Anne Wiegner Ich wollte immer nur dich

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Inhaltsangabe zu „Ich wollte immer nur dich“ von Anne Wiegner

Johannas Leben ist zum Stillstand gekommen: Job, Familie, Beziehung – alles Routine, keine Höhen, keine Tiefen, nur glattpoliertes Gleichmaß. Sie ist Mitte vierzig, abgeklärt und hält Träumen für reine Zeitverschwendung. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Ihr Mann verlässt sie und sie macht sich auf die Suche nach ihrer Jugendliebe, dem charismatischen Paul, der bereits vor zwanzig Jahren ihr Leben gründlich durcheinander gewirbelt hat. Schon bei ihrem ersten Treffen ist alles wieder da: dieser unerklärliche Zauber der Studententage, die Anziehung, das Verlangen. Kopfüber stürzt sich Johanna in ein leidenschaftliches Abenteuer, in dem sie nachholt, was sie in den Jahren ihrer Ehe versäumt hat. „Alte Liebe rostet nicht“, sagt Paul lachend. „Das klingt nach Happy End“, antwortet Johanna. Vor lauter Glück merkt sie nicht, dass Paul ein Mann voller Geheimnisse ist und trifft eine folgenschwere Entscheidung ...

Johanna trifft ihre Jugendliebe wieder und die alte Flamme brennt. Ob Paul sich aber geändert hat? Schönes Buch über Männer und ihre Frauen.

— MamaSandra

Angenehmer intelligenter Liebesroman - mit einen ziemlich abrupten Ende

— elmidi

Hier versteckt sich hinter einem romantischen Titel und Cover ein Roman, der nachdenklich macht und sehr überraschend endet.

— Klusi

Beziehungsdrama, bei dem mal wieder deutlich wird, dass Liebe blind macht

— jutscha

Eine Liebesgeschichte mit Überraschungen!

— Sunangel

Gelungenes Erstlingswerk!

— Lyndzlove

Trotz kleiner Schwachstellen ein gelungener Roman!

— cLooch

Eine erfrischende Geschichte mitten aus dem Leben.

— Zwinkerling

Tolle Geschichte von einer guten deutschen Autorin - freue mich auf weitere Bücher von ihr :)

— sollhaben

Eine Geschichte mit Sogwirkung

— julinski

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  • Alte Liebe rostet nicht – aber alte Laster wird man auch nicht los…

    Ich wollte immer nur dich

    MamaSandra

    02. February 2017 um 08:59

    Zum Inhalt: Johanna lebt seit ca. 1 Jahr getrennt von ihrem Ehemann. Bei ihr leben die gemeinsamen Töchter Julia und Lisa (ca. 12 und 9 Jahre). Johanna ist Lehrerin und eigentlich sehr zufrieden mit ihrem Leben. Treffen mit ihrer besten Freundin Karen gehören genauso zum Alltag wie der Haushalt und die Kinder. Doch als Karen plötzlich erwähnt Johannas Jugendliebe Paul im Nachbarort gesehen zu haben, wird Johanna neugierig und beginnt zu recherchieren. Und nach einer geplanten Aktion kommt es auch zum Kontakt, Paul ruft an, sie treffen sich und die alte Flamme lodert wieder. Schnell spüren sie wieder die alte Vertrautheit, Paul steht auch kurz vor der Scheidung, somit alles perfekt für einen Neuanfang. Nur Karen ist sehr skeptisch und es kommt zum Streit und zur zeitweisen Funkstille zwischen den Freundinnen. Dabei macht sich Karen nur Sorgen, schließlich war Paul damals bereits gebunden als er mit Johanna zusammen war und hat sich letztlich für seine Ehefrau und das Kind entschieden. Ist ihre Sorge berechtigt? Spielt Paul wieder ein falsches Spiel mit der Freundin oder gönnt sie ihr das neue alte Glück nur einfach nicht? Schnell wird auch klar: Pauls Noch-Ehefrau hat noch an der zerbrochenen Ehe zu knabbern. Ihre Persönlichkeit hat stark gelitten, ein gewisser Hauch Rache brodelt ebenfalls in ihr. Wie kam es dazu? Und dann ist da noch Carmen, eine rassige Schönheit, die mit Paul anscheinend seit Jahren nicht richtig abschließen kann. Was genau verbindet die beiden?  Anfangs halten Johanna und Paul ihre Beziehung vor ihren Töchtern geheim, weil sie schon mit Papas neuer Freundin ein Problem haben. Doch die Sorge ist unbegründet: nach langer aufregender aber auch anstrengender Zeit geheimer Liebe ist das Outing gelungen und die Töchter freuen sich über das Glück ihrer Mutter.   Schreibstil: Das Buch ist in 3 große Abschnitte unterteilt. Teil 1 entspricht in etwa der Anbahnung der Beziehung zwischen Johanna und Paul, das Wiedersehen, die Schmetterlinge im Bauch, das Neue und Aufregende. Teil 2 ist der intensive Teil der Beziehung, die öffentliche Bekanntmachung, der gemeinsame Urlaub, die Vertiefung der anfänglich neu gewonnen Vertrautheit. Im Teil 3 beginnt der Alltag sie einzuholen, der Wahlkampf beginnt, die Beziehung dringt in den Hintergrund, die Treffen werden seltener, die Beziehung etwas eingefahren.  Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Johanna, ab und an aus Sicht von Carmen und Renate. Zu Beginn der anderen Sichtweisen ist es etwas verwirrend. Nicht immer merkt man sofort, wessen Gedanken man gerade erfährt und welche Sicht der Dinge plötzlich präsentiert wird, da man ja vorrangig auf Johanna fixiert ist. Ansonsten ist der Stil gut, das Buch lässt sich flüssig lesen, ist nicht zu langatmig, weist hier und da etwas Humor auf. Die eine oder andere kleine Spannung entsteht, wenn man auf eine Fährte gelockt wird, der man gerne nachgehen möchte. Langweilig wird es jedenfalls nicht beim Lesen. Einzig verwirrend und störend fand ich, dass die Protagonistin häufig anders genannt wird. Als Johanna hat sie bei Paul den Kosenamen Jo -  noch aus früheren Zeiten, aktuelle Freunde nennen sie Hannah, dann wieder Johanna. Das waren etwas zu viele Spitznamen für eine Person.   Meine Einschätzung: Da ich die Fortsetzung bereits kenne, war ich etwas voreingenommen und wusste was noch alles kommt. Dennoch interessierte mich eben die Vorgeschichte von Johanna und Paul. Das aufregende Wiedertreffen, die intensive Zeit. Anne Wiegner ist es gut gelungen die Verliebtheit und die verschiedenen Phasen dieser Beziehung zu gliedern und die Einteilung des Buches habe ich hoffentlich richtig verstanden. Spannend ist auch der Charakter Paul und wirklich erstaunlich wie er es schafft sein Leben zu koordinieren und seine Jugendliebe wieder für sich zu gewissen. Der Job, dann noch die Kandidatur zum Bürgermeister, die Freundin, die letzten Tage mit der Ehefrau unter einem Dach, dann noch Afrika… Der Mann hat eine Menge zu tun und ist dennoch immer höchst charmant und aufmerksam. Hätte ich dieses Buch zuerst gelesen, hätte ich wohl auch eine Fortsetzung gefordert. Denn eigentlich ist das Ende recht offen, wenn auch mit einer Offenbarung, die Johanna sich wahrscheinlich anders vorgestellt hätte. Insgesamt hat mir an diesem Buch aber das besondere Etwas gefehlt. Es war für mich ein fehlendes Puzzle-Teil, aber es mangelte an richtiger Spannung. An manchen Stellen plätscherte die Story vor sich hin. Jedoch wurde die innere Zerrissenheit von Johanna sehr gut dargestellt. Man fühlte und litt mit ihr, machte sich die gleichen Gedanken und machte sich ebenso Sorgen um sie wie Karen. Auch mit Carmen leidet man förmlich mit. Die Gefühle der Protagonistinnen wurden sehr gut dargestellt. Der Charakter Paul sehr gut rüber gebracht. Teil 2 ist eine wunderbare Fortsetzung und sehr zu empfehlen, wenn man dieses Buch gelesen hat.

