Nachdem mich Band 1 komplett begeistern konnte, habe ich mich riesig auf die Fortsetzung gefreut und bin absolut begeistert. 🧡
Die wunderschönen Kapitelzierden haben mir direkt wieder richtig gut gefallen.
Ich liebe solche Details einfach.
Der Buchsatz auf den linken Seiten ist innen leider wieder etwas zu eng, was das Lesen manchmal leicht erschwert hat.
Das dystopische Setting konnte mich erneut vollkommen in seinen Bann ziehen.
Durch die bildhaften Beschreibungen und die vielen kleinen Details konnte ich mir alles wieder wunderbar vorstellen.
Auch die Atmosphäre der einzelnen Szenen bringt Anne Schröer unglaublich gut rüber.
Besonders spannend fand ich, dass wir noch deutlich mehr über diese Welt erfahren.
Vor allem die Hintergründe, wie es überhaupt zu diesem Zustand gekommen ist, fand ich super interessant.
Den Letzten Kreis endlich kennenzulernen, war für mich eines der großen Highlights.
Ihre Beweggründe, ihre Ziele und ihr Handeln besser zu verstehen, fand ich unglaublich spannend.
Auch alles, was wir über das Programm erfahren, war einfach nur wow.
Besonders faszinierend fand ich dabei, wie unsere Protagonisten auf Dinge reagieren, die für uns völlig selbstverständlich sind.
Wenn man in einer Welt ohne Strom und Technik aufgewachsen ist, kann selbst eine einfache Deckenlampe etwas Unglaubliches sein.
Dunis mochte ich auch diesmal wieder total gern.
Die Ereignisse aus Band 1 haben deutliche Spuren hinterlassen und sein Weg wird auch diesmal nicht leichter.
Adi verfolgt weiterhin ihren Wunsch nach Rache.
Nach allem, was passiert ist, spürt man jedoch, wie ihr reiner Hass auf Thjemas langsam nachlässt.
Ob daraus jemals Sympathie entstehen kann, bleibt dabei eine spannende Frage.
Thjemas Entwicklung fand ich richtig stark.
Vor allem seine Gedanken und Gefühle verändern sich auf eine unglaublich spannende Weise.
Die drei könnten kaum unterschiedlicher sein.
Ihre Moralvorstellungen gehen weiterhin etwas auseinander, doch das, was sie gemeinsam erleben, verbindet sie immer mehr.
Die Dynamik zwischen ihnen gefällt mir total gut.
Im Verlauf der Geschichte tauchen immer wieder tiefgreifende Fragen auf.
Die Figuren müssen ihre Überzeugungen, ihre Ziele und ihr eigenes Denken immer wieder hinterfragen.
Die Geschichte ist stellenweise wieder unglaublich intensiv, gleichzeitig aber auch sehr emotional.
Der Spannungsbogen bleibt durchgehend enorm hoch und Lesepausen fielen mir richtig schwer.
Es gibt viele überraschende Wendungen und spannende Enthüllungen.
Besonders gefreut habe ich mich über eine Entwicklung, die ich mir erhofft hatte.
Das Ende war erneut richtig stark und macht die Vorfreude auf das Finale nur noch größer.
Für mich eine großartige Fortsetzung mit einer faszinierenden Welt, starken Figuren, vielen überraschenden Enthüllungen und einer Geschichte, die mich wieder von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. 🧡⚔️📖
Ich danke dem Edition Roter Drache Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar!
