Anne Weber Luft und Liebe

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Inhaltsangabe zu „Luft und Liebe“ von Anne Weber

Wo die Liebe sich in Luft auflöst, fängt Literatur an: 'Luft und Liebe' ist eine mitreißende Liebes- und Verratsgeschichte, ein großes literarisches Vergnügen.

Die große Liebe – gibt es das? Anfang Vierzig und in Herzensdingen längst an das ganz normale Glück oder Unglück gewöhnt, begegnet sie in Paris einem nicht mehr ganz jungen Mann mit Bauchansatz, nach dem sich auf der Straße niemand umdrehen würde. Aber entgegen alle Erwartungen ist er der Mann, auf den die Heldin gewartet hat: Er ist zärtlich, aufmerksam und charmant, Hals über Kopf verliebt und verspricht ihr den Himmel auf Erden. Und um die Idylle vollkommen zu machen, lebt dieser Märchenprinz auf einem Schloss in der französischen Provinz.

Zu schön, um wahr zu sein? Als die Träume – gemeinsames Leben, Hochzeit, Kind – Realität werden sollen, zerplatzen sie wie Seifenblasen. Und die mit großer Leichtigkeit und funkelnder Ironie erzählte Geschichte nimmt ein Ende mit Schrecken.

Anne Webers sprachliche Brillanz, ihre Fähigkeit, 'auf leichte Art ernst zu werden' (Jochen Jung, Die Zeit) machen aus einer unerhörten Begebenheit einen doppelbödigen Roman.

Interessant erzählte Geschichte

— annewiegner

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  • Nur eine Märchenprinzessin kann so naiv sein

    Luft und Liebe

    annewiegner

    09. October 2015 um 21:01

    Ich fand den Einstieg in diese Geschichte sehr interessant, aber vielleicht liegt das daran, dass ich selbst schreibe. Das Spiel mit dem verworfenen Manuskript, mit der erdachten Protagonistin und mit dem eigen Ich hat mich sofort in die Handlung hineingezogen und fasziniert. Auch die Begründung, dass die Autorin etwas so Unglaubliches erlebt hatte, das sie es selbst noch gar nicht richtig begreifen und sich eingestehen konnte, dass es ihr förmlich peinlich war, es als eigene Geschichte ausgeben, fand ich sehr überzeugend. Mir hat gefallen, dass es nur eine Märchenprinzessin sein konnte, die so naiv wäre, um auf den ganzen Schwindel hereinzufallen. Die Protagonistin war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte sie nur allzu gut verstehen und so habe ich das Buch mit Spannung und Vergnügen gelesen.

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  • schwach

    Luft und Liebe

    dominona

    19. October 2014 um 16:07

    Die Geschichte einer enttäuschten Liebe, welche sich die Erzählerin nicht so recht eingestehen mag. Recht kurz und schmerz-, aber leider auch glanzlos geschildert liest es sich in wenigen Stunden weg. Ein Höhepunkt ist zwar da, aber leider all zu vorhersehbar, weshalb es nicht zu mehr als einem "okay" reicht. Alle Französinnen, die ich bis jetzt gelesen habe, und wir haben es hier mit einer zweisprachigen Autorin zu tun, klingen irgendwie schwülstig und entrückt im Schreibstil - kann nerven, stützt hier jedoch die Atmosphäre.

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  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

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  • Rezension zu "Luft und Liebe" von Anne Weber

    Luft und Liebe

    WinfriedStanzick

    10. September 2012 um 10:26

    Das vorliegende Buch der 1964 geborenen Autorin Anne Weber hat mich schon während des Lesens stark erinnert an Connie Palmens unvergessenes Buch "I.M" und an Sibylle Bergs letztes Jahr veröffentlichten Roman "Der Mann schläft". In allen Büchern, bei Connie Palmen ausdrücklich autobiographisch, bei Sibylle Berg und Anne Weber ist das extrem wahrscheinlich, erzählen Frauen von ihrer großen Liebe. Frauen sind das jeweils, die die 40 schon länger oder gerade erst überschritten haben, und die, schon auf Leben als Single bis zum Ende der Tage eingestellt, einen Mann treffen, d e n Mann. Im Falle von Anne Webers in Paris als Schriftstellerin lebender Protagonistin und Alter Ego ist der Mann ein adliger Franzose, der in der Provinz in einem heruntergekommenen Chateau lebt. Die Frau ist von diesem Mann fasziniert, träumt von einer Familiengründung mit Kindern und allen drum und dran und muss doch erleben, wie ihr Traum, auch der Traum von einem Kind zerplatzt wie eine Seifenblase. Das Besondere dieses Romans sind die verschiedenen Erzählebenen, die Anne Weber benutzt. Da erwähnt sie immer wieder einen früheren Roman mit einer Frau namens Lea, den sie in den Papierkorb geworfen habe, mit der sie als Ich-Erzählerin aber in einem ständigen reflektierenden Dialog ist. Die Romanhandlung selbst hätte diese Konstruktionen nicht gebraucht, aber ich hatte beim Lesen immer wieder den Eindruck, Anne Weber muss sich über den wohl selbst so oder ähnlich erlebten Schmerz schreibend, vor ihm gleichzeitig schützen. Zurück bleibt die Frage, wie konnte die Hauptfigur so viele deutliche Anzeichen der Täuschung übersehen und die Frage, ob es sie wirklich gibt, die große Liebe, oder ob sie durch das Reden und Schreiben darüber nicht schon von vornherein unmöglich gemacht wird. Wer das Buch von Connie Palmen nicht kennt, der sollte es einmal lesen.

