Anne Töpfer Das Brombeerzimmer

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Inhaltsangabe zu „Das Brombeerzimmer“ von Anne Töpfer

Nora liebt das Zubereiten von Marmelade – am liebsten für ihren Ehemann Julian. Die beiden sind frisch verheiratet und noch so verliebt wie am ersten Tag. Doch dann erleidet Julian einen Herzinfarkt und stirbt. Noras Welt zerbricht. Eines Tages findet sie einen Brief: Er ist von Julians Großtante Klara. Kurz vor seinem Tod hatte Julian Kontakt zu ihr aufgenommen, um sie nach einem alten Familienrezept für Brombeerkonfitüre zu fragen. Er wollte seine Frau damit überraschen. Nora macht sich auf die Suche nach der Dame, die zurückgezogen in der Vorpommerschen Boddenlandschaft lebt. Sie findet einen verborgenen Marmeladenkeller voller Geheimnisse aus der Kriegszeit, und sie erfährt, wer Klara wirklich ist …

Ein angenehm leichtes Buch für kuschelige Stunden!

— Katha76
Katha76

Emotionale Geschichte über Trauer und ein Familiengeheimnis - wundervoll erzählt und liebevoll ergänzt mit Marmeladenrezepten

— Melli910
Melli910

Die Geschichte war so Wunderbar und mitreißend!

— Io_sophie
Io_sophie

Das Brombeerzimmer

— AnjaIris
AnjaIris

Eine neue Freundschaft auf Umwegen

— buchernarr
buchernarr

Eine Geschichte um Liebe, Trauer und ein großes Familiengeheimnis, untermalt mit Marmeladerezepten

— bine174
bine174

Sehr gute (Frauen)-Unterhaltung!

— eleisou
eleisou

Das Buch weckt hohe Erwartungen-und erfüllt sie völlig. Eine wunderschöne Geschichte mit großen Gefühlen

— lillylena
lillylena

Ein wirklich schönes Buch mit vielen Emotionen und Gefühlen, Erlebnisse und Geheimnisse. Absolute Kaufempfehlung!!!

— Almeri
Almeri

wunderschöne Geschichte über Trauer, Freundschaft und ein Familiengeheimnis

— janaka
janaka

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  • Das Brombeerzimmer

    Das Brombeerzimmer
    maren78

    maren78

    16. April 2017 um 23:14

    Ein wunderschönes Buch mit Weiterempfehlung.Nora und Julian sind schon seit über 10Jahren ein Paar und immer noch so glücklich wie am ersten Tag. Als Julian plötzlich beim joggen zusammen bricht und verstirbt, bricht eine Welt für Nora zusammen. Nur mühsam und mit Unterstützung ihrer besten Freundin, sowie ihrer Mutter findet sie ins Leben zurück. Allerdings kocht sie weiterhin jeden Sonntag für ihren Julian sieben Gläser Marmelade ein.Knapp ein Jahr nach Julians Tod stösst sie auf einen Brief von Julians Grosstante. Julian hatte damals seine Großtante um ein Marmeladenrezept gebeten. Da es nie zu einer Antwort gekommen ist, beschliesst Nora kurzerhand die alte Dame zu besuchen und sich persönlich zu bedanken. Beide verbindet das Hobby die Marmeladen.Nora kommt dort Familiengeheimnissen auf die Spur und findet endlich neuen Lebensmut.Teilweise fand ich das Buch zwar etwas in die Länge gezogen, würde es aber auf jeden Fall weiter empfehlen.

