Annelie Wendeberg The Devil's Grin

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Inhaltsangabe zu „The Devil's Grin“ von Annelie Wendeberg

At the turn of the 19th century, bacteriological research has made a tremendous leap. When epidemics were still untamed and claimed thousands of lives, Pasteur and Koch isolated deadly bacteria to develop vaccines. Biological warfare was but a small step away... In Victorian London's cesspool of crime and disease, a series of murders remains undiscovered until a cholera victim is found floating in the city's drinking water supply. Dr Anton Kronberg, England's best bacteriologist, is called upon to investigate and finds evidence of abduction and medical maltreatment. While Scotland Yard has little interest in pursuing the case, Kronberg pushes on and crosses paths with Sherlock Holmes. The detective immediately discovers Kronberg's secret - a woman masquerading as a man in order to practice medicine - a criminal deed that could land her in prison for years to come. But both must join forces to stop a crime so monstrous, it outshines Jack the Ripper's deeds in brutality and cold-bloodedness. The Devil's Grin is the 1st book in the bestselling Kronberg Crimes series Warning: This book contains foul language, non-explicit sex-scenes, explicit dissection scenes, violence, and considerable female power. This e-book is DRM-free and Creative Commons Licenced.

"The Devil's Grin" ist ein unterhaltsamer Krimi, der mich jedoch nicht so richtig in seinen Bann ziehen konnte. Es ist ganz okay...

— tuesdayblind
tuesdayblind

Stimmiger Historienkrimi, glaubwuerdig und voller Details und Einblicke in die damalige Medizin!

— Jujulu
Jujulu

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    The Devil's Grin
    Jujulu

    Jujulu

    29. March 2015 um 14:41

    In The Devil's Grin wird Dr. Anton Kronberg, eigentlich eine Frau, in Ermittlungen zu merkwürdigen Todesfällen hineingezogen, bei denen auch Sherlock Holmes behilflich ist. Die Opfer scheinen Cholera gehabt zu haben, welche eigentlich ausgerottet sein sollte, und als sehr moderne Ärztin will Anna dem nachgehen und auch den Krankheiten an sich auf den Grund gehen.  Der große Verbrecherplan, medizinische Experimente etc sind auch vorhanden! Es ist ein guter Einblick in die damalige Zeit, aber ich glaube, es hätte auch ohne Sherlock funktioniert, für mich kann man so schwer zu ihm Bezug aufbauen, einfach weil man schon zu viel mit ihm verbindet und er auch vor allem als der große Detektiv und mit wenig eigenen Worten beschrieben wird. Auch steht im Klappentext was von Sherlocks wahres Wesen wird enthüllt - da hat für mich eher Anna mehr Überraschungen auf Lager. Noch dazu weiß ich nicht, ob Annas Versteckspiel genau wie beschrieben wirklich hätte funktionieren können. Trotzdem freu

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  • Aerztin sein zu Sherlocks Zeiten

    The Devil's Grin
    Jujulu

    Jujulu

    20. November 2014 um 17:30

    Annelie Wendebergs Krimi "The Devil's Grin" musste auf die Leseliste - das Leben einer Wissenschaftlerin zur Jahrhundertwende mit Anspielungen auf Sherlock und einem medizinischen Kriminallfall klang spannend und war auch wirklich ein spannendes und ungewoehnliches Buch, kein 0815-Krimi und auch nicht einfach auf den Sherlock-Zug aufgesprungen. Laut der Autorin sogar wahr - auch wenn ich das kaum beurteilen kann. Anna Kronberg arbeitet in einem Londoner Krankenhaus, das fuer uns und auch fuer sie viel zu eng und dreckig ist. Sie muss als Mann verkleidet arbeiten, haette als Frau nicht studieren duerfen, und zeigt allein schon deshalb Eigensinn und Reformwillen nicht nur im Krankenhaus. Anna ist couragiert und schlagfertig, muss sich aber selber schuetzen und ist sehr menschlich, hat Fehler und ist verletzlich und kann aufgrund ihrer Verkleidung keinen richtig an sich ranlassen. Neben ihrer Forschung an den heissen Themen der Zeit und ihrer Arbeit wird sie auch von der Polizei konsultiert, und so kann die Geschichte dann zum Krimi werden. Ein Mann scheint an der Cholera gestorben zu sein, die in London eigentlich ausgestorben sein sollte und deren Schrecken noch gegenwaertig ist. Doch um zu erfahren, wie sich der Mann angesteckt hat, ob es noch weitere Opfer gibt (Opfer oder Kranke?) und wie fuehrende Mediziner darin verstrickt sind, bedarf es einer versteckten Ermittlung von Dr. Kromberg. Hieran wird lose mit Sherlock Holmes zusammengearbeitet, der sich von einer nervigen, aber weniger Elfenbeinturmartigen Seite zeigt, an vorderster Front ist Anna aber alleine. Es ist somit teils mehr Medizingeschichte als Krimi, aber gerade das macht das Besondere aus, das damalige London ist sehr lebendig gezeichnet. Anna ist ein glaubwuerdiger Charakter, auch wenn ich kaum glaube, dass sie tatsaechlich so durchgekommen waere. Weder sie noch Sherlock sind eindimensional, und ob sie jetzt Heldin oder Mittaeterin ist, ist Ansichtssache. In jedem Fall ist das Buch kein gewoehnlicher Krimi, aber eine packende Lektuere und gut umgesetzt, ich werde auch die weiteren Baende lesen!

