Anne Rößing Wolfsgrube

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Inhaltsangabe zu „Wolfsgrube“ von Anne Rößing

Im hessischen Dörfchen Aubel wird Bernd Bretschneider tot in seinem Haus gefunden. Für Polizist Frank Schenk die erste Leiche seiner Karriere. Nachdem er sich plötzlich, aber heftig in die Geranien übergeben muss, ist nicht nur ihm klar, dass besser jemand anderes diesen Fall übernehmen sollte. Also kommt Franks Frau Hauptkommissarin Helen Schenk früher als geplant aus der Elternzeit zurück aufs Revier und stürzt sich mit Inbrunst in die Ermittlungen. Kurz darauf wird Bretschneiders Ehefrau tot aus dem Fluss gezogen. Ihr Körper ist völlig zerschunden. Und auch wenn Kollege Manfred lieber Frühstückspause als Befragungen durchführt und keiner der Dorfbewohner etwas Böses vermuten mag, ahnt Helen, dass Aubel nicht so beschaulich ist, wie es auf den ersten Blick scheint …

ein Debütkrimi, der mich leider enttäuscht hat. Die Story zu langweilig und unsympathische Ermittler.

— claudi-1963
claudi-1963

Hat mich leider nicht so gefesselt.

— momo11
momo11

Unterhaltsam, seltsam und typisch dörfisch.

— utaechl
utaechl

Gute Ansätze, aber noch Luft nach oben

— Bibliomarie
Bibliomarie

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  • Zwei Tote im hessischen Dorf Aubel

    Wolfsgrube
    claudi-1963

    claudi-1963

    07. February 2017 um 19:04

    Im idyllischen, hessischen Dorf Aubel geht alles noch gemächlich und ruhig zu, doch das soll sich an diesem Tag ändern. Bernd Bretschneider wird in seinem Haus tot aufgefunden. Da er die Pistole noch in seiner Hand hielt, tippen die Kollegen Frank Schenk und Manfred Räuber auf Selbstmord. Doch Franks Ehefrau Helen, Hauptkommissarin in Elternzeit, kommt das alles suspekt vor, sie glaubt das man Bretschneider ermordet hat. Von Bretschneiders Frau Mai, einer Thailänderin fehlt jede Spur. Wenige Tage später, inzwischen hat Helen Schenk die Ermittlungen übernommen, findet man aus die Leiche von Mai Bretschneider am Flussufer. Wer hatte einen Grund das Ehepaar Bretschneider umzubringen? Helen Schenk stößt auf Zwangsprostitution, häusliche Gewalt und Dorfbewohner die nicht beobachtet haben. Und mit Kollege Räuber hat sie nicht gerade die größte Hilfe an ihrer Seite. Meine Meinung:Das schöne, idyllische Cover hatte mich angesprochen, um mich für dieses Buch bei NetGalley zu bewerben. Leider blieb das Erstlingswerk der Autorin weit hinter meinen Erwartungen zurück. Der Fall selbst rückte viel zu sehr in den Hintergrund und das Buch wurde für mich immer ermüdender. Teilweise gab es gute Ansätze und der Schreibstil, war mitunter auch nicht so schlecht, jedoch einige Dinge haben mich sehr gestört. Zum einen, Werbung in Bücher (z. B. IKEA, Licher, Kleenex und Nutella) finde ich haben, wie in Filmen nichts verloren. Ich möchte ja nicht der Autorin unterstellen, das sie von einem dieser gesponsert wurde. Des anderen waren die Ermittler so unsympathisch, das ich keinen Charakter fand, der mich freuen würde, wieder von ihnen zu lesen. Manfred Räuber, den sie nur negativ beschrieb als faul, fresssüchtig und dick und Helen Schenk, eine Mutter, die lieber arbeitet, als ihr Kind zu erziehen, hat ständig was zum Nörgeln und auszusetzen. Selbst der Vorgesetzte kommt nicht gut weg und somit versagen jegliche Ermittler. Dies ist für mich ein nogo, den wie soll ich mich auf so ein Team freuen, wenn keinerlei Herzlichkeit da ist. Da hätte man sicher mehr daraus machen können, deshalb nur 2 von 5 Sterne von mir.

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  • Hinter den Kulissen eines hessischen Dorfes