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    • 3
  • Liebe macht kurzsichtig

    Ich wollte immer nur dich

    NLauer

    02. August 2016 um 11:04

    Johanna (Hanna) ist 42 Jahre jung, seit kurzem wieder Single. Mit ihrem Beruf als Lehrerin und ihren Töchtern Julia (12) und Lisa (10), ist sie so ausgelastet, das so ziemlich alles Andere auf der Strecke bleibt. Als ihre beste Freundin und Kollegin Karen erwähnt, sie hätte Hannas Jugendliebe Paul gesehn, beginnt sie sich an die alten Zeiten zu erinnern. Kaum das ihre Kinder mit dem Exmann in Urlaub fahren, werden die alten Liebesbriefe rausgekramt. Wir erfahren zunächst aus Hannas Erinnerungen wie diese Liebe für sie war und wie sie endete, doch nach so vielen Jahren bleibt bei ihr nur eine Frage: Kann man der ersten Liebe eine zweite Chance geben? Mein Fazit: Wir begeben uns mit diesem Buch auf eine recht verklärte Reise, einer Frau, die einfach verliebt ist. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, sodass man mit Hanna deutlich mitfühlt (auch wenn ich ein paar ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehn kann) und Paul einem gleich ziemlich suspekt ist. Obwohl er an vielen Stellen recht charmant rüber kommt. Die Freundschaft zwischen ihr und Karen macht auch eine angespannte Phase durch. Weil sie eine erneute Beziehung mit Paul nicht gutheißt und man hat ziemlich lang das Gefühl das sie Hanna vieles sagen will, aber das Meiste zurückhält. Die einzigen Sachen, die mir an dem Buch nicht gefallen haben, waren das die Wendungen zum Einen viel zu vorhersehbar waren und das Ende viel zu kurz kam.   Dennoch kann ich dieses Buch definitiv empfehlen.

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  • Eine Liebesgeschichte mit Potenzial, doch letztlich leider enttäuschend

