einfach sofort ins Herz schließen muss. Obwohl sehr viel Fantasy im Spiel ist, wirkte die Geschichte weder übertrieben noch kindisch, sondern ist perfekt abgestimmt mit Oksas Alltagsproblemen und mit den durch ihre neuen Kräfte hervorgerufenen Herausforderungen. Oksa Pollock ist jedem zu empfehlen, der sich schon an Harry Potter nicht satt lesen konnte.

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  • Geheimnisse kommen immer raus

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    Buchgespenst

    01. June 2014 um 14:13

    Oksa kann es nicht fassen. Eines Tages wacht sie auf und nichts ist mehr wie vorher. Sie kann Feuerbälle werfen, schweben und andere k.o. schlagen ohne sie zu berühren. Endlich enthüllt ihr ihre Familie das große Geheimnis ihrer Herkunft. Einst flohen sie aus einer phantastischen Welt und Oksa ist ihre große Hoffnung auf die Rückkehr in ihre Heimat. Doch neben den großartigen Geheimnissen und tollen Fähigkeiten gibt es noch den seltsamen, unsympathischen Mathelehrer McGraw, der genau über Oksa Bescheid zu wissen scheint. Doch auf ihren besten Freund Gus kann Oksa in jeder Situation zählen. Die Geschichte ist fesselnd geschrieben, wenn auch leider immer wieder etwas holprig und klischeehaft. Der Schurke ist von Anfang an zu durchschauen und die Hauptheldin etwas flach und viel zu naiv. Das Oksa trotz aller Warnungen und guten Vorsätze immer wieder ihre Fähigkeiten einsetzt, die sie auch noch ohne zu hinterfragen oder großartig lernen zu müssen akzeptiert, ist ebenfalls nicht überzeugend. Außerdem wird ständig darauf herumgeritten, dass sie und Gus so tolle Karatefähigkeiten haben sollen und ständig nehmen sie völlig affig die Haltung ein, ohne dass sie jemals diese Fähigkeiten einsetzen würden. Trotz inhaltlicher und stilistischer Unebenheiten, liest sich das Buch gut weg. Ich habe es gerne gelesen, die (anderen) Figuren waren sehr sympathisch und witzig. Gerade das Volk, das Oksas Großmutter um sich versammelt hat, ist wirklich lustig und liebenswert.

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  • Interessanter Auftakt der Oksa Pollock-Reihe

