Anne Swärd Bis zum letzten Atemzug

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Inhaltsangabe zu „Bis zum letzten Atemzug“ von Anne Swärd

Spiel nicht mit dem Feuer, nimm dich in acht vor der Liebe, warnt die Mutter, aber sie sagt nie, warum. Lo, die Tochter, muß es selbst herausfinden. Sie ist ein Wildfang, ein Hippiemädchen ohne Hippieeltern. Als Kind lernt sie Lukas kennen, der doppelt so alt ist wie sie; gemeinsam gehen sie durch dick und dünn. Sie wissen: Wir sind füreinander bestimmt. Es brennt im Dorf, als sie sich begegnen, und es wird wieder brennen, wenn sie sich trennen. Denn sie wird Lukas verlassen, wie sie auch Yoel verlassen wird und all die anderen Männer, denen sie in der Welt begegnet und eine Weile folgt. In Stockholm, Krakau, Budapest, New York. Sie weiß, daß sie Lukas, ihre große Liebe, verraten hat. Und macht sich auf die Suche nach ihm.

Ein langsames, schwermütiges Buch über die erste Liebe eines wilden Mädchens und einen unnahbaren Jungen.

— ClaraOswald
ClaraOswald

Ich finde dass ist auch so ein "dichtes" Buch. Mochte ich sehr

— Camil
Camil

Ich hab mir leider viel mehr davon versprochen

— tomatenjohnny91
tomatenjohnny91

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  • Lo und Lukas

    Bis zum letzten Atemzug
    ClaraOswald

    ClaraOswald

    14. June 2016 um 23:44

    In Bis zum letzten Atemzug geht es um Lo, einem Mädchen, dass mit ihrer nordischen Familie in Südschweden aufwächst, irgendwo im Niemandsland, am Rand. Das Buch beginnt schon vor Los Geburt, ihre Mutter erzählt von ihrer Schwangerschaft. Ich fand die Beschreibung seltsam, unangenehm, fast degoutant. Mit dreizehn Verwandten wohnt die Familie in einem großen Haus, fühlt sich aber nie zuhause, später zerstreuen sie sich und übrig bleiben zunächst der Großvater, Los Mutter und Lo selbst.Als im Sommer das Feld brennt, trifft sie Lukas, er ist fast doppelt so alt wie sie, 13. Dennoch freunden sie sich an und es verwirrt sie, denn als sie zur Schule geht, hält sie ihre Klassenkameraden für Kinder, bedenkt aber nicht, dass sie selbst erst sieben und ein Kind ist.Lo entwickelt sich zu einem Hippiemädchen, wie es in der Beschreibung heißt, das finde ich ganz passend. Rastlos, heimatlos reist sie durch die Welt, schläft mit verschiedenen Männern, fühlt sich mal verbunden, mal verlassen von ihrer Mutter und Familie und Lukas. Während ihrer Kindheit wird es deutlich, sie fühlt sich oft nicht beachtet, dann merkt sie, dass sie sie doch beachten, vor allem, wenn sie es nicht will. Lo und Lukas gehören zusammen, doch als sie endlich alt genug ist, verlässt sie ihn, obwohl er die ganze Zeit gewartet hat.Als Lukas Vater stirbt, haut sie mit Yoel und Lukas Auto ab. Lukas verbrennt (versehentlich) sein Haus. Lo ist jetzt siebzehn, sie schläft mit Yoel, ihr erstes Mal, folgt ihm nach Stockholm, dann schlafen ständig miteinander, weil sie nichts mit sich anzufangen wissen. Lo wirkt verloren. Dann trennen sich ihre Wege, sie reist nach Amerika, durch Europa, die ganze Welt, allein, kehrt zurück nach Hause, als ihr Großvater stirbt. Ihre Mutter ist fast blind, versucht es aber zu verheimlichen, dabei ist es offensichtlich.Lo weiß, dass sie Lukas hätte früher suchen sollen, doch auch er hat es nicht mehr ausgehalten. Seinen Brief liest sie Jahre später, als es fast vorbei ist.Man erlebt Los Geschichte von Anfang an, wo sie gezeugt wurde, die Schwangerschaft, ihre Kindheit, ihr Leben, bis zum Ende der Geschichte.Die Geschichte ist sehr ausdruckstark, man findet sich sofort zurecht. Lo ist so jung, wild, neugierig, angstfrei und verloren. Die meiste Handlung geschieht in der Kindheit. Eine schöne, traurige Geschichte.

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  • eigenwillig

    Bis zum letzten Atemzug
    Camil

    Camil

    21. August 2013 um 17:43

    Das Buch hat mir gut gefallen - es ist eigenwillig und auch ein bißchen "wild" erzählt. Atmosphärisch und besonders.