Anne Schröer

Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Neue Bücher
Der Letzte Kreis
Alle Bücher von Anne Schröer
Die Träumerin
Der Letzte Kreis
Der Letzte Kreis
Die Traumjägerin
Der Letzte Kreis
Neue Rezensionen zu Anne Schröer
Diese Dystopie hat mich ab der ersten Seite komplett mitgerissen. Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich noch ein wenig zwiegespalten, weil es sich wie schon so vielen anderen Dystopien anhörte, aber da ich schon die Silberstadt-Bücher der Autorin gelesen hatte, wusste ich, dass Anne Schröer richtig gut schreibt und kein Problem mit fiesen Überraschungen hat. Dazu kam dann noch das wundervolle, düstere Cover, auf dem man die Atmosphäre der untergegangenen, bedrohlichen Welt förmlich spüren kann. Das Buch hat fast 600 Seiten, trotzdem konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Die Kapitel sind kurz und man fliegt einfach hindurch.
Dadurch, dass die Ereignisse jedes Mal aus der Sichtweise eines anderen Protagonisten (Adi, Thjemas oder Dunis) erzählt werden, bleibt es unglaublich spannend. Es sind Bruchstücke, die man zugeworfen bekommt und die man dann selbst zusammenpuzzeln muss. Durch die Gedanken, Erlebnisse und Vergangenheit der drei Hauptpersonen, lernt man mehr über diese untergegangene Welt und was da so alles los ist. Man lernt welche verschiedenen Bedrohungen es gibt und man gerät ins Staunen, wenn man erfährt, wie wenig alle eigentlich voneinander wissen. Je nach dem woher man genau kommt, hat man es mit anderen Problemen zu tun, hat man eine komplett andere Kultur und kennt man andere Geschichten über den Untergang des technischen Zeitalters Eine Konstante gibt es jedoch: der letzte Kreis. Manche glauben daran, andere sind eher skeptisch, aber er ist in aller Munde. Niemand weiß genau, wo er zu finden ist und was er genau macht, aber er scheint sehr mächtig zu sein. Sowohl Adi, Dunis und Thjemas haben so ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche, weswegen sie sich auch auf die Suche machen.
Adi, Thjemas und Dunis sind grundverschieden, sind mir aber alle ans Herz gewachsen. Unfreiwillig werden sie Reisegesellen. Es war hart ihre Vorgeschichten lesen zu dürfen, aber auch wichtig, weil so lernt man sie unglaublich gut kennen und kann man die Entscheidungen, die sie treffen viel besser nachvollziehen. Die Welt, in der sie großgeworden sind, ist vielleicht grundverschieden, aber steckt immer voll Gefahren. Wen ich am meisten mochte, kann ich beim besten Willen nicht sagen, weil sie alle ihre positiven und negativen Eigenschaften haben. Auf jeden Fall habe ich mich jedes Mal wieder gefreut über die Gespräche zwischen Adi und Thjemas. Obwohl er eigentlich ein höchst arroganter Typ ist, war ich unglaublich froh, ihn dabei zu haben.
Die Welt an sich hat mich fasziniert. Sowohl die Natur, die alles wieder einnimmt. die Überreste des technischen Zeitalters, wie zum Beispiel halb zusammengestürzten Gebäuden und Autowracks entlang der Straße, aber auch die Wälder, in denen Adi aufwuchs, haben mich schwer beeindruckt. Alles wurde nämlich so beschrieben, dass man die atemberaubenden Landschaften direkt vor seinem inneren Auge sehen kann. Es war wie einen Film, der ablief.
Insgesamt eine sehr fesselnde Dystopie, die mich von Anfang bis Ende hat mitfiebern und -rätseln lassen. Es gab viele Actionreiche und blutige Szenen, aber trotzdem stand die Reise und die Entwicklung der Charaktere immer im Vordergrund. Es gibt noch viele offene Fragen und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil. Großartig!
Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft beschrieben, so gelingt es einem tief in die Handlung einzutauchen. Geschrieben wird die Handlung aus der Sicht von Dunis und Adi, sowie Thjemas dem gefangengenommen Keden Krieger, so kann man ihre Gefühle und Reaktionen erleben
Das Cover zeigt A di mit gespanntem Bogen auf einem Autowrack (einem VW-Käfer) inmitten einer dystopischen Welt in dem man im Hintergrund Gebäude aus der Vergangenheit inmitten von Wildnis sieht (die Natur holt sich alles zurück).
