Anne Tyler Damals als wir erwachsen waren

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Inhaltsangabe zu „Damals als wir erwachsen waren“ von Anne Tyler

"Es war einmal eine Frau, die merkte, dass sie zu einer gar nicht zu ihr passenden Person geworden war." Rebecca Davitch ist 53, als sie mitten in ihrem angefüllten Leben als Witwe, Matriarchin eines großen Familienclans und angesehener Catering-Unternehmerin in Baltimore eigentlich ins das falsche Leben hineingeraten ist. Wie konnte es so kommen? Wie hätte es anders sein können? Rebecca macht sich auf die Suche nach der jungen Becky, erinnert sich an die so rasch eingegangene Ehe mit einem viel älteren Mann, die vier Stieftöchter, denen sie es nie wirklich recht machen konnte, an den Schock, mit 25 als Witwe dazustehen und an das ganze, mit Pflichten und Aufgaben angefüllte Leben. Und soll das nun alles gewesen sein?

So liebe ich Anne Tyler - ein Buch mit Herz, Humor und feiner Ironie!

— Girl56
Girl56

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  • Rezension zu "Damals als wir erwachsen waren" von Anne Tyler

    Damals als wir erwachsen waren
    Die Buchprüferin

    Die Buchprüferin

    20. September 2009 um 10:27

    „Es war einmal eine Frau, die entdeckte eines Tages, dass sie zur falschen Person geworden war. Sie war da 53 Jahre alt und Großmutter.“ Rebecca, die vor vielen Jahren fast zufällig in der Familie der Davitches landete, ist inzwischen praktisch ihr Familienoberhaupt geworden. Sie leitet den Partyraumvermietungsservice in der alten Villa, die sie seit damals ihr Zuhause nennt, macht gute Miene zu den gelangweilten Gesichtern ihrer (Stief-)Töchter, vermisst immer noch ihren Mann Joe, der nach nur 6 Jahren Ehe starb, und versucht selbst in ihrer momentanen Krise es immer allen recht zu machen. Sie ist also nicht nur Familienoberhaupt, sondern auch ein bisschen Putzlumpen. Zumindest fühlt es sich für sie so an. Was, fragt sie sich in dieser Situation, wäre wohl anders gelaufen, wenn sie damals, statt Joe zu heiraten, bei ihrer Jugendliebe Will geblieben wäre? Also nimmt sie zu ihm Kontakt auf – und bekommt eine Ahnung davon. Dass Rebeccas Leben bei ihrer eigenen gelangweilten Gemütsverfassung nicht besonders spannend ausfällt, hätte klar sein können. Trotzdem hatte ich mir irgendwie mehr erwartet. Vielleicht ein ganz banaler Fehler meinerseits. Das letzte Buch, das ich von Tyler gelesen habe (den berühmten Mr. Leary), ist nämlich schon sehr lange her. Mir schlug jedenfalls aus „Damals als wir erwachsen waren“ eine merkwürdige Trägheit entgegen, die ich speziell mit bestimmten amerikanischen Lebenswelten verbinde. Diese Trägheit könnte natürlich von der Hauptfigur ausgehen und auf diese Weise geschickt ihr Befinden vermitteln. Dummerweise ändert sich daran aber bis zum Schluss nichts. Und das kann nun zweierlei bedeuten: Entweder die Entwicklung der Hauptfigur – heraus aus einem durch die Trägheit gekennzeichneten Leben – findet trotz aller Ankündigungen und Behauptungen einfach überhaupt nicht statt; oder diese Ausstrahlung von Trägheit gehört gar nicht zur Hauptfigur, sondern zu Tylers Stil. Beide Möglichkeiten finde ich nicht eben erfrischend. Falls ich also wirklich noch mal einen Versuch mit dieser Autorin mache, dann nur mit stark heruntergeschraubten Erwartungen. Insgesamt ist dieser Familienroman nicht völlig uninteressant, wer allerdings Tempo, faszinierende Persönlichkeiten oder fesselnde Entwicklungen sucht, wird sie meiner Meinung nach nicht finden.

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  • Rezension zu "Damals als wir erwachsen waren" von Anne Tyler

    Damals als wir erwachsen waren
    Jarla

    Jarla

    26. August 2008 um 16:32

    Kaum hatte ich die erste Seite gelesen, wurde mir klar, dass ich diesen Roman von Anne Tyler schon einmal gelesen hatte. Nichtsdestotrotz habe ich nun zum zweiten Mal mit viel Freude und Vergnügen verschlungen. Ich liebe Anne Tylers Art zu schreiben und vor allen Dingen, ihre Art über Frauen zu schreiben. Für mich fühlt sich ihre Literatur immer sehr wahr an, ganz gleich wie bizarr die Familienkonstellationen manchmal sein mögen. :)

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