Anne Rogge

 4.8 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Herbst-Winter-Gemüse, Mein Natur-Adventskalender und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Anne Rogge

Herbst-Winter-Gemüse

Herbst-Winter-Gemüse

 (6)
Erschienen am 07.08.2012
Mein Natur-Adventskalender

Mein Natur-Adventskalender

 (0)
Erschienen am 19.09.2019
Winterzauber

Winterzauber

 (0)
Erschienen am 08.09.2015

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Rezension zu "Herbst-Winter-Gemüse" von Anne Rogge

Rezension zu "Herbst & Winter Gemüse" von Anne Rogge
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Das Buch wurde in der Sendung Nr. 4 am 1. Oktober 2012 vorgestellt.

www.DasEtwasAndereBüchermagazin.de

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rumble-bees avatar

Rezension zu "Herbst-Winter-Gemüse" von Anne Rogge

Rezension zu "Herbst & Winter Gemüse: Wohlfühl-Rezepte für kalte Tage" von Anne Rogge
rumble-beevor 6 Jahren

Es ist so eine Sache mit den Kochbüchern von Kosmos - auch dieses ist wieder knapp an meiner persönlichen Höchstwertung vorbeigesaust. Es enthält zwar sehr fantasievolle Rezepte, die durchaus leicht nachzukochen sind; es werden Vorschläge für alternative Zubereitungsarten gemacht; die ganze Gestaltung ist von nahezu künstlerischer Qualität. Aber: wieder habe ich das Gefühl, dass es sich nicht unbedingt an Anfänger richtet.

Doch ich will zuerst die positiven Seiten näher beleuchten. Ich finde es schon allein aus Gründen des Umweltschutzes erfreulich, sich wieder verstärkt heimischen Gemüsesorten zuzuwenden - die dann erstens frischer sind, und zweitens weniger Transportkosten und damit verbunden Umweltbelastung verursachen. Rüben, Kohl, Rote Bete, Kürbis und Salate, wir alle kennen sie, doch sie führen ein eher stiefmütterliches Dasein in unseren Küchen. Dieses Buch von Anne Rogge zeigt auf ausgesprochen kreative Weise, dass heimisch nicht gleich "langweilig" sein muss. Und vor allem: dass man auch mal ohne Fleisch auskommen kann.

Wie im Impressum nachzulesen, hat die Autorin die begleitenden Fotos selbst geschossen, und dafür sogar schon Preise im Bereich Food-Fotografie eingeheimst. Das wundert mich nun kein bisschen. Man könnte das Buch fast als Kunst- oder Bildband betrachten, so hoch professionell sind Layout und Gestaltung insgesamt.

Ferner gibt es viele kleine Hinweise zwischendurch, was zum Beispiel das Tragen von Handschuhen, oder das Verwenden besonderer Hilfsmittel betrifft. Diese Hinweise sind mit "das ist wirklich wichtig" betitelt, und finden sich zumeist am Rand, stehen also dem eigentlichen Rezept nicht im Wege.

Es lässt sich aber leider nicht vermeiden, auch über die kleinen "Macken" dieses Kochbuchs zu sprechen. Heimische Gemüse, schön und gut - aber gut ein Drittel davon war mir persönlich völlig unbekannt. Da hätte es geholfen, nicht nur Fotos von den Gerichten und Kochschritten, sondern auch einmal von den Zutaten allein und im Ursprungszustand zu haben. Beispiel "Postelein" (mal ehrlich, haben Sie schon jemals (!) davon gehört? Ich nicht!). Es wird nicht einmal erklärt, ob es eher ein Gemüse, oder ein Salat ist. Es kommt nur einmal, in einem oder zwei halben Sätzen, im Vorwort zum Kapitel "Wintersalate" vor. Kein Wort zum Aussehen, noch zu Beschaffungsquellen. Das fand ich schon recht ärgerlich. Ferner gibt es zwar ein Rezept-Register, aber kein (!) Zutatenregister. Auch dies wäre hilfreich gewesen.

Diese "Fragezeichen im Kopf" entstanden bei mir übrigens nicht nur bei manchen Gemüsen, sondern auch bei anderen Zutaten. Mehrfach werden, wie schon im "Vegetarischen Kochbuch" von Cornelia Schinharl, vermutlich teure und exotische Zutaten wie bspw. Käsesorten verwendet. Genauer gesagt: aus dem Text und den Bildern habe ich mir dann erschlossen, dass es sich um Käse handeln muss. Urprungsland? Beschaffung? Und vor allem: Preis? Fehlanzeige. Ich als relativer Koch-Ungeübter konnte daraus für mich nur den Schluss ziehen, dass die Autorin die "Otto-Normalverbraucherin" am heimischen Herd ein wenig aus den Augen verloren hat.

