Anne Rice Das Geschenk der Wölfe

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Inhaltsangabe zu „Das Geschenk der Wölfe“ von Anne Rice

Interview mit einem Werwolf Der junge Journalist Reuben soll einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben, das abgelegen auf den Klippen der nordkalifornischen Küste thront. Doch die Besichtigung endet blutig: Reuben wird von einem großen Raubtier attackiert. Seine Wunden heilen ungewöhnlich schnell. Bald verändert Reuben sich. Er wird zum Wolfsmann. Bei Tag der attraktive Jungreporter, der über die furchterregende fremde Kreatur berichtet, bei Nacht eine Bestie: Reuben wird gefürchtet und gejagt. Doch das wahre Böse lauert woanders. Der Bestseller aus den USA von einer Meisterin des Fantasy-Genres!

Endlich mal wieder keine Kuschelwölfe!

— Pergamentfalter
Pergamentfalter

Nicht wirklich gut

— Liz_Wolfbooks
Liz_Wolfbooks

Die Geschichte ist schön aber der Schreibstil ist total komisch

— Nies
Nies

Echt nicht mein Fall

— Mietze
Mietze

das 1. Buch von Anne Rice für mich, spannend und flüssig geschrieben, guter Wortstil muß ich sagen, guter Fantasyroman mit Würze.

— amiga
amiga

Anspruchsvoll und ein wenig altmodisch geschriebener, stellenweise etwas störrisch zu lesender Fantastik-Roman

— Elwe
Elwe

Ein langweiliger Werwolf-Roman, der durch abartige und unnötige Sex-Szenen aufgefallen ist! Was hat sich Anne Rice dabei nur gedacht?!

— Buecherwurm2punkt0
Buecherwurm2punkt0

Anne Rice-wie man sie liebt.. Sie tritt dem Mainstream ordentlich in den Hintern und zeigt das die Werewolf Ära noch lange nicht vorbei ist!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Endlich mal wieder keine Kuschelwölfe!

    Das Geschenk der Wölfe
    Pergamentfalter

    Pergamentfalter

    10. February 2017 um 20:54

    In "Das Geschenk der Wölfe" lernt der Leser Reuben Golding, einen jungen Reporter, kennen, aus dessen Sicht die Handlung erzählt wird. Er reist zum Herrenhaus der Familie Nideck und macht dort Bekanntschaft mit der Nichte des verschollenen Hauseigentümers Felix Nideck, Marchent. Von Anfang an verstehen sich die beiden sehr gut, mir persönlich waren sie sich jedoch dafür, dass sie sich eigentlich überhaupt nicht kennen, viel zu nah. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und reden nicht nur über für Reubens Artikel Bedeutsames, sondern auch über eher private Sachen, was unangebracht wirkte. Zeitgleich erhält der Leser einen Einblick in Reubens Gedanken, die durchaus komplex und detailliert, gleichzeitig aber auch sehr gut verständlich geschildert werden. Dadurch gelang es mir schnell, mich in Reuben hineinzuversetzen und die Geschichte durch seine Augen zu erleben. Erst nach Marchents Tod kann sich wirklich Spannung aufbauen, denn Reuben erhält Einblick in eine Welt, die für ihn bis dato nur zur Fiktion gehörte, und findet immer mehr schier unlösbare Fragen. Gleichzeitig begleitet ihn das Mysterium um Felix Nideck, der vor etwa zwanzig Jahren - wie auch seine Freunde - spurlos verschwunden ist. Zusätzliche Lebendigkeit erhält "Das Geschenk der Wölfe" durch Verweise auf moderne "Social Media"-Anwendungen wie Youtube und Facebook, die nicht nur in der Realität der schnellen Verbreitung und Beschaffung von Informationen dienen. Eben dieser Informationsfluss wird Reuben bald zum Verhängnis, denn die Jagd auf den Wolfsmenschen beginnt. Am Tage der junge Reporter, der über die Taten des Wolfsmenschen berichtet, in der Nacht eine wilde Kreatur - gerade dieser Zwiespalt ist sehr interessant zu lesen, da Reuben selbst des Öfteren Probleme mit diesem Versteckspiel hat. Gleichzeitig wirkte es allerdings etwas unrealistisch, dass er einerseits versucht, an Gott zu glauben, sich jedoch andererseits kaum Gedanken um die Morde macht, die er als Wolfsmensch verübt. Anne Rice versucht zwar, die Gefühlswelt des Wolfs verständlich darzustellen, doch es gelingt ihr nicht immer. Es gibt jedoch nicht nur diese Bezüge zur Religion, die durch Reubens Bruder Jim, einem Priester, noch verstärkt werden. Nahezu jede der äußerst lebendig dargestellten Figuren kann als Repräsentation für einen bestimmten Bezug gesehen werden: Reubens Mutter, eine Chirurgin, bringt medizinische Fragestellungen mit ein, während sich Reubens Vater der Literatur und Philosophie zugewandt hat. Felix Nideck steht mit seinem Anwesen für Geschichte, Kunst und Architektur und ein Bekannter lässt in einem Gespräch Aspekte der Evolution mit einfließen. Dadurch ergibt sich ein breit gefächertes Bild, nicht nur auf den Wolfsmenschen, sondern auf die gesamte Umgebung, in der Reuben agiert. Das vermittelte Bild des Wolfsmenschen entspricht glücklicherweise nicht dem seit Twilight verbreiteten Bild eines großen Kuschelwolfs. Der Wolfsmensch mag zwar gute Absichten haben, hat jedoch auch gleichzeitig das Verlangen danach zu jagen, zu töten und frisches, blutiges Fleisch zu fressen. Eine in meinen Augen gelungene Abwechslung! Sprachlich hat mich "Das Geschenk der Wölfe" einerseits beeindruckt, andererseits enttäuscht. Bevor ich zu den eigentlichen Aspekten komme, möchte ich noch kurz darauf hinweisen, dass ich mich auf die deutsche Version beziehe. Wie es mit einigen sprachlichen Sachen im Original steht, kann ich nicht beurteilen. Schon zu Anfang muss man mit einer Fülle von detaillierten Beschreibungen zurechtkommen, die einen manches Mal sprichwörtlich erschlagen, weil es einfach zu viel und zu genau ist. Man gewöhnt sich jedoch mit der Zeit daran. Sollte man auch, denn solche Beschreibungen tauchen immer wieder auf. Bis zu einem gewissen Maß sind sie jedoch auch hilfreich, um sich die Umgebung besser vorstellen zu können. Sehr störend war dagegen die immer gleiche Gestaltung der Dialoge. Immer "sagte" oder "fragte" jemand etwas. Auf der Suche nach Synonymen für diese beiden Wörter wird man hier kaum fündig. Allerdings kann man der Gestaltung von Gesprächen auch etwas Positives abgewinnen. "Das Geschenk der Wölfe" ist eines der wenigen Bücher, die ich bisher gelesen habe, in denen neben der direkten auch die indirekte Rede regelmäßig verwendet wird, damit Gespräche nicht zu lang werden, was ich als angenehm zu lesen empfand. Ein wenig negativ war jedoch auch, dass die Handlung stellenweise nur wie ein hastiger Bericht oder - das andere Extrem - langatmig wirkte. Im Großen und Ganzen hielt sich das jedoch in Grenzen und kann noch toleriert werden. Fazit Alles in allem hat mir "Das Geschenk der Wölfe" in Bezug auf die Handlung und die lebendige Figurengestaltung sehr gut gefallen, die stellenweise sprachliche Eintönigkeit und die teils zu detaillierten Beschreibungen waren jedoch zu störend, um diesem Buch die vollen fünf Sternen zu geben.

