Anne Rickert , Sabine Heine Das Gute daran

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Inhaltsangabe zu „Das Gute daran“ von Anne Rickert

Ein Scheidungskind sein - was ist denn daran bitte gut? Allerhand, das meint zumindest die Hauptfigur in diesem neuen Bilderbuch. Denn dieses widmet sich dem Thema Scheidung und nimmt dabei vor allem das Leben danach in den Blick: Das Leben eines Scheidungskindes, das sich in zwei Welten abspielt, das seine Verwurzelung sowohl bei dem einen als auch bei dem anderen Elternteil hat. Und das muss nicht unbedingt Zerrissenheit bedeuten. Gekonnt fangen Anne Rickert und Sabine Heine diese doppelte Verortung ein, zeigen die Verschiedenheit der beiden Welten, stellen sie auf den Doppelseiten jeweils gegenüber, ohne sie jedoch gegeneinander auszuspielen. Jede Seite hat ihre Eigenheiten und Besonderheiten, es gibt klare Unterschiede, aber auch Ähnlichkeiten – und da wie dort Zugehörigkeit und Geborgenheit. Ein überraschend positives Buch, das die Ernsthaftigkeit des Themas dabei nicht aus den Augen verliert. Wenn ich bei meinem Papa bin, vermisse ich manchmal meine Mama ganz arg. Das Gute daran ist, dass mein Papa mich dann auf seine Schultern nimmt und mit mir einen Ausflug in den Wald macht. Tipps: realistischer Blick auf das Leben eines Scheidungskindes überraschend positiv und dennoch ernsthaft völlig neuer Zugang zum Thema Scheidung Auszeichnung: Wurde von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur zum Bilderbuch des Monats November 2016 gewählt.

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  • Das Bilderbuch nimmt die Tatsache der Trennung ernst

    Das Gute daran
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    12. October 2016 um 09:31

    Immer mehr Kinder sind davon betroffen, wenn sich ihre Eltern trennen oder scheiden lassen. In den meisten Fällen wird entschieden, dass sie bei der Mutter bleiben und etwa alle 14 Tage ein Wochenende beim Vater sein können. Für die Ferienzeiten gelten separate Regelungen.Da die Trennung der Eltern für jedes Kind in jedem Alter ab etwa dem Kindergarten ein heftiger Einschnitt in ihrem Leben ist, den sie nur schwer verdauen können und dessen Folge nicht selten ein Leistungsabfall in der Schule und Verhaltensveränderungen sind, wird allenthalben viel darüber räsoniert, wie sehr die Kinder darunter leiden müssen.Nun kann man aber die Tatsache, dass sich Ehepaare und Eltern trennen und scheiden lassen nicht aus der Welt schaffen und es gibt auch viele gute Ratgeber und Erfahrungsberichte aus Patchworkfamilien.Doch die betroffenen Kinder müssen irgendwie damit klarkommen. Anne Rickert (Text) und Sabine Heine (Illustrationen) haben deshalb ein Bilderbuch gemacht, in dem ein Kind (es geht noch in den Kindergarten) anderen Kindern, die dieses Buch betrachten und vorgelesen bekommen, erzählt, was das Gute daran ist, dass Mama und Papa nun in zwei getrennten Wohnungen leben. Zunächst: sie sind wieder glücklich und streiten nicht mehr, wenn sie sich begegnen. Das Kind hat zwei Kinderzimmer.  Sein Papa hat, wenn er bei ihm ist, viel mehr Zeit als früher. Das Kind genießt und schätzt die unterschiedlichen Lebensweisen und Regeln von Papa und Mama und spürt, dass beide stolz auf es sind.Das Bilderbuch nimmt die Tatsache der Trennung ernst, bewertet sie nicht und betont mit viel Humor und Einfühlungsvermögen, dass es immer auf die Geborgenheit ankommt, und auf die Perspektive, aus der man die Dinge sieht.

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