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  • Starke Frauen, die Liebe und ganz viel Marmelade

    Das Brombeerzimmer
    Langeweile

    Langeweile

    16. April 2017 um 19:24

    Nora ist Ende 20, als sie ihren Mann Julian , ganz plötzlich verliert. Er war ihre große Liebe und auch noch ein Jahr nach seinem Tod ist sie in tiefer Trauer gefangen. Mit verschiedenen Ritualen (Marmelade kochen), versucht sie sich abzulenken. Große Unterstützung erhält sie durch ihre Mutter und ihre beste Freundin Katharina. Als sie bei den Unterlagen ihres Mannes einen Brief und zwei Gläser selbst gemachte Marmelade,von dessen Tante Klara findet ,schmiedet sie einen Plan. Sie nimmt ein paar Tage Urlaub und fährt zusammen mit Ihrem Labrador Watson, nach Kinnbackenhagen, einem kleinen Ort in der vorpommerschen Boddenlandschaft, um die Tante kennenzulernen, deren Existenz in Julians Familie totgeschwiegen wird. Bei ihrer Ankunft trifft sie zunächst auf Mandy, eine junge Frau in Ihrem Alter, die ihr auf Anhieb sympathisch ist. Sie zeigt Nora einige schöne Stellen ihrer Heimat, nimmt sie mit an ihre Lieblingsplätze und erzählte ihr von ihren Träumen. Dank ihrer Gemeinsamkeit, dem Marmeladekochen,hat Nora sofort einen guten Draht zu Tante Klara. Sie führen stundenlange Gespräche, in denen die verschiedenen Lebensgeschichten, sowie der Austausch von Rezepten, im Mittelpunkt stehen. Erst zum Schluss enthüllt Tante Klara ein lange gehütetes Familiengeheimnis. Meine Meinung: Die Autorin hat in den Mittelpunkt ihrer Geschichte mehrere starke Frauen gerückt. Sie wurden nach und nach ins Geschehen eingeführt und waren mir fast alle sehr sympathisch. Der Wert von wahrer Freundschaft wurde auch besonders gewürdigt. Außerdem fand die Beschreibung der wunderschönen Landschaft einen angemessenen Rahmen. Gerne habe ich die Protagonistinnen ein Stück auf ihrem Weg begleitet, ihre Wünsche und Träume erfahren und gemeinsam mit ihnen ein großes Familiengeheimnis gelüftet. Besonders erwähnenswert war der kulinarischen Teil des Buches. Bei den Beschreibungen von Marmelade, Torten, Likören usw. Lief mir das Wasser im Mund zusammen. Von Vorteil fand ich in dem Zusammenhang, dass es zu einigen Genüssen auch die passenden Rezepte gab. Zum Schluss war es schön zu erfahren, dass es für Nora wieder Licht am Ende des Tunnels gab. Mit etwas Abstand von ihrem Zuhause , war sie nach ihrem Verlust, wieder offen für eine neue Beziehung. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es wärmstens weiterempfehlen. Ein besonderes Lob spreche ich für das wunderschöne Cover aus. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch zum Schluss. Die Aufdeckung des Familiengeheimnis wurde etwas zu schnell abgehandelt. Vielleicht ist das aber auch gewollt, um die Möglichkeit einer Fortsetzung offen zu halten.

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  • Eine schöne Geschichte über Trauer und Neuanfang

