Anne Tyler Tag der Ankunft

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Inhaltsangabe zu „Tag der Ankunft“ von Anne Tyler

Zwei ganz verschiedene Familien, eine amerikanische und eine iranische, lernen sich auf dem Flughafen in Baltimore kennen. Hätten sie nicht beide ein koreanisches Kind adoptiert, sie wären sich wohl nie begegnet. Es entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den ungleichen Familien, die fast alle Mitglieder auf immer verändern wird. Ein berührender Roman über Identität, Fremdheit, Heimat und die Fähigkeit zur Toleranz.

sehr gute drei sterne. anne tyler sterne eben :) würde es trotzdem nicht als das beste von ihr betiteln. Trotz allem ein wundervolles Buch.

— atih

Konnte ich nicht mehr aus der Hand legen ...

— VeraHoehne

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  • Multikulti in Baltimore

    Tag der Ankunft

    DaniW

    16. June 2015 um 03:53

    Im Jahr 1997 treffen sich zufällig zwei Familien am Flughafen von Baltimore, um ihre koreanischen Adoptivkinder abzuholen. Die Familien könnten nicht unterschiedlicher sein: Die Donaldsons so amerikanisch wie Apple Pie und die Yazdans, Einwanderer iranischer Abstammung. Während die Donaldsons versuchen, die koreanische Abstammung ihrer Tochter in ihr Leben zu integrieren (sie geben ihr einen koreanischen Namen, kleiden sie koreanisch), lassen die Yazdans ihre kleine Susan in ihrer eigenen sehr gemischten iranisch-amerikanischen Kultur aufwachsen. Einmal im Jahr treffen sich die Familien, um den Jahrestag der Ankunft ihrer Kinder zu feiern. Eines Tages entdeckt der verwitwete Vater von Bitsy Donaldson romantische Gefühle für Maryam - Susan's Großmutter. Und plötzlich fängt Maryam an, ihre eigene Kultur, Werte und Traditionen zu hinterfragen... Anne Tyler erzählt in ihrem 17. (!) Roman die Geschichte einzelner Idenitäten in einem multikulturellen Amerika und wie wir Freundschaften über Herkunftsgrenzen entwickeln. Sie geht nicht weiter auf die Anschläge des 11. September ein, aber schildert auf ganz subtile Weise, wie den Yazdans in den Folgemonaten mißtraut wird. Sehr schöner Familien- und Gesellschaftsroman.

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  • Rezension zu "Tag der Ankunft" von Anne Tyler

    Tag der Ankunft

    hutschi

    19. September 2012 um 08:03

    Eine amerikanische und eine iranische Familie treffen sich am Flughafen von Baltimore. Beide erwarten dort die Ankunft eines koreanischen Babys, das Sie adoptiert haben. Die Donaldsons und die Yazdans treffen sich, befreunden sich, man tauscht sich aus, feiert zusammen, kocht Essen aus den verschiedenen Kulturen, feiert jedes Jahr den Tag der Ankunft der beiden Mädchen Susan und Yin-Ho. Es gibt aber auch Differenzen,Ärger, Bervormundung, ein sich Zurückziehen, Dinge, die passieren, wenn zwei unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen. Das Buch ist aus der Sicht beider Familien geschrieben, es ist ein Lied auf die Freundschaft und die Toleranz. Irritiert hat mich im letzten Dittel des Buches, das die Namen von Bitsy, Dave und Brad in Yin-Ho`s Mutter, Yin-Ho`s Großvater, Yin-Ho`s Vater umgeschrieben wurden. Das Gefühl, das eine Familie entstanden ist, hatte man schon viel früher. Es ist ein lesenswertes Buch!

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  • Rezension zu "Tag der Ankunft" von Anne Tyler

    Tag der Ankunft

    sumsidie

    31. August 2010 um 21:33

    Anne Tyler beschreibt die Freundschaft zwischen der Familie Donaldsen, und den Yazdens. Sie lernen sich am Flughafen kennen, als beide Familien ein koreanisches Adoptivkind in Empfang nehmen. Anne Tyler beschreibt das Familienleben, als auch die einzelnen Personen mit warmen, ruhigen Worten. Es passiert eigentlich nicht viel in diesem Buch, außer eben das Leben. Am interessantesten fand ich die Person der Maryam, die zwar schon 40 Jahre in den USA lebt, aber immer noch das Gefühl hat nicht dazu zu gehören aufgrund ihrer iranischen Abstammung. Wer selbst länger im Ausland gelebt hat wird sich hier wiederfinden können. Aber er muss sich auch die kritische Frage gefallen lassen ob es nicht vielleicht an einem selbst liegt, dass man nicht integriert ist. Wie weit hängt meine Identität von mir, meiner Herkunft und meiner tatsächlichen Umgebung ab?

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  • Rezension zu "Tag der Ankunft" von Anne Tyler

    Tag der Ankunft

    Thaila

    23. March 2010 um 11:14

    Zwei Familien in Amerika holen ihre koreanischen Adoptivtöchter vom Flughafen ab. Schon auf den ersten Blick wird der Unterschied zwischen den beiden Familien klar. Die Donaldsons sind mit der Großfamilie und mehreren Kameras, das denkwürdige Ereignis festzuhalten, angereist. Jeder zufällige Reisegast wird in das Familienereignis integriert. Sie sind bunt, laut, von sich überzeugt und sehr amerikanisch. Die Yazdans, die aus dem Iran stammen, sind hingegen unscheinbar, bescheiden und leise. Diese zufällige Begegnung am Flughafen führt zu einer Freundschaft zwischen den beiden Familien, alljährlich wird der Ankunftstag der beiden Mädchen gefeiert. Minutiös beschreibt Tyler die Beziehungen, die kleinen Machtspielchen, Mißverständnisse, aber auch immer wieder das, was die Menschen zusammenführt. "Der Tag der Ankunft" ist unspektakulär. Die Personen in ihrem Roman sind vollkommen durchschnittlich, aber sie sind so echt, dass sie einem fast aus den Buchseiten entgegen springen. Alle haben sie Fehler, alle sind sie jedoch auch liebenswert. Tyler hat einen scharfen Blick für das Alltägliche des Lebens, und was daran poetisch ist. Ihr Buch bringt einen zum Nachdenken dieses Alltägliche zu schätzen.

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  • Rezension zu "Tag der Ankunft" von Anne Tyler

    Tag der Ankunft

    zwergerl

    29. November 2007 um 12:37

    Ich fand das Buch jetzt nicht sooo toll, wie es überall beschrieben wird. Eine schöne Familiengeschichte, die tiefschichtiger sein könnte - es wird viel angedeutet, was dann aber nicht zu Ende behandelt wird.

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