Die Autorin Anne Saunders berichtet über ihre Arbeit mit Erdenergien. Bereits als Kind wird dafür die Verbindung mit ihrem Totemtier, dem Adler geknüpft. Erst viele Jahre später offenbart sich die große Aufgabe, welche hinter ihren besonderen Fähigkeiten steckt. Die Ahnen offenbaren ihr, sie solle Grenzen überwinden, ausgleichend wirken und verschiedene Völker, speziell die Kelten, Maori und Aborigines zueinander führen. Auf zahllosen Reisen besucht sie Kraftorte und heilige Stätten, um Menschen zu begegnen und Energien auszugleichen. Sie entsagt der Normalität des Alltags und widmet ihr Leben dieser spirituellen Aufgabe. Allein dieser Umstand zieht den Leser schnell in den Bann ihres Berichts, der rasch voranschreitet, von Ort zu Ort und von Erfahrung zu Erfahrung springt.
Wer Geomantie, Schamanismus und urbaner Spiritualität offen gegenübersteht, wird diesem Bericht gespannt folgen. Am Ende ist die Botschaft unmissverständlich: "Wie der Mensch, so hat die Erde ein lebendiges Bewusstsein, dass sich zurückziehen und schlafend verharren kann, wenn es ignoriert, vernachlässigt oder missbraucht wird. Erscheint jedoch jemand, der das richtige anerkennende Wort sagt oder den richtigen Ton trifft, dann reagieren sowohl der Mensch als auch die Erde darauf, so dass Lebenskraft wieder fließt." Von indigenen Völkern lässt sich (wieder) erlernen, wie mit den Erdenergien zum Wohle aller umzugehen ist.
Mich faszinierte, wieviel Anne riskiert, um ihre geistigen Aufträge zu erfüllen. Sie vertraut ihren Eingebungen und Visionen voll und ganz und folgt mutig den Anweisungen. Eine wertvolle Lektüre, die sich noch um Weitere aus dem Araki-Verlag ergänzen lässt. Ich jedenfalls habe nun wieder einige Bücher mehr auf meiner Wunschliste ;o)
Die Arbeit einer besonderen Frau mit Erdenergien ...