Anne Rice Interview mit einem Vampir

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Inhaltsangabe zu „Interview mit einem Vampir“ von Anne Rice

Er ist so schön wie ein Engel und so unverletzbar wie ein Gott: Lestat de Liancourt, der ewige Rebell unter den Vampiren, Beherrscher der Finsternis und Verführer von großer erotischer Kraft. Mit seinem Schützling Louis macht er sich auf die Reise durch die Nacht – auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteurern in der ewigen, dunklen Unsterblichkeit.

Ich wage es bei diesem Klassiker kaum zuzugeben, aber ich fand ihn sterbenslangweilig. Das lag wohl an der Erzählweise.

— Asbeah

Vor 41 Jahren hat Anne Rice dieses Buch geschrieben, und dank Brad Pitt habe ich Vampire lieben gelernt.

— WieBo

Habe deutlich mehr erwartet.

— wellesie

Mir war es zu viel Schönheit und Anziehung der Vampire, da ging mir die Spannung verloren...

— An-chan

ein wunderschönes, sehr poetisches Buch!

— Moonwishes

Eine schöne Geschichte über 2 Vampire,man fühlt sich direkt in diese Welt versetzt. Ihr schreibstill ist mal was anderes.

— naddisblog

Tolle Handlung und mal ein anderer Vampirroman. Der Protagonist hat mich gefesselt und nicht mehr gehen lassen, bis ich zu Ende gelesen habe

— Leseratte2007

Ein Vampir mit Gefühlen und einer reinen Seele. Der Erstling von Anne Rice und das erste Buch, was ist komplett durchgelesen habe.

— SnowWhiteApple

Super Vampirreihe

— Booksaredifferentworlds

Der Klassiker der Vampir-Romane, unglaublich gut geschrieben. Sollte sich kein Vampir-Fan entgehen lassen

— Marys_Welt

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  • Interview mit einem Vampir

    Interview mit einem Vampir

    Geschichten-Welt

    03. September 2017 um 11:01

    Jahre nachdem ich den Film gesehen hatte, wollte ich auch unbedingt mal das Buch lesen um es zu vergleichen. Das Buch hatte ein anderes Feeling als der Film. Das ganze Buch ist eine komplette riesige Unterhaltung, das heißt eigentlich wird alles durch wörtliche Rede von Louis erzählt und zwischendurch vom Reporter unterbrochen. Das macht das ganze schwierig zu lesen, ganz besonders am Anfang. Man gewöhnt sich aber nach einer Weile ein wenig daran und im späteren Teil des Buches wird der Erzählstil auch wieder etwas lockerer, da der Reporter weniger unterbricht. Im direkten Vergleich sind im Buch natürlich einige Szenen, die im Film gar nicht vorkamen. Ein paar der Szenen am Anfang werfen allerdings auf den Charakter Lestat ein ganz anderes Licht und hatte mich ein wenig überrascht. Die Geschichte ist gut auch wenn Louis zwischendurch vielleicht ein wenig sehr leidend ist. Ich finde auf jeden Fall ein Muss für Vampirfans.

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  • Die melancholische Seite des Vampirlebens

    Interview mit einem Vampir

    Moonwishes

    07. March 2017 um 12:36

    Im 20. Jahrhundert in San Fracisco berichtet ein Vampir seine Geschichte einem "Jungen", der diese Geschichte per Tonband aufnimmt.Die Geschichte von Louis beginnt im Jahre 1795 in New Orleans. Louis und seine Familie besitzen eine Plantage. Doch das Leben von Louis wendet sich schnell durch ein familiäres Unglück welches diesen sehr beschäftigt. An seinem emotionalen Tiefpunkt begegnet er dann Lestat. Einem Vampir, der Louis aus Habgier zu einen seines gleichen macht. Diese doch sehr berühmte Geschichte unter den Vampirromanen ist anders als jede andere Buch dieses Genre das ich gelesen habe.Diese Geschichte ist nicht hochromantisch, verliebt oder einfach nur düster und schaurig. Diese Geschichte zeichnet sich durch seinen poetischen Charakter aus die die Erzählungen von Lestat begleiten. Louis ist eher der melanchonisch Typus und sucht einen tieferen Sinn im ewigen Leben, welches den Preis des Blutes trägt. Er regt den Interviewer und somit den Leser an mit ihm nachzudenken, es sich vorzustellen und philosophische Überlegungen anzustellen. Ich persönlich stieß auf das Buch durch den Film, der mich sehr begeistert hatte und nie wirklich los ließ. Und wie im Film erscheint diese von Anne Rice geschaffene Welt so unwirklich wirklich.Ein großartiges Buch für diejenigen die sich gerne mit weitgehenden Fragen beschäftigen, die den poetischen Charakter an Büchern mögen und eine berührende Geschichte genießen wollen.