    Das Brombeerzimmer
    robberta

    robberta

    15. April 2017 um 13:59

    Klapptext: Das Brombeerzimmer Anne Töpfer Sonntage sind JuNo-Tage. Sie sind nur fur Julian und Nora bestimmt. Sie unternehmen Ausfluge, kochen gemeinsam und probieren leidenschaftlich die unterschiedlichsten Marmeladenrezepte aus. Jeden Monat kreiert Nora eine neue Sorte für Julian. Ausgerechnet an einem JuNo-Tag passiert das Unvorstellbare: Julian erleidet beim Joggen einen Herzinfarkt und stirbt. Nora versteht die Welt nicht mehr. Anstatt zu trauern, kocht sie weiter Marmelade – für Julian, der nie wieder zurückkommen wird. Ein Jahr später findet Nora einen Brief, den Julian, kurz bevor er starb, erhalten hat: Er ist von seiner Großtante Klara, die ihm ein Rezept für eine Brombeerkonfitüre verrät – Julian hatte vor, Nora zum Hochzeitstag damit zu uberraschen. Nora erinnert sich nur entfernt an die Erzählungen über die Schwester von Julians Großvater, die zurückgezogen in einem kleinen Dorf in der Vorpommerschen Boddenlandschaft lebt. Sie antwortet Klara, und zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine besondere Freundschaft. Nora erfahrt, dass Klara schon immer eine Marmeladenmanufaktur gründen wollte, und sie schmieden gemeinsam Plane, eine solche zu eröffnen. Dabei kommt Nora einem großen Familiengeheimnis der Nachkriegszeit zwischen Ost und West auf die Spur. Meine Meinung: XXX Nora ist noch nicht über den Tot ihres Mannes Julian hinweg, Sonntage sind JuNo-Tage und jeden Sonntag macht sie seitdem Marmelade.....nun ein Jahr nach seinem Tod findet sie ein Marmeladen-Rezept von seiner Tante Klara. Aufgrund eines tiefen Zerwürfnise hat die Familie Klaras Existenz bisher verschwiegen. Noras Neugier siegt über ihre Traurigkeit und macht sie sich auf den Weg zu Klara in die Boddenlandschaft um vielleicht auch das Familiengeheimnis zu lüften. Ihr treuer Wegbegleiter ist nicht nur der liebe Labbi-Hund Watson sondern ihre Freundinnen Katharina und Mandy. Als Leserin begleitet man Nora in die schöne Boddenlandschaft und leckere Rezepte versüßen den Weg der Nora langsam aus der Trauer herausführt. Der Schreibstil ist gut zu lesen aber noch ausbaufähig. Eine schöne Geschichte über Trauer und Neuanfang.

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  • Ich hatte mehr erwartet.

    Das Brombeerzimmer
    JessSpa81

    JessSpa81

    14. April 2017 um 15:14

    Der Roman „Das Brombeerzimmer“ von Anne Töpfer ist im März 2017 im List Verlag erschienen. Auf dem Cover sind die Schrift, die Früchte sowie die Macarons glänzend aufgedruckt. Die frischen Farben auf dem weißen Hintergrund machen dieses Buch zu einem Blickfang. Nora ist Ende zwanzig und verliert durch eine verschleppte Krankheit ihren geliebten Ehemann Julian. Ihr großes Hobby war es schon immer Marmelade zuzubereiten. Deshalb hatte ihr Mann vor seinem Tod eine Überraschung für Nora zum Hochzeitstag geplant. Er hatte seine Großtante Klara gebeten, Nora das Familienrezept für Brombeermarmelade zu überreichen. Ein Jahr später findet Nora den Brief von Klara und macht sich auf die Suche nach ihr. Sie merkt, dass Klara sehr geheimnisvoll ist und ihr einige Dinge verschweigt. Das Buch ist in einem leichten und flüssigen Schreibstil geschrieben. Die Charaktere werden recht gut beschrieben und waren mir auch von Anfang an sympathisch. Im Laufe des Buches lernt Nora neue Menschen kennen. Mich hat ein wenig irritiert, dass sie zu fast allen gleich ein extrem freundschaftliches Verhältnis hatte. So als wenn man sich schon Jahre kennt. Das soll es ja wirklich geben, aber hier in dem Buch fand ich es wirklich übertrieben. Der Klappentext ist meiner Meinung nach irreführend. Durch den Satz: „Sie findet einen verborgenen Marmeladenkeller voller Geheimnisse aus der Kriegszeit“ hatte ich mir mehr Spannung erwartet. Vielleicht mir ein paar geheimnisvollen Wendungen. Hier wurde ich leider enttäuscht. Super fand ich die Rezepte die in dem Buch erwähnt werden. Tolle Idee.Das Brombeerzimmer ist ein netter Roman, den man bestimmt gut in der Sonne zum Entspannen lesen kann. Mir war er stellenweise zu seicht und mir hat Spannung gefehlt. Ich vergebe für dieses Buch 3 Sterne.