    Ich wollte immer nur dich

    Insider2199

    Eine Liebesgeschichte mit Potenzial, doch letztlich leider enttäuschend Dieser Liebesroman ist das Debüt der in Thüringen geborenen Autorin Anne Wiegner, die Germanistik, Kunstgeschichte und Pädagogik studiert hat und mit ihrer Familie in Berlin lebt. Zum Inhalt: Die Lehrerin Johanna ist Mitte vierzig, allein erziehende Mutter von zwei Mädchen, gefühlsmäßig ausgebrannt, einsam und gefangen in der Routine des Alltags. Bis sie eines Tages ihre Jugendliebe wieder trifft: den immer gut gelaunten und charismatischen Paul, der bereits vor zwanzig Jahren ihr Leben gründlich durcheinander gewirbelt hat. Als die alte Liebe wieder auflebt, fühlt sich Johanna wieder jung und begehrenswert. Doch wird sie auch die gleichen Fehler von damals wiederholen? Meine Meinung: Der Roman beginnt sehr vielversprechend, sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Die Ausgangssituation ist wie geschaffen für eine romantische Liebesgeschichte, die ich gerne lese – daher auch meine Bewerbung für die Leserunde. Doch zur Mitte hin schleicht sich leider vermehrt Infodump ein, d.h. Informationen, die nur für die Leser gedacht sind und die Dialoge gestelzt, konstruiert und unglaubwürdig klingen lassen. Auffällig wird es besonders, wenn Gesprächspartner über etwas reden, das beiden bekannt ist. Hier ein Beispiel: „Aber was soll ich machen? Ich hatte mich nun mal in die kindliche junge Frau, die du damals warst, verliebt. Mein Leben fühlte sich schon so angekommen an mit Ehefrau und Kindern, Du warst so begeisterungsfähig, so unbekümmert, so spontan.“ Die beiden Protagonisten sind mir leider nicht sehr sympathisch, was zum großen Teil daran liegt, dass ich deren Motivationen und Handlungen nicht verstehe oder nachvollziehen kann. Dann gibt es leider viel „Füllwerk“, d.h. Ereignisse, die nichts zur Handlung beitragen, und eine Dramaturgie mit Konflikten und überraschenden Plot Points fehlt völlig. So zeichnet sich das Ende bereits in der Mitte des Buches ab und die Spannung sinkt auf den Nullpunkt. Sprachlich ist der Roman nicht sehr anspruchsvoll, rutscht leider eher ins Triviale ab, was teilweise damit zusammenhängt, dass die Metaphern manchmal eine Spur zu heftig und schwülstig geraten sind. Anbei zwei Beispiele: „Mein Bett fühlte sich an wie eine Eisscholle, zu groß, zu kalt, zu hart, und doch wuchs jede Nacht die Sehnsucht wie ein Feuerball aus meiner Körpermitte heraus, drohte mich zu verbrennen, während ich äußerlich erfror.“ „Pauls Liebe hatte mir die Kraft gegeben, Grenzen zu überschreiten und mich vom Boden zu lösen, und nun rannte ich gegen eine Wand und stürzte ich ins Bodenlose. Ich hatte mich für unverwundbar gehalten, und nun fraßen die Zweifel an dem Panzer, den mir die Liebe umgegürtet hatte.“ Fazit: Ein Roman-Debüt, das mich leider nicht überzeugen konnte. Es fällt mir besonders schwer, dieses Urteil – mit dem ich mal wieder ganz alleine da stehe, das ist mir sehr wohl bewusst – abzugeben, ich hätte gerne Positiveres über dieses Buch geschrieben, v.a. weil mir die Autorin sehr sympathisch ist, und ich weiß wie weh solche Kritik tut, besonders beim Erstling. Ich hoffe sie kann mir verzeihen, dass ich mir treu bleiben muss und nicht über meinen eigenen Schatten springen kann. An der Gesamt-Bewertung wird meine Bewertung sowieso nicht rütteln, das tröstet hoffentlich.

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    • 2
  • Intelligenter Liebesroman mit offenem Ende

    Ich wollte immer nur dich

    elmidi

    17. July 2015 um 09:37

    Johanna lebt mit ihren beiden Töchtern nach einer gescheiterten Ehe in ihrem mit dem Ex aufgebauten Eigenheim. Sie fühlt sich einsam, verlassen, verletzt und hoffnungslos. Dies ändert sich, als ihre Freundin Karen ihr von einer Zufallsbegegnung mit Johannas Jugendliebe erzählt. Paul, die große Liebe der Studentenzeit und die schmerzliche Trennung von ihm, sind tief in Johannas Seele eingebrannt. Sich sucht und findet den Kontakt zu ihm. Eine leidenschaftliche Affäre beginnt – aber wer ist Paul eigentlich? Der faszinierende, charismatische Frauenversteher oder der vereinnahmende, untreue Frauenverschleißer? Der Roman lässt sich flüssig lesen, Johanna war mir auf Anhieb sympathisch. Ihre blinde Verliebtheit ist nur zu verständlich und man hofft mit ihr auf ein Happy End. Die Entwicklung und Verwicklungen der Beziehung zwischen Paul und Johanna werden intelligent erzählt, so dass man alle Höhen und Tiefen hautnah mitzuerleben meint. Trotzdem tritt die Handlung manchmal auf der Stelle und die große Auflösung, der große Knall am Ende bleibt leider aus. Am Schluss bleibt mehr als offen, was aus Johanna wird. Fazit: Ein angenehmer intelligenter Liebesroman, der am Ende leider etwas abrupt aufhört.

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  • ein sehr gutes Debüt der Autorin

    Ich wollte immer nur dich

    Manja82

    29. June 2015 um 15:24

    Kurzbeschreibung Johannas Leben ist zum Stillstand gekommen: Job, Familie, Beziehung – alles Routine, keine Höhen, keine Tiefen, nur glattpoliertes Gleichmaß. Sie ist Mitte vierzig, abgeklärt und hält Träumen für reine Zeitverschwendung. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Ihr Mann verlässt sie und sie macht sich auf die Suche nach ihrer Jugendliebe, dem charismatischen Paul, der bereits vor zwanzig Jahren ihr Leben gründlich durcheinander gewirbelt hat. Schon bei ihrem ersten Treffen ist alles wieder da: dieser unerklärliche Zauber der Studententage, die Anziehung, das Verlangen. Kopfüber stürzt sich Johanna in ein leidenschaftliches Abenteuer, in dem sie nachholt, was sie in den Jahren ihrer Ehe versäumt hat. „Alte Liebe rostet nicht“, sagt Paul lachend. „Das klingt nach Happy End“, antwortet Johanna. Vor lauter Glück merkt sie nicht, dass Paul ein Mann voller Geheimnisse ist und trifft eine folgenschwere Entscheidung … (Quelle: Forever) Meine Meinung Johanna geht in ihrem Job auf. Und ihre beiden Kinder geben ihr Sicherheit im Leben. Da erzählt ihr ihre Freundin und Kollegin Karen sie habe Johannas Jugendliebe Paul wiedergesehen. Johanna erinnert sich daraufhin an die damalige Zeit, kramt die alten Briefe hervor und erinnert sich fortan ständig an ihre Zeit mit Paul. Als die beiden sich letztlich wiedersehen ist Johanna sofort wieder fasziniert von Paul. Doch kann die alte Liebe von damals wieder entflammen? Haben die beiden nochmal eine Chance? Der Roman „Ich wollte immer nur dich“ stammt von der Autorin Anne Wiegner. Es ist das Debüt der Autorin und ich war bereits vom Cover und Klappentext sehr angetan. Die Charaktere des Buches haben mir sehr gut gefallen. Johanna ist 42 Jahre alt, Lehrerin und alleinerziehende Mutter zweier Töchter. Sie liebt ihren Job, fühlt sich aber irgendwie doch auch einsam und gefangen in ihrem Alltag. Zu Beginn hat Johanna vielerlei Selbstzweifel, die sie plagen. Im Verlauf allerdings verändert sie sich, jedoch nicht immer zu Guten, wie ich finde. Sie gibt sich in meinen Augen zu sehr auf, was ich schade fand. Karen ist Johannas beste Freundin und Kollegin. Ihr gefällt nicht wie sehr sich Johanna wieder Paul zuwendet. Ihre Freundschaft gerät durch Pauls Auftauchen ein wenig zu sehr ins Ungleichgewicht. Paul hielt ich eigentlich sehr lange für recht eigen und undurchschaubar. Er ist charismatisch, doch wirklich für sich gewinnen konnte er mich nicht. Auch Lisa und Julia, die beiden Töchter von Johanna haben mir wirklich gut gefallen. Genauso wie weiter Charaktere, die Anne Wiegner sehr gut gestaltet hat. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und sehr gefühlvoll. Ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen, mit ihnen mitfühlen. Die Handlung selbst ist ein ziemliches Auf und Ab. Es geht sehr emotional zu, man wird als Leser mitgerissen und fiebert mit. Besonders schön gefiel mir Johannas kleiner Ausflug nach Afrika. Diese Kulisse hat Anne Wiegner sehr gut und vor allem bildhaft wiedergegeben, Fernweh ist hier vorprogrammiert. Das Ende kam in meinen Augen leider viel zu schnell, viel zu abrupt. Irgendwie wirkte es als würde man aus der Handlung gerissen werden. Klar es passt, irgendwie, ein wenig mehr Seiten hätten dennoch gut getan. Fazit Alles in Allem ist „Ich wollte immer nur dich“ von Anne Wiegner ein sehr gutes Debüt der Autorin. Die authentisch gestalteten Charaktere, der flüssig lesbare Stil der Autorin und eine emotionale und gefühlvoll beschriebene Handlung haben mich hier wirklich gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

