Armand der Vampir

von Anne Rice 
4,1 Sterne bei192 Bewertungen
Armand der Vampir
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Endlich ein Buch von Anne Rice, das nicht nur von Lestat handelt.

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Lang, gewalttätig, erotisch, blutrünstig, voller Glauben und dabei so wunderbar großartig! Ein wunderbares Buch!

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Inhaltsangabe zu "Armand der Vampir"

Vampire aus aller Welt versammeln sich in New Orleans, wo der große Altmeister der Vampire Lestat leblos in einer Kapelle liegt - tot oder im Koma? Während alle noch darüber rätseln, beginnt der junge, attraktive Armand, aus seiner Vergangenheit zu erzählen. Dies ist der Auftakt zur Geschichte seines abenteuerlichen Lebens zwischen guten und finsteren Mächten - voller Sinnlichkeit und Erotik -, die von der Renaissance bis in die Gegenwart führt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596156269
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Fischer Taschenbuch
Erscheinungsdatum:20.02.2003

Rezensionen und Bewertungen

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    nscho-tschis avatar
    nscho-tschivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Lang, gewalttätig, erotisch, blutrünstig, voller Glauben und dabei so wunderbar großartig! Ein wunderbares Buch!
    Armand der Vampir - ein wundervolles und großartiges Buch

        " - und wenn du später an diese Zeit zurückdenkst, werden dir diese Stunden mit mir verderbt und äußerst seltsam vorkommen. Sie werden dir wie Zauberei erscheinen, wie die grotesken Spiele von Verrückten, und dieser wohlige Raum hier verwandelt sich vielleicht in die vergessene Kammer, die deine dunklen Geheimnisse birgt."   


        "Armand der Vampir" ist ein weiterer Roman aus Anne Rice's Chronik der Vampire. Hier wird von dem Vampir Armand erzählt, wie er dazu aufgefordert wird, seine lange Lebensgeschichte zu diktieren. Diese Geschichte beginnt im 16. Jahrhundert, als der junge Andrei aus Russland verschleppt wird. Er kommt über einen harten Weg nach Venedig, wo er von dem Vampir Marius zusammen mit anderen Knaben und Jünglingen erzogen wird. Marius macht aus ihm nach einigen jahren, in denen Andrei, jetzt Amadeo, besonders die Liebe gelernt hat, einen von seinesgleichen. Er erschafft den Vampir Armand, wie er nun heißen soll. Die Handlung verliert sich von Venedig irgendwann in einem dunklen und düsteren Paris, Jahre voller Verblendung und Schrecken. Sie führt weiter bis in die Gegenwart, wo Armand neue Erlebnisse erfährt, von denen er im Jahre 1997/98 berichtet....

        Wer schon einige der Bücher aus der Chronik der Vampire gelesen hat, der wird hier auch wieder viele von den altbekannten und vertrauten Gestalten wiederbegegnen und auch Geschehnisse wiederfinden, die man aus einem anderen Ansatz vielleicht schon kennt und die man hier aus der Sicht des gottesfürchtigen Vampir Armand neu miterlebt. So erscheinen auch vertraute Geschichten unbekannt, die man sonst schon möglicherweise aus dem Leben von Marius, Louis, Lestat, Pandora und vielen anderen kennt.
        Armand ist ein höchst interessanter Protagonist, mit einem ausgefeilten und intensiven Charakter. Er ist in höchstem Maße gottesfürchtig und voller Liebe, wenn auch aus mancher hinsicht grausam und blutrünstig. Durch den Roman taucht man aber sehr tief in seinen Charakter ein und wird mit vielem Vertraut gemacht, was einem vielleicht auch sehr überschwenglich und aufbrausend erscheinen mag.
        Man trifft auf Sinnlichkeit, Erotik, Leidenschaft und Hingabe, Glaube und Bodenständigkeit, aber auch Verzweiflung, Verlust, Verblendung und Schrecken. Man trifft auf Längen, in denen sich die Autorin völlig in der Beschreibung von Kulturellem und Glaubenserscheinungen zu verlieren scheint, ausführliche und sehr farbenprächtige Beschreibungen. Dabei tritt wieder Anne Rice's, wie ich finde, ganz spezieller Schreibstil auf, den man vielleicht schon lieben und genießen gelernt hat, der aber manchmal durchaus schon etwas anstrengen sein kann.
        Daher kann ich es auch gut verstehen, wenn "Armand der Vampir" nicht bei allen Lesern auf großen Anklang trifft. Es gibt viele Längen und Gedankengebilde, die manchmal vielleicht schon fast zu abstrakt sein können.
        Mir persönlich hat das Lesen viel Freude bereitet. "Armand der Vampir" gehört für mich zu den Büchern, die man genießen lernen muss, denen man sich vollkommen hingeben kann und die auch einige Zeit in Anspruch nehmen. Ich habe da auch gerne mal bei ausgewählten Passagen verweilt, da diese teilweise unglaublich schön verfasst sind.