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  • Er ist so schön wie ein Engel und so unverletzbar wie ein Gott: Lestat de Liancourt...

    Interview mit einem Vampir

    Leseratte2007

    22. November 2016 um 15:54

    Darum geht es (Klappentext):Er ist so schön wie ein Engel und so unverletzbar wie ein Gott: Lestat de Liancourt, der ewige Rebell unter den Vampiren, Beherrscher der Finsternis und Verführer von großer erotischer Kraft. Mit seinem Schützling Louis macht er sich auf die Reise durch die Nacht – auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteurern in der ewigen, dunklen Unsterblichkeit.Meine Meinung:Interessante Geschichte mit einer tollen Hintergrundgeschichte. Lestat de Liancourt ist ein toller Charakter. Mich hat seine Geschichte gefangen genommen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Das Setting ist sehr interessant und ich finde es gut geschrieben, dass man immer mal wieder in die Gegenwart springt. Ich bin so jemand, der sehr an gewissen Charakteren hängt und Lestat ist mir ans Herz gewachsen. Durch die Sprünge in die Gegenwart kann ich mich vergewissern, dass mit ihm alles in Ordnung ist.Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht...

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  • Vampire können auch gut sein

    Interview mit einem Vampir

    SnowWhiteApple

    17. September 2016 um 21:36

    Interview with a Vampire von Anne Rice ist in meinen Augen auch nach so vielen Jahren immer noch der beste Vampirroman den ich gelesen habe. Es ist gut geschrieben und hat wunderbare Charaktere. Dieses Buch war auch mit einer der Vorreiter, die Vampire auch mal als "gute Wesen" die auch leiden können anzusehen. Einfach nur ein Meisterwerk

  • Interview mit einem Vampir

    Interview mit einem Vampir

    Suhani

    12. August 2016 um 23:25

    "Die betörendste Beschwörung des Bösen, die es je zu lesen gab!" Publishers Weekly Stimmt alles ...... wenn vom Film die Rede wäre! Ich hatte mir das Buch mal über eine Tauschbörse zugelegt, weil ich den Film einfach liebe. Aber das Buch ist einfach tödlich langweilig! Ich wusste ja, dass es das Buch zum Film war, wäre ja nicht mein erstes, aber nun bin ich froh nicht auch noch Geld dafür ausgegeben zu haben. Man muss sich das Buch als erzählten Film vorstellen, denn genau das war es. Genau wie im Film sitzt Louis einem Reporter gegenüber und erzählt sein Leben, nur das es im Film einfach bildlich dargestellt wird - klar. Normalerweise hat mein Kopfkino mit so einer Erzählweise auch keine Probleme und ich weiß wirklich nicht, wo es dran gelegen hat, dass bei mir die "Filmsequenzen" nicht da waren. Ich bin beim besten Willen nicht ins Buch reingekommen und hab es aufgegeben. Den Film finde ich immer noch Klasse, aber das Buch wäre weg geschmissene Lesezeit für mich.

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  • Super Auftakt zu einer tollen Vampirreihe

    Interview mit einem Vampir

    Booksaredifferentworlds

    29. July 2016 um 22:11

    Anne Rice, Interview mit einem VampirDer erste Band der legendären „Chronik der Vampire“Er ist so schön wie ein Engel und so unverletzbar wie ein Gott: Lestat de Liancourt, der ewige Rebell unter den Vampiren, Beherrscher der Finsternis und Verführer von großer erotischer Kraft. Mit seinem Schützling Louis macht er sich auf die Reise durch die Nacht – auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteurern in der ewigen, dunklen Unsterblichkeit.Rice, AnneTaschenbuch: 288 SeitenVerlag: Goldmann Verlag (8. September 2008)Sprache: DeutschISBN-10: 3442469228ISBN-13: 978-3442469222Originaltitel: Interview with a vampireeigene Meinung:Eines meiner Lieblingsbücher, es zeigt einen Vampir noch als etwas kaltherziges und dunkles, welchem der Mensch unterlegen ist. Louis welcher anfangs mit sich hardert, stellt gerade durch diesen inneren Konflikt einen guten Protagonist da . Dies ist nur ein Teil, der Großartigen Vampirreihe von Anne Rice. Jene besitzt einen hervorragenden Schreibstil und ein gutes Auge fürs Detail. Kann auch die anderen nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Gespräch mit dem Vampir"