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  • Der Weg zurück ins Leben

    Das Brombeerzimmer
    saku

    saku

    12. April 2017 um 00:23

    Nora hat ihren Mann Julian vor genau einem Jahr verloren. Sie ist gefangen in ihrer Trauer. Sie kocht Marmeladen, weil ihr Mann sie so geliebt hat, und stellt die Gläser in seinem Arbeitszimmer auf. Glücklicherweise hat sie ihre Mutter und ihre beste Freundin Katharina, die sie besuchen und unterstützen. Als Nora Katharina ein paar Gläser Marmelade schenken will, entdeckt sie einen Brief von Julians Großtante Klara, von der in der Schwiegerfamilie fast niemand spricht. Nora beschließt, mehr über sie zu erfahren, was Julians Großvater in Rage versetzt. Deswegen entscheidet sich Nora, zu Klara zu fahren. Dieses Buch ist ein Buch über Liebe, über Freundschaft und über Familie. Es zeigt, wie man über den Tod lieben kann und trotzdem weiter leben kann. Es zeigt, wie wichtig es im Leben ist, jemand zu haben, der da ist, wenn es einem schlecht geht und mit dem man alles teilen kann, wenn man glücklich ist. Es zeigt, dass Familie nicht nur aus Blutverwandschaft besteht. Es ist ein emotionales lustiges Buch, das man (eher frau) flüssig liest. Ein Pluspunkt: Die Rezepte im Buch, passend zur Geschichte. Es gibt Lust, sie zu probieren! Zwei kleine Minuspunkte: Das Cover finde ich sehr schön, es passt aber nicht zum Buch. Und das Ende finde ich zu schnell und zu offen, das Familiengeheimnis wurde zu schnell gelüftet. Da wäre noch viel zu erzählen..

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 14. - 17. April 2017 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Hoppel-Hoppel – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Endlich ist es wieder soweit! Wir nutzen das lange Wochenende um Ostern, um uns gemeinsam mit euch in den nächsten Lesemarathon zu stürzen! Den Schoko-Osterhasen lassen wir links liegen (obwohl ... vielleicht auch nicht ;)), stattdessen widmen wir uns dem schönsten Zeitvertreib – Lesen! Auf gehts, wir starten in den Lesemarathon zu Ostern! Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 14. - 17. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele fantastische, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch!

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    • 1289
  • Das Brombeerzimmer

    Das Brombeerzimmer
    AnjaIris

    AnjaIris

    11. April 2017 um 09:58

              Cover Das Cover mit den glänzenden Brombeeren und Macarons und der brombeerfarbenen Schrift wirkt sehr edel und ansprechend.Klappentext: Nostalgie und Romantik vor der traumhaften Kulisse der Vorpommerschen Boddenlandschaft.Nora liebt das Zubereiten von Marmelade – am liebsten für ihren Ehemann Julian. Die beiden sind frisch verheiratet und noch so verliebt wie am ersten Tag. Doch dann erleidet Julian einen Herzinfarkt und stirbt. Noras Welt zerbricht. Eines Tages findet sie einen Brief: Er ist von Julians Großtante Klara. Kurz vor seinem Tod hatte Julian Kontakt zu ihr aufgenommen, um sie nach einem alten Familienrezept für Brombeerkonfitüre zu fragen. Er wollte seine Frau damit überraschen. Nora macht sich auf die Suche nach der Dame, die zurückgezogen in der Vorpommerschen Boddenlandschaft lebt. Sie findet einen verborgenen Marmeladenkeller voller Geheimnisse aus der Kriegszeit, und sie erfährt, wer Klara wirklich ist …Bewertung: Ich habe schon lange kein so gefühlvolles, schönes Buch mehr gelesen.Die wunderschöne Liebesgeschichte von Nora und Julian hat mich sehr berührt. Nora auf ihrer Reise in die Vorpommersche Boddenlandschaft zu begleiten war wirklich faszinierend. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, das Buch läßt sich wunderbar lesen. Diese Mischung aus Reisebericht, Liebesroman, Frauenfreundschaft und Familiengeheimnissen ließt sich spannend wie ein Krimi. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Besonders toll finde ich, daß die Rezepte, die im Buch erwähnt werden im Buch schön gerahmt zum nachmachen mit aufgeführt sind. Ich freue mich schon aufs ausprobieren. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.        