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    Buechersuechtig

    16. October 2013 um 14:17

    DIE GESCHICHTE Als die Pollocks von Paris nach London ziehen, ist die 13-jährige Oksa alles andere als begeistert. Wie gut nur, dass ihr bester Freund Gus ebenfalls mit seiner Familie nach London übersiedelt und so den Schulstart an der St. Proximus erträglich macht. Denn ihr Mathelehrer McGraw hat es auf Oksa abgesehen und macht ihr das Leben bei jeder sich bietenden Gelegenheit schwer. Und als rund um ihren Bauchnabel ein sternförmiges Mal erscheint, offenbart erfährt die Schülerin, dass sie kein gewöhnliches Mädchen ist, sondern die zukünftige Herrscherin eines unsichtbaren Landes namens Edefia. Ausgestattet mit außergewöhnlichen Fähigkeiten soll sie, die Unverhoffte, Edefia retten - doch Oksa hat keine Ahnung, wie sie das anstellen soll... MEINE KURZMEINUNG: Reihe: 1. Band der Oksa Pollock-Reihe Handlungsschauplatz Realität: London, England Handlungsschauplatz außerhalb unserer Welt: Eine große Rolle spielt das verschwundene Land Edefia, deren Hoffnungsträgerin Oksa ist. Besonders toll finde ich die verschiedenen Geschöpfe Edefia wie die Plemplems, Geotrix, Kapiernix und Goranov und die Hilfsmittel wie das Wackelkrakeel oder Granuk-Spuck. Allerdings hat es ein wenig gedauert, bis ich all die unterschiedlichen Namen intus hatte. Hauptperson: Oksa Pollock, 13, ist mit ihrer Familie von Paris nach London gezogen. Die Schülerin ist witzig, gescheit, impulsiv und hat eine besondere Gabe, von der sie nichts weiß. Oksa wird als liebenswerte Protagonistin geschildert, die eine beachtliche Weiterentwicklung durchmacht. Nebenfiguren: Gus(tave) Bellanger ist Oksas bester Freund, mit seinen Adoptiveltern ebenfalls nach London übersiedelt und geht gemeinsam mit Oksa in die Wasserstoffklasse an der St. Proximus. Weitere interessante Nebencharaktere sind Oksas Eltern Marie und Pavel, ihre exzentrische Großmutter Dragomira, Dragomiras Bruder Leomido und ihr Patenonkel Abakum sowie diverse Mitschüler und Lehrer, wie der gemeine Mathelehrer McGraw. Romanidee: Reizvolle Grundidee, die fantasievoll umgesetzt wurde. Erzählperspektiven: Neben Haupterzählerin Oksa schildern auch andere Figuren die rasanten Geschehnisse aus ihrem jeweiligen Blickwinkel. Wir erfahren mehr über Edefia, Oksas Herkunft und diverse Geheimnisse. Die Welt, die wir in "Die Unverhoffte" kennenlernen, finde ich sehr interessant, wenn auch für meinen Geschmack mit allzu ausgeschmückten Beschreibungen versehen. Handlung: Unterhaltsame & abwechslungsreiche Geschichte mit verschiedenen Handlungssträngen und Erzählperspektiven, ungeahnten -manchmal etwas zu dramatischen -Wendungen und einigen Überraschungen. Die Geschichte endet mit einem fiesen Cliffhanger, weshalb