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Daniliesing

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Zusammen mit dem KiWi Verlag und der Autorin Annelie Wendeberg laden wir euch ab sofort ein, Testleser für ihren spannenden Kriminalroman "Teufelsgrinsen" zu werden. Eigentlich ist die Autorin Umweltmikrobiologin, doch irgendwann entdeckte sie dann auch ihre Leidenschaft fürs Schreiben. Das Ergebnis könnt ihr nun in diesem tollen Roman selbst entdecken. Die Autorin wird die Leserunde auch begleiten und ihr könnt ihr hier gern Fragen stellen.

Mehr zum Buch:
Niemand kennt Anna Kronbergs Geheimnis – bis Sherlock Holmes sie durchschaut …

In einer Zeit, in der nur Männer an Universitäten zugelassen sind, schneidet sich Anna Kronberg die Haare ab, zieht Hosen an und studiert Medizin. Als angesehener Arzt Dr. Anton Kronberg gerät sie in das Zentrum einer monströsen Verschwörung – und selbst in tödliche Gefahr, der sie nur mithilfe ihres scharfen Verstandes und dem Beistand von Sherlock Holmes, entkommen kann.
London, Ende des 19. Jahrhunderts, eine Stadt, die regelmäßig von Seuchen heimgesucht wird; Zehntausende leben in bitterster Armut. Im Londoner Wasserwerk wird ein Cholera-Opfer entdeckt. Dr. Anton Kronberg, Englands führender Epidemiologe, wird hinzugezogen und findet heraus, dass der Tote absichtlich mit tödlichen Bakterien infiziert wurde. Während Scotland Yard den Fall nur halbherzig verfolgt, begegnet Kronberg dem beratenden Detektiv Sherlock Holmes. Er entdeckt im Handumdrehen Kronbergs Geheimnis und Identität. Im Gegenzug beginnt Anna – sehr zu dessen Verdruss – Holmes’ kompliziertes Innenleben zu analysieren. Doch die beiden ungleichen und intellektuell ebenbürtigen Partner müssen sich zusammentun, um eine Verschwörung aufzudecken, die so monströs ist, dass sie die Taten von Jack the Ripper in den Schatten stellt ...


--> Leseprobe

In diesem fesselnden historischen Krimi dürft ihr zusammen mit Anna Kronberg, die sich als Mann ausgibt, um ihrem Beruf nachgehen zu können, und Sherlock Holmes ermitteln. Wir vergeben 25 Testleseexemplare* unter allen, die das viktorianische London in diesem Buch vor ihren Augen entstehen sehen wollen. Beantwortet dafür bis zum 16. Februar 2014 die folgende Frage:

Was begeistert euch am meisten an Sherlock Holmes und dem viktorianischen London?



* Im Gewinnfall gehören eine Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten und das Verfassen einer abschließenden Rezension dazu.

Autor: Annelie Wendeberg
Buch: Teufelsgrinsen

Daniliesing

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ab sofort könnt ihr euch bewerben!

nicigirl85

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Oh hier wäre ich nur zu gern dabei, da die Leseprobe schon so etwas von genial war. Als Frau ist es cool zu sehen, was die Mädels sich damals einfallen lassen mussten, um ihre Ziele zu erreichen...

An Sherlock Holmes finde ich einfach seinen Spürsinn total faszinierend, fast so ein wenig wie Monk von heute.

Das viktorianische Zeitalter finde ich faszinierend, weil dort das Leben der Frauen von Einschränkungen geprägt war, die wir zum Glück nicht mehr kennen, Na ja und es ist eben eine besondere Zeit, vor allem wo es damals noch nicht die Ermittlungsmöglichkeiten wie heute gibt.

Hüpf in den Lostopf...

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AnnelieWendeberg

vor 3 Jahren

Fragen an die Autorin

Ich versuch mal ein paar Fragen zu beantworten, die teilweise in den Rezensionen gestellt wurden.