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  • Ein Werwolf will ein Superheld sein

    Das Geschenk der Wölfe
    SnowWhiteApple

    SnowWhiteApple

    17. September 2016 um 22:27

    Interview mit einem Werwolf. - Als Taschenbuch oder Paperback. - Das Geschenk der Wölfe von Anne Rice.  Anne Rice bleibt ihrem Stil treu. Allerdings könnte ich das Buch nur bis zu Hälfte lesen, da ich es nicht so gut wie ihre Vampirreihe fande. Es blutet mir das Herz diesem Buch als Anne Rice Fan nur drei Sterne zu geben. Leider hatte ich mir etwas anderes vorgestellt als ich auf dem Einband las Interview mit einem Werwolf. Es erinnert leider nicht wirklich an ihren Erstling.Echt schade man hätte mehr daraus machen können.

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  • Das Geschenk der Wölfe

    Das Geschenk der Wölfe
    Liz_Wolfbooks

    Liz_Wolfbooks

    22. June 2016 um 15:49

    Ich finde das Buchcover sehr schön und hatte mir auch von der Geschichte sehr viel erhofft, doch es war sehr enttäuschend. Es gab immer mal wieder sehr spannende Stellen, doch der Großteil davon hat sich sehr lange hingezogen und war sehr trocken geschrieben. Ich fand die Geschichte an sich ganz Okay aber es hätte besser sein können. Trotzdem ein großes Dankeschön an die Autorin die sich so viel Arbeit mit dem Buch gemacht hat

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  • Leider enttäuschend...

    Das Geschenk der Wölfe
    JuergenVogel

    JuergenVogel

    27. May 2015 um 18:55

    In "Das Geschenk der Wölfe" begleiten wir zunächst, in einer sehr modernen Werwolf-Geschichte, die Verwandlung des jungen, amerikanischen Journalisten Reuben. Dieser mutiert, im Verlaufe des Buches, von einem sehr privilegierten Menschen, zu einem Exemplar einer ganz außergewöhnlichen und sehr elitären Spezies. Obwohl er zufällig "infiziert" wird, erahnt Reuben bereits zu Anfang das "Geschenk", das er erhalten hat, und zögert keinen Moment, dies auch anzunehmen. Sein ehemaliges Ich erscheint ihm bedeutungslos, im Vergleich zu den mit der Verwandlung einhergehenden neuen Fähigkeiten und Zukunftsaussichten. Da sich das Bestialische seines neuen Wesens grundsätzlich gegen böse Elemente unserer Welt richtet, halten sich die Gewissensbisse von Reuben in Grenzen. Fasziniert sucht er nach Antworten, und findet diese schließlich in einer abschließenden Erklärung. Dorthin wird er von einer neu in sein Leben getretenen Frau begleitet, der er zunächst in seiner Wolfsgestalt begegnet. Diese Frau akzeptiert nicht nur die Tatsache, dass Reuben kein Mensch mehr ist, sondern verliebt sich in dieses Mischwesen. Hierbei nimmt sie auch in Kauf, dass Reuben in seiner monströsen Gestalt furchtbare Grausamkeiten ausübt. Zunächst hatte ich Bedenken, ob ich mich mit einer modernen Werwolf-Geschichte wirklich anfreunden könnte. Da dachte ich noch, dass Anne Rice es sicher richten würde und vertraute hier ganz darauf, dass sie mich schließlich doch begeistern würde. Leider kehrten sich diese Vorstellungen mit zunehmendem Lesefortschritt ins Umgekehrte. Die Geschichte an sich fand ich immer besser, das Geschriebene jedoch gefiel mir gar nicht mehr. Mit dem Protagonisten konnte ich mich bereits in seiner "Menschengestalt" nicht wirklich anfreunden. Die Beschreibung des "Monsters" empfand ich jedoch sogar katastrophal. Sie schien mir schlichtweg unüberlegt und teilweise widersprüchlich. Die ganze Erzählweise schien mir ein wenig lieblos. Ich hatte beinahe das Gefühl, als hätte Frau Rice gar keine richtige Freude hieran gehabt. Das Ende bietet zahlreiche Möglichkeiten eine neue "Chronik" anzulegen. Ich denke jedoch nicht, dass ich hieraus, sollten tatsächlich noch weitere Geschichten folgen, erneut ein Buch lesen werde. Leider kann ich dieses Mal keine Kaufempfehlung abgeben. Die Leser, die Anne Rice noch nicht, oder weniger kennen, sollten lieber zur "Chronik der Vampire", oder den Geschichten rund um die "Mayfair-Hexen" greifen. Wer schon alles von Anne Rice gelesen hat, wird vermutlich ebenfalls enttäuscht werden.