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  • Ich wollte immer nur dich

    Ich wollte immer nur dich

    Klusi

    13. June 2015 um 22:52

    Man sollte sich von dem romantisch anmutenden Cover nicht täuschen lassen, denn dahinter verbirgt sich viel mehr als einfach nur ein Liebesroman. Johannas Leben ist an einem Scheideweg. Nach der Trennung von ihrem Mann wird sie durch Zufall auf ihre Jugendliebe aufmerksam und erfährt, dass Paul ganz in ihrer Nähe lebt. Sie nimmt Kontakt zu ihm auf, und alles ist wieder da, wie bereits vor zwanzig Jahren: ihre Gefühle, die Anziehungskraft, die Faszination und das Verlangen. Paul scheint nur auf Johanna gewartet zu haben, denn auch er lebt von seiner Ehefrau getrennt, wie er ihr erzählt. Sie kommen sich wieder sehr nahe und verbringen viel Zeit miteinander. Aber es gibt so einige Hindernisse, die Johanna überwinden muss, denn da gibt es ja auch noch ihre beiden Töchter. Johanna fühlt sich hin und hergerissen zwischen ihrer Eigenschaft als treu sorgende Mutter und ihrer neuen Rolle als leidenschaftliche Geliebte. Lange Zeit kann sie diese beiden Seiten ihres neuen Lebens nicht miteinander in Einklang bringen. Zu allem Überfluss zerstreitet sie sich auch noch mit ihrer besten Freundin, die der neuen Situation eher kritisch und ablehnend gegenüber steht. Johanna ist glücklich und genießt die Zweisamkeit mit Paul, allen Unkenrufen der Freundin zum Trotz. Aber es gibt auch Zeiten, wo Paul sich kaum bei ihr meldet. Er schützt jede Menge Arbeit und Termine vor, und Johanna leidet, wenn sie nicht bei ihm sein kann. Erst spät erkennt sie, dass der charmante Paul ein Mann mit vielen Gesichtern ist und jede Menge Geheimnisse hat. Es ist der Autorin sehr gut gelungen, die jeweils vorherrschende Stimmung zwischen den Protagonisten einzufangen und charakteristische Wesenszüge darzustellen. Man kann sich sehr gut in Johanna hinein versetzen, wie sie immer wieder in einen Zwiespalt gerät, einerseits die gewissenhafte Mutter, die sich Gedanken macht, wie sie mit der neuen Situation umgehen soll und wie sie die Veränderungen ihren Töchtern möglichst schonend nahebringen kann. Sie möchte keinen Fehler machen, denn sie hat den Eindruck, dass ihre Kinder schon unter der Trennung der Eltern leiden. Andererseits genießt sie aber auch ihre Rolle als die begehrenswerte Frau an Pauls Seite. Der Roman ist größtenteils aus Johannas Sicht in der 1. Person geschrieben, aber es gibt dazwischen auch einige Passagen aus anderen Blickwinkeln. Was es damit auf sich hat, darauf möchte ich hier gar nicht näher eingehen, denn dann würde ich womöglich zu viel verraten. Auf jeden Fall ist die Geschichte so aufgebaut, dass der Leser immer ein wenig mehr weiß als die Ich-Erzählerin zu der Zeit, von der sie berichtet. Paul wird als sehr charmant dargestellt. Er liest Johanna jeden Wunsch von den Augen ab, und sie verbringen eine wunderschöne Zeit zusammen. Aber diverse Äußerungen und Handlungen von ihm lassen einen doch stutzig werden, ob denn alles Gold ist, was da glänzt. Ein wenig enttäuscht war ich von Johannas Kollegin und zugleich bester Freundin Karen. Eine Bemerkung von ihr gab den Ausschlag, dass sich Johanna überhaupt wieder an Paul erinnert und den Kontakt zu ihm gesucht hat, aber gerade dann, wenn Johanna ihre Freundschaft und ihren Rat besonders dringend braucht, zieht sich Karen zurück in ihr Schneckenhaus. Statt mit Johanna zu reden, schmollt sie vor sich hin und geht jeder Konfrontation aus dem Weg. Ein besonderer Leckerbissen im Verlauf der Geschichte ist Johannas Reisebericht, wo sie von ihren Erlebnissen während eines Aufenthalts in Afrika erzählt. Die Beschreibungen sind so lebendig und farbig, dass man glatt Fernweh bekommt. Anne Wiegners Debütroman ist so ganz anders als man beim Anblick des Covers und beim Lesen des Titels erwartet. Es ist ein faszinierender zeitgenössischer Roman über eine Frau in den besten Jahren, die gerade eine Trennung hinter sich hat und neu verliebt, die aber auch erfahren muss, dass Liebe zwar nicht blind, aber doch ein wenig kurzsichtig macht. Das Ende ist für mein Empfinden etwas abrupt, auf jeden Fall sehr überraschend und doch irgendwie stimmig. Da mir der Schreibstil der Autorin gut gefällt, freue ich mich jetzt schon auf weitere Romane von ihr.