Noch ein ganz banaler Punkt, der mir negativ ins Auge fiel: das Format dieses Bandes. Es ist ein Softcover, also kein richtiger Fest-Einband. Da halte ich es für sehr unglücklich, ein so kleines, aufrechtes Rechteck-Format zu wählen. Denn man kann es nicht offen auf den Tisch legen, ohne dass es automatisch wieder zuklappt. Man muss ständig nach Gegenständen suchen, um die Seiten zu beschweren, damit es offen auf dem Tisch liegenbleiben kann. Das war bei "Vegetarisch gut gekocht" anders; dieses Buch hatte ein langes (!) Querformat, und blieb dadurch, durch sein Eigengewicht, besser offen liegen.

Insgesamt kann ich aber mit 4 Sternen für dieses im wahrsten Sinne des Wortes "bunte" Kochbuch gut leben. Es hat mir großen Appetit gemacht, und alles, was ich bisher nachgekocht habe, hat auch gut geschmeckt. Nur - ich würde es nicht unbedingt einem Koch-Novizen schenken wollen.

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Abraxandrias avatar

Rezension zu "Herbst-Winter-Gemüse" von Anne Rogge

Rezension zu "Herbst & Winter Gemüse: Wohlfühl-Rezepte für kalte Tage" von Anne Rogge
Abraxandriavor 6 Jahren

Vielfältige und raffinierte vegetarische Rezepte mit Herbst-und Wintergemüse, schön bebildert.

Meine Meinung:
Gerade im Winter weiß ich oft nicht, was ich kochen soll. Daher freue ich mich sehr über dieses Kochbuch und finde in ihm viele schöne Inspirationen. Es gibt mir ein gutes Gefühl, beim Gemüsekauf die regionalen und saisonalen Arten zu wählen.
Das Kochbuch ist optisch sehr ansprechend. Es ist schön gemacht und hat eine gute Aufteilung. Die Rezepte sind fast alle bebildert und sehen sehr lecker aus. Die Kapitel sind nach dem jeweiligen Gemüse eingeteilt: Rote Beete, Kürbis, Kartoffeln, Kohl, Rübe, Topinambur, Pastinaken, Sellerie und Wintersalate. Bevor es mit den Rezepten losgeht, wird die Gemüsesorte kurz erklärt, mit Unterthemen wie: Sortenvielfalt, Gesundheitsaspekt, Kocheigenschaften, Nährstoffe und Zubereitungstipps. Hier habe ich vieles erfahren, das mir neu war. Ich wußte zum Beispiel nicht, dass man das frische Grün der roten Beete wie Spinat zubereiten kann. Ebenfalls finde ich die Annahme, dass Sellerie und roter Beete Saft blutdrucksenkend sind, sehr interessant.
Die Auswahl der Gemüse ist toll. Da gibt es Sorten, von denen ich noch nichts gehört habe und andere, an die ich mich bis jetzt noch nicht getraut habe. Alle Rezepte sind vegetarisch und meistens auch für Veganer leicht abänderbar. Kompliziert finde ich nur, einen Ersatz für Käse zu finden. Ich selber koche meistens vegan und kann mit diesen Rezepten viel anfangen. Für Fleischesser gibt es den Tipp, die Suppen mit gebratenem Speck oder dünn geschnittenen Streifen Parmaschinken zu verfeinern. Gut ist, dass auch auf die Vollwertigkeit des Essens geachtet wird. So wird zum Süßen zumeist Rohrzucker, Honig oder Agavendicksaft verwendet. Schön ist auch der Tipp, wie man Essig und Öl selbst marinieren kann. Die Rezepte sind alle sehr raffiniert zusammengestellt. Da bekommt man sofort Lust zum Kochen.
Was ich als erstes unbedingt ausprobieren möchte, sind unter anderen: gelbes Kürbiscurry, Kartoffelsalat mit Orangenvinaigrette, Pfannkuchen mit Grünkohl-Quitten-Füllung, Steckrübencurry, Steckrübensuppe, Kartoffelgulasch, Topinambursuppe, Kürbis-Humus und Pastinakensuppe.
Ich habe nur einen kleinen Kritikpunkt an diesem Buch gefunden, nämlich das Cover. Der Umschlag ist nicht wirklich fest, sondern eher biegsam. Das ist zum Durchblättern sehr praktisch, zum Kochen jedoch eher lästig. Da sollte die jeweilige Seite schon aufgeschlagen liegen bleiben. Das tut sie jedoch nicht, es sei denn man verwendet einen Buchbeschwerer, sondern klappt wieder zu. Aber dafür soll es hier keinen Abzugsstern geben, denn wichtig ist ja der Inhalt des Buches.

Fazit:
Mit leckeren und raffinierten Rezepte durch Herbst und Winter.
Mit diesem Kochbuch wird die dunkle Jahreszeit jedem vorzüglich schmecken.

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