    Interview mit einem Vampir

    Asmodina66X

    Inhalt Er ist so schön wie ein Engel und so unverletzbar wie ein Gott: Lestat de Liancourt, der ewige Rebell unter den Vampiren, Beherrscher der Finsternis und Verführer von großer erotischer Kraft. Mit seinem Schützling Louis macht er sich auf die Reise durch die Nacht – auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteurern in der ewigen, dunklen Unsterblichkeit.                                             Schreibstil Der Schreibstil von Anne Rice unglaublich bildhaft, insbesondere bei ihren Schilderung der verschiedenen Epochen. Dabei benutzt sie teilweise sehr anspruchsvolle Formulierungen und Worte, meist beim Beschreiben von Louis' Emotionen.                                                 Fazit Ich habe dieses Buch mit siebzehn gelesen und es fasziniert mich heute noch genauso wie am ersten Tag. Die Autorin hat einfach die unglaubliche Gabe, die Leser in ihre Welt, zu ihren Charakteren zu führen. Ich hoffe, das wir noch viel von ihr lesen werden.

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    • 4
  • Das Böse in seiner vollen betörenden Grausamkeit

    Interview mit einem Vampir

    nscho-tschi

        " 'Ich verstehe', sagte der Vampir nachdenklich und ging langsam durch das Zimmer zum Fenster hinüber."         In einem kleinen Raum erzählt der Vampir Louis die Geschichte seines Lebens, beginnend Ende des 18. Jahrhunderts. Man erfährt, wie er starb und neu zum Leben erwachte, gezeugt von Lestat de Lioncourt. Dieser ist ihm Lehrmeister, Geliebter und Objekt seines Hasses zugleich. Erzählt wirddie Suche nach dem Ursprung, nach Gefährten und nach Antworten. Voller Grausamkeit und betörender Liebe beginnt das Abenteuer eines unsterblichen Lebens.     Man kann sagen, dass dies die längsten knapp 287 Seiten waren, die ich je gelesen habe. Nicht, weil die Geschichte dröge und langweilig war - nein, sie war ungemein fesselnd und voller Inhalt, dem Inhalt eines langen und ereignissreichen Lebens. Daher sollte man sich für dieses Buch auch azsreichend zeit nehmen, damit man den Faden nicht verliert und nicht in Gefahr gerät, alle Absätze zweimal lesen zu müssen.     Wer bisher noch keinen Roman aus der 'Chronik der Vampire' von Anne Rice gelesen hat und selber an Vampir-Romanen interessiert ist, der sollte sich "Interview mit einem Vampir" durchaus einmal durchlesen. Der Vampir wird hier in seiner Ur-Gestalt dargestellt. Er ist nicht wie in den vielen anderen Vampirromanen nur diese ungewöhnlich schöne, kraftvolle und erotisch Gestalt, auch wenn er hier immer noch bis ins Gänzliche über diese Eigenschaften verfügt. Sondern man erlebt hier das Böse in voller Grausamkeit, auch wenn es dabei schön und erotisch wirken mag.     Es geht um die Frage des Bösen, der Menschlichkeit und der Sünde. Man erfährt betörende Liebe und eiskaltes Verlangen.     Der Interviewer selber wird während des ganzen Buches nur als 'der Junge' betitelt. Durch diese Form der Anonymität konnte man sich leicht in ihn hineinversetzen und sich vorstellen, man säße selber mit dem Vampir in einem Zimmer.     Absolut fesselnd und sensationell geschrieben.