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  • Rezension: Das Geschenk der Wölfe

    Das Geschenk der Wölfe
    Hanny3660

    Hanny3660

    13. May 2015 um 12:55

    Titel: Das Geschenk der Wölfe Autor: Anne Rice Verlag: rowohlt Genre: Fantasy Seite: 656 Einband: Broschiert Preis: 15,99 Bestellen ? Hier Buch Mal wieder eins meiner neuen Schätzchen ... Autorin Anne O'Brien Rice (* 4. Oktober 1941 als Howard Allen O’Brien in New Orleans) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Berühmt wurde sie vor allem mit ihrem zehnbändigen Zyklus von Vampirromanen, der Chronik der Vampire (OT: The Vampire Chronicles). (Weitere Infos unter Wiki) Inhalt Klappentext: Interview mit einem Werwolf. Der junge Journalist Reuben soll einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben, das abgelegen auf den Klippen der nordkalifornischen Küste thront. Doch die Besichtigung endet blutig: Reuben wird von einem großen Raubtier attackiert. Seine Wunden heilen indes ungewöhnlich schnell. Bald verändert Reuben sich. Er wird zum Wolfsmann. Bei Tag der attraktive Jungreporter, der über die furchterregende fremde Kreatur berichtet, bei Nacht eine Bestie: Reuben wird gefürchtet und gejagt. Doch das wahre Böse lauert woanders.    Meine Meinung Eins der Bücher die ich eher selten in die Hand nehme, das beziehe ich nicht auf das Genre Fantasy. Sondern auf den Inhalt an sich. Ich dachte es gibt mehr Romantik, ihr kennt mich ja. "Das Geschenk der Wölfe" ist eher so was wie ein Abenteuer Roman.Es geht um alte Geheimschriften, vergangenen Leben und besonders um Felix Nideck. Ein sehr geheimnisvoller Mann und  auch seine besten Freunde die das  Haus das Reuben geerbt hat, früher bevölkert haben.  Der Anfang hat mir sehr gut gefallen, es hatte so eine beruhigende, schöne, samtene Stimmung. Wie warme Seide auf der Haut. Oder alte verblichene Bilder mit schönen Motiven. Die Freude die Reuben und Marchan an den alten Papieren und Bildern und Schätzen von Felix Nideck haben, ist erfrischend und einwenig wie Kinderlachen. Der Vorfall der im Anschluss in diesem Haus statt findet schiebt die ganze Geschichte in eine andere Richtung. Nach dem Reuben im Krankenhaus wieder zu sich kommt, beginnt er sich zu verändern, er wird stärker und auch sein Haar wird Voller, er wirkt einfach gesund.  Als er dann doch in der Nacht im Pelz steckt beginnt seine Reise auf der Suche nach Antworten. Ab diesem Zeitpunkt gibt es die schöne Stimmung die immer etwas von alten Fotographien mit angegilbten Ecken hatte nicht mehr da. Auch das Kindlichelachen und die Freude von Reuben fehlen, statt dessen wird er noch ernster und verunsicherter. Ganz besonders die Passagen wenn sie offensichtliches immer und immer wieder durch kauen wird es zäh wie dreitage altes Kaugummi und da fehlt mir einfach die Lust weiter zu lesen. Doch wiederum finden sich stellen wo es um die Männer um Felix Nideck geht beginnt mein Kopfkino zu rattern. Der Schreistil ist nicht Kindlich und doch locker und leicht. Die Autorin kann sehr gut die Kampfszenen ausdrücken und auch Gefühle verpackt sie mir ihren Worten sehr gut. Was mir noch gut gefällt ist das Cover, es passt doch sehr gut zu der Stimmung im Buch und auch finde ich schön das das Haus, was ja Dreh - und Angelpunkt ist, dort sein Platz gefunden hat. Wenn ihr wissen wollt ob Reuben noch mehr über den seit 20 Jahren verschollenen Archäologen Felix Nideck herausfinden kann und auch über seine Verwandlung zu einem Wolfsmenschen, dann müsst ihr euch dem Buch stellen und es selbst zur Hand nehmen. Fazit Eher ein Abenteuerroman auf der suche nach Antworten. Nicht ganz so mein Fall aber doch recht amüsant.

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  • langweilig

    Das Geschenk der Wölfe
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    06. August 2014 um 14:54

