Annegrit Arens

 2.6 Sterne bei 72 Bewertungen
Autorin von Hexensabbat, Die Maybachs: Mädchenspiele und weiteren Büchern.
Annegrit Arens

Lebenslauf von Annegrit Arens

Annegrit Arens hat Psychologie, Männer und das Leben in all seiner Vielfalt studiert und wird deshalb von der Presse immer wieder zur Beziehungsexpertin gekürt. Seit 1993 schreibt die Kölner Bestsellerautorin Romane, Kurzgeschichten und Drehbücher. Fünf ihrer Werke wurden für die ARD und das ZDF verfilmt.

Alle Bücher von Annegrit Arens

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Die Maybachs: Mädchenspiele

Die Maybachs: Mädchenspiele

 (9)
Erschienen am 20.11.2014
Der Therapeut auf meiner Couch

Der Therapeut auf meiner Couch

 (3)
Erschienen am 26.03.2015
Honig und Stachel

Honig und Stachel

 (2)
Erschienen am 01.11.2002
Der geteilte Liebhaber

Der geteilte Liebhaber

 (2)
Erschienen am 15.09.2015
Wer liebt schon seinen Ehemann

Wer liebt schon seinen Ehemann

 (2)
Erschienen am 20.07.2004
Kussecht muss er sein

Kussecht muss er sein

 (2)
Erschienen am 15.12.2015
Süße Zitronen

Süße Zitronen

 (1)
Erschienen am 16.11.2015

Neue Rezensionen zu Annegrit Arens

Neu

Rezension zu "Lea lernt fliegen." von Annegrit Arens

Tolles Buch zum aufregen...
_kleinhase_vor 2 Monaten

Ein wirklich tolles Buch zum aufregen. Die Hauptfigur Lea erfüllt die klassische naive Ehefrau, bzw Ex-Ehefrau die alles um sich herum schluckt, einschließlich das fiese verhalten des Exmannes, nur damit der Familienschein bewahrt wird. Der Exmann selbst darf alle Regeln brechen, aber macht sie es, ist sie die Böse, diejenige die die Ehe kaputt gemacht hat, die er ja durch sein Fremdgehen schon längst gnadenlos vernichtet hat. Ich finde auch, das Lea an einigen stellen viel zu mild reagiert hat, was auch das verhalten des Vaters gegenüber seiner Kinder betrifft. An einigen stellen des Buches wäre ich am liebsten rein gesprungen um Lea kräftig zu schütteln, damit sie mal wach wird. Das schlimme jedoch ist, dass ich im realen Leben von anderen sogar solche Situationen und genau solche Reaktionen der Frauen/Mütter kenne, also ist die Story sogar sehr gut ans echte Leben angelehnt. Trotz der vielen auf reger (man fiebert halb mit Lea mit und wünschte sich an manchen stellen halb eine schlagkräftige Reaktion anstatt das ständige hinunterschlucken!), ein wirklich tolles Buch, was sich schön flüssig lesen lässt.

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Rezension zu "Jungfrau zu recyceln" von Annegrit Arens

Model wider Willen
StMoonlightvor 2 Jahren

Ein Kunstprofessor äußert den Wunsch nach einem Gemälde der heiligen Jungfrauen. Allerdings ist er so versessen darauf dass nur eine „wahre Jungfrau“ als Modell in Frage kommt. Als Professor Hofbrunner sich an Paula wendet fällt ihr spontan Aushilfe Irina ein.

Diese ist sofort Feuer und Flamme, denn der Professor zahlt gut. Irina ist eine Außenseiterin und möchte sich mit dem Geld eine teure Jacke finanzieren um endlich in einer der Cliquen an ihrer Schule angesagt zu sein. Paula überzeugt den Vater des Mädchens, der stets mehr auf sein Ansehen als die Bedürfnisse seiner Familie bedacht ist. Als es mit den Sitzungen losgeht wird Alex, ein Kollege von Paula, der Maler ist, auf sie aufmerksam. Es dauert nicht lange bis Irina mehr für ihn empfindet. Der Professor bemerkt die verliebten Blicke und wird eifersüchtig.

Ein Doktorand des Professors hat eine seltsame und unmoralische Vorliebe: Er steht auf kleine Mädchen. So lässt er sich von der Babysitterin „schmutzige Sachen“ erzählen und bestraft sie mit seinem Gürtel für ihre „Sünden“. Da Bernhard Brenzell dafür bezahlt lässt Maggie sich darauf ein, nichts ahnend das der Guten noch ganz anderen Dinge im Schilde führt...

Die Grundidee ist spannend, an der Umsetzung hapert es jedoch leider. Der Leser braucht hier viel Geduld, denn einige Handlungsfäden kommen einfach nicht zum Ende. - Wie allein schon die Beschreibung der Geschichte vermuten lässt, handelt es sich hier um einen ziemlichen Stilmix. Es kommt sowohl ein wenig Krimi, als aber auch Erotik und Liebe vor. So ganz zusammen passen will das alles nicht so recht. Es scheint als hätte die Autorin hier einfach beliebte Genres vereint, um einen Erfolg zu erzielen – der bei mir allerdings ausblieb.