ich unbedingt den Nachfolgeband lesen muss. Schreibstil & Co: mitreißende Schreibweise, Sprache ist der jugendlichen Zielgruppe angepasst (geht in Richtung Kinderbuch), Kapitel in angenehmer Länge FAZIT: "Die Unverhoffte" heißt der Auftakt der Oksa Pollock-Reihe, der uns nach London entführt und fantasievolle Unterhaltung bietet. Auf der einen Seite ist der 1. Band sehr interessant, auf der anderen Seite für meinen Geschmack zu detailliert beschrieben. Dennoch hat mich die Geschichte rund um Oksa und das verschollene Land Edefia gut unterhalten, weshalb ich kurzweilige 4 STERNE vergebe.

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  • süßes Kinderbuch mit erzählerischen Schwächen

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    Keksisbaby

    04. October 2013 um 09:51

    Hätte Oksa gewusst, dass der blaue Fleck um ihren Bauchnabel zu einem Stern entwickelt und sie damit zur neuen Huldvollen wird, hätte sie ihn wahrscheinlich nicht so einfach ihrer Großmutter gezeigt. Aber irgendwann wäre jemanden schon noch aufgefallen, dass Oksa keineswegs so ist, wie andere 13 jährige Mädchen. Die können nämlich nicht fliegen oder Feuerkugeln werfen, oder Skelette zum Tanzen bringen. Was ziemlich cool ist, wenn der fiese Mathelehrer es auf dich abgesehen hat, weil er glaubt, du wärst der Schlüssel zur verlorengeglaubten Welt Edefia. Oksa Pollock, wäre aber nicht Oksa Pollock, würde sie sich einfach so entführen lassen. Wäre ich noch 12 gewesen, hätte es mir wahrscheinlich gefallen, so aber konnten selbst die liebevoll gestalteten Fabelwesen wie die Goranov, die Getorixe oder die Plemplems nicht über den schwachen Erzählstil hinwegtäuschen. Ich glaube wären diese symphatischen Pflanzen die in Ohnmacht fallen oder die plumpen Wesen, die eigentümliche Sätze verklausulieren nicht gewesen, hätte ich das Werk ohne zu zögern beiseite gelegt. Mir war Oksa einfach zu unsympathisch. Impulsiv ohne Nachzudenken begeht sie irgendwelchen Unsinn und als dann Konsequenzen daraus entstehen, schmollt, heult sie oder ertrinkt in Schuldgefühlen. Nun könnte der geneigte Leser meinen das ist typisches Teenagerverhalten, wenn die Erwachsenen nicht auch noch entsprechend Oksa dafür getröstet und gelobt hätten. Alle sind immer geneigt Oksas Fehler zu übergehen, außerdem kann sie alles beim ersten Mal schon fast perfekt und das war mir ein bisschen zu unrealistisch. Ein paar glaubhafte Fehlschläge hätten sie vielleicht sympathischer gemacht. Nichtsdestotrotz ein süßes Kinderbuch, das ich meiner Nichte wahrscheinlich zum Geburtstag schenke, aber kein All Ager auch wenn einige Parallelen zu Harry Potter zu erkennen sind. Den zweiten Teil werde ich mir einfach schenken, zu glücklich war ich als ich am Ende dieses Buches angelangt war.  