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    • 3

    Jen_loves_reading_books

    07. February 2016 um 21:22
  • Die Unsterblichkeit ist eine großartige Verlockung?

    Interview mit einem Vampir

    Lio-vanTale

    02. December 2015 um 20:53

    Aus der Perspektive des unfreiwillig zum Vampir gewordenen Louis lehrt uns Anne Rice, wie sehr die Sterblichkeit unser Leben definiert und dass ihr Verlust uns jeglicher Menschlichkeit beraubt. Für Louis ist der Weg zu dieser Erkenntnis sehr schmerzhaft und das bekommt der Leser zu spüren. Eine bleierne Melancholie zieht sich durch das ganze Buch und lässt die knapp 300 Seiten zuweilen unerträglich scheinen. Wer hier eine kurzweilige Schmonzette mit Untoten als nettes Gimmick erwartet, wird enttäuscht werden. "Interview mit einem Vampir" gehört vielmehr zu den Büchern, die emotional anstrengend sind, einem dafür aber das Gefühl geben, eine tiefere Wahrheit zu enthalten und lange nachwirken. Auf die Sprache reduziert ist das Buch angenehm zu lesen. Nicht jede Formulierung ist ein Genuss, aber es gibt durchaus starke Beschreibungen, die manchmal eigenwillig, aber sehr plastisch und schaurig schön sind. Als Beispiel möchte ich hier einige Zeilen zitieren, die Anne Rice einem der Vampire gewidmet hat: "[...]doch je eindringlicher ich ihn ansah, umso mehr schien er zu lächeln und sich schließlich angeregt zu fühlen, fast lautlos zu flüstern, zu singen. In der Dunkelheit vernahm ich es wie ein Kräuseln, so wie Lack sich vom Gesicht einer brennenden Puppe kräuselt." Gelesen habe ich das Buch in der Taschenbuch-Sonderausgabe des Goldmann Verlags von 2004. Wo die Besonderheit dieser Ausgabe liegt, ist mir allerdings ein echtes Rätsel, weder qualitativ noch optisch bietet sich hier ein Highlight dar. Ein grauenhaftes Farbkonzept von kräftigem Rot, Gelb und Blau, das so überhaupt nicht zum Charakter der Geschichte passen will und die furchtbar ausgelutschte Motivik des Lichts am Ende des Tunnels. Gekrönt wird dies durch die Übernahme der Übersetzung von 1978, die so manche unschöne Stilblüte enthält und das i-Tüpfelchen liefert die winzige Schrift.

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  • Claudias Sicht der Dinge?

    Interview mit einem Vampir

    Markus Walther

    29. October 2015 um 08:50

    Der Schutzumschlag hat ein tolles Bild. Darunter wartete ein hochwertiger roter Einband mit goldener Prägung. An der Aufmachung hat der Verlag nicht gespart. Als Leser hat man allein durch die Haptik das Gefühl etwas Besonderes in den Händen zu halten. Die stimmungsvollen Bilder, die einen Ausschnitt des Welterfolges "Interview mit einem Vampir" aus Claudias Sicht erzählt, sind in Sepiatönen und -natürlich- blutrot gestaltet. Die Zeichnungen im Comicstil sind allesamt auf dickem, glänzendem Papier gedruckt. Leider bleibt die Story mitunter hinter der Gestaltung zurück. Nicht immer ist durch Wort und Bild eindeutig ersichtlich, was gerade geschehen ist. Man sollte schon das Buch (oder wenigstens die Verfilmung) kennen, damit man diese Graphic Novel wirklich verstehen kann. Die besondere Perspektive aus Claudias Blickwinkel, die auf dem Klappentext von Verlag angepriesen wird, offenbart leider nichts wirklich Überraschendes. Trotzdem: Für Fans des Originals eine sinnvolle Ergänzung.

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  • Interview mit einem Vampire, dass Lust auf mehr macht

    Interview mit einem Vampir

    Monika_Grasl

    21. June 2015 um 09:50

    Der wohl bekannteste Klassiker, neben Dracula von Bram Stoker. Die Geschichte ist an sich wohlbekannt. Und doch schafft es Anne Rice den Leuten einen großartigen Zugang zur Figur Vampire zu geben. Sie lässt den Figuren den nötigen Raum, sich zu entwickeln und die Handlung in deren Tempo voranzutreiben. Natürlich mag das an mancher Stelle langatmig wirken. Dennoch ist es ein großartiger Auftakt zu einer Reihe, die schon lange vor Twilight ihre Anhänger fand. Und sie gewiss auch finden wird.   Fazit: Das Buch besticht durch individuelle Charaktere, der Frage nach dem Sinn des Daseins eines Vampires und einer Handlung, die ihresgleichen in der Vampirewelt sucht.