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  • Rezension zu "Luft und Liebe" von Anne Weber

    Luft und Liebe

    Tialda

    25. February 2012 um 19:17

    x Autorin: Anne Weber x Titel: Luft und Liebe x Genre: Roman x Erscheinungsdatum: 04. Februar 2010 x 188 Seiten x S. Fischer Verlag x ISBN: 310091046X x Erste Sätze: Das letzte Wort ist geschrieben, das Manuskript fertig. Ich hatte darin so tun wollen, als sei das alles nicht mir, sondern einer anderen widerfahren, einer engen Freundin etwa, deren Missgeschick ich aus nächster Nähe miterlebt und also hätte erzählen können, guter Gott, wie hat die Ärmste sich da nur hineinmanövriert; na, mir jedenfalls wäre das nicht passiert. Verschiebungen dieser Art gelingen noch den plumpesten Romanciers, aus ich mach sie, aus dick mach dünn, aus blond mach schwarz. Und ausgerechnet ich sollte diese dumme, diese idiotische, diese grauenhafte Geschichte nicht glaubhaft einer anderen in die Schuhe schieben können? Ich habe es versucht, habe die ganze Geschichte unter falschem Namen aufgeschrieben und am Ende feststellen müssen, nein, ich kann es nicht. Klappentext: Alle sprechen von Liebe. Aber wer weiß eigentlich, was das genau ist? Im Hintergrund Paris, die Stadt der Liebe. Sie, nicht mehr ganz jung, trifft einen, der das Zeug zum Märchenprinzen hat. Sie verlieben sich ineinander, schmieden Zukunftspläne, träumen vom gemeinsamen Glück. Aber als die Träume Realität werden sollen, löst sich die Liebe schlagartig in Luft auf. Mit großer Leichtigkeit und literarischer Eleganz erzählt Anne Weber von den Abgründen jener Illusion, die wir Liebe nennen. Rezension: Ganz gespannt war ich auf den eher dünnen Roman “Luft und Liebe”, während sich anhand des Titels in meinem Kopf die Vorstellung von einem ‘luftig leichten Roman über Anfang und Ende einer Liebe’ manifestierte. Ich wurde überrascht, wobei ich mir noch nicht so ganz sicher bin, ob nun positiv oder negativ – ich schätze es ist eine Mischung aus beidem. Das Hauptmerkmal dieses Buches ist nämlich die ungewöhnliche Art, in der die Geschichte erzählt wird. Diese beginnt damit, dass die Protagonistin, die scheinbar die Autorin, Anne Weber, selbst ist, erzählt, dass sie das, was ihr passierte, eigentlich mit der fiktiven Person Léa in der Hauptrolle erzählen wollte. Dann entschied sie sich aber anders und warf das ursprüngliche Manuskript weg. Dieser Anfang wirkte interessant auf mich, vor allem auch deshalb, weil der Schreibstil leicht und angenehm zu lesen ist. Nach dieser Einleitung erzählt die Autorin anhand der fiktiven Charaktere aus dem ursprünglichen Manuskript grob wie sich die Geschichte zugetragen hat, schweift währenddessen aber immer wieder ab und bei Seite 50 fragte ich mich so langsam, wann es wohl endlich richtig los geht, da eigentlich in jedem Kapitel wieder davon angefangen wird, dass die Schreiberin ja eigentlich doch die Hilfe der Figur Léa braucht, um diese, für sie, schwierige Geschichte zu erzählen. Irgendwann kommt die Story dann doch ins rollen, der Mann um den es geht wird “der Ritter” genannt und sich selbst betitelt sie meist als “die Märchenprinzessin”. Nebenher wirft sie immer wieder ein, was Léa sich wahrscheinlich gerade im Papierkorb denkt und wirkt dabei alles andere als selbstsicher; beinahe so, als würde sie sich dafür entschuldigen, dieses Buch zu schreiben. Dieser seltsame Schreibstil ist anfangs erfrischend und sehr interessant aber mit der Zeit dann leider nur noch nervig, weil immer wieder abgeschweift und somit unterbrochen wird und man sich eigentlich nur noch wünscht “Komm doch bitte endlich mal auf den Punkt.” Die Geschichte an sich fand ich ganz gut, obwohl oder wahrscheinlich gerade weil sich ähnliches immer wieder zuträgt – eine Liebe stellt sich als Betrug heraus. Ob es sich bei der Protagonistin wirklich um Anne Weber selbst handelt ist nicht klar. Es wirkt zwar so, vor allem durch die Parallelen die vorhanden sind, wie dass sie Schriftstellerin ist und in Paris lebt, aber ich konnte beim recherchieren nichts finden, das dies sicher bestätigt. Fazit: Definitiv mal etwas anderes und eigentlich recht mutig, was das Experimentieren mit Wahrheit und Fiktion angeht. Allerdings wäre die Story sicher besser rausgekommen, hätte die Autorin diese konsequenter verfolgt.