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  • Zwei Einzelgänger als Teamplayer - spannend und witzig zugleich

    The Devil's Grin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. April 2014 um 07:25

    Gleich zu Beginn stellt Wendeberg fest, warum sie dieses Buch geschrieben hat: Sie, die eigentlich nur wissenschaftliche Werke schreiben wollte, findet die geheimen Aufzeichnungen von Dr. Kronberg und bringt diese, dem Wunsch des ursprünglichen Verfassers zuliebe, an die Öffentlichkeit. Dr. Anton Kronberg wird zu einem Leichenfund gerufen, der Cholera-Symptome aufweist. Als führender Epidemiologe zieht ihn die Polizei zu Rate, um Schlimmeres zu verhindern. Am Fundort begegnet Kronberg Sherlock Holmes … und hat keinen blassen Schimmer, wer der komische Kauz ist, der ihm da zwischen den Füßen herumrennt und seltsame Kommentare abgibt. Kronberg merkt allerdings schnell, was für ein heller Kopf hinter dem Kauz steckt: Dieser ausgezeichnete Beobachter hat innerhalb von Minuten herausgefunden, dass hinter Dr. Anton Kronberg in Wirklichkeit Anna Kronberg steckt. Obwohl Kronberg den Kauz wegen dieses Wissens und dessen merkwürdiger Art gerne loswerden würde, kommt er nicht umhin, mit Holmes zusammen zu arbeiten. Denn die Polizei stört sich nicht an einem Cholera-Fall mehr oder weniger. Die Leiche weist eindeutig eine Cholera-Infektion auf, trotzdem ist sie seltsam: Die Merkmale passen nicht zu einem typischen Infektionsverlauf. Bald taucht ein weiterer Todesfall auf, dessen Infektionsmerkmale nicht erklärbar sind. Kronberg und Holmes machen sich auf die Suche nach jemandem, der offensichtlich mit Absicht Menschen infiziert. Wendeberg lässt zwei Figuren aufeinander los, die sich ebenbürtig sind: Wortgewandt, reaktionsschnell, analytisch, clever und schlagfertig. Beiden gelingt es, die Gedanken des anderen zu erahnen und darauf zu reagieren - was Anna manchmal offenbar ziemlich erschreckend findet, sie aber nicht daran hindert, dasselbe mit Holmes zu tun. Für die sehr direkten Persönlichkeitsanalysen kassiert Holmes von Anna schnell Ärger; es dürfte möglicherweise der erste sein, denn ich glaube, Doyle lässt seine Figur in dieser Hinsicht ziemlich ungeschoren. Anna ist für mich alles in allem eine stimmige Figur geworden. Über sie erfährt man Vieles über den damaligen Stand der medizinischen Forschung. Es gibt zwar einen Punkt in Annas Vergangenheit, der meiner Meinung nach bloß effektheischend ankommt, aber das tut der Gesamtwirkung einfach keinen Abbruch. Vielleicht ergibt es in Band 2 einen Sinn, denn Wendeberg verpasst dem Ende einen happigen Cliffhanger. Ich habe gelesen, dass dem einen oder anderen Holmes-Puristen die Figur Holmes nicht ganz gelungen scheint. Aber das werfe ich nicht in die Waagschale, denn Wendeberg selbst bedankt sich dafür, dass ihr Manuskript unter den kritischen Blicken der Sherlock-Holmes-Gesellschaft nicht zusammenbrach. Was für einen besseren Kritiker als diese Gesellschaft kann man sich denken? Außerdem: Wenn Watson vergessen hat, die gemeinsamen Fälle mit Kronberg aufzuzeichnen, kann man das ja nicht Wendeberg anlasten, oder?