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  • [Rezension] Interview mit einem Vampir – Anne Rice

    Interview mit einem Vampir

    JenniferKrieger

    30. April 2015 um 17:47

    Klappentext: Er ist so schön wie ein Engel und so unverletzbar wie ein Gott: Lestat de Liancourt, der ewige Rebell unter den Vampiren, Beherrscher der Finsternis und Verführer von großer erotischer Kraft. Mit seinem Schützling Louis macht er sich auf die Reise durch die Nacht – auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteurern in der ewigen, dunklen Unsterblichkeit. Einordnung: - Interview mit einem Vampir (Teil 1) aus dem zunächst als Einzelband geplanten Buch ist eine Reihe geworden - Der Fürst der Finsternis (Teil 2) - Die Königin der Verdammten (Teil 3) - Nachtmahr (Teil 4) - Memnoch der Teufel (Teil 5) - Armand der Vampir (Teil 6) - Merrick oder die Schuld des Vampirs (Teil 7) - Blut und Gold (Teil 8) - Blackwood Farm (Teil 9) - Hohelied des Blutes (Teil 10) - Prinz Lestat (Teil 11) Rezension: Wer sich den Klappentext ausgedacht hat, hat das Buch offenbar nicht gelesen. Der letzte Satz beschreibt so ziemlich das Gegenteil der Handlung, an der Lestat beteiligt ist. Sie reisen nicht herum, sondern leben lediglich an zwei verschiedenen Orten. Außerdem setzt Lestat alles daran zu verhindern, dass sich Louis, der Erzähler der Geschichte, auf die Suche nach anderen Vampiren macht. Auch nach Abenteuern und Abenteurern sucht Lestat bestimmt nicht, denn eigentlich will er nur Geld mit beiden Händen aus dem Fenster werfen, ohne einen Finger dafür krümmen zu müssen, es zu bekommen. Allerdings hatte ich den Klappentext nicht gelesen, bevor ich das Buch angefangen habe, sodass er zumindest bei mir keine falschen Erwartungen geweckt hat. Der Titel des Buches hingegen trifft den Inhalt ziemlich genau. Bis auf ganz wenige Sätze handelt es sich fast ausschließlich um einen Dialog zwischen dem Vampir Louis und einem Jungen, der das Interview führt. Allerdings sind die Redeanteile des Vampirs so groß, dass ich zwischendurch immer wieder vergessen habe, dass es nur Erzählungen sind. Dadurch kommt enorme Spannung auf, denn es entsteht der Eindruck als würden die Dinge gerade im Moment geschehen. Das ist wirklich gut gemacht. Immer wieder haben mich dann die Einwürfe des Jungen, der das Interview durchführt, aus dem Konzept gebracht und die Spannung abreißen lassen, nur um sie wenige Sätze später wieder aufzunehmen, weil die Schilderungen spannend genug sind, um den Leser die Unterbrechung beinahe direkt wieder vergessen zu lassen. Nichtsdestotrotz hat sich das Buch zwischenzeitlich auch sehr gezogen. Es gibt Handlung über Handlung und es passiert immer mehr und mehr, aber die Seiten werden einfach nicht weniger. Und das liegt nicht einfach an meiner Ausgabe, das Buch hat tatsächlich nur knapp 300 Seiten. Daher hatte ich immer wieder das Gefühl, überhaupt nicht vorwärts zu kommen. Vermutlich hat dazu auch beigetragen, dass ich keine Idee hatte, worauf die Geschichte hinauslaufen sollte. Das hat sich leider auch nach dem Beenden des Buches nicht geändert. Ich weiß immer noch nicht, worauf die Geschichte abzielt, außer dass Louis dem Leser seine Lebensgeschichte erzählen konnte. Zunächst positiv, später allerdings negativ ist mir aufgefallen, dass Homoerotik eine sehr große Rolle einnimmt in diesem Buch. Ich weiß nicht, ob es vielleicht am Wesen der Vampire liegt, aber es gibt mehr gleichgeschlechtliche Bindungen und homoerotische Gefühle als heterosexuelle Charaktere. Im Prinzip stört mich das natürlich nicht, ich finde es beeindruckend, dass das in einem Buch von 1976 (Erscheinungsjahr des englischen Originals) schon so selbstverständlich aufgegriffen wird. Allerdings hat es sich irgendwann so gehäuft, dass ich nach einiger Zeit nur noch „Wie jetzt, der auch?“ denken konnte. Besonders weit ausgeführt wird es nicht, über Umarmungen, Händchen halten und kurzweilige Lustgefühle geht es nie hinaus, aber dafür hatte ich das Gefühl, dass sich nahezu jeder männliche Charakter in fast alle anderen männlichen Charaktere, der er im Laufe der Geschichte trifft, verliebt. Etwas weniger hätte es da durchaus auch getan. Fazit: Obwohl es sich bei dem gesamten Buch um ein Interview handelt, ist es wirklich spannend. Die Redeanteile des Vampirs Louis sind so groß, dass ich immer wieder vergessen habe, dass die Ereignisse sich nicht gerade abspielen, sondern bloß berichtet werden. Nichtsdestotrotz zieht sich die Geschichte hin und wieder und hat bis zum Schluss kein erkennbares Ziel. Außerdem scheint beinahe jeder auftauchende Charakter homosexuell zu sein. Anfangs ist das noch beeindruckend, später wirkt es irgendwann unrealistisch. Insgesamt bekommt „Interview mit einem Vampir“ daher vier Schreibfedern von mir.