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  • Der ersten Liebe eine zweite Chance geben?

    Ich wollte immer nur dich

    Donauland

    „Ich wollte immer nur dich“ ist der Debütroman von Anne Wiegner, in diesem Buch geht es um das Wiedersehen der ersten großen Liebe nach zwanzig Jahren. Soll man dieser Liebe nochmals eine Chance geben, wenn man die Vertrautheit, das Knistern und Prickeln spürt, oder sollte man die Vergangenheit lieber ruhen lassen? Johanna, 42, ist alleinerziehende Mutter zweier Mädchen, sie fühlt sich einsam und wurde vom Alltagstrott regelrecht gefangen. Als sie den charismatischen Paul, ihre Jugendliebe aus Studentenzeiten wiedertrifft, bekommt sie einen neuen Schwung in ihr Leben. Sofort spürt sie die Vertrautheit, das Knistern und stürzt sich in ein erneutes Abenteuer mit Paul. Doch hat sich Paul wirklich verändert? Lässt er sich auf ein gemeinsames Leben ein? Der Autorin gelingt es wirklich mich mit ihrem Buch gut zu unterhalten, ich war gefesselt, denn ich wollte wissen, ob die erste Liebe eine Chance hat oder lieber nur in den Erinnerungen schwelgen soll. Ihr angenehmer und bildhafter Schreibstil lässt flüssig zu lesen, so flog ich durch den gefühlvollen Roman. Eigentlich steht Johanna mit beiden Beinen im Leben, sie liebt ihren Job als Kunstlehrerin. Auch ihre beiden Kinder Lisa und Julia sind gut beschrieben. Anfangs zweifelt Johanna und kämpft mit sich selbst, doch dann verliebt sie sich erneut in Paul, anfangs verbringen sie eine herrliche Zeit miteinander. Als ihre Treffen seltener werden und er oft nicht erreichbar ist, beginnt sie nicht nachzudenken, denn Johanna blickt nur doch die rosarote Brille und merkt gar nicht, dass hier etwas schief läuft. Wie kann sie nur ihre Augen so verschließen? Ihre Freundin Karen ist entsetzt, dass Johanna sich von Paul nochmals den Kopf verdrehen lässt, denn auch damals er ihr Herz gebrochen und sie einfach nur ausgenutzt. Die Freundschaft beginnt sich etwas zu lösen. Werden sie sich wieder versöhnen? Paul war von Beginn an ziemlich eigen, geheimnisvoll und kam mir undurchschaubar vor, doch er scheint Frauen einfach anzuziehen. Doch was verbirgt sich hinter seiner charmanten Fassade? Besonders gefiel mir die Reise nach Afrika, die Landschaftsbeschreibungen lasen sich wunderbar, ich begleitete die beiden auf ihrer Safari und schwelgte in Erinnerungen. Das Ende dieses Romans kam mir etwas zu schnell und abrupt, ich hätte gerne noch etwas mehr gelesen. Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen! Der Roman „Ich wollte immer nur dich“ ist eine ungewöhnliche Liebegeschichte, die einem von Beginn an mitreißt und zum Nachdenken einlädt!

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    • 2

    Lesestunde_mit_Marie

    08. June 2015 um 22:21
  • Roman-Projekt

    annewiegner

    Irgendwo scheint es ein Bermuda-Dreieck für die Zeit geben :-( - sie verschwindet, ohne dass man sagen könnte, wo sie geblieben ist. Aber jetzt! Jetzt habe ich es endlich geschafft und es kann losgehen ! Ich würde euch gern zu meinem Schreibprojekt „Mit Leserinnen gemeinsam einen Fortsetzungsroman schreiben“ einladen und mich sehr freuen, wenn wir ein paar super Ideen zusammentragen könnten. Ich stelle mir die ganze Sache so vor: Da ja sicherlich jeder von euch sein persönliches Bermuda-Dreieck hat, sollten wir einen kurzen zeitlichen Rahmen abstecken. Ich würde von heute ab bis zum 2. Juni vorschlagen, da haben wir zwei Wochenenden und eine Woche zur Verfügung, das sollte für ein kreatives Brainstorming genügen. Was meint ihr? Für einige liegt die Geschichte leider schon wieder einige Woche zurück, aber ich hoffe, dass ihr euch noch daran erinnern könnt ;-) Als erstes steht die Frage: Hat Paul Rache verdient? Und wenn ja, was würde ihn wirklich treffen?                                                  Ich glaube, das ist nicht ganz so einfach, denn es sollte nach Möglichkeit etwas Neues, Unerwartetes dabei herauskommen, da es den „Club der Teufelinnen“ ja leider schon gibt ;-). Viele von euch haben sich über Johannas Passivität, na sagen wir, zumindest gewundert. Jetzt gibt es die Möglichkeit, sie handeln zu lassen und das nachzuholen, was einige schon viel früher von ihr erwartet haben. Und was ist mit den anderen Frauen? Sollen sie auch weiterhin eine Rolle spielen? Eure Leseeindrücke waren so unterschiedlich, dass es sehr interessant sein dürfte, welche Meinungen und Ideen ihr dazu habt, und es gab ja bereits einige spontane Vorschläge, an die wir anknüpfen können. Leselady schrieb in einem Kommentar: „Jo & Co“. Das gefiel mir so gut, dass ich es gleich als Arbeitstitel verwenden möchte, aber auch weitere Vorschläge sind natürlich willkommen. Alle Ideen werden gesammelt und danach baue ich daraus die Geschichte in groben Zügen zusammen und würde sie euch noch einmal vorstellen. Natürlich könnt ihr auch gern mal selbst ein Kapitel schreiben, wenn ihr Lust und Zeit habt, vielleicht entdeckt ihr ja noch ungeahnte Talente in euch :-) Ich bin schon ganz gespannteure Anne