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  • Seelenwärme

    Das Brombeerzimmer
    heinoko

    heinoko

    11. April 2017 um 08:32

    Es gibt Bücher, die einfach nur unterhalten oder Bücher, die den Leser vor Spannung kaum atmen lassen, es gibt Bücher, die informieren oder Bücher, die trivial sind. Und es gibt Bücher, die berühren, so wie dieses hier. Aber dieser Roman beinhaltet noch mehr: Er transportiert eine Form von Seelenwärme, die weit jenseits esoterischer Heilsversprechung liegt. Nora, Ende 30, eine Lebensmittelchemikerin, die Tiefkühlkost entwickelt, hat eine große Leidenschaft, nämlich das Zubereiten von Marmeladen nach eigenem Rezept. Wir steigen ein in Nora’s Geschichte, als ihr über alles geliebter Mann Julian gerade mal ein Jahr tot ist und Nora immer noch völlig gefangen ist in ihrer Trauer. Diese Trauer verwandelt sie in ausgefallene Marmeladenkreationen. Da taucht überraschend ein Brief von Großtante Klara auf, geschrieben vor mehr als einem Jahr an Julian, enthaltend ein Familienrezept für Brombeermarmelade. Nora macht sich auf den Weg von Oberhausen nach Vorpommern, um Tante Klara kennenzulernen. Dass sie noch viel mehr entdecken wird als weitere Marmeladenrezepte, ahnt sie noch nicht… Das Buch ist geschrieben in einer einfachen, klaren Sprache ohne Schnickschnack, was es leicht lesbar macht. Ich habe lange überlegt, weshalb mich dieses Buch so besonders stark angerührt hat. Vielleicht sollte ich es so ausdrücken: In diesem Buch steckt mehr ehrliche Liebe als in jedem ausgewiesenen Liebesroman, Liebe zu Mensch und Tier, zur Natur. Hinter allem Traurigen blitzt Humor auf. Freundschaft ist unsagbar wichtig und Mut zur Kreativität. Rundum: Ein Buch, das die Leser-Seele streichelt, ganz und gar unspektakulär, aber dennoch lange nachwirkend…

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  • Eine neue Freundschaft auf Umwegen

    Das Brombeerzimmer
    buchernarr

    buchernarr

    11. April 2017 um 08:21

    Nora erleidet einen Schicksalsschlag als ihr geliebter Ehemann durch eine Herzmuskelerkrankung plötzlich stirbt. Nora leidet sehr und versucht ihre Trauer mit Marmeladenkochen zu überwinden, da dies das gemeinsame, geliebte Hobby der beiden war. Als sie beim Aufräumen einen Brief von einer Verwandten Julians findet, macht sie sich auf der Suche nach ihr. Klara wohnt in Mecklenburg Vorpommen und ist ebenfalls vernarte Marmeladenköchin. Bevor Julian starb wollte er seine Frau mit einem Überraschungsrezept von Klara noch eine Freude machen, aber dazu kam es ja leider nicht. Die übrige Verwandschaft ist nicht gerade froh über Noras Entscheidung, Tante Klara zu besuchen, da diese auch ein Geheimnis verbirgt. Die beiden Frauen kommen sich peau a peau näher und eine neue Freundschaft entsteht. Und das Geheimnis bleibt natürlich nich länger eins. Eine zu beginnend traurige, gefühlvolle Story, treffend erzählt mit einem Schuss Spannung am Ende, bestens für unterhaltsame Lesestunden zu empfehlen. Die Marmeladenrezepte sind das i-Tüpfelchen des Buches und da ich selbst sehr gerne Marmeladen koche, bleiben sie sicherlich nicht unausprobiert!