    Klappentext: Der junge Journalist Reuben soll einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben, das abgelegen auf den Klippen der nordkarlifornischen Küste thront. Doch die Besichtigung endet blutig: Reuben wird von einem großen Raubtier attackiert. Seine Wunden heilen indes ungewöhnlich schnell. Bald verändert Reuben sich. Er wird zum Wolfsmann. Bei Tag der attraktive Jungreporter, der über die furchterregende fremde Kreatur berichtet, bei Nacht eine Bestie: Reuben wird gefürchtet und gejagt. Doch das wahre Böse lauert woanders. Der junge Journalist Reuben ist für ein Interview Gast in einem abgelegenen Herrenhaus eingeladen, das ihn von Anfang an in Bann zieht. Er wird überfallen, die Gastgeberin getötet. Reuben merkt, dass er sich verändert, Stück für Stück. Eines Tages verwandelt er sich in einen Werwolf. Er ist in der Lage über Kilometer hinweg Hilferufe und Angst zu spüren. Er reißt nicht sinnlos seine Opfer, sondern nur die, die andere mit dem Tod bedrohen. Er zieht sich in das Haus zurück, denn draußen wird er immer wieder gezwungen sich zu verwandeln, weil andere in Not sind. Was ist mit ihm passiert, fragt er sich, wie soll er das nahe stehenden Menschen erklären? Hat es etwas mit dem Herrenhaus zu tun, das er geerbt hat? Gibt es außer ihm noch andere. Ich habe mich auf das Buch gefreut. Ich erinnerte mich an den Erfolgsroman „Interview mit einem Vampir“, das ich verschlungen habe. Am Ende dieses Romans von über 600 Seiten stand ich etwas ratlos da. Das Buch ist gut geschrieben, ohne Zweifel, wunderschöne Details, atmosphärische Landschaften. Zwischendurch wird mit Erotik gespielt, was für mich nicht in die Geschichte passt. Insgesamt aber fehlten mir Spannungsbogen und ein Ende, mit dem ich etwas anfangen kann. Ohne Höhen und Tiefen zieht sich die Handlung wie Kaugummi. Das Buch endete dort, wo ich mir die Mitte gewünscht hätte und Wichtiges fehlt. Fazit: Die ganze Zeit wartete ich darauf, das etwas Bewegendes passiert … Das dicke Buch erschien mir am Ende wie der Trailer für eine lange Serie: Sie haben sich gefunden und nun geht es los … 

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  • Faszinierend

    Das Geschenk der Wölfe
    NiliBine70

    NiliBine70

    09. June 2014 um 10:31

    Inhalt: Reuben ist jung, weiß noch nicht ganz genau, wo sein Weg ihn hinführt. Doch er tut, was er liebt, er ist Reporter, gefühlvoll mit einem Händchen für tolle Storys und setzt diese dann auch sehr gut um. So kommt er an die Geschichte eines alten Herrenhauses, das derzeit zum Verkauf steht. Er soll darüber berichten und somit den Kauf auch ein wenig beschleunigen. Die Erbin des ganzen Anwesens hängt zwar schon an dem Haus und der Umgebung, will aber nicht mehr daran erinnert werden, dass ein geliebter Verwandter, dem das alles gehörte, auf unerklärliche Weise verschwand und sie ihn nie wieder sehen wird. Reuben spürt gleich die Anziehungskraft, die ihn diesem Haus vom ersten Moment an verfallen lässt. Und so entsteht völlig irrational der unbändige Wunsch, dieses Anwesen zu kaufen und seine Geheimnisse zu ergründen. Gleichzeitig verliebt er sich in die Erbin, wohl älter wie er, aber schön und begehrenswert und ihm nicht abgeneigt. So lässt er sich auf dieses Abenteuer ein und damit sein altes Leben hinter sich. Denn in einer Nacht, die er dort verbringt, wird Marchant, in die er mittlerweile sehr verliebt ist, getötet und Reuben selbst entkommt dem Tod nur mit Mühe. Der Mörder war kein Mensch, soviel steht für Reuben fest, es war ein blutrünstiges Untier. Doch dann verändert sich Reuben, er nimmt Dinge an sich wahr, die einerseits unglaublich faszinierend und andererseits verstörend, beängstigend sind und die niemand wissen darf. Doch kann er diese neue Seite seines Lebens, dieses Geschenk wirklich vor seiner Umwelt verbergen? Und was passiert überhaupt mit ihm. Die Antworten auf all seine Fragen erhofft Reuben, in den Mauern des Anwesens „Nideck“ zu finden. Zur Seite steht ihm Laura, die nach ihren eigenen Erfahrungen nichts mehr zu verlieren hat. Eine Reise durch die Jahrhunderte beginnt in den Mauern von Nideck und endet…ja, das gilt es herauszufinden,  ob sie wirklich endet, oder dies alles einen Neuanfang signalisiert! Meine Meinung: Faszinierend Anne Rice, wenn man den Namen liest, denkt man zunächst mit ziemlicher Sicherheit an Vampire, an vorderster Front an „Interview mit einem Vampir“, welches zu Berühmtheit durch seine Verfilmung gelangte und somit auch Mrs. Rice. Doch wer hätte gedacht, dass die Grand Dame der Fantasy-Literatur sich auch auf Werwölfe einlässt! Es mutete mit zunächst wie ein Experiment an, mal sehen, obs geht. Nun, meiner Meinung nach ging es schon recht gut! Es war wirklich faszinierend aus der Sicht der Hauptfigur zu erleben, was diese Verwandlung bewirkt, wie es sich anfühlt, wenn man zum Werwolf wird, welche Gedanken, Gefühle einen da beherrschen. Doch, das hatte schon eine ganze Menge! Das Romantische an der Geschichte kommt auch nicht zu kurz, gewürzt mit einem Hauch Erotik, manchmal animalisch, dann ganz zart, auch das sehr interessant und manchmal sehr berührend! Ebenfalls hochinteressant aus meiner Sicht war das Ergründen der Geschichte rund um Nideck, das Anwesen birgt selbst etliches an verstecktem, nicht auf den ersten Blick ersichtlichen, wie ein Wunderland für Archäologen. Man möchte sich Reuben und Laura anschließen und die Geheimnisse ergründen, die sich dort verborgen halten. Und eben auch dann bei den Entdeckungen dabei sein, wenn etwas gelöst, eine neue Tür sich quasi öffnet. Alles in Allem muss ich sagen, hat mich die Story schon recht gefangen gehalten. Trotz einiger unnötiger Längen, die man aber verschmerzen kann, wenn dann gleich darauf wieder ein sehr spannender Abschnitt kommt. Der Stil ist gut lesbar, manchmal ein wenig „geschwollen“, aber ich denke, dass ist so die Art der Autorin und ihre Fans sind es gewohnt. Man muss aber sagen, dass sie es gut in die Jetzt-Zeit transportiert, es stört nicht wirklich, sondern passt zum Geschehen. Fantasy für Erwachsene mit einem Hang zum Romantischen würde ich mal sagen, aber nicht ganz so verklärt und zuckersüß, da die Verwandlungen in einen Werwolf und alles, was damit einhergeht, doch sehr realistisch aus Reubens Sicht beschrieben werden und er sich nicht in einen Teddybär verwandelt. Fazit: Gut lesbare Erwachsenen-Fantasy, mit einem Touch Romantik, aber ohne plüschig zu sein. Wer Anne Rice´ s Stil kennt und mag, ist hier gut aufgehoben und darf sich vom Werwolf entführen lassen! Für dieses feine Stück Fantasy mit kleinen Fehlern gibt es gut 4 von 5 Nilpferden von mir. Danke an Rowohlt Polaris für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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  • Buchverlosung zu "Das Geschenk der Wölfe" von Anne Rice

