Anne Wanitschek , Sebastian Vigl Pflanzliche Antibiotika richtig anwenden

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Inhaltsangabe zu „Pflanzliche Antibiotika richtig anwenden“ von Anne Wanitschek

Der Fluch des Wundermittels: Aufgrund der auftretenden Resistenzen und Nebenwirkungen sehen immer mehr Menschen den leichtfertigen Einsatz von Antibiotika kritisch. Viele fragen sich, ob und welche naturheilkundlichen Alternativen es gibt und wie man sie richtig einsetzt. Die Heilpraktiker Anne Wanitschek und Sebastian Vigl zeigen, wie bakterielle Infektionen erkannt werden können, mit welchen pflanzlichen Antibiotika sie zu behandeln sind und wann ein Arzt zurate gezogen werden sollte. Der Ratgeber liefert einen einfachen Einstieg für alle, die sich intensiver mit der Pflanzenheilkunde auseinandersetzen wollen. Auf den Punkt gebracht: Jedes Jahr sterben weltweit Hunderttausende an Infekten, die durch antibiotikaresistente Keime verursacht werden. Die wichtigsten zugelassenen pflanzlichen Arzneimittel, deren Wirksamkeit als pflanzliche Antibiotika belegt ist, sowie Anwendungsgebiete und -empfehlungen erstmalig in einem Ratgeber. Die Erforschung der pflanzlichen Antibiotika liefert jedes Jahr neue Erkenntnisse: Mit diesem Buch ist der Leser über den aktuellen Stand der Anwendungsmöglichkeiten informiert. Mit Rezepten und Anleitungen zur Zubereitung von bewährten Hausmitteln und Tinkturen.

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    Pflanzliche Antibiotika richtig anwenden
    R_Manthey

    R_Manthey

    09. February 2017 um 16:50

    Das werden sich Menschen nicht fragen, die sowieso der Schulmedizin skeptisch gegenüberstehen und nicht gleich bei jedem kleineren Wehwehchen zum Arzt rennen. Für diese Zielgruppe eignet sich diese sehr schöne Buch wohl am besten. Denn wahrscheinlich muss man schon eine gewisse innere Überzeugung besitzen, um beispielsweise nicht sofort die pharmazeutischen Antibiotika zu schlucken, die Ärzte bei bakteriell verursachten Entzündungen verschreiben, um die es vornehmlich in dieser Broschüre geht. Und natürlich ist es viel einfacher, rezeptfreie Mittelchen aus Drogerien zur Selbstbehandlung zu benutzen, als sich die Tinkturen oder Tees herzustellen, die die Autoren vorschlagen. Dafür nämlich braucht man Zutaten, die man oft nicht ganz so einfach bekommt, also vorrätig haben sollte. Wer es noch nicht erlebt hat, sollte wissen, dass insbesondere Breitbandantibiotika bei ungefähr einem Drittel der Anwender eine zerstörerische Wirkung auf die Darmflora besitzen, die sich Durchfällen bemerkbar macht, weil die Nahrung nicht mehr vollständig verdaut werden kann.   Der Text besteht aus zwei Teilen. Zunächst stellen die Autoren "alles Wissenswerte" über pflanzliche Antibiotika zusammen. Das nimmt etwas mehr als ein Drittel des Gesamtumfangs des Buches ein. Dort findet der Leser sehr gut aufbereitet das Nötigste über die Funktionsweise des menschlichen Immunsystems, die Welt unserer körpereigenen bakteriellen Helfer und über bakterielle Eindringlinge, die Krankheiten erzeugen. Am Ende dieses Teil steht auch ein Abschnitt über Fieber, der mich besonders erfreut hat, weil ich immer wieder erlebe, wie schon leichtes Fieber rabiat bekämpft wird, was Krankheiten in der Regel verlängert und verkompliziert. Dort wird auch die Wirkung von fiebersenkenden Mitteln beschrieben, die in der Regel das Immunsystem durcheinanderbringen.  Im zweiten Teil beschreiben die Autoren dann die Wirkung pflanzlicher Antibiotika bei verschiedenen Entzündungen (Nase, Augen, Mund und Rachen, Zahnfleisch, Ohren, Magen und Darm, Bronchien, Blase und Haut). Da die meisten Entzündungen nicht im Sommer auftreten, wo man die entsprechenden Pflanzen selbst suchen und nutzen kann, muss man entweder auf Trockenmischungen  oder gleich zu bereits verarbeiteten Produkten zurückgreifen. Natürlich gibt es auch vorbeugende Maßnahmen, denn viele der erwähnten pflanzlichen Helfer kann man einfach vom Frühjahr bis zum Herbst selbst suchen und essen, was allerdings im Text keine Erwähnung findet, weil die Autoren nicht in diese Richtung denken. Und weil diese Pflanzen nicht immer den antrainierten Geschmack der meisten Menschen treffen. Immerhin aber lassen sich aus Kapuzinerkresse, Vogelmiere, etwas Löwenzahn, ein wenig Wegerich, ja selbst aus Brennesseln, Salate zaubern, wenn man sich denn diese Mühe machen möchte. Das nämlich stärkt das Immunsystem ungemein, weil es eben nicht nur auf einzelne Wirkstoffe in den Pflanzen ankommt. Aber das ist ein anderes Thema.  Wenn man die Rohkost scheut, muss man wie erwähnt auf diese Rohstoffe in Trockenform oder bereits verarbeitet zurückgreifen, um die Empfehlungen der Autoren nutzen zu können. Am Ende des Buches findet man Bezugsquellen.  Alles in allem ist dieses Buch eine überaus nützliche Quelle für eine Selbstbehandlung, die in der Regel nebenwirkungsfrei ist, wenn man sich an die Anordnungen der Autoren hält. Der Text ist sehr angenehm, übersichtlich und unaufdringlich geschrieben, was zur Folge hat, dass man ihn gut und schnell lesen kann. Aus grafisch sehr gut aufbereiteten Empfehlungen kann man wunderbar entnehmen, was zu tun ist, wenn man weiß, von welche Art einer bakteriellen Entzündung man tatsächlich betroffen ist. Ebenso wird man zahlreiche Empfehlungen für vorbeugende Maßnahmen gegen die gängigsten Bedrohungen finden. 

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