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  • Feelgood-Buch für Frauen

    Das Brombeerzimmer
    Aglaya

    Aglaya

    09. April 2017 um 20:19

    Nach dem Tod ihres Ehemannes versinkt die junge Nora fast in ihrer Trauer. Nur das Marmeladekochen kann sie ablenken. Dieses Hobby verbindet sie mit Klara, der Grosstante ihres Mannes. Daher reist Nora an die Ostsee zu Klara und findet langsam den Weg wieder zurück ins Leben…Die Geschichte wird von der Protagonistin Nora in der Ich-Perspektive in der Gegenwart erzählt. Nora ist eine junge Frau Ende zwanzig, die sich noch nicht mit dem Gedanken abfinden konnte, Witwe zu sein und Angst davor hat, in ihrem Leben Veränderungen zuzulassen. Mit Hilfe von drei anderen Frauen (Männer spielen in diesem Buch nur eine Nebenrolle) versucht sie herauszufinden, wer sie eigentlich ist und wie sie ihre Zukunft gestalten will. Daher sind Trauerbewältigung und Frauenfreundschaft die wichtigsten Themen des Romans. Das Ende des Buchs ist sehr offen gestaltet, was mich etwas unbefriedigt zurückgelassen hat, da ich gerne erfahren hätte, in welche Richtung sich Nora in der Zukunft ziehen lässt und auch, was mit ihren Freundinnen passiert. Auch der Klappentext ist recht täuschend, da die Familiengeheimnisse zwar mehrfach angedeutet werden, schlussendlich dann aber am Ende des Buches auf wenigen Seiten auf die Schnelle aufgeklärt werden. Die grosse Spannung darf bei diesem Buch also nicht erwartet werden.Neben der Geschichte von Nora enthält das Buch auch noch allerlei Rezepte, von Marmeladen über Liköre bis zu Gebäck. In „Das Brombeerzimmer“ wird häufig gekocht und gebacken, und (fast) jedes im Roman erwähnte Rezept wird zusätzlich abgebildet, sodass die Leserinnen bei Interesse alles nachkochen können.Der Schreibstil der Autorin Anne Töpfer lässt sich flüssig lesen. „Das Brombeerzimmer“ ist ein richtiges Feelgood-Buch (auch wenn ich zu Beginn, als Noras verstorbener Ehemann Julian noch sehr präsent war, doch das eine oder andere Tränchen verdrücken musste), das ich allerdings nur Frauen weiterempfehlen möchte.Mein FazitFeelgood-Buch für Frauen

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  • Ein liebevoller Roman

    Das Brombeerzimmer
    SuuperMichi

    SuuperMichi

    09. April 2017 um 13:37

    Nora und ihr Mann Julian sind sehr glücklich zusammen. Sie haben ein schönes ländliches Haus, einen gemeinsamen Hund und wollen nun auch ihrem Wunsch nach einem gemeinsamen Kind nachgehen. Doch plötzlich kommt alles anders als gedacht. Julians Herz hört beim Joggen einfach auf zu schlagen, jede Hilfe kommt für ihn zu spät. Nora verkraftet seinen Verlust nur sehr schwer, auch noch ein Jahr nach dem Unglück kann sie noch nicht wieder lachen. Ihren Freundin kommt vorbei um mit ihr den schweren Tag an dem sich der Verlust von Julian jährt zu überstehen. Dabei finden sie beim verstauen der Marmeladen die Nora zur Ablenkung kocht einen alten Brief. Diesen Brief sollte Nora von Julian erhalten, er enthält ein altes Familien Rezept. Dich das finden des Briefes ändert sich Noras leben schlagartig. Sie macht sich auf die Verfasserin des Briefes zu besuchen und findet bei diesem Besuch einen Teil ihrer Lebensfreude wieder. Es ist eine romantische, liebevolle Geschichte die mich sehr berührt hat. Weiterhin haben mir die enthaltenen Rezepte gut gefallen - ich habe mir fest vorgenommen eines davon auszuprobieren. Das Buch lässt sich flüssig und angenehm lesen. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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  • Nora und ihr Weg aus der Trauer