    Das Geschenk der Wölfe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. April 2014 um 16:39

    Liebe lovelybooks-Community, auf booknerds.de - literatur & mehr gibt es dieses Jahr im Rahmen von Blogger schenken Lesefreude bei uns insgesamt 21 Bücher, 1 Hörbuch und 10 Lesezeichen zu gewinnen, und einer der Titel ist der oben genannte. Wo? Hier: http://www.booknerds.de/2014/04/gewinnspiel-blogger-schenken-lesefreude-2014/ (Bitte nur dort antworten und nicht hier kommentieren! Sollte das Formular nicht funktionieren, bitte eine E-Mail an verlosung äääät booknerds puuuunkt de oder eine Direktnachricht via Facebook (facebook.com/booknerds.de) senden) Liebe Grüße, Chris und die booknerds (Buchcover/Auflage kann von der abgebildeten Version bei älteren Titeln abweichen!)

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  • eBook Kommentar zu Das Geschenk der Wölfe von Anne Rice

    Das Geschenk der Wölfe
    dieter.ausaederer@t-online.de

    dieter.ausaederer@t-online.de

    12. March 2014 um 14:21 via eBook 'Das Geschenk der Wölfe'

    ich war am anfang Skeptisch aber je weiter ich gelesen habe um so interessanter
    r wurde es. gibt es einen zweiten teil?
    ich hoffe doch.

  • [Rezension] Das Geschenk der Wölfe

    Das Geschenk der Wölfe
    Tru1307

    Tru1307

    08. March 2014 um 15:49

    Das Geschenk der Wölfe ist der erste Roman der Werwolf-Reihe von Anne Rice. Sie hat bereits Vampir-Romane geschrieben, die sehr erfolgreich sind, und dementsprechend war ich natürlich gespannt, wie ihre Werwolf-Geschichte sein würde. "Interview mit einem Werwolf" steht im Klappentext und kann als Leitspruch für den Roman gesehen werden. In Das Geschenk der Wölfe ist der Protagonist nicht nur ein talentierter Journalist. Ich bekam den Eindruck, dass der gesamte Roman ein langes Interview ist.  Der Einstieg in die Handlung gefiel mir sofort. Das Buch startet atmosphärisch mit der ersten Begegnung von dem Hauptcharakter Reuben und dem Herrenhaus der Familie Nideck, das später eine zentrale Rolle spielt. Er ist sofort fasziniert von dem alten Anwesen und von der aktuellen Besitzerin, in deren Bann er sofort geschlagen wird. Reuben soll eine größere Reportage über das zum Verkauf stehende Gebäude schreiben und verliebt sich auf den ersten Blick. Seine Gefühle und Gedanken sind richtig toll geschrieben und ich mochte den jungen Reporter praktisch sofort. Informationen über ihn erfährt man nicht einfach nur herunter geschrieben, sondern wie nebenbei innerhalb von Dialogen, wodurch die Geschichte flüssig und locker zu lesen ist, und dennoch eine anfängliche Tiefe aufweist. Im weiteren Verlauf sind Reubens erste Verwandlung und seine Taten anfangs mitreißend geschildert. Werwölfe sind in Das Geschenk der Wölfe keine verweichlichten Wesen, sondern Monster mit dem Drang, zu töten. Dementsprechend blutig und bestialisch sind die Szenen geschrieben. Der innere Konflikt, den Reuben dadurch mit sich ausmachen muss, ist nachvollziehbar.  Was dann passiert, kann ich mir auch nicht erklären. Die Handlung flacht nach gut 200 Seiten merkwürdigerweise extrem ab, wird langatmig und teilweise unlogisch. Ich musste mich zum Weiterlesen überwinden. Die Auflösung der Geschichte konnte mich dann gar nicht mehr überzeugen. Wo ist denn die Spannung und die Atmosphäre abgeblieben? Ich habe den Eindruck, dass die Autorin sich immer weiter in Widersprüche verstrickt hat und am Ende nicht mehr alles logisch auflösen konnte. Vor allem Laura, die zweite Frau, in die sich Reuben unsterblich verliebt, und die in ihn in seiner Wolfsgestalt nicht nur akzeptiert, sondern davon auch noch erregt zu werden scheint, ließ die Glaubwürdigkeit in sich zusammenfallen. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.  Bewertung Ein guter Beginn macht noch kein gutes Buch. Schade, ich hatte mir nach einen spannenden, atmosphärischen Einstieg in die Handlung mehr erhofft. Doch die Geschichte flacht nach gut 200 Seiten ab, sodass sich die nächsten gut 400 Seiten wie Kaugummi ziehen. Die Hälfte der Handlung hätte es auch getan, vielleicht wäre die Geschichte dann logischer geblieben?

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  • Schade ...