Wenig Anspruch, dafür viele Liebesgeschichten mit Handlungen die sich eine Ewigkeit hinziehen und auf Dauer einfach nur langweilig sind. Dieses Buch ist Zeitverschwendung!

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Rezension zu "Suche Hose, biete Rock" von Annegrit Arens

"Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll."
TiniSpeechlessvor 3 Jahren

Inhalt:
Dr. Alice Kolb, Lehrerin in Köln, droht sich im Trott ihrer Ehe und ihres Jobs selbst zu verlieren. Im Laufe des Buches, das etwa den Zeitraum eines Jahres deckt, begleitet der Leser Alice auf ihrem Weg zu einem selbstbewussteren Ich. Ihre Gedanken, ihre Wünsche und auch Sehnsüchte sind für den Leser greifbar und führen aus Alice' alltäglichem Trott hin zu Untreue, Prostitution und Betrug. Eine entscheidende Rolle dabei spielt auch Alices Interesse an Goethe.

Meiner Meinung nach wird die Inhaltsangabe des Verlages dem Buch nicht ganz gerecht, da der Eindruck entsteht, "Biete Hose, suche Rock" ist ein leichtfüßiger Frauenroman für zwischendurch. Dabei ist das Buch tiefgründig und lässt sich nicht einfach nebenbei "weglesen".

Persönliche Meinung:
Ich hatte ab und an meine Schwierigkeiten mit dem Buch und dachte gerade zu Beginn, die Geschichte ist etwas zu eintönig und nicht spannend genug. Ich wurde jedoch eines Besseren belehrt und fand spätestens ab Mitte des Buches vollen Zugang zu Alice und ihrem Leben. Ich denke, ihr Ausbruch aus der Ehe war überfällig und die Pause hat dem Ehepaar sehr gut getan. Und obwohl ich Ehemann Karl anfangs als Albtraum-Mann bezeichnet habe, bin ich mit dem Ende doch zufrieden.

Das Buch spielt Mitte der 90er Jahre und gerade, weil ich damals noch ziemlich jung war, finde ich es spannend, noch einmal in diese Zeit, die Zeit von "Mief" und der D-Mark, einzutauchen. Sprachlich ist das Buch definitiv auf einem hohen Niveau angesiedelt und es erfordert Aufmerksamkeit, den Worten und dem Stil von Annegrit Arens zu folgen. Leider hat das Lektorat nicht ganz sauber gearbeitet und es sind noch recht viele Fehler im Text zu finden.

Fazit:
Gebt dem Buch Zeit und zollt der Autorin den Respekt und lasst euch auf die Geschichte ein. Meiner Meinung nach, steckt in "Biete Hose, suche Rock" ganz viel Alltägliches, viel Wahres und auch der Gedanke, dass es sich lohnt, um etwas zu kämpfen.

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Gespräche aus der Community

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Liebe Leserinnen, 

ich freue mich, Euch den fünften unter Annegrit Arens erschienenen Roman vorzustellen. Hier entdeckt meine Heldin Alice hautnah, was der von ihr verehrte Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe einst exklusiv für einen kleinen Leserkreis bei Hof in Latein und Griechisch (also quasi in Geheimschrift) geschrieben hat. Kamasutra statt deutscher Dichtkunst sozusagen. Dabei startet Alice (genau wie einst ich) zunächst gesittet in der Rolle der Ehefrau und Deutschlehrerin. 

In „Suche Hose, biete Rock“ schicke ich erstmalig eine Romanheldin an den Start, die keine Kinder hat und auch nicht von Nachwuchs träumt. Alice träumt vielmehr von schwingenden Petticoats und knallengen Shiftröcken, was vielleicht ein erster Hinweis darauf ist, dass ihr Ehemann, ein anscheinend grundsolider Unternehmer, doch manche Wünsche bei ihr offenlässt. Doch erst als Alice erfährt, dass ihr Carl fremden Röcken nachstellt, lässt sie inspiriert vom großen Dichterfürsten Goethe Stück für Stück heraus, was sonst noch in ihr schlummert (im Job wie privat). Nur komisch, dass auch Carl plötzlich wieder für sie entflammt! Anscheinend ist eine Expertin für Hosenfürsten allemal verlockender als eine Ehefrau, die immer das tut, was von ihr erwartet wird. 

Gewissensfrage an Euch: Habt Ihr schon mal bereut, standhaft geblieben zu sein?

Ich freue mich auf Eure Fragen, Antworten, Kritik, Parallelen ... einfach auf alles. Legt los, ich bin sehr gespannt.

Bis bald,

Eure Annegrit Arens

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