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    • 73
  • Das Wiedertreffen der ersten großen Liebe oder was Frau nicht sehen will?

    Ich wollte immer nur dich

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. May 2015 um 14:05

    das Buch hat mich von anfang an fazieniert.. da trifft man die erste große Liebe wieder und wummms sind alle Gefühle, die man mal hatte, wieder da?! Kann das gut gehen hab ich gedacht?? je weiter ich das Buch allerdings gelesen hab .. hab ich nur noch die Frage gestellt.. wie Blind kann man denn sein?? Gefühle gut und schön aber das MUSS man doch sehen / merken.. *lach Das Buch an sich ist sehr gut geschrieben und auch fesselnd.. da gibt es nix..  ab und an hab ich zwar den Kopf geschüttelt aber dann wollte ich doch wissen ob sie denn nu endlich drauf kommt was so nah liegt. Über das Ende sag ich nix.. *lach das müsst Ihr selber lesen.. ich finde es lohnt sich *4 Sterne

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  • Leserunde zu "Ich wollte immer nur dich" von Anne Wiegner

    Ich wollte immer nur dich

    annewiegner

    Was tut frau, wenn sie nach zwanzig Jahren ihrer Jugendliebe wieder begegnet? - Sie stürzt sich kopfüber in ein leidenschaftliches Abenteuer! Hallo, ihr Lieben, die ihr Bücher liebt, im Moment ist für mich alles sehr spannend und aufregend: Mein erster Roman, meine erste Leserunde! Ich freue mich sehr darauf, euch meine Geschichte vorstellen und mit euch darüber diskutieren zu können. Hier zunächst der Klappentext: Johannas Leben ist zum Stillstand gekommen: Job, Familie, Beziehung – alles Routine, keine Höhen, keine Tiefen, nur glattpoliertes Gleichmaß. Sie ist Mitte vierzig, abgeklärt und hält Träumen für reine Zeitverschwendung. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Ihr Mann verlässt sie und sie macht sich auf die Suche nach ihrer Jugendliebe, dem charismatischen Paul, der bereits vor zwanzig Jahren ihr Leben gründlich durcheinander gewirbelt hat. Schon bei ihrem ersten Treffen ist alles wieder da: dieser unerklärliche Zauber der Studententage, die Anziehung, das Verlangen. Kopfüber stürzt sich Johanna in ein leidenschaftliches Abenteuer, in dem sie nachholt, was sie in den Jahren ihrer Ehe versäumt hat. „Alte Liebe rostet nicht“, sagt Paul lachend. „Das klingt nach Happy End“, antwortet Johanna. Vor lauter Glück merkt sie nicht, dass Paul ein Mann voller Geheimnisse ist und trifft eine folgenschwere Entscheidung ... Wer vorab schon mal reinlesen möchte, kann dies gern auf der Ullstein-Verlagsseite oder auf meiner Homepage tun. http://forever.ullstein.de/ebook/ich-wollte-immer-nur-dich/  http://www.annewiegner.de/ Wenn ihr Lust habt, Johanna auf ihrer Suche nach dem Glück zu begleiten, dann meldet euch bis zum 27. März zu dieser Leserunde an. Es stehen 10 kostenlose EPUB-Datei meines Romans zur Verfügung, die ich unter all jenen verlose möchte, die mir ihre Meinung zum Thema: „Alte Liebe rostet nicht“ schreiben. Ich wünsche euch viel Spaß und gute Unterhaltung und bin schon ganz gespannt auf eure Kommentare. Anne Wiegner

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    • 379
  • Ein gelungenes Debüt

    Ich wollte immer nur dich

    sheena01

    18. May 2015 um 13:48

    Nachdem Johanna, Mutter zweier Mädchen im Alter von acht und elf Jahren, wird von ihrem Mann verlassen. Als ihr eine Freundin zufällig erzählt, dass diese Paul gesehen hat, mit dem Johanna vor 20 Jahren eine Affäre hatte, trifft sich Johanna mit ihm. Da er mittlerweile ebenfalls von seiner Frau verlassen worden ist, und ihre Gefühle füreinander wieder aufflammen, gehen sie erneut eine Liebesbeziehung miteinander ein. Da auch der Vater der Kinder eine neue Liebe gefunden hat, hält Johanna ihre neue Beziehung vor ihren Kindern vorerst geheim, um sie nicht noch mehr zu beunruhigen, bald darauf stellt sie aber den neuen Partner ihren Kindern vor. In ihrer Verliebtheit denkt sie sich nichts dabei, dass sie Paul für Tage nicht erreichen kann und dass er sie besucht, wie es ihm gerade passt. Auch dass er des Öfteren Reisen nach Afrika macht, wo er ein Haus besitzt, scheint sie nicht zu beunruhigen. Als Leser erfährt man allerdings, dass Paul gleichzeitig noch andere Liebschaften hat, bei der kaum eine von der anderen weiß. Ein sehr flüssig und leidenschaftlich geschriebener Roman in einem sehr angenehmen Schreibstil, wie ich finde. Was mich allerdings ein wenig stört, ist, dass die betroffenen Frauen in diesem Roman sehr passiv agieren und die immer dreister werdenden Lügen, die ihnen von Paul aufgetischt werden, einfach so schlucken, ohne sie zu hinterfragen, kaum eine, die ihn mit irgendwelchen Vorwürfen konfrontiert. Auf diese Weise hat Paul in seinem Tun und mit seiner manipulativen Art leichtes Spiel. Wie seine vielen, parallel verlaufenden Liebschaften allerdings zeitlich managt, mag dahingestellt bleiben. Weiteres hätten für meinen Geschmack einige Nebenschauplätze in etwas gestraffterer Form dargestellt werden können, mag jedoch sein, dass gerade diese Beschreibungen für den einen oder anderen Leser eine zusätzliche exotische Komponente hineinbringen, die er nicht missen will. Positiv fiel mir auf, dass diverse Liebesszenen nicht in peinlichen Beschreibungen enden, sondern nur angedeutet werden und somit genug Raum für die eigene Fantasie lassen. Alles in allem kann man dieses Werk als einen durchaus gelungenen Debütroman der Autorin Anne Wiegner bezeichnen, der zwar ausbaufähig, aber durchaus lesenswert ist. Das Cover in seinen eher dämpften Farben ist eher schlicht gehalten, hat aber durchaus seinen Reiz!