    Das Geschenk der Wölfe
    Amselfeder

    Amselfeder

    20. November 2013 um 17:33

    Eigentlich mag ich die Romane von Anne Rice sehr gern. Gespannt war ich auf ihren Werwolfroman. Die Leseprobe war recht interessant. Aber je weiter ich in die Geschichte eindrang, um so größer wurde mein Unbehagen. Reuben, reiches Söhnchen, wildert nicht nur blutrünstig unter Menschen und im Wald, auch in fremden Betten.  Warum sie ein im Mondschein tanzendes Fellwesen sofort in ihr Schlafzimmer mitnimmt, erschließt sich mir nicht. Ebenso unverständlich bleibt mir das Ende. Ich war ziemlich enttäuscht von dem Buch. Der ziemlich einzige Trost für mich war, dass ich vor kurzen erst die Schauplätze des Buches (San Francisco, Golden Gate, Muir Wood und der Friedhof in Oakland) selbst besucht hatte. Mein Fazit: Die Idee war nicht schlecht, aber von Anne Rice hätte ich mehr (auch sprachlich) erwartet.

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  • Guter Start, gute Idee, aber leider doch nicht ganz Überzeugend

    Das Geschenk der Wölfe
    Argent

    Argent

    12. September 2013 um 22:11

    Die Geschichte startet spannend. Die Verwandlung zum Werwolf ist ausgezeichnet beschrieben und auch die ersten Eindrücke die Ruben in seiner neuen Gestallt sammelt, finde ich wirklich gelungen und mit schönen Worten geschildert, aber irgendwann fängt Anne Rice an sich zu wiederholen. Das Buch ist leider auch mit ellenlangen Beschrieben zur Einrichtung des Hauses und Einkäufen von TV-Geräten, Computer, DVD-Geräten usw. gefüllt. Die Sachen werden dann auch in Rekordzeit geliefert ...  Die Figuren sind im Buch leider alle schön, reich, intelligent, erfolgreich und somit fast ein bisschen langweilig.  Durch die letzten 40-50 Seiten habe ich mich gequält. Anne Rice will am Schluss noch alles Erklären und Aufklären, was eigentlich gar nicht notwendig gewesen wäre, wie ich finde. Meiner Meinung nach, wäre es besser gewesen den Roman auf 200-300 Seiten zu beschränken, statt auf 569 Seiten "zu pumpen". Mein Fazit: Eine Geschichte bei der man getrost einige Seiten quer lesen kann. Anne Rice bietet ein paar schöne neue Aspekte zur Figur "Werwolf" (wirklich gut gemacht) und die Story baut auf einer interessanten Idee auf, aber leider zu langatmig, wie ich finde.

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  • Altmodisch erzählter Fantastik-Roman: Lesenswert, wird aber nicht jedem gefallen

    Das Geschenk der Wölfe
    Elwe

    Elwe

    27. July 2013 um 11:17

    Wer dieses Buch in die Hand nimmt, sollte sich zuerst darauf gefasst machen, dass es sich komplett anders liest als die zahllosen Regalmeter paranormaler Liebesromane, die sich um Vampire und Werwesen drehen. 'Das Geschenk der Wölfe' ist ein altmodisch geschriebenes Buch (was hier nicht negativ gemeint ist) - die Handlung entwickelt sich langsam und lässt sich viel Zeit, schwelgt über viele Seiten in Beschreibungen und verliert sich immer wieder in philosophischen Betrachtungen und langen Rückblenden. Zum raschen Herunterlesen ist das Buch nicht geeignet, man muss Geduld und Zeit mitbringen. 'Das Geschenk der Wölfe' wird aus der Sicht von Reuben erzählt, einem umfassend gebildeten und aufgrund seines Elternhauses sehr wohlhabenden jungen Intellektuellen, der darunter leidet, dass ihn alle Welt nur wegen seines guten Aussehens zu schätzen scheint. Seinen Job als Reporter verdankt er familiären Beziehungen - allerdings ist er dann überraschend gut darin. Seine Artikel kommen bei der Leserschaft hervorragend an. Reuben ist eingebettet in eine wohlhabende und wohlmeinende große Familie, einem strahlenden Idealbild amerikanischen Großbürgertums. Seine Mutter ist Chirurgin, seine Freundin eine Star-Anwältin, Geld spielt keine Rolle, es ist einfach unbegrenzt vorhanden. Ein perfektes Wohlfühl-Nest, das Reuben jedoch einengt. Eines Tages soll er über das imposante Herrenhaus Kap Nideck berichten, das abgelegen an der nordkalifornischen Küste inmitten uralter Redwood-Wälder liegt. Die Tochter des Besitzers will es veräußern, nachdem ihr Vater seit 20 Jahren verschollen ist. Reuben verliebt sich sofort in das Haus, das zudem vollgestopft ist mit alten Sammlungen und Bibliotheken, und will es selbst kaufen. Doch bei einem Einbruch wird die Frau getötet und Reuben verletzt; ein mysteriöses Raubtier rettet ihm das Leben, indem es die Einbrecher niedermetzelt. Auch Reuben wird von ihm gebissen. Danach geschieht etwas Seltsames mit ihm. Seine Sinne werden um ein Vielfaches schärfer, seine Wunden verheilen mit übernatürlicher Geschwindigkeit und bei Nacht verwandelt er sich in eine unnatürlich starke Wolfskreatur, die das Böse in anderen Menschen riechen kann. Doch damit fangen seine Probleme erst an. Denn wie kann er seine Veränderungen seiner Familie erklären? Wer war die Bestie, deren Biss ihn infizierte? Und gibt es noch andere wie ihn? Während er auf der Suche nach Antworten die Geheimnisse von Kap Nideck erforscht, gerät die halbe Welt in Hysterie über den geheimnisvollen 'Wolfsmann' - über den ausgerechnet Reuben als Reporter berichten soll... Anne Rice gehörte für viele Jahre zu meinen Lieblingsautorinnen; zuletzt hatte ich sie allerdings etwas aus den Augen verloren. Mit 'Geschenk der Wölfe', einem dicken Wälzer, legt sie den ersten Teil einer neuen Serie vor. Ich bin zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Einerseits hat es viel Tiefgang und setzt einen angenehmen Kontrapunkt in diesem Genre. Der weitschweifig beschreibende Stil und der halb-auktoriale Erzähler, der immer ein Stück über dem Geschehen zu schweben scheint, lesen sich oft beschwerlich. Man fühlt sich häufig verlockt, ein paar Seiten einfach zu überblättern und quer zu lesen. Ein Mittendrin-Gefühl kommt selten auf. Andererseits bleibt das Buch danach länger im Kopf hängen, man beschäftigt sich auch noch im Anschluss mit dem Geschehen. Die Beschreibungen, auch wenn sie sich ziehen, sind wunderbar farbig und malen ein prachtvolles Gemälde des alten Anwesens mit seinen Mysterien. Der moralische Konflikt, den Reuben als Wolfsmensch mit sich selbst austrägt (oder auch nicht austrägt) ist eine erfrischende Abwechslung von den typischen Klischees des Genres. Anne Rices Sprache ist melodisch und schön zu lesen. Ein Wort noch zu erotischen und Gewaltszenen, die bei anderen Kritiken häufig als sehr unangenehm beschrieben werden: Das kann ich so nicht nachvollziehen. Erfreulicherweise geht Anne Rice nicht ins Detail, sondern blendet frühzeitig aus. Wer allerdings Pinup-Erotik wie in den meisten ParanormalRomance-Titeln erwartet, dürfte bitter enttäuscht werden. Es gibt sie schlicht nicht. 'Das Geschenk der Wölfe' ist nicht das Meisterwerk, das ich mir als Fan von Anne Rices Vampirbüchern erhofft hatte, dafür sind das Verhältnis aus Handlung und Beschreibung / Weltbetrachtung zu unausgewogen, die Charaktere zu fern, der Ton zu distanziert und der Spannungsbogen zu flach. Alles in allem ist es aber ein lesenswerter Roman, der jedoch nicht jedem gefallen dürfte.            