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  • The devil´s grin

    The Devil's Grin
    anell

    anell

    28. February 2014 um 08:56

    Auf dieses Buch wurde ich aufmerksam, weil es für die deutsche Ausgabe Teufelsgrinsen hier eine Leserunde gab. Zu Anfang war ich hin und her gerissen. Auf der einen Seite beinhaltet das Buch vieles was ich bei Büchern liebe. Zunächst einmal das viktorianische London. Ich hab ein Faible für diese Zeit und jedes Buch das in dieser Periode spielt, bekommt schon mal einen Daumen hoch. Dann Sherlock Holmes. Seit meiner fast schon krankhaften Obsession für inteligente Sonderlinge im Allgemeinen und Benedict Cumberbatch im sehr speziellen, auch hier ein absoluter Kaufgrund. Die Erwähnung von Jack the Ripper, auf dem Buchcover. Die Autorin hat IMO alles richtig gemacht, in dem sie das Buch zu einer Zeit spielen lässt, die bei vielen Lesern gut ankommt und noch alle Klopper der 1880er Jahre in ihrem Klappentext erwähnt. Das löst bei mir (und bestimmt bei vielen anderen auch) so einen "will ich haben Reflex" aus) Neben dem Positiven, war aber auch etwas, was mich zögern lies. Ich bin kein großer Fan von Cross-Dressern und Ladys in disguise. Dieses Frau als Mann-Klischee-Handlungselement wird von Autoren zu oft, als schlecht durchdachtes Plotelement verwendet. Meist unausgegoren uns als Deckmäntelchen für zu frühen und fast schon peinlichen Feminismus. (und das sage ich als Frau) Ich mag Frau verkleidet sich als Mann nicht, weil es meist doch nur auf Hochzeit und Kinder mit dem designierten Helden der Geschichte hinausläuft. Und genau deshalb hat the devil´s grin mich so positiv überrascht. Die Autorin hat die Sache von Anfang, bis Ende durchdacht (Mit einer der besten Szenen zum Thema Cross-Dressing die ich persönlich jemals gelesen habe) . Anna ist eine wunderbare Protagonistin. Sie ist klug, witzig, schlagfertig und hat sich trotz ihrer methodischen Art zu denken immer noch einen weiblichen Kern bewahrt, der sie wunderbar weich mach. Holmes. Ja ... Holmes. Ich meine ich finds toll, dass er dabei ist. Aber (wieder IMO) ist Holmes eher das Zugpferd der Story. Ich gebe es ehrlich zu, ein Kaufgrund war: Holmes + Frau = omg vielleicht wird sie ihn knacken können. (Ein Fangirl wird ja wohl noch träumen dürfen *_*) Holmes versprüht diesen typischen Sherlock Flair, aber wie gesagt, jeder andere kluge Kerl hätte das genau so gut gekonnt, weil Anna braucht Sherlock (auf geistiger Ebene) wirklich nicht. Sie ist kein Watson, sondern eher ... ja so ein bisschen Sherlock herself. Für mich wird das Buch durch seine Charaktere getragen. Die Story ... ja die ist auch interessant. Bakterien, Cholera, Tetanus. Sherlock und Kronberg auf den Spuren einer Verschwörung (und ich hab da so eine Ahnung wer da noch involviert sein könnnte). Aber für mich machen die Charaktere das Buch aus. Allen voran wie gesagt Anna/Anton, einer der besten Protas der letzten Zeit. Kritikpunkte? Nur ein paar, aber die führen nicht zu Sternabzug. Die Auflösung gegen Ende war zu schnell, und der Schluss war echt hart zu verkraften (ich hab das End of book one Banner angestarrt und konnte es nicht fassen) Auch gab es ein paar Punkte in Annas Vita die (für mich) nicht hätten sein müssen, aber gut. Insgesamt kann ich the devil´s grin oder Teufelsgrinsen nur jedem warm ans Herz legen der auf die oben hervorgehobenen Begriffe abfährt. Kauft es euch in der Sprache eurer Wahl und genießt es einfach! 5/5 Sternen keine Frage, eins meiner Lesehiglights dieses Jahr!

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