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  • Rezension zu "Oksa Pollock. Die Unverhoffte" von Anne Plichota

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    Koriko

    Als die 13.jährige Oksa entdeckt, dass sie magische Fähigkeiten besitzt und sie all das umsetzen kann, was sie sich schon immer erträumte, ist sie begeistert. Sie kann in der Luft schweben, Dinge mittels Gedanken bewegen, Leute k.o. schlagen, ohne sie zu berühren. Da rücken auf einmal der plötzliche Umzug ihrer Familie von Paris nach London in den Hintergrund, ebenso ihre neue Schule und der grässliche Lehrer Mc Graw, den sie nicht ausstehen kann. Als sich kurz darauf ein Zeichen um ihren Bauchnabel bildet, weiht sie ihre Familie in das wohl größte Geheimnis ein - sie stammen aus dem sagenhaften Land Edefia, von dem normale Menschen nichts wissen. Vor über 50 Jahren flohen sie aus Edefia, da dort ein Aufstand alles zu vernichten drohte. Doch damit nicht genug - Oksa ist nicht nur ein Nachkomme der Bewohner Edefias, sie ist die zukünftige Huldvolle, die Herrscherin über das Land und als einzige in der Lage das seit 50 Jahren verschlossene Tor nach Edefia zu öffnen. Somit wird das Mädchen für die Rette-sich-wer-kann", denjenigen die damals das sagenhafte Land verließen, die einzige Hoffnung jemals zurückzukehren. Allerdings haben nicht nur sie Interesse an einer Rückkehr; auch der Feind, in Form eines Treuebrüchigen Edefias, der ebenfalls in die normale Welt gelangte, hegt reges Interesse an Oksa. Auf Oksa und ihren Freund Gus, der schon bald mit eingeweiht ist, wartet ein Abenteuer, in dem Oksa nicht nur lernen muss, ihre Fähigkeiten anzuwenden, sondern auch in dem sie sich erstmals gegen ihre Feinde zur Wehr setzen muss... Oksa Pollock - Die Unverhoffte" ist das erste Buch einer längeren Reihe, die bisher noch nicht abgeschlossen ist. In Frankreich liegen bis dato 3 Bände vor, wie viele es werden bleibt wohl noch eine Weile offen. Wer anhand der Beschreibung ein spannendes, logisches und individuelles Kinderbuch erwartet, wird arg enttäuscht. Auf 590 Seiten, die für meinen Geschmack wirklich zuviel waren und 77 recht kurzen Kapiteln erfährt der Leser zusammen mit Oksa von Edefia, den Machtkämpfen dort, den Zielen der Bewohner des Landes und den verschiedenen Rassen, die dort leben. Dass alles reiht sich in verschiedenen Szenen aneinander, die eines massiv vermissen lassen - einen roten Faden. Wer glaubt, das Ziel des Buches sei die Rückkehr nach Edefia, der irrt gewaltig. Nachdem man sich mühsam durch das Buch geackert hat, das unheimlich langatmig und langweilig geschrieben ist, ist man ebenso schlau wie vorher. Ein unspektakulärer Kampf, sonst nichts. Die Szene bei der es endet hätte genauso gut 200 Seiten früher passieren können, da viele Szenen einfach nur Lückenfüller waren. Was interessieren mich die unendlich vielen Wesenheiten, sprechenden Pflanzen und Geschöpfe, die bei Oksas Großmutter hausen? Wen interessiert es, dass sie sich streiten und Tischfußball spielen? Wen interessiert es, dass Pflanze A alle paar Stunden in Ohnmacht fällt? Niemanden! Trägt es zur Story bei? Mitnichten! So quält man sich durch einen Haufen Wesen, die alle innovativ wirken sollen und aufzuzeigen versuchen, wie anders Edefia ist und wie viel Fantasie die Autorinnen hatten, aber sie nerven nur, weil sie unnütz sind. Sie können noch so gut für Heilung und die seltsamen Granuck-Spucks sein... vordergründig fallen sie erstmal störend auf. Zu all diesen langatmigen Sequenzen kann man nur sehr schwer mit den Charakteren warm werden - Oksa ist mir als Hauptfigur zu inkonsistent und großspurig. Da wird gesagt sie sei schüchtern, eher zurückhaltend und spiele sich nicht gerne in den Mittelpunkt. In Wirklichkeit ist sie das genaue Gegenteil. Das, was ihre Freunde und ihre Familie über sie sagt und wie sie letztendlich wirklich in der Geschichte herüberkommt, liegen meilenweit auseinander. Zudem ist es massiv nervend, dass Oksa scheinbar alles ohne große Übung sofort beherrscht - Fliegen kann sie binnen eines Tages, schwere Sachen mittels Gedanken