Annegret Held Das Zimmermädchen

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Inhaltsangabe zu „Das Zimmermädchen“ von Annegret Held

Carla ist Zimmermädchen auf der Insel Langeoog. Tagein, tagaus muß sie Betten beziehen, Flure saugen und Fenster putzen. In ihrer Freizeit beklagt die junge Frau den Mangel an attraktiven Männern. Bis eines Tages eine Gruppe Doktoren zu einem Kongress anreist. "Überaus vergnüglich zu lesen, wie sich ein 19-jähriges Mädchen das Leben und die Liebe vorstellt und gleichzeitig den täglichen Wahnsinn in einer deutschen Pension beobachtet." Elke Heidenreich

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  • Ein Sommer mit 19

    Das Zimmermädchen

    Xirxe

    04. September 2015 um 17:07

    Carla, 19 Jahre jung, ist das erste Mal in ihrem Leben weg von Zuhause, weit oben im Norden auf der Insel Langeoog, wo sie einen Sommer lang als Zimmermädchen arbeitet. Von diesem Sommer erzählt das Buch bzw. Carla - nicht mehr und auch nicht weniger. Nicht dass irgendetwas Aufregendes oder Spannendes geschieht: Alles Geschehene lässt sich wohl in maximal zwei, drei Sätzen zusammenfassen. Und darüber dann ein ganzes Buch lesen? Lohnt sich das überhaupt? Oh ja, es lohnt sich wohl. Denn Annegret Held, die Autorin, lässt Carla so überzeugend von ihrem Aufenthalt erzählen, dass man mit ihr lebt und fühlt, als wäre man selbst wieder 19 Jahre jung (zumindest mir ist es zeitweise so ergangen ;-)). Einerseits frech und übermütig, dann wieder verunsichert und ängstlich, ganz wie ein kleines Mädchen. Wie sie voller Unbefangenheit die ankommenden Ärzte des Kongresses auf der Insel taxiert und für belanglos und uninteressant einordnet bis auf den einen, der ihr mit seinen 35 Jahren aber uralt vorkommt ;-) Wie sie mit ihren Kolleginnen einen über den Durst trinkt und sich ihre vornehm-steife, zarte Chefin, das Fräulein Sörensen darüber aufregt ohne jedoch ein Wort zu sagen. Wie sie sich voller Hingabe ihrer Aufgabe widmet, denn diese ist 'doch ihre Eintrittskarte ins Leben', die sich nun verdienen will. Das ist so großartig, dass ich einfach immer weiter lesen wollte. Helds bzw. Claras Schilderungen sind wundervoll klar und deutlich in einer famosen bildhaften Sprache, nehmen kein Blatt vor den Mund und verletzen doch nie das was sie beschreiben. Wer sich beim Lesen eine stets fortschreitende Handlung erwünscht, eine Entwicklung, vielleicht mit Spannung oder Action, wird an diesem Buch keine große Freude haben. Der Rest aber (so wie ich) dürfte mit Clara einen wirklich schönen und unterhaltsamen Sommer auf Langeoog verleben ;-)

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  • Rezension zu "Das Zimmermädchen" von Annegret Held

    Das Zimmermädchen

    MarlaSinger

    18. November 2009 um 20:16

    Da ich die Beschreibung des Buches sehr ansprechend fand, habe ich es bei Ebay ersteigert. Schon nach den ersten Seiten war ich maßlos enttäuscht, was nach ca 50 Seiten dazu geführt hat, dass ich nicht mehr weitergelesen habe. Das Buch ist in einem so altbackenen Deutsch geschrieben, dass man glaubt, es spiele in den 20ern. Die Hauptperson ist total prüde. Helds Versuch ein Zimmermädchen in den 2000ern zu skizzieren ist absolut fehlgeschlagen. Auch die ständigen detailgetreuen Beschreibungen der Putzverrichtungen machen das Ganze nicht besser. Fazit: Eins der schlechtesten Bücher, das ich jemals gelesen habe, grauenhaft! Null Sterne

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  • Rezension zu "Das Zimmermädchen" von Annegret Held

    Das Zimmermädchen

    lovelybooks

    05. July 2007 um 14:32

    Einstmals war Carla Zimmermädchen auf Langeoog. Wie jedes Zimmermädchen musste Carla tagein, tagaus Betten beziehen und aufschütteln, Flure saugen, Treppen wischen und Fenster putzen. In ihrer Freizeit lag sie in den Dünen und ereiferte sich mit anderen Zimmermädchen über den Mangel an attraktiven Männern. Doch eines Tages reisten die Teilnehmer des Ärztekongresses an, plötzlich bevölkerten lauter gut aussehende Doktoren die Friesenpension "Zum Deichgrafen". Die Autorin ist eine Meisterin der literarischen Gratwanderung zwischen Komik und Tristesse, zwischen Banalität und Raffinesse - in diesem Buch stellt sie dieses Können erneut unter Beweis.

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