Anne Pulkkinen PEKiP

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Inhaltsangabe zu „PEKiP“ von Anne Pulkkinen

Nie wieder entwickelt sich ein Kind so rasant wie im ersten Lebensjahr! Mit PEKiP, dem Prager-Eltern-Kind-Programm, können Eltern diese Entwicklung ihres Babys optimal unterstützen und eine gute und sichere Bindung aufbauen. Die über 100 PEKiP-Spiele und -anregungen sind immer nach Altersgruppen geordnet, klar beschrieben und mit zahlreichen Fotos anschaulich illustriert: So können Sie mit Ihrem Baby auch zu Hause eine wunderschöne gemeinsame Spielzeit genießen und gleichzeitig seine Entwicklung gezielt fördern. Zahlreiche Anleitungen für sinnvolles Spielzeug zum Selbstbasteln runden das Buch ab.

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    PEKiP

    kalligraphin

    05. September 2016 um 20:14

    Das Buch PEKiP von Anne Pulkkinen enthält für jedes Lebensvierteljahr des Babys einige "Spielideen", die Eltern mit ihrem Kind umsetzen können. Zusammengefasst sind diese "Spiele" aber eher Basics im Umgang mit dem Baby: Es hochnehmen, tragen, die Welt zeigen, auf den Bauch legen, strampeln lassen... Das wäre ja vielleicht für manche Eltern noch anregend und interessant, allerdings kommt hier alles mit dem erhobenen Zeigefinger und einer sehr unsympathischen Ernsthaftigkeit, die auch keine Alternativen neben den vorgestellten Theorien gestattet, daher. Zunächst werden die körperlichen Entwicklungen des Babies ausführlich beschrieben, dann noch einmal zusammengefasst, dann nochmal beschrieben und nochmal zusammenfasst... Und falls man dann noch sichergehen möchte, dass das eigene Kind in seiner körperlichen Entwicklung auch wirklich "auf Kurs ist", kann man sich von den "Wann Sie mit Ihrem Kind zum Arzt gehen sollten" Infokästen verrückt machen lassen. Unter normalen Umständen sind Eltern hoffentlich in der Lage ernsthafte Entwicklungsstörungen bei ihrem Kind festzustellen. Diese Infokästen scheinen also eher dem Wetteifern und dem Förderwahn der Eltern zu dienen. Vielleicht muss man sich die Geschichte des Prager-Eltern-Kind-Programms vor Augen halten, um seine Berechtigung zu erkennen: "Basierend auf seinen Forschungen zur Begleitung von Säuglingen in der häuslichen und außerhäuslichen Betreuung entwickelte der Prager Psychologe Jaroslav Koch Bewegungs- und Spielanregungen für das Baby. Darauf aufbauend konzipierten die Psychologin Christa Ruppelt und der Sozialwissenschaftler Hans Ruppelt das sozialpädagogische Gruppenprogramm für junge Eltern."* Im Bereich der Familien- und Sozialarbeit mag es Fälle geben, in denen Basics programmatisch vermittelt werden sollten. Ansonsten ist für uns persönlich eher ein intuitiver und individueller Weg der richtige. Ein bis zwei Ideen nehme ich aber aus dem Buch mit und manchen Aussagen kann ich durchaus zustimmen, daher gibt es noch zwei Sterne. *https://de.m.wikipedia.org/wiki/Prager_Eltern-Kind-Programm

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