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  • Wunderbarer Auftakt zu einem gigantischen Vampirepos

    Interview mit einem Vampir

    Yoyomaus

    16. April 2015 um 12:16

    Die Geschichte beginnt damit, dass der Journalist Daniel in einem Hotelzimmer die Chance auf ein ganz großes Interview bekommt. Sein Interviewpartner ist ein Wesen der Nacht und hat sich dazu entschlossen endlich seine Lebensgeschichte zu teilen und das Geheimnis der Vampire zu verraten - nämlich, dass es sie gibt. Der Vampir Louis de Pointe du Lac erzählt dem jungen Menschen Ungeheuerliches, während dieser alles mit einem Tonband mitschneidet. Er beginnt seine Geschichte in den späten 17hunterter Jahren, als er selbst noch ein ganz junger Bursche war. Gerade hatte er Frau und Kind verloren und war des Lebens überdrüssig, als der Vampir Lestat ihn findet und zu einem Vampir macht. Gemeinsam leben die beiden Vampire auf der Plantage von Louis. Während Lestat sich an den Sklaven labt, möchte Louis seinen Seelenfrieden wieder finden und zündet das Haus an, damit Lestat sich nicht mehr an den Sklaven vergehen kann. Die beiden können gerade so den Flammen entkommen. Als Lestat schließlich immer ausschweifender und blutrünstiger wird, möchte sich Louis gänzlich von ihm lossagen. In diesem Moment läuft er dem kleinen Mädchen Claudia über den Weg, deren Mutter an der Pest gestorben ist. Um sie nicht ohne Mutter aufwachsen zu lassen und von ihrem Kummer zu erlösen beißt Louis sie, wird aber von Lestat überrascht und flüchtet in dem Glauben, dass er das kleine Mädchen getötet hat. Lestat indes nimmt das Mädchen mit sich und macht sie ebenfalls zu einem Vampir, um Louis wieder fester an sich zu binden. Gemeinsam mit dem Vampirkind leben sie wie eine kleine Familie, bis schließlich Claudia nach Jahrzehnten - noch immer im Körper eines kleinen Mädchens gefangen - Lestat ermordet. Doch so leicht lässt sich der bösartige Vampir nicht aus dem Weg räumen. Gemeinsam begeben sich Louis und Claudia schließlich auf die Reise nach Europa, um nach anderen Vampiren zu suchen. Doch nicht überall werden sie freundlich empfangen, denn der Schatten Lestats scheint sie trotz allem überall hin zu verfolgen. Interview mit einem Vampir war mein erstes Vampirbuch und es hat mich restlos gefesselt. Ich könnte es immer und immer wieder lesen oder mir die Filmadaption ansehen, auch wenn diese nur den Bruchteil des Buches beinhaltet. Anne Rice hat es geschafft faszinierend über die Wesen der Nacht zu schreiben und doch viele neue Aspekte einzubringen. Sie zeigt die Vampire als wunderschöne und skrupellose Wesen. Sie bedient sich sehr alten Klischees wie dem Durst nach Blut, doch gibt sie durch