        Ein weiterer wundervoller Roman aus der Chronik der Vampire, bei dem ich mich sehr freue, wenn er anderen Lesern ebenso gut gefällt!

    Kommentare: 1
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    TheSaints avatar
    TheSaintvor 6 Jahren
    Rezension zu "Armand der Vampir" von Anne Rice

    Die Geschichte über Armand ist der siebte Roman in den "Vampirchroniken" der Anne Rice. Und nach zwei für mich großen Ausrutschern (bisheriger Tiefpunkt für mich "Memnoch, der Teufel" (Buch 5) gefolgt von dem etwas besseren Roman über "Pandora") gibt diese opulente Geschichte um den Russenjungen Andrei, der von dem mysteriösen Marius vor größeren Greueltaten errettet wird und in späterer Zeit zu dem mächtigen Vampir Armand wird, Hoffnung, dass die Autorin zu ihren literarischen Höhen, die sie uns nicht nur durch die ersten "Chroniken", sondern auch durch die "Mayfair"-Trilogie vermittelte, zurückkehrt. Doch leider wird die Lesefreude immer wieder durch das religiöse Mitteilungsbedürfnis der Autorin massiv getrübt: Schon in den Büchern 5 und 6 nervte Rice mit unendlich langweiligen, der Handlung nicht dienenden Exkursen über Gott und Religion und auch hier bremsen die religiösen Anwandlungen des Vampirs Armand den Genuß der opulent entworfenen Szenarien. Am stärksten und berührendsten tun sich Rice's Qualitäten in der Beschreibung des Wiedersehens von Andrei/Armand und seinem Vater und seiner Familie hervor... da vermag sie Herzen zu brechen! Und dann schafft sie es spielend, den Leser gähnen zu lassen über den Kreuzweg Christi und ob Lestat nun das Blut Christi trank oder nicht. Dann verärgert sie auch mit der Einführung zweier stupider Kinder, die jenseits ihres Alters agieren und mit einem Armand, der bereits Jahrhunderte alt ist und plötzlich zu einem tumben in Liebe entfachten "Ersatzvater" mutiert. Überhaupt gerät der in der Jetztzeit spielende Schlußteil des Romans zu einer langweiligen Peinlichkeit. Ein mittelmäßiger Roman - wankelmütig wie die Autorin selbst. Besser als die Vorgänger... jedoch noch weit entfernt von der mitreißenden Opulenz und Wucht ihrer Erstlingswerke. Hoffen wir auf einen solideren "Vittorio"...

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    elisabeth82vor 6 Jahren
    Rezension zu "Armand der Vampir" von Anne Rice

    Also ich kann es einfach nicht zu ende lesen, hab es weg gelegt. Es ist mein erstes Buch was mich nicht in seinen Bann sieht. Ich weiß auch nicht was fehlt aber mir ist es einfach zu langweilig und zu langatmig. Mein Intresse hat es nicht geweckt.

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    Phantagrafies avatar
    Phantagrafievor 7 Jahren
    Rezension zu "Armand der Vampir" von Anne Rice

    60 zu 40 - das Verhältnis von Spaß und Langeweile

    Vorweg: ich habe noch keine anderen Bücher der Vampirchronik gelesen.
    Ich kenne den Schreibstil Rices also nur aus diesem Buch und muss sagen, dass es mir zu 60% großartig gefällt. Genau die 60% des Buches, die andere Leser schrecklich fanden, also das Leben Armands in Venedig.
    Die Autorin schwelgt in einem Rausch von Rüschen, Gold und parfumierter Luft. Die Erotik dieses Zeitalters ist, klischeehaft zwar, aber wunderschön und intensiv beschrieben. Dass Marius und Armand eine Liebesbeziehung verbindet finde ich schlüssig, Armand stellt für Marius seine Muse dar und dessen Zwiespalt zwischen Besitzen-wollens und auf-ein-Podest-stellen ist schön ausgearbeitet.
    Wer hier einen Roman mit Realismus und finsterer Vampirtragik erwartet greift zum falschen Buch. Der Großteil ist Unterhaltung zum schwelgen.
    Der Wehmutstropfen sind, für mich, die andren 40% des Buches. Armand und Marius Wege trennen sich, ab da wird jeder Episode in seinem Leben nicht die nötige Zeit geschenkt. Wo vorher noch Armands kleinste sinnliche Regung und das Muster auf dem Korsett einer Dame beschrieben wurde, rasselt jetzt Jahr um Jahr vorbei, jedesmal nur angerissen und im Groben beschrieben. Viel zu schnell nach dem Sinnesrausch von Venedig. Die Neuzeit scheint Rice nicht so sehr inspiriert zu haben wie die Vergangenheit.