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  • Rezension zu "Luft und Liebe" von Anne Weber

    Luft und Liebe

    Rock-n-Roll

    30. November 2011 um 16:49

    Das Buch mit dem Titel eines Groschenromans, spielt mit den Erzählperspektiven, ist sprunghaft was die Chronologie der Ereignisse betrifft und voll von Banalitäten, wo es doch um ein so ernstes Thema geht. Die Protagonistin erzählt eine angeblich wahre Geschichte, sie ist Anfang 40, trifft auf einen unscheinbaren, armen Adligen mit verfallenem Schloss in der französischen Provinz und verliebt sich Hals über Kopf; ihre romantischen Vorstellungen speisen sich aus der Weltliteratur oder aus Märchen, nicht so sehr aus der Realität. So entpuppt sich der Prinz als Betrüger und für die Protagonistin endet die Beziehung schmerzhaft, zudem sie kaum noch Hoffnung haben kann auf eigenen Nachwuchs, den sie sich so sehr ersehnt. Somit endet die Geschichte tragisch. Umso schlimmer empfinde der Leser es, dass die Autorin keine klaren Worte findet und mit Ironie und Lächerlichkeit ein solches Thema zu behandeln versucht. Die drei Sterne gibt es, weil die Autorin es geschafft hat, den Erzählstil bis zum Ende beizubehalten, auch wenn dieser noch so anstrengend für den Leser ist - gute Literatur sollte mit Leichtigkeit daherkommen und nicht anstrengen.

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  • Rezension zu "Luft und Liebe" von Anne Weber

    Luft und Liebe

    Schassi

    07. December 2010 um 08:58

    Die Schreibweise ist sehr gewöhnungsbedürftig, eher poetisch. Ich mag nur keine Sätze, die sich über 7 Zeilen erstrecken.
    Die Geschichte fand ich auch eher fad. Nicht empfehlenswert.

  • Rezension zu "Luft und Liebe" von Anne Weber

    Luft und Liebe

    Blume

    24. May 2010 um 16:25

    Sehr viel Lob zu diesem Buch, gerade weil viele Magazine und Buchsendungen darüber so positiv berichtet haben. Da habe ich mir das Buch mit großer Freude und Spannung gekauft, aber die Enttäuschung kam. Die Sprache ist kaum durchzustehen und die ständigen Hinweise auf eine Märchenwelt, die einem klarmachen sollen, dass es doch eigentlich ihre Geschichte ist, die erzählt werden soll, fand ich mit der Zeit ziemlich nervig und anstrengend.

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  • Rezension zu "Luft und Liebe" von Anne Weber

    Luft und Liebe

    bücherelfe

    24. April 2010 um 20:03

    Eine mitreissende Liebes- und Verratsgeschichte? Von wegen; ich fand die Sprache langweilig und die Geschichte öde.

  • Rezension zu "Luft und Liebe" von Anne Weber

    Luft und Liebe

    lollebolle

    19. March 2010 um 22:58

    Lesen und vergessen.

  • Rezension zu "Luft und Liebe" von Anne Weber

    Luft und Liebe

    büchergiraffe

    04. March 2010 um 13:49

    LAAANGWEILIG!

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