bewegen - kein Problem, Dinge zum Explodieren bringen, Feuerbälle, ihr Granuck-Spuck einsetzen... sie ist wie eine Mary-Sue - perfekt in allem. Das stört mich ungemein, da sie keinerlei Schwächen hat, mit Ausnahme ihrer Neugier, aber selbst die wirkt aufgesetzt. Ihr Freund Gus schafft es leider nicht einmal eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Er steht immer in Oksas Schatten, auch wenn er ihr zu Hilfe eilt, ist es doch immer Oksa, die die beiden rettet. Er wirkt wie Beiwerk ohne eine genauer definierte Rolle zu haben. Lediglich bei seinen Selbstzweifeln, die ihn als normalen Menschen befallen, wurde er interessanter, doch das Thema wurde schnell fallen gelassen und Gus nicht eingehender betrachtet. Am unlogischsten ist jedoch des bösen Treuebrüchige selbst. Als Leser kann man seine Handlungen fast gar nicht mehr nachvollziehen. Dass Mc Graw derjenige ist, wird schnell klar, da natürlich derjenige, den Oksa nicht ausstehen kann, der böse Verräter Edefias sein musste. Warum er sich Oksa gegenüber so mies verhält, will mir einfach nicht in den Sinn! Er braucht ihre Hilfe, will sie auf seiner Seite haben - und behandelt sie wie den letzten Hund! Welcher denkende Bösewicht würde jemanden für sich gewinnen wollen, indem er diese Person beleidigt, bedrängt und schlecht behandelt? Und so geht es weiter - kein Charakter scheint wirklich durchdacht zu sein, ebenso die Welt Edefia und die Geschichte selbst. Man merkt, dass den Autorinnen der Plot gefehlt hat, da die Protagonisten in dem einen Kapitel auf ein unlösbares Problem stoßen - im nächsten kommt eine bis dahin ungekannt Pflanze zum Einsatz oder eine unglaubliche Geschichte wird erzählt, die bis dahin niemand kannte, und schon ist alles okay. Oksas Mutter stirbt fast - kein Problem: ihre Großmutter hat noch Wunderwürmer, die sie heilen; Oksa selbst wird schwer verletzt - eine Nacht und viele Pflanzen und Geschöpfe und sie ist wie neu. So geht das in einem fort... Mc Graw braucht natürlich Unterstützung - da ist doch der Fiesling, der Oksa in der Schule schlecht behandelt, perfekt um die Rolle des Sohnes zu übernehmen! So geht das immer weiter, ohne Sinn und Verstand. Der Plot ist so löchrig, wie ein Schweizer Käse und am Ende bleibt man unzufrieden zurück, da man sich nach jedem Kapitel fragt, wie zum Teufel das zum Rest passen soll. Zu allem Überfluss scheint man sich auch noch ganz massiv bei anderen Geschichten bedient zu haben: Harry Potter, Tintenherz, Charmed, die unendliche Geschichte... ich habe so viele Szenen wiedererkannt, so viele Begriffe, die einfach nur wie eine Kopie von J.K.Rowling scheinen, dass es fast schon unglaublich ist, dass so etwas überhaupt veröffentlicht wird. Der Schreibstil der Autorinnen ist seicht und langatmig, da sie einen Hang dazu haben zu übertreiben und alles bis ins kleinste Detail zu beschreiben. Dass der Leser bei all den Wesen und Pflanzen fast schon ein Lexikon Edefias bräuchte, um sich alles zu merken, erschwert das Lesen zusätzlich. Ein Glossar wäre an dieser Stelle vielleicht hilfreich gewesen. Die Begriffe, die sich das Duo ausgedacht haben sind teilweise einfach nur peinlich und wirken sehr stümperhaft. Das-Geheimnis-das-nicht-enthüllt-werden-darf", die Rette-sich-wer-kann", Da-Drinnen" und Da-Draußen", Wesen wie Kapiernix", Plemplem" und natürlich der Granuck-Spuck", mit dem die Charaktere zaubern" können (naja, vielmehr pusten sie in ein Blasrohr und aktivieren darin gespeicherte Munition). Das alles wirkt sehr abgedreht und wirr, ist zu kindisch um skurril und zu unausgegoren um wirklich innovativ zu sein. Insgesamt ist Oksa Pollock" nicht wirklich empfehlenswert. Bei einer Länge von fast 600 Seiten, die man auch auf 300 hätte reduzieren können, ohne wichtige Szenen zu streichen, braucht man eine gefühlte Ewigkeit, da sich die Geschichte zieht wie Kaugummi und einfach nicht zur Sache kommt. Wer gute Jugendfantasy lesen will sollte wirklich nach Harry Potter", Bartimäus" und den alten Büchern von Wolfgang Hohlbein greifen - die sind auch umfangreich, aber auch spannend, witzig und wirklich fesselnd!