Fazit:
Der Roman spielt im Jahr 267 nach dem Untergang des Technischen Zeitalters. Im Norden überwuchern weitläufige Wälder die Überreste vergangener Zivilisationen.
Und dort treffen wir auf Adi die inmitten ihres Clans ein beschauliches Leben führt. Es gibt wohl auch strecken der Entbehrung, aber man hat sich scheinbar an alles gewöhnt. Doch der Frieden endet jäh, als die Schreckgespenster aus den Märchen ihrer Kindheit Realität werden: Die Krieger der verfeindeten Keden greifen an und vernichten, was ihr lieb und teuer war. Rache ist alles, was Adi noch bleibt. In ihrer Verzweiflung begibt sie sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Letzten Kreis, der angeblich nicht nur altes Wissen hortet, sondern auch alte Waffen.
Ber auch im Süden droht in einer der Ruinenstädte sich eine alte Macht zu erheben. Der Städter Dunis sieht sich und seine Familie mit wachsender Gefahr konfrontiert, weil eine Gruppe aus Fanatikern alles daransetzt, dass die Maschinen wiederauferstehen. Das dürfen sie nicht zulassen – denn der Erfolg der Maschinisten könnte einen neuen Untergang bedeuten.
Das Setting über 200 Jahre nach dem was wir als unser Leben kennen, mit Elektrizität, Internet und allen anderen Annehmlichkeiten ist Geschichte. Es finden sich nur noch Ruinen und Schrott der einstigen Technik. Im Norden gibt es dichte Wälder, im Süden viele Ruinenstädte in den Menschen sich ihr Leben so gut wie möglich eingerichtet haben. Nomaden ziehen gefährlich und skrupellos durch ihre Welt. Aber es gibt noch ein Relikt aus der Vergangenheit, die Krieger der Keeden.
Adi und Dunis lernen wir als Kinder kennen, man erfährt, wie sie aufwachsen, was ihr Leben bisher geprägt hat inmitten ihrer Leute / Clans. Ohne Rückblenden sondern als Einstieg in die Handlung.
Adi hat viel schreckliches erlebt, sie wird getrieben von Rache. Sie hasst den Keden ihren größten Feind und doch nimmt sie ihn mit auf ihrer Suche nach dem letzten Kreis.
Dunis ist in einer Stadt aufgewachsen mit seinem Vater, sie bauen auf alten Hochhäusern Nahrung an.
Aber auch Thjemas der Keden Krieger ist ein faszinierender Protagonist. Er ist groß, blass, blind und aufs Töten gedrillt. Er kann sich durch Klickgeräusche und einen Stock orientieren. ER wirkt kalt und gnadenlos, geradezu erschreckend. Die Keden sind grausam, weil sie Kinder aus den Dörfern entführen, als Abgabe für „Frieden“. Was mit ihnen passiert wird man wohl noch im folgenden Band erfahren – ich habe da aber so meine Vermutungen.
Der Roman zeigt einen wunderbaren Mix aus Dystopie und Fantasy, der Spannungsbogen blieb immer hoch, auch in ruhigeren Fasen. Es gibt viele überraschende Wendungen und Enthüllungen, die drei Protagonisten / Protagonistinnen machen es mit ihrer Unterschiedlichkeit noch eine Spur spannender. Handlungsstränge werden gekonnten ineinander geführt und das Ende macht ei wenig sprachlos – aber auch sehr gespannt auf den 2.Band.
Von mir für den Auftaktband 5 Sterne für einen packenden, emotionalen Roman der uns in eine faszinierende Welt entführt.
Gespräche aus der Community
Zusätzliche Informationen
Anne Schröer im Netz:
Welche Genres erwarten dich?
Community-Statistik
12 Bibliotheken
1 Merkzettel