    Das Brombeerzimmer
    bine174

    bine174

    07. April 2017 um 20:06

    Der Roman startet sehr gut, und ich war gleich zu Beginn zu Tränen gerührt angesichts der Bemühungen von Nora, durch das Einhalten ehemals gemeinsamer Rituale das Andenken an ihren verstorbenen Mann Julian zu bewahren. Mir haben diese kleine Erinnerungen an ihn sehr gut gefallen, die Schilderung, wie sie das Jahr ohne ihn verbracht hat, und auch die Unterstützung ihrer Freundin Katharina, die ohne Wenn und Aber zu ihr steht und sie unterstützt.Sehr gut gefielen mir auch die gedanklichen Rückblicke an Julian mit Aussagen, die von ihm zitiert werden - und im Gegenzug auch Gedanken von Nora an ihn, die sie ihm in der Gegenwart schickt.Leider entwickelt die Geschichte in weiterer Folge trotz eines sehr flüssigen Schreibstils doch immer wieder kleine Längen, die den Lesefluss etwas verlangsamt haben. Obwohl es die Autorin sehr gut verstanden hat, das Gefühlsleben von Nora darzustellen, blieben die Figuren zum Teil ein wenig zu blass, und ich konnte mich nicht so ganz in sie einfühlen. Auch kam es mir ein wenig unglaubwürdig vor, dass sie sich sofort nach der Anreise zu Julians Großtante ihr anvertraut, ihr alles erzählt, obwohl sie die Frau noch nie gesehen hatte - ebenso gilt dies dann auch für Mandy, eine junge Frau in ihrem Alter. Mir ging die Entwicklung dieser Freundschaften einfach zu schnell. Und Noras Weg aus der Trauer ging mir in einer zu kurzen Zeitspanne, die endgültige Trauerbewältigung passiert innerhalb von ein paar Tagen.Die Familiengeschichte, die im Klappentext angesprochen wird, löst sich im Endeffekt erst innerhalb der letzten paar Seiten auf und das Buch endet sehr abrupt - ich war erstaunt, als es dann plötzlich nicht mehr weiterging. Hier wäre es schön gewesen, noch einen sanften Auslauf zu lesen, eventuell einen Epilog - so hatte ich eher das Gefühl, als ob die Geschichte mit einem weiteren Band fortgeführt werden soll.Ganz toll fand ich die einzelnen, in die Geschichte eingebundenen, Rezepte, die wirklich Lust darauf machen, sie nachzukochen - bei dem einen oder anderen habe ich das auch vor.Fazit: Die Autorin hat hier einen soliden Roman um Liebe, Freundschaft, Familie und alte Geheimnisse vorgelegt, der durch einzelne veröffentlichte Rezepte aufgelockert wird. Doch trotz flüssigem Schreibstil und einer guten Geschichte konnte sie mich doch nicht zu 100 % fesseln und war mir teils ein wenig zu langatmig. Ich vergebe trotzdem gern eine Leseempfehlung.

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  • Ein emotionales Buch über Liebe, Trauer und deren Bewältigung

    Das Brombeerzimmer
    FlotterAnton

    FlotterAnton

    07. April 2017 um 15:33

    Nora ist Ende zwanzig und hat vor einem Jahr ihren Ehemann Julian verloren, der nach einer Herzmuskel-Erkrankung plötzlich verstorben ist. An diesem Tag, an dem sich der Todestag jährt, kocht Nora wie an jedem Sonntag Marmelade, weil Julian ganz verrückt nach ihren Kreationen war. Bei Aufräumarbeiten findet sie einen Brief von seiner Großtante Klara, die ebenfalls begeistert Marmeladen herstellt. Sie hat ihm eines ihrer Spezialrezepte und Kostproben zur Verfügung gestellt, damit er Nora damit an ihrem Hochzeitstag überraschen kann. Leider kam es ja nicht mehr zu der Überreichung des Geschenks. Nora macht sich auf den Weg zu Klara, die in der Vorpommerschen Boddenlandschaft lebt. Die Geschichte beginnt sehr traurig mit dem Todestag Julians. Nora hat in dem vergangenen Jahr mehr in der Vergangenheit gelebt und nicht wirklich mit der Trauerbewältigung begonnen. Sie denkt ständig an Julian, ihr gemeinsames Leben und kann noch nicht los lassen. Dieser Teil ist sehr bewegend geschrieben und hat mich sehr berührt. Ich konnte gar nicht anders als mit Nora zu fühlen. Erst als sie auf Julians Tante Klara und Mandy trifft, kann sie ihre Gedanken langsam auf eine Zukunft richten. Mit den beiden Frauen hat sie Gleichgesinnte gefunden, denn sie lieben es ebenfalls Marmeladen, Liköre oder Torten zu kreieren. Zum Ende offenbart sich noch ein Familiengeheimnis, das aufgedeckt wird. Dieser Teil hat mir nicht ganz so gut gefallen. Das ganze wird im Schnelldurchgang und ziemlich oberflächlich abgehandelt, ohne bleibende Spuren bei den Betroffenen zu hinterlassen. Das Ende der Geschichte ist sehr offen gehalten und lässt alle Möglichkeiten offen … auch die eines Folgebandes. Eine bewegende Geschichte, geschrieben in einem tollen Schreibstil mit sympathischen Charakteren. Angefangen bei dem zum Titel und Inhalt passenden Cover, über die eingefügten Rezepte (von denen ich sicherlich das ein oder andere ausprobieren werde) bis zu der Geschichte selbst ist es ein gelungenes und stimmiges Ganzes.