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  • Buchverlosung zu "Ich wollte immer nur dich" von Anne Wiegner

    Ich wollte immer nur dich

    annewiegner

    Es ist eine wunderbare Idee, dem BUCH einen eigenen Ehrentag zu widmen, und deshalb möchte auch ich gern dabei sein, wenn Autoren am 23. April Lesefreude verschenken. In meiner gerade erst erschienen Geschichte „Ich wollte immer nur dich“ geht es um Johanna, die nach 20 Jahren ihrer Jugendliebe wieder begegnet und sich in ein leidenschaftliches Abenteuer stürzt. Vor lauter Glück bemerkt sie nicht, dass Paul ein Mann voller Geheimnisse ist. Wird ihre Liebe eine zweite Chance haben oder sollte sie die Vergangenheit lieber ruhen lassen? Lest es selbst. Wenn ihr mit in den Lostopf springen möchtet, schreibt mir doch, was ihr von dem Sprichwort: „Alte Liebe rostet nicht“? haltet. Bewerben könnt ihr euch bis zum 30. April, es gibt es 3 eBooks zu gewinnen. Ich bin schon sehr gespannt auf eure Meinungen.

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    • 129
  • Beziehungsdrama, bei dem mal wieder deutlich wird, dass Liebe blind macht

    Ich wollte immer nur dich

    jutscha

    15. May 2015 um 18:22

    Johanna ist Mitte 40, Lehrerin und Mutter zweier Töchter, als ihr Mann sie verlässt. Sie ist bodenständig und hält nichts von Träumen, bis ihr ihre Kollegin und Freundin Karen erzählt, dass sie glaubt, Johannas Jugendliebe Paul vor einem Tagungshotel gesehen zu haben. Da dieses Hotel nur wenige Kilometer von Johannas Wohnort entfernt liegt, fahren sie beide zusammen hin um zu sehen, ob es wirklich Paul war. Sie stellen sich dabei ziemlich blöd und albern an, aber es ist tatsächlich Paul, den Karen gesehen hat. Johanna hat nichts zu verlieren, und so ruft sie ihn einfach an. Bereits das erste Date lässt sie wieder dahinschmelzen und sie verliebt sich Hals über Kopf erneut in ihn. Sie verbringen eine wundervolle Zeit miteinander. Nur Karen ist irgendwie sauer auf Johanna. Sie kann nicht verstehen, dass ihre Freundin wieder mit dem Mann anbandelt, der sie damals einfach nur ausgenutzt und dann verlassen hat. Doch warum lässt sie sich nicht überzeugen, dass Paul Johanna gut tut? Doch je länger Paul und Johanna zusammen sind, desto öfter kommt es vor, dass er keine Zeit für sie hat und über einen längeren Zeitraum gar nicht erreichbar ist. Warum tut er das? Was hat es damit auf sich? Ist Johanna blind vor Liebe und merkt nicht, dass da irgendwas nicht stimmt? Und was weiß Karen, was Johanna nicht weiß? Fragen über Fragen, die sich erst im Laufe der Geschichte nach und nach klären. Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen. Der Schreibstil ist fließend und auch fesselnd. Ich konnte mich daher prima in die Protagonistin hinein versetzen. Paul allerdings war für mich immer die dritte Person, leicht suspekt und schlecht durchschaubar. Das liegt evtl. daran, dass der Leser nur bruchstückchenweise mehr von ihm erfährt, ähnlich wie Johanna. Das Ende hat mich zwar nicht wirklich überrascht, weil ich es lange voraus geahnt und auch gehofft habe, aber ich hätte mir noch ein paar schöne Racheaktionen gewünscht. Die Geschichte hat mir zu abrupt geendet. Ein Kapitelchen mehr hätte ihr sicher gut getan. Dennoch hat mich der Roman sehr gut unterhalten und ich kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen. Für mich ist er 4 von 5 Sternen wert.

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  • Elektrisierender Titel, der hält, was er verspricht!