Louis und Claudia den Vampiren auch ein völlig neues Gesicht. Claudia wandelt sich nicht mehr, nachdem sie gebissen wurde und lebt mit dem Geist einer erwachsenen Frau im Körper eines Kindes. Sie ist auf die Hilfe von anderen Vampiren angewiesen, um sich ernähren zu können. Auf ewig muss sie sich an Louis oder Lestat binden, was sie schier verrückt werden lässt. Mit Hass, aber auch Liebe, tritt sie ihren Schöpfern entgegen und ist eigentlich eine ganz bemitleidenswerte Person. Louis hingegen hat für mich im gesamten Buch eine Art Opferrolle. Er kann sich nicht von Lestat lösen, scheint ihm gegenüber auch eine Art Schuld zu verspüren und doch ist er mit dem Leben, welches er hat, nicht zufrieden. Er hatte sterben wollen und ist nun ein Untoter, der die Zeiten überlebt und viele Dinge gesehen hat. Er scheint ständig melancholisch zu sein, gar dauerhaft traurig bis depressiv. Sein Schöpfer Lestat ist wieder das komplette Gegenteil seiner "Kinder". Er ist ein richtiger Lebemann, schreckt vor keiner Gewalt zurück. Es macht ihm Spaß hinterrücks zu meucheln oder fast sein eigenes Geheimnis zu verraten. Er ist durchtrieben sowie blutrünstig und doch scheint er Angst davor zu haben, dass sich Louis irgendwann von ihm lossagen könnte und er allein ist. Das scheint im Allgemeinen die Angst der älteren Vampire zu sein. Die Ewigkeit scheint für sie noch unerträglicher, wenn sie wissen, dass sie sie allein verbringen sollen. Das wird vor allem klar, als der Vampir Armand in Louis Leben tritt und ihn bittet, sich ihm anzuschließen.Was mich an dem Buch ebenfalls sehr begeistert hat war die düstere Stimmung und die Möglichkeit vollkommen in die Geschichte abzutauchen und sich überraschen zu lassen. Nicht einmal war es möglich überhaupt zu erahnen, was denn als nächstes kommt. Selbst beim nochmaligen Lesen findet man immer wieder neue Details und freut sich darüber, dass die Geschichte von Anne noch immer nicht so ausgelutscht ist, wie so manch anderer Vampirroman, der heutzutage auf den Markt geschmissen wird. Man hat hier einfach das Gefühl immer wieder etwas Neues zu lesen. Das Gefühl von "Kennst du einen Roman, kennst du alle", kommt hier einfach nicht auf. Empfehlen möchte ich das Buch allen Vampirfans die noch auf der Suche nach richtig guten und anspruchsvollen Vampirromanen sind. Die Details und die beschrieben Emotionen in dem Buch sind einfach traumhaft. Der Schreibstil fesselt ab der ersten Minute und die Spannung lässt einen beim Lesen oft den Atem anhalten. Idee: 5/5Details: 5/5Emotionen: 5/5Spannung: 5/5Suchtfaktor: 5/5 Gesamt: 5/5

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  • "Womöglich war Liebe der bleiche Schatten des Tötens"