    Fazit: schönes, kitschiges, erotisches Buch...zum Teil zumindest. Da jedoch Venedig so ausufernd schön beschrieben ist gibts von mir trotzdem 4 statt 3 Sterne.

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    SteffiStolprigs avatar
    SteffiStolprigvor 9 Jahren
    Rezension zu "Armand der Vampir" von Anne Rice

    Anne Rice entführt uns in das Leben von Armand, dem Vampir, der als Kind aus seinem kleinen Dorf in Kiew entführt wird und nach Italien verschleppt wird. Wo er zuerst nur als Angestellter bei dem mysteriösen Marius landet, mit der Zeit wird er sein Bettgespiele wird. Und natürlich wird er dann zum Vampir und erzählt uns sein faszinierendes Leben. Das Buch ist ein Rückblick da aktuell ja Lestat auf dem Boden einer Kapelle liegt, deswegen muss natürlich auch Armand über die religiösen Dinge des Lebens nachdenken, leider nur etwas plump und langweilig. Die Geschichte von Armand fand ich furchtbar spannend doch über die wirre theologische Gedankenwelt von Armand konnte ich teilweise nur quer drüber lesen. In meinen AUgen nicht das Beste Buch von Rice, obwohl es eine sehr schöne Geschichte ist.

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    Otepvor 9 Jahren
    Rezension zu "Armand der Vampir" von Anne Rice

    Ich kann meine Enttäuschung von diesem Buch kaum in Worte fassen. Seit Jahren bin ich riesiger Anne Rice-Fan und habe ihre Vampir-Chronik und Hexen-Trilogie mehr als verschlungen. Auch einen Teil der neuen Chroniken fand ich durchaus lesenswert und dann kam dieses Buch...
    Dass Rice einen leichten Hang zum Schwafeln und Abschweifen hat, ist Fans mehr als bekannt. Doch bei "Armand" treibt sie das ganze auf die Spitze. Über dutzende von Seiten hinweg passiert eigentlich nichts. Rice verliert sich in ausschweifende Erzählungen über sexuelle Ausschweifungen (bestimmt allein 100 Seiten am Stück im ersten Drittel des Buchs), Begierde, italienische Kunst und Religion, die im Grunde nichts - absolut nichts - mit der Geschichte an sich zu tun haben. Anfangs sind sie noch recht interessant, doch mit der Zeit einfach nur noch nervig. Zusätzlich versucht sie an Stellen Spannung aufzubauen, deren Ausgang der Leser schon von der ersten Seite an weiß.
    Eigentlich hat mich der Charakter des Armand immer fasziniert, doch nach diesem Buch ist er mir eher unsympatisch. Irgendwie passen ihre Beschreibungen aus der alten Chronik nicht zu denen in dieser "Biographie". Und auch Marius - eigentlich ja der große, weise, uralte Wächter - wirkt, zumindest am Anfang, wie ein pädophieler Adeliger...
    Wenn jemand die wirklichen Qualitäten von Anne Rice kennenlernen will, sollte sich an die alten Chroniken halten. Das sind wirklich Meisterwerke.

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    bücherelfes avatar
    bücherelfevor 10 Jahren
    Rezension zu "Armand der Vampir" von Anne Rice

    Düster, geheimnisvoll und voller Spannung.

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    Spicas avatar
    Spicavor 10 Jahren
    Rezension zu "Armand der Vampir" von Anne Rice

    Bd 6 der Vampir-Chronik.

    Die Lebensgeschichte von Armand ist sehr interessant!

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    libris avatar
    librivor 11 Jahren
    Rezension zu "Armand der Vampir" von Anne Rice

    hat Anne Rice ihren Stil geändert, oder liegt es an mir ? Hab das Buch zwar zu Ende gelesen, aber viele Seiten nur quer gelesen. Glaube, Religion, Gott, endlose Beschreibungen - nein, das langweilt mich nur.
    Die ersten 4 Teile hab ich verschlungen (vor Jahren schon), Memnoch hab ich kaum 100 Seiten geschafft und auch die Geschichte von Armand fand ich zwar interessant, aber zu langatmig dargestellt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Endlich ein Buch von Anne Rice, das nicht nur von Lestat handelt.
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