    Wolfsgrube
    utaechl

    utaechl

    05. February 2017 um 16:10

    Polizeiarbeit in dem hessischen Dorf Aubel scheint viel mit Wissen und Kennen, statt mit Ermitteln zu tun zu haben. Die berühmte ruhige Kugel wurde wahrscheinlich dort erfunden. Schade nur, dass ein möglicher Selbstmord die tägliche Routine durcheinander bringt. Unterhaltsam, seltsam und typisch dörfisch. Inhalt: Hauptkommissarin Helen Schenk wird aus der Elternzeit zurückberufen und ersetzt ihren Mann, dem der Umgang mit Leichen nicht in die Wiege gelegt wurde. Bei der Leiche handelt es sich um Bernd Bretschneider, dessen Selbstmord von Helen in Frage gestellt wird. Als wenig später auch noch dessen Ehefrau tot am Flussufer entdeckt wird, ist ihr klar, dass mehr dahinterstecken muss. Sie stürzt sich in die Ermittlungen, egal wie viele Hindernisse ihr auch von Kollegen und Vorgesetzten in den Weg gelegt werden. Setting und Stil: Ein hessisches Dorf, jeder kennt jeden und alles, was in den eigenen vier Wänden passiert ist Privatsache. Idyllischer kann es kaum sein, wenn jetzt nicht eine Frau alles durcheinander bringen würde. Auf einmal wird hinter die saubere Kulisse geschaut. Anne Rößing ist es gut gelungen, diese gerade für Regionalkrimis wichtige Stimmung zu vermitteln. Die Kapitel, die jeweils einen Tag umfassen sind in Unterabschnitte eingeteilt, die jeweils Essen- und Trinkensnamen haben. Die Handlung wechselt dabei zwischen den unterschiedlichsten Personen. Charaktere: Mein Hauptproblem an dem Krimi ist es, dass ich keine wirkliche Identifikationsfigur gefunden habe. Eigentlich sollte dies natürlich Helen sein, doch auch ihr Verhalten ist teilweise so seltsam, dass dies zumindest mir nicht leicht gefallen ist. Manfred, der immer pause- und essenssuchende Kollege, der jeden im Dorf kennt und eine feste Meinung zu allem hat, ist auch nicht so mein Fall. Helens Mann Frank oder ihr Vorgesetzter passen auch nicht zu mir. So ist es eher eine illustre Mischung, die ich aus gehöriger Distanz bei ihren Taten beobachtet habe. Geschichte: Ein Regionalkrimi lebt von seinen Charakteren und den für die Region mehr oder weniger typischen Verhaltensweisen. So ist der Fall fast zweitrangig. So ist es auch hier spannender zu erfahren, was hinter der Idylle steckt, als herauszufinden, wie und ob die Opfer gewaltsam zu Tode gekommen sind. Hinzu kommt, dass, wenn es solch eine Polizeieinheit und ihre Einstellung sowohl im Dorf als auch bei der vorgesetzten Abteilung tatsächlich geben würde, es wirklich sehr gut für alle möglichen Tätergruppen aussehen würde. Fazit: Mir hat es Spaß gemacht, mich in Anne Rößings Aubel zu versetzten. Einige Dinge sind etwas zu überspitzt, anderes zu gewollt, aber trotzdem ist es interessant, der hessischen Idylle auf den Grund zu gehen. Um den Krimi für mich noch packender zu machen, hätte die vorgesetzte Stelle vielleicht nicht ebenso dörfisch wie Helens Kollegen sein dürfen. So bleibt alles an Helen hängen, die, wie schon beschrieben, mir nicht gerade ans Herz gewachsen ist. Ein interessanter Erstlingsroman, dem hoffentlich weitere folgen werden.

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  • Noch Luft nach oben

    Wolfsgrube
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    18. January 2017 um 11:59

    Im hessischen Aubel gehen die Uhren anders und auch die Polizei tickt in einem anderen Takt. Als Bernd Brettschneider tot in seinem Haus aufgefunden wird, ist die Pistole in der Hand für die Dorfpolizisten Frank Schenk und Kollegen Manfred klar, Selbstmord. So sicher sind sie, dass sie gar keine Ermittlungen in Erwägung ziehen. Ist ja eh schon Zeit für die Mittagspause, denn die lässt sich Manfred nicht beschneiden. Kurz danach wird auch noch die Leiche von Mai Brettschneider gefunden, erschlagen und in den Fluss geworfen, da wird es dem Leiter der Dienststelle zu bunt und er beordert Helen Schenk aus der Elternzeit zurück. Helen Schenk ist mit Leib und Seele Polizistin und kämpft in Aubel gegen Windmühlenflügel. An häuslicher Gewalt ist grundsätzlich die Frau selber schuld, Zwangsprostitution ist nicht so schlimm, die Frauen wollen es ja nicht anders, aber Hauptsache der Vorgarten ist gepflegt. Diese Anschauungen und die lasche Arbeitsmoral ihrer Kollegen bringen sie zum Kochen. Leider übertreibt die Autorin die Charakterzeichnung ihrer Figuren. Die superschnelle und intelligente Helen lässt sich ausgerechnet nach Aubel versetzen und heiratet den nur mäßig ehrgeizigen Frank und dessen spießig-übergriffige Eltern gleich mit. Polizist Manfred denkt unentwegt nur an Pausen und wie er sie möglichst lange mit ausgiebigen Fress-und Trinkorgien überziehen kann. Der Vorgesetzte ist der übliche unangenehme Kotzbrocken. Kein Klischee wird ausgelassen.Schade, denn der Plot ist gut und logisch aufgebaut, die Verlogenheit eines wohlanständigen Dorfes und seiner Bürger sind gut beobachtet und viel raffinierter gezeichnet als die Hauptpersonen, dabei merkt man das Potential der Autorin. Allerdings schwankt der Krimi zwischen einem lustigen Dorfkrimi und ihrem gesellschaftskritischen Anliegen und wird dann beiden Richtungen nicht ganz gerecht. 

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