Die Welt wird durch eine Terrorgruppe in mehrere Sektoren geteilt, die durch ein undurchdringliches Energieschild getrennt sind. Hintergrund ist, dass sich die Länder wieder darauf besinnen sollen, zusammenzuarbeiten und sich nicht gegenseitig zu bekriegen. Wenn das funktioniert, wird die Welt wieder vereint. Doch erst einmal kommt es zu massiven Einschränkungen der Lebensqualität und so lassen Proteste und Gegenwehr nicht lange auf sich warten. Um die europäischen Völker zu vereinigen, wird ein Programm ins Leben gerufen, bei dem Paare aus verschiedenen Völkern verheiratet werden. So auch Katharina und der englische Soldat Finn. Beide haben aber ihre eigene Agenda und hüten ein Geheimnis.
Deklariert ist „Prophezeiung: Excidium Babylon“ als Mysterythriller, auf manchen Plattformen aber auch als Liebesroman. Zweiteres ist es – für mich – zum Glück nicht. Ich würde es eher in Richtung Dystopie einordnen. Zwar findet die Handlung nicht in der Zukunft statt, aber die weltweite Abschottung, die neue Weltordnung und die Themen drumherum geben mir schon dystopische Vibes. Katharina ist ein sehr interessanter und vielschichtiger Charakter, deren Hintergrund sich erst nach und nach enthüllt. Die Handlung ist vielschichtig und es werden einige spannende, aber auch wichtige Themen angesprochen. Hier heißt es, Konzentration, sonst verpasst man wichtige Details, denn es gibt einige Nebenhandlungen. Ein kleiner Kritikpunkt wäre vielleicht, dass der Beginn etwas zu lange gebraucht hat, bevor es richtig in die Vollen ging. Danach gleicht sich das dann dafür wieder aus. Für sich allein genommen, wären mir am Ende ein paar Fragen zu viele offen. Da es aber wohl eine Fortsetzung gibt, ist dies wiederum passend. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird. 4,5 Sterne.