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  • Sehr gute (Frauen)-Unterhaltung!

    Das Brombeerzimmer
    eleisou

    eleisou

    07. April 2017 um 07:30

    Ein rührender Liebes-und Familienroman, bei dem man so richtig mitfühlen kann. Die Geschichte beginnt herzzerreissend als Noras Mann Julian, ihre grosse Liebe, plötzlich beim Joggen infolge eines Herzproblems ums Leben kommt. Nora ist am Boden zerstört und schafft es beinahe ein Jahr später immer noch nicht auf die Beine zu kommen. Um sich zu trösten kocht sie sonntags weiterhin Marmeladen, ein Ritual, dass sie mit Julian immer befolgte. Eines Tages endeckt sie in seinen Unterlagen einem Brief seiner Grosstante Klara. Julian hatte sie kontaktiert um ein neues Marmeladenrezept für seine Frau ausfindig zu machen und sie damit zu überraschen. Dieser Brief ist der Anlass für den Beginn so einiger Freundschaften, da Nora nach Mecklenburg-Vorpommern fährt um Klara kennenzulernen. Ihr Leben ändert sich danach zum positiven und gleichzeitig kommen noch ein paar Familiengeheimnisse ans Licht. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, ich habe die Landschaftsbeschreibungen genossen und die Protagonisten waren mir allersamt sympatisch. Die Geschichte hatte einen interessanten Handlungsstrang, der bis zum Ende gehalten werden konnte. Somit empfehle ich das Buch gerne weiter für jeden der mit derartigen Geschichten warm wird.

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  • Familienrezept

    Das Brombeerzimmer
    Wilhelma

    Wilhelma

    05. April 2017 um 22:15

    Anne Töpfer hat mit ihrem Roman „ Das Brombeerzimmer" einen wirklich tollen Roman über die Höhen und Tiefen des Lebens geschrieben. Nora verliert ihren geliebten Ehemann Julian und muss nun mit diesem Verlust leben. Sie hält gemeinsame Rituale aufrecht wie das Marmelade kochen. Durch Zufall stößt sie auf eine Großtante von Julian, die ebenfalls begeisterte Marmeladenköchin ist. Fasziniert von dem Gedanken auf neue „alte" Rezepte zu stoßen, macht sie sich auf den Weg die alten Dame zu besuchen. Durch die Bekanntschaft mit Klara lernt Nora viel über die zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie profitieren nicht nur von Klaras Marmeladenkochkünsten, sondern sie lernt auch, dass es sich lohnt nach vorne zu schauen. Der Roman ist sehr schön geschrieben und schnell hat man Freundschaft mit Nora, Klara, Mandy und Katharina geschlossen, die alle mit ihren Problemen zu kämpfen haben. Aber alle haben was gemeinsam. Sie haben ihren Mut behalten, das Leben so anzunehmen wie es ist und nicht aufzugeben. Ganz besonders witzig finde ich die vielen Rezepte für Marmelade und Liköre.

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