    Ich wollte immer nur dich

    Leselady

    14. May 2015 um 20:09

    Inhaltlich…Im Leben von Johanna ist Routine angesagt. Nach der Trennung von Thomas, muss sie ihren Alltag als Mama und Lehrerin weitestgehend allein organisieren und dennoch versuchen die vorbildliche Oberfläche routiniert aufrecht zu erhalten. Als ihre Freundin Karen bei einer Fortbildung meint, Johannas Jugendliebe Paul gesehen zu haben, bahnen sich tief vergrabene Emotionen an die Oberfläche, die Jo fortan nicht mehr unterdrücken kann. Sie sucht, sie findet, sie liebt mit solch einer Intensität, wie es wohl nur hoffnungsvoll begonnene und bitter endende Jugendlieben, entfachen können. Doch bei all diesen euphorischen Momenten und Tango tanzenden Hormonen, erlebt ihre Freundschaft zu Karen tiefe Risse, die sie sich nur schwer erklären kann. Und auch der charismatische Paul verbirgt hinter seiner hinreißend glänzenden Fassade so einiges, was sich offensichtlich mit der rosaroten Brille nur schwer erkennen lässt… Wohin wird sie wohl alle der beschrittene Weg führen… Informationen zum Buch: • Format: Kindle Edition • Dateigröße: 2251 KB • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 339 Seiten • Verlag: Forever (6. März 2015) • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. • Sprache: Deutsch • ASIN: B00TYKAC9G • X-Ray: Nicht aktiviert • Word Wise: Nicht aktiviert „Ich wollte immer nur dich“ – ein Titel, der mich vom ersten Moment an elektrisiert hat. Ein Titel, der vergrabene Bilder, Momente, Gefühle heraufbeschwört, die sicherlich jeder von uns einmal er- und durchlebt hat; ein Lächeln ins Gesicht zaubert oder noch immer Zornesfalten entstehen lässt. Ich war äußerst gespannt, wie die Autorin Anne Wiegner sich diesem mächtigen Lebensgefühl gestellt und es literarisch umgesetzt hat. Wiedergefunden habe ich mich in so einigen Alltagsmomenten; konnte ausnehmend gut nachvollziehen, wie sich Hanna zwischen ihren Verpflichtungen aufreibt, das die Kinder und ihr Wohlergehen eine übergeordnete Rolle einnehmen und die eigenen Bedürfnisse eher zweitrangig bis gar nicht vorhanden sind. Und dennoch ist er da… dieser unausgesprochene, tiefe Wunsch, nach dem Menschen, der einen wiederspiegelt und durch sein Wesen glücklich macht. Pauls Wesen ist in diesem Fall sehr speziell und fordert dem Leser so einiges ab. Äußerst charismatisch und sicherlich polarisierend, wird einem recht schnell klar, wen Johanna da aus den Tiefen ihrer Vergangenheit ausgegraben und ans (Leser-)Tageslicht geführt hat. Für so manchen Leser ist es möglicherweise weniger nachvollziehbar, warum sich die Damenwelt hier nicht mal ansatzweise solidarisiert und irgendwann einmal Stärke zeigt. Auch der Schluss, das von Anne Wiegner gewählte Ende kam für mich überraschend und doch hinterlässt es mich sehr nachdenklich. „Ich wollte immer nur dich“, ist sehr angenehm flüssig, bildhaft und mit einer gewissen Leichtigkeit geschrieben und dennoch kein Buch, das man mal so nebenher liest, zur Seite legt und schnell vergisst. Es hallt nach, Fragen kreisen und man kann nicht umhin, seinen ganz eigenen Gedanken nachzuspüren und auf den Prüfstand zu stellen. Insbesondere der polarisierende Paul wird sich sicherlich nicht als jedermanns(-fraus) Darling entpuppen. Aber dennoch ist seine Figur gut herausgearbeitet worden, vielleicht hin und wieder etwas überzogen, vielleicht auch nicht…. das muss jeder für sich selbst entscheiden ;-) Wenn man sich in die zart eingestreuten Feinheiten hineinspürt und sie herausliest, begreift man sein Wesen durchaus. Besonders gelungen empfand ich die Tage in Afrika! Die Landschafts- und Tierbeschreibungen waren grandios. So voller Wärme, Farben und Liebe für diesen wundervollen Kontinent! Auch wenn es vielleicht anfangs den Anschein einer leichteren Lektüre hatte, so hat sich dieser Ersteindruck schnell gelegt und einem nicht so einfachen Thema und in Erinnerung bleibenden Gesamteindruck Platz gemacht, aus dem jeder sein persönliches Resumee ziehen kann und sollte. Herzlichen Dank, dass ich dieses vielversprechende und gelungene Debüt lesen und besprechen durfte!

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  • Für mich perfekt!

    Ich wollte immer nur dich

    Sunangel

    12. May 2015 um 20:32

    Johanna ist eine sehr authentische Frau. Sie zeigt ihre Gefühle offen und ehrlich und hat viel in ihrem Leben durchgemacht. Da kommt Paul als Rettungsanker gerade recht. Mir hat Johanna als Person sehr gut gefallen, denn sie ist zwar sehr vernünftig aber macht auch mal Fehler und steht dazu. Ihr Charakter ist wie aus dem echten Leben gegriffen und das macht sie total sympathisch. Zum Teil opfert sie sich auf und möchte es nicht zugeben. Ich habe mit ihr gelitten und bin mit ihr durch die Achterbahn der Gefühle gefahren, denn die Autorin hat hervorragende Arbeit geleistet und ich habe von Anfang an mitgefiebert. Zu Paul möchte ich nicht viel schreiben, da ich sonst gleich zuviel verraten würde. Er weiß ganz genau, was die Frauen wollen und ist dadurch sehr charmant. Von der ersten Seite an, ist man in der Geschichte mittendrin. Ich konnte viel von Johannas Leben erfahren und die weiteren Protagonisten werden nach und nach miteingebracht. Ganz besonders sind mir Johannas Töchter und Karen ans Herz gewachsen. Aber auch Hans wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.  Ich fand es sehr schön, dass Johanna so tolle und liebe Menschen an ihrer Seite hat, die sie immer wieder unterstützen.  Der Schreibstl ist sehr flüssig und einfach zu lesen. Ich persönlich finde das Anne Wiegner eine großartige Autorin ist, denn sie hat aus einer eigentlich gewöhnlichen Liebesgeschichte einen fesselnden und emotionalen Roman gezaubert. Die Umgebungsbeschreibungen sind fantastisch und sehr gefühlsbetont. Das Umfeld passt sich dem innerlichen Kampf von Johanna an und zum Teil kann man traumhafte Kulissen erahnen. Fazit: Eine mitreißende und wundervoll ausgearbeitete Liebesgeschichte, die einige Überraschungen bereit hält.

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