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    • 3
  • Oksa Pollock / Die Unverhoffte

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    Lenny

    09. June 2013 um 12:56

    Hier ist  von einer wundervollen Fantasiewelt die Rede, ganz tolle Geschöpfe wie Plemplems, die eine wundervolle Sprache sprechen und Kapiernix und viele andere, das macht wirklich Spass.
    Oksa nimmt dem Kampf mit einem Lehrer auf, aber auch mit den Kindern vom Lehrer, die zur selben Schule gehen, eine sehr spannende Geschichte!

  • Ein wundervolles, fantasiereiches Buch - für Kinder :) :/

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    MeinbesterFreundisteinBuch

    13. May 2013 um 17:30

    Der erste Teil ist von allen bisher erschienenen Bänden der kindlichste. Nicht nur, weil Oksa zu dieser Zeit erst Dreizehn ist, sondern auch weil alle Abenteuer im Buch sehr kindgerecht gestaltet sind. Angegeben wurde das Buch für 10 jährige, aber mir hat es trotzdem sehr gut gefallen. Im ersten Teil geht es hauptsächlich um die Freundschaft zwischen Oksa und Gus(tave Bellanger), die durch Oksas neu erlernte Fähigkeiten langsam Risse bekommt. Obwohl Gus wirklich nett und an den meisten Stellen wirklich schlau ist, scheint er das selbst nicht zu merken. Deshalb sind einige Seiten im Buch seinen Minderwertigkeitskomplexen gewidmet. Dafür gibt es einige Minuspunkte von mir. Zwar macht das stellenweise seinen Charakter aus, aber dennoch finde ich es furchtbar nervig Oksa und Gus die ganze Zeit beim Streiten "zugucken" zu müssen, nur weil Gus irgendwelche Probleme hat. Ich finde man hat mit dieser Charaktereigenschaft etwas übertrieben. Desweiteren hatte Oksa (verständlicherweise) anfangs ein paar Wutanfälle, obwohl mir diese doch etwas übertrieben vorkamen. Ich meine, das klingt beinahe so, als ob Oksa ein drei jähriges Kind wäre, das rum bockt. Trotzdem ist es mal eine ganz nette Abwechslung, das die Mutter von Edefia erfährt, weil jene sich nicht beherrschen kann. Nun zu der Welt rund um Edefia: Ich finde diese ganzen magischen Wesen durchaus entzückend und auf ihre Art niedlich, doch wenn es Mal wieder im Buch "turbulent" zugeht, weil die Geschöpfe nur quatsch machen und Plemplem und Plempline vor Scham lila anlaufen, können sich anscheinend nur die handelnden Personen darüber lustig machen. Oftmals sind mir die Witze die Oksa reißt zu banal und die geschilderten Situationen, die alle handelnden Personen so lustig finden sind überhaupt nicht lustig. Was ist denn bitte daran lustig, dass der Kapiernix alles vergisst? Ich meine, dass grenzt beinahe schon an Nervigkeit. Ich finde die Geschöpfe schon toll und fantasiereich, aber auf eine Art etwas zu kindlich gestaltet und die Namen ... *schauder* Sagen wir mal so, es gibt besseres und vor allem lustigeres. Oksas Fähigkeiten dagegen finde ich super! Das meiste davon würde ich auch gerne können und man merkt sofort, dass Oksa nicht nur als Die Unverhoffte etwas besonderes ist unter den "Rette-sich-wer-kann", sondern auch ihre Fähigkeiten sehr stark ausgebildet sind. Sie beherrscht sie fast sofort ziemlich gut und das macht sie für total cool, vor allem da sie im ersten Teil genauso alt war wie ich, als ich es gelesen habe, denn in den meisten Fällen sind die Protagonisten/ Protagonistinnen einige Jahre älter als ich. Schade finde ich es, dass die heranreifende Liebe zu Tugdual, diesem finsteren Jungen *g*, im ersten Band noch nicht so im Vordergrund steht. Die kleinen Kämpfe und Abenteuer in die unsere liebe Oksa-san so verwickelt ist, sind auch immer spannend bis zum Ende und ich finde es in Büchern immer total toll, wenn Menschen oder auch die Protagonisten sich tödlich verletzen oder Krank werden und es dann um ein Rennen um Leben und Tod geht. Das ist auf jeden Fall in Oksa Pollock - Die Unverhoffte vorhanden und ich gebe, trotz kleiner Minuspünktchen, die zwar nerven, aber die Qualität des Buches kaum mindern, einThumps up für den ersten Teil dieser Kinder- und Jugendbuchreihe :) -> Rezension von daisys-rezensionen.blogspot.de

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  • Oksa Pollock die Unverhoffte

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    rosali

    23. March 2013 um 15:23

    Oksa Pollock ist 13 Jahre alt . Sie ist nicht gerade begeistert dass sie Paris verlassen und nach London ziehen. Und sie ist verwirrt durch diese Magischen Kräfte von sich.Und dann kommt auch noch Klassenlehrer und treubrüchiger Mc Graw dazu. Diese Geschichte ist einfach zum verlieben. Besonder gut sind die Kreaturen wie: das Ringelpupo,die Merlikokette,der Getorix,die Plemplems,die Sensybille, die Froschlinge,die Goranov,der Wackelkrakeel,der Kapiernix und co.

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  • Rezension zu "Oksa Pollock. Die Unverhoffte" von Anne Plichota

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

    GeschichtenAgentin

    19. February 2013 um 21:16

    “Oksa Pollock – Die Unverhoffte“ ist ein großartiger Beginn einer Kinderbuch-Serie, die das Zeug zum Potter-Nachfolger hat. Liebevoll gestaltete Figuren, detailfreudige Szenarien, Charaktere, die sich weiterentwickeln, Wortwitz, Tempo und Spannung. Kein All-Age-Gedöns, mit dem dann weder die Kinder noch die Erwachsenen glücklich sind, sondern ein echtes Kinderbuch. Hier sind die Kinder wirklich noch Kinder. Aus ihrer Sicht leben die Erwachsenen in einer seltsamen Parallelwelt und brauchen Hilfe. Und damit liegen Oksa und ihr Freund sehr, sehr richtig. Denn nur sie können die wundersame Welt, aus der sie eigentlich stammen, retten. Naja, ein bisschen was müssen die Erwachsenen natürlich auch beisteuern.

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