    Interview mit einem Vampir

    stefanie_sky

    "Licht... So begann es, und so würde es enden." INHALT: Claudia war jenes Kind, das Louis beinahe getötet hätte und Lestat schließlich zu neuem Leben erweckt hatte. Zu einem verdammten Leben - ein Leben als Vampir. Zunächst sieht sie in Louis und Lestat noch ihre Väter und zugleich Lehrer, die sie bewundert. Dies ändert sich jedoch, als sie ihren jungen Körper immer mehr als ein Gefängnis sieht. Denn ihr Fluch ist es nie erwachsen zu werden, nie ein echtes Gewissen zu haben und nie zu lieben. "Geblendet von den Schmeicheleien krabbelte er willig in mein Netz blind gegen die Spinne, die dort lauerte." ZEICHNUNGEN: Die Zeichnungen sind relativ detailreich. Nicht so schlicht wie in den meisten Comics, aber auch nicht so aufwendig wie beispielsweise die Bilder in Graphic Novels von Victoria Frances. Für die Menge der Zeichnungen in diesem Bildband ist die Qualität jedoch fast überweltigend. Die monochrome, schwarz-weiße bis leicht sepiafarbene Gestaltung gefiel mir dabei besonders. Sie unterstreicht nicht nur das Setting der Geschichte, sondern verleiht dem Buch einen edlen Touch. Lediglich das Blut wurde in satten Rottönen hervorgehoben, welches wiederum die Brutalität, die in Claudias' Leben vorherrscht unterstreicht. MEINUNG: Die Geschichte um Claudia bietet eine Menge Potential. Sie ist ein sehr interessanter, wiedersprüchlicher Charakter, den man trotz ihrer Gräueltaten niemals wirklich hassen kann. Man leidet mit ihr. Dies schafft diese Graphic Novel auch meistens relativ gut. Allerdings mehr über die Bilder, als über die Dialoge. Einzig die Gedankengänge von Claudia lassen einen hin und wieder in ihre Gedankenwelt mitabdriften. Leider jedoch meistens von kurzer Dauer. Man rast zu schnell durch das Geschehen, wodurch etwas an Tiefe verloren geht. FAZIT: Eine kurzweilige Graphic Novel mit wunderschönen Zeichnungen und einem spannenden Plot, dem man jedoch mehr Tiefe hätte verleihen können. Wer zudem den Roman "Interview mit einem Vampir" und/oder auch den gleichnamigen Film kennt, erfährt hier nicht wirklich viel Neues. Fans von Anne Rice oder melancholischen Vampirgeschichten der alten Schule sollten sich dies dennoch nicht entgehen lassen. PUNKTEVERGABE: 3/5 Sternen für die Geschichte und 5/5 Sternen für die Zeichnungen = 8/10 Sternen dividiert durch zwei = 4/5 Sternen

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    • 3
  • Rezension zu "Gespräch mit einem Vampir" von Anne Rice

    Interview mit einem Vampir

    SagMal

    Obwohl "Gespräch mit einem Vampir" mein erstes gelesenes Anne Rice-Buch ist, bin ich schon jetzt zum Fan der Schriftstellerin mutiert. Denn dieses Buch glänzt für mich durch eine spannende Geschichte mit wahnsinnig interessanten Protagonisten und einer genial verpackten Erzählweise in Interviewform. Zur Story in Kurzform: Ein Mann mit Namen Louis de Pointe du Lac gibt einem jungen Reporter in einem Hotelzimmer ein Interview über sein Leben und offenbart dabei, wie er zum Vampir wurde, wie er selbst Menschen tötete und wie er den Sinn seines neu geschaffenen Daseins versuchte zu entschlüsseln. Denn auch nach der Verwandlung in einen Vampir verkörpert Louis nicht das kalte Monster, das Menschen brutal tötet. Im Gegenteil... er sträubt sich sogar lange Zeit gegen seine neu erworbene Natur, denn er hat sich trotz seiner Wandlung ein menschliches Gewissen bewahrt. Während seines Vampirlebens trifft Louis auf andere Kreaturen, die ihm zumindest äußerlich gleichen. Zum einen ist da Lestat, der Louis zum Vampir werden lässt und sein Begleiter wird, zum anderen ist da Claudia, in die sich Louis scheinbar verliebt und die von Lestat und Louis gemeinschaftlich zu einem Vampir verwandelt wird oder auch Armand, der den ältesten Vampir auf Erden verkörpert und Louis dazu benötigt, um im neuen Jahrhundert weiter existieren zu können. Die interessanteste Gestalt unter allen ist und bleibt wohl aber Claudia, die als junges Kind zu einem Vampir wird und sich im Laufe der Handlung zwar geistig weiterentwickelt, aber ewig die Physiognomie eines jungen Dings behält, da es ihr als Vampir verwehrt bleibt zu wachsen. Claudia ist regelrecht gefangen in ihrer Hülle, was ihr schrecklich zusetzt. Man könnte sagen, sie ist ein Monster in Engelgestalt und im Laufe der Handlung gerät sie immer wieder und immer mehr mit Lestat aneinander, bis es zur Eskalation kommt und Claudia ihn schließlich tötet. Sie und Louis fliehen daraufhin vom brutalen Ort des Geschehens und versuchen in der alten Welt, sprich in Europa, Antworten auf das zu finden, was sie sind. Doch auch in Europa angekommen, ist die Gefahr nicht vorüber. Denn der Schatten Lestats verfolgt Claudia auch hier... Abschlusskommentar: Unheimlich spannend und in jedem Fall sehr lesenswert!

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