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  • Ein fesselnder Roman über Wolfsmänner der etwas anderen Art

    Das Geschenk der Wölfe
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    23. July 2013 um 21:46

    ~Inhalt~ Der Journalist Reuben reist nach Kap Nideck, um einen Artikel über ein altes Herrenhaus zu schreiben, das verkauft werden soll. Im Haus herrscht eine eigentümliche Atmosphäre, die den jungen Mann sofort in den Bann zieht. Doch noch am selben Abend wird in das Haus eingebrochen und Reuben wird von einem hundeähnlichen Raubtier angegriffen und schwer verletzt. Reuben erholt sich ziemlich schnell von seinen Verletzungen und bemerkt einige Veränderungen an seinem Körper. In der Nacht wird er zu einem Wolfsmenschen, am Tag schreibt er Reportagen über die Kreatur. Als Wolfsmann kann er das Böse riechen und wird unwiderstehlich davon angezogen … ~Einschätzung~ Anne Rice präsentiert uns mit „Das Geschenk der Wölfe“ den Auftakt ihrer „The Wolf Gift Chronicles“ und damit eine Mischung aus Fantasy, fesselnder Spannung, verfeinert mit ein wenig Romantik. Die Autorin wurde mit ihrem Vampirroman „Interview mit einem Vampir“ berühmt und verfasste auch mehrere Bücher über Hexen und über das Leben Jesus Christus. Ich muss im Vorfeld anmerken, dass „Das Geschenk der Wölfe“ mein erster Leseausflug in die Bücherwelt der Autorin war, obwohl ich natürlich „Interview mit einem Vampir“ im Fernsehen gesehen habe und damals wirklich begeistert war. Meine Erwartungen hinsichtlich des neuen Buches waren dementsprechend hoch und ich wurde nicht enttäuscht. Schon zu Beginn wurde ich in den Sog der Geschichte hineingezogen und es war mir einfach nicht mehr möglich das Buch aus der Hand zu legen, was bei 569 Seiten ja gar nicht so einfach ist. Die bildhafte Beschreibung, allein des alten Herrenhauses, hat in mir den Wunsch geweckt, selbst durch die Räume dieses Hauses zu streifen und seine Geheimnisse zu entdecken – oder durch den Wald zu laufen und die Meeresluft einzuatmen. Die Entwicklung des jungen Journalisten Reuben war faszinierend mitzuerleben, vor allem wie aus dem naiven, unsicheren Burschen ein selbstbewusstes „Morphenkind“ wurde. Reuben wird von seinem Umfeld allgemein als „Sunnyboy“ bezeichnet, dem man nichts Außergewöhnliches zutraut. In Wirklichkeit ist er ein belesener, sensibler junger Mann, der sich für Kultur und Poesie interessiert und Schriftsteller werden möchte. Er ist ein wenig altmodisch und ein Kavalier der alten Schule. In Liebesangelegenheiten fehlt ihm das Selbstbewusstsein, nur als Wolfsmensch kann er seine Leidenschaft ausleben. Seine erste Verwandlung nimmt er relativ gelassen hin und schon möchte er das „Geschenk der Wölfe“ nicht mehr missen. Leider gibt es auch Details an der Story, die mir persönlich wenig glaubhaft erschienen sind. Die Romanze mit Marchent passte noch recht gut ins Geschehen, vor allem um aufzuzeigen, warum Reuben das Haus so in seinen Bann zog. Die Love-Story mit Laura war schon sehr an den Haaren herbeigezogen, denn wer lässt einen „Wolfsmenschen“ ins Haus und hat gleich Sex mit ihm? Ihre Lebensgeschichte hat mich zwar gerührt, aber ansonsten war mir der Charakter „Laura“ ein bisschen zu langweilig. Die „Verwandlung“ wurde in allen Facetten und mit viel Gefühl beschrieben. Es wäre mir allerdings lieber gewesen, wenn Reuben sich in einen „echten Werwolf“ verwandelt hätte und nicht in einen sprechenden, riesigen Wolfsmenschen. Nichts desto trotz handelt es sich um eine mitreißende Fantasy-Story, die sich nicht an allgemeinen Klischees orientiert. Hier töten keine Silberkugeln, es gibt keine Verwandlung nur bei Vollmond und auch das Anheulen des Mondes fällt weg. Die sogenannten „Morphenkinder“ können das Böse riechen und werden davon unwiderstehlich angezogen, um in Not geratene Menschen zu retten. Mit den Tätern wird nicht gerade zimperlich umgegangen, da bricht schon einmal das Genick oder Körperteile werden einfach aufgefressen. Anne Rice schreibt flüssig und zieht die Leser mit ihrem sehr eigenen Schreibstil in ihren Bann. Sie baut zeitweise philosophische, religiöse Betrachtungsweisen ein und beschreibt manche Dinge bis ins kleinste Detail, trotzdem wird es nie langweilig. Die Autorin war beim Verfassen ihres Werkes ja schon beinahe 70 Jahre alt, was sich bei manchen Formulierungen bemerkbar machte (z. B. Er möchte als Mensch bei ihr „liegen“, usw.) und mich zum Schmunzeln brachte. Im Oktober 2013 wird der zweite Teil unter dem Originaltitel "The Wolves of Midwinter" erscheinen. Voraussichtlich wird es eine ganze Serie von Werwolf-Romanen geben. ~Fazit~ „Das Geschenk der Wölfe“ ist ein fesselnder Roman über Wolfsmänner der etwas anderen Art. Durch den lockeren Schreibstil der Autorin und die sympathischen Charaktere kommt auch bei 569 Seiten nie Langeweile auf. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und vergebe gute 4 von 5 Punkten. (PH)