1.) Warum sich Anna und Holmes duzen - da haben wir (also Lektor, Übersetzter und ich) lange drüber nachgedacht (steht ja auch weiter oben). Der Hauptgrund war, dass sich die Leute der Unterschicht oft mit Vornahmen angesprochen haben. Da im Englischen das "you" benutzt wird, egal ob man "Watson!" oder "John!" ruft, musste logischerweise bei Benutzung des Vornamens das "Du" im Deutschen benutzt werden.
Der Doyle'sche Holmes bewegte sich regelmässig in irgendwelchen Opiumhöhlen, Lotterkneipen und Slums, er muss also die Umgangssprache gekannt haben und sich ohne Probleme an die Sitten und Gebräuche der Leute dort angepasst haben. Da Anna aus der Unterschicht kommt und ihr zu Hause in St Giles (=Slums) hat, war duzen irgendwann logisch. Für uns jedenfalls.
2.) Warum Anna von einer Gruppe junger Männer überfallen wird (hat ja nix mit dem Kern der Geschichte zu tun) - sie ist ja eigentlich sicher in St Giles, solange die Leute sie kennen. Aber jeder, der nur halbwegs ordentlich gekleidet dort herum läuft und fremd ist, ist in Gefahr ausgeraubt zu werden. Immerhin war die Dichte der Kriminellen pro Einwohner in St Giles höher als irgendwo anders in London.
Wenn Anna 3 Monate nicht da ist, ist eigentlich zu erwarten dass in der Zwischenzeit irgendwer Neues im Viertel zugezogen ist und nicht weiss, dass die Frau die einzige Gesundheitsvorsorge/Krankenschwester dort ist. Der Überfall ist zuzusagen trauriger Alltag für alle, die nicht dorthin gehören.

Hmm. Die anderen Fragen hab ich jetzt vergessen...

Legeia

vor 3 Jahren

Fragen an die Autorin
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@AnnelieWendeberg

Vielen Dank für die Erklärungen. Mich hat es nicht gestört, dass sich hier geduzt wird. Überhaupt ist diese Interpretation mal was ganz Neues, Mir hat auch Holmes sehr gut gefallen. Unnahbar, intelligent wie eh und je, aber diesmal ist Anna der Star, er eher der "heimliche".

Ich hätte da mal eine Frage, und zwar ob sie jemand bestimmten vor Augen hatten, als Sie "diesen" Holmes schufen? Gab es einen Schauspieler, der einmal Sherlock gespielt hat, und an den sie dachten? Oder entstand einfach ein Bild von ihm im Kopf?
Vielen Dank schon mal.

Gulan

vor 3 Jahren

Teil 2: Kapitel Sechs - Zwölf (S. 142)
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Im Gegensatz zu den meisten hier muss ich mal etwas Kritisches loswerden.
Die Konstellation ist natürlich schon interessant, Holmes eine ebenbürtige (kongeniale) Partnerin zur Seite zu stellen. Anna ist auch wirklich ein faszinierender Charakter.
Aber: Mir wird die Konstellation etwas zu romantisiert. Und was ich leider auch feststelle: Der eigentliche Kriminalfall kommt etwas zu kurz. Ich vermute, Sir Arthur Conan Doyle hätte hieraus wie üblich eine Kurzgeschichte gemacht.

AnnelieWendeberg

vor 3 Jahren

Fragen an die Autorin
@Legeia

Da entstand mein eigenes Bild von Holmes. Ich lange gesucht und nur teilweise Ähnlichkeiten mit Anderen gefunden. Was Mimik und Gestik angeht ist Jeremy Brett (Sherlock Holmes Granada Serie) ganz nah dran. Vom Aussehen her ist Joseph Bell ganz nah (der Mann war Doyle's Lehrer und Vorbild für die Figur des Sherlock Holmes). Bei beiden Männer, Brett und Bell, brodelts förmlich unter der ruhigen Oberfläche. Find ich jedenfalls.

danzlmoidl

vor 3 Jahren

Bekanntgabe der Gewinner
@ChrissiH

Danke schön!!! :)

Legeia

vor 3 Jahren

Fragen an die Autorin
@AnnelieWendeberg

Vielen Dank für die Beantwortung der Frage:-)

Anina

vor 3 Jahren

Teil 2: Kapitel Sechs - Zwölf (S. 142)

Und da tritt Watson auf den Plan noch ein wenig undurchsichtig, aber er ist da und vervollständigt damit das Trio.
Garret, Rothaarig und groß. Zwei Attribute die ihn, für mich jedenfalls direkt attraktiv werden lassen. Mein Interesse an diesem großem, rothaarigen Iren ist jedenfalls geweckt. Beuteschema halt :-)

Die Richtung in die die Handlung steuert gefällt mir gut, das lässt auf ein schön spannendes Ende hoffen. Der zweite Til hat mich jedenfalls voll in seinen Bann gezogen.
Die Vermischung von Historie, Epidemiologie und einem guten Schuss spannenden Krimi finde ich, wenn ich es so sagen darf, sexy und zieht mich immer tiefer in die Geschichte.
Das Wechselspiel zwischen Anna und Sherlock sowie die Anklänge von den Problemen der Geschlechterrollen sowie der Sexualität, finde ich spannend.

Ich freue ich auf den dritten Teil :-)

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