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  • Spannend und Unterhaltsam - einfach anders

    Das Geschenk der Wölfe
    lexxi2k

    lexxi2k

    21. July 2013 um 14:12

    Der Inhalt: Der junge Journalist Reuben soll einen Artikel über das altes Nideck Herrenhaus schreiben, das abgelegen auf den Klippen der nordkalifornischen Küste thront, doch die Besichtigung endet blutig und Reuben wird von einem wilden Tier angegriffen. Seine Wunden heilen danach aber sehr schnell und Reuben verändert sich und wird zum Wolfsmann. Am Tag ist er der gut aussehende Jungreporter und nachts streift er als Wolfsmann durch die Stadt und rettet unschuldigen das Leben. Doch sehr bald wird er selbst zum gejagten, doch das eigentlich Böse lauert noch da Draußen. Meine Meinung: Eigentlich mag ich ja keine Werwolfromane, aber bei Anne Rice musste ich natürlich eine Ausnahme machen und ich muss sagen, dass ich von der Story doch positiv überrascht wurde. Was mir hier besonders gut gefallen hat, ist, dass die Werwölfe in dieser Geschichte nicht blutrünstig hinter allem und jedem her sind, sondern es doch Unterschiede gibt. Hier ist es so, dass Reuben das Böse riechen kann und auch nur böse Menschen angreift und die Unschuldigen rettet. Was mir wiederum negativ aufgefallen ist, ist das Reuben seine Verwandlung einfach so hinnimmt und akzeptiert, ohne irgendwelche Fragen zu stellen. Auch das Laura, seine neue Freundin, einfach so mit Reubens Wolfsgestalt klar kommt und sogar mit ihm in dieser Form Sex hat, macht es etwas unglaubwürdig. Reuben ist eigentlich ein interessanter Charakter. Er hat zwar Geld ohne Ende, lebt aber trotzdem bescheiden, was ihn sehr sympatisch macht. Allerdings hatte ich so meine Probleme mit seinem Liebesleben. Reuben ist in einer festen Beziehung, und verliebt sich Hals über Kopf erst in Merchant und kurz darauf in Laura. Das hat schon arg an seiner Glaubwürdigkeit gerüttelt und hatte schon die ganze Zeit damit gerechnet, dass demnächst die nächste große Liebe in seinem Leben auftaucht. Auch sehr gut gefallen hat mir der bildliche und vor allem detaillierte Schreibstil von Anne Rice. Die Beschreibung rund um das Herrenhaus Nideck hat mir sehr gut gefallen und sie nahm zu keiner Zeit überhand oder wurde langweilig. Sehr positiv war auch, dass immer wieder kleine Details in die Story eingepflochtet worden sind und es somit immer wieder neues zu entdecken gab. Auch die Beschreibung rund um die Verwandlung von Reuben dem Journalist in den Wolfsmenschen, waren sehr detailliert und bildlich. Was mich allerdings etwas genervt hat, ist die Verwandlung immer wieder von neuem zu lesen, da es dann schon mit der Zeit langweilig wurde. Das Buch liest sich trotz der 650 Seiten sehr zügig, was zum einen an dem flüssigen und lockeren Schreibstil und zum anderen an der spannenden Handlung liegt. Allerdings hat mich das Ende etwas enttäuscht, da es da hauptsächlich um theologischen Sichtweisen und religiösen Ansichten geht, was mir wiederum nicht sehr gefallen hat. Hier hätte ich mir für das Ende etwas mehr Aktion vorgestellt, da es mir so etwas langatmig war. Mein Fazit: Das Geschenk der Wölfe ist ein spannender und unterhaltsamer Werwolfroman, der zu keiner Zeit langweilig wird und mich bis zum Schluss gefesselt hat. Einzig einige Handlungen des Hauptprotagonisten Reuben und das etwas langatmige Ende hat meinen Lesegenuss etwas geschmälert. Ich vergebe 4 Sterne

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